Spanien : November/Dezember/Januar   -  mit dem WoMo!

Costa Blanca (Camping Pepe) TEIL 6 

16.1.2015  Trost für Deutschland? Schnee in Spanien? 13°C !!!

16.Januar

Das Wetter scheint sich den deutschen Verhältnissen ein bisschen anzupassen. Es ist richtig kühl geworden, der Wind bringt diese Kälte.  Sollten wir sogar noch Schnee bekommen? Auf http://de.eltiempo.es/lluvia/

haben wir uns informiert... und einige Karten davon übernommen. 

 

Heute waren wir mit Norma und Peter verabredungsgemäß bei Il Fratelli zu Mittag essen. Es gab u.a. "Puchero", eine Art Eintopf mit diversen Fleischsorten und Gemüse. [Übersetzung spanische Speisen/Textdatei]

 

Hier einige interessante Links zum Thema Speisen in Spanien:

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Spanische_K%C3%BCche

http://www.chefkoch.de/rezeptsammlung/2100932/Spanische-Gerichte.html

http://www.lecker.de/rezepte/international/spanien/rubrik-spanische-kueche/

http://www.essen-und-trinken.de/topthemen/internationale-kueche/urlaub/spanische-spezialitaeten.html

http://www.spanien-abc.com/Spanische-Kueche-Rezepte-aus-Spanien.847.0.html

http://www.online-spanisch.com/gastronomisches-woerterbuch-spanisch.html

http://www.online-spanisch.com/spanische-speisen.html

Gemeinsames Essen bei Il Fratelli mit Norma und Peter
Gemeinsames Essen bei Il Fratelli mit Norma und Peter

Spanienkarten:-  de.eltiempo.es (16.1.15)
Spanienkarten:- de.eltiempo.es (16.1.15)
...am Sonntag um 19 Uhr.
...am Sonntag um 19 Uhr.
Temperaturen
Temperaturen
Satellitenaufnahme: Wolken
Satellitenaufnahme: Wolken


17.1.2015  Geruhsamer Tag der Travelmäuse...!

17. Januar


Heute müssen wir noch einmal etwas zu unserer Lieblingskneipe "IL FRATELLI" sagen, da wir wiederholt danach gefragt wurden.

Insbesondere noch einmal zur Lage! N 38°52´43.0" W0°01´47.9"

Für 10 € kriegt man: Brot mit Aioli, Salatteller, 

Vorspeise (Nudeln oder Paella oder Suppe oder Melone mit Schinken)

Hauptgericht ( Fisch, Fleisch, Pizza oder ein typisches Landesgericht) 

Hinweis: sonntags gibt es  u.a. auch leckeres Lammfleisch/Cordero- 

unser Lieblingsgericht! Manchmal auch Seezunge/lenguado ! - 12,50€

Nachtisch: (Ananas, Eis, Kuchen  oder ...?)

Pro Person 1/2 Flasche Wein oder Wasser oder Bier oder...?

Danach noch einen Kaffee nach Wahl.

Und wenn die Rechnung kommt, gibts noch ein Schnäpschen gratis.

...und danach kann man nur noch zum Campingplatz gerollt werden, lach!


Und da wir bei Lebens- und Genussmitteln sind, hier noch eine Auflistung von Links  zum Thema Kaffee:

 

http://kaffeeseiten.de/


http://www.kaffeewiki.de/


http://cocktail-glaeser.de/


Quelle: Cocktail-Gläser.de (?)


Auf dem Weg... zum Campingplatz OLE:

am Strand von Pepe
am Strand von Pepe
Agaven am Strand
Agaven am Strand

Infos zu Pflanzen des Mittelmeerraumes: 

http://www.gartendatenbank.de/kategorie/mittelmeerraum


Heute war ein geruhsamer Tag. Schwimmen, einkaufen, Hausfrauenarbeiten, Abendbesuch bei Campern auf Ole. Hat Spaß gemacht!

18.1.2015  - CV-720 und CV754 - ca. 120 km Rundstrecke

N38°43.347' W00°18.912'  bei Quatretondeta - Felsformationen

...die ersten Mandelblüten
...die ersten Mandelblüten
Oliven...
Oliven...

18. Januar


Na endlich mal wieder Abenteuer. Lausig kalt war es für spanische Verhältnisse heute morgen, 1 Grad minus... Aber als die Sonne den wolkenlosen Himmel anstrahlte, ging es auch flott wieder mit den Temperaturen aufwärts.

Vorgenommen hatten wir uns einen Trip in die Berge in eine Gegend, die unsere Nachbarn Hanni und Willem uns aufgeschrieben hatten und die supertoll sein sollte. Laut Wetterbericht ist es morgen nicht so toll draussen, also heute nix wie raus in die Natur.

Den ersten Teil der Strecke machten wir auf altbekannten Pfaden über Pego und den Ort Tormos in das Tal "Val de Laguart". Kommt man in den Ort Benimaurell, hat man das Gefühl, dass die Welt hier zu Ende ist. Aber nein, das geht ein Schleichweg weiter in die Höhe, durch tolle Steinwälle mit Oliven und ganz besonders viel Mandelbäumen. Und siehe da, die ersten Blüten waren schon da - sieht das vielleicht super aus, wenn am selben Ast alte Mandeln, neue Knospen und erste Blüten hängen.

Die Strasse führt in vielen Kurven hoch bis zum Berg-Restaurant "Venta el Collao".Von dort hat man einen tollen Blick hinunter ins Tal und auf die Berge gegenüber. Ist man mutig, dann fährt man auf eben dieser anderen Seite wieder abwärts, auf noch abenteuerlicheren Wegen. Früher gab es hier keinen Asphalt auf der Strasse, sondern nur Schlaglöcher vom Feinsten. Heute sind bis auf die letzten 2-3 Kilometer die Schlaglöcher beseitigt. Aber - keine Sorge, für abenteuerlustige Autofahrer sind diese letzten Kilometer auch sehr, sehr aufregend, ;-).

Kommt man endlich im Tal an, muss man nur noch den trockenen Flusslauf durchqueren und landete dann auf der CV 720, die rechts herum nach Castell de Castells geht, oder links herum Richtung Parcent und weiter an die Küste.


