Es geht los! Darauf warten wir schon lange! WM 2018

Wir sind schon seit Geburt an Fußballfans ;.). Naja, aber kurz danach begann das Interesse für Fußball. Natürlich nur, wenn es um etwas wirklich Außergewöhnliches geht. Und diesmal geht es wieder einmal um etwas Großartiges. Und das auch noch in Russland! Drückt mit uns die Daumen, damit unsere Jungs immer gewinnen! 

Wir haben uns (und für euch)  Apps und Spielpläne herausgesucht:

Google Play:

App1 (Toralarm)   App2 (WM Freunde)  App3 (WM Russland)

Spielpläne:

Spielplan 1 (JPG)  Spielplan 2 (PDF) Spielplan 3 (Excel)


Unsere Art, Kommentare zu verfassen:

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Deutschland pur: Teutoburger Wald (Externsteine & Hermannsdenkmal)

Das Hermannsdenkmal ist eine Kolossalstatue in der Nähe von Hiddesen südwestlich von Detmold in Nordrhein-Westfalen im südlichen Teutoburger Wald. Es wurde zwischen 1838 und 1875 nach Entwürfen von Ernst von Bandel erbaut und am 16. August 1875 eingeweiht. 

Bandel, der lange Jahre in Hannover und Berlin als Bildhauer und Architekt tätig war, hat unter Opferung seines gesamten Privatvermögens an seinem Lebensziel, der Errichtung des Armindenkmals, festgehalten. Unbeirrbar hat er die vielfachen Widerstände, die sich seinem Werk immer wieder entgegenstellten, überwunden.

Das Denkmal soll an den Cheruskerfürsten Arminius erinnern, insbesondere an die sogenannte Schlacht im Teutoburger Wald, in der germanische Stämme unter seiner Führung den drei römischen Legionen XVII, XVIII und XIX unter Publius Quinctilius Varus im Jahre 9 eine entscheidende Niederlage beibrachten.

Mit einer Figurhöhe von 26,57 Metern und einer Gesamthöhe von 53,46 Metern ist es die höchste Statue Deutschlands und war von 1875 bis zur Erbauung der Freiheitsstatue 1886 die höchste Statue der westlichen Welt. 

Die Externsteine sind eine markante, 40 m hohe aufragende Sandstein-Felsformation im Teutoburger Wald und als solche eine herausragende Natursehenswürdigkeit Deutschlands, die unter Natur- und Kulturdenkmalschutz steht. Die Felsen sind vom Wiembecketeich und einer parkartigen Anlage umgeben. Die Externsteine liegen im Gebiet der Stadt Horn-Bad Meinberg im Kreis Lippe in Nordrhein-Westfalen. Den Externsteinen werden besondere kulturgeschichtliche Bedeutungen zugeschrieben. 

Jährlich besuchen rund eine halbe Millionen Menschen die Externsteine.

Wir waren schon lange nicht mehr im Teutoburger Wald, um die besonderen Sehenswürdigkeiten neu zu erleben. Aber das ändert sich nach dem heutigen Bericht. Ehrenwort!

Quelle: OstwestfalenLippe GmbH
Quelle: OstwestfalenLippe GmbH

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Alexander Gerst: "Wir sind dann weg..."

Wann folgen die ersten Urlaubsflüge ins All ;-) ???

 

Am 6. Juni 2018 fliegt Alexander Gerst erneut zur Internationalen Raumstation ISS ins All. Der Deutsche Astronaut hat hierzulande für eine neue Raumfahrt-Euphorie gesorgt. Sechs Monate soll sein Aufenthalt im All dauern. Uns fasziniert sein Tun und seine Energie und deswegen verfolgen wir ihn in der Presse. Und deswegen weisen wir auf ihn besonders hier in unserem  Blog hin.

Die XXL-Grafik zeigt wissenswerte Fakten und erstaunliche Rekorde.

Quelle Text/Grafik: de.statista.com/themen/2278/raumfahrt/

 

Alexander Gerst (Quelle: ZDF)
Alexander Gerst (Quelle: ZDF)

Überbordende Neugier war Alexander Gerst quasi in die Wiege gelegt. "Als kleiner Junge schon habe ich mich für alles interessiert, was mit der Entdeckung der Welt zu tun hatte: für Vulkane, Stürme, Erdgeschichte, ferne Kulturen und Länder – und für das All", schreibt Gerst in seinem Buch "166 Tage im All". Am morgigen Mittwoch bricht der 42-Jährige zu seinem wohl größten Abenteuer auf: 188 Tage lebt und forscht er an Bord der ISS. Im Herbst übernimmt er dort sogar das Kommando.
Bereits als Jugendlicher machte sich der 1976 in Künzelsau in Baden-Württemberg geborene Gerst auf, die Welt zu erkunden. Nach dem Abitur in Öhringen und Zivildienst beim Roten Kreuz reiste er mit dem Rucksack durch Zentralamerika, Australien und Neuseeland. Er studierte in Karlsruhe Geophysik und forschte an der Universität Hamburg, erklomm Vulkane in der Antarktis, Vanuatu und Äthiopien.
Quelle: 
www.t-online.de/nachrichten/


Statistiken zur Raumfahrt

Die Möglichkeit, die Grenzen der Erde hinter sich zu lassen und in die Weiten des Weltraums zu reisen, fasziniert die Menschheit bereits seit der Antike. Die faktische Realisierung dieses Traums begann im Jahr 1957 mit der Weltraumsonde Sputnik-1 der Sowjetunion, mit der es erstmals gelang, einen Satelliten in die Erdumlaufbahn zu bringen. Seitdem hat es 316 bemannte Raketenstarts gegeben, die maßgeblich von der USA und Russland durchgeführt worden sind. Ziel der heutigen Raumfahrt ist die Erforschung, aber auch die kommerzielle Nutzbarmachung des Weltalls. Hierzu stand im Jahr 2013 weltweit ein Budget von 314,17 Milliarden Euro zur Verfügung. 

