Kirchen Tallinn

 

Alexander-Newski-Kathedrale

1 St. Nikolai (est.: Niguliste kirik).   – „St. Nikolai“ im Süden der Altstadt ist eine der bedeutenden Kirchen der Stadt. Sie enthält den Altar von Herman Rode aus dem 15. Jahrhundert sowie den Marienaltar (Ende 15. Jahrhundert). Außerdem ist dort ein Fragment des „Lübecker Totentanzes“ von Bernt Notke zu sehen. Heutzutage geht man davon aus, dass es sich nicht um einen Teil des originalen Gemäldes handelt, sondern dass für Tallinn eine Replik angefertigt wurde, von der das in der Nikolaikirche ausgestellte Fragment das einzig verbliebene ist.

2 St. Olai (est.: Oleviste kirik).   – Am nördlichen Ende der Altstadt liegt die Kirche „St. Olai“ (St. Olav), deren Turm großartige Aussichten über die Altstadt bietet.

3 Alexander-Newski-Kathedrale.   – Gegenüber des Schlosses ist die mächtige russisch-orthodoxe „Alexander-Newski-Kathedrale“, ein klares Zeichen der russischen Präsenz.

4 Tallinner Dom.   – Die schlichte protestantische Dom ist die Hauptpredigtkirche des Erzbischofs der Estnisch Evangelisch-Lutherischen Kirche.

 

Burgen, Schlösser und Paläste

 

Burg Tallinn, Sitz des estnischen Parlaments

5 Burg Tallinn (est.: Toompea loss).   – Auf dem Domberg, gegenüber der Alexander-Newski-Kathedrale, befindet sich das Schloss, in dem die russischen Gouverneure residierten. Heute ist es Sitz des estnischen Parlaments.

 

Bauwerke

 

„Reval Raeapteek“, die älteste Apotheke Europas

Berühmt ist Tallinn für seine Altstadt. Die ältesten Gebäude und Gassen stammen aus dem 11. Jahrhundert. Herausragendes Gebäude ist das alte gotische Rathaus und der zugehörige Vorplatz.

 

80 Prozent der Altstadt sind im Mittelalter erbaut - und Teil des UNESCO-Weltkulturerbes.

 

Abgesehen von einem russischen Bombenangriff im zweiten Weltkrieg blieb die Stadt vor größeren Zerstörungen verschont, sodass der mittelalterliche Stadtkern in weiten Teilen erhalten ist.

 

1 Ratsapotheke (est.: Reval Raeapteek), Raekoja plats 11.   – In Tallinn steht die älteste Apotheke Europas. Man muss auf das Schild „Raeapteek“ achten. Gegründet wurde sie 1422.

Denkmäler[Bearbeiten]

6 Russalka-Denkmal.   – Das monumentale „Russalka-Denkmal“ erinnert an den Untergang des Marineschiffs Rusalka im Jahr 1893.

Museen[Bearbeiten]

 

Das Kunstmuseum KUMU war im Jahr 2008 das „Europäische Museum des Jahres“

 

Das historische Rathaus am Rathausplatz

7 KUMU Art Museum (est.: Eesti Kunstimuuseum), Weizenbergi 34. Tel.: +372 602 6000, Fax: +372 602 6002, Email: kumu.info@ekm.ee. Geöffnet: Mi. 11:00 bis 20:00; Do. bis So. 11:00 bis 18:00 (Mo. und Di. geschlossen). Preis: Eintritt: 5,50 €; ermäßigt: 3,20 €.  .

Das Museum im Kadriorg-Park ist das modernste und größte Kunstmuseum in den baltischen Staaten. Sein Bestand umfasst estnische Kunst seit dem 18. Jahrhundert.

Interessant ist das Marinemuseum, von dessen Dach man einen schönen Überblick über die Sadt hat.

