Spanien 2010/11 - 1. Woche (Pyrenäen)

Datum 3.9.11. 4.9.11 5.9.11 6.9.11 7.9.11 8.9.11 9.9.11
Ort Willich-Bad Krozingen Narbonne/ Frankreich Andorra

 

Andorra             

                            Berga

 

 

 

 

La Pobla de Surgur              

                  Ainsa
km

                  500 km

-6 Std.

                           880 km

  (12 Std.)

 

260 km (7 Std.)              

                  0  km 110 km        (4 Std.)    

                  200 km

(ca.5-

1/2 Std.)                    

230 km      <7Std.        
Kosten

 Tank

30€


Mc Do

Kaffee 5,79€

 

 Stellplatz

9€+2,50€Strom

Tank    98,90 € -74l

Autobahn: 24€

MillauBrücke 9,80€

 

Stellplatz: 9€ incl. Strom + 2€ V+E

nur mit Kreditkarte +PIN zu bezahlen !

 

        MC Do 6,50€

Tank 40€ (30 l)

 

Maut: 6.50 €        Camping

Andorra Valira

ca. 28€  

 

Internet WIFI: 0€

Viena-Snack

13,10 €

    Camping:

ca. 28€/Nacht      

Tanken in Andorra (54.60l)

60 € 

 

   Tunnel-

gebühren

11 € + 11,63€

 

Camping

24 € incl.Strom+ WiFi

(supergut)

Camping

27 € incl. WiFi       (sehr gut)  

Camping

24,40€

                      WiFi i.d.Bar

 

Essen:

fürstlich

teuer

Koordinaten N / E-W
SP Bad Krozingen N 47°55´1.4" E 7°41´21.4"
SP Narbonne Stadt N 43°10´48.9" E 7°41´21.4"

Schlucht Georges

N 42°47´8.0" E 2°13´22.5"
Andorra Camping N 42°30´11" E 3°1´21.6"
Andorra "Viena" N 42°29´43.8" E 1°30´18.2"
Berga Resort Camping N 42°5´28.7" E 1°51´21.7"
La Pobla  Camping N 42°15´36" E0°59´6"
Ainsa Camping N 42°8´54.6" E  0°8´´54.6"              

 

Hier geht es zur Berichterstattung von Dagmar!

(www.Daggi-on-Tour.de)


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Stellplatz Bad Krozingen am Thermalbad
Stellplatz Bad Krozingen am Thermalbad

3.9.2011 Wir sind nach ca. 6 Stunden( >500km) Fahrzeit in Bad Krozingen angekommen. Es war heiß trotz Klimaanlage im Fahrerhaus. Unterwegs haben wir in Landau bei Mc Donald einen hervorragenden Latte Macciato getrunken.   Hier in Bad Krozingen haben wir für 30 € Diesel nachgetankt, da wir nicht sicher sind, ob die Dieselpreise in Frankreich billiger oder teurer sind. Morgen fahren wir weiter bis nach Narbonne über das Zentralmassiv. In Narbonne haben wir kein Internet. Von Narbonne aus fahren wir übermorgen weiter bis Andorra. Mal sehen ob wir dort eine Internetverbindung haben werden.

