Unser Rückblick auf das Jahr 2017

Rückblick auf unser Jahr 2017

 

War nicht erst gestern Januar 2017? Die Zeit rast dahin und wir mit ihr. Unser Rückblick macht uns heute mal wieder bewusst, wie vergänglich alles ist. Nicht vergänglich sind unsere Erinnerungen an unsere Reisen, die wir in diesem Jahr gemacht haben.

 

Ursprünglich waren zwar weniger Touren geplant, aber wie das Leben manchmal so spielt, ergab es sich dann doch anders. Und so haben wir tatsächlich viele Pläne umsetzen können und sind innerhalb von Europa wirklich weit gereist. Dabei ist diesmal unser Wohnmobil zu kurz gekommen zu Gunsten von Flugzeug und PKW. Aber Manches muss man eben anders organisieren, um Zeit zu gewinnen und Strecken zu überbrücken.

 

In Erinnerung ist uns natürlich unsere erste Azorenreise im Januar, die uns so begeistert hat, dass wir im Oktober uns wieder dorthin auf den Weg gemacht haben zur zweiten Azorenreise. Die Vulkanlandschaft mit ihren wunderschönen Lavaflächen kann man nicht vergessen. Und es lief eigentlich alles problemlos, denn es galt vor Ort ja immer entweder eine Fähre oder einen Inlandsflug zu nehmen, um zu einer anderen Azoreninsel zu gelangen. Von den 9 wichtigen Inseln haben wir 5 kennen gelernt. Tolle Inseln!

 

Erwähnen möchten wir auch unseren Aufenthalt im Februar und März 2017 an der Algarve in Portugal. Ganz besonders beeindruckt hat uns das nördlich gelegene Gebiet des Alentejos, da wiederum die Westküste, die wir innerhalb von einer Woche "erfahren" haben. Die Westküste ist schon eine eigene Reise wert, auch noch nicht so überlaufen wie manch andere Gebiete. Die Algarve ist natürlich vom Klima her bevorzugt, die Westküste kann dagegen schon etwas rauer sein. Generell ist Portugal viele Reisen wert.

 

Im April hatten wir uns dann eine neue Art des Reisens ausgesucht, nämlich eine organisierte Busreise durch das Baltikum. Auch wieder eine Erfahrung, die wir nicht missen möchten. Innerhalb von einer Woche haben wir die Höhepunkte der drei baltischen Staaten kennen gelernt. Schwerpunkt waren dabei die Hauptstädte Tallinn, Riga und Vilnius. Uns wurde u.a. auch hier der Einfluss der "Hanse" bewusst gemacht. Ein anderer besonderer Höhepunkt war auch der Besuch der Kurischen Nehrung.

 

Auf unserem Plan stand noch eine weitere Tour, nämlich im Mai für eine Woche die Insel Island. Begleitet wurden wir dabei von Freunden, die die Insel unbedingt kennenlernen wollten. Gemeinsam haben wir von einem Ort aus, der Stadt Selfoss, mit PKWs dann die Insel erkundet im Umkreis von ca. 300 km. Nein, das Wetter war nicht optimal. Das ist ja wohl ein Glücksspiel auf der Insel. Und die Preise passen sich da ebenfalls an und sind nicht touristenfreundlich. Aber die Landschaft der Insel entschädigt für alles. Wir wissen jetzt schon, da möchten wir wieder hin, auch um die Insel ganz zu umrunden.

 

Dann aber hieß es endlich mal mit dem Wohnmobil in Deutschland "Urlaub" machen. Das hatten wir verdient! Ausgesucht hatten wir uns in der Zeit zwischen Mitte Juni und Mitte August wieder einmal den Norden Deutschlands, diesmal sollte es aber auch in den Osten Deutschlands gehen bis an die Grenze zur Tschechoslowakei. Und wir waren unterwegs mit einem von uns gewählten Thema: "Schatzsuche in Deutschland". Ja, wir haben unterwegs viele Schätze gefunden,  eingesammelt oder uns gemerkt. Höhepunkt der Reise war eine Tagestour nach Prag, die wir bestimmt nicht vergessen werden. Tolle Stadt. Aber total überfüllt mit Touristen!

 

Und im Dezember war noch eine weitere Reise angesagt: Teneriffa. Innerhalb von 10 Tagen haben wir, auch mit unseren Freunden gemeinsam, jeden Winkel der Insel per PKW erforscht. Uns blieb nichts verborgen. Der Vulkan Teide war natürlich immer wieder unser Ziel, auch weil er ja mitten auf der Insel liegt und von fast überall aus zu sehen ist. Aber auch die Küsten sind fantastisch, insbesondere der schwarze Küstensand auf der Nordinsel, der zum Verweilen einlädt. Ganz besonders begeistert hat uns immer wieder die Lavalandschaft auf der Insel, die farbenprächtig sich breit macht. "La Tarta" war dabei der Höhepunkt.  Weniger schön waren die Touristenmassen auf der Insel. In den Städten war kaum ein Durchkommen mit dem PKW, das gilt auch für die Ringautobahn, die oft verstopft war und nur noch im Schritttempo zu bewältigen war. Lohnenswert war dagegen wieder eine Tagestour zu Nachbarinsel Gomera, die man vor Ort organisiert buchen kann. In Erinnerung wird uns  da der Pfeifgesang der Einheimischen bleiben, die sich auf ganz besondere Art verständigen. Für uns allerdings total unverständlich!

 

Nun planen wir schon wieder für 2018. Aber da stehen unsere Pläne noch nicht fest. Möglicherweise aber eine längere Tour mit unserem Wohnmobil nach Schweden und auch evtl. Norwegen. Aber in unserem Blog kündigen wir ja alles rechtzeitig an!

 

In unserem Rückblick möchten wir uns bei all unseren Besuchern besonders bedanken, die uns hier mehr oder weniger regelmäßig besuchen und manchmal auch einen netten Kommentar hinterlassen. Ein solches Feedback ist für uns wichtig!

Und wir möchten  euch allen ein frohes, glückliches und komplikationsfreies Jahr 2018 wünschen!

 

Euer Travelmaus-Team

Dagmar & Anni

Dezember 2017

 

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