Irland/Nordirland - Busrundreise 27.4.-8.5.2015

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Quelle: http://irish-net.de/
Quelle: http://irish-net.de/

 

Karte des Wild-Atlantic-Way Irlands.

 

Hier kann man ein PDF-EBook dazu kostenlos anfordern. 

Oder/und: Wild Atlantic Way 2500 km (PDF-Heft-Artikel) hier ebenfalls kostenlos.

 Nur zur Info:

1 Kilometer: 0,621 Meilen -1 Meile: 1,609 Kilometer

1 Pfund: 0,454 Kilogramm -1 Kilogramm: 2,205 Pfund

1 Liter: 0,22 UK Gallonen -1 Gallone: 4,546 Liter

1 Pint: 0,56 Liter -1 Liter: 1,785 Pints

Nordirland: Umrechnungstabelle Pfund/Euro

Strom: 220 Volt in Irland, 240 Volt in Nordirland

(Adapter für Steckdosen!!!)



Geologische Infos:

Irland ist eine Insel im Atlantischen Ozean im Nordwesten Europas. Der Ozean formte die raue Küstenlinie, sowie viele Inseln, Halbinseln und Buchten. Besonderes Merkmal der irischen Geographie sind die zentral gelegenen, von Gebirgen umschlossenen Ebenen.

Die Insel Irland (Gesamtfläche 84.079 km²) ist politisch in die Republik Irland und das britische Nordirland geteilt. Die Irische See und der Nordkanal trennen Irland von Großbritannien, die Keltische See liegt zwischen Irland und dem europäischen Festland.

Die älteste Gesteinsformation Irlands ist etwa 1,7 Milliarden Jahre alt und findet sich auf Inishtrahull Island an der Küste des County Donegal. In anderen Teilen Donegals entdeckten Wissenschaftler Findlinge, die noch von der letzten Eiszeit künden. Vor etwa 600 Millionen Jahren, am Ende des Präkambriums, wurde die irische Landmasse in zwei Teile zertrennt. Die eine Hälfte lag im östlichen Teil des Urozeans Iapetus, die andere in dessen Westhälfte. Beide Teile befanden sich zum damaligen Zeitpunkt in etwa auf dem gleichen Breitengrad wie das heutige Südafrika. 

Während der nächsten 50 Millionen Jahre drifteten die beiden Hälften wieder aufeinander zu, bis sie sich schließlich vor etwa 440 Millionen Jahren wieder vereinigten.Die Berge im Nordwesten Irlands sowie der Granit aus Donegal und Wicklow waren eine Folge dieser Wiedervereinigung.

Die irische Landmasse lag nun oberhalb des Meeresspiegels in der Nähe des Äquators. Aus dieser Zeit sind in Kiltorcan, County Kilkenny, noch versteinerte Bäume sowie auf Valentia Island fossile Süßwassermuscheln und in Schiefer die Fußabdrücke einer vierbeinigen Amphibie erhalten. 

Vor etwa 400 Millionen und 300 Millionen Jahren versank Nordwesteuropa – auch Irland – in einem warmen, kalziumreichen Ozean. Großartige Korallenriffe formten in dieser Zeit den Kalkstein, der heute noch etwa 65 Prozent des steinernen Mantels Irlands ausmacht. Als sich das Wasser zurückzog, bildeten sich tropische Urwälder und Sümpfe. Im Karbon wandelten sich diese zu Kohle, die jedoch größtenteils der Erosion zum Opfer fiel. Während dieser Zeit bewegte sich Irland weiter nordwärts. 

Vor etwa 250 Millionen Jahren befand sich Irland auf Höhe des heutigen Nordafrika und hatte ein Wüstenklima. Zu dieser Zeit erodierten große Teile der Kohle und des Sandsteins. Resultat war die heutige Karstlandschaft in Burren im County Clare.

Etwas später bildeten sich die organischen Ablagerungen, die heute als Erdgas und Erdöl wichtige Stützen der irischen Wirtschaft darstellen. Vor 150 Millionen Jahren versank die Insel erneut im Ozean, so dass sich weitläufige Kalkablagerungen bilden konnten. Spuren davon liegen in Nordirland noch unter Basaltgestein.

Vor 65 Millionen Jahren begann eine Zeit vulkanischer Aktivität. Die Mourne Mountains und andere Gebirgszüge sind Folgen dieser Epoche. Günstige klimatische Bedingungen ließen eine üppige Vegetation wachsen, die noch heute, ungenutzt im County Antrim, als Braunkohle existiert. 