Route Willich-Bad Krozingen
Route Willich-Bad Krozingen

Stellplatz Narbonne Zentrum
Stellplatz Narbonne Zentrum

4.9.2011 Früh gings los: 6 Uhr. Die Nacht war stürmisch, blitzig,naß und aufgrund der Wärme eigentlich auch tropisch. Ohne Frühstück gings Richtung Frankreich. Wir hatten uns vorgenommen möglichst wenig Bezahlautobahn zu fahren wegen der sehr hohen Mautgebühren. Und das hat auch weitgehend funktioniert. Die Strecke über das Zentralmassiv ist wunderschön trotz der Berg-und Talfahrt. Insbesondere ist die Brücke bei Millau eine besondere Sehenswürdigkeit. Und nicht nur die. Eine herrliche Vulkanlandschaft hat uns umgeben.  Das Wetter hatte sich beruhigt, obwohl an so manchen Stellen die Sonne sich nicht heraus wagte und stattdessen den Regengott vorschickte. Unterwegs haben wir dann auf die Schnelle wieder bei Mc Do unseren Kaffee zu uns genommen. Und hier bestätigte sich wieder einmal die nicht vorhandene Freundlichkeit der Franzosen. Wir hätten gerne Milch zu unserem Kaffee gehabt. War nicht möglich. Und das hing nicht mit fehlenden Sprachkenntnissen unsererseits zusammen.Und wir mußten natürlich dringend Tanken. In den Supermärkten ist es besonders preiswert. Auch sonntags? Unser Navi nannte uns einen Supermarkt, und wir darauf zu. Tankstelle nur mit Kreditkarte! Aber dafür  je Liter Diesel nur 1,333€.  Da standen wir wieder dumm herum. Aber wir wollten tanken. Kreditkarte rein, eine Pin eingegeben,  dann wurden wir nochmal nach unserer Pin gefragt. Da wurden wir stutzig und merkten, daß wir mit unserer vermeintlichen ersten Pin einen €-Betrag eingegeben hatten. Und der war sehr hoch! Was tun? Unwissenheit muss bestraft werden. Wir tankten und tankten. Und siehe da kein Cent war unsererseits zuviel eingegeben worden. Paßte haargenau. Glück gehabt. Und dann konnten wir sogar die Unfreundlichkeit des MC-Do-Personals vergessen. Nun sitzen wir in Narbonne-Zentrum auf einem Stellplatz, der NUR mit Kreditkarte bezahlt werden kann. Und wieder nur mit Pin. Aber wir haben ja dazu gelernt. Nach 880 km Fahrtstrecke sind wir sehr müde.  Hier haben wir leider kein Internet.  500 m weiter hat zwar Mc Donald Internetmöglichkeit, aber wir können uns da nicht mehr hinbewegen. Es reicht nur noch in unserem Wohnmobil  zu einer kleinen Essenseinlage mit einem klitzekleinen Bierchen. Und morgen gehts bis Andorra. Dort sind die Alkoholprodukte steuerbegünstigt. Das stört absolut nicht. Wir haben heute beschlossen, dass wir unsere nächste Spanienreise  beginnen, indem wir uns viel, viel Zeit für das Zentralmassiv hier in Frankreich nehmen werden. Tolle Landschaft!

Route Bad Krozingen-Narbonne
Route Bad Krozingen-Narbonne


Campingplatz Andorra (Valira)
Campingplatz Andorra (Valira)

5.9.2011Was für ein Tag.Um 10 Uhr früh gings los. Vorsichtshalber haben wir unterwegs noch einmal nachgetankt, um kein Riskio im Gebirge einzugehen.Gefahren sind wir dann trotzdem ein bisschen anders als geplant. Von Narbonne aus sind wir fast bis Perpignan gefahren, bei Rivesaltes westlich abgebogen, dann bis St-Paul de Fenouillet.Der Höhepunkt unserer heutigen Tour war danach die Schlucht " Georges de St-Georges".Toll! Leider konnten  wir vorher die Schlucht "Geoges de Galaamus" nicht durchfahren, weil unser Wohnmobil dafür zu groß war. Dann gings südlich weiter bis nach Bourg-Madame. Hier wären wir gerne geblieben, aber weder Campingplatz noch Stellplatz waren für uns greifbar.Und so fuhren wir weiter in Richtung La Seu d´Urgell. Eigentlich wollten wir nördlich über den Col de Puymorens nach Andorra fahren (13% Steigung). Aber wir hatten doch schon eine lange Zeit hinter uns, auch wenn die gesamte Tagesstrecke nur 260 km insgesamt beträgt. So fuhren wir die gemütlichere Strecke von Süden nach Andorra. Aber morgen möchten wir dann über den Nord-Osten Andorras herausfahren, um aber dann wieder nach Spanien zu kommen.Das wetter ist angenehm.

Achja, Diesel kostet zurzeit hier 1,09€/Liter. SuperBenzin liegt bei 1,20€/Liter. Natürlich werden wir hier tanken.Aber alles andere werden wir uns trotz "Steuerparadies" hier verkneifen. Weder Elektronikgeräte noch alkoholische Getränke.

Der Campingplatz hier liegt in der Hauptstadt und ist trotz Verkehrschaos gut erreichbar.  Wir sind nach Koordinaten gefahren. Und diesmal hat Dagmar sogar darauf gehört!!! Gegen Erwarten besitzt der Campingplatz hier eine  WiFi-Verbindung, zwar schlapp, aber immerhin sie ist da.