Der Schwerpunkt der internationalen Raumfahrtindustrie liegt weiterhin in den USA. Trotz eines abklingenden öffentlichen Interesses steigen in den Vereinigten Staaten die Umsätze der Raumfahrtunternehmen kontinuierlich auf zuletzt 47,13 Milliarden US-Dollar an. Allein für die Finanzierung der NASA investiert die US-Regierung rund 18 Milliarden US- Dollar jährlich. Aber auch in Europa stellt die Raumfahrt einen beträchtlichen Wirtschaftszweig mit mehr als 7 Milliarden Euro Umsatz im vergangenen Jahr dar. Wichtigste Akteur ist hierbei die European Space Agency mit über 2.100 Mitarbeitern, an der Deutschland, Frankreich und das Vereinigte Königreich maßgeblich beteiligt sind. 

Ein aus wirtschaftlicher und unternehmerischer Sicht besonders lukrativer Bereich ist die Nutzung und Produktion von Satelliten. Mittlerweile befinden sich fast 1.300 Satelliten im Weltall, wovon etwa 40 Prozent für die kommerzielle Nutzung vorgesehen sind. Über die Herstellung, den Betrieb und die Wartung von Satelliten konnten so zuletzt rund 195 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet werden. 



Alexander Gerst (Quelle: Orange-Handelsblatt)
Alexander Gerst (Quelle: Orange-Handelsblatt)


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Mit der Zahnradbahn auf den Drachenfels: Panoramablick auf Rhein und Eifel

Drachenfelds / Siebengebirge (Quelle: Wikipedia)
Drachenfelds / Siebengebirge (Quelle: Wikipedia)

Der Drachenfels ist ein Tagesausflugsziel am Rhein mit der ältesten Zahnradbahn Deutschlands sowie Schloss Drachenburg und der Altstadt Königswinter.

 

Seit Juli 1883 befördert die Drachenfelsbahn Passagiere von der Talstation Königswinter bis zum Ausflugslokal oben an der Drachenfelsruine und ist somit die älteste Zahnradbahn Deutschlands. Die Strecke ist gut 1,5 Kilometer lang, hat etwa 220 Meter Höhenunterschied bei einer maximalen Steigung von 20% und besitzt eine Zwischenstation bei Schloss Drachenburg.
(Die Fahrten finden halbstündlich statt und kosten 10 Euro für Erwachsene inklusive Rückfahrt bzw. 8 Euro für eine einfache Fahrt. Kinder bis 13 Jahre zahlen 5,50 Euro bzw. 5 Euro. Der Fels nicht nicht per PKW erreichbar!).

 

Auf dem Drachenfels hauste einst ein ungeheurer Drache in einer Höhle. Die Bewohner des Rheintals hatten große Angst und da sie ihm schutzlos ausgeliefert waren, ehrten sie das Untier, indem sie ihm jedes Jahr eine Jungfrau zum Opfer preisgaben. Eines Tages kam ein junger Held namens Siegfried den Rhein herauf geritten, der den Drachen aus seiner Höhle vertrieb und tötete. Durch ein Bad in dessen Blut soll der junge Recke dann Unverwundbarkeit erlangt haben.

 

Blick vom Drachenfels auf den Rhein (Queller: Wikipedia
Blick vom Drachenfels auf den Rhein (Queller: Wikipedia

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1200 Tier- & über 6000 Pflanzenarten gibt es nur hier: Wilhelma in Stuttgart

Der Stuttgarter Zoo Wilhelma  bietet alles: Von Affe bis Zebra

Die Wilhelma ist der einzige zoologisch-botanische Garten Deutschlands und dank der einmaligen Kombination aus Tierpark, botanischem Garten und historischem Park einzigartig auf der Welt.

Sie ist ein zoologisch-botanischer Garten in Stuttgart. Sie zählt mit jährlich über einer Million Besuchern zu den  meist besuchten zoologischen Gärten in Deutschland. Die Wilhelma zeigt heute auf etwa 30 Hektar rund 11.500 Tiere aus aller Welt. Mit über 1200 Arten ist sie nach dem Zoologischen Garten Berlin mit 1504 Arten der zweitartenreichste Zoo Deutschlands. Der botanische Bereich präsentiert etwa 6000 Pflanzenarten aus allen 

Klimazonen der Erde.

Und damit ist klar, mehr tolle Fotomotive findet man wohl so komprimiert selten. Beispielsweise: Die Seerosen im 650 Quadratmeter großen Teich im Maurischen Garten sind die größten der Welt und können auf einem einzelnen Blatt ein Gewicht von bis zu 70 Kilogramm tragen. Die Mammutbäume sind beeindruckend, die bereits Mitte des 19. Jahrhunderts gepflanzt wurden. Eine Besonderheit stellt die Haltung der Menschenaffen in der Wilhelma dar. Der Gorillakindergarten war europaweit einzigartig.

 

Zitat von Sara:"Meine Freundin und ich haben den ganzen Tag dort verbracht, wir waren Tropenforscher und Meeresbiologen, unbewaffnete Raubtierjäger und nachtsichtige Fledermaus-Wissenschaftler. Und das alles an einem einzigen Urlaubs-Tag ! Das hätten wir auf der Couch nicht geschafft, zeitlich."

