Die Algarve... ist dreigeteilt!

Wir wohnen zurzeit mit der Nase direkt am  Atlantik an der Küste der Algarve. Die Sonne lacht uns an... durch die Fensterscheiben. Draußen weht ein leichter Wind mit relativ kühlen Temperaturen. Es ist auch hier Winterzeit. Aber alles kein Vergleich zu den Nachrichten, die uns heute aus dem Harz erreichten. Minustemperaturen und gefrierender Sprühregen  lassen aber den Harz zu einer Märchenlandschaft werden. Nein, hier  sieht man die Sonne und hier hört und sieht man auch den Atlantik. Er bewegt sich, aber er schäumt nicht. 🙂 Und es wird eigentlich von Tag zu Tag wärmer- davon gehen wir aus. 

Wir sind zwar angekommen, aber es ist noch nicht alles rund für uns. Koffer sind ausgepackt, die notwendigsten Lebensmittel sind eingekauft, Internet und TV funktionieren, aber... unsere Tagespläne sind noch leer. Ist zunächst auch gut so. Aber wer uns kennt, weiß, dass wir unruhig werden, wenn wir zu lange nichts unternommen haben. Dagmar sitzt schon und plant Touren... und nicht nur in unserer nahen Umgebung. Ich sitze und schaue mir im Internet Infos zu Portugal bzw. zur Algarve an. Und so bin ich auf Infos gestoßen, die aus meiner Sicht interessant sind.

Wusstest du, dass man die Algarve  in drei Abschnitte unterteilt?

Gliederung der Algarve

Naturräumlich wird die Algarve von Nord nach Süd in drei Bereiche unterteilt  Serra, Barrocal, Litoral.

Quelle: https://botanik.uni-hohenheim.de/fileadmin/einrichtungen/botanik/exkursion_i/2018_Algarve/2018_01_Allgemeiner_Ueberblick_Klima_Topografie_Geologie.pdf
Quelle: https://botanik.uni-hohenheim.de/fileadmin/einrichtungen/botanik/exkursion_i/2018_Algarve/2018_01_Allgemeiner_Ueberblick_Klima_Topografie_Geologie.pdf

Die Serra besteht aus Sandstein und Schiefer und ist ein Hügelland mit einer durchschnittlichen Höhe zwischen 300 und 500 m. Die höchste Erhebung ist der Pico da Foia mit 902 m NN in der Serra de Monchique.

Die Vorgebirgslandschaft des Barrocal schließt sich nach Süden an und umfasst etwa ein Viertel der Region. Auf dem Kalksteinboden  wird vorwiegend Getreideanbau betrieben.

Der dicht besiedelte Küstenstreifen Litoral“ bildet das touristische Zentrum des Algarve.

Dieser Abschnitt wird nochmal unterteilt in den östlichen Sotavento (Leeseite) und den westlichen Barlavento (Luvseite), der auch die Westküste Costa Vincentina umfasst

Den Barlavento nennt man „Felsalgarve“, dabei handelt es sich  um eine zerfurchte 20–50 m hohe Steilküste mit  Formationen aus gelben und rötlich braunen Kalk- und Sandsteinfelsen und kleinen Buchten. 

Der Sotavento wird auch als „Sand-Algarve“ bezeichnet, denn das Gebiet ist von Sandstränden und Lagunen geprägt.  Im Osten schließt sich die weite Bucht des Golfes von Cádiz an.

Begrenzt wird die Algarve im Norden von der Region Alentejo, im Westen und Süden vom Atlantik und im Osten bildet der Rio Guadiana die Grenze zu Spanien. Die Küstenlinie der Algarve erstreckt sich über 155 km von Ost nach West und 52 km vom Süden zum Norden.

"In der Algarve werden europaweit die meisten Sonnentage gezählt. Die Sommer sind heiß und trocken; auch im Winter sinkt die Temperatur selten unter 10 Grad Celsius. Selbst der Januar bietet sonnige Tage um 20 Grad. Die Nachttemperaturen sind durchweg angenehm. Starke Sommerhitze stellt sich in der Regel immer nur für wenige Tage ein, wenn statt der kühlen Winde vom Atlantik der sogenannte Levante aus Afrika bläst."(Quelle)

"Die meisten Städte und Dörfer weisen immer noch Spuren von fünf Jahrhunderten unter arabischer Herrschaft auf, die sich in ihren engen Straßen und den Stilen der Häuser zeigen, von denen die meisten über weiß getünchte Schornsteine mit verschiedenen Formen und geometrischen Designs verfügen." (Quelle)


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Zusammenfassender Rückblick der letzten Tage...

