Wo wohnen wir denn?

Link: Klick mich an!
Link: Klick mich an!

Wir wohnen seit Mitte 2020 in  dem wunderschönen Kurort "Bad Lauterberg" im Harz. Der Ortsname geht auf den Fluss Lutter zurück, der erst dem Berg, dann der Burg und schließlich der Siedlung ihren Namen gegeben hat. Die ehemalige Bergbaustadt im Harz ist heute staatlich anerkanntes Kneipp-Heilbad und Schroth-Kurstadt mit über 10.000 Einwohnern. Die Stadt ist etwa 40 km Luftlinie von Göttingen und knapp 70 km  von Braunschweig entfernt. Sie liegt auf fast 300 m Höhe an der Oder, in die in Bad Lauterberg die Lutter mündet. Nordöstlich der Ortschaft befindet sich die Odertalsperre, im Süden der Wiesenbeker Teich, ein Stauteich des Oberharzer Wasserregals. Wer mehr wissen möchte, sollte den Link anklicken.


0 Kommentare

Hexenquiz im Harz - und mehr...!

Link: Klick an!
Link: Klick an!
Link: Klick an!
Link: Klick an!

0 Kommentare

Nachtrag: PDF-Vorlage Reisetagebuch Lüneburger Heide

Zum gestrigen Blogbeitrag "Heidschnuckenweg" haben wir heute ein PDF-Reisetagebuch (Freeware/ 11 Querseiten)) erstellt, das jeder downloaden darf und kann, wenn er möchte.  Man kann handschriftlich seine Tageserlebnisse während einer möglichen Wanderung durch die Lüneburger Heide hier eintragen als Erinnerung  an einen Aufenthalt  in der Heide. Shaun, das Schaf, sollte dabei nicht fehlen. 

Download
TM-TagebuchLüneburgerHeide2021.pdf
Adobe Acrobat Dokument 983.6 KB

0 Kommentare

Heidschnuckenweg: Von Hamburg bis Celle durch die Lüneburger Heide

Wir leben seit einigen Monaten  am Rande vom Harz, gehören aber noch zum Bundesland Niedersachsen. Von daher interessiert uns nicht nur das Harz-Dreieck Sachsen-Anhalt, Thüringen und der südliche Zipfel Niedersachsens, sondern natürlich alles was hoch und höher liegt.  (und manchmal auch was tiefer und weiter liegt...;-) Und so sind wir aufgrund einer TV-Sendung wieder einmal auf einen  Wanderweg gestoßen,... den man natürlich auch per Fahrrad machen kann: der Heidschnuckenweg.

Link: NDR-Sendung vom 12.4.2021 (Youtube)

Uns interessiert eigentlich am meisten die Lüneburger Heide, eine von Menschenhand geschaffene Landschaft, die uns immer wieder neu fasziniert. Nicht umsonst sind wir in der Vergangenheit immer wieder mal dort mit dem Wohnmobil gestrandet.(Beispiel)

Die Lüneburger Heide ist Teil der norddeutschen Geestflächen. Diese meist sandigen Hochflächen bildeten sich vor allem in den letzten beiden Eiszeiten, der Saale- und der Weichsel-Eiszeit. Mehrfach stießen Gletscher aus Skandinavien bis nach Norddeutschland vor und hinterließen Sand und Geröll. So entstand u.a. der Wilseder Berg, der heute die höchste Erhebung der Region ist. Besonders im August und September lohnt sich ein Ausflug in die Lüneburger Heide, denn dann blüht ein großer Teil der Heideflächen. Herrlich anzusehen und zu erleben!


0 Kommentare

Heute: Tag der Erde - „Restore our Earth"

Erstmalig wurde der Earth Day im Jahr 1970 veranstaltet, um die Menschen daran zu erinnern, dass wir nur eine Erde haben und etwas mehr auf unseren Planeten und die Umwelt achten sollten. Erst im Jahr 1990 ist der Tag dann zu einem internationalen Feiertag erklärt worden, der in praktisch jedem Land der Welt zelebriert und mit diversen Aktionen unterstützt wird.

Das Video zum heutigen Google Doodle ist natürlich sehr naturverbunden und stellt einen großen Baum in den Mittelpunkt. Rund um diesen Baum herum finden sich zahlreiche weitere Bäume, Tannen und Pflanzen, die von den Menschen gepflanzt werden. ,

 

International soll der Fokus des Earth Day 2021 also auf der „Wiederherstellung der Erde“ liegen; genauer auf grünen Technologien, Aufforstungsbemühungen und innovativen Ansätzen zur Wiederherstellung der Ökosysteme. Der deutsche Tag der Erde konzentriert sich eine bewusste und umweltverträgliche Ernährung. Beides sind Themen, die für die Zukunft unseres Planeten extrem wichtig sind.

Auch wenn die Erde nicht mehr im Mittelpunkt des Universums steht, wie es der Mensch lange gedacht hatte, ist sie natürlich etwas ganz Besonderes, denn sie ist der einzige bekannte Planet im Kosmos, auf dem wir leben können. Das liegt u.a. an folgenden Faktoren: Nur auf der Erde existieren nennenswerte Mengen lebenswichtigen, flüssigen Wassers auf der Oberfläche (70,7% der Erdoberfläche sind Wasser, was die Erde zum „blauen Planeten“ macht). Die Erde ist die einzige uns bekannte Welt, die eine atembare Atmosphäre besitzt.


0 Kommentare

Kurze 70-Kilometerchen Tour durch den Harz

Klick Karte für Google Maps an!
Klick Karte für Google Maps an!
Odertalsperre
Odertalsperre
Odertal-Wanderweg
Odertal-Wanderweg
Steinpfad am Parkplatz Jordanhöhe
Steinpfad am Parkplatz Jordanhöhe
Oderteich
Oderteich
Harz - Baumsterben durch den Borkenkäfer
Harz - Baumsterben durch den Borkenkäfer

0 Kommentare

Was ist denn nur im NationalparK HARZ los?

Themenpfade wie der Borkenkäferpfad und der Löwenzahn-Entdeckerpfad (PDF) laden im Nationalpark Harz zu Wanderungen durch die Buchen- und Fichtenwälder ein. Im Nationalpark leben unter anderem Hirsche, Wildschweine, Spechte und Luchse. Die von Dampflokomotiven gezogene Schmalspurbahn erklimmt den Brocken, auf dessen Gipfel sich ein botanischer Garten befindet.

"Ausgedehnte Wälder im Wandel zur Wildnis, bizarre Felsen, jahrtausendealte Moore, ursprüngliche Bachläufe und der majestätische Brocken. In dieser sagenumwobenen Bergwildnis fühlen sich nicht nur Luchs und Wildkatze zuhause. Getreu dem weltweiten Nationalpark-Motto „Natur Natur sein lassen“ darf die Natur sich in großen Teilen des Nationalparks Harz frei entfalten." (Quelle: www.nationalpark-harz.de)

Nationalpark Harz (Foto: Travelmaus.de)
Nationalpark Harz (Foto: Travelmaus.de)

Wir haben bei unseren bisherigen kurzen Tagestouren teilweise  eine total kahle Landschaft vorgefunden, eine Landschaft abgeholzt und farblos. Überall liegen hunderte Baumstämme, die auf ihren Abtransport warten. Fichten  zerfressen vom Borkenkäfer, der nicht zu bändigen ist. Dazu kommen Dürre und Stürme, die den Rest erledigen. Aber ... man versucht, einen neuen Naturwald entstehen zu lassen, der aus Mischwäldern bestehen wird. Unter Youtube wird es bestens erklärt!

