Attahöhle: Unterwelt im Sauerland

Attahöhle im Sauerland
Attahöhle, Sauerland (Quelle: Wikipedia) Werbe-Postkarte von 1910

Die Atta-Höhle oder Attendorner Tropfsteinhöhle in Attendorn (Sauerland) gilt, nicht zuletzt aufgrund ihrer Vielfaltigkeit und Farbigkeit, als eine der größten und schönsten Tropfsteinhöhlen Deutschlands. Sie ist heute mit jährlich ungefähr 150.000 bis 200.000 Besuchern die meistbesuchte deutsche Schauhöhle. Die Gesamtlänge der Atta-Höhle misst 6.670 m von denen etwa 1.800 m für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Die Führung durch die leicht begehbare Höhle dauert etwa 40 Minuten. Dabei beträgt die Temperatur in der Atta-Höhle konstant 9°C. 

Im Sauerland kann man auch auf unterirdische Entdeckungsreise gehen: Die Atta-Höhle im Süden der Region ist die größte und schönste Tropfsteinhöhle Deutschlands. Ein magisch-mystischer Ort, der 1907 durch puren Zufall entdeckt wird: Steinbrucharbeiter stoßen nach einer Sprengung auf die Höhle. Steinerne Gardinen hängen von den Decken, Stalagmiten und Stalaktiten – kunstvoll gewachsene Gebilde sprießen in der versteckten Welt – entstanden in Millionen von Jahren. (Quelle: WDR)

Attahöhle (Quelle: WDR)
Attahöhle (Quelle: WDR)

Entdeckt wurde die Atta-Höhle durch einen Zufall. Was für ein Zufall! Steinbrucharbeiter der Biggetaler Kalkwerke trauten am 19. Juli 1907 bei Sprengungen ihren Augen nicht: als sich die Riesenstaubwolke der Expolsion gelegt hatte, blickten Sie in einen freigelegten und von sonnigem Tageslicht durchfluteten Felsspalt. Sie krochen hinein und was sie sahen, verschlug ihnen die Sprache. Die Arbeiter blickten in ein Labyrinth aus schönsten Tropfsteingebilden – kunstvoll gewachsenen Stalagmiten und Stalaktiten – steinernen Gardinen, die an der Felsdecke kunstvoll herab hingen, als habe ein Dekorateur seine Meisterprüfung damit gemacht. Die Steinbrucharbeiter von Attendorn hatten – ohne es zu wissen – den Eingang für eines der größten Naturwunder dieser Erde freigelegt: den Eingang zur sagenhaften Atta-Höhle. Benannt nach der Fürstin Atta, die der Hansestadt Attendorn ihren Namen gab. (Quelle: www.sauerland.com)

Natürlich gibt es im Sauerland noch VIEL, VIEL mehr zu bestaunen. Beispielsweise Besuch der Dechenhöhle und den Eiszeitweg des dortigen Höhelnmuseums  (PDF) oder ein ungewöhnliches Tauchen in einem Schiefer-Bergwerk oder eine Schiffstour auf dem Biggesee. Nicht zuletzt findet man viele Wanderwege dort.


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