12.1.22

Die letzten Tage unserer Reise, nein, die ersten Tage unserer Tour, ;-),  waren komprimiert und somit auch anstrengend.

Beginnen wir mit unserer Anreise am 12.1.22 zum Flughafen Frankfurt. Da wir  ein Tag später frühmorgens schon abfliegen sollten, haben wir im Flughafen-Hotel Sheraton übernachtet. Und bei der Ankunft dort, übergab man uns jeweils einen Restaurantgutschein im Wert von 30 €. Wir rätseln immer noch, womit wir das denn verdient haben. Aber wir waren nicht die einzigen, die einen Gutschein erhielten. Den Gutschein haben wir natürlich im dortigen Restaurant umgesetzt und vorzüglich gespeist. Ursprünglich wollten wir beim Paulaner-Bayer  abends bayrisch essen, der damit aber keine Chance mehr bei uns hatte.😉

Im Flughafen haben wir noch unseren Coronatest machen lassen (kostenlos beim Bürgertest Eco-Care), der natürlich negativ ausgefallen war. Für Portugal hatten wir Tage vorher schon im Internet unser Einreiseformular abgegeben und für uns auch ausgedruckt, weil man das für die Einreise dringend benötigt.

Und unsere Koffer hatten wir noch abends am Check-In-Schalter abgegeben. Und "altersgemäß" baten wir für den nächsten Tag um einen Transport bis zum Gate (A40), da das weit außerhalb von Gut und Böse liegt. Hat alles toll funktioniert. Nur, dass wir dafür sehr lange einen bestimmten Schalter suchen mussten, lass ich hier mal unerwähnt, lach.

13.1.22

Pünktlich waren wir morgens am Gate A40. Alle Passagiere mussten vor dem Abflug noch den Corona-Negativtest und auch das portugiesische Einreiseformular vorlegen. Und schon saßen wir bald alle in der A320 Maschine. Eigentlich war sie nur halb besetzt, und so hatten  Dagmar und ich jeweils eine ganze Reihe zur Verfügung. Das wünschten wir uns immer so!😄

Der ganze Flug dauerte nur 2 Stunden und 40 Minuten und war angenehm. Wahrscheinlich hat der Käpten die Abkürzung genommen. Nur beim Landeanflug auf Faro wurde es etwas holprig, weil der Wind uns stürmisch begrüßen wollte.

Wir nahmen unsere Koffer und mussten nur noch bei der Kontrolle unsere Papiere vorlegen, dass wir keine Viren transportieren. Das so dringend empfohlene Einreise-Formular wollte man allerdings nicht sehen. Soll uns recht sein. Aber für den Notfall hat man natürlich unsere Angaben vorliegen.

Danach ging es direkt zum Parkplatz 4, denn dort wollte man uns erwarten zwecks PKW-Übernahme. Diesmal war kein Shuttle da, aber ein kleines Gebäude, das mit zwei Personen besetzt war. Einer davon hatte bereits unsere Unterlagen. Und so brauchten wir eigentlich nur einzusteigen und abzufahren. Vorher gab es  natürlich die notwendigen Formalitäten. Wir wollten das Auto, die ihre Euros. Man hat nicht versucht, uns irgendetwas zusätzlich anzubieten. Wir hatten doch schon fast alles 😏. Nur der Tank war nicht ganz gefüllt wie angegeben. Davon haben wir dann ein Foto gemacht und werden das möglicherweise bei der Rückgabe vorlegen. Aber wir glauben, ein gutes Auto zu haben: Peugeot 208.