Youtube I  - https://www.youtube.com/watch?v=2fHgRAGCJIg

YoutubeII -  https://www.youtube.com/watch?v=6pzIeJpPgU4

 

Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=BgbrLbJVzmQ (Käfer) noch mehr... 

 https://www.youtube.com/results?search_query=Harz


0 Kommentare

Heute: Tag der Vulkane (Filmmaterial und PDFs)

Jeden Tag brechen weltweit etwa 30 Vulkane aus. "Terra X" führt zu drei der aktivsten Feuerberge der Erde: zum Ambrym auf Vanuatu, dem Ätna auf Sizilien und dem Kilauea auf Hawaii.

Vulkane und Vulkanausbrüche spielen eine wichtige Rolle in der Geschichte der Erde.

Vulkane-PDF-Download


screenshot youtube -Webcame Island 4/2021
screenshot youtube -Webcame Island 4/2021

Vulkane sind komplexe Gebilde, die mit ihren Ausbrüchen und teils gewaltiger Kraft die Erdoberfläche umformen. Die  Erdkruste  besteht  aus  verschiedenen  Kontinentalplatten.  Diese  driften  auseinander,  stoßen  zusammen  oder  schieben  sich  aneinander vorbei. Entlang solcher Plattengrenzen kommt es verstärkt zu Erdbeben und Vulkanismus.  Aktive Vulkane gibt es allerdings nicht nur in fernen Ländern wie Chile oder Indonesien, sondern auch in Europa, sogar in Deutschland.

Download
Vulkane -PDF- Arbeitsblätter mit Lösungen
Quelle: https://docplayer.org/72908645-Vulkanismus-arbeitsblaetter.html
Vulkanismus Arbeitsblätter.pdf
Adobe Acrobat Dokument 7.5 MB

mehr lesen 0 Kommentare

Was für ein Tag: 250 km in 6 Stunden... mit viel Sonne!

250 km Strecke incl. Umleitungen, 6 Stunden unterwegs am 31.3.2021 (Ziel...Selketal)
250 km Strecke incl. Umleitungen, 6 Stunden unterwegs am 31.3.2021 (Ziel...Selketal)

Es war doch klar, heute mussten wir wieder raus. Raus in den Harz. Das ist zwar nicht ganz richtig, denn wir wohnen inzwischen am Rand vom Harz. Wir hatten uns unsere Karte mit unseren bisherigen Tagestouren angesehen und eine wirklich große Lücke entdeckt, die wir unbedingt ausfüllen wollten. So waren wir schon zeitig startklar, zumal die Sonne uns auch bereits früh anlachte. Das östlichste Ziel sollte das Selketal werden. Und das wurde es auch. Geärgert hat uns unterwegs nur, dass wir einige Umleitungen hatten fahren müssen. Die längste Umleitung schickte uns zu Beginn unserer Tour im Süden über 25 km um. Das hätten wir anders lösen können, wenn wir das richtig bedacht hätten. Aber wir haben trotzdem eine frohe Botschaft zu verkünden. Wir haben uns heute  kein  Knöllchen eingesammelt. Diesmal haben wir aufgepasst. Das ist nicht immer so, weil wir doch meistens sehr zügig fahren und den Blick für andere Dinge offen halten :)!

Wir sind also über die 243 bis nach Nordhausen gefahren, allerdings mit der blöden Umleitung  bis fast nach Worbis. Danach haben wir die A38 genommen bis  Sangerhausen. Da angekommen, hatten wir bereits unsere drei Ländertour Niedersachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt hinter uns. Von dort fuhren wir Richtung Harzgerode weiter. Leider sind alle Besichtigungsmöglichkeiten wegen Corona nicht möglich... also dreht man eine Runde durch den Ort und fährt dann auch schon weiter. Besonders sehenswert wäre natürlich das Schloss in Harzgerode gewesen. Das Harzgeröder Schloss wurde 1384 erstmals erwähnt und im 16. Jh. baulich erweitert. (Link: Youtube)

Unsere Fahrt führte uns dann weiter über  die 185 Richtung Gernrode. Allerdings bogen wir vorher ab ins Selketal. (LInk: Youtube) Zunächst glaubten wir,  da  weiter fahren zu können. Das funktionierte aber nicht, weil die Wanderstrecke zwar mit dem Auto befahrbar ist, aber nach 5 km in einer Sackstraße endet. Also  wieder kehrt. Aber trotzdem müssen wir sagen, eine wunderschöne Strecke entlang des Selke.- Flüßchens.

Die Quelle der Selke befindet sich nahe der Bundesstraße 242 zwischen Stiege und Güntersberge im Unterharz. Sie entspringt auf einer Höhe von etwa 520 Meter über dem Meer nur wenige hundert Meter nordwestlich der Wüstung Selkenfelde. Ganz in der Nähe der Selkequelle führt das Gleis der Selketalbahn vorüber. Diese nach ihrer Streckenführung durch das Selketal benannte älteste Schmalspurbahn im Harz folgt dem Fluß bis zum Ort Mägdesprung. Darüber hinaus hat die Selke mit dem abwechslungsreichen Wanderweg Selketalstieg von Beginn an noch einen weiteren treuen Begleiter.(Quelle)

Unterwegs haben wir festgestellt, dass eine Tour mit der Selke-Schmalspurbahn besonders interessant sein muss. Die Bahn schlängelt sich durch ein wunderschönes Gebiet.  Wir jedenfalls haben heute beschlossen, die nächste Gelegenheit zu nutzen, das umzusetzen!

Bevor wir in Gernrode ankamen, sahen wir unterwegs einen offenen Imbissstand, ...die Gelegenheit mussten wir nutzen, etwas Essbares zu bekommen. Es wurde eine Thüringer Bratwurst, eingepackt in einem Brötchen und mit Senf dekoriert. Es war gut so, denn wir wären womöglich unterwegs verhungert, wenn wir an der Stelle nicht schwach geworden wären. Da hatte Corona wohl an uns einen  Geistesblitz geschickt.

Gernrode liegt an der Straße der Romanik und hat die St. Cyriakus Kirche als eine der ältesten Kirchen Nordeuropas  aus ottonischer Zeit. Von da aus ging es dann wieder südlich. Teilweise über die 242 ,81 und die 4. Tolle Strecken!  Ja, uns gefällt der Harz wirklich sehr. Und nicht nur wegen der Landschaft.  Von Ilfeld aus ging es dann über Ellrich und  Bad Sachsa zurück nach Bad Lauterberg. Nach sechs Stunden und 250 km hatten wir für heute genug geleistet. Aber keine Sorge...wir planen schon wieder  weiter.


mehr lesen 0 Kommentare

Bei dem schönen Wetter im Harz waren wir heute nicht zu bremsen...

Manchmal wissen wir auch nicht genau, wie wir so Manches schaffen. Heute ist uns sowas wieder einmal passiert. Für eine Anfangs-Strecke von 70 km haben wir tatsächlich zwei Stunden gebraucht. Nein, kein Stau. Nein, kein Unfall. Der Grund für unsere Langsamkeit ist auch nicht unser nahendes Alter ;-)! Wir haben lediglich Nebenstrecken gefahren, wo es möglich war. Und zwischen Bad Lauterberg und Seesen , nordwestlich im/am Harz, haben wir uns viel Zeit genommen und jeden möglichen Ort angesteuert. Und so wurden aus ursprünglich ca. 45 km eben ein paar mehr. Und weil wir ständig gucken wollten, wurde es eben auch zeitlich mehr. Auf der Googlekarte kann man unsere heutige Strecke nach verfolgen. Im Süden konnten wir  teilweise sehr schön die Gipslandschaft erkennen. Nordöstlich von Seesen steuerten wir die beiden großen Stauseen an: Innerstetalsperre und Granetalsperre.  Aber da waren wir nicht alleine. Zahlreiche Touristen waren heute auch unterwegs, einschließlich unzähliger Biker. Wir haben versucht , einen Weg mit dem PKW am Granestausee entlang zu finden, aber das war nicht möglich. So haben wir nur einen kurzen Spaziergang zur Staumauer machen können und drehten dann ab nach Goslar. Dort haben wir dann  bei MC Donald eine kurze Mittagspause eingelegt und im Auto unseren Hamburger gegessen. Anders ist es zurzeit wegen Corona ja nicht möglich. Achja, viele, viele tolle (geschlossene) Lokale haben wir unterwegs gesehen und in unserem Gedächtnis gespeichert... für spätere,  coronafreie- Zeiten, lach! Die Strecken heute waren gut zu fahren und schön anzusehen. Insgesamt haben wir es auf ungewollte 160 km geschafft. Fast sind wir geneigt, diese Tour von heute zu wiederholen. Aber auch die Strecke 241 von Goslar aus war mit ihren vielen Kurven wunderschön. 

