Welt der Wikinger - Runen und Runensteine

Quelle: http://runen.net/runen-schrift/
Quelle: http://runen.net/runen-schrift/

 

Die ursprüngliche Heimat der Wikinger war Skandinavien – genauer gesagt die Gebiete von Dänemark, Norwegen und Schweden. Die meisten Menschen ernährten sich von der Landwirtschaft, die sie in den leicht zugänglichen Gebieten, in Norwegen vor allem an den Fjorden, betrieben. Außerdem züchtete man Tiere wie Schweine, Ochsen und Schafe. Die sich entwickelnden wikingischen Städte dienten in erster Linie zu Handelszwecken. Diese wurden an von der See her gut erreichbaren, aber dennoch leicht zu verteidigenden Orten gegründet. Ein gutes Beispiel hierfür war Birka, eine auf einer Insel im schwedischen Mälarsee erbaute Siedlung. Bekanntlich setzte in der Wikingerzeit eine große Auswanderungswelle in alle möglichen Richtungen ein. Die Wikinger verschafften sich beinahe überall in der damals bekannten Welt neues Land – sowohl durch friedliche Besiedlung als auch durch gewaltsame Eroberung. (Quelle)

Ursprüngliche Siedlungsgebiete (violett) und Ausbreitung (hellblau) der Nordmannen während der Wikingerzeit (800–1050)

Quelle: https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=37590037
Quelle: https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=37590037

Die kriegerische Natur der Wikinger findet sich auch in ihrem Glauben wieder. Ihre Götter sind kampferprobt und weder Tod noch der Weltuntergang können sie schrecken. Am Götterhimmel der Wikinger sind die verschiedensten Götter zu finden, ebenso kriegerische wie wunderschöne Geschöpfe. Die nordische Mythologie kennt zwei Göttergeschlechter, zum einen das jüngere Göttergeschlecht der Asen, zum anderen das ältere Geschlecht der Wanen. (Quelle)

Hinweis: 

Museum Haithabu: Wikingerkultur hautnah erleben

Vor den Toren Schleswigs liegt das Wikingermuseum Haithabu. Dort können sich Interessierte auf eine spannende Zeitreise begeben, die sie mehr als 1000 Jahre zurückführt. Archäologische Artefakte wie Runensteine, Waffen und Schmuck, sieben rekonstruierte Wikingerhäuser sowie eine Landungsbrücke und ein imposantes königliches Langschiff eröffnen Besuchern die Möglichkeit, Alltag und Kultur der Wikinger mit allen Sinnen zu erleben.


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Aus "Lappen" wurden "Samen" in Lappland

Flagge der Samen
Flagge der Samen

Die Samen sind die Ureinwohner im nördlichen Skandinavien und auf der russischen Kolahalbinsel. Vieles im traditionellen Leben der Samen hat sich verändert. Zogen sie früher als Nomaden durch die karge Landschaft, so sind sie heute meist sesshaft und benutzen moderne Techniken. Auch wenn sie ihr Leben an die modernen Zeiten angepasst haben, sind sie ihrer jahrtausendealten Kultur und Geschichte immer noch eng verbunden.... Die Hälfte aller Samen spricht neben der jeweiligen Landessprache zusätzlich eine eigene Sprache, das Samisch.(Quelle)

Die Samen als solche zu erkennen, ist nicht einfach. Ihre genetische Abstammung ist umstritten. Im gängigen Klischee kleiden sich Samen mit ihrer farbenfrohen Volkstracht, der Kofta. Begleitet sind sie stets von Rentieren , die im Verbund mit Nordlicht, Husky-Hunden und Naturerlebnis zum Package-Deal der touristischen Vermarktung des hohen Nordens zählen. Dass nur etwa zehn Prozent der Samen Rentiere züchten und Schlittenhunde in Skandinavien ein Novum sind, wird übersehen. (Quelle)

Berühmt ist die samische Musik mit ihrem charakteristischen Gesang, dem "Joik". Früher war der Joik-Gesang Teil des samischen Schamanentums und wurde als Heilgesang und aus spirituellen Gründen gesungen. Heute hat dieser eigenwillige Gesang Einzug in die Weltmusik gefunden.

Was sind denn nun die Sami, woher stammen sie und wie leben sie?

Aufgrund von Felszeichnungen und Funden weiß man, dass schon in der Steinzeit Menschen als Jäger, Sammler und Fischer im Norden Skandinaviens ansässig waren.Es gab dreierlei Gruppen von Samen. Die Bauern-Samen waren in der Landwirtschaft tätig, die See-Samen lebten vom Fischfang und die „Fjällsamen“, die Samen, die in den Bergen lebten, jagten die damals noch wilden Rentiere. (Quelle)

Von Christoph Silvanus - Public Domain/  https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2615235
Von Christoph Silvanus - Public Domain/ https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2615235

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Nationalparks in Skandinavien

