... hier gehts zur Stellplatz-Übersicht: Spanien




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Datum 11.1.2014 °C 10° ...es geht los!   
  Fahrtag!     ...wir sind dann mal weg!   
Ziel Narbonne/F km 1200 Maut, Kat. 2 ca. 125 €
Tanken  über Luxemburg     In LUX preiswerter tanken!" Diesel <1,20€  
Platz SP Narbonne-Stadt Kosten 9€ Koordinaten

N43.18011 

E 3.02292 

  nahe Mc Donald

incl. Strom

+ V/E 

  nur mit EC-/Kreditkarte +PIN bezahlbar!!!   
Tanken 

 Frankreich

Diesel

 ~1,45€/l   Bei Supermärkten in der Regel günstiger!!!   

 

Mautgebühren auf der Autobahn
Mautgebühren auf der Autobahn
Maut & tanken per Kreditkarte + Pin!
Maut & tanken per Kreditkarte + Pin!
bis Narbonne 1200 km Autobahn
bis Narbonne 1200 km Autobahn

Stellplatz Narbonne Stadt
Stellplatz Narbonne Stadt
Bezahlen per EC-/Kreditkarte  + PIN
Bezahlen per EC-/Kreditkarte + PIN
Autokennzeichen eingeben, bei Abfahrt bezahlen. (in deutsch)
Autokennzeichen eingeben, bei Abfahrt bezahlen. (in deutsch)

Abfahrt morgens um 4:00 Uhr ...Ankunft abends um 18:00 Uhr in Narbonne-Stadt. 1200 km Gesamtstrecke. Mautgebühren Kat 2: ~ 125 € von Metz über Lyon bis Grenze Spanien. Relativ freie Strecken!

 

Dagmar schreibt:

Am 11.Januar sollte ja der grosse Start sein Richtung Spanien. Gepackt hatten wir alles und nur noch Kleinigkeiten mussten den Weg in die "Mücke" finden. Abgemacht war, dass Anni den Wecker auf 5 Uhr morgens stellt und wir spätestens um 6 Uhr losfahren wollten. Ich war schon früh im Bett, wenigstens meine 7 Stunden Schlaf wollte ich haben, bevor die Tour los ging.

Weit gefehlt - um 3 Uhr mitten in der Nacht stand Anni fertig angezogen in meinem Schlafzimmer vor meinem Bett und riss mich aus tiefsten Schlaf mit der Bemerkung: ich kann nicht schlafen, wir können schon los.

Ab einem bestimmten Alter ist es aber nicht mehr sooo leicht, dann auch sofort topfit zu sein. Aber immerhin, um 3:45 Uhr konnten wir dann doch losfahren. Anni hatte in dieser dreiviertel Stunde noch alles erledigt was so noch gepackt und getütet werden musste und ich hatte mich so langsam wieder im Kopf in der Reihe.

Es war eine lange Fahrt und wir machten auch noch einen Umweg durch Belgien, weil wir nicht dem Navi vertrauten, sondern alles mal wieder besser wissen wollten. Das kostete uns eine Stunde Fahrzeit extra und letztendlich landeten wir doch wieder auf der "Navi"-Strasse Richtung Luxemburg. Frühstück? sehr teuer, ein kleineres belegtes Baguette fast 4 Euro. Tanken? sehr billig im Vergleich zu den anderen EU-Staaten drum herum: Diesel 1.19 Euro/l.

Also getankt, zähneknirschend ein teures Baguette für uns beide gekauft und weiter nach Frankreich. Immer geradeaus, Stunde um Stunde nur auf Autobahnen. Klar, die sind mautpflichtig, aber es hielt sich für uns dann doch in Grenzen. Wir bezahlten ca. 110 Euro. Dafür konnten wir aber geradeaus ohne rauf und runter bis nach Narbonne fahren. Der Nachteil war nur, dass wir ein anständiges Essen nicht einnehmen konnten. Stattdessen nur Kekse und Würstchen aus dem Eisschrank. Aber das machten wir so ja nicht zum ersten Mal. Spritmässig ist Frankreich sehr teuer, so 1,40-1,50 Euro der Liter Diesel. Und so tankten wir nur das absolut Notwendige mit dem wir bequem bis zur spanischen Grenze kommen konnten.

Den Stellplatz in Narbonne-City kannten wir schon von anderen Besuchen und so waren wir müde, aber relativ ungestresst gegen 18 Uhr da - nach 1200 Kilometern Autobahnfahrt. Dort verputzten wir dann noch einen Happen und tranken ein lecker Bierchen zur Belohnung für unseren Trip und dann ab in die Heia. Wir hatten es offen gelassen, wann wir am nächsten Tag losfahren wollten.

 

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Datum 12.1.2014 °C 18° bewölkt + sonnig   
  Fahrtag!        
Ziel Oliva/Spanien km 800 Maut 0,45€
 

Umfahren von Barcelona! -dadurch 120 km mehr!

     mautfreie Straßen genutzt!

 an 

Grenze

Platz CP Pepe, Oliva Kosten < 15€ Koordinaten xxx
  direkt am Strand!   incl. Strom  ab 31 Tage!    
Tanken  Spanien, Diesel  ~1,35€/l      

12.1.2014: Haben ab heute durchgehend Internet!

Tolle Strecke ab Figueres  über Lleida bis Tortosa gefahren: gebirgige Tunnelstrecke (Ausläufer der Pyrenäen) und teilweise später am Ebro entlang! Allerdings ein Umweg von ca. 120 km! 

Gefahrene Kilometer: 800 (davon 120 km Umfahrung vom Großraum Barcelona) Aber alles mautfreie Straßen in Spanien gefahren! Zeit: 10 Stunden insgesamt! Karte folgt!

 

Dagmar schreibt:

Ich war so gegen halb 7 Uhr nach einer mehr oder weniger ruhigen Nacht wach und ich dachte, es ist eine gute Zeit, um weiterzufahren. Also versuchte ich Anni zu wecken. Tja, das war es dann. Sie knurrte mich schlaftrunken an, warum ich sie mitten in der Nacht wecken würde. Mitten in der Nacht? Liebe Anni - mitten in der Nacht ist wohl eher 3 Uhr morgens, oder? HaHaHa...

Aber trotzdem standen wir dann um 7 Uhr an der Schranke, um raus- und weiter zu fahren.

Es war ja nicht mehr weit bis zur spanischen Grenze und dort wollten wir dann tanken und richtig gut frühstücken. Wir kannten da einen Laden, wo es schmeckte und man das Auto trotzdem im Blickfeld hatte. Bis dorthin hatten wir noch einmal knapp 15 Euro als Mautgebühr zu berappen.

In La Jonquera/Spanien angekommen, fuhren wir durch den ganzen Ort. Auch hier sind viele Läden geschlossen. Andere wiederum sind neu und regelrechte Monsterkaufhäuser. Um 8 Uhr morgens und an einem Sonntag allerdings war fast alles noch geschlossen. Sprit/Diesel kostete durchgehend 1,34 bis 1,38 der Liter, also eher wie in Deutschland. Wir tankten und fuhren weiter-ohne Frühstück. Der Laden, der offen hatte, gefiel uns nicht und so wollten wir in einem der nächsten Orte McDonald heimsuchen.

 

Ausgeguckt, um nach Pepe zu fahren, hatten wir uns eine grosszügige Umfahrung von Barcelona und Taragona. Seit vielen Jahren ist das für Mobilisten eine sehr gefährliche Strecke. Wir kennen auch hier auf dem Platz eine Menge Personen, die überfallen worden waren, mit Tricks, auf die ein Normaldenkender nicht einmal kommen würde. Deshalb weiträumig drumherum. Allerdings hatte uns das Navi eine Strecke ausgesucht, die nun SEHR weiträumig war. Dafür aber eine kostenlose Autobahn neu gebaut und landschaftlich traumhaft schön, direkt am Rand der Pyrenäen entlang. Hätten wir allerdings mehr Sonne als Nebel gehabt, wäre es noch schöner gewesen. Aber hier werden wir bestimmt noch einmal fahren. Nur - gefrühstückt hatten wir immer noch nicht...

Dieser "Naturschlenker" war allerdings 120 Kilometer lang und wir kamen letztendlich erst um Punkt 17 Uhr auf Pepe an, später als geplant. Aber was macht das schon, wenn man seinen alten Stand-Platz freigehalten bekommt und sich richtig viel Leute freuen, dass wir endlich da sind. Wir waren angenehm überrascht und irgendwie war es, als wären wir endlich in "unser Dorf" heimgekehrt.

