Norddeutsches Tiefland 2012 - Dagmars Texte


1.Juli 2012 Tschüss daheim - Hello Magalithkultur und natürlich Barßel

 
Jetzt, wo alles zu Hause endlich wieder schön blüht auf der Terrasse machten wir uns auf nach Norddeutschland. Auf dem Weg zu unserer ersten Wohnmobil-Station in Barßel wollten wir ein bisschen urgeschichtliche Kultur, die auf dem Weg nach Friesland liegt, abklappern.Es gibt da eine "Strasse der Magalithkultur", die wir ab der Höhe Meppen ein Stück Richtung Norden fahren wollten. Natürlich mussten wir ein bisschen kreuz und quer fahren, aber doch so, dass wir ohne grosse Wanderwege mehr oder weniger direkt an den Großsteingräbern auskamen.Uns interessiert auch Kultur in Deutschland und wir haben ja auch satt davon. Dieses Mal eben diesen "Mythos Großsteingrab".

Ich bin kein Wissenschaftler, aber um sich zu diesem Thema schlau zu machen genügt es heutzutage ja schon zu googeln. Zusammenfassend will ich es so formulieren: diese Kultur ist eine Revolution in der menschlichen Geschichte um 3.500 v.Ch. gewesen. Der "Bauer" entstand offiziell - man pflanzte Getreide und züchtete Vieh, baute Siedlungen und guckte dabei auch vieles von anderen Völkern ab. Mit anderen Worten nix Neues, nur dass es damals die letzte Station der Steinzeit war.Auch die Einstellung zum Tod änderte sich in dieser Zeit. Und man baute - besonders in Norddeutschland - sogenannte Kollektivgräber in denen bis zu 150 Tote bestattet wurden - heute eben Megalithgräber genannt. Diese Gross-Steingräber findet man übrigens auch in der Bretagne und in Spanien. Und die Wissenschaftler meinen, dass diese Art Gräber über viele Generationen üblich waren.Besonders interessant ist, dass die Gräber aus riesigen Steinbrocken, meist Findlingen bestehen - die man ja auch erst mal finden muss - und die dann wiederum auch noch auf- und übereinander gelegt werden mussten. Da fragt man sich, wie zum Teufel haben die das geschafft, solche Tonnenbrocken zu beschaffen, zu transportieren und dann auch noch übereinanderzustülpen. Und dafür brauchte man ja auch mindestens hundert Menschen dazu. Die müssen ja auch erst mal da sein. Aber - eine tolle Technik wurde entwickelt um mit hölzernen Rollen, Hebebäumen, Tauwerk und Zugtieren solche Grabkammern zu erstellen. Nicht nur beim Bau der Pyramiden in Ägypten gab es kluge Köpfe...Beim Bau dieser Megalithgräber gab es auch noch regionale Vielfalt. Typisch für die Gegend hier ist das Ganggrab - der Zugang ist nach Süden ausgerichtet. Wir als Laien können das sicher nicht sooo toll feststellen, erkennen und auseinanderhalten - aber wir haben es wenigstens versucht...Natürlich wurden im Laufe der Jahrhunderte viele Gräber zerstört. Aber es gibt noch genügend für uns zu bestaunen auf dieser Strasse der Megalith-Kultur.Auffällig - oder logisch bei unserem heutigen Besuch war, dass diese Gräber nicht mehr vollständig erhalten sind, die Steine grün waren und viele Bäume über diesen Stätten so dicht wuchsen, dass man nicht toll fotografieren konnte. Aber darauf kam es letztendlich ja auch nicht an. Wir haben heute 6 Stätten besucht, plus einer alten Mühle am Wegesrand, die wir besonders toll fanden, weil das Mühlenwasser gelb-braun lehmig war.Morgen werden wir in Barßel "abhängen" und geniessen und da wir hier schon erwartet werden, auch die Zeit geniessen. Übermorgen werden wir via mitgenommenem PKW zurück Richtung Oldenburg fahren und noch ein paar weitere Gräber besichtigen.

 

2.Juli 2012  Faulenzertag in Barßel im Mini-Hafen

 
Heute stand nun mal nix auf dem Plan. Für uns ist es immer wieder Erholung pur hier im kleinen Hafen auf dem kleinen WoMo-Stellplatz. Mal ein bisschen die Füsse vertreten, im Stuhl vor dem Mobil zu sitzen und mit den Nachbarn ein Pläusch´chen zu halten, das reicht völlig. Ausserdem sind wir zum Mittagessen eingeladen bei unseren Nachbarn. Es geht eben nix über selbstgebruzzelte Frikkos mit Tomatensalat und nem leckeren Glas Weisswein. Und Heinz macht das ganz hervorragend. Wir werden uns morgen revanchieren, aber wir machen es uns einfach, wir gehen zum Griechen und lassen kochen...
Am Nachmittag fuhren wir noch mal eben einkaufen. Hier gibt es alle klassischen Supermärkte, aber auch tolle Cafe´s und Kneipen und Eisdiehlen und wir wollten einfach wissen, ob es was Neues gibt hier in unserem Lieblingsort. Und irgendwann war der Tag dann auch zu Ende. Morgen werden wir noch mal faulenzen und mit den Nachbarn essen gehen zum Griechen. Dann hoffen wir, dass das Wetter sonnig bleibt und wir spontan noch mit irgendwas den Nachmittag verbringen...Und damit kriegt man dann den Nachmittag auch wieder erledigt. Und es wird dann Zeit für ein leckeres Bier nach 18 Uhr. Und ab 20 Uhr guckt man dann wieder in die TV-Röhre. Fussball ist ja abgehakt, nun muss man mal sehen, wie man den Abend bis zum Schlafen gehen rumkriegt. Zumindest eines ist gewährleistet: man hat viel Zeit zum "Abhängen" und das ist gut so...

 

3.7.2012 ...nur ein bisschen Natur geguckt...

 
Heute haben wir den Vormittag über nur gefaulenzt, die Beine hochgelegt und mit den Nachbarn gequatscht. Und als wir dann endlich alle vier Hunger hatten, machten wir uns auf den Weg ins Restaurant. Mit dem geplanten Griechen wurde das nichts, denn der ist nur ein Abendlokal.

Also rüber über die Soeste, Blinker links und hin zum Chinesen. Das Essen dort ist wirklich lecker und das Ambiente im Lokal vom Feinsten. Und der Laden hat Mittags geöffnet und sogar eine Mittagskarte.Es war lecker, gemütlich und als wir nach 14 Uhr das Lokal verliessen, waren wir auch fast die letzten Gäste. Anni und ich wollten noch ein bisschen einkaufen fahren, also nix Mittagsschlaf. Ich war auf der Suche nach einem bestimmten Bier, das mir gut schmeckt, das es hier in Barßel aber nirgendwo gibt. Also dachten wir uns, wir gucken mal im Nachbarort danach.Unglücklicherweise fiel uns auf dem Weg nach dort ein, dass es nicht weit entfernt, quasi um die Ecke ein "Melkhusje" gibt, eine Art Bauern-Cafe mit Kaffee, Kuchen und Eis. Und genau das Eis dort wollte Anni unbedingt essen. Also machten wir den Schlenker nach Filsum ins Melkhusje. Das Eis war Klasse, aber mein Bier hatte ich dadurch immer noch nicht. Nach dem Eis fuhren wir trotzdem erst einmal Richtung Natur und Kanal. Dort fliesst die Jümme und es gibt einen Weg am Kanal entlang. Man sieht zwar nichts vom Wasser, aber dafür viele Tiere.Auf diese Art zu fahren, brachte uns unversehens in die Stadt Leer und da zeigte uns da Navi ein Einkaufscentrum an. Da fanden wir in einem Getränkemarkt dann auch mein Bier. Dann ging es zurück, weil da ja noch ein paar Zeilen für die Internetseite fällig sind...