Mit einer Gesamtfläche von 733'649 Hektar, die auf 30 Nationalparks verteilt sind, ist Schweden im Grund ein einziger, gigantischer Nationalpark. Sarek (1), der älteste Nationalpark, wurde als erster seiner Art bereits 1909 in Europa etabliert. Er besteht zu 90% aus bergigem, unwegsamem Terrain. Im Mai 2018 bekam Schweden mit dem Åsnen (30) seinen 30. Nationalpark. (Quelle)

Norwegen hat 46 Nationalparks ausgewiesen, davon 40 auf dem Festland (mit vorgelagerten Inseln) und sieben auf Svalbard (Spitzbergen). Norwegens erster Nationalpark Rondane (43) wurde 1962 eingeweiht. Bis 2012 entstanden weitere Nationalparks mit einer geschützten Fläche von insgesamt rund 65.000 km². Die Gesamtfläche der Nationalparks auf dem Festland beträgt 31.397 km², und damit 7 % der Gesamtfläche des norwegischen Festlandes. (Quelle)

In Finnland gibt es 40 Nationalparks. In einer Pressemitteilung vom 27. Februar 2013 teilte das finnische Umweltministerium die Planungen für vier neue Nationalparks mit. (Quelle

Nationalparks Skandinavien entnommen: skandinavien-fans.de

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Gletscher in Norwegen - aktuell über 2500 gelistet

2014 haben wir in der Nähe des Gletschers "Boyabreen", ein Nebenarm des "Jostedalsbreen", auf einem Campingplatz (Bøyum)  übernachtet. Ganz in der Nähe gibt es auch das größte Gletschermuseum in FJÆRLAND:  https://www.deutsch.bre.museum.no/. Ein Besuch dort ist aus unserer Sicht ein Muss, ... auch wegen der Mammuts dort ;-)! Und vielleicht sitzt ja auch eine kleine Gletscherwanderung drin?


Jostedalsbreen - Gletscher
Jostedalsbreen - Gletscher

Es gibt in Europa drei größere Gletschergebiete: Spitzbergen mit einer eisbedeckten Fläche von ca. 33 000 km2, Island mit ca. 11 000 km2 und Norwegen mit etwa 2700 km2. Rechnet man die Randgletscher Grönlands mit, kommen noch einmal 87 000 km2 hinzu. In allen drei bzw. vier Gletschergebieten wurde in den letzten Jahrzehnten ein Abschmelzen der Gletscher beobachtet73 %aller Gletscher sind kleiner als 0,5 km2, und nur 1,5 % der Gletscher sind größer als 10 km2 . ...  Die vier größten Gletscher Norwegens, die jeweils über 100 km2 groß sind, bedecken 37 % der gesamten vergletscherten Fläche. (Quelle: http://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Gletscher_in_Nordeuropa)

Der Jostedalsbreen ist nicht nur Norwegens größter Gletscher sondern auch der größte auf dem europäischen Festland. Der Hauptgletscher bedeckt eine Fläche von ca. 415 km² und ist eine der meistbesuchtesten Naturattraktionen in der Provinz Sogn og Fjordane. "Der Jostedalsbreen ist kein Überbleibsel aus der letzten Eiszeit. Das älteste Eis im Gletscher ist heute gerade 1.000 – 2.000 Jahre alt. Zahlreiche Gletscherzungen verzweigen sich beiderseits des Hauptgletschers. Die längste seiner Zungen ist mit 15 km der Tunsbergdalsbreen. An seinen dicksten Stellen ist der Jostedalsbreen 500 – 600 m dick. Seine größte Ausdehnung beträgt ca. 100 km. Der eigentliche Jostedalsbreen erstreckt sich zwischen Lodalskåpa und Jostefonn. Rechnet man alle Gletscherzungen und die durch das Schmelzen inzwischen vom Hauptgletscher isolierten Gletscher der Umgebung hinzu, bedeckt das Eis eine Fläche von rund 800 km²." (Quelle: https://www.norwegenstube.de/jostedalsbreen)




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Eiszeit in Skandinavien - Bildung der Gletscher

Wenn man nach Skandinavien reist, findet man viele Hinweise zu den Eiszeiten der Vergangenheit in Form von abgerundeten Felsen, vorhandenen Gletschern, sichtbaren "Moränen" und natürlich riesige "Findlinge", die von dem Eis verschoben wurden. Auf der Karte kann man sehen, dass während der Eiszeit das jetzige Skandinavien ganz mit Eis bedeckt war (...und Norddeutschland und auch die Alpen). Riesige Eispanzer  bis zu 3000 m Höhe und Gletscher bildeten sich und wanderten  von Nord nach Süd. (ARD: Unterschied Eiszeit/Kaltzeit!) Wir freuen uns darauf, all diese Landschaftsformen wieder sehen zu können ... und können uns hoffentlich viel Zeit dafür nehmen!

