Wir sind endgültig angekommen

Wir sind gestern Abend in Bremerhaven vorzeitig  gut angekommen. Heute können wir allerdings erst auschecken.

Die Reise ist insgesamt gut verlaufen... trotz der vielen Seetage. 🙄 Hindernis war bei fast allen Reisenden diese Erkältung, die Manches aus Vorsichtsmaßnahmen erschwerte. Es war eben hinderlich, sich ständig vor Viren oder Bakterien zu schützen. Aber doch notwendig. Und da war kein Corona im Spiel.
Heute reisen wir dann per PKW zurück in den Harz und freuen uns wieder zuhause zu sein. Und dann geht die neue Planung für neue Reisen wieder los..., lach.😄😁
 Dagmar und Anni 

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Unser letzter Tag an Bord

Inzwischen haben wir nur noch gute 100 km bis zu unserem Ziel Bremerhaven, das wir heute schon erreichen werden statt morgen früh. Wir sind deswegen weder traurig noch böse, weil auch das Wetter relativ kühl und frisch ist. Da haben wir doch tatsächlich in den vergangenen Tagen andere Temperaturen gehabt. 😉 Aber wir können trotzdem erst morgen das Schiff verlassen. So ist es jedenfalls vorgesehen, obwohl wir theoretisch per PKW nach Hause fahren könnten. Nein, wollen und werden wir nicht.  Wir genießen letztmalig noch einmal den Service an Bord in Form von Restaurants und Bars. Ob wir das vermissen werden?  Vermissen werden wir vielleicht unsere zwei jungen Boys, die täglich für unser Zimmer zuständig waren und ihre Aufgabe ganz hervorragend erfüllt haben. Aber nicht nur sie haben tolle Arbeit an Bord geleistet. Das Personal war generell überaus freundlich, hilfsbereit und zuvorkommend. Wir haben da schon an anderen Stellen andere Situationen erleben müssen. Nur eine Sache hat uns doch unterwegs beschäftigt: Unsere Klimaanlage im Zimmer.

Aber es hat dann wohl jetzt ein Ende mit dem ungewollten Kampf mit der Klimaanlage. Sie war da, wenn wir sie nicht brauchten. Aber sie war nicht da, wenn wir sie gebraucht hätten. Und Dagmar hat es nicht geschafft, sie unter Kontrolle zu bringen, trotz fachmännischer Unterstützung. Aber das waren letztlich auch nur Kleinigkeiten.😳
 
Unsere Koffer sind gepackt. Die zwei größeren stellen wir am Abend vor die Türe, die dann abgeholt und an bestimmter Stelle im Schiff gesammelt werden, um uns am Morgen dann wieder übergeben zu werden. Dann hat die Reise für uns ein offizielles Ende. Wir werden nach dem Frühstück morgen früh zu unserem Parkplatz P1 gehen, unseren PKW übernehmen... und, ebenso wie Inge und Robert, sicher nach Hause fahren. Der Harz erwartet uns schon. 
Vielleicht haben wir alle morgen früh eine Träne im Auge, vor Wehmut und Freude. Aber andererseits freuen wir uns ganz sicher auch schon auf unsere nächste Reise, die wieder stattfinden wird. Inge und Robert reisen bald nach Spanien. Wir haben unsere Portugalreise zunächst  abgesagt, weil ich meine Beschwerden in meinem Knie erst ärztlich abklären muss.  Aber die Mobilreise nach Norwegen lasse ich mir diesmal nicht nehmen!!! Und Dagmar denkt da ebenso wie ich! Ach, Reisen ist das schönste Hobby der Welt!!! 😁😄
 
 

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Endspurt ist angesagt...

Der Endspurt startet.


 Wir haben angefangen zu packen.  Unsere Nacht war wieder unruhig. Aber es lässt sich wohl nicht vermeiden, dass man sich wellenartig bewegen muss, um das Gleichgewicht auf dem Schiff zu halten. Aber wir werden uns wohl nie daran gewöhnen. 🤨 Manchmal hat man das Gefühl, dass das Bett schaukelt...ohne Grund. Und Alkohol ist absolut nicht im Spiel.😩
Die Zeit ist trotz so mancher Ungewohnheiten schnell vergangen. Übermorgen früh betreten wir wieder deutschen Boden und die Gewohnheit nimmt dann wieder ihren Lauf. 
Unser Ziel dieser Reise war in erster Linie die Neugierde auf die Kap Verden, die wir kennenlernen wollten. Inzwischen wissen wir nicht, ob es die richtige Art war, das mit einer Schiffsreise zu tun. Vielleicht hätte man für mehrere Tage mehrere Inseln besuchen sollen? Aber da sind wir uns auch unsicher. Die relativ hohen  Temperaturen und drückende Hitze hat uns zu schaffen gemacht. Und die Inseln sind mehr afrikanisch als europäisch orientiert, was uns fremd ist.🙄
Für viele oder sogar die meisten Gäste an Bord war vermutlich der Aufenthalt an Bord optimal. Die Freizeitgestaltung war gut organisiert und die Angebote dafür sehr groß. Und natürlich waren und sind die Pools immer wieder attraktiv, vor allem auch für die jüngeren Gäste. Ein weiteres Plus sehe ich auch in dem Essensangebot. Da blieb wohl kein Wunsch offen! Zu allen Zeiten konnte man sich bedienen oder bedienen lassen. Der Zimmerservice funktionierte auch tadellos. In einem Hotel kann es kaum besser sein.😁
Wenn nur die verflixte Grippe nicht gewesen wäre. Sie hat uns in den letzten Tagen im Griff gehabt. Und das waren wir nicht alleine an Bord. Aber auch das ist nicht vorhersehbar.  Ich gehe mal davon aus, dass das kein Regelfall ist. 🤭
Für uns waren es zu viele Seetage. Von den 25 Tagen (bereits zwei Tage abgezogen für An- und Rückreise) haben wir tatsächlich 13 Tage nur auf dem Atlantik verbracht. Wir lieben zwar das Waaser...aber nur in kleinen Mengen, lach. Die übrigen 12 Tage waren dann die sogenannten Landtage zur organisierten oder freien Gestaltung. 😯
Nichtsdestotrotz freuen wir uns schon wieder auf unsere nächste Reise, die uns hoffentlich hoch in den Norden Norwegens bringen wird... mit unserer "Mücke". Wir sind und bleiben Mobilisten und lieben es, unsere Ziele auf unsere Art zu erreichen. 😁

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Halbe Strecke zurückgelegt ...

