Wir haben die Trauminsel Pico im Atlantik gefunden

Was für ein erlebnisreicher Tag! Auch wenn das Wetter nicht "touristengerecht" war, die Sonne sich versteckte, stattdessen Wolken, Wind und Regentropfen sich präsentierten, war der heutige Tag für uns ein absoluter Höhepunkt. Und das, obwohl wir die kleine Insel Pico nur zu einem winzigen Teil an der Nordostküste gesehen haben. Für uns ist sie unsere Trauminsel! Aber der Reihe nach... 

 

Natürlich fuhren wir wieder früh los. Gefrühstückt, dann getankt und ab zum Hafen. Um 9:30 Uhr wurden wir zwecks Auto-Rückgabe erwartet. Funktionierte wieder hervorragend. Der "Service-Man" beförderte sogar unsere Koffer durch das bekannte Hafentor bis in den bereitstehenden Gepäck-Container. Wir waren sehr dankbar dafür! Die Wartezeit verbrachten wir im "Atlantico-Line"-Warteraum bis die Fähre um 10:15 Uhr eintraf. Wir, nur noch mit unserem Handgepäck beladen, betraten das Boot. Nicht riesig, aber stabil, das Schiff, lach! Und an das Schaukeln hatten wir uns schnell während der 50-minutigen Überfahrt gewöhnt. Mit einer mitreisenden Portugiesin kamen wir ins Gespräch und erfuhren, dass sie hier auf der Insel  ihr Haus/ihre Wohnungen vermietet, auch langfristig. Wir wurden hellhörig! (Sie spricht neben ihrer Muttersprache Französisch und Englisch. Eine Visitenkarte mit ihrer E-Mail-Adresse stellen wir hier im Internet ein für ebenfalls Interessierte!) Und für unsere Leser der Hinweis: Wir sind nicht vorzeitig vom Schiff ausgestiegen, falls da irgendwelche Zweifel aufgekommen sein sollten, lach, lach! Wir kamen also im südlichen Hafen "Sao Roque" an, werden aber unsere Weiterfahrt übermorgen vom Hafen in Madelena vornehmen, auch hier unseren PKW abgeben, den wir übernommen haben und dann die Fähre nach Faial nehmen. Die PKW-Übergabe war wieder einmal total problemlos. Ach, wäre das doch auf dem europäischen Festland auch immer so!

Dann fuhren wir ca. 20 km bis zur Stadt Madelena, hier ist auch unser Hotel  "Caravelas". Großes Hotel, direkt am Hafen gelegen. Die Zufahrt war für uns etwas undurchsichtig, auch weil unser Navi uns immer wieder in Einbahnstrassen schicken wollte. Doch wir reagierten verständlicherweise nicht darauf :-). Irgendwie haben wir es dann doch geschafft, einen hotelnahen Parkplatz zu finden, um dann festzustellen, dass im Innenhof des Hotels ein hoteleigener Parkplatz vorhanden ist, der über einen separaten Zugang zu erreichen ist.

Man übergab uns dann unsere Zimmer-Keys, Frühstückszeiten, ... und natürlich den wichtigen Code für unseren Internetzugang. 

Und dann wollten wir wieder einmal unseren verdienten "Mittagstisch" zu uns nehmen. Nein, wir haben uns im Hotel keine Empfehlung geben lassen. Wir sind durch den Ort geschlendert und fanden auf Anhieb ein Lokal, dass uns sehr zusagte,... auch wegen der modernen Optik. Wir rein und uns die Speisekarte geben lassen. Wie immer wurden wir auch hier sehr freundlich bedient! Ein Lob allen Insulanern!!!

Es mußte auch heute wieder ein Rind dran glauben. Mein Rind war mit einer extrem leckeren, aber ungewöhnlichen Kaffeesoße begossen, Dagmars Rind strotze nur so vor Kräuterbutter mit reichlich Knoblauch. Möglicherweise lassen wir uns dort morgen wieder verwöhnen. Heute leisteten wir uns sogar als Nachtisch jeder eine Eisportion, die das Sahnehäubchen war. Und ich meinen Espresso und Dagmar ihren Milchkaffee Galao. Danach aber sollte der Tag noch nicht zu Ende sein. Kurz überlegt und uns für eine kurze Tour  an der Küste entlang entschieden. Das war für uns der Hammer!!! Die beiden bisher besuchten Inseln waren/sind natürlich auch aus Vulkangestein entstanden, aber man sah selten direkt Lavabrocken bzw. Basaltgestein. Hier kommt man aus den Brocken gar nicht mehr raus. Und das Beste: Innerhalb der Steinwälle bauen sie hier Wein an. Und es ist der bekannteste Wein der Azoren. Und an der Küste kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus, weil überall die Meereswellen brodeln und gegen die Klippen schlagen. Fantastisch!!! Mal sehen, was uns morgen auf der anderen Seite der Insel erwartet. Die Bergspitze vom Pico haben wir bei den heutigen Wolken natürlich noch nicht gesehen. Den Anblick hatten wir ja schon aus der Ferne von der Nachbarinsel Sao Jorge. Jetzt legen wir die Füße hoch und lassen den Tag mit einem kleinen Bierchen ausklingen.

 

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Diese Adresse für Vermietungen wurde uns heute von einer Mitreisenden übergeben. Bestimmt interessant für Interessierte.
Diese Adresse für Vermietungen wurde uns heute von einer Mitreisenden übergeben. Bestimmt interessant für Interessierte.

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Kommentare: 2
  • #1

    Michaela (Dienstag, 24 Januar 2017 08:24)

    Mit welcher Kamera fotografiert ihr jetzt eigentlich?
    LG, Michaela

  • #2

    TM Anni (Dienstag, 24 Januar 2017 08:47)

    #Michaela. Die Insel wäre auch was für euch als Ziel. Sie ist großartig! _ Fast alle eingestellten Fotos sind mit der Lumix-LX 7 gemacht. Vorteil dieser Kamera: Sie löst sehr schnell aus und ist mit 1.4 extrem lichtstark. Besondere Fotos machen wir zusätzlich mit der Lumix-LX FZ 150, da sie einen großen Zoombereich hat. Dagmar fotografiert mit der Lumix-LX FZ 73-60 X. Spiegelkameras wären natürlich super, aber sind schwer und benötigen mehr Zeit zur Einstellung. Bis dann...