 

Die letzte "Kaltzeit" begann vor etwa 115.000 bis 110.000 Jahren und endete vor etwa 12.500 bis 10.000 Jahren. In der letzten Kaltzeit kam es, wie auch schon in den Kaltzeiten davor, zu einer Abkühlung des Klimas auf der ganzen Erde, zu weiträumigen Vergletscherungen, zu großflächigen Überschwemmungen und zum Absinken des Meeresspiegels mit der Bildung von Landbrücken. Der Druck und die Bewegung der Eismassen hat die Landschaft in vielen Teilen wesentlich mitgestaltet.  Das Abschmelzen der Eismassen, die die Erdkruste niedergedrückt hatten, hat seit der letzten Eiszeit (ungefähr 10.000 v. Chr.) zu einer Landhebung von 800 m geführt. Heutzutage beträgt die Landhebung, die von der geographischen Breite abhängt, in Nordskandinavien 10 bis 11 mm jährlich.

Die letzte Kaltzeit umfasste also rund 100.000 Jahre, innerhalb dieser Zeitspanne gab es wiederum kurzzeitige Wärmephasen (Interstadiale) zwischen Kältephasen (Stadiale). Die Gletscher rückten wiederholt vor und zogen sich mehrmals zurück, und die Flora und Fauna folgte den Schwankungen entsprechend. Weite Landschaften der Erde sind noch heute von den Nachfolgen der Vergletscherungen dieser Kaltzeit geprägt.

"Seite etwa 11'800 Jahren haben wir eine  Warmzeit, die die "Erdgeschichte" bestimmt. Dieser Zeitraum wird erdgeschichtlich als Quartär (Pleistozän und Holozän) bezeichnet und ist durch starke Klimaschwankungen gekennzeichnet ist. Das Quartär ist die jüngste, kürzeste und noch nicht abgeschlossene Epoche der Erdgeschichte. Man gliedert diese Epoche in das Pleistozän und das Holozän, die heutige Warmzeit, die die letzten 11 800 Jahre umfasst. Befunde aus Tiefseebohrungen und Eisbohrungen in der Arktis und Antarktis zeigen, dass sich mehr als 20 Warm- und Kaltzeiten abgewechselt haben." (Quelle)

  

Links:

https://www.planet-wissen.de/natur/klima/eiszeit/index.html

https://physik.wissenstexte.de/eiszeit.htm

https://klexikon.zum.de/wiki/Eiszeit

https://www.mammutmuseum.ch/ausstellung/eiszeiten-und-klimawandel/eiszeiten-europa

https://www.blinde-kuh.de/bksearch.cgi?input=startpage&query=Eiszeit

http://www.palkan.de/ge-eiszeit.htm

https://de.wikipedia.org/wiki/Weichsel-Kaltzeit

https://www.praehistorische-archaeologie.de/wissen/grundlagen/die-eiszeiten/


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Kaledonisches Gebirge & Baltischer Schild - alt und abgetragen.

Gebirgezüge: Kaledonisches Gebirge & Baltischer Schild in Skandinavien
Gebirgezüge: Kaledonisches Gebirge & Baltischer Schild in Skandinavien

Immer, wenn wir in Norden Europas waren, habe ich viele, viele Souvenirs mitgebracht. Meine Steinsammlung nahm von Woche zu Woche zu ;-)! Dazu zählen u.a. Granit, Gneis, Glimmer...! Allerdings hatte ich  Probleme mit den sogenannten "Findlingen", die dann doch nicht zu bewegen waren. Zu groß und zu schwer ;-)! Ein Findling ist ein  meist einzeln liegender sehr großer Stein, der während der Eiszeiten durch Gletscher transportiert und zu einem anderen Standort verschoben wurde. Natürlich kam dann immer wieder die Frage unterwegs auf, wie alt sind die Steine, wie ist das Gebirge entstanden? Und nun haben wir versucht, eine Antwort darauf zu finden. Wir wissen jetzt, dass wir in Skandinavien auf uraltes, abgetragenes Gebirge herum gelaufen sind, das schon vor 400 Mill. Jahren entstanden ist.

Unser Universum soll vor ungefähr 13,7 Mrd. Jahren entstanden sein. Unsere Erde soll vor etwa 4,5 Milliarden entstanden sein! Eine unvorstellbare lange Zeit! - "Im Silur vereinigten sich die Kontinente Baltica und Laurentia zum Großkontinent Euramerika. Durch das Auffalten der aufeinanderprallenden Krustenteile entstanden mit dem kaledonischen Gebirge unter anderem das norwegische Fjell. Die ursprünglich 6000 bis 8000 Meter hohen Berge sind infolge von Erosion heute nur noch Rumpfgebirge". (Zitat)

"Das Grundgebirge im Norden, das die Länder Norwegen, Schweden und Finnland bildet, ist der westliche Teil einer ausgedehnten kontinentalen Platte, die sich bis zum Ural und in die Ukraine erstreckt. Sie wird als "Fennoskandia" bezeichnet. Der Teil, der die Hauptfläche von Schweden, Finnland und Norwegen bildet, wird als "Baltischer Schild" bezeichnet. Das Kaledonische Gebirge  liegt auf dem Baltischen Schild auf und wird meist separat vom Baltischen Schild betrachtet." (Zitat) Gebildet wurde das Grundgebirge in einem langen Zeitraum vor etwa 400 bis 200 Millionen Jahren. "Das heutige Skandinavische Gebirge ist das Ergebnis einer Hebung der alten kaledonisch deformierten Kruste im Tertiär, ...( vor ca. 30 Mill. Jahren)." (Zitat)