Inzwischen haben wir ungefähr 1900 km von Las Palmas zurück gelegt. Aber die gleiche Strecke liegt noch einmal vor uns. Und der Atlantik ist nicht der ruhigste.

In der Nacht hat er uns wieder einmal durchgerüttelt. Unsere vier Schubladen vom Schreibtisch bewegten sich selbstständig und öffneten und schlossen sich weit vor und zurück. Bis wir auf die Idee kamen, mit Stuhl und Hocker dem Ganzen ein Ende zu setzen und zu blockieren. Ist uns auch gelungen. Den Nachbarn scheint es nicht gelungen zu sein. Denn da hörten wir regelmäßig das gleiche Geräusch der Schubladen. Nur irgendwann machten sich bei uns auch zwei Gläser selbstständig und rutschen aus ihrer Halterung. Eins konnten wir retten, das andere aber war für uns zu schnell. Ja, eine Seefahrt kann lustig sein. Man lernt immer wieder dazu. Aber natürlich sind das alles erträgliche Dinge. 
Eigentlich macht uns das Schiff jeden Abend glücklich. Es gibt nämlich jeden Abend zwei kleine Schokoladentaler. Weiße Schokolade mit Himbeeren oder schwarze Schokolade mit Orangen. Daran werde ich mich auch zuhause wieder erinnern ...und vielleicht die Tradition fortsetzen?!?!?! Wenn Schokolade glücklich macht, darf man das nicht verweigern! Hahaha.
Nur das mit den Hustenattacken auf dem Schiff ist schon bedenklich. Irgendeiner hustet immer irgendwo. Eine hartnäckige Grippe? Oder doch nur durch die Klimaanlage bedingt? Der Schiffsarzt hat regelmäßig seine Kundschaft und muss Abhilfe schaffen. Ich denke nicht, dass Corona hier am Werk ist, denn dann wären Hunderte in Quarantäne. Uns hat es ja auch erwischt. Nur Inge und Robert sind topfit! Was haben die beiden nur anders gemacht,? Sie waren vor Wochen zum Grippeimpfen... ist wohl eine Erklärung.

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Wieder ein Seetag... auf dem Atlantik

Wir schippern heute so gemächlich über den Atlantik. Ich glaube, inzwischen über 600 km Strecke (von über 3800 km) hinter uns zu haben. Aber hier auf dem Meer verliert man das Gefühl für Strecken...und auch für die Zeit. Ich habe heute eigentlich nix gemacht, obwohl mein Kopf voller Ideen steckt. Bei Dagmar dürfte es ähnlich sein. Aber vielleicht sind es auch immer noch die Nachwirkungen unserer Erkältungen, die viele hier auf dem Schiff getroffen hat. Dafür wird die Klimaanlage des Schiffes verantwortlich gemacht...! 

Nun brauchen wir noch vier volle Tage und .Nächte, bevor wir in Bremerhaven ankommen. Und dann hat uns die Kälte wieder. 
Zum Glück funktioniert ja das TV meistens an Bord. Und da gibt es zurzeit doch die Fußball Weltmeisterschaft, die ich nicht verpassen möchte, obwohl diesmal der Austragungsort sehr umstritten ist. 
Morgen dann wieder ein paar Worte zum Tage... 

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Gran Canaria ... Bustour durch Las Palmas

Wir sind heute früh in Las Palmas auf der Insel Gran Canaria angekommen. Natürlich mit viel Sonne und Wärme. Gestern noch hatten wir uns entschlossen, die Stadt mit dem Hop on Hop off Bus zu erkunden. Eine Rundfahrt damit dauert etwa 75 Minuten  mit  insgesamt 11 Haltestationen. Interessant ist die Station 6, da von dort aus leicht die Kathedrale der Stadt zu erkunden ist. Haben wir nicht gemacht. Inge und Robert dagegen, unermüdlich wie sie sind, stiegen aus und zogen los. Sollten also in den nächsten Tagen Fotos von der Kathedrale hier im Blog erscheinen ...so sind die beiden die Verursacher, lach.

Die Stadt ist riesig. Alte und neue Viertel lassen sich gut unterscheiden. Die Häuserblocks sind generell aber überall überdimensional. Überall Verkehr und auch Staus. Nein, Urlaub würden wir hier keinen machen wollen, aber auf der Insel schon. Es ist schwierig, eine Stadt aufgrund eines ganz kurzen Besuches zu beurteilen. Dafür müsste man sich wirklich hautnah darin aufhalten und bewegen. Die Möglichkeit haben wir bei dieser Reise aber nicht.
 
Ab heute Abend stehen dann für uns nur noch Seetage an. Eine geschätzte Strecke von 3800 km. Es wird keinen Halt unterwegs mehr geben ...  bis Bremerhaven! Eine lange Zeit... nur Wasser um uns. Und in Deutschland erwartet uns die  Kälte. Im Harz hat es sogar geschneit. Und da wollen wir wieder hin. Aber wir freuen uns auch darauf.
 

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Noch weitere 600 km bis Gran Canaria

Wir sind immer noch auf dem Weg zu Gran Canaria. Am Morgen hatten wir noch etwa 600 km vor uns. Dagmar schnieft weiter und hat sich entschieden, den Schiffsarzt aufzusuchen, um ihre Beschwerden kontrollieren zu lassen. Es weist auf eine Bronchitis hin. 

Morgen sind wir dann auf Gran Canaria, unser letztes Ziel, bevor wir nach fünf Seetagen Bremerhaven erreichen. In Deutschland soll es zurzeit sehr kalt sein. 