Route Narbonne-Andorra
Route Narbonne-Andorra

Einfahrt Campingplatz in Andorra
Einfahrt Campingplatz in Andorra

6.9.2011 Ein Sonnentag in Andorra. Wir haben eigentlich lange geschlafen. Leider scheint unser spanischer Nachbar ein Frühaufsteher zu sein, so dass wir dann doch noch wach wurden. Aber mit einem leckeren Frühstückskaffee wurde es heute nix. Die Sicherung wollte nicht mitmachen. ( 3AmP) Sie hat gegen unseren Willen den Geist aufgegeben.(Hätten wir eigentlich wissen müssen!) Kurzentschlossen haben wir dann den Stecker gewechselt.

Aber da der Strom hier Pauschal ab 3,80 €/Tag abgerechnet wird, haben wir natürlich die kleinste Einheit genommen. Und das war zu wenig. Unsere "Kaffeemaschine" benötigt ja kurzfristig schon 1500 Watt. Jeder Luxus fordert seinen Tribut. Und dann haben wir unsere "Gasmaschine" angeschmissen und Kaffeewasser gekocht. So gehts auch. Und wir haben dann beschlossen, den Tag noch in Andorra zu verbringen. Danach haben wir dann in aller Ruhe und Gelassenheit unsere Pläne für die nächsten Tage konkretisiert.Wir werden voraussichtlich noch ca. 5-6 Tage quer durch die Pyrenäen fahren. Probleme bereiten uns die Übernachtungsmöglichkeiten. Stellplätze gibt es gar keine und Campingplätze sind sehr teuer.Wir haben einen ausgezeichneten spanischen Campingführer, der in den meisten Fällen auch die Koordinaten angibt. Der Acsii Katalog (Mitgliedskarte) ist auch gut, da man damit für max. 15€ bei bestimmten Campingplätzen übernachten kann. Aber da stimmen manchmal die Koordinaten nicht. Wir benutzen beide, um für uns das Optimale zu bekommen. Hier in den Pyrenäen sind die meisten Plätze ab dem 15. bzw. 30. September geschlossen. Darf man nicht vergessen. Und frei stehen wollen wir nicht. Brauchen ja Strom für den Kaffee :-)).

Hier der Platz ist ok. Er hat ein Hallenschwimmbad und saubere sanitäre Anlagen. WiFi ist vorhanden, aber seeehhhrrrrr langsam! Die Lage ist gut (wenn man Koordinaten einsetzt und sie auch befolgt).Heute sind wir zu Fuß durch das Tal gegangen (nicht gewandert!), um das Umfeld ein bisschen zu betrachten. Gelandet sind wir bei Viena. Viena ist ein österreich-orientiertes Hamburger-Restaurant.(Koordinaten s.o.) Dort haben wir uns eine Kleinigkeit (Schinkenbaguette, Pommes, Wasser, Kaffee! )zu Mittag gegönnt und waren sehr zufrieden. (Eigentlich sind wir keine Hamburger-Fans!) Aber es war ok. Ok war auch, dass es dort freies "WiFi" gibt. Aber natürlich hatten wir keinen PC mit. Die Sonne scheint heute herrlich, aber wir gehen nicht gerne in der Sonne spazieren. Also bemühten wir uns wieder zu Fuß fast 1,5 km zurück zum Campingplatz – ohne ein Taxi zu beanspruchen (kommt ja schon mal vor!).Und nun überlege ich ernsthaft noch einen Sprung ins kühle Nass zu machen. Wenn das Wasser im Hallenbad nicht zu kalt ist …!

Wann unser nächster Bericht folgen wird ist noch unklar, denn wir sind ja abhängig von den Internetverbindungen der Campingplätze. In Deutschland arbeiten wir von unterwegs mit dem Internetstick von Bild-Computer bzw. Lidl. Ist hier aber wegen der extrem hohen Auslandsgebühren nicht möglich.  

 


7.9.2011 Gegen 9:15 Uhr machten wir uns auf die Socken. Natürlich wieder ohne Frühstück. Wie immer dachten wir, unterwegs finden wir genügend Gelegenheit. Nix da. Weit und breit in Andorra kein Parkplatz frei, erst recht nicht in unserer Größe. Mit Mühe und Not konnten wir dann wenigstens noch volltanken-bei den Dieselpreisen ein Muss. Dann wollten wir noch eine  "Kleinigkeit" steuergünstig einkaufen in einem Supermakt. War wieder nix. Vor 10 Uhr läuft da nämlich nix. Und so standen wir dann knapp 40 km weiter vor der französischen Grenze und warteten auf die Zollkontrolle. War wieder nix. Man winkte uns kommentarlos durch. Ach hätten wir doch ...! Aber war ja nix.