Hier sind es locker 31 Grad und es ist leider windstill, also sehr, sehr warm.Morgen fahren wir wieder los, den Rest der Gräber gucken und den Tag mal anders als heute zu gestalten... 

 

4.7.2012  Amerika und deutsche Backways...

 
Heute morgen war das Wetter klasse. Blauer Himmel, leichter Wind und nur 25 Grad warm. Ideal um etwas zu unternehmen.Wir also gegen 10 Uhr los. Unser erster Weg führte uns nach Amerika. Ja, auch in Ostfriesland gibt es Amerika, dazu eine Amerikastrasse und wenn man da nicht aufpasst, auch einen Amerika - Backways deutscher Art.Durften wir alles erleben. Und natürlich Natur pur und satt. Wir waren happy.

Und so dauerte es auch nicht lang, bis wir wieder auf der "Strasse der Megalithenkultur" landeten und uns erneut einige Steinhaufen ansahen. Das erste Grab machte es uns einfach - war nur noch ein Haufen Steine, überwuchert von der Natur. Beim zweiten war das schon schwieriger. Da gab es einen Hof, umfunktioniert in ein Cafe mit supertoller Aussenanlage und umgeben von Teichen mit wild wuchernder Natur. Ab hier gab es drei Gräberstellen, aber nicht mal eben so um die Ecke, sondern dann doch weiter entfernt im Wald. Wir entschieden uns erst einmal für das am nächsten liegende Grab: ein Grosssteingrab namens "Heiden-Opfertisch" - na Mahlzeit... 

Dann gingen wir weiter bis zu einer Brücke und dann hätten wir noch 30 bzw. 90 Minuten laufen müssen zu den nächsten Stellen. Darauf hatten wir allerdings keine Lust. Stechmücken, vielleicht sogar Zecken haben jetzt Hochkonjunktur und wir waren klamottenmässig nicht auf Wanderungen für Feld, Wald und Wiesen ausgerüstet. Also drehten wir, machten noch ein paar schöne Fotos vom Cafe und fuhren weiter. Zu einer Mühle, die unerwartet vor unserer Nase eine Abfahrt hatte. Ja, wäre schön gewesen, dort am Teich neben dem Mühlrad in freier Natur zu sitzen und etwas zu essen. Allerdings - allein die Tomatensuppe kostete schon 9.90 Euro. Und dafür wollten wir nicht bleiben. Also fuhren wir weiter, mal wieder auf der Suche nach einem Griechen für´s Mittagessen.Statt dessen fanden wir wieder ein tolles Hünengrab, und das gefiel uns wirklich. Gross, ungewöhnlich, aber auch für uns Laien nachvollziehbar - Grosssteingrab Kleinenkneten II. Dann fuhren wir weiter. Mittlerweile war es wieder drückend warm und bereits nach 15 Uhr - und wir hatten immer noch nichts gegessen. Und siehe da, plötzlich gab es da ne tolle Pommesbude und ne superleckere Currywurst....grrrr....mhhhhh....

Danach nahmen wir den kürzesten Weg nach Oldenburg, von dort auf die Autobahn und heim nach Barßel. Uns war nämlich eingefallen, dass es dort in der Eisbude das leckerste Eis auf diesem Planeten gibt.....mmmmmhhhhhhh...und da zog es uns unwiderstehlich hin.Danach ging es nur noch nach hier zurück auf den Stellplatz im Hafen. Es war allerdings nun schon nach 18 Uhr und zumindest mir gelang es nicht mehr, noch irgend etwas zu schreiben oder Bilder einzusetzen. Das Wetter war hier zwar kühler und gottseidank windiger, aber immer noch drückend. Und so setzten wir uns nach draussen und unterhielten uns noch mit unseren Nachbarn.Und das war es dann.Morgen gehts in die Natur - wohin wissen wir noch nicht... 

 

5.7.2012  Moor und Mühle in der Gegend

 
Heute morgen brachen wir wieder beizeiten- wieder um 10 Uhr auf. Laut Wetterbericht sollte es heute gewittern und regnen. Und tatsächlich, der Himmel war auch zugezogen - bei 28 Grad, und drückend, grässlich...

Wir hatten uns demzufolge nur was Kleines zur Besichtigung vorgenommen - die Moorbahn "Fonkieker", die durch ein riesiges Moorgebiet gehen sollte. Wir haben wirklich intensiv gesucht, aber es gab weder Schilder noch Hinweise noch die Bahn selbst. Entweder, wir haben falsch gesucht, oder es gibt sie nicht mehr.Und so gurkten wir durch die Gegend, auf hoppeligen Hinterlandstrassen und auch durch die kleinen und zum Teil knuffeligen Örtchen. Aber irgendwann waren wir es satt und so beschlossen wir, es gut sein zu lassen für heute. Noch mal ein bisschen was einkaufen und vielleicht irgendwo nen Happen essen und das sollte es dann sein.

Und dann sahen wir unvermutet die Abfahrt zur "Esterweger Dose". Einerseits ist da ein klitzekleiner Wanderweg hin auf einen klitzekleinen Hügel und andererseits ist da eine riesenbreite Sandstrasse in ein Torfgebiet in dem professionell gearbeitet und gelagert und verarbeitet wird. Wir konnten die Verbotsschilder zur Durchfahrt nach dahin irgendwie nicht lesen und fuhren mal los. Und so sahen wir unvermutet noch intaktes Moor samt Natur drum rum. Schön. Und dahinter dann eine riesige Halde und Bagger und riesige LKW´s die beladen wurden. Nun ja, da haben wir dann gedreht, wir hatten ja gesehen, was wir wollten. Auch ausrangierte Bahnen neben einer ebenfalls nicht mehr aktiven Gleisanlage. So haben wir wenigstens doch noch etwas Hübsches gesehen und gefunden.

Auf der Rückfahrt beglückte uns dann noch eine sehr gut erhaltene Mühle, die wir noch begutachteten. Dann fuhren wir Richtung Barßel, gönnten uns beim Türken einen super schmeckenden Döner und das war es dann für heute.Und auch morgen machen wir die Tour vom Wetter abhängig, aber geplant ist das Gebiet um Emden herum.

 

6.7.2012  ein bisschen Leer, ein bisschen Mühlen und viel Natur

 
Heute morgen kamen wir nicht so dolle aus den Puschen. Das Wetter war schon früh drückend bei 28 Grad. Der Himmel bedeckt und die Sonne wollte auch nicht so recht rauskommen. Und so sassen wir erst einmal vor unserem "Haus" auf unseren Stühlen und guckten den anderen bei der Arbeit zu - sprich packen, umpacken, umziehen oder abfahren. Unser Nachbar schwärmte uns vor, wie schön es doch in Ditzum am Dollart wäre und auch die Altstadt von Leer, es wäre doch so schön dort. Und dann hatte er uns irgendwann überredet. Wir sattelten unsere Hühner und fuhren los ins Dollart-Gebiet.