 


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Höhenstufen in Skandinavien (Fjell/Vegetation)

Höhenstufen und Vegetation in den Fjellgebieten Skandinaviens. (Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Fjell)
Höhenstufen und Vegetation in den Fjellgebieten Skandinaviens. (Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Fjell)

Das Skandinavische Gebirge  ist ein Gebirge, das die Skandinavische Halbinsel von der norwegischen Skagerrak-Küste im Süden bis zum Nordkap durchzieht. Das norwegische Wort FJELL (schwedisch FJÄLL) bedeutet "Gebirge". Der Begriff steht für Berge und Hochflächen oberhalb der Nadelwaldgrenze. In Skandinavien werden alle eiszeitlich geprägten Gebirge als Fjell bezeichnet, die in der Eiszeit durch Eis abgerundete Formen bekommen und relativ geringe Höhenunterschiede haben, d.h. die Hochflächen sind weitläufig, meist wellig und hügelig geformt. In den Senken davon findet man oftmals kleine und größere Seen. Üblicherweise wird in der Ökologie diese Landschaftsform Fjell als Bergtundra (alpine Höhenstufe)  gekennzeichnet. Die Vegetation besteht an den Waldrändern aus Fjellbirken und Zwergstrauchheiden. Am Rand der Felsregion findet man vorwiegend Moose und Flechten. (Quelle)

Im Vergleich zu den Alpen bzw. den Anden (Südamerika) liegen die Grenzen der Höhenstufen klimatisch bedingt in den Fjellgebirgen deutlich niedriger (siehe unsere Skizze dazu.). 

Norwegen und auch Schweden bieten also landschaftlich schon was Besonderes. Die Hügellandschaft und die Hochebenen, kaum mit Bäumen bewachsen, abgerundete Hügel mit weiten Blicken, hat auch uns vor Jahren fasziniert: die Bergwelt der Fjell-LandschaftGeradeaus geht es  auf der VIDDE, der Hochebene, zu. Da sind die Hardangervidda im Süden und die Finnmarksvidda im äußersten Norden Norwegens die größten. Ebenso laden das nördliche schwedische Fjäll im Bereich nördliches Jämtland, Västerbotten und Norrbotten in der Landschaft Lappland und die anschließenden norwegischen und finnischen Berggebiete ein. 


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Südschweden - Land der Schärenküsten

Unvergessen ist uns eine Reise nach Stockholm zur Weihnachtszeit. Es war zwar eisig kalt im Dezember 2016, aber  die Kälte hat uns nicht abgehalten, u.a. eine beeindruckende Schiffstour durch den Schärengarten Stockholms zu machen. Wir umfuhren zahlreiche kleine und größere meist kahle Felseninseln. Vielleicht  kann ein Flug über den Schärengarten eine Schiffstour noch toppen. (Siehe unterhalb- Youtube ... mehr lesen.!)

 

Da die Schärenküste aus zerklüfteten Felsen (so genannten „Rundhöckern“) besteht, die zum Teil über dem Wasser und zum Teil unter dem Wasser liegen, ist die Zahl der Inseln sehr groß.  Mit dem Abtauen der Eismassen tauchten die vom Gewicht des Eises befreiten Gesteinsmassen in Form von vielen kleinen Inseln erst in den letzten 10.000 Jahren aus dem Meer auf. Auch heute hebt sich das Land noch, so dass die Inseln weiter wachsen.

"Eine Schäre (schwedisch Skär) ist eine kleine Insel, die in den Eiszeiten entstand, als das von Skandinavien und Nordamerika ausgehende Inlandeis die darunterliegenden Gesteinsmassen überströmte und abschliff. So bildete sich ihre flache, abgerundete Form. Sie können wenige Quadratmeter bis einige Quadratkilometer groß sein. Schären kommen vor allem in Skandinavien und Kanada vor, häufig in Gruppen als sogenannter Schärengarten. Der deutsche Begriff Schärengarten, etwa für die Küste vor Stockholm, beruht auf einer Übersetzung des Wortes schwed. skärgård bzw. dän. skærgård. Gård bedeutet im Schwedischen auch „Garten“: trädgård – der Blumen- und Pflanzgarten, eigentlich: Baumgarten." (Quelle)

 

Links:

https://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%A4re

https://visitsweden.de/schwedens-scharengarten/

http://www.schweden-urlauber.info/schaeren/

http://www.hanzeontwerpfabriek.nl/scharen-schweden-karte.html


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Norwegen - das Land der Fjorde!

Norwegen- Geirangerfjord ... gehört zum UNESCO Welterbe.
Norwegen- Geirangerfjord ... gehört zum UNESCO Welterbe.
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Sonnenwende in Norwegen/Schweden am 21. Juni.