 

Dank Google-Maps-App fanden wir problemlos aus der Flughafenanlage heraus und machten uns auf den Weg nach Evora. (Unser Garmin scheint zu streiken...! Obwohl es neue Karten hat, auf Portugal eingestellt ist und genug Gelegenheit hatte, die entsprechenden Satelliten zu finden.) Evora sollte über 200 km entfernt von Faro liegen im Alentejo. Liegt da auch, lach. Da hatten wir ein Zimmer  für zwei Nächte  im Dom Fernando Hotel vorgebucht, weil es u.a. kostenlose Parkplätze in der Nähe hat. Ansonsten ist sind Parkplätze im Zentrum von Evora eine totale Rarität. Unterwegs entschieden wir kurzfristig, welche Strecke wir  nehmen sollten. Wir wollten möglichst Autobahn-Mautgebühren verhindern. Andererseits wollten wir auch keine Zeit vertrödeln, trotzdem die Landschaft des  Alentejo genießen. So entscheiden wir uns für einen Kompromiss und fuhren  6 € Mautgebühren auf einer Schnellstraße ab. Bei der Vermietstation  hatten wir darum gebeten, das Empfangsgerät im Auto dafür zu aktivieren, das dann automatisch die Gebühren erfasst und später über eine  Kreditkarte abgerechnet wird (Zusatzkosten: 25€). Bei den Mautstellen brauchen wir so auch keine Karten mehr zu ziehen bzw. zu zahlen, sondern  können ungehindert durchfahren (grüne Markierungen).

Da unser Benzintank von Kilometer zu Kilometer leerer wurde, mussten wir doch tatsächlich irgendwo unterwegs tanken. Und da sahen wir eine Intermarche-Tankstelle, die i.d.R. erheblich preiswerter ist als andere Unternehmen. (Gasoleo simples 95- 1,699 €) Angefahren. Zu. Mittagspause. Nee, warten wollten wir natürlich nicht. Also weiter und die nächste genommen. Mitten im Alentejo. Aber auch dort gibt es Tankstellen 😯. Nur mussten wir diesmal je Liter 1,789 € zahlen. Aber wir konnten beruhigt weiter fahren. 

 

13.1.22

Und dann kam der Gedanke auf, da wir noch voller Energie waren, heute noch die Hinkelsteine "Chromlech von Almendres" zu besichtigen, die  ca. 15 km westlich von Evora liegen. Vor Jahren haben wir sie zwar besucht, aber unsere Neugierde trieb uns dahin, um zu sehen, ob noch alle vorhanden sind 😯. Ja, es scheint so zu sein. Die Lichtverhältnisse waren jedoch grenzwertig als wir da waren, und gezählt haben wir sie auch nicht, aber sie zu sehen, war wieder einmal beeindruckend. 

Danach änderten wir spontan unseren vorgedachten Plan für den  nächsten Tag, den wir eigentlich in und um Evora verbringen wollten. Nun entschieden wir uns, am nächsten Tag nach Monsaraz zu fahren. Den Ort kannten wir noch nicht. Und die Burg dort erst recht nicht. 

Bei der Ankunft im Hotel Dom Fernando, dank unserer Google-Maps-Navigation, waren wir doch müde und auch hungrig. Das Hotel bot uns noch an, am Abendbüfett teilzunehmen (12,50€), was wir auch gerne machten. Es war leckere einheimische Kost, und auch vielfältig. Dazu dann ein einheimisches Bier...und der Tag war für uns gelaufen. Übrigens waren fast nur Einheimische im Hotel, und das auch nur in geringer Zahl. Aber das Hotel ist gut, sauber, ...und mit Schwimmbad. Und Parkplätze sozusagen vor der Haustüre. Beim Personal mangelte es etwas an englischen Sprachkenntnissen. Aber  besser sind wir ja auch  nicht, lach!