Dieses Gebiet ist eigentlich Watt und ist ein "Abzweig" wie eine Blase von der Ems, auf deren Weg nach Leer. Das besondere ist, dass das Dollart-Gebiet 2.50 Meter unter Null liegt - mit anderen Worten, wenn es hier regnet, dann ist der Teufel los, weil alles überschwemmt wird. Und da helfen auch nicht immer die extrahohen Deiche. Ist es trocken wie jetzt, dann ist es extrem fruchtbar für Viehwirtschaft und so tummeln sich dort auch Rindviecher bis zum Horizont. Die Kanäle die dieses Gebiet durchziehen, werden reguliert von mindestens einer Wasser-Mühle. Und so ist allen geholfen, der Natur, den Bauern und den Bewohnern.Der Dollart gehört auch zur guten Hälfte zu Holland und so ist es naheliegend, dass man locker mal einen Abstecher auf deren Seite machen kann. Wir wollten heute nur bis zum Ort Ditzum fahren, der bietet auch die Möglichkeit, mit der Auto-Fähre über die Ems nach Emden zu kommen. Im Ort selbst gibt es eine Mühle - leider heute geschlossen, und ganz viel Fischfang, besonders Krabben. Dazu natürlich jede Menge Fischlokale im Hafen-Bereich.

Essen wollten wir noch nicht und leider hätten wir auf die Fähre nach Emden noch länger als 30 Minuten warten müssen, dazu hatten wir bei diesen drückenden Temperaturen aber keine Lust.Und so beschlossen wir, über Land zurück nach Leer zu fahren und zu versuchen, endlich unseren Griechen zum Mittagessen aufzutun. Leer hat zweifelsohne viel Charme. Der Fussgängerbereich ist nicht riesig, aber chic mit seinen alten Häusern. Und nen Griechen fanden wir auch - geöffnet und bereit, uns Mittagessen zu servieren - endlich. War lecker dort und gerne wiederholbar. Anschliessend bummelten wir ein bisschen durch die Strassen der Altstadt von Leer bis zum Hafen. Da es alles schweisstreibend war, vergeht einem schon nach ein bisschen Laufen die Lust, intensiver etwas dort zu unternehmen. Wir gingen also zurück zum Auto und fuhren hierher nach Barßel zurück. Und endlich regnete es hier auch mal 7 Tropfen und der Wind kam wieder. Wir haben nur noch 25 Grad um halb sieben Uhr abends - schön.Morgen planen wir einen Abstecher an die Nordseeküste und über Jever - natürlich mit Brauereibesuch,wenn möglich,zurück nach hier. Aber warten wir erst einmal das Wetter ab...

 

7.7.2012  Heute haben wir NIX gemacht...

 
Heute morgen beschlossen wir, den Tag doch mit Nichtstun zu verbringen, wenn man mal vom Einkaufen absieht.Und so haben wir es auch gemacht.Der Tag war am Morgen drückend heiss und am Nachmittag gewitterte es und regnete heute 8 Tropfen. Jetzt knallt die Sonne wieder vom Himmel und die Luftfeuchtigkeit ist noch höher.Neeee, so macht es keinen Spass irgend etwas zu unternehmen...
Und morgen? wissen wir noch nicht, entscheiden wir spontan.
Schönes Wochenende an alle.

 

8.7.2012 Blumen satt, dazu Mühlen und die Nordseeküste

 
Heute morgen waren wir bereits um 7 Uhr wach. Ein strahlend blauer Himmel erwartete uns und so beschlossen wir, doch die Nordseeküsten-Tour zu machen - trotz Sonntagsbetrieb dort. Wir also schon kurz nach halb neun Uhr los. Zuerst fuhren wir Richtung Aurich, weil wir flott nördlich zur Küste wollten, um dann östlich entlang zu fahren bis Horumersiel.

Wir kennen die gesamte Küste noch gut aus den Zeiten, als wir im Arbeitsalltag mal am Wochenende abhängen wollten und dort an der Küste in Hotels nächtigten. Aber das ist lange her und so wurde es Zeit, mal zu sehen, was sich da oben an der Küste so zwischenzeitlich getan hat. Als erstes allerdings sahen wir auf dem Weg dorthin vor einer VW-Werkstatt irgendwo unterwegs ein riesiges Klatschmohnbeet mit vielen verschiedenen Sorten davon, plus anderen hübschen, voll in Blüte stehende Blumen. Die zufällig hinzukommende Chefin der Werkstatt erzählte uns, dass das ein Hobby ihres Mannes wäre und sie freute sich darüber, dass wir so viel Spass daran fanden.

Das nächste Highlight war mal wieder ein Mühle als Mittelpunkt des Ortes Dornum: eine Bockwindmühle. Sie ist die einzige Mühle dieser Bauart, die noch vollständig erhalten ist. Und sie stammt aus der Zeit des 30jährigen Krieges.Und nicht genug, direkt im nächsten Ort Westerbur fanden wir eine ehemalige Bockwindmühle, die aber schon vor Jahrhunderten umfunktioniert worden war in die hier "klassische" Galeriemühle. Früher war sie auch als Lichtzeichen für die Schiffahrt geeignet. Heute befindet sich im Inneren eine Ferienwohnung. Eine andere Art Urlaub zu machen...nicht schlecht.

Dann hatten wir aber genug von Kultur und wollten nur noch ans Wasser. Aber natürlich war dort gerade Ebbe und ausser Schlick war nix am Strand. In den Häfen lagen Fährschiffe, Anglerschiffe und Freizeitschiffe. Dazwischen Hunderte von Touristen, die sich nicht nur am Anblick der Häfen erfreuten, sondern auch die vielen Kneipen und Cafe´s und Restaurants bevölkerten. Und bei dem schönen Wetter nun absolut kein Wunder. Wir schlossen uns dem Treiben der anderen an und futterten mal richtig leckere Kost in einem Restaurant mit Blick übern Schlick. Anni natürlich frischen Kutterfisch und ich ein Schnitzel. Das Lokal bot uns dann noch den Gag, dass in Tischhöhe ringsherum eine Spiegelfront lief und so konnte ich uns mal seitenverkehrt knipsen.

Danach fuhren wir zu unserer heutigen letzten Nordsee-Station - Horumersiel. Hier kannten wir uns aus, da wir auch früher sehr oft hier waren. Und hier gab es damals ein tolles Eiscafe mit hunderten oder waren es tausende? von Eissorten. Und irgendwie braucht man ja nen Nachtisch nach Fisch und Fleisch. Ja, das Eiscafe war immer noch da und so verzichteten wir schweren Herzens auf einen Kaffee und opferten uns für ein Eis auf.Danach fuhren wir noch mal an den Strand um auch dort noch mal nach dem Rechten zu sehen. Und da sahen wir dann auch das unvermeidliche auf uns zukommen - ein schweres Gewitter. Ja, da kam neben Blitz und Donner auch Hagel und Regen runter. Wir machten uns schleunigst auf den Heimweg nach Barßel. Hier hatte es tatsächlich auch ein bisschen geregnet, aber das empfinden wir momentan eher erfrischend.Für morgen haben wir ein grosses Fragezeichen - eigentlich wollen wir weiterfahren, aber uneigentlich würden wir gerne noch mal einen Tag hier abhängen. Und ob wir in Stade möglicherweise im Regen rumstehen oder hier macht nur den Unterschied von 8 Euro mehr Gebühr dort aus...