Vorlage von: https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1336938
Vorlage von: https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1336938

Im Winter zieht es viele Touristen wegen des Polarlichtes in den Norden, im Sommer zieht es noch mehr Touristen wegen der Sonnenwende  in den Norden. Auch uns zieht es dahin!  Nicht nur die fantastische Landschaft reizt uns, nein, auch die Tageslänge ist mit entscheidend, dass wir  Skandinavien als Ziel gewählt haben. Immer wieder wird von der Sonnenwende oder auch Mitsommersonne gesprochen, die am 21. Juni ist. An diesem Tag wird in ganz Skandinavien gefeiert, privat oder auch in Gesellschaften, denn an diesem Tag ist der Tag am nördlichen Polarkreis ( 66˚33’38“ N° )  24 Stunden lang... hell. (Am Nordpol selbst geht die Sonne  6 Monate lang nicht unter!) Vor Jahren haben wir die Sonne mit Blick auf die Lofoten "wandern" gesehen. Und sie ging wirklich 24 Stunden lang nicht unter. Fantastisch schön!

(Der nördliche Polarkreis steht nicht still. Er rückt Jahr für Jahr um etwa 14,5 Meter gen Norden vor. Ursache dafür ist die langsame Richtungsänderung der Erdachse u.a. infolge des Schwerkrafteinflusses von Mond und Sonne.)

In Schweden kann man bei Jokkmokk den Polarkreis überschreiten. In Norwegen verläuft der Polarkreis  nördlich von Mo I Rana , ein Besucherzentruman der E6  macht deutlich darauf aufmerksam. ( Youtube-Videos -unterhalb- beschäftigen sich mit dem Thema.) 

 

Unsere Fotos von 2014 am Polarkreis in Norwegen:


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Nein, wir erwarten keine sichtbaren Nordlichter in Norwegen! Aber es gibt sie!

Während eines Nachtfluges im Dezember 2006,  von den USA zurück nach Deutschland, konnte ich  fünf Stunden lang ein besonderes Phänomen aus dem Flugzeug heraus beobachten: Nordlichter. Grüne Lichter tanzten fast kreisförmig über die Nordhalbkugel hin und her, so als würde ein Vorhang sich ständig im Wind bewegen. Ja, das hat mich unheimlich beeindruckt.

Nordlicht besteht aus Partikeln, die kräftige Sonnenwinde von der Sonne zur Erdoberfläche schleudern. Beim Eintreten in die obere Atmosphärenschicht der Erde werden sie von deren Magnetfeld an Nord- und Südpol geleitet und entladen sich in 100 km Höhe.Das Nordlicht kann viele verschiedene Farben haben. Dies wird durch die Gase bestimmt, mit denen die Teilchen der Sonne zusammenstoßen. Dies wird wiederum durch die Höhe bestimmt, bei der die Kollision in der Atmosphäre stattfindet. Die sichtbaren Nordlichter befinden sich 90 bis etwa 150 Kilometer über der Erdoberfläche. Die Farben lassen sich grob wie folgt einordnen:

Mehr als 150 Kilometer= rotes Licht, 120 km - 150 km = gelb-grünes Licht und weniger als 120 Kilometer =  blau-lila Licht.

Das Phänomen kann nur in der Nähe der Magnetpole beobachtet werden. Das Polarlicht in der nördlichen Hemisphäre wird Aurora Borealis - oder Nordlicht - genannt, während die Polarlichter in der südlichen Hemisphäre Aurora Australis, die Südlichter, genannt werden.

Nordnorwegen, nördlich des 60. Breitengrades,  zählt zu den Orten der Welt, an denen die Chancen am größten sind, Nordlicht zu sehen. Vorausgesetzt, es ist wirklich absolute Dunkelheit. (Vollmond würde das Nordlicht überstrahlen.) Die Monate September bis März (Polarnacht!) bieten sich da am besten an. 


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Wir wünschen uns tolles Wetter in Schweden & Norwegen!

Während unserer Reise sind wir natürlich vom Wetter abhängig. Und das Klima beeinflusst das Wetter. Das ist nun mal so. 

Vor Jahren wollten wir von Fehmarn aus nach Schweden fahren. Aber die Wetterkarte zeigte für Schweden ständig nur Regen und Wind an. Letztlich haben wir deswegen den Absprung nicht geschafft und sind stattdessen auf der Insel Fehmarn geblieben. Nun hoffen wir, dass uns diesmal der Wettergott wohlgesonnen ist und uns keinen Strich durch die Rechnung macht. 

Positiv stimmt uns selbstverständlich der Golfstrom, der seinen Einfluss auch in Skandinavien spüren lässt. Er stellt symbolisch eine Wärmepumpe dar. "Der Golfstrom ist eine der größten und schnellsten Meeresströmungen unseres Planeten und er ist besonders warm. Ohne ihn wäre es bei uns im Schnitt fünf bis zehn Grad kälter. "(Zitat) Die warme Wasserströmung im Atlantik entspringt im Golf von Mexiko. Von dort gelangt das warme Wasser, gelenkt von Winden und der Erddrehung, nach Norden. Auf dem Weg kühlt es sich ab und wird immer salziger, weil ständig Wasser verdunstet. Seine Dichte steigt. Schließlich sinkt das abgekühlte, salzreiche Wasser in die Tiefe und fließt zurück nach Süden.