 

 

 

Gedanken zum Reisen - on Tour

 

Ich sitze mit einer leichten Erkältung,. d.h schniefender Nase und plötzlich einsetzenden Hustenattacken, im Heck des Schiffes auf unserem Balkon, blicke bei furchtbar warmen Temperaturen auf den Atlantik, befinde mich irgendwo zwischen den Kanaren und den Kap Verden, und werde nachdenklich.

 

Was hat uns denn zu dieser Reise getrieben? Die Antwort steht wohl in den Sternen. Jedenfalls fällt mir spontan da keine ehrliche Antwort ein. Und doch denke ich, dass es nicht nur die angeborene Reiselust ist, sondern auch eine große Menge Neugierde, die vielleicht auch in meinen/ unseren Genen steckt.

Es ist meine/unsere vierte Schiffsreise, wenn man von kurzfristigen Schiffstouren mal absieht. Die erste Schiffstour war eine schöne und abwechslungsreiche Flußfahrt auf dem Rhein. Daran denke ich gerne, auch weil wir tolles Wetter hatten. Danach folgte dann eine spontane Schiffsreise zu allen neun Inseln der Azoren, ausgehend von Madeira. Auch das war eine beeindruckende Reise, vielleicht auch, weil es eine relativ kleine Reisegruppe war. Und wieder später entschieden wir uns zu einer Nordlandtour an der norwegischen Küste entlang. Wir hatten die Hoffnung, auf diese Art mehr von der Küste Norwegens zu sehen und insbesondere auch wieder einmal unsere geliebten Lofoten besuchen zu können. Von der Küste sahen wir kaum etwas und die Lofoten waren wetterbedingt per Tenderbooten nicht anzufahren. Aber damit muss man rechnen. Trotz Enttäuschung, aber mit neuer Energie, buchten wir bereits bei dieser Nordlandtour unsere jetzige Atlantik Reise. 😁

Wir sind mit knapp 2500 Gästen an Bord. Haben massenhaft Restaurants und Bars an Bord. Für die Freizeitgestaltung gibt es nicht nur zwei Pools und Sauna , sondern auch Vorträge, Kurse und ... was weiss ich nicht alles. Mehr Komfort geht eigentlich nicht. Ich glaube, ich muss erst einmal begreifen und akzeptieren, dass ich/wir eine tolle Reise gebucht hatten. Aber es fehlt ein Pünktchen zur absoluten Zufriedenheit.

Das Schiff schaukelt mir auf dem Atlantik zu viel. Es sind für mich zu viele Seetage... mit erschwerten Bedingungen für einen Internetzugang. Und es sind viele, viele Menschen an Bord, bemerkbar vor allem in den Restaurants und Bars. Aber meine Neugierde bzgl. der Inseln der Kap Verden wurde dann doch gestillt. Nee, es ist mir zu afrikanisch und damit kulturell zu fremd. In jungen Jahren hätte ich das vermutlich anders gesehen. Da ist man wahrscheinlich offener. 😯

 

Und jetzt kommt der Punkt, wo ich an frühere Reisen erinnert werde. In der Jugendzeit ging es los mit Zelt und Fahrrad. Man wollte raus und was erleben. So lernte ich beispielsweise schon früh Südschweden kennen. Für mich unvergessen.

Die nächste Stufe war dann Zelt und PKW. Unvergessen bleiben mir spontan zwei Touren, die nach der Studienzeit einfach dran glauben mussten: Griechenland und Russland über Moskau nach Leningrad. Letztere, eine ungewöhnliche Reise, verlangte viel Vorbereitung und war bmit  manchen Komplikationen verbunden, alleine schon wegen der vielen Visa. 😄

Dann folgte die Stufe der Flüge, denn es sollte ja weit weg gehen innerhalb kurzer Zeit. So entdeckten wir für uns Australien und New Zealand ...und die USA .Heute träumen wir noch davon. Tolle Erlebnisse und tolle Begegnungen, die uns prägten.

Ja, dann setzte eine entscheidende Phase ein, die mobile Stufe. Wir kauften ein Mobil, zahlten den dreifachen Preis als geplant und waren nicht mehr zu bremsen. Da hieß es nur noch, quer durch Europa, soweit die Urlaubszeit das erlaubte. In dieser Zeit entdeckten wir vor allem während unserer Touren immer mehr die Vorteile eines Computers und mit der Zeit natürlich auch das Internet. Ach, das war richtig toll! 😮

Aber mit der Zeit wird jeder älter, manche sogar vernünftiger, andere auch leichtsinniger. Ich weiss nicht, wo wir uns einreihen müssen, denn wir kamen dann nach Jahren auf die Idee, mit Bussen weit zu verreisen. Bisher hatten wir fast immer alles in Eigenleistung geplant und organisiert. Das sollte nun anders werden. Und schwupps waren wir auf die Art organisiert in diversen europäischen Ländern unterwegs, die bisher nicht oder selten bei uns im Fokus standen. Es war ja nicht schlecht. Aber es war auch nicht prickelnd. Und irgendwann mussten wir zugeben, dass war es auch nicht, obwohl wir tatsächlich nette Menschen unterwegs kennenlernen durften.

Und so sind wir seit Jahren endlich wieder regelmäßig mit unserem Mobil "Mücke" unterwegs. Wie wissen sie zu schätzen und umgekehrt wohl auch. 😉Manchmal jedoch werden wir ihr gegenüber untreu, weil wir dann wieder neue Pläne haben, beispielsweise Ferienwohnungen irgendwo anzumieten. Das aber nur, weil besondere Umstände uns dazu zwingen: Weite Entfernungen und auch drastische Erhöhung der Fahrtkosten speziell und allgemein. Aber "Mücke" versteht das. Schließlich ist sie auch nicht mehr die Jüngste und möchte manchmal geschont werden. Wir jedenfalls sind uns für uns ganz sicher: Einmal Mobilist, immer Mobilist. Und so bleibt uns unsere "Mücke " weiter erhalten und umgekehrt. 😂


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Wieder auf Achse... Zu der Insel Gran Canaria

...wir sind unterwegs. Aus der Gluthitze in die für uns  akzeptable Klimazone.