Wir fuhren rechts herum nach Castell de Castells und dort weiter bis nach Facheca. In diesem Ort geht links die CV 754 ab nach "Quatretondeta" - eine absolute Traumstrecke.

Links blickt man auf die "Serra de Serrella", ein Gebirgszug bis 1360 Meter NN und absolut der aussergewöhnlichen Art. Dank Günter, einem Camper, der viel vom Wandern hält, konnte ich vorhin in seinem Wanderhandbuch nachlesen, worum es sich bei diesem Gebirgszug handelt. Demzufolge ist es sehr ungewöhnlich, dass es an der spanischen Mittelmeer-Region Berge gibt, die aus Kegeln, Nadeln, Pyramiden, Zacken, Spitzen und Graten besteht. Optisch auch von unten ein absoluter Knaller, was das Kalksteingebirge dort hervorgebracht hat. Man kann mit Fantasie dort oben auch skurrile Skulpturen sehen oder sogar Ordensbrüder mit Kutten und Kapuzen. Aber auch Pyramiden, Monolithen oder einfach spitze Zähne kann man sich vorstellen.

Und alle die gerne wandern, finden dort oben ihr Paradies auf extrem schmalen Wegen oder mit Klettern oder Krabbeln. Und wer will, kann auf der anderen Seite auch runterkraxeln.

Da wir ja zu der Gattung: Gucken-Staunen-Fotografieren gehören, wollten wir dies alles nur von unten beobachten. Leider war auch der Himmel bezogen hier in diesem Tal und was noch schlimmer war, wir hatten auch noch Gegenlicht bei dem bisschen Sonne. Mist - so kommen nicht sooo viele tolle Details dieser Sandstein-Gebilde auf die Fotos.

Fährt man weiter nach Gorga eröffnen sich überall rechts und links graue "Sandsteintäler". Die Strasse führt da auch stellenweise durch und es sieht unbeschreiblich toll aus, wenn die Hügel um einen herum grau und nicht hellbeige wie sonst sind.


In Gorga drehten wir und fuhren zurück auf der jetzt wieder CV720. Die Orte Balones und Benimassot bieten die Chance, noch einmal viel von der Serra de Serrella zu sehen, halt aus Distanz. Dann kommt eine Kreuzung, wo man rechts abbiegen kann, wieder zurück nach Castells oder links herum via Tollos auf die CV713 und 712 auch runter nach Pego zu fahren. Wir nahmen den kürzeren Weg, so wie wir gekommen waren, weil das Wetter jetzt doch stündlich schlechter wurde. Aber wir werden hier in die Gegend noch einmal kommen. Und uns reichte unsere vier Stunden-Tour für heute.


Zurück in El Vergel fuhren wir zur "deutschen Tankstelle" - heute kostet Super nur 1.05 Euro/ Diesel 0,99€.. Nebenan gibt es ein spanisches Restaurant. Wenn man zu Lidl fährt, kommt man immer hier dran vorbei. Und wir wollten es einfach wissen, wie es dort schmeckt, denn hungrig waren wir schon ziemlich. Gut, es gibt zwar Menü, aber wohl täglich dasselbe, da es eine gedruckte deutsche Speisekarte gibt. Dort findet man auch typisch deutsche Gerichte wie Schnitzel und so. (...mit einer seltsamen Übersetzung, lach.) Aber es ist für uns an keiner Stelle vergleichbar mit unserem Il Fratelli. Es war sicher ein einmaliger Besuch.


Zurück auf Pepe, haben wir für heute ne Menge PC-Arbeit. Machen wir ja gerne, wie jeder weiss. Morgen gehen wir wieder schwimmen und dann entscheiden wir, was wir machen. Für morgen ist Regen angedroht.

19.1.2015  Ein richtiger, windiger Regentag auf Pepe. 8°C

Blick durch unsere Dachluke...Regenwolken!
Blick durch unsere Dachluke...Regenwolken!

19. Januar

Nix als Regen heute. Bindfäden! Aber der Regen ist dringend nötig in und für Spanien. 

Wir haben den heutigen Tag genutzt, um u.a. unsere Mails mal abzuarbeiten, liegen gebliebene Dinge zu erledigen und Unnötiges wieder aufzugreifen, lach!

Ein bisschen haben wir uns um Irland gekümmert, unsere organisierte Busreise Ende April/Anfang Mai d. J. .Wir sind richtig neugierig darauf. Können wir das überhaupt? Ja, in früheren Zeiten haben wir das schon mal gemacht, da wo man normalerweise nicht so schnell hinkommt, weil man die Sprache nicht spricht und erst recht nicht lesen kann: Ägypten/Jordanien und Türkei. Aber keine Sorge: Wir bleiben der Mobilistenwelt erhalten. Und wir werden auch weiter live berichten, solange man uns läßt! 

Es ist schön, andere Menschen kennenzulernen,  vielfältige Erlebnisse zu haben und auch ständig herausgefordert zu werden. Natürlich machen wir auch Fehler, aber ist ja auch menschlich. Und Fehler gestehen wir uns auch zu. In diesem Sinne... die Mäuse

 

20.1.2015  Fahrt ins Blaue... 

Gartencenter: N38°46.061' E00°10.516 - Tolle Pflanzen!

Granadella:    N38°43.788' E00°11.802' Bucht!

Cumbre del Sol: N38°43.207' E00°09.591' Bucht

Cumbre del Sol: N38°42.476' E00°09.999' Berg

Javea, Küste: M38°46.267' E00°11.535' Lokale!

La Marina, Ondara: N38°49.128'E00°01.418' Lokale!

Granadella
Granadella

20. Januar


Nach dem gestrigen Regentag tat es gut, heute morgen wieder von der Sonne begrüsst zu werden. Und somit war auch klar, dass wir unseren für heute geplanten Trip mit Traudl und Erich machen konnten. Geplant hatten wir, dass wir mit den Beiden nach Granadella und nach Cumbre del Sol fahren wollten. Die beiden wussten nichts von unseren Plänen, aber ich denke, es war sehr gut so. Und Erich hat schon gesagt, dass er die Tour noch einmal mit seinem Auto machen wolle. 