14.1.22

Nach einer angenehmen Nacht, einem guten Frühstück, fuhren wir  ein Tag später morgens los Richtung Monsaraz. Wieder durch eine abwechslungsreiche Landschaft des Alentejo. Wie auch am Vortag schon, sahen wir kilometerlang (Kork-) Eichenbäume, ganze Abschnitte mit Olivenbäumen, vereinzelt auch Eukalyptusbäume und natürlich Weinanbau in großen Mengen. Dazwischen immer wieder riesige Findlinge, die wohl eine der Eiszeiten hierher gerollt und geschoben haben muss. Und natürlich sahen wir braune und schwarze Rindviecher, deren Produkte wir gerne schätzen. Und das gilt auch für die Hundertschaften von Schafen. Und dazwischen tauchten immer wieder Störche auf, entweder in Gruppen , vereinzelt oder als Pärchen. Der Alentejo ist schon eine tolle Hügellandschaft, auch weil er eigentlich menschenarm ist mit nur vereinzelten Orten, aber auch eine lange Geschichte hat. Schon in der Jungsteinzeit wurde er besiedelt. Römer, Araber und auch Christen hinterließen zahlreiche Spuren. Viele Bauten deuten darauf hin. Nicht zuletzt auch die sehenswerten Burgen aus der nachchristlichen Zeit. Und eine dieser Burgen findet man in Monsaraz. "Monsaraz, eine alte Ritterburg, erbaut aus Schieferstein auf der Kuppe eines Hügels mit Aussicht nach Spanien, und auf das flache weitläufige Tal zwischen den Hochebenen zu beiden Seiten der Landesgrenze, die hier im unteren Alentejo mitten durch den Stausee Barragem do Alqueva verläuft." 

Wir konnten fast bis zum Eingang der Burg hochfahren und dort parken. Ein toller Ausblick von oben. Touristen? Keine da. Doch, wir! Lach. Menschenleere, enge Gassen mit holprigen Steinen ausgelegt. Es war schon für uns ein Highlight, dort durch die Sträßchen schlendern zu können. Die Häuschen um uns herum leuchteten in ihren weißen Farben. Vereinzelt tauchte dann ein Bewohner (Händler?) mal auf. Während der Sommerzeit muss hier der Teufel los sein. Und wir stellten uns vor, zu dieser Zeit irgendwo zu sitzen und den Blick in die Ferne zu genießen. 

Aber wir hatten heute noch ein weiteres Ziel auf unserer Liste: 

Cromlech von Xerez. Allerdings sind diese Steine von ihrer ursprünglichen Fundstelle entfernt und neu aufgestellt worden.  
Die völlig aus dem Rahmen der portugiesischen Cromlechs bzw. Steinkreise 

fallende rechteckige Anordnung der etwa 50 kleinen Menhire um einen

Größeren beruht nicht auf einem Befund, sondern entspricht der Vorstellung ihres Entdeckers. Keiner der kleinen Steine befindet sich in situ. Der zentrale, größere phallische Menhir ähnelt anderen, allein stehenden Menhiren wie dem Menhir von Almendres oder dem von Oteiro. Die zentrale Aufstellung erinnert an die Portela de Mogos. Die kleineren Steine wurden 1968 an einer tiefer gelegenen Stelle gefunden und um den großen Menhir herum aufgestellt; später dann an den heutigen Standort gebracht, um sie vor der Überflutung durch den im Jahre 2002 fertiggestellten Alqueva-Stausee zu bewahren.

Anschließend fuhren wir durch ein wunderschönes "Seengebiet" wieder zurück nach Evora. Nach einer kurzen Pause gab es dann wieder das Dinner am Bufett und dann nur noch "ab in die Koje". 

15.1.22

Gestern hieß es nur noch... kurze Tour durch die enge Altstadt von Evora, sehen, ob der Römische Tempel  noch da ist, ob die Kathedrale immer noch an ihrer Stelle steht und ... neu für uns, der Besuch der Knochenkapelle. Alles noch da. Nur Lidl ist neu. Und das haben wir dann im Ort von innen besichtigt, lach!

Dann ging es mit Umwegen endlich an die Algarve, um unser Apartment dort zu übernehmen. Wir sind froh, hier zu sein!

 

16.1.22

Heute wurde nur gefaulenzt. 

Koffer ausgepackt, Dinge eingeräumt. Gegessen.

Fertig. Feierabend.


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Rückfahrt von Evora nach Quarteira

Wieder wenig Zeit, um Bericht zu schreiben. Aber morgen... lach!

Heute sind wir 250 km durch den Alentejo gefahren. Herrliche Strecken. Vorher haben wir unseren Rundtrip durch Evora gemacht. Röm. Tempel, Kathedrale und die Knochenkapelle gesehen... durch enge Straßen gefahren und bei Lidl eingekauft. Jetzt sind wir in Quarteira angekommen!