 

9.7.-11.7.2012  Nix Neues

 
Am 9. Juli nix als Schiet-Wetter. Wir sind nicht einmal "ausser Haus" gegangen. Vielleicht wären wir sonst weggeschwommen... Also haben wir uns überlegt, dass es gescheit wäre, diesen Tag einfach zu ignorieren, nicht weiter zu fahren und einfach zu faulenzen.

Am 10. Juli  haben wir dann allerdings die Kurve gekratzt. Es regnet heftig und auf Dauer. Und dann können wir das auch woanders "geniessen". Ursprünglich wollten wir ja nur bis Stade fahren, dort die knuffelige Altstadt wieder besuchen, vielleicht mal endlich ne Bootsfahrt zu machen und natürlich beim Griechen lecker zu essen. Aber nicht bei dem Wetter.

Also sind wir direkt zur nächsten, geplanten Station durchgefahren - via Elbe-Fähre und Autobahn nach Büsum. Hier ist es genauso nass wie in Friesland, aber auf diesem Stellplatz ist Platz für 100 Wohnmobile, man hat also viel zu gucken...und hier ist auch ansonsten einfach mehr los. Auch wenn jetzt alles mit anderen Touristen übervölkert ist - ist halt Ferienzeit. Und so landeten wir gestern spätnachmittag hier in Büsum, im Regen natürlich. Mit dem PKW fuhren wir noch mal kurz in die Stadt um einiges einzukaufen und das war es dann.

 

Heute, am 11.Juli - wieder Regen, Sturm, 5-minütige Sonnenanfälle und so weiter... wir fuhren auch heute noch mal in die Stadt. Wir wollten wenigstens mal auf die knuffelige Fussgängerzone. Wir fanden sogar umgehend einen Parkplatz - auch bezahlbar mit 50 cent die Stunde und nicht mit 5 Euro für den Tag, egal wie lange man wirklich dort steht. Ja, hier ist action, kein Wunder bei den vielen Geschäften mit vorwiegend Klamotten für Wind und Wetter und Jacken und Blusen undundund....und dann noch die vielen Lokale, von der Pommesbude bis zum feinen Lokal mit Fischgerichten ohne Ende - natürlich, kommt ja auch alles frisch vom Kutter.

Gerne wären wir auch an den Strand gegangen, oder wenigstens auf den Deich, aber.....es regnete dauernd wieder...und da macht nix wirklich Spass.

Ein Besuch der tollen Kirche hier in der Nähe der Fussgängerzone klappte, drinnen war es trocken und irgendwie ist es immer wieder toll in dieser Holzkirche. Tja, und nun sitzen wir seid Stunden hier in der "Mücke", wünschen uns nur noch, dass es draussen mal besser wird, gucken anderen WoMo´s nach, die neu kommen - Neugierde ist was tolles...und hier ist auch ganz Deutschland vertreten, vom Süden übern Osten bis in den Norden, da kann man doch man mal gucken...

Morgen? abwarten, wir haben ja schon noch unsere Kutschenfahrt durchs Watt im Auge...

 

12.7.2012  Nordstrand: Wetter - Schafe - Watt - und lecker Essen

 
Nachdem es gestern Abend mal wieder richtig stürmte, gleichzeitig Sonne mit Regen hier rumturnte, hatten wir das Glück einen fetten Regenbogen zu bekommen. Vergangene Nacht wurde es noch stürmischer und wir fuhren sogar die TV-Antenne ein aus Sorge, dass der Sturm sie beschädigt.

Heute morgen wollten wir nur noch weg - aber wohin?Wir entschieden uns für "Nordstrand", eine Halbinsel oberhalb von Husum für eine PKW-Tagestour. Bei unserem letzten Besuch hatten wir gelesen, dass man auch hier Kutschfahrten durchs Watt machen konnte und da die Halbinsel auch ansonsten knuffelig ist, war das unser Plan für heute.Trotz Regen, Sonne, Sturm fuhren wir mit viel Spass dort durch die Gegend, begutachteten das Watt, Wasser war keines da, dafür extrem viele schnuckelige Schafe und viele Boote, die im Schlick "trocken" lagen. Natürlich gibt es hier auch viele hübsche Kneipen und Restaurants und Cafe´s. Aus der Watt-Kutschenfahrt wurde heute leider nichts, weil die Touren halt immer von Ebbe und Flut abhängen. Und heute waren wir dafür zu spät dran. Schade.

Der nächste Stop war also notgedrungen an einer Pommes-Bude - die aber ganz besonders toll. Wer isst denn normalerweise schon mal bei einem "Fischveredlungs-Techniker"? Allerdings beliessen wir es bei Fleisch: ein Schnitzel mit Pommes - unveredelt und sehr,sehr lecker...Dann ging es weiter. Das Wetter war die ganze Zeit über wie gehabt: mittlerweile sehr stürmisch, aber dann wieder Sonne mit Regen und Hagelbeimischung. Dann wieder von allem nichts, aber drückend schwül. Kein Wetter zum Spass haben.

Unser nächster Stop galt der "Engelmühle", eine hübsche, echte Mühle, umfunktioniert in ein Mehrzweck-Cafe. Hier gibt es einerseits leckeren, selbstgebackenen Kuchen, andererseits aber auch Grilltage und Frühstücksbuffet am Wochenende. Oder wie heute ein Treffen von gut 40 Landfrauen in einem Nebengeschoss der Mühle. Natürlich kann man auch draussen sitzen - allerdings nicht bei diesem Wetter. Wir gönnten uns also einen leckeren Kaffee und ein Stück Apfelkuchen mit und ohne Sahne. Danach waren wir pappsatt und wollten nur wieder nach Hause - sprich Büsum Stellplatz. Auf dem Rückweg machten wir im "Durchfahren"

noch mal einen Stop im Husumer Hafen mit der hübschen Altstadt. Nur auch dort war alles brechend voll und so fuhren wir weiter.

In Büsum auf dem Stellplatz hat sich nichts geändert, auch wettermässig alles wie gehabt. Ein paar neue WoMo´s sind da, ein paar andere dafür weg. Nur bei dem Wetter gibt es ausser "Moin" keine Worte mit-und untereinander.

Und so sitzen wir in Ruhe hier in unserer "Mücke" und bestücken die Internetseiten. Morgen haben wir vorgesehen, den Steinzeit-Park in Albersdorf zu besuchen. Passt vom Thema her gut zu unseren Hünengräbern vom Anfang dieser Tour. Aber natürlich - das Wetter entscheidet letztendlich...