Ab 1842 ließ König Wilhelm I. von Württemberg die Wilhelma als “Gartenhaus mit Wohngebäuden und Ziergewächshäusern in Maurischen Formen“ erbauen. Nach dem 2. Weltkrieg, in dem ein großer Teil der historischen Anlage zerstört wurde, verwandelte sich die Wilhelma schrittweise vom botanischen in einen zoologisch-botanischen Garten.

Websites: Wilhelma  Stuttgart-Tourist  Fotogalerie  

PDF-Downloads: Affen-Haus Wilhema   Rundgang Geländeplan

WoMo-Stellplätze: Stuttgart  Mobilisten.de

Geländeplan Wilhelma - klick an!
Geländeplan Wilhelma - klick an!

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Saurier in Deutschland: Senckenberg Museum, Frankfurt

Quelle: http://www.dinoinfo.de/
Quelle: http://www.dinoinfo.de/

Das Senckenberg Naturmuseum ist eines der großen Naturkundemuseen in Deutschland und zeigt die heutige Vielfalt des Lebens  und die Entwicklung der Lebewesen sowie die Verwandlung unserer Erde über Jahrmillionen hinweg. Neue Forschungsergebnisse aus allen Bereichen der Biologie, Paläontologie und Geologie werden hier vorgestellt. 

Heute wird der Besucher bereits vor dem Gebäude von zwei Nachbildungen großer Dinosaurier empfangen, deren Äußeres anhand neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und in Originalgröße modelliert wurde. Im Gebäude kann man der rekonstruierten, in den Boden eingelassenen Fährte eines Titanosaurus in den überdachten Lichthof mit Saurierskeletten folgen.

Die 18 präsentierten Arten sind die umfangreichste Ausstellung von Dinosauriern in Deutschland. Das größte Skelett ist ein 18 Meter langer Diplodocus aus dem Bone Cabin Quarry in Wyoming (USA). Das bis auf den Schädel aus originalen Teilen zusammengesetzte Skelett eines Sauropoden war der erste im Senckenberg Naturmuseum ausgestellte Dinosaurier und wurde der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung anlässlich der Eröffnung des neuen Museumsgebäudes an der Viktoria-Allee 1907 vom American Museum of Natural History überlassen.

Quelle: Senckenberg Museum

Quelle: https://www.saurierpark.de/spass-wissen/erdgeschichte/
Quelle: https://www.saurierpark.de/spass-wissen/erdgeschichte/

Unsere Sauriergeschichte 

auf Travelmaus.de.   (... nicht nur für Kids)

Klick hier an. 

Quelle: http://www.lenne-schule.de/fachb/meso/index.asp?wahl=2
Quelle: http://www.lenne-schule.de/fachb/meso/index.asp?wahl=2

Das ca. 180 Millionen Jahre währende Mesozoikum oder Erdmittelalter, welches die Perioden Trias, Jura und Kreide umfasst, wird auch als Zeitalter der Reptilien bezeichnet . Das war vor 230 Millionen Jahren bis vor 65 Millionen Jahren. Dinosaurier kommt vom griechischen deinos sauros und heisst schreckliche Echsen. Zu ihrer Zeit beherrschten die Dinosaurier die Erde. Das Wissen über die Dinosaurier erhalten Paläontologen durch die Untersuchung von Fossilien, die in Form von versteinerten Knochen, Haut- und Gewebeabdrücken überliefert sind – und durch Spurenfossilien, also Fußspuren, Eier, Nester, Magensteine oder versteinerten Kot. Überreste von Dinosauriern sind auf allen Kontinenten gefunden worden, einschließlich Antarktikas, da die Dinosaurier zu einer Zeit entstanden, als alles Festland im Superkontinent Pangaea vereinigt war.


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Wir können es uns nicht verkneifen... Bilder zu Hawaii

Es ist lange her, dass wir einige der Hawaii-Inseln besucht haben. 1991 hat uns natürlich die größte Insel Hawaii "Big Island" sehr imponiert, denn 1983 ist der Vulkan Kilauea dort wieder ausgebrochen, der bis heute ununterbrochen aktiv ist und sogar seine Aktivität zurzeit steigert. In der Presse findet man fast täglich Berichte darüber. Natürlich verfolgen wir die aktuellen Berichte mit großem Interesse. Die Schildvulkane der geologisch jüngsten und größten der Hawaii-Inseln, der Hauptinsel Hawaii („Big Island“), sind die größten Vulkane der Erde. Alle Inseln sind vulkanischen Ursprungs. 

Wie sind die Inseln entstanden? Lies hier nach! (Planet-Wissen)

Sehr beeindruckende YouTube-Videos,die man sich ansehen sollte:


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Attahöhle: Unterwelt im Sauerland

Attahöhle im Sauerland
Attahöhle, Sauerland (Quelle: Wikipedia) Werbe-Postkarte von 1910

Die Atta-Höhle oder Attendorner Tropfsteinhöhle in Attendorn (Sauerland) gilt, nicht zuletzt aufgrund ihrer Vielfaltigkeit und Farbigkeit, als eine der größten und schönsten Tropfsteinhöhlen Deutschlands. Sie ist heute mit jährlich ungefähr 150.000 bis 200.000 Besuchern die meistbesuchte deutsche Schauhöhle. Die Gesamtlänge der Atta-Höhle misst 6.670 m von denen etwa 1.800 m für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Die Führung durch die leicht begehbare Höhle dauert etwa 40 Minuten. Dabei beträgt die Temperatur in der Atta-Höhle konstant 9°C. 

