Terceira- Insel der Gegensätze

Wieder früh los. Nix wie raus, um  die Insel  weiter zu erkunden. Also links bzw. rechts raus, in den Osten. Zunächst über die Schnellstraße in den Norden der Insel. An einigen Stellen fanden wir Abzweige, um ganz nahe an die Küste zu kommen. Das Meer tobte hier bereits kräftig.

Und dann kamen wir in Biscoitos an. Der Atlantik tobte dort extrem mächtig. Er tobte sich richtig aus. Die Wellen überschlugen sich. Die Lavafelsen wurden meterhoch umspült. Und das bei herrlichen Temperaturen. Wieder über 20°C. Mehr muss aber für uns nicht sein. Touristen waren  nur wenige zu sehen.

Wir sahen ein Restaurant in der Nähe, das einen guten Eindruck auf uns  machte. Wir ...  hinein. Wir hatten von einem typischen Insel- "Gulasch" gelesen, den wir testen wollten. Leider war der aber alle. Aber wir wurden trotzdem reichlich und gut satt.

Na, wir fuhren natürlich weiter. Es gibt ja ne Menge auf der Insel zu sehen. Wir fuhren weiter über die R1-1, die eigentlich um die ganze Insel führt.

Wir fuhren weiter Richtung Westen. Unterwegs durchfuhren  wir natürlich immer wieder nette, urige Ortschaften. Fast jeder Ort hat seine eigene Kirche, dazu auch meistens eine kleine, bunt bemalte Kapelle, sogenannte "Imperios", die auch als Heilig Geist Kapellen bezeichnet werden.

Bei der Weiterfahrt  Richtung Serreta haben wir einen wunderschönen Wald durchfahren, den wir schon als Nebelwald bezeichnen möchten. Eine ungeordnete, urige Landschaft, die dunkel und fast schon unheimlich wirkte.

Und dann kamen wir zum Punkt Queimado, eine wunderschöne Lavalandschaft direkt unten an der Küste. Tausende Lavabrocken lagen dort, die bis in den Atlantik reichten und dort mit brausenden Wellen umspült wurden. Den kleinen Leuchtturm vorher haben wir ignoriert. Er hatte für uns keine Daseinsberechtigung. Die Sonne war da, aber leider nur an der Küste und weniger in großen Höhen.

Den Abzweig zur Serra Santa Barbara haben wir zunächst mal links liegen gelassen. Möchten wir ja morgen machen. Und vielleicht auch den Besuch eines Vulkanschlotes. Ein toller Tag mit vielen sehenswerten Erlebnissen.

Weniger schön ist die Tatsache, dass der Internetzugang im Hotel ein Glücksspiel ist. So sind wir gestern bei Burger King gewesen und haben dort den Zugang genutzt, um zumindest die Tagesfotos "hoch zu laden". Noch dummer war dann, dass auch die Batterie meiner PC-Maus ihren Geist aufgegeben hatte. Also alles sehr mühsam. Aber letzteres konnte ich dann in dem "Supermarkt Continente" beheben.

Morgen? Hoffen auf eine gute Internetverbindung!


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