 

13.7.2012  Ausflug in den Steinzeitpark und zu den lebenden "Mittelalter-Typen" in Heide

 
Heute morgen haben wir es erst einmal ruhig angehen lassen. Erst gegen 11 Uhr machten wir uns auf die Socken, die Steinzeit heimzusuchen. In Albersdorf, ca.30 Kilometer entfernt, gibt es eine Siedlung, die man liebevoll nachempfunden hat mit zum Teil originalen Grosssteingräbern, bronzezeitlichen Grabhügeln und drum herum und zwischendurch ein Freilichtmuseum mit dem nachgebauten Leben der Menschen damals. Damals heisst in diesem Falle eine 5.000 Jahre alte Kulturlandschaft. Und so kann man hautnah erleben, wie es früher mal so war und wie man lebte, starb und Ackerbau und Viehzucht betrieb. Auch heute ist vieles von früher erhalten im täglichen Leben der Bauern. Wie z.B. Laubheugewinnung, Waldweide und natürlich die ganze Art der Ackerbau-und Viehzuchtkultur der heutigen Zeit. Auf diesem Erlebnispfad kann man gute 2,5 Kilometer wandern und begutachten und zu bestimmten Zeiten auch "erleben" bei besonderen Festen. Es gibt auch tägliche Führungen und Erklärungen von Profis. Wir fanden es toll da durchzuwandern und zu gucken und zu fotografieren - wobei meine Bilder nur ein Ausschnitt aller Gebäude sind. Leider war das Wetter nicht der Brüller, aber wenigstens hat es nicht geregnet.

Anschliessend fuhren wir weiter Richtung Stadt Heide. Dort wollten wir einen Happen essen, es war ja schon nach 14 Uhr. Burger-King lag auf dem Weg und besser das als gar nichts. Anschliessend wollten wir eigentlich zurück nach Büsum, aber vorher wollten wir mal wenigstens durch die Stadt fahren. Wie gut, dass wir das taten, denn mitten auf dem Marktplatz findet bis Sonntag so eine Art " wie früher" Fest statt. Da laufen die Fest-Teilnehmer in und um die jeweiligen Stände in Mittelalter-Klamotten rum, die Gäste wie wir sind normal gekleidet und man kommt sich damit direkt blöd vor. Aber eines eint uns alle: soooo viele Stände mit Essen und Trinken und das alles zwischen Strohballen haben wir auch schon lange nicht mehr gesehen.

Aber ehrlich - es war mal was völlig anderes und es hat toll Spass gemacht, da durch zu laufen und sich schlau zu machen. Passte auch vom Thema prima zu unserem Vormittags-Ausflug in die Geschichte vom Steinzeitpark.

Als es wieder anfing zu nieseln machten wir uns vom Acker und waren gegen 17 Uhr wieder im nur 18 Kilometer entfernten Büsum. Natürlich regnete es wieder ausgiebig und so machen wir es wie jeden Tag: wir sitzen hier und computern...

Morgen fahren wir nach Fehmarn. Eigentlich wollten wir da länger bleiben. Aber bei dem Wetter lassen wir das. Ausserdem wird auch da an allen Ecken und Enden gefeiert, also ist auch die Stadt Burg voll mit vielen Touris. So fahren wir mit dem PKW, besuchen Freunde und anschliessend geht es zurück nach Büsum.

 

14.7.2012 Ausflug nach Fehmarn

 
Heute stand ja fest, dass wir mit dem PKW nach Fehmarn fahren würden, um Freunde zu besuchen. Ursprünglich wollten wir ja mit der "Mücke" dort hin fahren. Aber es ist Hochsaison und Fehmarn ist SEHR beliebt bei Touristen. Deshalb hatten wir kurzerhand beschlossen, einen Tagesausflug nach dort zu machen. Es wird bessere Zeiten geben um dort endlich wieder für längere Zeit zu bleiben. Wir mögen nämlich Fehmarn sehr. 

Wir also los via Heide, Rendsburg und Kiel Richtung Fehmarn. Wir sind die Strecke zwischen Kiel und Fehmarn schon oft gefahren und so wussten wir, dass es auch hier ein paar "Hünengräber" gibt. Und einige wollten wir - weil es ja auch unser Thema auf dieser Reise ist - auch heute noch besuchen. Der Brüller war es nicht, um es vorweg zu nehmen. Aber interessant trotzdem. Toll wird es erst wieder nächste Woche voraussichtlich zu diesem Thema, wenn wir "Haitabu" besuchen werden, an der Ostsee gelegen. Zwischen den Gräber-Besichtigungen waren wir kurz zwischen Tür und Angel essen - gut ist anders, aber es füllte den Magen. Dann ging es endlich rüber nach Fehmarn.

Ist immer wieder toll, über die Brücke, die man schon von weitem sieht zu fahren. Soll ja bald mal eine Autobahnbrücke werden, wäre schade, so ist es viel schöner. Wir waren von Holger schon vorgewarnt worden, dass auch in Burg der Feier-Teufel los ist und wir lieber aussen rum, anstatt durch Burg selbst fahren sollten. Natürlich haben wir nicht auf ihn gehört. Ja, die Stadt ist voll, ja, der Stau über die Umleitung von dort ist heftig, aber ja, wir waren trotzdem gegen 14 Uhr an unserem Ziel. Fehmarn ist nicht nur eine hübsche Insel, sondern auch mit Burg der Treffpunkt von ganz Skandinavien. Im Norden der Insel legen täglich die Schiffe aus Dänemark an mit Skandinaviern in vielen Bussen und Unmengen von Autos. Und alle wollen nach Burg und Umland. Warum? Hier kann man toll einkaufen... Für uns ganz besonders attraktiv ist es hier, wenn die Rapsblüte ist. Dieses Jahr hat das ja zeitlich wegen den USA nicht geklappt, aber nächstes Jahr steht das wieder voll auf dem Programm, da wir sowieso nach Skandinavien fahren wollen. Es ist absolut ein Knaller so viel gelb bis zum Horizont vor sich zu haben. Woanders muss man sich diese Mengen erst mal suchen.  Dazu diese sehr charmanten Insulaner, die auch mal über sich selbst lachen können. Von den vielen Sehenswürdigkeiten auf der Inseln und mit Burg als "Hauptstadt" ein tolles Zentrum für alle Wünsche vom Einkaufen bis zum Bummeln und lecker Essen gehen. Oder einfach Seele baumeln lassen. Natürlich gibt es auch einen Hafen mit täglich frischem Fisch, auch zum Direktkauf und auch noch Kultur mit einem U-Boot. Am "Südstrand" gibt es einen ganzen Wohnkomplex mit Ferienwohnungen und einem tollen Segelboothafen davor. Darüber hinaus gibt es sehr, sehr viele Campingplätze und jeder ist so gestaltet, dass wirklich alle Hobbies der einzelnen Gäste ausgeübt werden können. Man kann sich dazu einfach den passenden Campingplatz aussuchen. Und wer das alles nicht will, fährt über Land und geniesst Ruhe und Natur pur. Der für uns absolute Knaller ist auch das Meeresaquarium am Anfang von Burg. TOLL.
Nach Beendigung unseres Besuches drehten wir noch einmal eine Runde über die Insel, man muss ja schliesslich auch hier nach dem Rechten sehen, und fuhren dann wieder heimwärts nach Büsum. Alles in allem über 400 Kilometer. Aber locker zu bewältigen in einer rundum tollen Gegend.