Generell müssen wir sagen, dass wir zurzeit nur einen Überblick vom Harz gewinnen. Die einzelnen Sehenswürdigkeiten stehen noch an, auch wenn wir wenige davon schon gesehen haben, beispielsweise die Stabkirche in Hahnenklee. Goslar selbst sind wir  nur durch die wunderschöne Altstadt gefahren. Aber da werden wir uns wieder hin bewegen, um die Stadt mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten genau zu erkunden. Und da gibt es in einer ganz bestimmten Brauerei das sogenannte GOSE-Bier. Das werden wir natürlich testen wollen! ;-)!

 


0 Kommentare

Wieder entdeckt ... Stellplätze in Deutschland suchen und finden!

Für Mobilisten:

Sein eigenes Reiseziel eingeben und Stellplätze entlang seiner Route finden.

Das ist es doch! Und möglich macht das Andreas, der als Nebeneffekt ausgewählte Camperartikel aus seinem Shop anbietet. [Werbung ohne Auftrag.]

 

Klick den Sticker an und bestimme eine Strecke, d.h. Start und Ziel. Und dazwischen werden dir kostenfreie, aber auch kostenpflichtige Stellplätze aufgezeigt. Die Karte kann vergrößert werden. Die einzelnen Stellplatzangaben sind verlinkt zu Mobilisten.de.  Diese Website hat über 2600 Stellplätze innerhalb Deutschlands gelistet. Und man kann auch im Suchsystem der Website  bestimmte Ziele eingeben (z.B. Harz)  und bekommt dann eine Liste mit den entsprechenden Stellplätzen. Wir finden... toll gemacht!


2 Kommentare

Fachwerkstatt Osterwieck - Mittelalterliche Altstadt

Das kleine über 1025-jährige Osterwieck liegt im Tal der Ilse zwischen dem „Großen Fallstein“ im Norden und dem Harz im Süden.

Nach der Überlieferung kam Karl der Große im Jahr 780 während des Krieges gegen die heidnischen Sachsen zum ersten Mal an die Oker. Er gründete in dem Ort „Seligenstadt“, dem heutigen Osterwieck, die erste Kirche. Diese wurde zum Sitz seines Missionszentrums. Otto II. verlieh der Stadt im Jahr 974 das Münz- und Zollrecht. Der Name „Osterwic“ wird im Jahre 1073 erstmals erwähnt. (Quelle)

 

Und wir hatten uns bei herrlichem Sonnenscheine diesen Ort heute als unser Ziel ausgesucht, weil wir dort die Altstadt  mit ihren Straßenzügen mittelalterlicher Häuser sehen wollten. Und wir konnten uns fotografisch kaum zurückhalten vor Begeisterung (siehe Collage oberhalb).  Osterwieck wird  aufgrund der vielen Fachwerkhäuser als „Perle von Sachsen-Anhalt“ bezeichnet. Fachwerkhäuser aus den Stilepochen Gotik (bis 1521), dem Niedersächsischem Stil (1533 – 1584), der Renaissance (1580 bis 1640) und dem Barock (1640 bis 1780) sind immer wieder wichtige Anziehungspunkte der Touristen. Das vermutlich älteste Haus (1480) befindet sich in der Kapellenstraße Nr. 4. Viele Fachwerkhäuser sind reich verziert mit zahlreichen Schnitzereien und Inschriften. Das Heimatmuseum bietet hervorragende Einblicke in die Historie der Stadt. Es ist im 1554 gebauten alten Rathaus, Markt Nr. 1, untergebracht. Von einer Schlagwerkstatt der Steinzeitmenschen bis zur Eisenzeit sind interessante Exponate zu besichtigen. Bemerkenswerte Stücke über die verschiedensten Gilden der Stadt können ebenfalls bewundert werden. Das Osterwiecker Ledergeld in Werten zu 20, 50, 100, 500 Mark und 1 Goldmark ist im Heimatmuseum käuflich zu erwerben. (Quelle)

 

Links: /www.stadt-osterwieck.de/   de.wikipedia.org/wiki/Osterwieck

www.deutsche-fachwerkstrasse.de/ www.harzinfo.de/ /www.harzlife.de/

Youtube: www.youtube.com/watch?v=fUjp0lgIfSY   - Google-Karte Osterwieck

 

 


0 Kommentare

Fahrrad-Harzrundweg ~ ca. 300 km um den Harz!

 

 

Die Fahrradroute Harzrundweg ist ca 300 km lang und führt rund um den Harz. Beschildert ist die Route mit dem Symbol einer Hexe auf einem Fahrrad. Start und Endpunkt ist hier der Ort Goslar in Niedersachsen.

 

Der Harz ist ein Mittelgebirge in Deutschland und das höchste Gebirge Norddeutschlands. Er liegt am Schnittpunkt von Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Sein höchster Punkt ist der Brocken mit 1141 m NN. Das Gebirge ist ca 100 km lang und ca. 30 km breit. 

Die Route“Harzrundweg“ durchquert das Südharzer Gipskarstgebiet, das mit geologischen Besonderheiten fasziniert, wie Erdfallseen, Salzquellen und Karsthöhlen. (Siehe auch: Karstwanderweg!) [Radfahren im Harz]

 

 

 

 

GOSLAR:

Die Stadt ist bekannt durch ihre Kaiserpfalz und das Bergwerkmuseum auf dem Rammelsberg, die beide zum Weltkulturerbe der UNESCO gehören. Sehenswert ist auch die Altstadt, die zusammen mit der Kaiserpfalz zum Welterbe zählt. Das Erzbergwerk Rammelsberg bei Goslar ist als einziges Bergwerk der Welt kontinuierlich über 1000 Jahre in Betrieb gewesen.

 

ILSENBURG:

Das Kloster Ilsenburg ist ein ehemaliges Benediktinerkloster in der Stadt Ilsenburg im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt. Die Klosteranlage stammt aus dem 11. und 12. Jahrhundert.

 

DRÜBECK:

Das Kloster Drübeck ist ein ehemaliges Benediktinerinnenkloster in Drübeck am nördlichen Harzrand in Sachsen-Anhalt.

 

WERNIGERODE:

Die Fachwerkstatt Wernigerode liegt am Nordrand des Harzes. Und zählt zu an den Ferienstraßen „Deutsche Fachwerkstraße“ und „Straße der Romanik“. Sehenswert ist besonders das Schloß (-museum) und das Rathaus, das zu den schönsten Rathäusern Europa gehört.

 

BLANKENBURG:

Imposante Burgruine Regenstein mit in den Fels gehauenen Gelassen und einem Freilichtmuseum.

 

THALE:

Das Kloster Wendhusen in Thale ist das älteste Kloster auf dem Gebiet des heutigen Landes Sachsen-Anhalt. Es ist hier das einzige karolingerzeitliche Bauwerk und das älteste Kanonissenstift im Osten Deutschlands.

Der Hexentanzplatz in Thale (Bodetal) ist eines der bekanntesten Ausflugsziele im Harz wegen seiner Hexen. Das größte Ereignis auf dem Hexentanzplatz findet in jedem Jahr am 30. April statt, nämlich dann, wenn sich die Hexen und Teufel auf dem sagenumwobenen Platz sammeln und gemeinsam feiern.