2 Okkupationsmuseum (est.: Okupatioonide Muuseum), Toompea 8. Tel.: +372 668 0250.  .

Das „Okkupationsmuseum“ wurde im Jahr 2003 eröffnet und beschäftigt sich thematisch mit den verschiedenen Phasen der Fremdherrschaft, die die Esten im 20. Jahrhundert erdulden mussten (russische und deutsche Besatzungen zwischen 1939 und 1991). Neben einigen Videopräsentationen, in denen Zeitzeugen der Besatzung zu Wort kommen und die historischen Hintergründe dargestellt werden, finden sich eine Menge teils skurriler Exponate aus der Besatzungszeit - angefangen von militärischer Ausrüstung und Waffen der Besetzer bis hin zu Bronzestatuen sowjetrussischer Parteigrößen.

Im 1246 errichteten Gebäude des ehemaligen Dominikanerklosters befindet sich ein kleines Museum, das hauptsächlich Relikte mittelalterlicher Baukunst zeigt. Es gibt nicht sehr viel zu sehen, aber das Ambiente im Kreuzgang und dem Klostergarten sucht seinesgleichen.

Patarei. Eigentlich kein richtiges Museum. Ursprünglich als Seefestung gebaut diente es jahrelang als Gefängnis und bietet jetzt einen makaberen Einblick in den Gefängnisalltag zur Sowjetzeit. Geöffnet von Juni bis September. Mittwoch bis Sonntag 12:00 – 18:00. Eintritt Erw. 3 €.

Estnisches Freilandmuseum.

 

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RIGA

 

Kirchen

1 St. Petrikirche (Svētā Pētera baznīca), Skārņu iela 19.   (kostenpflichtige Besichtigung 10-19Uhr, Montags geschlossen).

2 Dom zu Riga (lett.: Rīgas Doms), Doma laukums 1.   – Der im Jahr 1211 errichtete Dom St. Marien ist der größte Kirchenbau in den baltischen Staaten. In der soz. Vergangenheit zeitweise nur als Konzerthalle genutzt, ist der Dom jetzt wieder Kirchenraum und Konzerthalle mit einer phantastischen Orgel.

3 Christi-Geburt-Kathedrale (auch Geburtskathedrale, lett.: Kristus Piedzimšanas pareizticīgo katedrāle).   – Die größte Kathedrale der Russisch-Orthodoxen Kirche in den baltischen Staaten befindet sich auf dem Gelände der Parkanlage Esplanade.

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

4 Rigaer Schloss (lett.: Rīgas pils).   – Das Rigaer Schloss, im 14. Jahrhundert als Burganlage des Livländischen Ordens errichtet, ist heute die Residenz des Staatspräsidenten Lettlands.

 

Bauwerke

 

5 Das Schwarzhäupterhaus auf dem Rathausplatz ist ein prächtiges Gildehaus mit schmuckvoller Fassade. Im 2. Weltkrieg schwer zerstört, wurde die Ruine 1948 abgerissen. Nach der neu erworbenen Unabhängigkeit Lettlands wurde es in Rekordzeit wieder aufgebaut als wiederhergestelltes Wahrzeichen der Stadt und seiner Bürger.

Das Gebäude dient dem Präsidenten von Lettland für offizielle Empfänge und ist an diesen Tagen der Öffentlichkeit nicht zugänglich.

Im Schwarzhäupterhaus befindet sich das Büro der kommunalen Touristeninformation.

6 Hochhaus der Akademie der Wissenschaften: Die Aussichtsplattform des 108 m hohen Gebäudes bietet einen der besten Aussichtspunkte in Riga. Eintritt 5,– € (Stand Mai 2016).

7 Der Fernsehturm von Riga (Riga TV Tower) ist mit 368,5 m höher als der Berliner Fernsehturm.

8 Die Jakobskasernen, ehemalige Kasernen aus der schwedischer Zeit Ende des 18. Jahrhunderts, beherbergen heute Cafes, Bars, Restaurants und Souvenirshops.

 

Denkmäler

 

9 Freiheitsdenkmal am nordöstlichen Rand der Altstadt. Das Denkmal ist ein Monument von nationaler Bedeutung und symbolisiert die Unabhängigkeit Lettlands. Tagsüber, zwischen 9:00 und 18:00 Uhr, wird das Freiheitsdenkmal von einer Ehrengarde bewacht.