Hier auf dem Stellplatz in Büsum ist heute Abend alles brechend voll, da geht nix mehr, sprich hier stehen hundert Wohnmobile. Ich denke, das hat auch etwas mit dem morgigen "Krabbenfest" im hiesigen Hafen zu tun. Wir werden morgen auch dorthin gehen, man ist ja schliesslich neugierig. Hoffentlich ist das Wetter wenigstens einigermassen...

 

15.7.2012  Büsumer Krabbenfest

 
Heute haben wir erst einmal gefaulenzt. Das bot sich einfach an, weil es zwar sehr windig, dafür aber auch sehr sonnig war. Erst gegen Mittag kamen dann Wolken auf, aber schöne weisse und keine Regenwolken. Wir haben hier erst mal klar Schiff gemacht und dann draussen gesessen und die Sonne genossen. Das tut richtig gut - Seeluft und Sonne.

Heute war ja hier in Büsum das Krabbenfest und so gegen halb drei machten wir uns dann auf den Weg zum Hafen. Unsere Vorstellung vom Krabbenfest war die, dass es hier viel Fisch frisch von den Kuttern im Hafen gibt. Dazu vielleicht einen Stand an dem man nicht nur Fisch kaufen konnte, sondern vielleicht direkt ein Krabbenbrötchen oder auch ein Schälchen frisch gepuhlter Krabben verputzen konnte. Anni freute sich schon richtig darauf.

Wir also los zum Hafen. Betrieb war da schon, besonders weil ja auch die Sonne schien. Und die Lokale vor dem Hafen waren auch gut besucht. Als wir dann auf dem "Krabbenfest" am Fischerei-Hafen ankamen, war die Enttäuschung gewaltig. Krabben? Ja wo denn?

Hier war einfach nur eine Art professioneller Trödelmarkt mit vielleicht gesamt 15 Ständen und mit dem Verkauf von Salben, Fahnen, Schuhputzcreme, Plastikschafen und Krempel für 1 Euro a la Tedi beschäftigt. Es gab wenigstens einen Stand an dem man sündhaft teuren Schinken kaufen konnte und daneben einen Stand mit Gurken. Dann noch zwei Pommesbuden und ein Zelt mit Bänken, an dem man sitzen und die gekauften Pommes verputzen konnte. Und das war´s. TOLL...
Einzig schön war das Hafengebiet als solches. Die Fischerboote lagen dort, auch der eine oder andere Segler kam vorbei und man konnte am Ende des Kais gegenüber den Leuchtturm, bzw. den Endhafen auf der anderen Seite dieses Kanals sehen.

Nun gut, wir haben einen windigen, aber gesunden Spaziergang am Wasser gemacht. Und das ist doch auch schon was...

Was wir morgen machen, ist momentan noch offen - weiterfahren nach Schleswig an der Schlei oder Zahnarzt hier in Büsum.Wir werden sehen...

 

16.7.2012  Zahnarzt-Termine

 
Es hatte sich gestern leider schon angedeutet - und heute wurde es ernst. Ich hatte Zahnschmerzen. Aber da wir heute morgen um 7 Uhr sowieso von einem Hagelsturm geweckt wurden, machte es dann auch nichts, kurz nach 8 Uhr beim Zahnarzt aufzukreuzen. Ja, hier arbeitet man schon sehr früh und ich war überrascht darüber, als ich anrief und die Sprechstundenhilfe schon "dran" war. Ein wie ich meine, sehr professioneller Zahnarzt löste meine Zahnbrücke, guckte nach was drunter nicht ok war und meinte, da müsse eine Wurzelbehandlung her um den Nerv im Zahn ruhig zu stellen. Aber erst einmal wollte es es harmlos probieren, mit Nelkentinktur.

Heute Nachmittag kurz nach 14 Uhr war ich dann doch wieder da, die Nelke hatte nicht geholfen, ich hatte immer noch Zahnschmerzen. Nun ja, jetzt ist der Nerv weg, jetzt nerven nur noch Rest-Zahnschmerzen. Aber morgen wird die Welt wieder in Ordnung sein.
Und so fahren wir morgen dann auch weiter nach Schleswig. Da im Umkreis gibt es eine Menge Dinge, die uns interessieren und die wir gerne gucken möchten - falls das Wetter mit macht. Nach dem Hagelsturm heute morgen war es nämlich den ganzen Tag mehr oder weniger sonnig, wie schön.
Also, dann morgen mehr...

 

17.7.2012 Weiterfahrt nach Schleswig an der Schlei

 
Gestern Abend fing um 9 Uhr der Regen an, aber wie. Ganz flott bildeten sich Seen auf den Wiesen und es war besser nicht nach draussen zu gehen, oder dann halt Schwimmflossen anzuziehen. Bis heute Nacht 3 Uhr hielt sich der Regen dran. Und das Getrommele der Tropfen auf dem Dach wirkten nun nicht einschläfernd, sondern wach-haltend. Und so war es eine unausgeschlafene Nacht, als wir gegen halb acht Uhr aufstanden. Wir haben nur kurz gefrühstückt und dann gepackt. Wobei es gut war, dass Anni offene Chinesenlatschen an den Füssen hatte. Wann immer sie draussen etwas packte oder entfernte lief das Wasser in die Schuhe vorne rein und hinten raus.

Ich fühlte mich heute eher für all die Dinge im Wohnmobil zuständig, die verpackt, gesichert und geschlossen werden mussten - bloss nicht raus müssen, jedenfalls nicht auf der Seen-Wiese.Am Eingang zum Platz füllten wir dann noch einmal Wasser auf und Brauchwasser ab und dann ging es los. Wir wollten so flott wie möglich nach Schleswig in den dortigen Hafen. Da gibt es nur 30 Stellplätze und jetzt zur Hauptsaison sind die ruck zuck weg, falls überhaupt welche frei werden.

Ja, das Navi machte wieder toll Freude. Jede Hinterland- und Dorfstrasse kennen wir nun auf dem Weg nach hier. Und ganz zum Schluss landeten wir noch nicht einmal im Hafen - die GPS-Daten waren falsch. Nun ja, wir wissen jetzt wenigstens, wo es nach Haitabu geht - steht aber erst morgen auf dem Programm.

Als wir hier ankamen, war es vielleicht halb elf. Ein Plätzchen war frei und wir fuhren sofort da rein. Vorne haben wir Blick auf ein bisschen Hafen und die vielen Segelboote und hinten brettert der Durchgangsverkehr vorbei. Ätzend, nach der Ruhe in Büsum - trotz des dortigen Sturmes. Hier regnete es auch aus allen Löchern als wir ankamen, aber dann kam die Sonne wieder und wir konnten stressfrei in die Fussgängerzone von Schleswig gehen.

Ja, die hat was. Sie ist sehr gross, gesäumt von vielen Geschäften und Lokalen und Cafe´s und von einem Bach, der da quer durch die Fussgängerzone braust. Wir fanden natürlich auch ein hübsches Lokal für ein bisschen Mittagessen. War sehr nett dort und das Essen schmeckte prima. Danach gönnten wir uns noch ein Eis und fuhren dann zurück zum Hafen.Hier ist schon Action im Hafen und die Lokale sind voller Besucher und Freizeitkapitäne, kein Wunder, die Sonne scheint...
Ich war nur noch müde und Anni machte sich noch mal auf den Weg, die nicht weit entfernte Kirche und das "Fischerörtchen" Holm anzusehen. Irgendwie fühle ich mich heute wie ein schlapper Lappen. Und wenn ich daran denke, dass morgen wandern durch Hünengräber wieder angesagt sind...

