Spanien

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Der Gebirgszug Sierra Nevada bietet zahlreiche Wandermöglichkeiten und hat zudem das südlichste Skigebiet in Europa: Sol y Nieve (auf deutsch: “Sonne und Schnee) heißt die Wintersportregion in 2000 bis 2600 Meter Höhe, in der normalerweise von November bis Juni Skisaison ist. In der Sierra Nevada liegen die höchsten Berge des spanischen Festlandes. Der Cerro de Mulhacen ist 3481 Meter hoch. Auf den Pico de Valeta (3428 Meter) führt die höchste Bergstraße Europas. Die letzten Tausend Höhenmeter muss man allerdings mit Bussen zurücklegen, da die Sierra Nevada ein Nationalpark ist, in dem die empfindliche Natur geschützt werden soll.

 

Die Pyrenäen sind ideal für Wanderer, aber auch für Skifahrer. Das 430 Kilometer lange Gebirge zählt rund 200 Dreitausender. Höchster Berg ist mit 3404 Metern der Pico de Aneto. Die Pyrenäen bilden die Grenze zwischen Frankreich und Spanien. Mitten in den Bergen liegt außerdem der Zwergstaat Andorra. Wer mag, kann im Urlaub also leicht drei Staaten besuchen bzw. erwandern.

Drei Nationalparks beschützen die einmalige Flora und Fauna der Pyrenäen: der Parc National des Pyrénées auf französischer Seite und die Parks Ordesa y Monte Perdido sowie Aigües Tortes i Estany de Sant Maurici auf spanischem Territorium. In der Umgebung des 3355 Meter hohen Monte Perdido sind sogar die vom Aussterben bedrohten Schmutzgeier und Braunbären zu Hause.

 

Die Picos de Europa sind ein wildes Gebirgsmassiv im Norden Spaniens. Die gesamte Region ist als Nationalpark unter Schutz gestellt. Die Picos de Europa sind ein Teil des Kantabrischen Gebirges, das sich entlang des Altlantiks erstreckt. Höchste Erhebung ist der 2648 Meter hohe Torre de Cerredo. Die steil aufragenden Berge sind teilweise nur 20 Kilometer von der Küste entfernt.

Die Picos de Europa bieten ein ideales Terrain für Bergwanderer und Bersteiger. Besonders anspruchsvoll ist der 2518 Meter hohe Naranjo de Bulnes. Einzigartig ist auch die Fauna der Picos: Hier sind nicht nur Adler, Auerhahn und Bartgeier zu Hause, sondern auch Gämsen und die letzten Exemplare des spanischen Braunbären. Der Nationalpark hat eine Größe von rund 65.000 Hektar und ist zugleich Biosphärenreservat der UNESCO. 

 

Der klassische Jakobsweg ist eine alte Pilgerroute durch Nordspanien. Neben “echten” Pilgern sind hier auch viele Wanderfreunde unterwegs. Rund 800 Kilometer lang ist die Strecke von der spanisch-französischen Grenze in den Pyrenäen bis zum Wallfahrtsort Santiago de Compostela. Mindestens einen Monat dauert es, den spanischen Jakobsweg (auch Camino Francés genannt) ganz abzugehen.

Bereits im 11. Jahrhundert machten sich zahlreiche Pilger auf den Weg, in Santiago das vermeintliche Grab des heiligen Jakobus des Älteren, eines biblischen Apostels, zu besuchen. Die christlichen Wanderer versprachen sich Wunder und eine Vergebung von Sünden.

Heute ist der Wegverlauf mit dem Symbol der gelben Jakobsmuschel markiert, und auf den Wanderer warten zahlreiche Herbergen. Der Fortschritt der Wanderung wird in einem Pilgerpass eingetragen. Für viele Reisende ist vor allem der Weg das Ziel: In der grünen Landschaft Nordspaniens kann man zu sich selbst finden – und “nebenbei” einige kulturhistorische Attraktionen besuchen, zum Beispiel die Templerkirche Santa Maria de Eunate, die Kathedralen von Burgos und León, das Bergdorf Cebreiro und schließlich die Kathedrale von Santiago de Compostela in Galicien.

 

Andalusien ist die südlichste Region der Iberischen Halbinsel – und für viele Besucher der Inbegriff des klassischen Spanien. Vor allem ist Andalusienextrem vielseitig und daher ideal für einen längeren Urlaub: Hier treffen sonnenreiche Badelandschaften auf schneebedeckte Hochgebirge, moderne Ferienorte auf einsame Bergdörfer.

Weite Sandstrände begleiten fast die gesamte Küstenlinie Andalusiens: von der Costa de la Luz am Atlantik bis zur Costa del Sol, Costa Tropical und Costa de Almeria am Mittelmeer. Hier scheint die meiste Zeit des Jahres die Sonne und im Sommer können die Temperaturen über die 40-Grad-Marke steigen.

Hinter der Küste erstreckt sich das Andalusische Kettengebirge. Die Sierra Nevada erhebt sich sogar mehr als 3000 Meter über den Meeresspiegel. Hier bieten sich hervorragende Möglichkeiten für einen Winter-Urlaub. In der Sierra Nevada liegen die südlichsten Skigebiete Europas.

Ein Muss in jedem Urlaub in Andalusien sind die berühmten “weißen Dörfer” wie beispielsweise Ronda. Sie tragen ihren Namen nach den typischen weiß getünchten Mauern. Sehenswerte Städte sind vor allem Sevilla, das Zentrum des Flamencos, Córdoba mit seiner ehemaligen riesigen Moschee und Granada mit der Alhambra.

 Quelle: www.spanien-reise-aktuell.de