Vor 25 Millionen Jahren war Irland schon nahe seiner heutigen Position. Durch Erosionsvorgänge hatte sich schon eine mächtige Erdschicht entwickelt, die den größten Teil des steinernen Mantels bedeckte. Dort, wo das Wasser nicht abfließen konnte, entstanden Tonschichten. Als sich das Klima abzukühlen begann, verlangsamte sich die Bodenbildung und die Flora und Fauna begann sich so zu entwickeln, wie sie die ersten menschlichen Siedler vorfinden sollten. Vor etwa 3 Millionen Jahren hatte sich die heute existierende Landschaft geformt.

Seit etwa 1,7 Millionen Jahren ist die Erde ständig einander ablösenden Kalt- und Warmperioden ausgesetzt. Die frühesten Zeugnisse auf Irland stammen aus der Warmperiode des Ballylinian, die vor circa 500.000 Jahren einsetzte. Den stärksten Eindruck hinterließen jedoch die Eiszeiten.

Am offensichtlichsten sind die noch heute zu bewundernden Gletschertäler, wie jenes in Glendalough, Gletscherseen, Kare, Drumlins und Oser (irisch: eiscir). Das eindrucksvollste Os liegt in Esker Riada. Es teilt die Insel in einen Nord- und einen Südteil und wurde einstmals als Schnellstraße genutzt.

Das weite zentralgelegene Flachland Irlands besteht aus Kalkstein, der von Schichten aus Gletschermaterial, Ton und Sand sowie von Seen und Moorlandschaften bedeckt ist. Das größte Regenmoor ist das Bog of Allen. Die küstennahen Gebirge unterscheiden sich sehr stark hinsichtlich ihrer geologischen Struktur. Im Süden bestehen die Berge aus altem roten Sandstein mit Flussbetten aus Kalkstein. In Galway, im County Mayo, in Donegal, im County Down, und in Wicklow sind die Berge aus Granit aufgebaut, während die Hochebene im Nord-Osten des Landes aus Basalt aufgebaut ist. Die bemerkenswerteste Basaltformation ist Giant’s Causeway im County Antrim.

Im Norden und Westen Irlands formte Wasser, das nicht abfließen konnte, Torf und Gleylandschaften. Im Gegensatz dazu besteht das Erdreich im Süden und Osten aus braunem und grauem Podsol. Dies spiegelt auch die Verteilung der Regenfälle auf der Insel wider, da gerade im Nordwesten der meiste Regen fällt.

Eine ungewöhnliche Landschaft liegt im County Clare im Norden: Der Burren. Dieses Karstgebiet besteht aus verwitterten Kalksteinfelsen, die kaum vom Erdreich bedeckt sind. Es gibt dort mehrere Karsttrichter, in welche Oberflächenwasser eindringt, wodurch sich ein ausgedehntes Höhlensystem geformt hat.

Das Klima Irlands ist gemäßigt, obwohl es aufgrund des nordatlantischen Stromes wesentlich wärmer ist als in anderen Regionen des gleichen Breitengrades. Der vorherrschende Wind weht meist von Südwesten nach Nordosten. Regen ist daher besonders charakteristisch für das westirische Klima, auf Valentia Island an der Westküste fällt jährlich zweimal so viel Regen wie in Dublin (1400 mm gegenüber 762 mm). Etwa 60 % der jährlichen Regenmenge fallen zwischen August und Januar.

Mit durchschnittlich fünf bis sieben Stunden Sonnenschein sind Mai und Juni die sonnigsten Monate. Januar und Februar sind mit einer Durchschnittstemperatur von 4 bis 7 °C die beiden kältesten, Juli und August sind mit 14 bis 16 °C die beiden wärmsten Monate des Jahres.

Irland hat etwa 12.000 km² Marschland, zum großen Teil bestehend aus Deckenmooren, sowie aus Hochmooren. Die Deckenmoore entwickelten sich vor allem dort, wo die Bauern des Neolithikums Bäume fällten und damit ungewollt ideale Lebensbedingungen für Pflanzen wie die Besenheide und Binsengewächse schufen. Durch das feuchte Klima Irlands und die zunehmende Versäuerung wuchsen aus den Resten dieser Pflanzen mächtige Torfschichten. Hochmoore sind vor allem im Talbecken vom Shannon sehr verbreitet. Sie bildeten sich am Ende der letzten Eiszeit, als sich dort Talsenken mit Wasser füllten.

Quelle:http://de.wikipedia.org/wiki/Geographie_Irlands


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