Also fuhren wir Richtung Javea, besuchten eine Gross-Gärtnerei mit unbeschreiblich vielen und grossen und tollen Pflanzen aller Art und von dort den tollen Weg runter nach Granadella. Heute war da unten nichts los und die wenigen Lokale waren alle geschlossen. Somit gehörte uns alles dort unten. Der tolle Strand mit seinen weissen Steinen, das glasklare Wasser, der Blick aufs Mittelmeer im Sonnenschein, die in Stein gehauenen kleinen Pfade links und rechts in den Felsen, die Sonne und der Traum einer wunderschönen Landschaft mit Felsen, Felsenlöchern und deren Musik - erzeugt vom Wind, den steilen Wanderwegen und die absolute Ruhe ausser dem Platschen des Wassers.


Nach einer sehr langen Weile verliessen wir diese traumhafte Gegend, um weiterzufahren nach Cumbre del Sol. Auf kleinen Schleichwegen via Navi gelangten wir wieder auf den Berg, an dem wir letzte Woche ja schon einmal gewesen waren. Heute war die Sicht noch toller als neulich. Wir sahen sogar den ersten Schnee im Gebirge. Dann fuhren wir wieder runter an die Playa. Ausser ein paar Leutchen am Strand war niemand hier, die aber suchten mit Detektoren den Strand ab nach Wertgegenständen? Zwei andere kraxelten mit einer Angel in den Berg. Ich habe erst da gesehen, dass da ein klitzekleiner Trampelpfad war. Irre.

Unten am Strand selbst platschten die Wellen wieder an den mit dicken Steinen gesicherten Stein -Wall und rechts davon platschte das Wasser laut krachend in die Höhle und lief dann laut gurgelnd wieder hinaus aufs Meer. Und hebt man den Kopf, überragen einen links die Felsen. Und mit viel Fantasie sieht man auch, dass man von denen beobachtet wird, war da doch so ein Knabe mit ner Zipfelmütze und dunklen Augen.... Und da auch hier unten am Strand die Sonne ihr Bestes gab, war es ein wundervoller Aufenthalt an diesem traumhaften Plätzchen.


Wir fuhren nach geraumer Zeit wieder zurück nach Javea, in dessen Strandbereich. Da es mittlerweile lange nach 14 Uhr war, waren wir alle hungrig und da lief uns doch so ein Chinesen-Restaurant über die Füsse... Eine Stunde später waren wir alle pappsatt. Uns fehlte nur noch ein leckerer Kaffee auf diesen gelungenen Tag.

Also fuhren wir Richtung "Heimat" und bogen im Einkaufszentrum "Las Marinas" ab. Dort gab es nach unseren Recherchen auch ein Restaurant   "Lizzaran" wie in Alicante. Und dort tranken wir dann auch einen sehr, sehr leckeren Kaffee.

Ein wundervoller Ausklang dieses Tages war das und das alles bei strahlender Sonne. Jetzt ist es 17 Uhr - und da bei uns hier erst nach 18 Uhr die Sonne untergeht, können wir ganz entspannt die Füsse hochlegen und diesen tollen Tag Revue passieren lassen bis es dunkler und kühler wird draussen.

Morgen steht erst einmal schwimmen an und am Nachmittag sind wir zum Kaffee eingeladen...


Cumbre del Sol
Cumbre del Sol

Gartencenter:

La Granadella:

Cumbre del Sol (Berg):

Cumbre del Sol (Bucht):

Strand in Javea:

Javea/Chinese + Ondara-La Marina/Larizzan:

21.1.2015  ... ein Genießertag bei ca. 14°C. Mehr heute nicht.

heute neu entdeckt:

17 Thermen in Deutschland, Ausgabe Promobil 1/2015- Link

- mit Stellplatzhinweisen und Koordinaten!

 

neu entdeckt : Danke für den Hinweis von Andreas!

Campingplätze europaweit- Link 

und Ostküste Spaniens- Link

und Campings.com/Spanien -Link

 

wieder entdeckt:

ECC-Campingführer-Spanien - Link

 

wieder entdeckt: Schweden-Stellplätze

Promobil und Schwedentipps und Visitsveden

 

fast neu entdeckt: kommerziell/kostenpflichtig

http://www.trailers-park.com/ (hier Spanien)


Mandelbüten... verfremdet von einer Travelmaus.
Mandelbüten... verfremdet von einer Travelmaus.

22.1.2015  Höhle "Cueva de las Cavaleras": Link/Wikipedia

Oliva / Pepe-Benidoleig < 20km

Koordinaten: N38°47.600' W00°01.063'   [ 300 m lang, 50 m hoch...]

Eintritt: 3,50€/P. - Fotografieren erlaubt. Relativ wenige Stalaktiten...!

Die vom Menschen seit der Vorgeschichte benutzte Höhle steht im Mittelpunkt vieler alter Legenden von Mauren und Christen.

Es handelt sich um eine Kalksteinhöhle aus der Unterkreide, die vor etwa 135 Millionen Jahren entstand. Die seit alters bekannte Höhle wurde von dem Naturforscher Cavanilles zum ersten Mal beschrieben, der darin archäologische Reste fand und im Jahr 1768 Bohrungen auf der Suche nach Wasser durchführte. 1913 wies der Vorgeschichtler H. Breuil auf ihre große wissenschaftliche Bedeutung hin. Die Höhle ist aus geologischer und archäologischer Sicht sehr bedeutend, denn dort wurden paläolithische und neolithische Reste sowie paläontologische Spuren von Hyänen, Pferden, Bären, Stieren, Nilpferden und Nashörnern gefunden, die heute im Museum von Alcoy aufbewahrt werden.Der Eingang befindet sich 70 Meter über dem Meeresspiegel und die Höhle ist 440 Meter lang. Davon können mehr als 300 Meter besucht werden. Zu sehen sind dort Stalaktiten, Stalagmiten und mehr als 50 Meter hohe Kuppeln. Das letzte Stück des Rundgangs führt zu einem schönen See, der als Toll Blau bezeichnet wird.

Quelle

Anni verschiebt den großen Tropfstein (Stalaktit von oben) ; es ist kein Stalagmit (von unten)!
Anni verschiebt den großen Tropfstein (Stalaktit von oben) ; es ist kein Stalagmit (von unten)!
Höhlengang: - ca. 300 m lang/50 m hoch. Fotografieren nicht verboten!
Höhlengang: - ca. 300 m lang/50 m hoch. Fotografieren nicht verboten!