Grossartig etwas getan haben wir nicht mehr, nur ein leckeres gekühltes Bierchen getrunken und endlich mal einen Happen gegessen. Um 20 Uhr waren wir in der Koje. Das letzte, was ich noch vor dem Einschlafen hörte, war das Rauschen des Meeres. Und das war ein schöner Sound.

 

Ausläufer der Pyrenäen, nahe Lleida
Ausläufer der Pyrenäen, nahe Lleida

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Datum 13.1.2014 °C <10° bewölkt, regnerisch   
Ort Pepe, Oliva/Spanien km 0    

13.1.2014: Arbeits-und Eingewöhnungstag

Herzlicher, schöner Empfang hier auf Pepe. Wurden wohl von vielen vermißt. War richtig gut für die  Seele. Haben heute zwar unser "Lagergepäck" (Zelt, Tisch,...etc,) aus dem Lager übernommen, aber absolut keine Zeit gehabt, etwas auszupacken.Wird wohl in den nächsten Tagen in Gemeinschaftsarbeit erfolgen. Haben noch nicht einmal das Mittelmeer sehen können, obwohl dafür nur ca. 50 m zu gehen wären!  Haben nette Nachbarn und natürlich unseren gewünschten Stellplatz vorgefunden. Morgen gibts dann weitere Infos.

Interntverbindung/WiFi ist vorhanden. Wir zahlen für 30 Nutzungstage 30€. Leistung ist jedoch nicht ganz stabil. Leider auch nicht schnell!

 

Dagmar schreibt:

Ausgeschlafen, aber doch abgeschlafft waren wir um 8 Uhr wach. Jetzt stand erst einmal ein leckeres Frühstück auf dem Plan. Danach wollten wir uns unsere hier gelagerten Campingartikel wie Kochzelt, Fussbodenbelag, Tische und Stühle bringen lassen. Und dann wollten wir gaaaaaaanz langsam uns hier heimisch niederlassen. Hilfen beim Aufbau hatten wir genug, aber wir waren einfach noch nicht so weit. Dazu kam - es regnete und kalter Wind blies von den Bergen. Also haben wir erst einmal die Besuchsrunde über den Platz absolviert und überall Hallo gesagt bei den vielen Leuten, die man so im Laufe von vielen Jahren kennengelernt hat. Damit war der Tag dann auch fast erledigt. Es war immer noch regnerisch, kalt und feucht. Also - Feierabend. Der PC ruft. Somit war nicht viel geschafft, aber das war uns auch egal.

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Datum 14.1.2014 °C 19° sonnig, bewölkt   
Ort Pepe, Oliva/Spanien km 0    

14.1.2014: Haben unseren Tag begonnen mit einem kurzen Frühstück und einem langen arbeitsreichen Vormittag, denn wir haben nun schon unser sogenanntes "Küchenzelt" aufgebaut, natürlich freundlicherweise mit nachbarschaftlicher Hilfe! Die Sonne scheint manchmal, ist aber oft hinter den Bergen oder Wolken versteckt. Wir waren noch nicht am Strand, aber das wird sicherlich bald nachgeholt. Hier ist der Sandstrand ja wunderschön. Und er liegt direkt am Campingplatz, man muss den Platz nur verlassen und schon sieht man das Mittelmeer. Herrlich!

Wir berichten heute noch mehr, jetzt gehts erst noch zu einem netten Nachbarn, der schon den Kaffeetisch für uns mitgedeckt hat.

 

Dagmar schreibt:

So, der Anfang des Aufbau`s unseres Kochzeltes war mit nachbarlicher Hilfe schnell bewältigt. Es ist einfach toll, wenn da die Nachbarn einfach kommen und mit anpacken. Auch der Boden in giftgrün liegt schon und die Sonne war auch da und erwärmte uns. Und das war auch der Moment in dem wir unsere Pläne änderten. Ursprünglich war ja geplant, dass wir hier 31 Tage bleiben und dann weiterziehen wollten in südlichere Gefilde, wo wir bereits vorgebucht hatten. Aber hier ist es einfach ein Zuhause, wo  wir uns wohlfühlen. Erst recht mit dem Meer vor der Nase und einem traumhaften Strand davor. Wir haben deshalb spontan und gefühlsmässig beschlossen hier zu bleiben und ich denke, das war eine gute Entscheidung.

Auch unseren Mietwagen dort unten im Süden haben wir kostenlos stornieren können und den jetzt als Ersatz hier gemieteten auch noch 20 Euro billiger bekommen - was will man mehr. Und so werden wir hier in aller Ruhe aufbauen, in der Sonne sitzen und faulenzen. 

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Datum 15.1.2014 °C 20  sonnig  
Ort Pepe, Oliva/Spanien km 0 Maut 0
"Plauderstunde im Vorgarten"
"Plauderstunde im Vorgarten"
..am Strand von Pepe!
..am Strand von Pepe!

Eingang CP Pepe
Eingang CP Pepe
 
 

Bau einer Wetterstation, Modell "Pepe": Konstrukteur Bernhard

15.1.2014: Nachbarschaftlicher Tag

Heute war ein ereignisreicher Tag, d.h wir waren nur mit vielen Nachbarn beschäftigt bzw. sie mit uns. UND einer der netten Nachbarn hat mir eine kleine Wetterstation aus Plastik und Aluminium gebastelt. Ich durfte sogar zusehen und ein kleinbisschen helfen. 

Heute  haben wir es wieder nicht geschafft, an den Strand zu gehen. Aber morgen muss es endlich sein, obwohl wir uns schon zu einem gemeinsamen Mittagessen irendwo in der Nähe verabredet haben.

Heute war tolles Wetter, die Sonne schien herrlich. Kein Wind, kein Regen. Es ist richtig toll, und wir fangen  schon jetzt an, uns so richtig zu erholen.

Aber wir haben auch eine Änderung bzgl. unseres gesamten Aufenthaltes beschlossen: Lo Monte wird storniert und Pepe wird verlängert. Dazu dann morgen mehr!

 

Dagmar schreibt:

Welch ein Tag. Sonne satt und warm vom blauen Himmel strahlend. Der richtige Zeitpunkt, um hier alles aufzubauen - dachten wir. Aber ausser ein paar Schrauben zur Stabilisierung des Kochzeltes haben wir nichts getan. Viel mehr Spass machte es, in der Sonne zu sitzen, Füsse hoch und einen leckeren Kaffee zu trinken. Schwätzchen haben wir auch viele gehalten und es ist immer wieder erstaunlich, was Frauen untereinander sich doch Tolles erzählen können. Nein, natürlich haben wir nicht getratscht, sondern ernsthafte Informationen ausgetauscht...

Am Nachmittag bekam Anni dann noch eine selbsterstellte Wetterstation von einem Nachbarn. Toll, mit welch simplen Dingen man doch ein Windrad erstellen kann. Anni hat als Lehrling dem Meister über die Schulter geguckt und kann vielleicht zu Hause auch mal so etwas basteln.

Ein sehr langes und interessantes Schwätzchen haben wir dann noch bis in den Abend bei diesen netten Nachbarn bei Kaffee und Kuchen in deren Vorzelt genossen. Und so ging wieder ein toller Tag zu Ende. Morgen werden wir dann mal sehen, wie das Wetter wird und ob wir weiterarbeiten müssen...

 

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Datum 16.1.2014 °C 13 bewölkt   
Ort Oliva/Spanien km 0 Maut 0
Infos

Essen beim Chinesen

mit netten Campern!

       

16.1.2014: Heute war es kühl. Aber nur wettermäßig. Ansonsten haben wir wieder einmal viel gelacht und noch mehr gealbert. Alles natürlich altersgemäß :-)! Und wir waren dann erstmalig bei einem Chinesen, dessen Angebot wir noch nicht kannten. Also nix wie hin. War gut. Aber ... die Pekingsuppe beim Chinesen in Viersen ist unübertroffen ...besser. Aber hier gibts zum Menu del Dia neben der Vorspeise zuzüglich Reis bzw. Nudeln dann ein reichliches Hauptgericht UND eine Flasche Wein (für 2 Personen) und noch ein Dessert dazu, und alles ab 5€. Dagmar und ich haben ein Menu für 2 gewählt mit 3 Hauptgerichten für je 8,50€ /Person. Dagmar konnte gar nicht soviel essen, ich habe  dann die Höhepunkte der Speisen gegessen, ... mehr Fleisch-weniger Gemüse. War wirklich gut! Aber es war natürlich nicht spanisch. Das kommt dann aber noch...!

