Herbststimmung in der mittelalterlichen Stadt Kempen am Niederrhein


 Kempen - nicht weit von uns entfernt - eine der schönsten mittelalterlichen Städtchen am Niederrhein.

 Fachwerkhäuser, Handwerkhäuser des 16. Jahrhunderts, steinerne Treppengiebel, die kurkölnische Landesburg (1396-1400 erbaut), das  Franziskanerkloster, die alte Mühle – die Liste der vorbildhaft restaurierten historischen Bauten in Kempen ist lang und lohnt sich zu erkunden.

Altstadtrundgang Kempen  - Reisemobilstellplatz Kempen -  Aqua Sol-Bad Kempen  -  Sehenswertes in Kempen

Quelle: https://www.kempen.de/de/inhalt/altstadtrundgang
Quelle: https://www.kempen.de/de/inhalt/altstadtrundgang

Kempen wurde bereits um 890 in den Heberegistern der Benediktinerabtei Werden als „Campunni“ erwähnt. Ab der Jahrtausendwende entstand rund um  einen Herrenhof des Kölner Erzbischofs eine bäuerliche Siedlung. Die älteste erhaltene Urkunde trägt die Jahreszahl 1186. Im 13. Jahrhundert wurde Kempen zur Stadt.  Im Jahr 1372 wurde Kempen das wirtschaftlich bedeutende Marktrecht verliehen. Die kurkölnische Burg wurde 1396 bis 1400 errichtet. Die Stadt erlebte im Spätmittelalter eine wirtschaftliche Blütezeit, etwa 2000 Einwohner damals lebten in der Stadt.

Der Niedergang der Stadt begann mit dem 16. Jahrhundert Kempens. 1579 erreichte die Pest die Stadt; fast die Hälfte der Einwohner starb. Im Dreißigjährigen Krieg, nach der Schlacht auf der Kempener Heide, wurde Kempen 1642 durch hessische Truppen belagert, eingenommen und besetzt. 1794 wurde das Linke Rheinufer, damit auch Kempen, durch Französische Revolutionstruppen annektiert, Kempen wurde 1798 Hauptort (chef-lieu) des 'Canton Kempen' im Département de la Roer.

Auf dem Wiener Kongress wurden wesentliche Teile des Rheinlands dem Königreich Preußen zugesprochen. Unter der preußischen Verwaltung war Kempen von 1816 bis 1929 Kreissitz des Kreises Kempen und gelangte wieder zu wirtschaftlicher Bedeutung, unter anderem durch die Anbindung an die Bahnlinie Krefeld-Kleve. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Stadt von belgischen Truppen besetzt. 1929 wurde der Kreis Kempen in den Kreis Kempen-Krefeld umstrukturiert, Kempen blieb Kreissitz. 1933 begann auch in Kempen die NS-Zeit. In den Kriegsjahren 1943–1945 erlitt Kempen mehrere Bombenangriffe. Ziel war unter anderem der Bahnhof bzw. die Bahngleise des Eisenbahnknotenpunktes. Quelle

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Kommentare: 2
  • #1

    Beate (Montag, 02 November 2015 18:58)

    Ihr seid ja so aktiv! Ich selbst sitze an diesen sonnigen Spätherbsttagen zu Hause und pflege eine deftige Erkältung ... wenn mich denn nicht unsere Hunde zweimal täglich dazu zwingen, mich warm einzupacken und wenigstens einen kurzen Spaziergang mit ihnen zu unternehmen. Kempen liegt damit für mich momentan quasi am anderen Ende der Welt :-(
    Trotzdem Dank für diesen wunderbaren Tipp; den werde ich mir merken!
    LG Beate

  • #2

    TM Anni (Dienstag, 03 November 2015 08:45)

    #Beate- Ich bin einmal die Woche in Kempen, so auch gestern. In der Regel kaufe ich auf dem Wochenmarkt mein Brot beim Bäcker- für mich das leckerste Brot in ganz Deutschland, lach. Aber generell ist Kempen auch ein tolle Einkaufsstadt mit Charme und Flair.