22. Januar


Und wieder begrüsste uns ein sonniger Tag, wenn auch noch ein bisschen frisch. Heute wollten wir mal wieder auf die Piste und nachdem wir gegen halb zwölf losfuhren, stand fest, dass wir nach Benidoleig in die dortige "Neandertaler-Höhle" fahren wollten. Das sind nur knappe 20 Kilometer von hier. Und wir könnten anschliessend noch einen leckeren Kaffee trinken gehen.

Diese Höhle haben wir schon einmal besucht. Aber heute hatten wir das Glück, dass sie uns alleine gehörte. Es ist immer wieder toll, solche Höhlen mit den unterschiedlichen Arten innen drin zu besuchen. Diese hier war ja in Vorzeiten bewohnt. Aber mehr und vor allem Fachliches hat Anni ja schon auf die Seite gebracht.

Knapp zwei Stunden später fuhren wir weg und zurück ins Einkaufszentrum Las Marinas. denn dort befindet sich ja "unser" Lizarran. Und auf ein paar leckere Tapas, samt superleckerem Kaffee hatten wir jetzt Bock. Ja und es war genauso lecker wie erhofft. Und auch hier gibt es per Glocke den Hinweis fürs Personal, dass frische und warme Tapas bereitstehen. Die dann auch promt an jeden Tisch gebracht wurden. Wir nahmen uns auch je ein leckeres Teil vom frischen Angebot. Klar und kein Wunder, wenn die Kellnerin das Tablett so hält, dass einem der Duft direkt in die Nase zieht, ;-).

Danach schlenderten wir zwecks Verdauungs-Spaziergang durch das Center. Und wenn man satt ist, hält sich der Kaufrausch auch in Grenzen. Und das war gut so. Gegen 15 Uhr waren wir dann wieder hier, weil wir auch erwartet wurden.

Nun ist es 18 Uhr, die Sonne verschwindet so langsam hinter den Bergen und es wird wieder frischer draussen, so um die 11 Grad.

Morgen wollen wir zum Markt in Oliva und dann noch eine kleine Tour irgend wohin machen.

(vorwiegend) mit Blitzlicht:

ohne Stativ/ohne Blitzlicht:

Tapas bei "Lizarran" im La Marina bei Ondara. (Sonntags nur 1€/Stück)
Tapas bei "Lizarran" im La Marina bei Ondara. (Sonntags nur 1€/Stück)

23.1.2015  Fahrt nach Castell de Guadalest- 150 km (AB 3,80€)

Abstecher  N38°41.650' W00°07.681' Bergtour-Ziel - nahe Bolulla

Stausee      N38°40.161' W00°11.404'  Weg zur Mauer-Rundtrip

Guadalest N38°40.552' W00°11.937' Parken 544m  NN (Parken 2 €)


Links: Burg/Wikipedia Museen i. G. Denia-Infos Stausee

23. Januar


Punkt 10 Uhr verliessen wir bei strahlendem Sonnenschein vom wolkenlosen Himmel den Campingplatz. Gestrichen hatten wir den Marktbesuch. Es macht mehr Sinn für uns nächsten Freitag, da wir von dort einiges mit nach Hause nehmen wollen.

Unser Ziel war mal wieder Guadalest. Wir waren in den vergangenen Jahren schon öfters dort gewesen, aber es macht ja immer wieder Spass, quer durch die Walachei zu fahren. Dieses mal haben wir Parcent nicht via Pego angesteuert, sondern "unten rum" über Benidoleig. Ist mal ne andere Variante. Hoch zum Col de Rates ist es dann wieder wie gehabt - eng, kurvig, klasse!

Heute hatte man auch wieder einen tollen Blick von oben runter aufs Mittelmeer. Wir fuhren aber den Weg weiter auf der anderen Seite wieder abwärts nach Tarbena. Ebenfalls eine sehr kurvenreiche Strecke mit einem tollen Ausblick ins nächste Tal und die steilen Felsen ringsherum. In einer der Kurven abwärts geht eine asphaltierte Strasse rechts ab, ein Abstecher, ohne Bezeichnung oder Verbotsschild. Es hat mich schon einige Male gejuckt, da einfach mal reinzufahren, wenn wir hier vorbeigekommen sind. Dieses Mal habe ich es getan. Jau, das war es doch! 

Natürlich wissen wir nicht, was für eine Strasse das hier ist. Sie endete nach steilem, kurvenreichem Anstieg auf einem kleinen Parkplatz, auf dem Autos standen. Ein idealer Platz für Wanderer, weiter hinauf in diese Landschaft. Es ging zwar eine sehr schlechte Schotterstrasse weiter, aber wir haben es an diesem Parkplatz (Koordinaten) sein lassen und haben gedreht. Insgesamt ist diese Strecke gute 4.5 Kilometer lang, bevor die Hauptstrasse wieder kommt. Und er ist für Fotografen ebenso ein "must" wie für Wanderer - denken wir. Kurz hinter dieser Abfahrt/Einfahrt liegt abwärts der Ort Bolulla. Anni hat die Koordinaten des Parkplatzes oben aufgelistet unter  Abstecher.


Weiter ging es Richtung Guadalest. Schön gemütlich über kurvige Strassen. Einen weiteren Abstecher haben wir unterwegs gemacht. Da gibt es ein Museum für Oldtimer und davor ist ein Laden mit Artikeln der Gegend. Das fängt beim Wein an, über Likör, Schnaps, Olivenöl kann man sich bis zum Honig vorarbeiten. Und da haben wir eine Sorte gefunden, die aus Kastanien via Bienen hergestellt worden sein soll. Haben wir gekauft, er sieht in dem Glas fast schwarz aus. Morgen werden wir den mal probieren.


Kurz vor Guadalest geht ein Weg ab, der zur Staumauer des Rio Guadalest führt. Nun ja, Wasser war nicht mehr viel drin und es sah trotzdem gut aus, wie das wenige Wasser sich spiegelte im blauen Himmel. Die Ränder des Sees sind fast weiss und so sieht das optisch sehr gut aus. Ansonsten wäre es bestimmt gut für die Region, wenn der See besser voll wäre. Fährt man über die Staumauer-Brücke, kann man auf einem kleinen, engen, kurvigen Weg ganz um den See herum fahren. Von hier gehen diverse Wanderwege in die tolle Felsenlandschaft ab und wir sahen auch einige Wanderer unterwegs. Ganz am Ende geht über eine kleine Brücke ein Weg ab in den Ort Beniarda. Wie gut, dass wir wussten, wie man hier durchkommt... es gibt nur eine sehr enge Strasse durch den Ort - beidseitig befahrbar. Wie gut, dass kein Auto entgegen kam, ich hätte nicht gewusst, wohin ich mich hätte verkrümeln können.