Vermutlich werden wir weiterfahren nach Oehe, direkt an der Ostsee. Da ist es ruhig, behäbig, sehr schön. Man kann morgens um 4 Uhr die Sonne über der Ostsee aufgehen sehen und das hat schon was. Schaun mer mal...

 

18.8.2012 Ein Ausflug nach Haitabu

 
Gut, heute Nacht war es ruhiger an der Hauptstrasse, aber das änderte sich schlagartig ab 6 Uhr morgens. Also nicht das, wovon wir träumten. Trotzdem hatten wir gestern Abend noch beschlossen hier zu verlängern und nicht mit dem WoMo an die Ostseeküste zu fahren. Grund: wir wollen in Ruhe Haitabu machen, evtl. Schloss Gottorf und auf jeden Fall noch mal gründlich den Dom gucken, den Anni ja gestern Abend auf die Schnelle inspiziert hatte. Unsere Trips an die Ostsee können wir locker mit dem PKW machen. Hier der Platz ist bewacht und auch ok, da er alles bietet, was ein WoMo-Camper so braucht - selbst eine schnelle Internetverbindung ist kostenlos zu bekommen. Heute morgen hatten wir dann noch das Glück, dass genau gegenüber unseres Platzes direkt am Kai der Segelboote ein Platz frei wurde. Da wurden wir aber sehr flott. Und nun stehen wir so, dass wir auf den Hafen und die vielen tollen Segelboote gucken können. Der Lärm ist hier auch erträglicher. Wenn es jetzt auch noch aufhören würde zu regnen, dann wäre das fast perfekt.

Aber unser heutiger Tag wurde ja der Wikingersiedlung "Haitabu" gewidmet. Und wir hatten auch gutes Wetter heute morgen, sonnig, sehr drückend, aber immerhin. Wir fuhren also los, parkten und wanderten in die Natur. Man kann hier locker 10 Kilometer gehen und sich alles angucken. Ist mittlerweile auch ein beliebtes Nordic Walking Gebiet - steht im Prospekt...Wir gingen erst einmal zum Museum um uns die dortigen Ausstellungsstücke anzusehen. 7 Euro Eintritt incl. der Wikingersiedlungs-Besichtigung sind da zu blechen. Aber ich denke, es ist sein Geld wert gewesen. Haitabu ist ein frühgeschichtlicher Seehandelsplatz gewesen. Und die Stadt Schleswig ist der Nachfahre dieser Zeit. Das Museum ist sehr gut, kein Wunder, man kann ja auch auf authentische Dinge zurückgreifen. Macht Spass, dort durchzugehen. Natürlich fehlt auch ein Boot nicht, bzw. eine Teilrekonstruktion. Internet: schloss-gottorf.de/haitabu

Und ist man durch das Museum "durch", dann fängt das Wandern an. Durch einen Uraltwald mit sehenswerten Wurzeln, mit Blick weit über das "Haddebyer Noor", vorbei an "Walachen-Schafen", die hier für Gras-Ordnung sorgen. Der nächste Stützpunkt sind Galloway-Rinder und danach kommt auch schon eine nachgebaute Wikingersiedlung. Hier kann man an ein paar Musterplätzen und -Häusern sehen, wie die Wikinger früher hier in dieser Gegend gelebt und gehandelt haben. Lustig war, dass eine Gruppe Wikinger gerade zu Besuch in der Siedlung war. Einer blies das Horn, zehn andere liefen durch die Gegend und zwei davon wollten dort heiraten. Und das alles in Wikingerklamotten. Das sah toll aus. Später sahen wir dann auch eine Fotografin auf hohen Stöckelschuhen und einen Mann, vielleicht der Standesbeamte? angetrabt kommen.

Unabhängig von diesem Highlight war es voll und obervoll. Ganze Familienclans mit Kind und Kegel und davon sehr viele dänisch sprechend, waren da. Und da das Wetter immer noch trocken war, machte das natürlich auch den Kindern viel Spass dort. Wir machten uns nach zwei Stunden auf den Heimweg, sprich Richtung Parkplatz. Wenn man nur den Weg zum Museum und dann den Weg bis zur Wikingersiedlung geht oder bummelt, dann kommt man gut mit der Zeit aus da es nur 3,3 Kilometer sind. Für die ganze Tour von 5 oder 10 Kilometern stand uns nicht der Sinn.

Als wir wieder am PKW angekommen waren, fing prompt der Regen an. Und der hält sich jetzt, viele Stunden später immer noch dran. Wir waren nach unserem Trip nur noch mal kurz in der Stadt einen Happen essen und ein paar Sachen einkaufen. Gegen 16 Uhr waren wir zurück und jetzt geniessen wir die Aussicht aufs Wasser, bewundern weiterhin die Skipper in den Booten, die trotz Regen frohgemut im Freien auf ihren Booten ausharren. Hoffentlich regnet es morgen mal nicht...

 

19.7.2012 Ausflug an der Schlei entlang bis zur Ostsee

 
Nein, das ist dieses Jahr kein Urlaubs-Wetter. Es regnete mal wieder die ganze Nacht ohne Unterbrechung bis etwa gegen 10 Uhr heute morgen. Nein, bei diesem Wetter bleiben wir nicht mehr länger hier, wir fahren Richtung Heimat. Schon, weil ich am kommenden Mittwoch einen Zahnarzttermin habe zu Hause. Sooo macht weder das Wetter, noch meine Laune Spass und immer vollgepfropft mit Tabletten gegen die Zahnschmerzen, ist auch keine Lösung. Also haben wir beschlossen, morgen noch mal nach Büsum zu fahren, uns dort mit Freunden zu treffen und Sonntag früh die Heimreise anzutreten. Vielleicht müssen wir zwischen-übernachten unterwegs, vielleicht auch nicht. Hängt vom Verkehr ab.

Heute wären wir bei dem miesen Wetter auch den ganzen Tag am PC geblieben, war uns schnurzpiepe heute Morgen, aber da es unerwartet aufklarte, machten wir uns dann doch umgehend auf die Socken, die kleine Tour an die Ostsee zu machen. Wir wollten entlang der Schlei auf der sogenannten "Schleidörferstrasse" durch viele kleine Dörfer fahren und so mal gucken, was es da alles so gibt.Einer der ersten Dörfer war Ulnis, ein Teil davon liegt direkt an der Schlei, besteht aus einem tollen reetgedeckten Haus, einer öffentlichen Toilette, einem Privathaus, einem Sandstrand, der wohl diese Nacht weggeschwommen ist bei dem Regen, ein paar Segelbooten und einem Eichhörnchen.