Der Westen Norwegens liegt auf gleicher geografischer Breite wie der Süden Grönlands und der Osten Kanadas. Während in Grönland und Kanada nur sehr spärliche Vegetation auf dauerhaft gefrorenem Boden wächst, gedeihen an den Küsten Norwegens Obstbäume, Erdbeeren und Gemüse. Und die Häfen sind in Norwegen ganzjährig eisfrei.


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Grobe Planung unserer Route "Skandinavien"

Unsere ungefähre Route für Skandinavien haben wir gestern festgelegt. Ja, es werden wohl zwischen 7'000 und 8'000 km werden. Es war keine Überraschung für uns, festzustellen, dass unsere Route ähnlich verläuft wie auch 2008 und 2014 schon.

Nur diesmal werden wir die Fähre von Rostock aus nach Trelleborg nehmen. Und auf jeden Fall möchten wir die Insel Öland  und natürlich auch den Götakanal wieder besuchen. Dann soll es in Schweden weiter nördlich hochgehen, ... weil in Schweden die Straßen besser als in Norwegen und auch kostenlos sind. Irgendwo hinter Kiruna möchten wir die Grenze nach Norwegen  überqueren. Und dann möchten wir erstmalig zur Insel Senja fahren,  die nördlich der Lofoten in Norwegen liegt. Von Senja möchten wir die Fähre nach Andalsnes nehmen, die auf der Insel Andoya (gehört zu den Inseln Vesterålens) liegt.   Von dort fahren wir weiter zu den Lofoten. Wir hoffen, dass wir diesmal einen Tagestrip (Hinfahrt mit Bus) mit einem Hurtigroutenschiff durch den Trollfjord machen können (ohne WoMo!).

Von dort orientieren wir uns dann südlich weiter. Wenn  wir es schaffen UND das Wetter mitspielt, dann möchten wir auf dieser Tour die Küstenstraße 17 zwischen Steinkjer und Bodö, die Atlantikstraße zwischen Kristiansund und Molde, und einen Stopp am Geirangerfjord machen.  Von da ab... schaun wir mal! Viel gucken und fahren... kreuz und quer ... mit mehr oder weniger Zeit, aber  immer Richtung Süden bis zu Hause. Wir freuen uns darauf!


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Mit welchem Navi reisen wir?

Ohne Navigationsgerät werden wir natürlich nicht nach Skandinavien starten. Seit Jahren schon nutzen wir Geräte von Garmin, weil wir damit gute Erfahrungen gesammelt haben. Uns erscheint die Bedienung relativ einfach und übersichtlich! Wir arbeiten gerne mit Koordinaten und können diese hier bestens verwenden. 

Bei unserer diesjährigen Skandinavientour möchten wir auf jeden Fall auch eine zusätzliche App benutzen. Da aber ist die Übersicht sehr groß. (Link: Google-Play) Für uns ist wichtig, dass auf jeden Fall die Karten offline zu nutzen sind! Und natürlich, dass die Kosten sich in Grenzen halten und möglichst wenig bzw. keine unnötige Werbung enthalten.

Im Augenblick haben wir uns für die App "Offline Maps" entschieden. Die Karten sind wunschgemäß zu laden und nehmen relativ wenig Platz auf einer externen Speicherplatte ein. Diese App bietet eine Besonderheit, nämlich das Handy mit seiner Kamera während der Fahrt zu nutzen, um auf dem Handy dann die reale Straßensituation zu sehen und so  geführt zu werden. Diese Funktion ist allerdings kostenpflichtig. Noch haben wir das nicht getestet, werden das aber nachholen.

Fairerweise müssen wir sagen, dass es natürlich auch andere gute Navi-Apps gibt. Wir haben einige unterhalb aufgeführt, teilweise hatten wir sie schon im Einsatz. 


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Vorbereitung: Unsere geplante Skandinavien-WoMo-Tour 2019

... wir bereiten uns vor!

Geplant ist eine WoMo-Reise über Schweden bis in den Norden, dann die Weiterfahrt nach Norwegen bis zu den Lofoten und zurück dann südlich bis in den Süden Norwegens. 
Hier im Blog werden wir in den nächsten Wochen mehr oder weniger regelmäßig über unsere Vorbereitungen berichten. Dazu zählen vor allem Routenpläne, Stellplatzadressen,  Links zu interessanten Websites, Fährverbindungen, Mautkosten, Internet/WiFi-Angebote u.v.m.

Wiederholt weisen wir hier auf unsere Tour 2014 hin, die bereits viele Infos enthält. Ein Download ist möglich, allerdings 177 Seiten und fast 34 MB.

 

Download
TM-Norwegen-Schweden2014.177Seiten.pdf
Adobe Acrobat Dokument 34.0 MB

 

 

Fast täglich neue Infos hier im Blog!

Unsere WoMo-Tour 2014
Unsere WoMo-Tour 2014

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Marokko WoMO- Reise: Januar Bericht in der Promobil

Durch  Zufall sind wir auf den aktuellen Bericht von Promobil gestoßen, der eine (Familien-) WoMo-Reise nach Marokko sehr ausführlich beschreibt. Autorin: Christa Jöckel.