Im Sauerland kann man auch auf unterirdische Entdeckungsreise gehen: Die Atta-Höhle im Süden der Region ist die größte und schönste Tropfsteinhöhle Deutschlands. Ein magisch-mystischer Ort, der 1907 durch puren Zufall entdeckt wird: Steinbrucharbeiter stoßen nach einer Sprengung auf die Höhle. Steinerne Gardinen hängen von den Decken, Stalagmiten und Stalaktiten – kunstvoll gewachsene Gebilde sprießen in der versteckten Welt – entstanden in Millionen von Jahren. (Quelle: WDR)

Attahöhle (Quelle: WDR)
Attahöhle (Quelle: WDR)

Entdeckt wurde die Atta-Höhle durch einen Zufall. Was für ein Zufall! Steinbrucharbeiter der Biggetaler Kalkwerke trauten am 19. Juli 1907 bei Sprengungen ihren Augen nicht: als sich die Riesenstaubwolke der Expolsion gelegt hatte, blickten Sie in einen freigelegten und von sonnigem Tageslicht durchfluteten Felsspalt. Sie krochen hinein und was sie sahen, verschlug ihnen die Sprache. Die Arbeiter blickten in ein Labyrinth aus schönsten Tropfsteingebilden – kunstvoll gewachsenen Stalagmiten und Stalaktiten – steinernen Gardinen, die an der Felsdecke kunstvoll herab hingen, als habe ein Dekorateur seine Meisterprüfung damit gemacht. Die Steinbrucharbeiter von Attendorn hatten – ohne es zu wissen – den Eingang für eines der größten Naturwunder dieser Erde freigelegt: den Eingang zur sagenhaften Atta-Höhle. Benannt nach der Fürstin Atta, die der Hansestadt Attendorn ihren Namen gab. (Quelle: www.sauerland.com)

Natürlich gibt es im Sauerland noch VIEL, VIEL mehr zu bestaunen. Beispielsweise Besuch der Dechenhöhle und den Eiszeitweg des dortigen Höhelnmuseums  (PDF) oder ein ungewöhnliches Tauchen in einem Schiefer-Bergwerk oder eine Schiffstour auf dem Biggesee. Nicht zuletzt findet man viele Wanderwege dort.


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Mit der Pferdekutsche durch das Wattenmeer

Wattenmeer - an der Nordsee
Wattenmeer - das größte Ökosystem der Erde.

Das Wattenmeer an der Nordsee ist das bedeutendste Wattenmeer weltweit und mit etwa 8000 Quadratkilometer Wasseroberfläche das größte Ökosystem seiner Art und gehört seit 2009 zum UNESCO-Weltnaturerbe. Es erstreckt sich über eine Länge von ungefähr 450 Kilometern von der niederländischen Stadt Den Helder im Westen über das deutsche Küstengebiet bis zum nördlich gelegenen Esbjerg in Dänemark. Das Wattenmeer erreicht vom Festland aus eine Ausdehnung von bis zu 40 Kilometern in die offene See hinaus. Bei Niedrigwasser fällt im deutschen Einzugsgebiet an der Nordsee eine Fläche von etwa 3500 Quadratkilometern trocken.

Und da sind wir mit Pferd und Wagen durchgefahren. Das glaubt man nicht? Den Travelmäusen sollte man eine Menge zutrauen, lach!  2016 war es soweit. Wir waren in der Nähe von "Nordstrand" und wollten es wissen. (Abfahrt "Nordstrand, Westen 93" fürs Navi)) Und es war toll!  Insgesamt dauerte eine  Strecke bis zur Hallig Südfall eine knappe Stunde, der Aufenthalt auf der Hallig dann ungefähr eineinhalb Stunden. Man konnte vor Ort einen Snack oder sogar ein Grillgerichte kaufen zu zivilen Preisen. Insgesamt eine schöne, lohnende Sache. (Von Cuxhaven aus kann man ebenfalls  durchs Wattenmeer bis Neuwerk fahren.) 


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Wir kündigen an: Reisepläne 2018

Wir sortieren unsere Reisetouren und kündigen unsere neuesten Pläne an: Polen (Busrundreise), Rumänien (Busrundreise)  und wieder einmal stehen die Azoren an (Flüge, Hotels & PKWs- privat organisiert!).

Aber wir vergessen Deutschland natürlich auch nicht! Mit unserem WoMo werden wir spontan unsere Touren ankündigen und ... machen.

ZIELE JAHR REISEART LINK
Schweden 2013 Wohnmobil Link
Norwegen +Schweden 2014 Wohnmobil Link
Spanien (ab 2011...) 2014 Wohnmobil Link
BRD-Backsteintour 2014 Wohnmobil Link
Irland I 2015 Busrundreise Link
Irland II 2016 Flug/PKW/Hotel Link
Madeira (Portugal) 2016 Flug/Hotel/PKW Link
BRD-Nord-&Ostsee 2016 Wohnmobil Link
Azoren I 2017 Flug/Hotels/PKW Link
Portugal  2017 Flug/Hotel/PKW Link
Teneriffa 2017 Flug/Hotel/PKW Link
Azoren II 2017 Flug/Hotels/PKW Link
Baltikum 2017 Busrundreise Link
Island 2017 Flug/Hotel/PKW Link
BRD-Schatzsuche 2017 Wohnmobil Link
Portugal 2018 Flug/Hotel/PKW Link
Polen  2018 Busrundreise Link
Rumänien  2018 Busrundreise Link
Azoren III 2018 Flug/Hotels/PKW Link
Deutschland PUR (???) 2018 Wohnmobil Link

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Der Obergermanisch-Raetische Limes ist seit 2005 UNESCO-Welterbe.

Wohnmobilstellplätze an der Limesstraße zwischen Bonn und Regensburg
Wohnmobilstellplätze an der Limesstraße zwischen Bonn und Regensburg

Römer sind unterwegs...!