 

 

Dagmar schreibt:

Wettermässig sah es heute morgen nicht so toll aus, Wolken und hohe Luftfeuchtigkeit. Und so waren wir der Meinung, dass wir bei dieser Kälte nicht weiter aufbauen wollten, sondern eher innen aufräumen und computern müssten. Wir hatten ja auch nicht so viel Zeit, denn um halb eins wollten wir zusammen mit Luus und Erich und Traudl zum Chinesen fahren, lecker essen. Wir wussten, wo dieser Chinese war und in früheren Jahren waren wir immer daran vorbeigefahren. Nie war da was los. Nun schien es aber anders zu sein. Es standen ganz viele Autos vor der Tür und innen war es nett und heimelig. Das Essen war auch prima und die Auswahl gross. So hatten wir einen schönen Mittag mit viel erzählen und lachen. Nach dem Essen noch mal schnell bei Lidl um die Ecke, dann heim und hier bei uns lecker "Latte Macchiato" getrunken und Ideen ausgetauscht und natürlich wieder "Quätscherchen" gehalten. Und so war der Tag schneller um als gedacht.

Morgen wird es hoffentlich sonnig sein, damit wir wirklich mal draussen alles fertig machen können. Und dann wieder in der Sonne sitzen und nix tun - das wär´s.

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Datum 17.1.2014 °C 16 sonnig   
Platz Oliva/Spanien km 0 Maut 0
   Sonnentag auf Pepe        
Frühstücksfernsehen im WoMo......im Hintergrund oben Anni´s Schlafkoje!
Frühstücksfernsehen im WoMo......im Hintergrund oben Anni´s Schlafkoje!

17.1.2014: Ein richtig sonniger Tag. Und wir waren am Strand! Auf dem Weg dorthin trifft man immer wieder neue und alte Gesichter...und so wird ein Gang bis zum Strand zeitlich länger als gedacht. Den Rest des Tages haben wir mit jetzt schon nötigen Arbeiten verbracht: Toilette leeren, Abwasser entsorgen, Frischwasser nachfüllen, Vorgarten kehren, Innenraum säubern, etc. Nur das mit dem Mittagessen war heute ungewollt anders. Da mir viele der Bratkartoffel aus der Tüte (Notration für unterwegs) gefallen sind, wurden unsere Mahlzeiten dann zu kleineren Seniorenportionen. Naja, die Spiegeleier blieben aber Gott sei Dank in der Pfanne und haben sich nicht selbständig gemacht. Den weiteren Tagesverlauf schreibt Dagmar.

 

An der Stelle: Vielen Dank an Beate,  Michaela und Andreas für die netten Gästebucheinträge! Auch ein Dankeschön an Ingrid! Darüber freuen wir uns immer!

 

Dagmar schreibt:

Nachdem die Nachbarn gestern schon gefragt hatten, ob sie uns die 9 Nägel in den Teppich klopfen sollten, dachten wir, es wird Zeit, das selbst zu tun, hat ja nichts mit Arbeit zu tun und Anstrengung schon gar nicht. Und da die Sonne schien und es ein warmer Tag zu werden drohte, haben wir dann auch direkt Hausputz betrieben. Nun ist alles wieder blitzeblank und aufgeräumt. Natürlich mussten wir dann erst mal in der Sonne sitzen - in der Spitze heute 23 Grad im Schatten. Und natürlich machten wir auch den obligatorischen Gang ans Meer, nachgucken ob noch alles ok ist. Wir gönnten uns dann noch ein kleines Mittagessen mit Bratkartoffeln und Ei und jetzt warten wir nur noch darauf, dass es endlich Abend wird. Morgen früh werden wir von Werner, einem sehr netten Camper hier, nach Denia gefahren, um unserem Miet-PKW abzuholen, dann sind wir  unabhängig und können bei schönem Wetter wieder Touren in die Berge machen. Da freuen wir uns schon jetzt drauf. Das war´s für heute...

 

...unser Aufenthaltsraum, Esszimmer, manchmal auch Büro, aber immer Dagmars Schlafstelle!
...unser Aufenthaltsraum, Esszimmer, manchmal auch Büro, aber immer Dagmars Schlafstelle!

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Datum 18.1.2014 °C 14 Regen Gewitter 
Ziel Oliva/Spanien km ~30 Maut
Platz CP Pepe Kosten xxx Koordinaten
 

Les Rotes Küste.

N 38°49´22.4" E0°09´34.1"

 Essen bei Il Fratelli

N 38°52´43.0" W0°01´47.9"

   

 

 

 

 

Infos Übernahme PKW!    <5€/Tag  + Tankfüllung
 

incl. Vollkasko über Vermittler ohne SB!

Verträge 2014 nur noch 100 km/Tag frei!

Vermieter-Versuch: für ca. 100 € zusätzliche Versicherung zu verkaufen!

2014= neue Vertragsbedingungen-unbedingt lesen!

   

Tankfüllung natürlich überteuert! 

Dieselfahrzeug

möglicherweise Zusatzkosten!

18.1.2014: Ein aufregender Tag. Wetter nicht besonders, sogar mit Gewitter. Übernahme unseres Leihwagens mit Komplikationen. Fahrt zu Les Rotes, Meer und Felsen gucken. Menu del Dia bei Il Fratelli. Einkauf diverser Lebensmittel und Abklärung, ob wir wieder ins Golf-Hotel in die Spa-Anlage dürfen!

 

Dagmar schreibt:

Na, der Tag hatte es in sich. Kurz nach 10 Uhr holte uns Werner ab, um uns zum Autovermieter nach Denia zu bringen. Dort wollten wir unser Auto für die nächsten 28 Tage abholen. Es klappte auch alles prima, bis wir in dem Übergabe-Büro standen, um das Auto zu übernehmen. Üblicherweise buchen wir hier vor Ort per Internet bei einem zuverlässigen Auto-Vermittler. Der Vorteil ist, die Preise sind sehr niedrig und man muss auch nicht vorausbezahlen, sondern erst bei Übernahme. Bis 24 Stunden vor Übernahme kann man kostenfrei zurücktreten und es ist alles unkompliziert. Dieses Mal aber wollte ich einen Hamburger Vermittler ausprobieren, der damit warb "kompetent und kundenfreundlich" zu sein. Ich buchte dort telefonisch und teilte mit, dass wir einen Kleinwagen mit 4 Türen haben wollten. Die Bestätigung kam kurze Zeit später. Leider mussten wir hier vorausbezahlen. Aber ich wollte es einfach einmal ausprobieren.

Ein Fehler wie sich heute dann herausstellte. Wir nehmen aus Erfahrung immer einen Kleinwagen. Damit kann man im Hinterland auf den schmalen Strassen prima fahren. Vier Türen wollen wir, weil es bequemer mit Ein-und Aussteigen ist und man auch noch jemanden mitnehmen kann ohne Verrenkung beim Einsteigen. Hier aber war heute ein Zweitürer seitens der Hamburger Firma reserviert worden, und wie der nette Knabe der Auslieferungsstation sagte, hatte er auch keinen Vier-Türer zur Verfügung. Ich war damit nicht einverstanden und ich telefonierte mit der Hamburger Zentrale. Dort sagte man mir, ich solle eben einen grösseren Wagen nehmen, würde doch nur 32.- Euro zusätzlich kosten. Zu den bereits bezahlten 125.- Euro wäre das dann 157.- Euro gewesen. TOLL. Hier vor Ort kostet ein Kleinwagen mit 4 Türen momentan 100.- Euro!

Der Kompromiss besteht jetzt darin, dass wir nächste Woche einen Viertürer bekommen können seitens des Vermieters. 

 

Um die Seele wieder frei baumeln zu lassen, fuhren wir vom Autovermieter direkt nach "Les Rotes", einem schönen, fast einsamen Plätzchen am Meer kurz hinter Denia. Und die Sonne schien schön entspannend. Das brachte dann auch schöne Fotos mit sich. Dann ging es zum Mittag-Essen in ein Lokal, das wir seit vielen Jahren kennen. Hat wie immer lecker geschmeckt und der Rosewein, den wir zum Essen tranken, entspannte uns wieder. Danach erfolgte noch ein kurzer Einkauf bei Aldi, eine Nachfrage im Hotel OlivaNova, ob wir die dortige Spa-Anlage auch dieses Jahr nutzen könnten. Ja, können wir wieder - toll. Und was gibt es Schöneres als ein warmes Bad, einen Whirlpool, eine Sauna oder Dampfbad und ein Entspannungsschläfchen bei sanfter Musik im Ruheraum? Und wenn wir wollen, steht auch noch eine Massage an mit einem Sonderpreis für uns.

Jetzt sind wir rundherum zufrieden. Draussen gewittert es mächtig während ich dies schreibe. Und so mache ich jetzt einfach Schluss und faulenze den Rest des Abends...