Dann fuhren wir auf irgendeiner Nebenstrasse ohne Namen weiter, immer noch an der Schlei, fanden eine knatschgelbe Bank samt Tisch, hatten einen Blick auf die Eisenbahnbrücke über die Schlei samt Segelboot und genossen einfach ein bisschen Natur. Mittlerweile fing es wieder an mit starkem Wind und der Himmel sah stellenweise sehr düster aus. Aber auch die Sonne kam ab und zu raus. Wir also weitergefahren - durch ein Dorf namens "Lindau". Da gibt es was leckeres zu essen und wir nahmen uns vor, dorthin am Ende der Tour zurückzukehren.

Weiter ging es nach Boren. Auf dem Weg dorthin fanden wir immer wieder Dinge zum Schmunzeln - die halb angestrichene Fernsehantenne passend zum Haus, den Plastikkopf mit Sonnenbrille und das Katzenschild. In Boren selbst gibt es eine Kirche namens "Marienkirche", die noch einen separaten Kirchturm ganz aus Holz hat. Inclusiv Glocken, die uns laut und noch lauter begrüssten, als wir dort ankamen. Innen drin waren gerade zwei Jungs und ein Mädchen damit beschäftigt, Lieder einzustudieren an der Orgel. Dazu bauten sie eine Art Puppenspiel mit Handpuppen auf, um irgend ein Fest mit Kindern zu feiern. Die Kirche selbst war von innen wunderschön. Viele gemalte Wandverzierungen, eine supertolle und mit Sicherheit sehr alte, bemalte Holz-Deckenkonstruktion. Hier steckt viel Erhaltungsliebe auch im Detail drin. Die Orgel sah auch noch nicht sehr alt aus, also vermutlich restauriert. Gefiel uns sehr.

Wir fuhren weiter nach Maasholm an der Ostsee. Nicht weit davon entfernt hatten wir mal vor Jahren ein paar tolle Tage verbracht. Anni hatte damals einen Trip mit dem Fahrrad über den Deich gemacht und diesen Ort Maasholm dabei gefunden. Und heute wollten wir uns wenigstens mit dem PKW ansehen, ob der für uns mit dem WoMo geeignet wäre. Also ich muss sagen, wir waren sehr angetan davon. Ein schnuckeliger kleiner Ort mit ein paar Kneipen und Möglichkeiten zum Einkaufen. Ein grosser Hafen, voll mit Segelbooten und ein ebenfalls voller Stellplatz für WoMo´s direkt mit Blick auf Ostsee. Das hat was. Steht bei unserem nächsten Ostseetrip ganz oben auf der Liste.

Mittlerweile wurden die Wolken ringsherum schwarz und schwärzer und neben dem starken Wind war absehbar, dass es in Kürze aus allen Eimern schütten würde. Wir also nicht lange gefackelt, rein ins Auto und heim nach Schleswig - natürlich nicht, ohne vorher noch mal in "Lindau" gewesen zu sein, auf nen Happen Mittagessen um 15 Uhr. Wir hatten beschlossen, heute spartanisch zu essen. Ich wollte nur ne Pellkartoffel mit Kräuterquark und Anni träumte von "Kartoffelpuffer an Matjes...". Geträumt, gemacht. Wir sassen draussen unterm Vordach und dieses eigentlich hübsche Lokal namens "Gonzo" konnte seine Vorzüge nicht mehr ausspielen, wie z.B. die tollen Sitzgelegenheiten aller Art im Garten und dazu auch noch mit Blick auf die Schlei - es schüttete aus allen Löchern.

Wir machten uns nach der leckeren Kleinspeise direkt vom Acker nach Schleswig in den Hafen. Natürlich schüttet es hier auch und dazu stürmt es auch noch gewaltig. Gut, dass wir ein bisschen geschützt mit "Mücke" an einer Hausseite stehen.

Morgen früh möchte ich endlich in den Dom, bevor wir wieder nach Büsum fahren. Mir graut es schon ein wenig vor dem eigentlich tollen Stehplatz dort - er ist ja fast Wiese pur und damit garantiert eine Seen-Landschaft. Anni muss dann wieder ihre Chinesenlatschen anziehen und ich habe wieder furchtbar viel in der Mücke zu erledigen...

 

20.12.2012  Dom-Besuch und Rückfahrt nach Büsum

 
Heute Nacht endlich mal kein trommelnder Regen auf dem Dach, sondern tolle Stille. Und so schliefen wir auch wie die Murmeltiere. Der Morgenhimmel zwar wie gehabt in grau, aber kaum Wind. Ideal, um endlich noch den Dom zu besuchen und dabei trocken zu bleiben. Der Dom ist vom Hafen aus keine 10 Minuten zu Fuss entfernt. Schon wenn man sich Schleswig nähert, ist er nicht zu übersehen. Und aus der Nähe wirkt er noch gewaltiger.

Und er hat auch seine lange Geschichte. Dieser Dom hat seine ersten Wurzeln im romanischen Baustil um 1100. Danach wurde im gotischen Stil weitergebaut. Bereits 1134 ist der Dom urkundlich erwähnt. Die gesamte Bauart zeigt hier sehr deutlich, wie eng doch der Weiterbau-Stil mit der jeweiligen geschichtlichen Entwicklung verbunden war.

Siehe auch: http://www.schleswiger-dom.de/derdom/index.html

Mir gefiel die ganze Kirche mit ihren doch sehr unterschiedlichen Elementen. Besonders der Altar ist toll. Und wäre da nicht gerade eine der vielen Touri-Gruppen gekommen, wären wir auch noch länger dort geblieben.

So machten wir uns wieder auf den Weg runter zum Hafen.Von Ferne sahen wir am Kai eine lange Menschenschlange stehen. Ein kleines Boot lag unterhalb und von Ferne nicht sichtbar am Kai. Die zwei Fischer dort verkauften ihren fangfrischen Aal, den sie sogar wunschgemäss enthäuteten. Auf einem Tablett oben am Kai lag geräucherter Fisch. Und das ging alles ganz flott weg in die Taschen und Körbe der Kunden dort.

Wir gingen weiter zum Wohnmobil, packten die letzten Sachen zusammen und machten uns wieder auf den Weg nach Büsum. Es sind quer durchs Land nur so um 80 Kilometer von Schleswig nach Büsum und so waren wir pünktlich zum Mittagessen auch wieder in Büsum am Hafen auf dem Stellplatz. Hier angekommen fanden wir auch ein schönes Plätzchen und wir wurden sogar freudig begrüsst vom "Oberkontrolleur", der uns wiedererkannte.

Den restlichen Tag verbrachten wir mit unseren Freunden. Samstag verbringen wir noch einmal gemeinsam in Heide, der 20 Kilometer entfernten Stadt, in der wir ja auch schon einige Male allein waren. Sonntag morgen geht es dann heimwärts. Angeblich soll ja nächste Woche das Wetter besser werden - nun gut, dann werden wir dieses dann in aller Ruhe auf der Terrasse zu Hause geniessen.


Unsere nächste Tour beginnt ja bereits Ende August/Anfang September. Nach momentanem Stand werden wir via Luxemburg quer durch Frankreich an die Atlantikküste fahren. Dann je nach Hitze (da unten ist ja alles anders...) durch die Pyrenäen und ein bisschen wieder Jakobsweg. Ich werde, wenn möglich von unterwegs berichten. Unser längerer Aufenthaltsort wird wieder "Pepe" sein am Mittelmeer. Und dann spätestens von dort gibt es die nächsten Berichte dieser Tour...