Am UNESCO-Welterbetag präsentieren nun Museen, Vereine und Ehrenamtliche die römischen Denkmäler ihrer Heimatorte mit Aktionen, Führungen und Sonderveranstaltungen. Kastelle und Wachturmstellen auf der Strecke von Niedernberg bis Reichartshausen/Amorbach rücken durch kundige Limesführer ins Bewusstsein. Dazu laden Römische Imbisse und Kinderspiele sowie Ausstellungen und Filme ein, die reiche antike Kultur im Landkreis Miltenberg in vielfältiger Form zu genießen.

Alle Führungen und Museumseintritte sind am UNESCO-Welterbetag, dem 3. Juni 2018, frei!

Der Obergermanisch-Raetische Limes ist mit 550 km Länge, 900 Wachtposten sowie 120 größeren und kleineren Kastellplätzen eines der eindrucksvollsten und größten archäologischen Denkmäler Europas. Im Sommer 2005 wurde diese Trennlinie zwischen dem römischen Imperium und den Germanen als Teil der »Grenzen des römischen Reichs« in die Liste des Welterbes der UNESCO eingetragen. Zusammen mit der Hadriansmauer und dem Antoninuswall in Großbritannien steht der Limes damit im internationalen Interesse und ist dem besonderen Schutz der Anrainer und der zuständigen Behörden anvertraut.

Viele römische Ruinen entlang des Obergermanisch-Raetischen Limes sind heute noch ungestört im Gelände auszumachen und lassen sich mit der offiziellen Limeskarte und verschiedenen Führern gut erleben. Andere wurden in den letzten Jahrzehnten ausgegraben, konserviert und als besondere Anschauungsorte für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. 

Zum Teil nach den letzten Erkenntnissen neugestaltete Informationen vor Ort berichten über die Geschichte des Obergermanisch- Raetischen Limes und seiner Vorläufer. An einigen Stellen wurden Teile des Obergermanisch Raetischen Limes im Maßstab 1:1 nachempfunden und in archäologische Parks als Lernorte einbezogen. Dabei erhält der Besucher in hervorragender Weise das vermittelt, was archäologische Ausgrabungen und wissenschaftliche Bearbeitung in den letzten Jahrzehnten zu den Bauten, der Organisation und der Geschichte des Obergermanisch-Raetischen Limes wissenschaftlich entdecken konnten. Quelle

Hättest du das gewußt? Wir nicht!

Aber der Limes weckt unsere Neugierde!

Und den wollen wir sehen! Versprochen!

 

 


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Auf nach Meck.-Pomm! Wasser gucken!

Stellplätze in Mecklenburg-Vorpommern
Stellplätze um Waren in Mecklenburg-Vorpommern (Quelle: www.strandcamper.de) Klick an!
Foto/Quelle: www.auf-nach-mv.de
Foto/Quelle: www.auf-nach-mv.de
Camping: Quelle https://www.auf-nach-mv.de/camping - klick an!
Camping: Quelle https://www.auf-nach-mv.de/camping - klick an!

Auf nach Meck-Pomm! Ostsee gucken! Seenplatte gucken!

Wer an Mecklenburg-Vorpommern denkt, träumt zuerst vom Meer. Tatsächlich hat das Land auf 1.900 Kilometern Ostseeküste einiges zu bieten. Usedom, ganz im Osten, trägt seine Seebäder wie eine Perlenkette. Besucher flanieren hier an liebevoll restaurierten Fassaden vorbei und spüren schnell, weshalb schon früher Adel und Aristokratie hierher zur Sommerfrische kamen. Insel Rügen beeindruckt mit seinen Kreidefelsen, zeigt sich aber auch an seinen feinsandigen Stränden von seiner besten Seite. Wer es eher mondän mag, besucht auch hier eines der Seebäder wie Binz oder Sassnitz. Wer hingegen auf der Suche nach ursprünglichem Charme ist, für den liegt die kleine Schwesterinsel Rügens Hiddensee mit ihren Fischerdörfern nur eine kurze Bootsfahrt entfernt. Ursprünglichkeit beweist auch die Halbinsel Darß, wo die Häuser mit Schilf gedeckt sind und wo die traditionell reich verzierten Türen schon eine Sehenswürdigkeit für sich sind.

MV hat jedoch viel mehr zu bieten als die Küste. Auch abseits des Meeres ist das Land von Wasser geprägt. Mehr als 2.000 Seen und Flüsse durchziehen die Landschaft, die Mecklenburgische Seenplatte ist Europas größtes geschlossenes Seengebiet. Hier liegen nahezu unberührte Landschaften, wie die des Müritz-Nationalparks oder der Naturparke Nossentiner/ Schwinzer Heide und Feldberger Seenlandschaft. Und zwischen der ursprünglichen Natur liegen verträumte Dörfer und verwinkelte Kleinstädte, charmante Gutshöfe und verwunschene Schlösser, die auch Architekturliebhaber anlocken.

 


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PDF-Blogbeiträge März/April: "Deutschland pur"

PDF-Download der vorgestellten Reiseziele Deutschlands :

 Deutschland pur 2018

Wir haben in den letzten zwei Monaten verschiedene (16) Reise-Ziele  Deutschlands in unserem Blog vorgestellt, die wir in absehbarer Zeit besuchen möchten. Insbesondere haben wir dabei Sehenswürdigkeiten, PDF-Downloads und auch Stellplätze mit Links hervorgehoben. Da wir glauben, dass viele unserer "mobilen Leser" auch daran interessiert sind, haben wir die bisherigen Beiträge in einer PDF-Datei zusammengefasst und bieten sie hier zum Download an. 

Wir werden weitere Reiseziele Deutschlands im Mai ergänzen und  in unserem Blog vorstellen. Eine weitere PDF-Datei erfolgt dann später. 