 

GERNRODE:

Die Kleinstadt Gernode, Ortsteil der Stadt Quedlinburg, befindet sich am nordöstlichen Rand des Harzes. Sehenswert ist die Stiftskirche St. Cyriakus, die eine der wichtigsten ottonischen Architekturdenkmale in Deutschland ist.

 

SANGERHAUSEN:

Die Rosenstadt Sangerhausen mit einem mittelalterlichen Stadtkern liegt in Sachsen-Anhalt an der Grenze zu Thüringen. Das Europa Rosarium hat mit 8000 Rosenarten die größte Sammlung der Welt.

 

STOLBERG:

Stolberg ist ein Ortsteil der Gemeinde Südharz und ist eine Historische Europa-Stadt. In Stolberg fühlt man sich ins Mittelalter zurückversetzt, da das gesamte Stadtbild von alten Fachwerkhäusern aus dem 15. bis 18. Jahrhundert geprägt ist.

 

WALKENRIED:

Das Kloster Walkenried ist eine ehemalige Zisterzienserabtei. Der Gebäudekomplex umfasst die Ruine der Klosterkirche sowie das größtenteils erhaltene gotische Klausurgebäude. Dieses wurde 2006 zu einem Museum (Zisterziensermuseum Kloster Walkenried) ausgebaut. Seit 2010 gehört die Klosteranlage mit zum UNESCO WELTKULTURERBE.

 

- Gipskarstgebiet -

Zwischen der Stadt Ellrich mit seiner historischen Wehrkirche und Ilfeld, dem Rabernsteiner Stollen, folgt die Etappe des Harzrundwegs dem Südrand des Harzes mit hübschen kleinen Ortschaften. Interessant ist in Ilfeld das Kupferschieferbergwerk „Lange Wand“ und der  einstige Kupferschieferabbau. Hoch über Neustadt thront die Burgruine Hohnstein. Auf der gesamten Strecke durchquert man das Gipskarstgebiet des Südharzes mit seiner überaus artenreichen Flora und Fauna.

 

OSTERODE: Burgruine Hohnstein  Ilfeld Rabensteiner Stollen APPENRODE: Gipshöhle Kelle   SCHARZFELD: Einhornhöhle 

 



0 Kommentare

Duderstadt - mit 600 Fachwerkhäusern am Südharz

Vor Tagen haben wir Duderstadt besucht. Eine tolle Stadt.

Eine Stadt außerhalb des Harzes, aber  eigentlich mit der Nase am Südrand des Harzes dran. Eine Stadt, die mit etwa 600 farbenfrohen Fachwerkhäusern punktet und sich auszeichnet durch ein geschlossenes Stadtbild. (siehe Download Flyer!) Schmuckvolle Fassaden, jede für sich ein kleines Kunstwerk, sind Zeugen einer großen Vergangenheit. Ornamente, Figuren und Inschriften lassen Geschichte hautnah erleben! Im Innern der Altstadt liegen zwei bedeutende Kirchen, die St.-Cyriakus-Kirche und die  St.-Servatius-Kirche, die mit ihren Türmen aus dem Stadtbild herausragen. Und mitten im Stadtkern liegt ein sehenswertes Rathaus, das von drei Ecktürmen gekennzeichnet ist. Die 1700 m lange Stadtmauer aus dem 13. Jahrhundert bildet mit dem Wall, den Wallanlagen und den Warten ein mittelalterliches Befestigungssystem und umrundet die Altstadt.

Gelegen im Eichsfeld (Reisebericht!), einer 1100 Jahre alten Kulturlandschaft mitten in Deutschland, ist Duderstadt bequem über die A7 und die A 38 erreichbar.  

Duderstadt liegt im Untereichsfeld im südlichen Harzvorland nahe der Landesgrenze zum Freistaat Thüringen. Wegen seiner fruchtbaren Böden wird das Umland bereits seit dem Mittelalter auch als Goldene Mark bezeichnet. Etwa zehn Kilometer südöstlich der Stadt liegt das thüringische Ohmgebirge, rund 20 Kilometer nordöstlich der Harz. Durch die Stadt fließen die Flüsse Hahle und Brehme. (Quelle)

 

Rund um Duderstadt kann man viel besichtigen: z.B. das Grezlandmuseum, ... oder das Heinz Sielmann Natur-Erlebniszentrum oder auch die  Rhumequelle ,

die eine der größten Karstquellen Europas ist. Versickerndes Vorharzwasser tritt hier im "Rhumesprung" wieder zu Tage. Je nach Jahreszeit quellen bis zu 5000 Liter Wasser pro Sekunde aus dem Erdreich. Ein Teich bildet sich und wasserreich fließt die Rhume dann mit etwa 8°C frischem und glasklarem Wasser in Richtung Rhumspringe zur Leine weiter. (Quelle)

 


0 Kommentare

Sehenswerte Schauhöhlen im Harz -... und mehr!

Quelle: https://sg.geodatenzentrum.de/web_public/gdz/themenkarten/wss-2013-02-schauhoehlen.pdf
Quelle: https://sg.geodatenzentrum.de/web_public/gdz/themenkarten/wss-2013-02-schauhoehlen.pdf

Wie in unserem letzten Blogbeitrag berichtet, zieht sich entlang des südlichen Harzrandes eine Karstlandschaft mit in Europa einmalig interessanter Geologie hin. Es handelt sich dabei um den Gipskarst, der in dieser Form äußerst selten ist. Im Gegensatz zu anderen Gesteinen ist Gips wasserlöslich, so dass er in feuchten Gebieten an der Erdoberfläche nur wenige zehntausend Jahre erhalten bleibt. Um so außergewöhnlicher ist die Existenz dieser Landschaft im Südharz. Viele dieser Karstformen können - wie bereits angegeben - auf dem Karstwanderweg bestaunt werden.(Quelle)

In Deutschland gibt es ungefähr 50 Schauhöhlen, die besichtigt werden können. Bei mehr als der Hälfte der Schauhöhlen handelt es sich um Tropfsteinhöhlen. In den Tropfsteinhöhlen wachsen die Stalaktiten und die Stalakmiten  als Sinter/Kalkablagerungen durch tropfendes Wasser (Merksatz: "Stalaktiten hängen runter, Stalagmiten stehen munter.").

Im Harzbereich findet man davon sechs Höhlen, darunter die älteste, die Baumannshöhle in Rübeland Die Baumannstropfsteinhöhle findet man in der Nähe des Brocken und sie ist vor allem deswegen interessant, weil hier schon seit Mitte des 17. Jahrhunderts Besucher herumgeführt werden.

Nicht weit entfernt von der Baumannshöhle liegt die nächste Tropfsteinhöhle im Harz, die Hermannshöhle. Hier wurden  Knochen des Höhlenbären gefunden, dessen letzte lebende Exemplare vor etwa 28.000 Jahren den Harz unsicher gemacht haben.

Eine weitere Tropfsteinhöhle bei Scharzberg ist die Tropfsteinhöhle  Einhornhöhle, die ihren Namen daher hat, dass man dort Knochen von Einhörnern gefunden hat. Ebenfalls interessant ist die Tatsache, dass diese Tropfsteinhöhle im Harz offenbar früher die Heimat gefährlicher Raubtiere war, jedenfalls hat man viele Knochen des ausgestorbenen Höhlenbären im Inneren der Höhle gefunden.

Im Iberg bei Bad Grund befindet sich die berühmte Iberger Tropfsteinhöhle. Sie ist viele Millionen Jahre alt und zählt zu den meist besuchten Schauhöhlen und Sehenswürdigkeiten im Harz seit 1874. Ihre seltene Entstehungsgeschichte und die Verknüpfung mit dem historischen Bergbau machen sie europaweit einzigartig.

