Ein wundervoller Tag, ... aber mit Hindernissen.

Was für ein Tag! Früh wecken gelassen, kurzes, aber intensives Frühstück im Hotel genossen, direkte Fahrt zum Flughafen, dort den PKW problemlos übergeben, dann unsere Koffer eingecheckt, anschließend durch die Sicherheitskontrolle, diesmal WIEDER unser Handgepäck vorzeigen und Foto-und PC-Geräte separieren müssen. Wir versuchen es immer wieder, ohne dass wir unser Handgepäck auseinander nehmen müssen. Diesmal hats wieder mal nicht geklappt. Die Kontrollen waren sehr korrekt!
Dann ging es in den Wartebereich..., und unser Flugzeug sollte mehr als 1 Stunde Verspätung haben. Wir würden den Zustand dort als kleines Chaos bezeichnen. Naja, irgendwann hieß es dann doch auch für uns "einsteigen". Nach ca. 25 Minuten erreichten wir unseren Zielflughafen. Wir stiegen wie die anderen auch aus. Nur bei der Kofferübernahme waren unsere Koffer nicht da. Klar, direkt zur Info und nachgefragt. Bei der Vorlage von unseren Bordkarten wurde ganz schnell klar, dass wir am falschen Flughafen ausgestiegen waren. Wir waren statt in Sao Jorge in Terceira. Na sowas, nun wissen wir auch, warum keine Koffer da waren. Die hatten es jedenfalls richtig gemacht und sind im Flugzeug geblieben. Kein Mensch hatte uns gesagt, dass das ein Flug mit Zwischenlandung sein würde. Und das Gebrumme der Ansagen im Flughafen und auch im Flugzeug haben wir nicht wahr genommen. Warum sollten wir auch? Für uns war doch alles glasklar richtig. Aber nun müssen wir wieder einmal die Freundlichkeit (und Geduld) der Portugiesen loben, denn sie haben den Weiterflug unseretwegen gestoppt und geduldig gewartet, bis wir wieder ordnungsgemäß an Bord waren. So kamen wir also zu der bereits vorprogrammierten Verspätung um zusätzliche verspätete Minuten nach weiteren 25 Minuten Flugzeit dann doch endlich am Ziel an... und auch unsere Koffer.

Am Flughafen wurden wir bereits von der Autovermietung mit freundlichen Worten erwartet - trotz reichlicher Verspätung. Wir zeigten unseren Voucher vor, unseren Beleg, dass wir in Sao Miguell bereits unsere Kaution für alle Anmietungen hinterlegt hatten (gute Sache!) und übernahmen nach kurzer Inspektion unseren Nissan. Am Flughafen erhielten wir noch weitere Infos zur Insel mit entsprechenden Karten.  Bisher hat das mit der Organisation seitens des Veranstalters bestens funktioniert. Am meisten gefällt uns natürlich, dass wir den Tag selbst gestalten können... auch wenn vielleicht mal was schief geht.

Dann fuhren wir direkt zu unserem Hotel "Sao Jorge Garden" in Velas.  War leicht zu finden, ...auch ohne Navigerät, lach! Das Hotel liegt super direkt an der Küste mit einem tollen Ausblick auf die Nachbarinsel "Pico", die wir in zwei Tagen per Fähre ansteuern werden. Und wir konnten heute bei dem schönen Wetter sogar die Spitze von hier aus sehen. Hat Seltenheitswert!

Dann stand  wieder einmal ein "Mittagstisch" für uns an. Im Hotel kurz nachgefragt, welche Empfehlung man uns geben könnte. Und man nannte uns u.a. das Naval, direkt am Hafen. Und das hat auch gelohnt. Wir entschieden uns für so eine Art Rindergulasch (mit leichtem Zimtgeschmack, lecker!) und auch ein gegrilltes Rindersteak (mit ganz viel Knoblauch!!!). Dazu ein Glas Wein für jeden, um den Tagesstress runterzuspülen.  Und den obligatorischen Kaffee hinterher. Die Preise sind schon relativ preiswert hier im Vergleich zu Deutschland. Danach sollte es noch bis in die Südostspitze der Insel gehen. Haben wir aber nicht mehr geschafft, auch wegen des aufkommenden Nebels. Wir haben gedreht und wollten uns noch eine Tasse Kaffee beim "Kaffeeanbauer der Insel" (Cafe Nunes) genehmigen. Leider hatte der nur bis 14 Uhr geöffnet. Schade! Also zurück zum Hotel ... und noch einen wunderschönen Sonnenuntergang genießen. Morgen? Eine Fahrt an die Nordküste, die extrem steile Küsten hat.

 

Hinweis: Links und Kartenmaterial später nach unserer Rückkehr!!!


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Kommentare: 6
  • #1

    Beate (Sonntag, 22 Januar 2017 06:43)

    "am falschen Flughafen ausgestiegen" ... hi hi, da musste ich ja schon leicht grinsen. Scheint aber auf den entspannten Azoren kein Problem zu sein.
    Hier liegt alles ja auch näher zusammen. Ich erinnere mich an einen Reisenden, der Oakland in Kalifornien mit Auckland in Neuseeland verwechselt hatte. Wie dieses Problem letztendlich gelöst wurde, ist mir allerdings nicht bekannt.
    Habt weiter Spaß!
    Beate

  • #2

    Andreas (Sonntag, 22 Januar 2017 15:45)

    Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben. (:-)
    Ihr schaut aber dennoch super aus und das ''Bife de Vaca'' hätte ich jetzt auch gerne.
    Genießt weiter das schöne Wetter und die Umgebung!
    LG
    Andreas

  • #3

    TM Anni (Montag, 23 Januar 2017 21:58)

    #Andreas: Es scheint so zu sein, dass alle, die gerne Rindfleisch essen, hier in besten Händen sind. Aber eigentlich bin auch ich ein Fischesser. Aber ich kann hier nicht widerstehen! Und das Malheur mit dem Flug war eben eine kleine lustige, aber ungewollte Einlage von uns.

  • #4

    TM Anni (Montag, 23 Januar 2017 22:01)

    # Beate: Ja, das war ja ein Dingen...! Aber im fortgeschrittenen Alter sei uns das wohl verziehen ;-)! Übrigens ist der Typ, der nach Oakland in Neuseeland wollte, aber in Kalifornien gelandet ist, mit Hilfe einer Spendenaktion doch noch in Neuseeland angekommen!

  • #5

    Beate (Mittwoch, 25 Januar 2017 05:39)

    @ TM Anni: Spendenaktion...? Doch noch in Neuseeland angekommen...?? Woher weißt Du DAS denn...???
    Den Typ, den ich meinte, lernte ich auf unserer Weltreise 1984/85 kennen. Da hat er jetzt anscheinend einen würdigen Nachfolger gefunden ;-)))

  • #6

    TM Anni (Mittwoch, 25 Januar 2017 12:08)

    #Beate. Ja, er muss vor wenigen Jahren wohl einen würdigen Nachfolger gefunden haben, laut Presse :-D.
    Dagegen war unser Ausrutscher wohl eine Kleinigkeit, lach!