Les Rotes in Denia
Les Rotes in Denia
Menu del Dia: 11€ komplett! (Il Fratelli)
Menu del Dia: 11€ komplett! (Il Fratelli)
Begehrte spanische Produkte...
Begehrte spanische Produkte...

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Datum 19.1.2014 °C 14
 

Besuch von Orangen-und

Mandarinenplantagen 

   
Platz Pepe, Oliva/Spanien km x
 

Rio Mar

N38°53.177' W 0°02.350'

   
 

Reisfelder

N38°52.251' W 0°04.116'

   
Orangen-Mandarinenplantagen...im Umfeld von Oliva!
Orangen-Mandarinenplantagen...im Umfeld von Oliva!

Cafe con leche in Riomar...am Strand:

Ibisse in den Reisfeldern von Oliva/Pego...

19.1.2014: Subjektiv gesehen ist es kühl, objektiv haben wir im Augenblick 12 ° C draußen, im WoMo leben wir mit 22°C. Wir waren kurz im RioMar am Strand, nicht weit von hier. Dann noch ein kurzer Trip durch die Orangenplantagen. Und noch ein schneller Blick auf die Ibisse in den nahen Reisfeldern. Wir hoffen morgen auf wärmeres, sonnigeres Wetter!

 

 

Dagmar schreibt:

Heute wieder Friede, Freude und Spass, und wenn die Sonne heute gewonnen hätte, wäre es ein sehr schöner Tag gewesen. Macht aber nichts, so hatten wir Zeit, ein bisschen am PC rumzuhocken, mit den Nachbarn zu plaudern und nach dem Mittagessen mal rauszufahren auf eine leckere Tasse Kaffee im Rio Mar. Das ist auch ein Campingplatz, aber kleiner. Aber Essen und Trinken dort sind sehr, sehr gut. Der leckere Cafe con leche für 1.30 Euro war wie ein Sonnenstrahl. Der kleine Gang zum Wasser danach nur ein bisschen zu wolkig. Aber trotzdem hatten wir 14 Grad plus. Anschliessend fuhren wir durch die Orangenhaine. Ein Teil ist abgeerntet, ein grosser Teil nicht und überall liegen leckere Orangen oder Mandarinen auf dem Boden. Niemand pflückt hier mehr. Aber selbst ohne Sonne läuft einem noch das Wasser im Munde zusammen bei so viel "orangener Pracht".

Zwischen Pego und Oliva-Nova liegen viele Reisfelder, und um diese Jahreszeit tummeln sich dort eigentlich Hunderte von Vögeln. Heute war unsere fotografische Ausbeute allerdings bescheiden. Aber es wird ja nächste Woche nur noch sonnig sein und dann holen wir das alles nach.

Heute steht nichts mehr an ausser PC und faulenzen. Sonntags ist hier auch "tote Hose" und so wird es toll sein, wenn wir morgen erst die Sache mit unserem PKW klären und anschliessend ins Hotel fahren, um im Spa-Bereich die Seele baumeln zu lassen...

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Datum 20.1.2014 °C 16 Sonne/Wind
Platz Oliva/Spanien km x  
 

am Strand von Pepe...

Wind & Sonne 

     
 

inoffizieller Stellplatz

Oliva (Küstenregion) 

Koordinaten: folgen

     
 

Spa/Sauna

im Golfhotel Oliva-Nova

     
Was fotografiert Dagmar am Strand von Pepe?
Was fotografiert Dagmar am Strand von Pepe?

Golfhotel Oliva-Nova:

Umfeld von Oliva:

Inoffizieller Stellplatz:

20.1.2014: Heute war zwar ein sonniger, aber auch ein wirklich stürmischer Tag. Wir haben die Gelegenheit genutzt, im Golf-Hotel Oliva-Nova (ca. 500 m von Pepe entfernt) schwimmen zu gehen. Das Wasser hat Badewannentemperatur und die Damensauna liegt bei 80°C. Entspricht voll unseren Vorstellungen. Wir haben ein Monatssticket geordert für 50€/Person. Natürlich hätten wir auch den Fitnessraum anmieten können. Haben wir aber nicht. Machen wir ja zuhause regelmäßig, auch wenn man es uns vielleicht nicht glauben mag [...oder nicht ansieht:-)!!!] 

Nach einer kurzen Mittagspause haben wir uns dann nach Oliva aufgemacht, um mal überall nach dem Rechten zu gucken. Ist alles noch beim Alten. Auch der inoffizielle Stellplatz ist noch da. (Koordinaten folgen, hatten kein Navi mit). 

  

Dagmar schreibt:

Irgendwie scheinen wir hier nun auch körperlich angekommen zu sein, denn wir waren beide schon um 7 Uhr ausgeschlafen. Düster war es noch draussen, aber man konnte die Sonne weit im Hintergrund aufgehen sehen. Über uns nur blauer Himmel - das wird bestimmt ein toller Tag.

Gegen halb neun Uhr fuhren wir los, weil wir ja noch nach Denia zum Autovermieter wollten, den angebotenen Ersatzwagen absagen. Anni fühlt sich im jetzigen wohl vom Platz her und einsteigen geht auch ganz gut. Ich habe es da einfacher, ich halte mich beim Ein-und Aussteigen am Lenkrad fest....lach...

Heute stand ja Relaxen im Hotel OlivaNova an. Beim Packen der Badesachen stellten wir fest, dass wir die Badelatschen vergessen hatten. Aber ist ja kein Problem hier, man fährt einfach zum Chinesen-Laden und kauft für 2.50 Euro pro Paar ein paar neue Latschen und gut ist es.

Gefreut haben wir uns, als wir im Spa-Bereich des Hotels ankamen. Die dortige Chefin erkannte uns sofort wieder, begrüsste uns mit unseren Vornamen und freute sich. Allerdings stellte sie dann auch fest, dass wir zwei Jahre nicht mehr da gewesen waren - ihr entgeht eben nichts... Auch eine der anderen Dauer-Gäste erkannte uns wieder und da fühlt man sich doch dann wieder direkt daheim. Schwimmen, whirlpoolen und saunieren taten gut, besonders das Abhängen hinterher im Ruheraum mit klassischer Klaviermusik. Der Hunger trieb uns dann weg aus der Wohlfühloase, heim nach Pepe.

Es war zwischenzeitlich richtig warm geworden, so knapp 18 Grad. Nur der Wind dazu war unangenehm und in Böen richtig heftig. Nach unserem Mittagessen und dem Ausruhen danach fuhren wir mit dem Auto wieder in die "Orangen" und an den Strand. Auch die Wellen am Strand sind heute höher als bei ruhigem Wetter, und so macht es Spass zu fotografieren. Den Abend verbrachten wir entspannt vor dem TV. 

Morgen werden wir - wenn das Wetter blau bleibt, in die Berge fahren, Anni möchte auf "Hoppelstrassen" mit ihrer umfunktionierten Helmkamera filmen. Ich freue mich eher darauf, ENDLICH wieder den leckersten Lammbraten der ganzen Welt essen zu können,... oben in den Bergen in einer supertollen Kneipe.

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Datum 21.1.2014 °C >16 Sonne
Platz Pepe, Oliva/Spanien km x  
 

Restaurant Piscina in

Parcent

N 38°44'16" W0°04'31"

12-16 Uhr geöffnet

12€ Buffet (Sonntags teurer)

     
 

Zitronenstrasse...

     
 

Besuch beim Zahnarzt

in Denia

     
 

Fußballspiel mit Borussia 

Mönchengladbach

     
... da liegen sie nun!
... da liegen sie nun!

Lammessen in Parcent bei Piscina...hm, sehr, sehr lecker!

"Tal der Zitronen" (bei Pedreguer)

Fußballclub Mönchengladbach gegen ... (Aufenthalt zurzeit im Golfhotel)

...alles abgeerntet!
...alles abgeerntet!

Dagmar schreibt:

Was für ein Tag. Da hatten wir doch Pläne ohne Ende. Wir wollten supertolle Bilder einstellen, um allen zu zeigen, wie toll hier das Hinterland mit seinen Strassen und Hoppelstrassen ist. Aber - erst kamen wir erst um 11:30 Uhr weg und mussten schnell noch einkaufen. Dann haben wir uns gedacht, dass es keine tollen Abenteuer geben kann, wenn einem dabei der Magen knurrt. Also fuhren wir gemächlich den Weg hoch nach Parcent. Eine schöne Kurvenstrasse mit tollem Blick hinunter aufs Land und dem Meer dahinter.