Soeben sind wir auf dem Atlantik Mein Schiff HERZ  begegnet. Mit viel Trara und Tamtam hat man sich gegenseitig begrüßt. Das Schiff ist auf dem Weg von Teneriffa nach Sao Vicente.
Wir schippern derweil weiter Richtung Norden, die ersten Wolken kommen auf. Da bin ich nicht traurig, denn die schwüle Hitze kann ich nicht so ab. 
Weitere Infos dann später oder auch erst morgen. 
Erst übermorgen früh erreichen wir Gran Canaria. 

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...auf der Insel Santiago angekommen!

Es ist unverschämt heiss.


Das hatten wir uns nicht ganz so vorgestellt. Im November diese hohen Temperaturen ertragen zu müssen, stand nicht auf unserer Wunschliste. Draussen messen wir über 30 Grad und haben ungewollt unseren Balkon bereits in eine Sauna umgewandelt. Leider schaffen wir es nicht, mit unserer Klimaanlage der Kabine einen angenehmen Kühlschrankeffekt zu erzielen. Und, ehrlich gesagt, ich verstehe wirklich nicht, wie viele Passagiere es schaffen, draussen auf den Sonnenliegen des Schiffes in der prallen Sonne sich grillen zu lassen. Aber jeder wie er möchte.

Wir haben uns heute zu einem Faulenzertsg entschlossen: Nichtstun, was aber nicht heißt, dass wir doch etwas tun, lach. Der PC oder das Handy in Verbindung mit dem (hier teuren) Satelliten - Internet gehört zu unserer Freizeitbeschäftigung und wird eigentlich nie zu einer Belastung. 🤔

Wir haben also heute früh die Stadt Praia auf der Insel Santiago erreicht. Die nächtliche Fahrt war ruhig und angenehm. Aber hier begann dann das Problem. Was machen wir heute? Verschiedene Angebote waren zwar da, aber allesamt kamen sie für uns nicht in Frage. Bei der Ankündigung von über 30 Grad heute, wurden unsere Wünsche umgehend auf Null zurück gesetzt. Inge und Robert hingegen wollten es wissen. Sie nahmen das Taxi und ließen sich in die Stadt bringen. Aber relativ schnell meldeten sie sich wieder zurück. Auch ihnen war alles viel zu heiß. Und das "Gewuschel in der Stadt" war auch für sie fast unerträglich. Dabei sind die beiden fit wie Turnschuhe. Dazu muss ich sagen, dass sie immer einen gewissen Weitblick haben und vorzeitig Entscheidungen treffen, die andere zu spät sehen. So wie wir, lach! Die beiden haben neben den notwendigen Corona Impfungen sich auch gehen Grippe impfen lassen. Wir haben nicht darüber nachgedacht ...und nun hüsteln und schniefen wir mit den Hunderten anderen Passagieren auf dem Schiff. Aber Corona geimpft sind wir schon und da effektiv jetzt immer noch negativ. Sind es auch die anderen? ,😷

Bei den bisherigen Tagestouren konnte man sich schnell eine Erkältung holen, bedingt durch so manchen Temperaturwechsel oder windigen Durchzug. Und da haben nicht nur wir diesmal "hier" gerufen.😳

Trotzdem sind wir froh, auf unserer Reise einen kurzen Einblick zu den Inseln der Kap Verden bekommen zu haben. Die Kultur ist uns zu fremd, obwohl die Inseln auf der Schneide zu Afrika und im weitesten Sinne zu Europa liegen. Ich denke, dass sich die zehn Inseln schon unterscheiden, aber das haben wir natürlich nicht heraus finden können. Das werden wir aber nachlesen.

Die Insel Santiago ist die flächengrößte der Kap Verden mit der Hauptstadt Praia. Die Insel ist wie alle anderen der Kap Verden vulkanischen Ursprungs und hat ausgeprägte Gebirgszüge mit weiten Tälern. Das Innere der Insel soll regenreich sein, die Küstenregionen jedoch trocken und wüstenartig. Haupterwerbszweige sind die Landwirtschaft und der Fischfang. Vermutlich wird der Tourismus in den nächsten Jahren zunehmen und so auch die Entwicklung des Landes vorantreiben.

 
Heute am Abend treten wir unsere Rückreise an. Zwei Seetage liegen vor uns, bis wir die Kanareninsel Gran Canaria anfahren.
Danach folgen dann fünf ( von mir ungeliebte) Seetage bis Bremerhaven.

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Auf Kap Verden angekommen: Insel Sao vicente

Wir sind am Ziel angekommen: in Mindelo auf der Insel Sao Vicente. Es ist heiss und trocken hier.


Abenteuer oder Neugierde?

 

Wir sind vor 7 Uhr heute früh auf der KapVerden Insel Sao Vicente angekommen. Die Sonne lachte uns bereits sehr früh an und machte uns munter. Wir hatten unser Ziel erreicht, nämlich die Kap Verdenn. Und die Temperaturen kletterten heute auf 30 Grad.

Die Inselgruppe besteht aus zehn Hauptinseln, von denen neun bewohnt sind. Auch sie sind alle durch Vulkanismus entstanden und liegen auf einem Kreuzungspunkt der Kontinente Afrika, Amerika und Europa. Von Portugiesen wohl entdeckt und lange regiert, sind sie inzwischen selbstständig.

Wir wollten drei dieser Inseln kennenlernen. Daraus wurden/werden zwar nur zwei, weil wir den Besuch einer Insel (per Fähre) storniert haben, da uns eine Jeeptour mit einer geplanten 7 km langen Wanderung über Stock und Stein dann bei hohen Tagestemperaturen doch zu anstrengend erschien.

Stattdessen haben wir heute hier auf der Insel Sao Vicente eine dreistündige Bustour organisiert unternommen, die uns schon viel über Land und Leute vermitteln konnte. Und das war schon ein besonderes Erlebnis. Die Straßen der Insel sind teilweise ohne Belag oder nur mit Pflastersteinen belegt. Das haben wir hinten im Bus dann deutlich zu spüren bekommen. Und vermisst haben wir auch eine funktionierende Klimaanlage im Bus. Es gibt sie einfach nicht. Kein Bus hat sie. Aber das mit einer englischsprechenden Reiseleiterin funktionierte dann ohne Wenn und Aber. An einer Parkbucht stellte sie uns sogar einheimischen Rum vor, den jeder probieren konnte, wenn er wollte.