 

Download
TM-Blogbeiträge Deutschland pur 2018.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.9 MB

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Hunsrück-Edelsteinstraße:Edelsteine entdecken, aber auch Schiefer & Kupfer.

Hunsrück-Edelsteinstraße (Quelle: www.edelsteinland.de)
Hunsrück-Edelsteinstraße (Quelle: www.edelsteinland.de)
Quelle: www.viamichelin.de
Quelle: www.viamichelin.de

Der Besuch der  Hunsrücker Edelsteinstraße ist ein ganz besonderes Erlebnis. Die Vielzahl der geologischen Schätze wird besonders beim Besuch der

Besucherbergwerk  und  geologischen Lehrpfade 

in der Region erlebbar. Von A, wie Achat,  bis Z, wie Zinnober, werden diese Schätze sichtbar, die ansonsten weitestgehend verborgen für unser Auge sind. Der Reichtum an außergewöhnlichen Gesteinen prägt auch die malerischen Ortsbilder. Dacheindeckungen und kunstfertige Wandverkleidungen aus Schiefer sind der Stolz der Bewohner nicht nur entlang der Hunsrück- Schiefer- und Burgenstraße.  (Quelle: www.naheland.net)

Die 1974 gegründete Deutsche Edelsteinstrasse verläuft rund 70 Kilometer im Hunsrück. Sie verbindet Orte, die von der Edelsteinverarbeitung geprägt sind. Hier kann man in den Schleifereien den Handwerkern über die Schulter schauen, in die faszinierende Welt der Edelsteine eintauchen, selbst nach Edelsteinen schürfen oder in Hobby-Kursen die Kunst der Schmuckgestaltung lernen. Besucher die sich auf Entdeckungsreise begeben, werden Bekanntschaft mit zahlreichen Zeugnissen der Menschheits- und Erdgeschichte machen.

Untere Karte zeigt Orte, Koordinaten, Websites und mehr. Klick sie an.

Sehenswürdigkeiten: Klick die Karte an!
Sehenswürdigkeiten: Klick die Karte an!

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Burgenstraße: Über 90 Burgen & Schlösser ... und satt Stellplätze!

Die Burgenstraße zählt zu den traditionsreichsten  Ferienstraßen Deutschlands. Auf dieser romantischen Reiseroute, die ihre Besucher von Mannheim über Rothenburg ob der Tauber, Nürnberg und Bayreuth bis hin nach Prag führt, ist die Vergangenheit noch äußerst lebendig! Über 90 Burgen, Schlösser und prächtige Residenzen warten nur darauf, erobert zu werden. Zahlreiche Museen, mittelalterliche Städte und bezaubernde Bauten mit ihren kulturellen Schätzen säumen als eindrucksvolle Zeitzeugen den Weg durch reizvolle Landschaften.

Quelle: Bayern.by

Stellplätze Burgenstraße
Quelle: www.burgenstrasse.de - interaktive Karte (Stellplätze) Klick an!

Die Burgenstraße führt auf einer Gesamtlänge von fast 1.200 Kilometern durch touristische Kleinode und berühmte geschichtsträchtige Städte. Die kurpfälzischen Schlösser Mannheim, Heidelberg und Schwetzingen bilden den Auftakt der Reise, die zu den Ritterburgen im Neckartal, nach Sinsheim, in die Stauferstadt Bad Wimpfen und schließlich nach Heilbronn führt. Über Schwäbisch Hall geht es weiter über Rothenburg o.d.T. und Ansbach nach Nürnberg und Bamberg. Die beeindruckenden Festungen in Coburg, Kronach und Kulmbach sind weitere Stationen, bevor Bayreuth erreicht wird. Nach einer Entdeckungsreise durch fünfzehn böhmische Burgen und Schlösser findet die Burgenstraßentour ihren fulminanten Schlusspunkt in der glanzvollen tschechischen Hauptstadt Prag. Quelle: www.ferienstrassen.info

Quelle/Fotos: Burgenstrasse.de


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Die meist befahrene Seeschifffahrtsstraße der Welt: NOK

Aida Cara - NOK 2014 © Wolli
Aida Cara - NOK 2014 © Wolli

Es sind nicht nur die Schiffe wie kleine Segler, große Yachten, Frachter und Container, Kreuzfahrer und Luxusliner, die den Kanal so interessant machen. Der Nord-Ostsee-Kanal als die meist befahrene künstliche Seeschifffahrtsstraße der Welt hat auf seinen fast 100 Kilometern von Brunsbüttel nach Kiel mehr erlebenswerte Attraktionen zu bieten denn je. Ja, wir wissen, wovon wir reden!

Damit erspart er die Fahrt um die Kimbrische Halbinsel (Jütland) durch Nordsee, Skagerrak und Kattegat. Mit dem Kanal ist die Wegstrecke je nach Abfahrts- und Zielhafen im Schnitt 250 Seemeilen (rund 460 km) kürzer.

Wir haben eine beeindruckende Radtourbeschreibung gefunden, die man sich ansehen (anlesen...) sollte bei www.InDerNaeheBleiben.de.  Brückenfans kommen ebenso hier am Kanal auf ihre Kosten. Dazu findet man einen Überblick bei  www.kielkanal.de. Für herrliche Ausblicke auf den Kanal sorgen die zehn Brücken. Die teilweise spektakulären Bauwerke heben sich hoch aus der flachen Landschaft, damit Schiffe mit bis zu 40 Meter hohen Aufbauten den Kanal nutzen können. 