Es handelt sich hier um eine beleuchtete Kalksteinhöhle mit einem unterirdischem Museum. Sie liegt tief im Kalk eines einstigen Korallenriffs. Versteinerte Meeresbewohner aus uralten Zeiten können dies bezeugen. 

Die Höhle Heimkehle im Harz ist eine von zwei großen 

Gipshöhlen Deutschlands, die als Schauhöhlen zugänglich sind. Sie liegt östlich von Nordhausen bei Uftrungen, auf der Grenze zwischen Thüringen und Sachsen-Anhalt.Durch die hohe Löslichkeit des Gipses kommt es zu einer intensiven 

Verkarstung und zur Bildung großräumiger Höhlensysteme.

Die Barbarossahöhle ist eine von zwei zugänglichen Anhydrithöhlen auf der Welt. Sie ist eine Schlotte im Anhydrit im Kyffhäuser bei Rottleben. Die Höhle umfasst weite Hohlräume, Grotten und Seen. Der Anhydrit wandelt sich durch die Luftfeuchtigkeit in der Höhle oberflächlich zu Gips um und nimmt dabei an Volumen zu.

*****

Eine Besonderheit   stellt die Märchenhöhle in Walldorf/Thüringen dar. Das Walldorfer Schaubergwerk beherbergt, unter Tage auf 65.000 Quadratmeter Fläche, eine der größten von Menschenhand geschaffenen Höhlen dieser Art in Europa.  Die Sandsteinhöhle von Walldorf ist keine eigentümliche Laune der Natur, sondern wurde durch den Abbau von feinkörnigem Sand von Menschenhand (Sandmacher) erschaffen, der zu damaliger Zeit als Streusand und Scheuersand verkauft wurde. Mittlerweile hat sich das Höhlenlabyrinth in ein sehenswertes Schaubergwerk verwandelt und lädt zahlreiche kleine und große Gäste auf eine aufschlussreiche Entdeckungstour durch ein märchenhaftes Besucherbergwerk ein.

Eine weitere Besonderheit ist die sogenannte RhumequelleSie ist eine typische Karstquelle und mit einem durchschnittlichen Wasserausstoß von 2.500 Litern pro Sekunde (max. 5.500 Liter) die drittgrößte Quelle in Europa. Die Rhumequelle liegt in einem etwa 30 Meter langen und 20 Meter breiten Teich, an dessen Oberfläche sich das Quellwasser durch leichte Wellenbewegungen bemerkbar macht. Dieser Quellteich der Rhumequelle besitzt eine Tiefe von ca. 9 bis 12 Meter, wobei die Felsspalten, aus denen das Wasser hervorquillt, noch sehr viel weiter in das Innere der Erde hineinreichen.


0 Kommentare

Karstwanderweg und Gipskarst im Harz

Karstwanderweg (Quelle: Wikipedia)
Karstwanderweg (Quelle: Wikipedia)

Von Pölsfeld im Osten bis Förste im Westen reihen sich am südlichen Harzrand auf ca. 100 Kilometer Länge zahlreiche Landschaftsformen, die auf die auflösende Wirkung des Wassers zurückgehen: Höhlen, Erdfälle und Dolinen, Karstquellen, Bachschwinden und Flussversinkungen, Karstkegel, Schlotten, geologische Orgeln, Felsen und weiße Wände, gebildet aus dem besonderen Gestein des Südharzes, dem Gips. Die Südharzer Gipskarstlandschaft ist ein in Europa einmaliger Naturraum, der sich über Teile der Länder Niedersachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt erstreckt.

Zur Zeit des Oberen Perms vor ca. 270-300 Millionen Jahren wurde der gefaltete und eingerumpfte Harz von einem flachen Meer überflutet: dem Zechsteinmeer, auch Tethys-Meer genannt. In diesem Meer kam es zur Ablagerung mehrerer hundert Meter mächtiger Sedimente. Immer wieder kam es durch das damals herrschende trockene Klima zur vollständigen Verdunstung des Wassers in diesem Meer. Den mächtigen Schmelzwasserströmen am Ende der Eiszeiten im Pleistozän konnte das relativ weiche Gipsgestein im südlichen Harzvorland nicht standhalten: es wurde korrodiert und eine intensive Verkarstung setzte ein. Gegen Ende der letzten Eiszeit des Pleistozäns vor ca. 10.000 Jahren bekam dann die Gipskarstlandschaft Südharz endgültig ihr heutiges Gepräge. Die meisten Gipshöhlen im Südharz sind nicht älter als 10.000 Jahre. Unter dem hohen Druck in 300-500 Meter Tiefe wurde das Kristallwasser ausgetrieben und der Gips wandelte sich im Laufe der Jahrmillionen in wasserlosen Anhydrit um.(Quelle)

 

Die Heimkehle im Harz ist eine von zwei großen Gipshöhlen Deutschlands, die als Schauhöhlen zugänglich sind. Sie liegt östlich von Nordhausen bei Uftrungen, auf der Grenze zwischen Thüringen und Sachsen-Anhalt.

Die Barbarossahöhle ist eine von zwei zugänglichen Anhydrithöhlen auf der Welt. Sie ist eine Schlotte im Anhydrit (Gips) im Kyffhäuser bei Rottleben (Thüringen).

 

Durch diese einmalige Karstlandschaft führt der ca. 239 km lange  KarstwanderwegDie Lage der Karsterscheinungen bedingt den Routenverlauf; besonders in feuchten Jahreszeiten ist festes, hohes Schuhwerk zweckmäßig. An den wichtigen Standorten geben ca. 200 Erläuterungstafeln Informationen über Geologie und Landschaft, Umwelt- und Naturschutz, Grundwasser sowie Siedlungs- und Industriegeschichte. Der Karstwanderweg berührt geschützte Natur- und Kulturdenkmale und quert Naturschutzgebiete. Er soll über die ökologischen Zusammenhänge in der Natur des Südharzes aufklären. (Quelle)

 


0 Kommentare

Auch der Harz hatte seine (Elster-) Eiszeit.

Nein, wir meinen nicht die Milch- oder Fruchteis-Zeit, die wir selbst gestalten können. Obwohl wir solche Eiszeiten auch lieben. 😉 Nein, gemeint sind die erdgeschichtlichen Eiszeiten bzw. Kaltzeiten, die   weite Teile der Nordhalbkugel betreffen. Und damit sind wir bei einem unserer Lieblingsthemen, die Erdgeschichte im weitesten Sinne. Heute nun mal etwas, das den Harz betrifft und natürlich auch die Erdgeschichte. Und zwar das  Quartärzeitalter, das den jüngsten Zeitabschnitt der Erdgeschichte einschließlich des Holozäns und damit der Gegenwart betrifft. Das Zeitalter begann vor etwa 2,6 Millionen Jahren und dauert bis heute an. In dieser unvorstellbar langen Zeit wechselten immer wieder Kalt-und Warmzeiten ab.

450 Millionen Jahre Erdgeschichte insgesamt haben auch im Harz ihre Spuren hinterlassen: Meeresbedeckungen wechselten sich ab mit Wüsten, tropischen Sümpfen und Gletschern. Als wertvolle Bodenschätze sind dabei Erz, Salz, Kohle und Erdöl entstanden. Bedeutende Fossilfunde zeugen von der wechselvollen und spannenden Geschichte unserer Region. 

