Abseits der Hauptstraßen unterwegs: Orangen- , Mandel- und Olivenbäume

Heute haben wir es geschafft, unsere 195 km zu fahren, ohne die kostenpflichtige Autobahn  zu nutzen, auch wenn die "normalen Straßen" uns mit den vielen Kreisverkehren total stören. In der Hauptreisezeit muss das hier an der Algarve  ein Chaos sein. Wir jedenfalls wollten heute zu dem Ort Alte, ein weißes Städtchen, nicht weit von der Küste entfernt. Dort gibt es eine interessante Kirche und eine bekannte Karstquelle (Fontes). Aber beides wollten wir nicht sehen, denn... wir machen in diesem Jahr  ja keinen Kulturtrip, sondern NUR einen Naturtrip. Das ist hoffentlich schon einigen Lesern und "Mitreisenden" aufgefallen, lach!

Bis Alte fuhren wir über die Schnellstraße IC1 und dann die N124. In Alte angekommen, kamen wir nicht weiter, denn der Wochenmarkt hatte die Hauptstraße total blockiert. Also einen  Schleichweg gesucht, um zu den "Fontes" zu kommen, denn ab dort  gibt es eine nicht befestigte Straße, die wir kannten und die auf uns einen besonderen Reiz ausübt. Bei unserem letzten Besuch mussten wir auf der Strecke drehen, weil es kein Weiterkommen gab. Heute starteten wir einen neuen Versuch, der uns auch gelungen ist. Links und rechts Steine, Felsen, Pflanzen und wir mitten drin. Das Wandergebiet "Rocha da Pena" ließen wir unbeachtet von uns links liegen. So fuhren wir bis zu dem Örtchen Benafim. Und da wären wir fast zwischen zwei Hauswänden mit dem PKW stecken geblieben. An der Kreuzung zur N124 tranken in wir in dem Lokal "Hamburgo" unseren wohlverdienten Kaffee. Von da ab befuhren wir aber weiter die N124, die uns bis auf 500 m NN führte. Wir hatten einen wunderbaren Weitblick über die Bergwelt. So fuhren wir über eine toll zu fahrende Straße bis Cachopo. Dort wechselten wir auf die Nebenstrecke N397 bis Tavira. In Tavira wollten wir unseren "Mittagstisch" zu uns nehmen. Ist uns tatsächlich auch gelungen. Aber... meine Fische werden immer kleiner! Heute gab es Sardinen. So klein, dass man sie kaum auf einem Teller findet. Und relativ gesehen mit viel zu großen Gräten! Also, ab sofort gehts in die umgekehrte Richtung von klein nach groß ;-)!

Tavira ist schon eine schöne (Touristen- ) Stadt... mit der bekannten Römerbrücke. Aber wir haben uns nicht lange dort aufgehalten. Über die N125 sind wir dann bis zum Hotel zurück gefahren und waren tatsächlich ein bisschen müde. Es war schon nach 17 Uhr.

Morgen? Hotel wechseln und bis Quarteira fahren. 


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