Wieder auf der Hauptstrasse gelandet, war es nicht weit zurück in den Ort Guadalest. Er ist berühmt für seine Burg gaaaaanz weit oben. Und man kann über steile, aber bequeme Wege nach dort oben gehen. Begleitet von tollen Ausblicken und vielen Souvenirgeschäften. Ganz oben hat man noch einmal einen Superblick auf den See, halt von der anderen Seite und von oben. Auch hier waren wir schon des öfteren. Es gibt auch noch einen kleinen Pfad nach ganz oben zur "Glocke". Der Eintrittspreis ist zu hoch und der Wind war zu kräftig, trotz Sonne. Wir wollten uns stattdessen ein kleines Museum ansehen, das damit warb, Micro-Miniaturen von z.B. die Freiheitsstatue auf einer Nadel, die nackte Maya auf dem Flügel einer Fliege. Aber auch hier war uns der Eintrittspreis zu überzogen. Vielleicht haben uns aber auch die Temperaturen abgehalten.

Also ging es wieder Richtung Heimat, nicht ohne in einem kleinen Lokal eine Kleinigkeit gegessen zu haben - nen Hamburger bzw. 2 Eier mit Bacon auf Toast. Mensch, hat das satt gemacht. Gegen halb fünf waren wir wieder zurück auf Pepe. War ein toller Trip.

Morgen werden wir einkaufen fahren und sonst... schaun mer mal...!

Unser Abstecher vor dem Örtchen  Bolulla

Unterwegs nach Guadalest:

 N38°39.846' W00°09.646' Museum,Shop,Restaurant 233m NN
N38°39.846' W00°09.646' Museum,Shop,Restaurant 233m NN

Rund um den Stausee

Castell de  Guadalest

Rückfahrt von Guadalest  - teilweise Autobahnstrecke

24.1.2015  Heute keine besonderen Vorkommnisse... <15°C.

Orangenplantagen auf dem Weg nach Pego
Orangenplantagen auf dem Weg nach Pego
Reisfelder auf dem Weg nach Pego
Reisfelder auf dem Weg nach Pego

25.1.2015  Mittagstisch ...bei angenehmen Temperaturen ~22°C

Menu am 25.1.2015 bei Il Fratelli
Menu am 25.1.2015 bei Il Fratelli

25. Januar


Auch heute haben wir wieder einen sonnigen Tag. Und der nur mit ganz wenig Wind - herrlich. Wenn man dann die Nachrichten im TV sieht, wie es z.B. in NRW zugeht, dann kann man nur drei Kreuze machen, dass man hier ist. Und wenn man sich dann die Wetterinfo´s für Südfrankreich ansieht, dann haben die dort momentan trotz Sonne einen fetten Mistral. Den durften wir ja ungewollt im Frühjahr letzten Jahres bei unserer Heimfahrt von hier auch "geniessen". Muss nun wirklich nicht sein.


Nachdem wir hin und her überlegt haben, wird es nach dem Stand der Dinge so sein, dass wir kommenden Samstag, den 31.1. nicht abreisen. Schnee, Sturm und Kälte müssen wir uns ja unterwegs nicht freiwillig antun. Und so werden wir, wenn der Wetterbericht sich nicht gravierend verbessert, erst so um den 5.-6.2.2015 hier abreisen. Ist immer noch früh genug, um zu Hause zu frieren und vielleicht auch noch Schnee schippen zu müssen.


Heute hatten wir ja wieder "Il Fratelli" auf dem Plan, unser Abschieds-Essen mit Erich und Traudl für diese Frühjahrs-Saison. Sonntags gibt es ja Lamm dort und das wollten wir noch mal gemeinsam geniessen. Denn bis zum nächsten Mal vergehen zumindest für uns dann schon so an die 9 Monate. Und klar, es war wieder hervorragend. Und natürlich waren auch heute die Portionen wieder sehr, sehr gross - zuviel des Guten. Dabei hatten wir extra das Frühstück ausfallen lassen. Wenn wir wieder Zuhause sind, werden wir wohl dringend eine Diät-Zeit einlegen müssen.


Mittlerweile ist es nach 15 Uhr. Man kann immer noch draussen in der Sonne sitzen bei momentan fast 22 Grad im Schatten. Aber spätestens um halb fünf wird es dann hier auch ein bisschen frisch - wenn das ein Trost für Deutschland-Leser ist. Und wenn die Sonne nach 19 Uhr untergeht, wird es so kalt für hiesige Verhältnisse, dass man die Heizung anmachen muss.

Morgen werden wir irgend etwas machen, aber was genau, ist noch offen.

26.1.2015  Gewaltige Meereswellen bei Les Rotes, nahe Denia

Meeresrauschen bei Les Rotes nahe Denia-  N38°49.374' E00°09.559'
Meeresrauschen bei Les Rotes nahe Denia- N38°49.374' E00°09.559'

26. Januar 


Heute Nacht war das Meer wieder sehr laut und unruhig. Dies bedeutet, dass irgendwo wieder mächtig Wind ins Meer gefegt hat. Und da wieder mal der Mistral in Südfrankreich auf Arbeit ist, ist das vermutlich der Grund.

Heute morgen war es mit 2 Grad plus recht frisch, aber wie gehabt um 10 Uhr war alles wieder T-Shirt-mässig. Wir beschlossen spontan, wieder raus nach "Les Rotes" zu fahren. Dieser Platz liegt am Ende von Denia direkt an den Felsen. Und hier hat man mächtig was zu gucken.

Und wir hatten heute da den absoluten Treffer. Wir waren schon oft dort, aber heute waren die Wellen wirklich extrem hoch und sie klatschten demzufolge auch richtig an die Felsen. Oder rollten ganz lang und weit über den kleinen Denia-Strand dort, der einen Kilometer weiter Richtung Stadt liegt.