Die Erde befindet sich  seit  rund 34 Millionen Jahren im Känozoischen Eiszeitalter, da seit dieser Zeit die Antarktis vergletschert ist. Nach einer anderen  Definition begann das derzeitige Eiszeitalter aber erst vor etwa 2,7 Millionen Jahren, seit auch die Arktis dauerhaft und in größerem Umfang mit Eis bedeckt ist. Dieser Zeitraum entspricht annähernd dem geologischen Zeitabschnitt des Quartärs.(Quelle)

Die arktische Vergletscherung begann also ungefähr vor 2,7 Mill. Jahren. Einer der Gründe sieht die Wissenschaft darin, daß zu diesem Zeitpunkt die Landenge von Panama sich geschlossen hatte und warme Meeresströmungen nach Norden umleitete und sich dadurch gleichzeitig die Luftfeuchtigkeit erhöhte. Damit ist wohl auch die Entstehung des Golfstromes verbunden (Quelle)Vor allem auf der Nordhalbkugel der Erde waren große Teile Europas, Asiens und Nordamerikas vergletschert. Viele Vereisungsspuren  haben sich dort bis heute erhalten, beispielsweise Trogtäler, Moränen und Gletscherschliff. Und natürlich haben die klimatischen Veränderungen sich auch auf die Welt von Pflanzen und Tieren ausgewirkt. (PDF-Download: Spuren im Hartz)

Die jüngere Saale-Eiszeit erreichte den Nordrand des Harzes, die letzte Vereisung der Weichsel-Eiszeit erreichte den Harz nicht mehr. Die Gletscher der Elster-Kaltzeit kamen unweit nördlich des Harzes zum Stehen und drangen lediglich an dessen Ostrand bis in das Thüringer Becken ein. https://www.karstwanderweg.de/markau.htm 

"Verwitterte Flussschotter aus Harzgesteinen auf dem Schlossberg beweisen, dass die Sieber am Beginn des Eiszeitalters hier oberhalb verlief. Seither hat sie sich kräftig eingetieft.....Im nachfolgenden Eiszeitalter wurde die gesamte (Einhorn-) Höhle dann allmählich und fast vollständig mit 15 bis 30 m mächtigen Ablagerungen aus Lehm, Ton, Dolomitsand und eingeschlämmten Flusskiesen verfüllt. Unter dem Führungsweg der heute sichtbaren Höhle liegen so wertvolle konservierte Zeugnisse des gesamten Eiszeitalters..... Der zentrale Teil des Pöhlder Beckens wird von mächtigen eiszeitlichen Schotterablagerungen bedeckt. " (Quelle)

 

weiterführende Infos:

https://www.bioreskarstsuedharz.de/index.php 

https://www.planet-wissen.de/natur/klima/eiszeit/index.html 

https://www.praehistorische-archaeologie.de/wissen/grundlagen/die-eiszeiten/

https://www.geo.de/wissen/21236-rtkl-klimageschichte-haetten-sies-gedacht-wir-leben-einem-eiszeitalter

Eis - Kaltzeiten in Borddeutschland
Kaltzeiten in Norddeutschland

Ablagerungen der Elster-Kaltzeit sind in Nord- und Mitteldeutschland weit verbreitet zu finden. Die Ablagerungen reichen bis zur maximalen Ausdehnung des Fennoskandischen Eisschildes, die in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen durch die Feuersteinlinie gekennzeichnet ist. Der aus kreidezeitlichen Ablagerungen stammende Feuerstein wurde mit dem Eis von Nordeuropa nach Süd- oder Mitteldeutschland verfrachtet und an den Eisrandlagen, den Endmoränen, abgelegt. Das Eis der Elster-Kaltzeit erreichte in Deutschland den nördlichen Harzrand, verlief von dort nach Südosten und überwand östlich des Bodetales den Unterharz. Südlich des Harzes wandte sich das Eis nach Westen und drang auf eine Linie Bad Langensalza-Erfurt-Weimar vor. Von dort lässt sich der Eisrand über Jena, Weida bis nach Zwickau verfolgen. Von Zwickau verlief er weiter am Erzgebirge entlang über Chemnitz, Roßwein nach Freital, das Elbsandsteingebirge und das Lausitzer Bergland. Westlich des Harzes ist der Verlauf des Eisrandes noch bis etwa Seesen, Alfeld und Rinteln recht genau bekannt. Weiter im Westen ist er unsicher, da er hier von den Gletschern der jüngeren Saale-Kaltzeit überfahren wurde und die Endmoränen eingeebnet wurden. Anhand der Feuersteinlinie lässt sich die Lage des Eisrandes jedoch ungefähr weiter festlegen: entlang des Teutoburger Waldes, nach einem Knick von wenigen Zehnerkilometern nach Süden weiter nach Nordwesten nördlich der Ems bis in die nördlichen Niederlande und die Nordsee.(Quelle)

 

https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Deutschland/Sachsen-Anhalt/Harz%2C%20Landkreis/Feuersteinlinie


0 Kommentare

Bergbau ...und Schaubergwerke im Harz

Bergbau im Harz ist seit mehr als 1000 Jahren belegt, nicht nur urkundlich. Im Mittelalter war der Harz schon ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Mehrere der still­gelegten Bergwerke sind heute dem Publikum zugänglich und er­möglichen so einen Blick in die bergbauliche Tradition und die Rolle des Harzer Bergbaus in der Technikgeschichte. 

Der Harz gehört zusammen mit den Bergbaugebieten im Sächs­ischen-, Böhmischen-, Slowakischen- und Siebenbürger Erz­gebirge seit Beginn des 16. Jh. zu den wichtigsten Erz- und Metallprodu­zenten Europas, wobei Silber, Kupfer, Blei und Zink die wichtigsten Produkte waren, was erheblich zum wirtschaftlichen und sozialem Auf­schwung nicht nur in Mitteleuropa beigetragen hat. (Quelle)

Klick an! -Interaktive Karte!  Quelle:http://www.karte.harz-urlaub.de/
Klick an! -Interaktive Karte! Quelle:http://www.karte.harz-urlaub.de/

Im Zusammenhang damit möchten wir auf einen besonderen Link hinweisen, der wirklich alles verlinkt hat. Es handelt sich um die Website https://www.ausflugsziele-harz.de/.  In ihr sind alle Sehenswürdigkeiten  vom Harz gelistet. Besser geht nicht!

Nachtrag: Die schönsten Radtouren im Harz... Link zu Komoot.

PDF-Download Flyer Radtour Bergbau!

360 ° Grube Samson besichtigen. Klick an!
360 ° Grube Samson besichtigen. Klick an!

Aber wir möchten noch auf eine zweite Website hinweisen, die ...  besonders unseren Vorstellungen und auch Interessen entspricht. Es handelt sich um die Website http://geomuseum.tu-clausthal.de/geomuseum.php?section=60000 der Universität in Clausthal. Die Mineralogischen Sammlungen nehmen mit einem Bestand von mehr als 120.000 Stücken in der Bundesrepublik Deutschland eine Spitzenposition ein; ca. 8000 Mineral- und Erzstücke sind in den Aus­stellungsräumen öffentlich zugänglich.


0 Kommentare

Sehenswertes im Harz... Google Maps zeigt es uns!

Heute war uns das Wetter hier im Harz nicht wohlgesonnen. Also haben wir nix gemacht. Oder doch? Etwas schon.

Wir haben mal eine Karte zusammengestellt mit besonderen Sehenswürdigkeiten hier im Harz. Und einen Teil davon haben wir in den letzten Tag - trotz Corona- bereits kennengelernt. Aber trotzdem gibt es noch viel zu gucken,... da werden wir noch viele Touren machen können. Vor allem, wenn alle Lokale wieder geöffnet haben und wir ungehindert auch alle Besichtigungen vornehmen können. Hoffen wir mal. Diese Karte jedenfalls werden wir weiter ergänzen.

Vorweg einen PDF-Download mit den wichtigsten Stationen.

Und das PDF- Urlaubsmagazin Harz und der PDF-Download Oberharzer Wasserwirtschaft .