Unser Lieblings-Restaurant wartete schon auf uns, und die Chefin freute sich, uns endlich mal wieder zusehen. Was wir essen wollten, wusste sie auch, nämlich Lamm, und so waren wir rundherum zufrieden. Das Vorspeisenbuffet war wie immer toll und mehr als reichlich, und unser Lammbraten war supertoll - jedenfalls für mich.

Anni hatte bzw. hat jetzt nach dem Essen ein kleines Problem - sie darf nicht mehr lachen, einer ihrer Schneidezähne hat ´ne Ecke ab. Mist. Und so will sie natürlich auch nicht zwei Monate rumlaufen. Wäre auch schlimm, wenn sie nur noch verbissen gucken müsste, anstatt zu lachen. Also disponierten wir um und nahmen nach dem Essen nicht die "Bergtour", sondern die wesentlich kürzere "Zitronenstrecke" runter nach Denia.

Klar, man kann immer noch viel gucken und die Strecke ist auch schön. Aber im Grunde haben wir beide nur daran gedacht, dass wir hoffentlich beim deutschen Zahnarzt in Denia noch ankommen könnten. Und als wir dann dort waren, klappte es wenigstens so, dass der Zahnarzt Anni provisorisch die "appe Ecke" wieder anklebte - allerdings nicht mit 2-Komponentenkleber, wie Anni geplant hatte....haha. Morgen früh hat sie um halb zehn einen Termin und dann wird ihr das Labor helfen, wieder lächeln zu können.

 

Zurück auf dem Platz, holten wir die Sonnenstühle raus, um die Sonne voll zu geniessen. Hatten wir uns ja wohl verdient. Aber wir sassen noch keine zwei Minuten, da erfuhren wir, dass der Fussballverein von Mönchengladbach hier wäre in unserem OlivaNova-Hotel und gerade jetzt ein Trainingsspiel gegen Schweizer Fussballer absolvieren würde. Na, da waren wir aber flott. Geht doch nicht, dass die hier spielen und wir gehen nicht wenigstens mal gucken. Ich traf dann noch die MG-Managerin, die mir erzählte, dass die Jungs noch bis Freitag im Hotel wären. Also werden wir uns bemühen, von irgendeinem ein Autogramm abzustauben. Zu Hause gibt es bestimmt Fans, die sich dann darüber freuen würden. Die Managerin erzählte mir, dass die Jungs auch öfters im Schwimmbad bzw. in der Sauna wären - na, das wär doch ein tolles Autogramm in der Sauna....lach....

Jetzt ist es hier auf dem Campingplatz zwar immer noch sonnig, aber kühler geworden. Wir haben nur noch 14 Grad. Und da sitzen wir lieber hier im Mobil und schreiben bzw. setzen Bilder ein. Was wir morgen machen? - Zahnarzt und danach....

 

Nachtrag:

Unser Besuch am späten Nachmittag: Ingrid und Günter-

Ohne Absprache, ohne Kenntnis voneinander, trafen wir uns zufällig am Platz und haben die Gelgenheit genutzt zu einem netten Plausch.

 

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Datum 22.1.2014 °C 14

 Regen/

Wolken

Platz Pepe, Oliva/Spanien km x  
 

 Zahnbehandlung

abgeschlossen!!!

     

Kurzfassung:

Am morgen Regen, Besuch beim deutschen Zahnarzt, (Komponentenkleber hat nicht gehalten), inzwischen aber wieder "alles dran", ich kann wieder lachen...! Heute deswegen kaum was unternommen.

 

Dagmar schreibt:

Laut Wetterbericht sollte es die ganze Woche sonnig sein mit Temperaturen bis 20 Grad. Geweckt wurde ich heute morgen um halb sieben allerdings vom Trommeln der Regentropfen auf dem Dach - aber hallo?....Und so blieb es den ganzen Vormittag nass und trüb, allerdings bei Temperaturen von mehr als 14 Grad.

Heute morgen waren wir dann beim Zahnarzt und heute nachmittag fahren wir wieder hin. Und dann ist hoffentlich Annis Welt wieder in Ordnung. Der Nachteil dieses "Faulenzertages" war allerdings, dass anstatt Berge und Orangen und Zitronen und lecker Rosewein Hausputz hier anstand. Aber gut, dann brauche ich nicht in den nächsten Sonnentagen den Putzlappen zu schwingen. Man muss das ja bloss positiv sehen.

Demzufolge gibt es heute auch keine Fotos....denken wir jedenfalls. Die Sonne scheint ja wieder nett bei fast 18 Grad und der Termin beim Zahnarzt ist ja schon um 16 Uhr und vielleicht sind wir doch noch verrückt und machen etwas. Wenn nicht - dann eben morgen mehr...

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Datum 23.1.2014 °C x
Platz Pepe, Oliva/Spanien km ?
 

Mandelblüten!

Val de Ebo,

La vall de Gallinera

   
 

kleine Eselsfarm

Koodinaten:

 N38°48.846' W 0°07.864'

   
 

Tropfsteinhöhle

ab 15.2.2014 geöffnet

Koordinaten:

 N 38°48.677' W0°10.636'

   
 

Einkauf Mercadona

(Frischfisch) in Pego

   
Trip ca. 70 km... [Download KMZ + GPX werden nachgereicht]
Trip ca. 70 km... [Download KMZ + GPX werden nachgereicht]
Mäuse mögen Esel...!
Mäuse mögen Esel...!
...die ersten Mandelblüten! (an der 700)
...die ersten Mandelblüten! (an der 700)
...im Val de Ebo!
...im Val de Ebo!
Tropfsteinhöhle "Rull" (an der 712)
Tropfsteinhöhle "Rull" (an der 712)
Frischfisch bei "Mercadona"
Frischfisch bei "Mercadona"

Unser heutiger Tag in Kurzform:,

Kurzer Einkauf, Fahrt ins Tal Ebo bzw. Gallinera, wollten erste Mandelblüten finden, vorbei an einer geschlossenen Höhle, zufällig eine bisher uns unbekannte Eselsfarm entdeckt, kleiner später Mittagssnack (kalorienarmer Salat) im WoMo und danach Kaffeeklatsch mit Luus.

 

Dagmar schreibt:

Nein, gestern haben wir nichts mehr veranstaltet. Es tat auch so gut, einfach auf dem Platz zu sein und zu planen für heute.

Am heutigen Morgen stand erst einmal einkaufen an. Und dann fuhren wir mal wieder in die Berge auf einer "grünen" Strecke Richtung Planes (la vall de gallinera). Der Weg dorthin ist normalerweise ein Paradies von Mandelbäumen, gesäumt von zackigen Bergen und tiefen Terrassen-Tälern. Dazu schmale gewundene Strassen bergauf und bergab. Eine tolle Strecke. Leider sind die Blüten an den Mandelbäumen noch sehr spärlich. Aber bei weiterhin warmem Wetter und viel Sonne dürfte das in 2-3 Wochen völlig anders aussehen. Kurz vor Planes bogen wir von der Strasse ab in Richtung "Vall de Ebo". Ebenfalls ein tolles Tal bzw. eine tolle Bergstrasse mit Felsen ohne Ende - quasi die Rückseite auf höherer Ebene von der anderen Strasse, die wir vorher hochgefahren waren. Auch hier Natur pur, aber noch nichts wirklich Blühendes. Dazwischen eine begehbare Höhle - Cova del Rull - mit einer kleinen aber sehr schönen Stalakmitenwelt, momentan allerdings noch geschlossen. Der Höhepunkt dieser Strecke ist immer die Kurvenfahrt wieder runter ins Tal nach Pego. Man hat, bevor es abwärts geht, noch einmal einen Wahnsinnsblick hinunter ins Tal, auf die Häuserburgen an der Küste und das Mittelmeer selbst. 

Kurz bevor es ins Tal abwärts ging, kamen wir an einer Eselsfarm vorbei, die auch wir nicht kannten. Von dort kann man Tagesausritte in die Berge machen. Vielleicht eine Alternative zum Selbstlaufen...

Gegen halb drei waren wir wieder auf Pepe. Jetzt stand erst mal Mittagessen (kalorienarm!!!) an in strahlendem Sonnenschein und dann lecker Kaffeetrinken. Mittlerweile ist es fast 18 Uhr, draussen ist es kühler geworden und nun wartet der PC. Morgen früh ist schwimmen im Hotel angesagt und anschliessend gibt es lecker Fisch in einem Restaurant hier in der Nähe zusammen mit anderen vom Platz hier...

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Datum 24.1.2014 °C >20

 Sonne

satt!