Es geht unten vom Ende der Strasse ein Weg hinauf auf die Hügel, da dort ein paar Häuser stehen. Und dort am absoluten Ende geht dann praktischerweise eine gut ausgebaute Holztreppe bis runter direkt an die Felsen und das Wasser. Wir wanderten dort den Weg hinauf und die geschätzten 25% Steigung haben sich absolut gelohnt. Welch ein Blick. Nur die Holztreppe runter ans Wasser haben wir uns erspart. Die Wellen klatschten da auch in dicken Brechern drauf und leider hatten wir nicht unsere Tauchanzüge an, ;-)!


Gute zwei Stunden blieben wir dort. Es ist einfach faszinierend, wenn man im strahlenden Sonnenschein die Wellen anrollen sieht und hört und riesige Spritzer in die Höhe schiessen, wenn sie auf Felsen oder Steine oder Steinstrand treffen. Danach machten wir noch einen Abstecher in den Sportboothafen von Denia. Auch hier klatschten einige Wellen über die Steinfassade, die das Meer vom Hafeninnenbereich trennt. Aber es war optisch kein Vergleich mit Les Rotes.


Zu guter Letzt waren wir noch schnell einkaufen und dann ging es zurück nach Pepe. Den Kaffee nach dem Mittagessen genossen wir wieder in kurzen Hosen und T-Shirt in der Sonne sitzend bis gut 16 Uhr. Danach wird es immer frisch und wir verkrümeln uns dann gerne in die Mücke.

Morgen wollen wir noch einmal nach Xativa und das Kloster unten im Tal noch einmal in Ruhe besuchen.


27.1.2015  Wiederholt Kloster Santa Maria besucht!

Oliva/Pepe- Xativa über Barx/Simat und zurück ~120 km

(siehe auch 12.12.2014 incl. Karte)

                

N39°02.510' W00°18.390' Simat de la Valldigna-Kloster

N38°59.157' W00°31.080' Hände / Kirche Sant Josep-Xativa

N38°59.398' W00°31.255' Touristenbüro Xativa

N39°01.700' W00°23.043' Barxeta, Steinbruch


Schwarz-rot-gold - Farben am Himmel von Pepe. 18.30 Uhr
Schwarz-rot-gold - Farben am Himmel von Pepe. 18.30 Uhr

27. Januar


Und wieder begann ein sonniger Tag. Für heute hatten wir noch einmal einen Besuch im Ort Simat und dem dortigen Kloster Santa Maria de Valldigna geplant. Dieses Riesenkloster hatte es uns ja schon beim ersten Besuch angetan. Heute wollten wir so früh fahren, dass wir in aller Ruhe alles erkunden konnten. Geplant - Getan.


Als wir dort ankamen, stand überall Polizei herum. Nanu, was war denn los? Viele Personen der "gehobenen Gehaltsklasse" strömten zum Klostereingang. Nachdem wir mühsam einen freien Parkplatz gefunden hatten, gingen wir auch dort hin. Im Vorgarten der Anlage standen bestimmt 20-30 Personen im feinen Zwirn und warteten auf uns. Ebenso der Ministerpräsident von Valencia. Ach, sooooviel Ehre hatten wir doch gar nicht erwartet für unseren heutigen Besuch, ;-)))! Unbehelligt von Polizei und Bodyguards und Gästen drehten wir unsere Runde in der gesamten Klosteranlage. Es war mal wieder fantastisch anzusehen. Vor allem die Teile der Anlage, die wir beim letzten Mal nicht mehr geschafft hatten. Supertoll.


Als wir mit unserer Tour fertig waren, nach fast zwei Stunden, kam gerade die Truppe mit dem Präsidenten im hinteren Teil der Anlage an. Schön, dass er so lange gewartet hatte, bis wir damit fertig waren und diese Klosteranlage in Ruhe und Stille geniessen konnten, lach!

Aber im Ernst - wir denken, dass hier in erster Linie Sponsoren eingeladen waren. Hier ist noch sooooviel zu restaurieren und es ist dem Präsidenten eine Herzensangelegenheit, wie wir im Kloster-Büro von der deutsch sprechenden Mitarbeiterin erfuhren. Gut so, beim nächsten Besuch von uns ist bestimmt wieder viel Neues zu sehen.


Nach einem schnellen Kaffee im Cafe nahe des Klosters fuhren wir weiter nach Xativa. Wir wollten noch mal durch die dortige Altstadt düsen - was uns ja auch wieder gelungen ist - ich liebe extrem enge Strassen, dann wieder hoch zur Burg auf einen Kaffee und toller Rundum-Sicht und dann unten im "Amüsierteil" der Stadt ein paar Tapas essen. Hochzufahren zur Burg war wieder grandios, aber den Kaffee dort oben schenkten wir uns dann, wir hatten zuerst Hunger. Aber unten in der Stadt fanden wir entweder nicht das richtige Lokal oder es gab weit und breit keinen Parkplatz. Schaaaade...!


Also fuhren wir zurück Richtung Gandia. Da gibt es ja McDonald. Nun ja, was soll man machen, wenn man Hunger hat? Ganz einfach - die falsche Abfahrt nehmen und ruckzuck in Oliva landen anstatt in Gandia. Und da hatte Anni die grandiose Idee, mal wieder in der öffentlichen Kantine der LKW-Fahrer essen zu gehen. Da waren wir schon mal und der Chef spricht sogar deutsch. Und kurz nach 15 Uhr bekamen wir sogar noch "Menü del Dia". Ja und lecker war es auch.


Als wir anschliessend wieder auf Pepe eintrudelten, reichte es auch noch für ne kurze Erholungspause in der Sonne. Jetzt ist es 17 Uhr durch, die Sonne macht sich langsam vom Acker und es wird wieder kühl. Eine gute Zeit, um das heute Erlebte zu verdauen und die Bilder zu sichten. Man gönnt sich ja sonst nix. -:).


Morgen wollten wir noch mal raus. Am Samstag geben wir das Auto ab und dann geht nichts mehr mit Touren bis zu unserer Abreise voraussichtlich irgendwann nächste Woche.