 

 

Evora-Kathedrale, Röm. Tempel, Knochenkapelle & Altstadt

Fahrt von Evora nach Quarteira

rot    13.1.22- Hinfahrt Faro-Evora,250 km

grün 14.1.22- Evora - Monsaraz 210 km

blau  15.1.22- Evora - Quarteira 250 km


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Unsere Route im KMZ-Format
2022-01-15-1927.kmz
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Evora, Alentejo und ... wir mittendrin!

Zunächst nur Fotos. Ausführlicher Text  folgt später.

Sind gut angekommen und direkt nach Evora gefahren. 

Landschaft und Sonne top! Heute Fahrt bis Monsaraz.

Ankunft/Hotel in Evora

Hinfahrt Faro-Evora (Alentejo)

Menhire nahe Evora

zweiter Tag: Alentejo: Eichen, Oliven, Wein ...

Ein Muss: Castle Monsaraz

Menhire nahe Monsaraz

Kaffeepause in Mourao

Kurzer Überblick. Zeitmangel ...und auch Müdigkeit.

Flug bis Faro war super. Autoübergabe am Flughaben ebenfalls. Hinfahrt bis Evora durch den Alentejo  meistens über Nebenstrecken und mit viel Sonne. Hotel hier in Evora ist preiswert  und gut. Heute Fahrt nach Monsaraz, um die Burg zu besuchen. Toller Weitblick. Tolle enge  Gassen. Mit viel Sonne und  kaum Touristen! Alentejo ist eine Hügellandschaft, gekennzeichnet durch Eichen, Oliven, Weinanbau, Tierzucht. Kaum Verkehr und zurzeit kaum Touristen. Ausführliche Infos folgen!

Morgen Fahrt nach Quarteira ins Apartment.


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Wir sind unterwegs...

Wir starten früh in Frankfurt, um etwa drei Stunden später in Faro/Algarve/Portugal zu landen. Nachdem wir dann unseren Miet-PKW in Faro in Empfang genomnmen haben, starten wir erneut, denn wir haben uns für zwei Nächte in Evora/Alentejo in einem Hotel angemeldet. 

Nun wird jeder wohl fragen, warum denn das? So weit weg?

Unsere Antwort: Der Flug war kostenmäßig am 13.1.22 extrem günstig. Unsere Mietwohnung können wir aber erst am 15.1.22 übernehmen und wir wollten uns sowieso das Umland von der bekannten Stadt Evora ansehen. Also haben wir den Besuch nur vorgezogen, trotz der langen Anfahrt.

Évora ist die Hauptstadt der südlich-zentralen Region Alentejo in Portugal. Im historischen Zentrum der Stadt steht der altertümliche römische Tempel von Évora. Ganz in der Nähe umgeben weiß getünchte Häuser die Kathedrale von Évora, ein massives gotisches Bauwerk, dessen Errichtung im 12. Jahrhundert begann. Die Igreja de São Francisco präsentiert gotische und barocke Architektur sowie die mit Skeletten verzierte Knochenkapelle. (Quelle: Google)

Und wir möchten natürlich auch ... Almendres Cromlech, die größte Megalithanlage Portugals, aufsuchen. Der jungsteinzeitliche Steinkreis entstand vor etwa  6.000 Jahren und besteht aus 92 Menhiren. Er liegt ca. 15 km westlich der Stadt Evora. Mehr dazu dann hier morgen.


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Ab zum Flughafen nach Frankfurt...

Ohne Vorbereitung läuft gar nichts. Also ist informieren angesagt. Erschwert wird die Vorbereitunng durch die Tatsache, dass sich  weltweit  Corona breit gemacht hat und von allen äusserste Disziplin abverlangt. Lange haben wir gezögert, uns überhaupt in ein anderes Land zu bewegen. Aber irgendwann will man aus seinen eigenen vier Wänden ausbrechen und die bis dahin angespeicherten Reiseträume umsetzen. Nein, in ein unbekanntes Land hätten wir uns nicht gewagt. Aber Portugal kennen wir sehr gut und wir wissen uns vor Ort auch entsprechend zu verhalten. Nun hoffen wir, nach allen getroffenen Vorsichtsmaßnahmen, dass wir gesund hin- und auch wieder gesund in einigen Wochen zurück kehren können. Morgen starten wir von Frankfurt aus. 