Zurzeit sind Freunde von uns ebenfalls in Marokko, um dort zu überwintern. Und deswegen sind wir besonders neugierig geworden.

Hier der Link zum Bericht von Promobil:.

Wichtige Infos/Stellplätze haben wir aus dem Bericht übernommen: (Quelle: Promobil- 28.1.2019)

Quelle: Pixabay
Quelle: Pixabay

Reise-Infos für Marokko

Sicherheit: Marokko ist ein überwiegend sicheres Reiseland. Sehr entlegene Regionen in der Sahara sowie die Grenzregionen zu Algerien und Mauretanien und dem umstrittenen Gebiet der Westsahara sollten jedoch gemieden werden.

Drogen: Im Rif-Gebirge befinden sich Cannabis-Anbaugebiete. Deshalb kann es dort vereinzelt zu Belästigungen durch Rauschgifthändler kommen. Von dem Kauf von Drogen wird dringend abgeraten. Der Besitz von Drogen, auch kleinster Mengen, wird in Marokko mit hohen Strafen geahndet.

Verkehr: Das Straßennetz in Marokko ist auf den Hauptverkehrsrouten gut ausgebaut. Für eine Rundreise ist kein 4x4-Fahrzeug nötig. Vorsicht ist aber im Straßenverkehr geboten, weil auch Fußgänger und Lasttiere die Straßen nutzen und im Dunkeln schwer zu erkennen sind.

Papiere: Für die Einreise nach Marokko benötigt man einen noch mindestens sechs Monate gültigen Reisepass. Auch die Kinder brauchen einen ebenso lange gültigen Kinderreisepass. Bis zu einem Zeitraum von drei Monaten kann man visumfrei nach Marokko einreisen. Bei einem Aufenthalt von bis zu drei Monaten ist außerdem der nationale deutsche Führerschein ausreichend.

Zoll: Fahrzeuge, die bei der Einreise mitgebracht werden, müssen bei der Ausreise wieder ausgeführt werden. Im Falle eines Unfalls oder Verkaufs müssen diese verzollt werden. Die Einfuhr von Flugdrohnen aller Art ist verboten.

Geld: Landeswährung ist der marokkanische Dirham (MAD). In Touristengebieten werden Kreditkarten stellenweise akzeptiert. Auf dem Land und in kleinen Geschäften benötigt man Bargeld. Dieses erhält man am einfachsten mit einer Kreditkarte an entsprechend gekennzeichneten Geldautomaten. Kleine Einschränkung: In Tanger-Med ist der erste Bankautomat auf dem Hafengelände oft leer.

Sprache: In Marokko sprechen etwa 90 Prozent der Bevölkerung marokkanisches Arabisch. Französisch wird als Handels-, Bildungs- und Arbeitssprache genutzt und somit von sehr vielen Menschen gesprochen. Englisch wird nur von der gebildeten Jugend und in Touristengebieten gesprochen.

Grenzen: Für die Grenz- und Zollkontrollen muss man sich genug Zeit nehmen. Manche Beamten wollen in jede Klappe des Wohnmobils schauen. Deshalb sollte man beim Benutzen der Fähre unbedingt darauf achten, dass diese möglichst früh von Spanien nach Marokko fährt und möglichst spät von Marokko zurück nach Spanien.

Übernachtungsplätze

 

Caravan Al Bustan in Martil: N 35°37’44”, W 5°16’40” 

Der ganzjährig geöffnete Campingplatz liegt in der Stadt Martil. Von hier aus erreicht man die Strandpromenade mit ihren Restaurants und Geschäften in wenigen Minuten zu Fuß. Der Campingplatz ist nicht parzelliert, die sanitären Anlagen spartanisch, aber sauber, die Duschen nicht immer warm. Da in der Nähe schon seit Jahren gebaut wird, ist mit Lärm zu rechnen.

 

Café Rueda in Taghzoute: N 35°15’56.1”, W 5°13’53.1” 

Das Café Rueda bietet auch Zimmer an. Mobile Gäste dürfen auf Nachfrage auf dem Parkplatz übernachten, werden aber gebeten, im Café zu essen. Die Besitzer sind hilfsbereit und informieren, wo man in der Gegend klettern und wandern gehen kann. Das Essen fanden wir sehr lecker. Info: www.caferueda.com

 

Camping Amazigh in Azrou: N 33°26’56.5”, W 5°10’14.3” 

Der Platz in Amazigh ist ganzjährig offen und bietet unparzellierte Flächen für alle Arten von Mobilen. Außerdem gibt es Bed & Breakfast sowie Gästezimmer. Die sanitären Anlagen sind zwar in die Jahre gekommen, aber einigermaßen sauber. Der Besitzer spricht deutsch und kann Empfehlungen für die Umgebung geben. Info: www.camping-amazigh.com

 

Kanz Erremal am Erg Chebbi: N 31°07’35.3”, W 4°00’51.0” 

Das Hotel bietet einen Stellplatz mit Stromanschluss und ein Waschhaus für seine Gäste. Von hier aus kann man die Sanddünen des Erg Chebbi erkunden. Im Hotel kann man gut essen gehen. Info: www.kanzerremal.com

 

Auberge Camping l’Atlas in Tinghir: N 31°33’11”, W 5°35’08” 

Der ganzjährig geöffnete Platz liegt am Stadtrand von Tinghir in Richtung Todra-Schlucht. Er bietet Platz für etwa 25 Wohnmobile. Der Platz ist gepflegt, die sanitären Anlagen sauber und gut, das Personal freundlich und hilfsbereit.