Klosteranlage Santa Maria in Simat

Steinbruch-Xativa-Kirche Sant Josep/Hände - Kantine/Menu

28.1.2015  Mit Norma und Peter zum Coll de Rates...

Blick vom Coll de Rates bis zum Mittelmeer N 38.72361° W00.05960°
Blick vom Coll de Rates bis zum Mittelmeer N 38.72361° W00.05960°

28. Januar


Heute wollten wir mit Norma und Peter mal ein bisschen Natur geniessen. Natürlich verbunden mit einem leckeren Essen hoch oben auf dem "Coll de Rates". Also fuhren wir gegen Mittag los auf der CV 715 via Pego in die Berge. Flott durch den Ort Parcent durch und wieder auf der schmalen und kurvigen Strasse weiter hoch auf den Berg. Heute war allerdings wieder "Papageientag" und so war es stellenweise ein bisschen mühsam, den Rad-Rennfahrern zu entkommen. Denn die probieren ja ihre Schnelligkeit und ihre Kondition aus. Getroffen haben wir sie dann alle wieder oben auf Coll de Rates. Einige durften sogar im Restaurant auf der Terrasse sitzend etwas trinken - waren wohl die schnellsten gewesen ;-)!


Wir sassen lieber drinnen im Restaurant, da war weniger Wind. Das Kaminfeuer war an und wir hatten einen Tisch recht nahe dort. Das Essen war prima und mehr als reichlich. Und wir waren rundherum zufrieden. Eigentlich wollten wir ja auch den Kaffee dort trinken, entschlossen uns aber dann, nicht sofort wieder runter ins Tal zu fahren, sondern eher einen kleinen Trip durch die Landschaft zu machen. Die Sonne stand gut, die Berge ringsherum strahlten uns an und die Täler dazwischen waren auch nicht ohne von der Optik her. Also fuhren wir vom Coll de Rates auf der anderen Seite runter in Richtung Tarbena bzw. wir bogen auf einen anderen Weg ab, der uns durch Schluchten und immer noch kurvige Traumlandschaften nach Castell de Castells runterbrachte.

Von hier ist es nicht mehr weit auf breiten, neuen und fast kurvenfreien Strassen wieder Richtung Meer zu fahren. Kaffee hatten wir immer noch nicht getrunken. Aber wir hatten beschlossen, dass wir diesen im "Rio Mar", einem Lokal am gleichnamigen Campingplatz, einnehmen wollten. Und das haben wir dann auch gemacht. Ist schon schön, wenn einen die Wellen laut rauschend begrüssen. Und so genossen wir noch einen gelungenen Abschluss des Tages.

Morgen sind wir mit Traudl und Erich verabredet, mit denen wir auch noch mal eine kleine Tour machen wollen.

29.1.2015  Wir suchen Mandelblüten... mit Abstechern -

rund um Val de Ebro - 100 km [Menu in Tormos]


Abzweig nach Benirrama CV7170

Wasserquelle: siehe Foto

N38° 50.168' W00°11.341'


wieder Zufahrt zur CV 700

N38°49.859' W00°12.086'


Restaurant Tormo in Tormos

N38°48.151' W00°94.215'


...nur wenige Mandelblüten
...nur wenige Mandelblüten
enge, kurvnreiche Straßen in den Bergen
enge, kurvnreiche Straßen in den Bergen

Jedes Örtchen hat seine eigene Kirche...
Jedes Örtchen hat seine eigene Kirche...

29. Januar


Da haben wir uns doch tatsächlich verpennt heute morgen - erst gegen halb neun wurden wir wach. Aber da unser Frühstück sowieso spartanisch sein sollte, war das nun auch nicht sooo schlimm.

Punkt 10 Uhr kamen Erich und Traudl und wir fuhren los. Wir wollten Richtung Azubia und nachsehen, ob die Mandelblüten nun schon voll im Kommen wären. Aber leider ist dem nicht so. Sonne satt, aber kein Regenwasser, passt wohl doch nicht so gut. Auch die Kirschblüten zögeren noch und so konnten wir uns nur an der Landschaft erfreuen. Erich hatte noch einen Geheimtip für uns. Er fährt des öfteren dort auf einer sehr engen, unbeschrifteten Strasse links ab zu einer "geheimen" Wasserquelle, mit dem leckersten, natürlichen Wasser - wie er sagt. Die Strasse geht dann aber noch weiter und so gurkten wir auf einem - wir würden sagen Wirtschaftsweg - bis in den Ort "Benirrama" mit sehr engen Gassen dort so hoch oben im Berg. Aber - na klar, hat uns wieder Spass gemacht.

Wieder runter, auf der Hauptstrasse CV 700, machten wir nicht weit dahinter noch einmal einen Abstecher rechts in die beiden Orte Benisili und Llombai. Da ist ein schöner Wanderweg hoch in die Berge auf einem bequemen Pfad. Aber ansonsten gab es da nichts Besonderes. Der Kreis schloss sich, weil auch diese Strasse wieder auf der Hauptstrasse auskam.

Weiter ging die Fahrt durch wundervolle Landschaften, bis dann die Kreuzung der CV700 auftauchte. Hier kann man rechts ab nach Planes oder links ab wieder Richtung Pego fahren. Wir nahmen diese linke Abfahrt, weil wir da noch ein Schmankerl im Hinterkopf hatten. Fährt man diese Strasse vorbei an hohen, steilen Felsen und über eine kleine Brücke hinauf, dann gibt es nur ein paar Kilometer weiter rechts eine Abfahrt auf die CV 713 Richtung Tollos. Und dann fährt man wieder eine Superstrecke. Ok, momentan blüht nicht viel und auch die Bäume sind nicht attraktiv so ohne Blätter und Blüten. Aber das gleicht die Landschaft, die kleinen Wälder, die engen Strassen samt Hügelchen, dann wieder aus. Und plötzlich landet man im nächsten Tal, von dem man nicht wusste, das es das überhaupt gibt. Hier fuhren wir wieder auf die CV720 Richtung Castell de Castells. Na, das kannten wir ja schon von gestern.


Aber wir fuhren nicht direkt wieder Richtung Pepe, sondern wir machten einen Stop oben in Tormos, nicht weit von Pego unten im Tal. Hier kennen wir seit vielen Jahren das gleichnamige Restaurant. Es ist spanisch vom Stil, von den Gästen und vom Essen her. Aber es schmeckt dort hervorragend. Und man gönnt sich ja sonst nichts. Ich befürchte, wenn wir wieder zu Hause sind, müssen wir mal wieder eine zeitlang Diät einlegen.

