Trotz Wolken ... ab in die Bergwelt Andalusiens!

Unsere heutige Tour bei Google Maps

 

Die Bergwelt im Süden Andalusiens ist immer einen Trip wert!

 

Das war heute wieder ein toller Tag für uns ... wenn man mal von den Wolken am Himmel absieht. Um ca. 9:30 Uhr  fuhren wir los. Natürlich hatten wir uns eine Route ausgesucht, die wir aber nicht gefahren sind. Flexibel wie wir sind, entschieden wir uns unterwegs spontan für eine abgespeckte Variante. Also erst einmal bis Velez-Malaga per Autobahn über die kostenfreie  A7 ( AP-Autobahnen sind mautpflichtig), danach wollten wir in Periana (2) unsere Weiterfahrt neu entscheiden. Wir entschieden uns für eine kurvenreiche Bergstrecke, die nicht unbedingt WoMo-geeignet ist. Es sollte die Straße Nummer  MA-156 sein ...laut Navi. Pustekuchen. Nummer war falsch. Die Straße hatte die Nummer MA 4103. Aber das sollte uns dann doch egal sein. Ja, eine kurvenreiche, asphaltierte, enge Straße, die uns auf etwa 1000 m NN brachte. Der Weitblick lohnte wieder einmal. Zahlreiche Olivenbäume standen Spalier für uns und so manche neugierigen Schafe  verfolgten uns. 

Dann waren wir auch schon in dem Ort Alfarnate (3). Das Dorf liegt etwa 50 km von Malaga entfernt und zählt etwa 1000 Einwohner. Aber das Dorf hat es in sich.  Eine Straßensperre im Ort hinderte uns daran, unsere Fahrt fortzusetzen. Und was machte unser Navi? Es zeigte uns einen  Rundkurs an, dem wir nur mit List und Tücke entkamen.  Und als wir aus dem Labyrinth dann den Ausgang gefunden hatten, hatten wir wieder freie Fahrt Richtung Malaga. Trotzdem müssen wir sagen, dass es ein wirklich schönes Dorf ist, gepflegt und sauber, mit engen Straßen und einigen Brücken, die über ein Gewässer führen. Autofahrer haben es dort aber schwer!

Dann ging es weiter bis Colmenar (4). Mit weniger als 4000 Einwohnern schon fast eine Großstadt. Irgendwo soll es sogar ein Honigmuseum geben, ... das uns aber weniger  interessierte. Das Dorf liegt am Rande des Naturparks Montes de Málaga, das sich durch einen großen Baumwuchs auszeichnet, beispielsweise Kiefern und Eichen, aber auch durch Olivenanbau. Laut Beschreibung sollen hier relativ viele Tierarten leben, u.a. Chamälion, Echsen und Wildkatzen.

Wir sahen heute auf der Durchfahrt zahlreiche Ausflugslokale, die von den Einheimischen besucht wurden. Eine besondere Spezialität soll der "Bergteller" sein (Plato de los montes)  aus gebratenem Schinken mit frittierten Kartoffeln, Wurst, Spiegelei, Blutwurst und Paprikaschoten.  Aber wir hatten uns zu dem Zeitpunkt schon auf  Pizza in Torrox eingestellt, die wir mit Inge und Robert gemeinsam genießen wollten. Und das haben wir auch am frühen Nachmittag verwirklichen können. Es war ein toller Tag mit viel Weitblick und Ausdauer, den wir wieder einmal genießen konnten.  

Und morgen? Ja, morgen möchten wir bis Ronda, wenn wir nicht wieder spontan anderes ausgucken. Wir möchten unbedingt zu dem Schlumpfdorf, das südlich von Ronda liegt. Und vermutlich  übernachten wir irgendwo in einem Hotel.