Platz Pepe, Oliva/Spanien km -  
 

 Ein Nachmittag

am Strand

     
Schattenmenschen am Strand...
Schattenmenschen am Strand...
...Dagmars Hausschuhe auch am Strand?
...Dagmars Hausschuhe auch am Strand?
Agaven zählen zu den Spargelgewächsen!
Agaven zählen zu den Spargelgewächsen!
Dagmar einsam am schönen Strand!
Dagmar einsam am schönen Strand!

Dagmar schreibt:

Der Tag verlief fast so, wie gestern Abend geplant. Ein sonniger Tag erwartete uns, und nach dem Frühstück und den obligatorischen Aufräumarbeiten fuhren wir um 10 Uhr ins Hotel zum Schwimmen. Heute war wenig los, die Jungs von Borussia MG und die Schweizer sind heute abgereist. Leider konnte ich kein Autogramm ergattern. Aber es war ja auch leider nicht die erste Mannschaft, was wir dann auch irgendwann gemerkt haben...die spielt heute Abend gegen Bayern und das werden wir uns im TV bestimmt ansehen.

Nach dem Schwimmen und Relaxen waren wir kurz vor 12 Uhr wieder hier. Noch eben die nassen Sachen zum Trocknen aufgehängt und weiter ging es zum Essen in ein Lokal namens Gartenlokal - von allen aber einfach "grünes Haus" genannt. Das Essen war klassisch deutsch, Seelachs mit Kartoffelsalat und Gemüse, davor ein Süppchen und danach ein kleines Dessert. Und dazu ein Glas Bier. Das alles kostete pro Nase 7.30 Euro.

Anschliessend fuhren wir zum Platz zurück und genossen den Sonnenschein und dazu einen leckeren, selbstgemachten Kaffee. Allerdings fehlte etwas - nämlich der Gang ans Meer. Bei dem tollen Wetter macht es Spass, durch den feinen, gelben Sand zu laufen und viele hübsche Bilder zu machen. Und so hatten wir dann doch einen sehr schönen Nachmittag. Jetzt steht nichts mehr grossartig an. Es ist kurz nach 18 Uhr und die Sonne ist soeben untergegangen.

Morgen ist zumindest geplant, wieder eine Tour in die Berge zu machen...

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Datum 25.1.2014 °C >22
Platz Pepe, Oliva/Spanien km 70
 

 Fahrt zu "Venta del Collao"Restaurant

Koordinaten:N38°46.109' W00°09.103

Menu del Dia 14 € und "a la Carte"

   
 

 "Trockenbach" überquert

Koordinaten:N38°45.070' W0°09.435'

   
Download KMZ + GPX Dateien werden nachgereicht!
Download KMZ + GPX Dateien werden nachgereicht!

Dagmar schreibt:

Heute morgen um 8 Uhr hatten wir schon 15 Grad. Es war noch nicht ganz hell und irgendwie glaubten wir nicht, dass es so warm sein sollte nach dem doch heftigen Sturm, der in Böen über uns herfiel. Aber nach dem Frühstück stellte sich dann heraus, dass über dem Meer die Wolken schwarz waren und gegenüber über den Bergen der Himmel blau. Um 11 Uhr machten wir uns dann auf den Weg in die Berge, da es schon 19 Grad war. Ausgeguckt hatten wir uns mal wieder unsere Traumstrecke durch die Berge, vorbei an endlos vielen Mandelbäumen. Aber es ist noch ein bisschen zu früh, erst in ca. 2 Wochen wird hier bestimmt alles blühen. Ganz oben auf dem Berg gibt es ein Restaurant. Man hat von hier runter Richtung Mittelmeer einen tollen Blick und in die andere Richtung hinüber in die Bergwelt. Wir tranken einen leckeren "Cafe con Leche" und überlegten, ob wir weiterfahren oder zurück fahren sollten. Wir entschlossen uns dazu, weiterzufahren. Eine gute Entscheidung, da die Sonne wieder voll vom Himmel schien und wir diese "Hoppelstrasse" mal gerne wieder fahren wollten. Erfreulich ist, dass ein grosser Teil dieser schmalen und steilen Strasse nun doch schon asphaltiert ist. Und so fährt es sich einfach bequemer. Der Teil, der immer noch im Urzustand ist, ist noch lang genug.

Als wir wieder im Tal waren, fuhren wir Richtung Pepe. Essen gehen war zu spät und vor dem WoMo in der Sonne sitzen, fanden wir attraktiver. Also heim, ´nen Happen gegessen und ab in die Sonne. Draussen sind es immer noch 17 Grad, die Sonne ist bereits untergegangen und wir hoffen jetzt nur, dass es auch morgen ein toller Tag wird, an dem wir viel Spass haben werden - wo immer das auch sein wird.

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Datum 26.1.2014 °C >25
Platz Pepe, Oliva/Spanien km 100
 

 Coll de Rates > 540m NN

 N 38.72361° W00.05960°

bayr. Spezialitäten...

   
 

 Restaurant Tormo in Tormos

Menu del Dia 10€/12€ incl. Wein

N 38°48.156' W 00°04.206'

   
Rundtrip ca. 100 km - Coll de Rates
Rundtrip ca. 100 km - Coll de Rates

Dagmar schreibt:

Es gibt nichts Herrlicheres im Moment als morgens aufzustehen mit Sonne und schon 16 Grad zu haben. Das Frühstück schmeckt dann doppelt so gut und die Tagesplanungen fallen auch grossräumiger aus. Nach dem üblichen Prozedere hier rund um die "Mücke" machten wir uns auf die Socken in die Natur.

Gerne würden wir es endlich hinkriegen, die vielen Ibisse mal ganz nah zu fotografieren auf dem Weg nach Pego , aber die "wilden Tiere" sind immer sooo weit weg und durch den Sumpf, sprich Reisfelder, dürfen wir dann auch nicht laufen. Vorgenommen hatten wir uns wieder mal via Pego ganz hinauf zum "Coll de Rates" fahren. Bei diesem klaren Wetter hat man einen weiten Blick, auch übers Mittelmeer. Dort oben gibt es eine bayerische Kneipe, mittlerweile allerdings sehr englisch angehaucht. Aber die meisten Autos da oben haben immer noch deutsche Kennzeichen. Es geht eben nichts über ein gutes Mass Bier und einer bayerischen Haxe. Schliesslich ist die kurvenreiche Anstrengung der Fahrerei nach oben auch eine Belohnung wert.

Wir fuhren die Strasse weiter, wieder runter ins Tal auf der anderen Seite, ebenfalls sehr kurvig, und im Sonnenschein einfach toll zu fahren. Der nächste Ort ist "Tarbena".

Von dort kann man links runter Richtung Küste oder rechts rauf, an einem Felsen entlang zurück in die Berge. Wir wählten die letzte Route. Wir sind auch hier schon hunderte Male gefahren, aber immer wieder sieht man Neues und erfreut sich der Natur ringsherum. Der nächste Ort ist "Castell de Castells", und von dort ist es nicht weit zurück auf die "Hauptstrasse" wieder Richtung Pego. Die Strasse ist gut ausgebaut, aber kurvig, und man muss schön hintereinander fahren mit maximal 60km/h, damit nichts passiert, besonders, wenn wie jetzt in dieser Zeit, viele Radprofis hier unterwegs sind. Geärgert habe ich mich dann aber doch, als ein paar Rennwagen mit deutschen Kennzeichen meinten, die Regeln würden nicht für Ferrari, Maserati, Mercedes Coupe und noch zwei offene Rennwagen gelten. Und die Radfahrer  waren halt lästig, und durchgezogene Mittelstreifen in kurvigen Ecken interessieren ja nicht. Manchmal schämt man sich schon als Deutscher bei solchen Idioten. Wie gut, dass unser Auto ein spanisches Kennzeichen hat:-)!

Nach der langen Tour hatten wir natürlich auch Hunger. Und na klar, den stillten wir in einer uns sehr gut bekannten Kneipe. Und danach ging es endgültig zurück nach Pepe. Es war mittlerweile auch bald 15 Uhr.

Ein toller Tag war fast vorbei, und wir hatten noch sooo viel hier zu tun mit Besuch und Nachbarn und plauschen und Ideen austauschen, dass ich gar nicht mehr dazu kam, den Bericht zu schreiben. Aber heute ist ja auch ein Tag für gestern....lach....

 

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Datum 27.1.2014 °C >20  Wind +Sonne
Platz Pepe,Oliva/Spanien km 30 bis Gandia u.zurück 
 

 Fahrt nach Gandia zu Carrefour

N38°58.274' W00°10.286'

...heute gabs mittags  

NUR Salat für uns!!!

     
...fotografiert bei Carrefour!
...fotografiert bei Carrefour!