Den Nord-Ostsee-Kanal kann man nicht nur über-, sondern auch unterqueren. Nur wenige Meter von der Eisenbahnhoch­brücke entfernt ist sich ein Fußgänger­tunnel. Zwischen 1962 und 1965 erbaut, ist er 130 Meter lang und besitzt einen Durch­messer von 4,50 Meter. Der Gehweg ca. 21 Meter unter Normalnull. Die Rolltreppen gehören mit einer Länge von etwa 55 m zu den längsten in Westeuropa und benötigen für eine Fahrt drei Minuten. Für die, die es schneller mögen, gibt es einen Fahrstuhl.

Aber der Höhepunkt stellt wohl die extrem hohe Zahl der durchfahrenden Schiffe (jährlich fast 30.000) dar, die insbesondere natürlich von den zahlreichen WoMO-Stellplätzen  aus bestaunt werden können. Es gibt viel zu sehen. 


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Der geographische Mittelpunkt von Deutschland liegt in Thüringen.

Quelle: de.wikipedia.org (Mittelpunkt Deutschlands)
Quelle: de.wikipedia.org (Mittelpunkt Deutschlands)

Thüringer Tischkultur. Abendessen mit allen Sinnen 

Thüringer Tischkultur- das ist Geschichte, Charme und Genuss und die Liebe zur Tradition. Frischer Fisch aus dem Thüringer Wald, Senf aus Kleinhettstedt, Wurstspezialitäten aus dem Thüringer Eichsfeld serviert auf einem Massivholzbrett aus dem Thüringer Holzland. Das rustikale Abendessen mit kulinarischen Thüringer Klassikern wird abgerundet mit den bekannten „weißen Punkten auf blauem Grund“ aus Bürgel.

Der aktuelle geographische Mittelpunkt Deutschlands liegt in Thüringen bei dem Ort Niederdorla und nahe dem Ort  Oberdorla. Koordinaten: 51° 9′ 48,2″ N10° 26′ 51,7″ ODieser Mittelpunkt hat als Koordinaten die Mittelwerte der Koordinaten des nördlichsten und südlichsten, sowie des östlichsten und westlichsten Punktes. 

Mühlhausen liegt nur fünf Kilometer nördlich und ist damit die zentrale Stadt und Erfurt (45,50 km; südöstlich), Göttingen (54,00 km; nord-nordwestlich) und Kassel (67,50 km; nordwestlich) sind die drei Großstädte, die dem geographischen Mittelpunkt der Bundesrepublik Deutschland am nächsten liegen (alle Entfernungen per Luftlinie).

Aber es geben noch andere Gemeinden Deutschlands, die den Anspruch erheben, den Mittelpunkt Deutschlands zu besitzen. Zum Beispiel. wenn eine sogenannte Schnittmenge erzeugt wird. Verbindet man den nördlichsten Punkt Deutschlands (bei List auf Sylt) und den südlichsten Punkt (nahe Einödsbach bei Oberstdorf) zu einer Linie und kreuzt damit die Linie zwischen dem östlichsten (bei Deschka) und westlichsten Punkt (bei Isenbruch), so ergibt sich ein Schnittpunkt bei 51° 13′ 15,3″ N, 9° 21′ 27,3″ O, der bei der Ortschaft Besse bei Kassel in Hessen liegt und mit einer Basaltsäule gekennzeichnet ist.

Wie auch berechnet und angegeben wird, meistens liegt der Mittelpunkt irgendwo in Thüringen. (Wikipedia klärt auf!)

Und was soll denn hier so Besonderes sein? Das fragen wir uns auch! Aber Goethe fand eine Antwort: "Wo noch in deutschen Landen findet man so viel Gutes auf so engem Fleck?“ Und er musste es ja wissen. Und so nehmen wir uns das Bundesland Thüringen mal insgesamt vor. Klick dazu "mehr lesen" an!



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Dem Mittelalter auf der Spur in Sachsen-Anhalt: Straße der Romanik

Quelle: ADAC - Straße der Romanik durch Sachsen-Anhalt
Quelle: ADAC - Straße der Romanik durch Sachsen-Anhalt

Gut möglich, dass man die Zeit vergisst, wenn man auf der Straße der Romanik durch Sachsen-Anhalt reist. Noch heute lassen sich an der über 1000 Kilometer langen Tourismusroute originale Zeugnisse der Geschichte und der Kunst des Mittelalters bestaunen. Die Straße der Romanik verbindet zwischen Arendsee im Norden und Zeitz im Süden 65 Orte mit 80 romanischen Domen, Kirchen, Burgen, Klöstern und Pfalzen, die von der politischen und wirtschaftlichen Bedeutung des heutigen Sachsen-Anhalt im Mittelalter künden. Sie verläuft in Form einer Acht durch das gesamte Bundesland. Magdeburg bildet dabei die Mitte und teilt die Straße der Romanik in eine Nord- und eine Südroute.

Quelle: ADAC

Quelle/Fotos:  www.sachsen-anhalt-tourismus.de

Die Nordroute der Straße der Romanik beginnt in Magdeburg und

führt durch das Jerichower Land und die Altmark in den hohen Norden Sachsen-Anhalts. Hier zeugen bis heute Kirchen und Klöster in Bruch-, Feld- und Backstein von der romanischen

Baukunst. Ausgangspunkt ist das Kloster Unser Lieben Frauen, in

dem sich ein Kunstmuseum befindet. Direkt am Dom in Magdeburg bietet das ”Haus der Romanik“ umfassende Informationen und hält Informationsmaterial bereit. Am Ende der Nordroute können in der Dorfkirche St. Thomas in Pretzien spätromanische Wandmalereien entdeckt werden, die als die wertvollsten Zeugnisse mittelalterlicher

Wandmalerei in Mitteldeutschland gelten.