 


0 Kommentare

Der kleine Bruder vom Harz: Der Kyffhäuser ( & die Barbarossahöhle)

Fahrt zum Kyffhäuser und zur Barbarossahöhle (Tagesstrecke 180 km)
Fahrt zum Kyffhäuser und zur Barbarossahöhle (Tagesstrecke 180 km)

Das war wieder ein Tag nach unserem Geschmack. Sonne, tolle Landschaft und gute Laune begleiteten uns. Und kurzentschlossen  fuhren wir heute zum "kleinen Bruder des Harzes". Der Kyffhäuser wird auch kleines Kyffergebirge genannt und gehört zum Geopark Kyffhäuser. Er liegt südlich vom Harz, gehört zum größten Teil zu Thüringen,  ist bis zu 473,6 m NN hoch und erstreckt sich über rund 70 km². Überragt wird der GeoPark vom Kyffhäuserdenkmal,

das aus dem typischen roten Sandstein der Region erbaut wurde. Neben diesem auffälligen Gebäude zeigen viele Burgen und Schlösser der Region, dass der Stein aus dem Untergrund genutzt wurde. Wir durften heute durch das kleine Gebirge eine kurvenreiche Strecke (gelb markiert) fahren, die natürlich für Biker absolut verlockend ist, die Kurven zu schneiden...!

Nach dem Tod Kaiser Wilhelms I. 1888 wurden vielerorts repräsentative Denkmäler zu Ehren des Verstorbenen errichtet. Das Kyffhäuserdenkmal ist eines der größten und bekanntesten dieser Kaiser-Wilhelm-Denkmäler. (Quelle)

Was sind nun Geoparks? Wiederholt haben wir in den letzten Tagen immer wieder Hinweisschilder dazu gesehen!

(PDF-Karte der Geoparks in Deutschland - Download) (Quelle)

In einem Geopark werden Geotope gleichsam zu Fenstern in die Erdgeschichte. Geotope sind Bildungen der unbelebten Natur, die Erkenntnisse über die Entwicklung der Erde oder des Lebens vermitteln. Sie umfassen Aufschlüsse von Gesteinen, Böden, Mineralien und Fossilien sowie einzelne Naturschöpfungen und natürliche Landschaftsteile. Dabei sind Geotope, die sich durch ihre besondere erdgeschichtliche Bedeutung, Seltenheit, Eigenart oder Schönheit auszeichnen, besonders schutzwürdig. Daher ist das Graben sowie das Sammeln von geologischem Material nicht gestattet. (Quelle) Gerade der Harz besitzt aufgrund seiner erdgeschichtlichen Entstehung eine einmalige geologische 

und mineralogische Vielseitigkeit auf vergleichsweise engem Raum.

Unsere Tagesstrecken im Harz
Unsere Tagesstrecken im Harz

Vor zwei Jahren wurden wir auf die Barbarossahöhle aufmerksam. Und wir konnten sie besuchen. Hier unser Bericht von 2019: 

Die Barbarossahöhle ist eine von weltweit nur zwei existierenden Schauhöhlen im Anhydritgestein und damit eine absolute geologische Rarität. Klingt kompliziert, aber bei der Besichtigung wird einem doch einiges klar. (Anhydrit wandelt sich durch  Wassereinlagerung in Gips um und quillt dabei auf.) Die Höhle ist eine einzige Gipshalde, lach. Nein, es sind schon tolle Gebilde, die man bestaunen kann. Selbst Alabaster-"Kugeln" haben wir deutlich erkennen können. (Reiner weißer, feinkörniger Gips wird als "Alabaster" bezeichnet.) An vielen Stellen kann man die einzelnen abgelagerten Schichten deutlich erkennen und unterscheiden. Und viele der Mineralien hingen wie lose Blätter an der Decke. Und in den Gewässern spiegelte sich alles wieder.  Riesige  Hallen! (9° Höhlentemperatur.)  Ich war begeistert, obwohl der Boden  wegen Unebenheiten schwer zu begehen war!

Heute war natürlich wegen Corona keine Besichtigung möglich.

*****

Noch ein Punkt, den wir heute nennen möchten: Schmalspurbahnen im Harz. Auch hier fanden wir unterwegs in den letzten Tagen immer wieder Hinweisschilder. Heute nun haben wir uns genauer damit befasst. Die Harzer Schmalspurbahnen GmbH betreibt ein ca. 140 km langes zusammenhängendes Schienennetz mit dampfbetriebenen Lokomotiven. Es ist das größte zusammenhängende Streckennetz in Europa und wird von drei Bahnen betrieben: Harzquer-, Selketal- und Brockenbahn. Normalerweise werden diese Bahnen ganzjährig betrieben, aber Corona setzte sie dann auch außer Betrieb. (Download: Karte)

Am bekanntesten ist wohl die Brockenbahn... zumindest bei den Touristen. 

Mit der Brockenbahn geht es hoch hinaus! Die Dampflokomotiven der Harzer Schmalspurbahnen erklimmen das steilste Streckenstück hinauf zur Spitze des Brockens dank ihrer 700 PS mit Leichtigkeit. Vom Bahnhof Drei Annen Hohne fahren Sie innerhalb von nur ca. 50 Minuten hoch auf den Brocken. (Quelle) 

 

 


0 Kommentare

Sagenwelt und Hexen im Harz--- Hexentanzplatz besucht!

24.2.2021: 150 km Tagesstrecke. Fahrt bis zum Hexentanzplatz bei Thale
24.2.2021: 150 km Tagesstrecke. Fahrt bis zum Hexentanzplatz bei Thale

Wir wollten den heutigen Sonnentag nicht ungenutzt lassen und machten uns deswegen schon zeitig wieder auf Achse. Unser Ziel  sollte heute die Suche nach Hexen werden.

Der Harz ist bekannt für seine Sagen, die sich um Hexen drehen. Aber sind es wirklich alles nur Sagen? Oder ist alles doch Teil einer Wirklichkeit? Zu Beginn der Neuzeit  glaubte das Volk europaweit fest an die Existenz von Hexen. Hexen sollten  Menschen mit übernatürlichen Kräften sein, mit denen sie vielerlei Unheil anrichteten. 

Hexenprozesse und - verbrennungen gehörten zu den größten Skandalen der frühen Neuzeit. Die berühmteste Sage des Harzes ist die Walpurgisnacht. In der Nacht zum 1. Mai kommen die Hexen auf den Hexentanzplatz bei Thale. Er liegt auf einem Bergrücken oberhalb des Bodetals gegenüber einem großen Felsen, der den Namen „Roßtrappe" trägt. Und da sind wir dann heute auch gewesen. Wir mussten zwar wegen eines Felsabbruches eine Umleitung fahren, aber im Nachhinein haben wir dadurch eine wunderschöne Strecke am Bodefluss entlang fahren können (gelbe Markierung auf unserer Karte.) Und wir stellten fest, dass wir bei unserem nächsten Besuch dort eine Gondelbahn nehmen werden, die uns vom Hexenplatz über die Bode zur Roßtrappe bringen wird (oder umgekehrt). Nennen möchten wir noch den bekannten Hexenstieg, ein Fernwanderweg, der  knapp 100 km ist und  von Osterode durch den Harz über den Brocken nach Thale führt. 

Die Bode liegt in einem tiefen Tal, entspringt am Fuße des Brockens und mündet nach fast 170 km Länge in  Nienburg in die Saale. Das Bodetal soll zu den schönsten Schluchten Deutschlands gehören und wird von vielen Wanderern sehr geschätzt. Wir haben heute (mit dem PKW) unterwegs einige Male die Kalte und Warme Bode gequert. Insgesamt hatten wir wieder einen wunderschönen Tag! 


