Mit dem PKW über den Elberadweg bei Königstein

Radweg an der Elbe - bei Königstein
Radweg an der Elbe - bei Königstein

25.7.2017

Das kann auch nur uns passieren! Nichtsahnend fuhren wir vor Mittag mit dem PKW los, um uns in Königstein die Festung anzusehen. Wir wollten eine Nebenstrecke nehmen, die wir natürlich nicht kannten. Aber jetzt kennen wir sie,lach!

Von Ferne hatten wir einen wunderschönen Blick auf die Festung Königstein. Und wir kamen immer der Elbe näher. Die Straße wurde immer enger, aber das mögen wir ja. Und die Radfahrer wurden immer mehr. Eigentlich störten wir. Aber da kein Verbotsschild da war, fuhren wir bis Königstein weiter. Und am Schluss bemerkten wir, dass wir mit dem Auto über den berühmten Elberadweg gefahren sind. ... würden wir jederzeit wieder machen.

Dann ging es Richtung Festung ; bis zu einem Parkhaus/Parkplatz (teuer!) - und dahinter ein Landhaus "Neue Schänke" mit einem eigenen Parkplatz. Dort kehrten wir natürlich direkt ein und ließen uns verwöhnen.  Und von der tollen Knoblauchsuppe werde ich in Jahren noch träumen. (Ich denke, da werden wir bald wieder einkehren...!) Kurz dabei sahen wir auf einem großen Scheunengebäude eine hübsche Sonnenuhr, die wir heute zum Schatz des Tages erklären. Unweit vom Gasthaus sahen wir auch diese bekannten bunten Bähnchen stehen, die die Besucher bis zur Festung Königstein hochfahren. Wir durften unseren PKW auf dem Gasthaus-Parkplatz stehen lassen und fuhren dann mit einem von ihnen hoch (4 € hin und rück/Pers.). 

Nach wenigen Minuten schon kamen wir oben am Eingang der Festung an. Aber wir haben sie nicht betreten, denn der Eintrittspreis von 10 €/Pers. (mit oder ohne Aufzug) erschien uns einfach zu hoch. Wir denken, man kann auch von außen schon die Mächtigkeit der Festung erfassen und muss nicht das ganze Gelände abgehen, auch wenn die Festung Königstein ein einzigartiger Zeuge europäischer Festungsbaukunst ist. "Über 800 Jahre Geschichte haben diese Wehranlage zu einem eindrucksvollen Ensemble von Bauwerken der Spätgotik, der Renaissance, des Barock und des 19. Jahrhunderts werden lassen."

Dann führte uns unser Weg nur noch zurück zum Stellplatz in Struppen, diesmal aber nicht über den Elberadweg, lach.

Morgen? Wir überlegen, falls es nicht regnet, morgen nochmal nach Dresden (~25 km) in die Altstadt zu fahren, auch um das "Grüne Gewölbe" zu besichtigen. Heute gucken wir nur noch im TV Damenfußball Deutschland -Russland.



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Kommentare: 2
  • #1

    eine Autofahrerin (Mittwoch, 26 Juli 2017 11:04)

    Gut gemacht! Mit dem Fahrrad auf 'nem Radweg kann ja jeder! :-)))

  • #2

    TM Anni (Mittwoch, 26 Juli 2017 17:29)

    ...finden wir auch! Deswegen mal die andere Art einen Radweg zu befahren :-)!!!