Zurück auf Pepe, hatten wir uns erst einmal einen Mittagsschlaf verdient. Wäre toll gewesen, wenn wir das vor der "Mücke" in der Sonne hätten tun können. Aber nein - der Himmel zog zu und das bei mehr als 23 Grad im Schatten. Laut Wetterbericht hier, sollen wir ja auch ein bisschen von dem anstehenden Wetterchaos oberhalb von Spanien, mitbekommen. Lassen wir uns da erst einmal überraschen. Wir werden auf jeden Fall erst dann nach Deutschland abfahren, wenn alle Länder wieder im "grünen Bereich" sind.


30.1.2015  Einkauf und sonstiges...                      

                    Stürmischer Tag um die Travelmäuse herum...!

...am Wegesrand gesehen, seltsam ;-)!
...am Wegesrand gesehen, seltsam ;-)!

30.Januar

 

Heute war ein stürmischer Tag. Wir haben sogar vorsichtshalber unser Küchenzelt mit einem weiteren Sturmband verstärkt. Abgebaut wird erst in einigen Tagen, denn wir werden um eine Woche hier verlängern, da die Wetterbedingungen, ins besondere in Frankreich, eine Durchfahrt nach Deutschland erheblich erschweren. Wir möchten nicht unterwegs wegen Schnee, Glatteis oder/und Mistral-Sturm liegen bleiben.

Heute früh waren wir in Oliva auf dem Wochenmarkt einkaufen ... und trafen die Camper Resi und Erich, die zurzeit auf dem Euro-Camp und viel mit ihren "Rädern auf Achse" sind. Eine nette, leider nur kurze Unterhaltung!  Vielleicht ergibt sich doch ein weiteres Treffen. 

Ansonsten hat uns der starke Wind auf Trapp gehalten. Und das bei sehr hohen Temperaturen von über 25°C. 

Und zwischendurch kommt man dann auf die seltsame Idee, das Auto, das morgen von uns zurückgegeben wird, einfach um eine Woche zu verlängern. Da die entsprechende Internetseite zeitweise blockiert war, sind wir kurzentschlossen nach Denia zwecks Buchung gefahren. Doch so einfach geht das nicht, sagte man uns. Verlängerung angeblich nicht möglich (klar, die möchten ja wieder eine überteuerte Benzinfüllung verkaufen bei einer Neubuchung). Und eine preiswerte Buchung geht nur über Internet. Aber die funktioniert ja nicht. So sind wir halt wieder so weit wie vorher. Naja, morgen sehen wir mal weiter. Wir berichten!

 

heute am Strand von Denia
heute am Strand von Denia
raues Meer bei sehr viel Sturm
raues Meer bei sehr viel Sturm


31.1.2015  Rückfahrt nach Deutschland... verlegt!!! 

                   ... wetterbedingt eine spätere Abfahrt!

 

(Schnee u. Mistral in Frankreich u. auch Schnee in Deutschland.)

Den sehr starken Mistral nennt man auch Aurassos und einen sehr kalten Mistral Cisampo. Am Unterlauf des Ebro wird der Mistral Cierzo genannt.

 

Stattdessen Wind, Sturm, Böen auf Pepe! Aber mit hohen Temperaturen!


Rückgabe des PKWs, Neubuchung PKW, lach!


31. Januar


Wie gut, dass wir unsere Rückreise umdisponiert hatten. Nicht nur, dass es gestern regnete, es stürmte auch noch extrem. Manche sagten hier, es wären Böen von fast 80 km/h gewesen. Wir hatten nur Sorge um unser Kochzelt. Das flatterte und bog sich in alle Richtungen. Natürlich hatten wir es mit sogenannten Sturmbändern befestigt, aber trotzdem ist man in Sorge. So hielt sich der Sturm auch unfreundlicherweise die ganze Nacht dran. Also war nicht viel mit Schlaf.


Dafür hatten wir gestern noch eine geniale Idee. Ausgesprochen hat sie allerdings unsere Nachbarin Helga. Sie meinte nämlich, wenn wir doch schon eine Woche länger bleiben würden, dann wäre es doch wohl logisch, dass wir wieder ein Auto mieten. Also habe ich das Thema mal aufgegriffen - schliesslich bin ich der Fahrer,lach!

Und dann dachte ich mal wieder, ich bin im falschen Film, als ich bei "GoldCar" in Denia die Preise im Internet sah. Vom kommenden Montag bis Samstag, also 5 Tage lang, sage und schreibe 13,25 Euro Mietkosten gesamt. Muss man da noch drüber nachdenken? Und uns fiel sofort auch ein, wo wir kommende Woche hinfahren würden - zu den Flamingos in Santa Pola. Denn Wetter und Sonne satt haben wir ab spätestens Morgen wieder vom Feinsten.


Heute morgen allerdings mussten wir erst einmal unsere "Knutschkugel für Rentner" - den Fiat 500L - abliefern. Norma und Peter wollten uns wieder abholen, da wir ja erst ab Montag ein anderes Auto bekommen können. Und es klappte auch reibungslos mit der Abgabe - diesmal keine Kratzer oder sonstigen Unsinn. Wir vier fuhren anschliessend auf einen spanischen Kaffee von unserem Lieblings-Cafe Lizarran ins Einkaufscenter "La Marina" - ist ja nur um die Ecke. Und es macht dann auch wieder Spass miteinander zu plaudern und einen Gang durch das Einkaufszentrum zu machen - soooo viele Kauf-Verführungen warten da auf einen, ...bei sehr herabgesetzten Preisen.


Wieder zurück auf Pepe, machte der Wind erneut Zicken. Dazu hatten wir aber viel Sonne. Und tatsächlich auch noch mal einen Eimer Wasser von oben. Ansonsten alles gut hier. Morgen werden wir Hausfrauentag machen und faulenzen, sprich in der Sonne sitzen.

 

Und natürlich verfolgen wir täglich den Wetterbericht, besonders den von Frankreich. Ist nicht lustig, wenn man liest, dass gerade jetzt durch das Rhonetal ein fetter Sturm fegt und selbst das Mittelmeer aufwühlt. Andererseits - bis nächsten Samstag ist noch sooooo viel Zeit...


Verlängerungstage...  (Mietauto neu gebucht...lach!)

... hier gehts weiter : eine Woche im Februar