10 Rainis-Denkmal auf der Esplanade, ein Monument zur Erinnerung an den Dichter Jānis Pliekšāns.

Museen[Bearbeiten]

11 Jugendstil Museum (lett.: Jūgendstila Muzejs), Alberta iela 12.  .

12 Lettisches Okkupationsmuseum (lett.: Latvijas Okupācijas muzejs), Strēlnieku laukums 1. Geöffnet: Öffnungszeiten: Mai bis September: Mo.–So. 11.00 bis 18.00 Uhr; Oktober bis April: Mo.–So. 11.00 bis 17.00 Uhr, Mo. geschlossen. Preis: Eintritt frei.  .

Das 13 Eckige Haus (lett.: Stūra māja).  , die ehemalige Zentrale des sowjetischen Geheimdienstes KGB, ist heute Museum und Gedenkstätte.

 

 

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Vilnius

 

Die Altstadt von Vilnius ist eine der größten in ganz Europa. Zu den Hauptsehenswürdigkeiten gehören:

 

Kathedrale

Glockenturm 1 – Der Turm gehörte früher zur Burganlage. Dies ist an dem Turm noch gut zu erkennen, da er aus drei verschiedenen Baustilen besteht.

Gediminas-Denkmal

Gediminas-Turm auf der oberen Burg 2 – Die Burg ist entweder zu Fuß über den Kathedralenplatz oder mit einer Standseilbahn aus dem Innenhof des Nationalmuseums erreichbar.

St. Annenkirche 3 oder Heilige-Annen-Kirche - Errichtet um 1500 im Stil der Backsteingotik. Einer nicht belegten Überlieferung nach äußerte Napoleon beim Anblick dieses Kirchleins: "Ach, wenn ich könnte, würde ich dieses Kleinod auf den Händen nach Paris tragen." Auch Bernhardinerkirche und Michaelskirche in unmittelbarer Nachbarschaft wecken die Aufmerksamkeit des neugierigen Touristen.

Präsidentenpalast 4

Seimas (Parlament) 5

Universiät Vilnius 6 – Die Hochschule bietet 13 Innenhöfe, von denen drei nicht zugänglich sind. Sehenswert sind vor allem die Innenhöfe 1 bis 4 sowie die mit Deckengemälden verzierte Buchhandlung im Innenhof 1. Bei klarem Wetter ist ein Aufstieg auf den Turm der Johanniskirche auf dem Unigelände zu empfehlen. Trotz eines vorhandenen Fahrstuhles sind im unteren und oberen Bereich enge Stiegen zu überwinden, aber das sich bietende Panorama der Stadt mit den roten Dächern und den grünen Dächern der Präsidentura, wie die Litauer ihren Präsidentenpalast nennen, lässt die Mühen vergessen.

Musik- und Theaterakademie 7 - Bis 1992 Staatliches Konservatorium. Wirkungsstätte von Prof. Landsbergis - Aktivist der Unabhängigkeitsbewegung und 1. Präsident im postsowjetischen Litauen.

Rathaus 8 – Das Gebäude auf dem riesigen Rathausplatz wird nur noch für repräsentative Zwecke verwendet, die Verwaltung befindet sich in der Nähe des Europacenters.

Bastei – Auch an der ehemaligen Festung wird gebaut (2011).

Fernsehturm 1 Errichtet zwischen 1974 und 1980 im Stadtteil Karoliniškės. Höhe 326m mit zugänglicher Aussichtsplattform bei 165m. Am Fuße des Turmes befindet sich eine Gedenkstätte für die Opfer des Vilniuser Blutsonntags (13. Januar 1991).

Tor der Morgenröte 9

St. Michaelskirche

St. Johanniskirche

Orthodoxe Kirche des heiligen Geistes

Orthodoxe Kirche der jungfräulichen Mutter Gottes

Frank-Zappa-Denkmal 10

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