Und dann kam eine berauschende Abfahrt über mehr als 1,5 Stunden lang.Toll,toll,toll.Gefälle von 13 %. Und im Nachhinein war es gut von uns, die Route umzukehren, d.h. von Süden Andorra herein zu fahren und über den Nordosten/Frankreich heraus zu fahren. Jetzt sind wir allerdings wieder in Spanien, weil wir uns ja südlich orientieren und nun von hier aus die Pyrenäen weiter "erobern" möchten. Wir haben auf der Strecke extrem viele Tunnel durchfahren, davon 2 kostenpflichtige, die jeweils über 5 km lang sind. Wir haben den Col de Puymorens (1920 m NN) überquert, sind wieder Richtung Bourg-Madame gefahren, um dann über die C 16 bis nach Berga zu kommen.

Hier hatten wir uns einen  Campingplatz ausgesucht, der all unsere Erwartungen übertrifft.Und es gibt hier eine hervorragende WiFI-Verbindung-kostenlos.Ein toller (Dauer-)Campingplatz! Terrassenförmig angelegt mit Blick auf die Berge ringsherum. Und das zu einem unerwartet niedrigen Preis von 24 € incl.STrom und WiFi. Und das bei Temperaturen an 30°C.

Route Andorra - Berga
Route Andorra - Berga

In La Pobla de Segur angekommen
In La Pobla de Segur angekommen

8.9.2011 Was für ein grandioser Tag. Es fing schon mit einem Energie-Totalabsturz an. Gerade als Dagmar neben Kühschrankeinsatz und Nutzung der Kaffeemaschine den Toaster zusätzlich einschaltete, machte es Klick, und es ging nichts mehr. Na, dachten wir, Sicherung eben raus, dann eben wieder rein. Dem war aber nicht so. Trotz eingeschalteter Sicherung funktionierte nichts. Wir also zur  Rezeption und Hilfe angefordert.  Sicherungskasten war ok. Unser Kabel war ok. Nur eine klitzekleine Sicherung im Wohnmobil hatte die Mitarbeit verweigert. Dabei sah die so harmlos aus. Der ganze Vorgang dauerte dann ca. 1 Stunde. Deswegen sind wir erst kurz vor 11 Uhr losgefahren.

Von Berga aus gings Richtung Sant Llorenc über die DV4241. Eine grandiose Strecke durch eine supertolle  Felsenlandschaft. Anfangs glaubten wir noch, dass die Strecke möglicherweise nur für Motorradfahrer geeignet sein dürfte (Streckenkarte haben wir vom ADAC für Motorradfahrer erhalten). War aber nicht. Zweispurig konnten wir bequem die Strecke befahren. Von Sant Llorenc sollte es dann weiter über Tremp bis zu unserem Campingziel La Pobla de Segur gehen (weil es hier WiFi gibt). Aber wir hatten dann mit unserem Navi Stress, weil es uns aufforderte, umzukehren. Jetzt wissen wir warum. Weil wir eine Abfahrt übersehen haben müssen. Es ist immer wieder die Streitfrage, inwieweit kann man einem Navi wirklich trauen. Und oftmals hatten wir Recht und nicht unser Navi. Diesmal war es wohl anders. So landeten wir dann in dem Ort Solsona, abseits unserer geplanten Route. Vorher haben wir auf der Strecke schon eine Abfahrt falsch genommen, konnten das aber wieder relativ schnell korrigieren. Aber bereut haben wir den Umweg über Solsona  nicht. Auch das war eine tolle Strecke. Auch wenn wir unseren geplanten 150 km ca. 50 km drauflegen mußten.Der Tag war wieder toll. Der Campingplatz hier liegt sehr einfach, hat aber alles was der Mensch so braucht. Sogar ein Schwimmbad. Und eine ganz hervorragende Internetverbindung. Für 27 € incl. alles ein fairer Preis. Essen müßten wir vorbestellen, benötigen wir aber zurzeit nicht (auch wenn unser Dosenöffner nicht funktioniert und bereits entsorgt wurde). Hier scheint unser Induktionskocher voll zu funktionieren - auch mit Nichtkonseren (sprich: Nudelgericht)!