0 Kommentare

Besuch der Stabkirche in Hahnenklee (& Silbergrube in Lautenthal)

Fahrt zur Stabkirche in Hahnenklee - 120 km Tagestour
Fahrt zur Stabkirche in Hahnenklee - 120 km Tagestour

Der heutige Tag hat uns wieder begeistert. Dazu hat natürlich auch das Wetter beigetragen. Mit Sonne und angenehmen Temperaturen kann man den Tag gut gestalten und on Tour gehen.. Handicap  ist allerdings immer noch die Tatsache, dass uns Corona begleitet und unsere Bewegungsfreiheit einschränkt. Und leider somit auch die Öffnungszeiten nicht nur von Restaurants und Cafes unterbindet, sondern auch alle Eintrittsmöglichkeiten bestimmter Sehenswürdigkeiten. Nur eine Ausnahme haben wir heute kennengelernt. Unter besonderen Vorsichtsmaßnahmen durften wir das Innere der Stabkirche in Hahnenklee besuchen.

Auf dem Weg zur Stabkirche kamen wir u.a. durch  zwei bemerkenswerte Orte: In Bad Grund hätten wir uns gerne das Uhrenmuseum angesehen. In Lautenthal hätten wir gerne einen Stopp gemacht an der Silbergrube "Lautenthals Glück". Das Silberbergwerk zählt zu den ältesten noch befahrbaren Gruben des Oberharzes. Auf drei Sohlen erleben die Besucher  verschiedene Bergbaumaschinen in ihrer Funktion oder eine untertägige, schiffbare Wasserstraße.  

Unterwegs sahen wir immer wieder Hinweise auf Gruben und Höhlen, ... die in "normalen Zeiten" zu besichtigen sind. Im Zusammenhang damit möchten wir hier auch auf das Kulturdenkmal  Oberharzer Wasserregal  hinweisen, ein ganz besonderes Wasserleitungssystem, das aus Teichen und Gräben besteht, um die Wasserkraft für den Bergbau nutzbar zu machen. Wir sind sicher, dass wir in dieser Region häufiger sein werden.

Es war klar, dass wir diese Kirche besuchten wollten.  In Norwegen hatten wir das "Urmodel" vor Jahren in Borgund besucht... und hier wollten wir die Nachbildung in Hahnenklee bestaunen. Das ist uns heute gelungen! Die Kirche wurde 1907 errichtet. Erwähnenswert erscheint uns, dass auf ein Glockenspiel der Kirche hingewiesen werden sollte, das 1976 eingesetzt wurde. Es handelt sich um ein  sogenanntes Carillon, das 18 Bronze Glocken umfasst. 2005 wurde alles neu hergerichtet und erweitert. Leider konnten wir heute den Klang nicht hören, soll aber sonntags möglich sein. 

Da die originalen Stabkirchen in der Zeit der Christianisierung entstanden sind, enthalten sie noch heidnische Symbole wie zum Beispiel Drachenköpfe oder Schlangensymbole. Da die ersten Stabkirchen von den Wikingern errichtet worden sind, haben sie Elemente des Schiffbaus übernommen. Insbesondere die Dachkonstruktionen haben Ähnlichkeiten mit einem umgedrehten Wikingerschiff. In der Stabkirche Hahnenklee wurde in Erinnerung an diese Verbindung der Kronleuchter einem Schiffssteuerrad nachempfunden, und die oberen Fenster ähneln Bullaugen.  (Quelle)


0 Kommentare

Besuch der historischen Europastadt Stolberg im Südharz

120 km durch den Südharz mit Besuch der historischen Europastadt Stolberg
120 km durch den Südharz mit Besuch der historischen Europastadt Stolberg

Heute fuhren wir etwas später  los, da wir noch einige Termine wahrnehmen mussten. Aber das schadete gar nix, denn die anschließende Tour kann man zu allen Tageszeiten machen. Leider ist es immer noch nicht möglich, unterwegs wegen Corona irgendwo einzukehren und alles Gesehene und Erlebte "sacken" zu lassen. Wir entschieden uns südlich des Harzes bis in den Ort Stolberg zu fahren.  Von Freunden und auch aus der Presse wurden wir auf dieses "Ortchen" aufmerksam gemacht. Und das war wirklich der Hammer! Wir haben schon viele Städte gesehen, die wegen der Fachwerkbauten bekannt sind, aber Stolberg ist das wahre Highlight! Aus diesem Grund erhielt Stolberg 1993 als erste Stadt überhaupt den Titel "Historische Europastadt".

Zu den besonderen Sehenswürdigkieten zählen vor allem das Rathaus ohne Innentreppen von 1452, das Museum "Alte Münze" (ein prachtvoller Renaissance-Fachwerkbau von 1535 mit der einzigen vollständig erhaltenen historischen Münzwerkstatt in Europa), das Museum "Kleines Bürgerhaus" (um 1470 erbaut), die Stadtkirche St. Martini und das stattliche Stolberger Schloss, das frühgotische Rittertor und der mittelalterliche Seigerturm. (Quelle)

Südlich des Marktplatzes befindet sich der markante, im 13. Jahrhundert erbaute Saigerturm. Sehenswert ist außerdem das Rittertor am nordwestlichen Ende der Rittergasse. Dieses ehemalige Stadttor aus dem 14. Jahrhundert wurde im Jahre 1640 im Stil des Barock umgebaut. (Quelle)

In dem Ort Stolberg hätten wir uns  stundenlang aufhalten können, denn in diesem Ort kommt man aus dem Staunen nicht heraus. Wir durchquerten die Altstadt mit dem PKW auf einer schmalen Straße bis zum  Ende (und wieder zurück ...trotz Gegenverkehr), links und rechts fantastische Fachwerkhäuser im Stil der Spätgotik und der Renaissance. Zu anderen Zeiten wäre das wegen der Touristenscharen wohl nicht möglich gewesen. Aber wegen Corona und der Schneeverhältnisse war das heute kein  Problem. Selbst den steilen Zugang zum Schloss sind wir hoch gefahren,... allerdings mussten wir dann oben doch wieder drehen.

Stolberg als beliebter Erholungsort und Kurort im Südharz ist die ehemalige Residenzstadt der Grafen zu Stolberg. Sie entstand vermutlich um das Jahr 1000 als Bergarbeitersiedlung.1210 erfolgte eine erste urkundliche Erwähnung des Ortes. Wer den Harz besucht, sollte sich diesen Ort besonders merken!

Die übrigen Strecken, die uns nördlich wieder in unseren (neuen) Heimatort zurückführten, waren natürlich auch wunderschön, vor allem geprägt von einer schneebedeckten Hügellandschaft. Weniger schön sind die Wälder, die immer mehr absterben. Überall sieht man abgeholzte Flächen und aufgestapelte Baumstämme.


5 Kommentare

Fahrt durch den westlichen Harz -zwischen Bad Lauterberg und Goslar.

Harztour 21.2.2021 - 110 km -Von Bad Lauterberg bis Goslar und zurück.
Harztour 21.2.2021 - 110 km -Von Bad Lauterberg bis Goslar und zurück.

Was für ein herrlicher Tag. Wir konnten einfach nicht still sitzen und mussten raus in den Harz, um Sonne, Schnee und Berge zu sehen. Vereinzelt waren tatsächlich auch andere Bürger unterwegs, aber wohl kein Vergleich mit der Saison in den übrigen Jahreszeiten. Wir haben heute tolle Landschaften gesehen, die wir bisher nicht kannten, aber uns auf jeden Fall gemerkt haben, auch für ausgedehnte Wanderungen. Wir sind über Sankt Andreasberg und Torfhaus bis nach Goslar gefahren. Von der Fachwerkhäuservielfalt waren wir total beeindruckt. Und wir haben es sogar bis zur Kaiserpfalz geschafft, die wohl allen bekannt sein dürfte. Irgendwo in Goslar haben wir uns bis zum Burger King vorgearbeitet, um nicht wieder ohne Mahlzeit unsere Tour zu beenden. Ist alles ein bisschen schwierig während der Coronazeit. Und zurück sind wir weite Strecken an der Okertalsperre entlang gefahren. Wieder ein landschaftliches Highlight. Leider ist der Harz massiv vom Waldsterben bedroht.


0 Kommentare