 

Le Relais de Marrakech: N 31°42’24”, W 7°59’25” 

Der belebte und ganzjährig geöffnete Campingplatz bietet parzellierte Flächen für zahlreiche Caravans oder Wohnmobile. Die sanitären Anlagen sind in Ordnung. Zum Campingplatz gehört ein Hotel mit Restaurant. Der Pool kann mitgenutzt werden. Es wird ein Shuttleservice in die Innenstadt von Marrakesch angeboten. Info: www.hotel-lerelaisdemarrakech.com

 

Flamants Loisir in Molay Bousselham: N 34°52’36”, W 6°16’49” 

Vor der Abfahrt nach Spanien besuchten wir diesen Campingplatz. Die sanitären Anlagen waren in keinem guten Zustand, funktionierten aber. Ansonsten war der große Platz im Winter fast leer. Strand und malerisches Fischerdorf befinden sich in der Nähe des Campingplatzes. Info: www.campingmaroc1.com/camping-cv2b


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PDF-Fotobuch "Algarve 2019" fertig!

PDF-Fotobuch "Algarve 2019" ( 25 Doppelseiten)
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Unsere Erde "eiert"und "taumelt" wie ein Kreisel!



Diese (gedachte) Erd-Achse geht vom Nordpol durchs Erdinnere zum Südpol, die Erde "kreist" um sie.  Die Tageslänge kann sich binnen 24 Stunden um bis zu eine Millisekunde ändern, zudem „taumelt“ der Planet um seine Rotationsachse und lässt dabei Orte innerhalb eines Jahres um bis zu 15 Meter vom ursprünglichen GPS-Peilpunkt abweichen. Hast du das gewusst? Uns interessiert das!

"Die Erdachse ändert sich alle 6 bis 14 Jahre und führt zu dem Eindruck, dass unser Planet eiert. Allerdings ist bei diesem Schwanken im Laufe des vergangenen Jahrhunderts eine nicht zu verachtende Verlagerung nach Westen um 10,5 cm pro Jahr zu beobachten. Insgesamt hat diese also inzwischen für eine Verschiebung um 10 m geführt. Dies geschah bis zum Beginn der 2000er Jahre, und dann kehrte sich der Kurs plötzlich um – der Nordpol verschob sich wieder nach Osten, und zwar dieses Mal um 17 Zentimeter pro Jahr."

Für diese Schwankungen werden drei Gründe genannt:

1) Das Abschmelzen der Eisdecke in Grönland,

In den vergangenen 100 Jahren hat Grönland nicht weniger als 7.500 Gigatonnen Eis verloren. Ohne dieses Gewicht, das die Landmasse herunterdrückte, dehnt diese sich aus und verteilt sich neu, nimmt mehr Platz ein, und verursacht damit unvermeidlich eine Veränderung der Rotationsachse.

2) das Heben von Kontinentalplatten nach Ende der letzten Eiszeit - langsames, aber kontinuierliches Anheben der Landmassen

3) Konvektionsströme im Erdmantel.

Konvektionsströmungen spielen auch eine Rolle innerhalb des Erdmantels , aber diese können wir nicht beeinflussen.


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PDF: Ein Hoch an unsere Erde!

Draußen liegt Schnee, die Außentemperaturen sind im unteren Bereich und wir träumen von den herrlichen Temperaturen und Landschaften Portugals! 

Da kommt man schon auf eigenartige Gedanken! Und statt unser Portugal-Fotobuch anzufangen,  haben wir uns treiben lassen und etwas total anderes gemacht: Ein "Merkblatt" (?) zur Erde erstellt. Darin enthalten sind einige (unbekannte) Zitate. Und an einer Stelle kann man sogar einen eigenen Text einfügen. Wenn es dir gefällt, dann lade die PDF-Datei herunter. Wenn nicht, dann blätter einfach weiter.

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... mit eigenem Text am PC ergänzen und ausdrucken.
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Blutmond am Himmel !

Foto: © Robert A. ( in Spanien aufgenommen) DANKE!
Foto: © Robert A. ( in Spanien aufgenommen) DANKE!

Bei der Mondfinsternis  letzte Nacht, am 21. Januar 2019, gab es einen Blutmond zu sehen.  Die Bezeichnung "Blutmond" stammt von dem kupferroten Licht, in dem der Mond bei einer totalen Mondfinsternis  leuchtet. Bei einer Mondfinsternis steht die Erde auf einer geraden Linie zwischen Sonne und Mond - der Vollmond taucht also in den Schatten ein, den die von der Sonne angestrahlte Erde ins Weltall wirft. Dadurch entsteht das sanfte, dunkelrote Licht. ... so haben wir es gelernt ;-)!

Weitere Infos hier.


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