Die Insel ist aufgrund ihrer vulkanischen Entstehung karg und sehr gebirgig. Man kann seine Blicke weit werfen und sieht überall graue, braune, schwarze Felsen und Steine. Und irgendwo enden dann die Blicke an der Küste, die mit dem blauen Wasser sich bemerkbar macht. Eigentlich schön anzusehen. Aber... es wirkt alles für mich ungeordnet (Natur ist nicht geordnet ..lach ) und unaufgeräumt. Dazwischen findet man kaum Häuser, wenn dann vielleicht Rohbauten, die wohl nie fertig werden. Siedlungen gibt es eigentlich keine, wenn man von der Stadt Mindelo absieht. Und Grünflächen sieht man vergebens. Nur wenige Flächen können mit Grundwasser bewässert werden. Und die Bearbeitung der Pflanzen erfolgt dann in mühsamer Handarbeit. Der Tenor der Insel ist afrikanisch. Das merkt man ganz besonders, wenn mann die Stadt Mindelo durchfährt. Insgesamt muss man sagen, wirkt alles sehr ärmlich. Der Anschluss an den europäischen Standard läßt noch auf sich warten. Ich weiss auch nicht, ob ich in Euros bezahlen kann, denn die Grundwährung ist Escudo. Ich frage mich auch, ob man Kreditkarten überhaupt hier kennt? Naja, in größeren Hotel wird's wohl so sein. Nein, ich glaube nicht, dass ich hier einen längeren Urlaub machen möchte. Ein gewisses Gefühl der Angst würde mich wahrscheinlich begleiten, zumal wir offiziell vor Diebstählen gewarnt wurden. Aber vielleicht bin ich/ sind wir für solche Reisen auch nicht mehr jung genug. Einen gewissen Sicherheitsstandard bevorzugen wir inzwischen, im Gegensatz zu jungen Jahren. Doch es war  interessant, das alles zu erleben und unsere Neugierde zu befriedigen.

Morgen fahren wir noch zur Insel Santiago und legen im Hafen von Praia an. Ob ich da den gleichen Eindruck bekomme? Leider können wir die Insel Santo Antao nicht besuchen (wegen der Wanderung und HItze storniert), denn sie hatte uns in einem TV Bericht neugierig gemacht und fasziniert. Wir werden morgen weiter berichten ...

 

(Wir haben bisher nur die Fotos unserer Handies zu den Texten eingestellt. Der Grund liegt darin, dass wir die Berichte fast nur mit dem Handy erstellen. Die Fotos von unseren Kameras setzen wir nach unserer Rückkehr verspätet in unseren Blog ein. Dazu dann einen zusammenfassenden PDF- Bericht sowie eine PDF Kopie unseres Fotobuches.)

 

Noch ein Nachtrag:

Zum meinem einen heutigen Geburtstag erhielt ich viele Glückwünsche und Grüße. Ganz herzlichen Dank dafür!!! Freut mich natürlich sehr!!! 😁😘🤗  Ich werde später darauf reagieren, nach unserer Rückkehr in Deutschland... Bei mehr Internetvolumen!

 


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Wir sind auf dem Weg zur Insel Sao Vicente

Wir sind noch unterwegs zu den Kap Verden. Der Atlantik ist ruhig und läßt uns angenehm mit dem Schiff gleiten. Wir genießen die Zeit auf dem Schiff und lassen uns verwöhnen. Morgen früh kommen wir auf der Insel Sao Vicente an. Nach dem jetzigen Stand haben wir noch etwa 600 km vor uns. Von dort melden wir uns wieder.

Gedanken zum Tage - auf See

Wenn wir auf der Insel Sao Vicente, in der Stadt Mindelo, morgen ankommen, haben wir 60 Stunden Seefahrt hinter uns. Über eine Strecke von mehr als 1500 km. Nur Wasser weit und breit. Weit und breit absolut kein Land zu sehen. Aber Himmel und Wasserwellen satt. Und wir haben weder einen Wal noch Heringe gesehen.🙄 Und Möwen haben sich auch ferngehalten. Und mitten drin liegen wir auf dem kleinen Balkon auf unserem Schiff und genießen die Welt. Abseits von aller Zivilisation einschließlich Nachrichten. Nur eine Heuschrecke begleitet uns als blinder Passagier. Jetzt weiß ich auch endlich, wie so manche Tiere und auch Pflanzen in der Vergangenheit es geschafft haben, fremde Kontinente und unerreichbare Inseln doch zu erobern. Nämlich als blinde Passagiere, lach.

 

Während ich hier am Heck des Schiffes die Aussicht genieße, toben sich wohl die meisten oder zumindest viele Passagiere in und an den Pools auf den oberen Decks des Schiffes aus. Ich glaube, viele genießen diese Zeit tatsächlich als intensive Ferienreise mit viel Sonne und Wasser. Jeder wie er es mag. Andere wiederum besuchen immer wieder die großen Restaurants des Schiffes und lassen sich auf diese Art auch verwöhnen. Und nicht nur zu den üblichen Essenszeiten. Und dann gibt es aus meiner Sicht noch die Gruppe, die Besonderes mag und sucht. Sie besucht dann das Theater oder diverse Vorträge oder aber nimmt an angebotenen Kursen teil. Gelesen habe ich beispielsweise, was man alles mit Gin herstellen und machen kann oder auch wie man aus Kritzeleien tatsächlich ein künstlerisches Werk erstellt. Schade, ich habe mich da zu nichts durchringen können. Ist vielleicht eine Altersfrage? Oder Desinteresse? Oder einfach Bequemlichkeit? Oder es ist nicht das für mich interessante Angebot dabei? Ich genieße so heute das Nichtstun, das vielleicht später in Langeweile ausartet. Immer mit Blick auf den Atlantik.