Es war und ist eine Menge an schriftlichen Dingen zu erledigen,  bevor wir überhaupt ins Flugzeug dürfen bzw. bevor man uns in Portugal überhaupt hinein läßt. Wir sind dreifach geimpft. Müssen aber auf jeden Fall einen Negativtest vorweisen, bevor wir starten dürfen. (Haben Termin im Frankfurter Flughafen für Test gemacht!)

Wegen Corona mussten wir auch etliche Angaben machen, u.a. natürlich alle Angaben zum Flug incl. Adressen für evtl. Notfälle. 

Im Internet findet man genügend Infos dazu. Einige Links dazu:

https://www.erlebe.de/portugal/infos/

https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/portugalsicherheit/210900

https://www.adac.de/news/urlaub-portugal-corona/

https://www.visitportugal.com/de/content/covid-19-informationen-%C3%BCber-ma%C3%9Fnahmen-portugal#

 

Bei der Einreise ist eine elektronische Reiseanmeldung [https://portugalcleanandsafe.pt/en/passenger-locator-card] notwendig. Dazu müssen genaue Angaben zum Zielort und zur  Erreichbarkeit angegeben werden. Danach erhält jeder Reisende einen personalisierten QR-Code, der ständig mitgeführt werden muss.

Bei Ankunft wird zunächst Fieber gemessen, das Tragen einer Maske ist immer Voraussetzung, ebenso ein notwendiger Abstand zum Nächsten. Möglicherweise müssen wir uns nach 6 bzw.12 Tagen neu im Land vorstellen und testen lassen.  

Es ist unsere erste Reise, die für uns wie eine Wundertüte ist!


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Portugal - wir kommen!

QR-Code unserer Blogseite hier scannen.
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Nur noch wenige Tage bis zu unserer Abreise. Lange haben wir wegen Corona gezögert. Und dann haben wir uns einen Stoss gegeben, der uns vorwärts trieb und uns zu einem Reiseziel führte. Es musste dann wieder die  Algarve dran glauben. Kennen wir doch von vielen Reisen 😉! Ausschlaggebend war wieder einmal das Wetter Portugals. Gemeint ist natürlich die Wärme der Sonne dort! Aber natürlich auch die Naturschönheiten des Landes.  Wer will da noch zögern? Pläne gibt es schon genug! Wir freuen uns auf Portugal!

Und trotzdem... "Corona" hält uns wach und läßt uns weiter vorsichtig sein. Deswegen haben wir auch einige zusätzliche organisatorische Voraussetzunegn für Portugal erfüllen müssen. In Quarteira haben wir wieder eine Ferienwohnung direkt am Atlantik angemietet, so dass wir weitgehend von fast allem unabhängig sind. Zusätzlich haben wir bereits einen PKW geordert, um auch da nicht auf andere Verkehrsmittel angewiesen zu sein. Nun wird uns in wenigen Tagen die Lufthansa von Frankfurt aus nach Faro bringen ... und unsere Tour kann starten. Wir haben keine Rückreise gebucht. Das wollten wir uns offen halten. Aber es wird wohl mit großer Wahrscheinlichkeit Mitte/Ende März22 werden 😀.

 

Wenn irgendwie möglich, werden wir regelmäßig hier im Blog berichten. Insbesondere dann, wenn wir uns gewisse Abstecher im Land erlauben. 


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Wir starten Mitte Januar und werden aus Portugal live berichten.

Wir werden ab Mitte Januar 2022 von der Algarve/Portugal hier im Blog live berichten. Ende offen!
Wir werden ab Mitte Januar 2022 von der Algarve/Portugal hier im Blog live berichten. Ende offen!
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Interessante Online Tools, die auch wir manchmal einsetzen!



Texte auf Bilder online einfügen: einfach und schnell:

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Prosit Neujahr!

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Wir konnten es nicht unterdrücken: Neue Euros erstellt!

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Euros in großen Mengen!
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