Dagmar schreibt:

So gegen 11 Uhr verliessen wir Pepe, um im strahlenden Sonnenschein bei über 20 Grad plus (!) die Runde zu drehen. Vorgenommen hatten wir uns, Richtung Gandia zu fahren. Auf dem Weg durchs Hinterland trifft man natürlich auch wieder auf endlose Plantagen mit nicht abgeernteten Orangen, dazwischen aber schon richtige Felder mit knatschgelben Blumen.

Gelandet sind wir aus Neugierde natürlich in Gandia, und von dort wollten wir ins Hinterland fahren. Aber irgendwie hatten wir das vergessen, denn nachdem wir den Kontrollgang durch den Supermarkt "Carrefour" gemacht hatten, wollten wir nur nach Hause. Der Wind ist dermassen stark in den Böen, dass es keinen Spass macht, irgend etwas zu unternehmen. Also zurück nach Pepe, einen leckeren Salat mit toller Caesar-Sauce von Fa. Heinz verputzt, und dann nix wie raus und im Windschatten von "Mücke" in der Sonne sitzen. Besuch hatten wir auch, und ehe man sich umsieht, ist es schon wieder 17 Uhr und Zeit für den PC. Morgen werden wir bestimmt wieder on Tour gehen, aber wohin ist noch offen...

 

Ein Dankechön an Bärbel und Rolf für den Gästebucheintrag, die beiden Schweden-Mobilisten. Trifft man sich im Mai/Juni d.J. wieder in Schweden oder vielleicht in Norwegen?

 

Hinweis: Wie wir am 14. Januar bereits mitgeteilt haben, werden wir unseren Campingplatz NICHT wechseln! Wir werden unsere gesamte Zeit hier auf Pepe verbringen! Einer der wichtigsten Gründe ist das wirklich tolle Hinterland und der wunderschöne Sandstrand. Natürlich auch die Tatsache, dass wir hier wieder eine nette Campergemeinschaft vorgefunden haben. Aber wir haben trotzdem geplant, von hier aus mehrtägige Touren ins weitere Hinterland bis Toledo/Salamanca zu unternehmen, wenn es auch dort wärmer geworden ist.

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Datum 28.1.2014 °C 13  Wind, Wolken
Platz Pepe, Oliva/Spanien km 30

 Cap San Antonio

und zurück bis Pepe

 

Schwimmen im Oliva-Nova-Hotel.

     
 

Fahrt zum Cap de San Antonio

&

Besuch der Klosterkirche "Los Angeles"

   

N 38°48.227' E00°11.564'

N 38°48.346' E00°10.335 

 

Zum Thema Orchideen in Spanien:

www.hagedisse.com

http://azalas.de

www.bkmakro.de

www.sevillaonline.es

   

 Unsere Orchidee ist keine, sondern ein Krummstab 

 (Arisarum vulgare),

naja, war ja ein Versuch wert,

die Pflanze als Orchidee anzubieten!

Danke an Beate, die sehr gut aufgepaßt hat. ;-)!!!

 

Cafe con leche in Rio Mar

& Campingplatz (mit Acsi)

    N38°53.177' W00°02.350' 
"Frauenschuhe" (Orchideen am Cap de San Antonio?) oder doch  "Turnschuhe"? Es ist ein Krummstab!
"Frauenschuhe" (Orchideen am Cap de San Antonio?) oder doch "Turnschuhe"? Es ist ein Krummstab!

Dagmar schreibt:

Heute war mal wieder Schwimmtag im Hotel angesagt. Aber da war es unerwartet richtig voll. So eine "Turngruppe" machte Wassergymnastik und damit war das Schwimm-Bad dann auch voll. Wie gut, dass wir kurz vorher noch ein paar Minuten Zeit gehabt hatten, wenigstens im Whirlpool rumzusitzen und auch ein bisschen zu schwimmen. OK, dachten wir, dann gehen wir halt in die Frauensauna. Aber nein, die war auch besetzt. Na gut, dann wenigstens supertoll duschen unter einem der riesigen Wasserdüsen. Das wiederum klappte prima. Und zu guter Letzt klappten auch noch zehn Minuten Sauna und fünf ungestörte Minuten Ruheraum - was will man mehr. Aber nun wissen wir auch, dass Dienstags die Turngruppe und deren Anhänge da sind, also gehen wir nun montags oder mittwochs und freitags schwimmen. Wieder zurück auf Pepe pustete uns der Wind fast um, so stark war er. Und damit auch kalt, obwohl es draussen zu der Zeit 22 Grad war. Wir dachten uns, nach `nem kleinen Mittags-Süppchen sollten wir mal wieder raus fahren, hoch nach "San Antoni" und nachgucken, ob vielleicht doch noch ein paar "Frauenschuhe" zu finden wären. Im Dezember ist der Frauenschuh - eine kleine Orchideenart, in Wahnsinnsmengen hier zu finden. Und  wir hatten Glück, ein paar davon fanden wir noch, und die Fotos waren zwar mühsam, aber doch ein Treffer. Nur war der Wind da oben noch stärker als unten im Tal, und so machten wir uns flott wieder vom Acker, nicht ohne der Klosterkirche auf halbem Weg runter nach Denia noch einen Besuch abgestattet zu haben.

Wieder runter von den ganzen Kurven und im Tal, gelüstete es uns nach einem leckeren Kaffee - natürlich bei Rio Mar. Dort konnte man auch drinnen windgeschützt sitzen. Der langjährige Chef des Lokals erkannte uns auch wieder und spendierte uns freudestrahlend zum Kaffee einen Likör. Da sagt man ja natürlich nicht nein. Wieder zurück auf Pepe klappte es sogar noch, ein bisschen windgeschützt in der Sonne zu sitzen. Jetzt gegen 17 Uhr ist es allerdings vorbei mit der Herrlichkeit. Wind, Wolken und nur noch 14 Grad - fluch, da sind wir Besseres gewöhnt.

Morgen werden wir an der Küste runterfahren nach Altea. Dort gibt es kurz vorher eine russische Kirche und oben im Ort selbst eine wunderschöne katholische Kirche. Und natürlich gibt es da auch Wasser satt...

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Datum 29.1.2014

14°C

Platz Oliva/Spanien km 30
 

 ...ein Tag, um unsere

Skandinavientour 2014

weiter zu planen!

 
 

 ...heute nix Altea-verschoben!

 

Was für ein Tag: Nachbehandlung beim Zahnarzt, kühle Temperaturen, wenig Wind, viel Wolken, schlechte Internetverbindung, toller Regenbogen, schöner Sonnenuntergang, weitere Vorbereitung für unsere Mai-Juni-Skandinavientour d.J. , und überhaupt...! 

 

Dagmar schreibt:

Eigentlich wollten wir ja heute die Tour nach Altea machen. Aber uneigentlich waren wir dann doch besser beim Zahnarzt zur Nachbehandlung. Hinzu kam, dass unplanmässig das Wetter nicht spurte wie wir gehofft hatten. Nicht nur schwarze Wolken und Regen in der Nacht, sondern auch Wind der unangenehmen Art. Und so blieben wir halt hier, zumal Anni nachmittags noch mal zum Doc sollte. Mensch, ist das langweilig hier, wenn man ausser arbeiten nichts tun kann, und so gingen wir wenigstens noch am frühen Abend nach dem Doc einkaufen. Das war zwar nicht sooo toll, aber stattdessen der sich uns dann bietende Sonnenuntergang bzw. das Regenchaos mit Regenbogen mitten im Mittelmeer. Das alles riss den Tag dann wieder raus. Und so werden wir morgen einen erneuten Versuch starten vor "die Tür zu kommen". Soll ja wettermässig gut werden - wenn man den Wind einfach ignoriert.

 

Heutige Anmerkung

an Beate: Danke für Deinen Denkanstoß, dass Krummstäbe keine Orchideen sind! Jetzt wissen's wir auch. Aber ein Regenbogen ist doch immer noch ein Regenbogen, oder? [lach!!!]

an Andreas: Wir können bestätigen, dass die Sprachenvielfalt in Spanien zugenommen hat. Aber mit Spanisch kommt man immer noch weiter..., wir üben ständig...ohne Erfolg![lach!!!]

an Lilo und Erich: Dankeschön für Euren netten Gästebucheintrag. Freut uns, wenn wir Verfolger haben!!! Haben einen Blick auf Euren Blog geworfen.Und nun habt Ihr auch einen Verfolger! [lach!!!]