 

Und ich mache neue Pläne. Natürlich Reisepläne. Die Welt ist so wunderschön, aber vergänglich. Und unser aller Leben ist zu kurz, um alles erleben und bestaunen zu können. Da muss man schon das auswählen, was man auf keinen Fall im Leben verpassen möchte. Und so suche ich jetzt das, was ich unbedingt noch sehen möchte und bisher nicht sehen konnte oder nicht wollte. Es muss nicht immer das große Reiseziel sein. Die Antarktis wäre für mich ein solches Ziel... aber aufgrund der Entfernung unerreichbar. Nein, so weit will ich nicht mehr. Wunderschöne Ziele waren bisher zahlreiche Inseln Europa, beispielsweise meine Trauminsel Island. Oder auch die Azoren mit ihren total unterschiedlichen Inseln. Oder auch die unvergesslichen Reisen nach New Zealand. Und damit auch eingeschlossen unsere Tour vor vielen Jahren zu den Hawaii Inseln. Und fast immer waren die Ziele mit Vulkanismus verbunden. So auch auf dieser Reise. Ja, und die kleine Insel La Palma, die ich bisher nicht kannte, hat mich vor Tagen total begeistert. Da hätte ich doch tatsächlich schon bleiben können. Aber die Neugierde, die Kap Verden kennen zu lernen, ist natürlich auch groß. Es ist immer ein ganz besonderes Erlebnis für mich, Vulkanismus vor Ort zu sehen, zu fühlen und damit auch besser zu verstehen. Nun warte ich mit Ungeduld auf den morgigen Tag, der meine Neugierde auf Neues hoffentlich befriedigt.

 


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Auf dem Weg zu den Kap Verden

Zwei Seetage liegen vor uns. 

Ankunft auf der Insel Sao Vicente am 17.11.22 morgens.
 Dort haben wir zwei Stunden Differenz zu Deutschland, also zwei Stunden später. Ich genieße das Nichtstun!

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La Palma... wir kommen wieder!

Ein Tag auf einer wunderschönen grünen Vulkaninsel im Atlantik.

 

Wenn ich ganz genau bin, dann könnten das natürlich auch andere Inseln im Atlantik sein. Aber ich meine natürlich die eine, die mich/ uns gestern fasziniert hat: La Palma.

Wir kennen jetzt fünf Inseln der Kanaren: Teneriffa. Fuerteventura, Lanzarote, La Gomera (auch früher besucht...) und La Palma. Da fehlen doch tatsächlich noch drei, lach. Aber die werden in absehbarer Zeit auch dran glauben müssen, wobei wir auf der Rückfahrt mit unserem Schiff noch einen Stopp auf Gran Canaria machen werden. 🤫

Wir hatten für La Palma eine Geländefahrt mit einem Bus vorgebucht, der uns durch die Lavalandschaft der Insel fahren sollte. Nicht gebucht hatten wir ein kleines zusätzliches Abenteuer, das uns zwar Zeit gekostet hat, aber unsere gute Laune nicht beeinflussen konnte. Mit etwa 50 Personen in zwei Bussen machten wir uns auf die Socken, ... äh auf die Räder. Als Reiseleiterin stand uns eine Holländerin zur Verfügung, die bereits seit 8 Jahren hier auf der Insel lebt. Und sie erklärte unterwegs auf eine charmante Art und Weise vieles zu dieser Insel, insbesondere natürlich zum Vulkanismus, auch zu dem letzten Ausbruch 2021. Es machte Spaß, zuzuhören.

Die Insel ist mit ihrer Größe von etwa 700 qkm relativ klein. Die Nord-Süd Ausdehnung beträgt ungefähr 45 km und die West -Ost Entfernung weniger als 30 km. Aber wenn man die Insel umrunden möchte, benötigt man wohl mindestens einen Tag.

Die Insel ist durch einen Hotspot im Erdmantel entstanden. Die Afrikanische Platte unterhalb des Atlantiks zog in Millionen von Jahren über den Hotspot und ließ so die Kanaren entstehen. Dabei bildeten sich die Schildvulkane. La Palma wurde vor ca. 1,7 Mill. Jahren sozusagen vom Atlantik frei gegeben. Aus vorhergehenden Zeiten sind heute noch sogenannte "Kissenlava" auf der Insel zu finden, die nur im Wasser entstehen können. Das vorhandene Bergmassiv wurde durch sich überlagernden drei Vulkanen gebildet. Die Vulkanausbrüche wurden immer von Erdbeben begleitet. Das konnte die Bevölkerung auch im September 2021 erleben. Der folgende Vulkanausbruch dauerte ca. 3 Monate und versetzte die Bevölkerung in großen Schrecken. Er ereignete sich im Westen und ließ aus vielen Spalten die Lava über besiedeltes Gebiet und über die Steilküste ins Meer fließen.

Wir hatten heute Gelegenheit, große Teile dieser Landschaft zu sehen und zu bestaunen. Mit den geländegängigen Bussen fuhren wir Richtung Westen, dann Süden, über Straßen und Wege, die mit einem normalen Fahrzeug nicht zu befahren sind. Wir fuhren dabei durch Kiefernwälder, die typisch für die Kanaren und einfach sehenswert sind. Und links und rechts immer Lava und schwarze Asche zu sehen... Und so mancher wurde schwach, hier und da ein Pröbchen davon einzupacken. Da habe ich großes Verständnis für 😉.

Und dann kam der Augenblick, ... unser Bus wollte nicht mehr. Unser Fahrer bemühte sich intensiv, ihn wieder zum "Laufen" zu bewegen. Letztlich gab auch er auf und holte über sein Handy fachmännische Hilfe. Wir warteten alle dann vor Ort, man hatte auch keine andere Wahl. Nach einer Stunde kam dann ein Ersatzbus und ein Mechaniker, der sich um den "streikenden" Bus kümmern sollte. Wir stiegen dann in den intakten Bus ein und fuhren fast wie geplant weiter. Eine Sache war dann leider aus Zeitgründen nicht mehr möglich, nämlich in den Rand eines Kraters einen Blick zu werfen. So fuhren wir direkt zu einer Art Bodega, um dort, wie geplant, einen Snack serviert zu bekommen. Dort wurde dann noch Schinken, Käse... und Wein getestet. Auf der Rückfahrt konnten wir noch tief im Süden der Insel weite Blicke über große schwarze Lava- und Aschefelder werden. Ja, die Insel hat was! Und hierhin werden wir wieder kommen.