Morgen möchten wir ca. 150 km zurücklegen. Unser Ziel ist eine Strecke über den Port de Bonaigua (2072m NN) und dem Ort Vielha (dann den Tunnel über 5,2 km) bis nach El Pont de Suert. Ob wir dort Internet haben werden ist noch ungewiss. 

 

Route Berga- La Pobla de Segur
Route Berga- La Pobla de Segur

Camping in Ainsa
Camping in Ainsa

9.9.2011 Heute war ein Tag voller Überraschungen. Wir fuhren früh los, kurz vor 9 Uhr. Diesmal mit und nach unserem Frühstück auf dem Campingplatz. Und schon hatte uns die erste Überraschung eingeholt. Direkt nördlich hinter La Pobla de Segur fanden wir eine grandiose Felsenlandschaft vor an der N 260, Congost de Collegats. Wir fuhren weiter in Richtung Sort, um nach Vielha zu gelangen. Unterwegs wieder eine fantastische Bergwelt. Der Höhepunkt war natürlich mit 2072 m NN Port de la Bonaigua an der C28. Grandios.Die Auffahrt war zwar nicht ganz einfach bei 13 bis 15 % Steigung, aber wir schaffen ja alles. Unsere Augen konnten sich einfach nicht satt sehen von der gewaltigen Kulisse. Aber unser Ziel war natürlich El Pont de Suert. Zwischendrin gabs dann mal wieder einen kostenlosen 5 km langen Tunnel, der uns gerade recht kam. Denn wir hatten inzwischen reichlich Appetit und wollten unser Ziel früh erreichen. In El Pont de Suert gabs aber nirgends einen freien Parkplatz für uns, um irgendwo zum Essen einkehren zu können. Irgendwo am Ende des Ortes sahen wir dann eine Art Pommesbude am Straßenrand. Dort kehrten wir ein. Der Wirt zeigte uns seine Speisen, die wahrlich nichts mit Pommesbude zu tun hatten. Zahlreiche Fisch-und Fleischsorten waren da zum Greifen nahe. Wir entschieden uns für Salat und Lamm mit Kartoffeln. Geschmeckt hat es gut, auch wenn die versprochenen „Papates“ sich dann doch als Pommes herausstellten. Auf Wein haben wir allerdings großzügig verzichtet, man weiß ja, Promille beeinflussen das Fahrverhalten. Nur bei der Rechnung haben wir dann doch gezuckt. Das war alles andere als Spanisch. Es war schon sehr fürstlich. Naja, man nimmt eben alles wie es kommt. Und dann wollten wir den ausgesuchten Campingplatz aufsuchen. Doch der war aus unserer Sicht nix für uns. Enge Einfahrt, kein Mensch weit und breit, und Stellplätze keine in Sicht. Wir gedreht und eine Alternative gesucht. Die hatten wir sehr schnell: Ainsa- ca. 80 km westlich gelegen. Dort sollte es ja auch WiFi geben. Unser Navi wurde neu eingestellt, und wir schickten es los. Wir vertrauten diesmal wieder blind, da wir ja beim letzten Erlebnis den kürzeren gezogen hatten. Wir fuhren und fuhren, bogen mal links ab, mal rechts. Dabei sollte die Strecke über die N 260 kein Problem darstellen. Aber irgendwie hat es unser Navi geschafft, uns gründlich rein zu legen. Jedenfalls wurden die Straßen immer enger und steiler. In solchen Situationen greifen wir immer zu der Überlegung, dass wir ja eigentlich ein PKW sind und damit alles erreichen können. War auch (fast) so. Plötzlich standen wir dann vor einer riesigen Baustelle und die Straße war knapp einspurig. Aber eine tolle Landschaft. Dafür sagen wir dem Navi besonderen Dank. Irgendwie hat es dann unser Navi doch noch geschafft, uns auf den rechten Weg zu bringen, denn sonst wären wir ja jetzt nicht hier auf dem Campingplatz in Ainsa. Kurz vor 17 Uhr waren wir hier und beenden so einen tollen Tag nach 230 km Fahrt bei über 30° C. Mal sehen was der morgige Tag uns beschert!Bleiben wir noch einen Tag hier oder machen wir uns morgen auf nach Jaca! Wir werden sehen!

 

 

Strecke La Pobla-Ainsa 9.9.11
Strecke La Pobla-Ainsa 9.9.11