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Datum 30.1.2014

°C

> 14°

Platz

Pepe, Oliva/Spanien

km

140

 

 Fahrt nach Calpe, Altea, Alfaz,

 
 

 Russ.orthd. Kirche in Altea-Hills

 Kirche in Altea-Altstadt

 
 

Camping-u. Stellplätze in Calpe u. Alfaz

...Koordinaten zu finden: 3.2.104

 

Dagmar schreibt:

Sonnig bis zum Horizont, 16 Grad und kein Wind - so empfing uns der Tag als wir so gegen 8 Uhr aufstanden. Na, wenn das keine guten Voraussetzungen sind für einen tollen Tag auf Achse. Und so waren wir gegen halb zehn fertig, um die Tour nach Altea zu machen. Fährt man die Strasse 332 Richtung Benidorm, dann trifft man nicht nur auf viel Verkehr, sondern auch auf knuffelige Dörfer und schöne Landschaft dazwischen. Unseren ersten Stop machen wir in Calpe. Dort gibt es Campingplätze und Stellplätze nur für Wohnmobile, und wir wollten die uns einmal ansehen. Wir fanden zwei Plätze und beide waren gerammelt voll. Sogar in der näheren Umgebung standen noch viele WoMo´s rum, die wahrscheinlich darauf warteten, auf dem offiziellen Platz ein Plätzchen zu ergattern. Wir sind eigentlich sehr überrascht, dass um diese Jahreszeit so viele WoMo´s unterwegs sind. Und diejenigen, die nach Calpe und Umgebung fahren, werden auch wissen, warum. Mir persönlich ist es hier lieber auf Pepe. OK, es ist teurer als ein Stellplatz, aber man hat hier einfach mehr Privatsphäre und mehr Platz, auch die Markise rauszulassen oder ein Kochzelt aufzustellen. Dazu kommt noch, dass wir hier - und das ist unser persönlicher Grund, Natur satt um uns herum haben. Dazu das Mittelmeer und einen Traumstrand hundert Meter von unserem Platz Standplatz entfernt.

Allerdings, würden wir nur ein paar Tage an einer Stelle stehen wollen, dann wäre Calpe sehr praktisch, denn man wohnt ja quasi mitten in der Stadt, und der Strand ist wohl auch nicht so weit entfernt.

Wir fuhren weiter Richtung Altea. Dort gibt es auf den Altea-Hills eine russische "Gemeinde", die es vor vielen Jahren geschafft haben, eine russisch-orthodoxe Kirche bauen zu dürfen. Soweit wir wissen, die einzige in ganz Spanien. Wir waren schon mal dort zur Besichtigung und es hat uns sehr imponiert, was dort an Kostbarkeiten in der Kirche aufgestellt sind. Tolle Fotos konnten wir damals dort drin machen. Jetzt geht das nicht mehr. Das Tür-Tor ist - zumindest jetzt - schwer verriegelt. Und man kann z.B. nicht mehr die tollen Malereien in der Kirchenkuppel bzw. die kostbaren goldgefassten Bilder fotografieren. Schade, aber es wird seine Gründe haben.

Weiter ging die Fahrt nach Altea rein und rechts rauf zur dortigen katholischen Kirche "San Francisco". Wenn man hier zum ersten Mal ist, dann geht man am besten zu Fuss über eine der vielen schmalen Treppensteige hinauf. Wenn man, wie wir schon sehr oft hier waren, dann kennt man auch die verflixten superschmalen Strassen dort hinauf. Sie sind auf keinen Fall zu empfehlen, wenn man sich hier nicht auskennt. Und mit dem Wohnmobil geht hier im Altstadtkern überhaupt nichts. Mir ist es heute sogar passiert, dass ich bei der Rückfahrt wieder runter zur Hauptstrasse auch in Gassen landeten, in denen sogar unser kleines Auto nicht mehr durch kam. Ich bin sehr froh, dass die dann notwendige mehrmalig nötige Rumkurverei und Zurücksetzerei ohne jegliche Schäden stattfanden. Ich lobe mich da selbst - Danke ihr amerikanischen Backway-Strassen, ...auf Euch habe ich gelernt, cool zu bleiben.

Zurück zur Kirche San Francisco, sie ist phantastisch und auf jeden Fall einen Besuch wert, wenn man in Altea ist. Man kann von dort oben an einer bestimmten Stelle auch einen tollen Blick über die Küste bis rüber nach Benidorm geniessen. Und der Kaffee im Cafe direkt auf dem steinigen Vorplatz der Kirche ist auch vom Feinsten.

Wir fuhren von Altea weiter nach "Alfaz del Pi" einem Ort weiter und nicht weit von Benidorm. Früher haben wir hier auch mal auf dem Campingplatz gestanden - auch stadtnah, direkt an der Promenade und den vielen Cafe´s. Und die dortige Einkaufsmeile mit vielen Kneipen und Einkaufsmöglichkeiten sind auch leicht zu erreichen.

Wir "futterten" unterwegs bei McDo einen Hamburger und 'ne Tüte Pommes. Die McDo-Maus hatte uns missverstanden, und so mussten wir uns eben das Essen teilen. Den Kaffee wollten wir dann in einem uns bekannten Cafe direkt an der Promenade trinken. Wir machten das dann aber doch nicht, sondern fotografierten noch ein bisschen am Strand und machten uns dann auf den Weg zurück durch die Berge zurück nach Pepe.

Die Routen dort in den Bergen kennen wir eigentlich alle, aber trotzdem ist es immer wieder neu und toll und fotoreif. Vor allem faszinierend sind immer wieder die schmalen, kurvigen Strassen und drumherum Natur pur. Wir beschlossen, unseren Kaffee wieder oben im bayerischen? Lokal oben auf dem Coll de Rates zu trinken. Da wir Sonne satt hatten, war es natürlich besonders toll da oben. Unendlich weiter Blick und dazu 'nen leckeren Kaffee - was will man mehr....

Gut war, dass wir danach nur noch abwärts fuhren, die Benzinuhr quakte dauernd und wollte unbedingt Nachschub. Wir schafften es aber locker bis Pego - geht ja auch nur abwärts zum Tanken. Danach kurz zu Aldi und dann zurück nach Pepe. Es war schon knapp vor 17 Uhr als wir wieder hier eintrudelten. Dafür gibt es jetzt einen langen Bericht und ganz viele Fotos von unserer Tour.

Morgen steht wieder schwimmen an und anschliessend mit ein paar anderen von hier gehts zum Mittagessen nach Denia...

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Datum 31.1.2014

°C

15

Platz Oliva/Spanien km30
 

 Menu del Dia in Denia-Hafen

 
 

 

 
...unseren Cafe con leche + Likörchen trinken wir in unserer "Stammkneipe Rio Mar"
...unseren Cafe con leche + Likörchen trinken wir in unserer "Stammkneipe Rio Mar"

Dagmar schreibt:

Heute morgen war wieder ein sonniger Tag ohne Wolken, und wir freuten uns auf einen schönen Tag und vor allem auf ein nettes Zusammensein mit anderen Campern in einem Restaurant in Denia namens "Republica Denia". Es liegt im Sportboothafen in Denia und ist wohl der Trendsetter an feiner Küche, ganz zu schweigen von dem tollen Blick auf den Bootshafen. Hier liegen bestimmt Millionen einfach so rum. 

Zuvor allerdings kam Erich zu uns in die "Mücke", um uns mitzuteilen, dass er und Traudl nicht mitkommen könnten. Traudl hustete ganz schlimm und hatte dazu auch noch Fieber bekommen. Und Erich wollte natürlich lieber bei seiner Frau bleiben als Essen zu gehen. Na, das war doch klar, auch wenn es schade war, dass die Beiden dieses Mal nicht dabei sein konnten. Aber wir sind bestimmt nicht zum letzten Mal in diesem tollen Restaurant gewesen. Tolles Essen, ein noch tollerer Service, auch der Wein war gut und hochklassig, und wir verbliebenen fünf Leutchen waren rundherum zufrieden. Das Restaurant war voll, und das spricht für die Qualität.

Wir mussten anschliessend noch kurz etwas besorgen, während die drei anderen schon wieder nach Pepe zurückfuhren. Auf unserem Heimweg machten wir dann einen Schlenker zum Rio Mar auf einen leckeren Kaffee. Dort trafen wir zwei nette Männer, die zu ihrem Kaffee gelben Likör tranken, während wir braunen Schnaps, sprich Muskateller, zu unserem Kaffee kostenlos dazu bekamen. Hat geschmeckt - vor allem der Kaffee. Danach ging es zurück, und nun sitzen wir hier im Wohnmobil und lassen den Tag ausklingen....

Morgen früh hat unser Nachbar Peter Geburtstag, und das werden wir erst einmal gebührend feiern, und wie der restliche Tag verläuft wissen wir noch nicht...