Bis zum Ablegen des Schiffes blieb dann nicht mehr ganz viel Zeit. Gegen 19 Uhr hieß es dann, fertig machen für unser nächstes Ziel: Die Inseln der Kap Verden, die mehr als 1500 km von La Palma südlich liegen und uns zwei volle Seetage abverlangen.

Problem wird für mich nur sein, komme ich immer wieder ins Internet?!?! 🙄

 


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Teneriffa hat uns wieder...

Statt Teide... Spaziergang durch Santa Cruz

 

Heute früh sahen wir einen wirklich schönen Sonnenaufgang. Na, das war doch schon vielversprechend für den heutigen Tag. Wir gingen zum Frühstücksbuffet, trafen natürlich Inge und Robert dort und unser gemeinsames Tagesprogramm konnte starten. Per Shuttlebus verließen wir das Hafengelände und machten uns dann zu Fuß weiter ins Zentrum von Santa Cruz. Ich muss darauf hinweisen, dass wir vier die Insel Teneriffa gut kennen und relativ oft bereist haben. Allerdings in verschiedenen Jahren. Deswegen konnten wir uns auch nicht zu einem sogenannten organisierten "Landgang" entschließen, der uns nur bereits Bekanntes gezeigt hätte ... immer für entsprechende Euros natürlich. Also hieß es für uns, auf in die Stadt Santa Cruz. Und nicht zum berühmten Berg Teide. Eine Fahrt durch die Kiefernwälder bis zum Teide, der womöglich noch in Wolken gehüllt ist, ist sehenswert und beeindruckend. Aber das wollten wir heute nicht. Natürlich sind einige Strände sehenswert und das Fahren durch die Bergwelt sowieso. Teneriffa bietet wirklich viel Sehenswertes.

Die Stadt Santa Cruz interessierte uns schon. Wir schlenderten über die bevölkerte Hauptstraße bis hin zur Blumenuhr. Wir hatten die Hoffnung, eine Bimmelbahn zu finden, die uns die Stadt im Fahren zeigen würde. Hatten wir zwar gelesen, aber absolut keine gesehen. Und so sind wir dann nicht zum Botanischen Garten "Palmetum" gekommen, der Hunderte von Palmenarten beinhaltet. Und so haben wir auch auf den Mercado Wochenmarkt verzichtet, der mit seinen Produkten immer wieder ein Anziehungspunkt für Touristen ist. Die feuchten, warmen Temperaturen heute machten uns dabei auch zu schaffen. Und erleichterten dann sogar unsere Entscheidung, wieder zu unserem Schiff zurück zu kehren. Also sind wir wieder bis zum Shuttlebus gegangen und haben uns bis zum Schiff fahren lassen. Dann war bei uns ein verspätetes Mittagessen angesagt mit anschließender Ruhephase.😁

Nun warten wir auf unsere Abfahrt, die heute gegen 23 Uhr sein wird. Solange können wir noch unser Mobiles Internet nutzen, bevor wir wieder auf das teure Internet des Schiffes zurück greifen müssen.

 

Für morgen sieht unsere Planung wie folgt aus: Ankunft gegen 7 Uhr auf der Insel La Palma. Jeder kennt inzwischen diese kleine Kanarische Insel, die wochenlang in der Presse genannt wurde. Da werden wir morgen sein und eine mehrstündige Fahrt mit einem geländegängigen Bus machen. Wir sind richtig neugierig darauf. 

 

https://de.la-palma.travel/la-palma-karte-vulkan-tourismus

 

Vorweg noch die Information, dass wir danach zu den Inseln der KapVerden weiter fahren. Zwei Seetage werden wir dafür unterwegs sein. Da besuchen wir zwei Inseln ... Und werden wahrscheinlich kein Mobiles Internet haben. Furchtbarer Gedanke! Lach! Wenn also nix an Infos kommt, ist da der Grund zu suchen.

 

 


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Lanzarote und der Timanfaya Nationalpark 

 

Wir sind auf Lanzarote angekommen

 

Seltsam, dass unser Schiff für die ca. 60 km Fahrt von Fuerteventura bis hier die ganze Nacht brauchte. Natürlich, so spart man teure Liegegebühren in den Häfen 🤫. Aber wir haben wegen der langsamen Schipperei wohl eine Nacht ohne wackeln und hoppsen verbringen können. Jedenfalls habe ich gut geschlafen, was in den bisherigen Nächten nicht immer möglich war. Aber der Verursacher ist wohl der Atlantik, der da keine Rücksicht auf uns nimmt. 🙄

Hier scheint die Sonne und es wurden uns heute bis zu 30 Grad Hitze versprochen. Nix für mich! Dabei sind die Temperaturen im November schon relativ niedrig im Vergleich zu den übrigen monatlichen Durchschnittstemperaturen.

Die Ausdehnung der Insel ist eigentlich gering: Von Nord nach Süd knapp 70 km und von West nach Ost gut 30 km. Neben den vulkanischen Landschaften bietet Lanzarote wunderschöne Strände mit weißem Sand und kristallklarem Wasser.

 

Wir haben die Insel vor vielen Jahren besucht. Daran erinnern wir uns gerne und überlegen ernsthaft, sie für mehrere Tage per Flug zu besuchen und neu zu erkunden. Bekannt ist die Insel natürlich besonders wegen ihres Vulkanismus. Vor ca.35 Mill. Jahren entstand sie und hob sich vor etwa 15 Mill.Jahren aus dem Atlantik.  

Der felsige Timanfaya Nationalpark ist sicher die bekannteste Attraktion der Insel. Eine unvergleichbar schöne Vulkanlandschaft, die um und nach 1730 mit zahlreichen Vulkankegeln so entstanden ist. Und wer möchte und Zeit hat, kann sogar die Landschaft vom Rücken eines Kamels bestaunen. Beeindruckend ist hier auch der typische Weinanbau. In Steinwällen, vor Wind geschützt, wachsen die Reben, deren Vulkanboden die nächtliche Feuchtigkeit speichern und an die Reben weiterleiten. Alleine der Anblick ist schon sehenswert.

Wir verzichten heute bewusst auf eine nähere Besichtigung der Insel. Wir gönnen uns einen Ruhetag und genießen vom Schiff aus den Blick auf die Insel. Auch weil wir wissen. dass wir in absehbarer Zeit wieder zu den Kanarischen Inseln zurückkehren werden.

Morgen werden wir  die Insel Teneriffa anfahren.

 

Weiterführende Links:

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Nationalpark_Timanfaya

https://www.hallokanarischeinseln.com/naturraeume/lanzarote/nationalpark-timanfaya/#

https://www.lanzaroteexperiencetours.com/blog/7-unvergessliche-orte-auf-lanzarote/?lang=de

 


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Fuerteventura - Ein kleines Paradies

 

Ein heißer Tag geht zu Ende

 

Wir hatten Tage vorher überlegt, was wir auf Fuerteventura tatsächlich sehen wollten. Birgit, eine reisefreudige Weltenbummlerin, war bereits auf der Insel und versorgte uns mit Infos. Es war dann irgendwann klar, wir sollten und mussten uns das große Dünengebiet und auch den Fischerort El Cotillo ansehen. Wir buchten also entsprechend eine organisierte Bustour. Morgens wollte ich allerdings noch einen kurzen Fusstripp durch das Zentrum machen, konnte Dagmar jedoch nicht dazu überreden. Sie war wohl heute nicht auf Fußmarsch eingestellt. 🤫

Dann machte ich mich auf die Socken. Ging zunächst am Hafen entlang, fotografierte mal hier und mal dort und bewegte mich allmählich mehr Richtung Zentrum. Und als ich einen simplen Fußgängerüberweg zügig überqueren wollte, passierte es. Ich blieb irgendwo mit meinem Schuh hängen und stürzte zu Boden. Sowas war mir schon lange nicht mehr passiert. Freundliche Hilfe war auch sofort schon da. Und was war die Ursache? Zwei ca. 4 cm lange Nägel schauten aus der Straßen-Asphaltdecke heraus, gehörten wohl noch zu einer Baustelle. Sie wurden von mir wohl einfach missachtet und übersehen.🤨 Zum Glück ist mir nicht wirklich was passiert. Aber eine Travelmaus gibt ja auch nie auf!

Dann drehte ich meine Runde ...soweit es möglich war. Schön war dann letztlich ein toller Blick auf unser Schiff, das größenmäßig besonders auffiel. 

Und nachmittags ging es dann los zu den angegebenen Zielen: Dünen und Fischerort im Norden der Insel. Und da wurde Dagmar auch wieder munter, lach. Wir hatten bei dieser Tour eine nette Reiseleiterin aus Köln, die inzwischen hier auf der Insel lebt und uns umfassend über die Insel informierte. Interessant war besonders ein bestimmtes Spektakel an der Küste: Das Drachenfest, unzählige Drachen bewegten sich flatternd am Himmel. Eigentlich war das Fest ein Tag früher, aber wir konnten trotzdem noch viele bestaunen. Wir konnten relativ nahe heran gehen und uns das genauer ansehen. Natürlich wurden entsprechende Fotos von uns allen geschossen. Solche weiten Dünenlandschaften kennen wir vom europäischen Festland nicht.

Danach ging die Fahrt weiter Richtung Nordwestküste zu dem schnuckeligen Örtchen El Cotilla. Es blieb uns allerdings nur eine Stunde, um unseren Rundgang zu machen. Aber es genügte, um die Atmosphäre zu erleben. Da werden wir irgendwann wieder zu finden sein.

Und dann kam nach dieser Tour für mich die Überraschung des Tages. Inge und Robert erwarteten uns bereits am Schiff mit grossen Taschen bestückt! Sie hatten mit Hilfe von Birgit wohl die Insel abgesucht nach einer ganz besonderen Spezialität. Sie wussten von mir, dass ich eine ganz bestimmte Knoblauch-Salatsosse suche, die es in ganz Deutschland nicht mehr gibt. Normalerweise bringe ich mir die aus Portugal mit. Eigentlich halte ich danach immer Ausschau, wenn ich im Ausland bin. Und nun bekam ich praktisch per Haustüre von ihnen 8 (acht) dieser wunderschönen Flaschen übergeben. Sie hatten den Laden leer gekauft 😂. Mein Dank verfolgt die Beiden (die Drei!) deswegen noch lange!!!

Aber damit war dann auch der Tag gelaufen. Nee, abends trafen wir uns noch in der TUI-Bar und hatten viel Spaß miteinander. Wir sind alle keine wirklich Bargänger, aber hier an Bord bietet sich das eben an!!! Morgen sind wir auf der Insel Lanzarote.

 

https://www.fuerteventurazeitung.de/2022/08/fuerteventura-internationales-drachenfestival-zieht-um/

 

 


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On Tour zu den Kanarischen Inseln

Wir sind on tour. 
Wir kommen morgen früh auf Fuerteventura an. Bis dahin genießen wir von unserem Balkon des Schiffes  aus  den plätschernden Atlantik mit seinen vielen Blautönen.

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Wir sind endgültig angekommen

Wir sind gestern Abend in Bremerhaven vorzeitig  gut angekommen. Heute können wir allerdings erst auschecken.

Die Reise ist insgesamt gut verlaufen... trotz der vielen Seetage. 🙄 Hindernis war bei fast allen Reisenden diese Erkältung, die Manches aus Vorsichtsmaßnahmen erschwerte. Es war eben hinderlich, sich ständig vor Viren oder Bakterien zu schützen. Aber doch notwendig. Und da war kein Corona im Spiel.
Heute reisen wir dann per PKW zurück in den Harz und freuen uns wieder zuhause zu sein. Und dann geht die neue Planung für neue Reisen wieder los..., lach.😄😁
 Dagmar und Anni 

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