Entlang der Südroute der Straße der Romanik begibt man sich in Sachsen Anhalts "sanften Süden". Im Harz reist man auf den Spuren der Ottonen und sollte dabei in Halberstadt, Quedlinburg

und Gernrode Station machen. Auch in Querfurt, Memleben, Merseburg und Tilleda sind Zeugnisse ottonischer Herrschaft erhalten geblieben. Mächtige Burganlagen wie die Neuenburg in

Freyburg (Unstrut) und die Rudelsburg in Bad Kösen hoch über der Saale prägen die Landschaft der Saale-Unstrut Region im Süden Sachsen-Anhalts. Ein Höhepunkt auf diesem Abschnitt ist der

Dom St. Peter und Paul in Naumburg mit seinen berühmten Stifterfiguren und dem Domschatzgewölbe. Die Kirchenschätze in den Domen in Halberstadt, Merseburg und Naumburg sowie in der Stiftskirche Quedlinburg sind Glanzstücke der Straße der Romanik.

 Eine Reise, die man nicht vergessen wird.


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2500 bekannte Höhlen auf der Schwäbischen Alb , ... aber Wassermangel.

QUELLE. www.geopark-alb.de/de/geopark-wissen/geologie/
QUELLE. www.geopark-alb.de/de/geopark-wissen/geologie/

Oft sind wir schon durch die Schwäbische Alb gefahren, aber ganz genau haben wir trotzdem nicht hingesehen. Der Blautopf war/ist uns zwar bekannt, aber gesehen haben wir ihn nie. Aber das wird sich bald ändern, denn die schwäbische Alb  ist ein bedeutendes Karstgebiet, das aber so seine Probleme mit dem Wasser hat :-).

 

Das Wasser spielt auf der Schwäbischen Alb eine besondere Rolle. Unzählige Höhlen wurden mit seiner Kraft ausgewaschen und haben die Schwäbische Alb über die letzten Jahrmillionen zu einer der höhlenreichsten Regionen Europas werden lassen. Im Geopark gibt es eine Vielzahl von Schauhöhlen, die jedermann zugänglich sind und einen tollen Einblick in die Erdgeschichte ermöglichen. Über 2.500 Höhlen sind sogar dort bekannt, sechs davon gehören dank der Funde eiszeitlicher Kunst nun auch zum UNESCO Weltkulturerbe.

Links: Geopark  KARTE (interaktiv-s.o.)

PDF-Downloads: Radweg Krater Mythos SchäbischeAlb   AlbGuide  Albsteig-Wanderung

Stellplätze: Mobilisten Wohnmobil-Atlas Promobil

 

In Laichingen wartet zum Beispiel Deutschlands tiefste Schauhöhle, die Tiefenhöhle Laichingen. Die Wimsener Höhle bei Hayingen ist als einzige Schauhöhle ständig wasserführend und wird mit einem Kahn befahren. Die Nebelhöhle bei Sonnenbühl-Genkingen ist eine der bekanntesten Ausflugsziele des Landes und begeistert mit prächtigen Tropfsteinformationen.

Ihre Geschichte bleibt aber weiter turbulent: Abtragung während der Kreidezeit (vor 140 - 65 Mio. Jahren), Vulkanausbrüche und ein Meteoriteneinschlag während des Tertiärs (vor 65 – 2,6 Mio. Jahren) prägen das Bild. Danach machte sich über die Jahrtausende das Regen- und Grundwasser an den Kalksteinen des Jura zu schaffen. Es löste den Kalk und schuf so die höhlenreichste Region Deutschlands. Einige Höhlen der Alb waren in der Eiszeit bewohnt und die ältesten Kunstwerke der Menschheit – knapp 40.000 Jahre alt – wurde hier in den letzten Jahren gefunden. 

Wenn es auf der Schwäbischen Alb regnet, wird das Kalkgestein, aus welchem die Alb zu einem großen Teil besteht, durch das Regenwasser gelöst. Risse, die das Gebirge durchziehen, weiten sich dadurch von Spalten über Schächte bis hin zu ganzen Höhlensystemen aus. Das Wasser bleibt nicht lange im Untergrund, sondern fließt über Röhren, manchmal sogar als unterirdischer Fluss schnell ab. Seit dem Ende des Tertiärs entwickelte sich auf diese Weise eine karge, durch Verkarstung gekennzeichnete Landschaft.

Wer glaubt, damit hätte es sich schon auf der Alb -  weit gefehlt.

Unmengen gibt es dort zu sehen und zu erleben. Natürlich auch für große und kleine Kids. Beispielsweise die vielen Lehrpfade vor Ort. Oder man besucht einen der vielen "Klopfplätze", um sich bei den Fossilien auszutoben. Aber Hammer und Meißel nicht vergessen!. Und da man schon mal in einem wasserreichen Gebiet ist, kann man auch eines der vielen Thermalbäder besuchen, um sich zu entspannen. Und wer möchte, darf und kann  auch den sogenannten "Radweg von Krater zu Krater" fahren.

Fotos/Quelle: Geopark-alb.de


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"Pietzmoor", ein Hochmoor in der Lüneburger Heide

Das Pietzmoor in Schneverdingen ist eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Lüneburger Heide.

Das Pietzmoor, benannt nach dem östlich des Moores gelegenen Hof Pietz, ist das größte zusammenhängende Moor in der Lüneburger Heide. Das Hochmoor (PP Schäferhof N53°06'14.6" E009°49'10.6") liegt südöstlich der Stadt Schneverdingen am Südrand des Naturschutzgebietes Lüneburger Heide.

Das Pietzmoor   ist vermutlich in der letzten Eiszeit, der Weichsel-Kaltzeit, vor über 10.000 Jahren entstanden. Einige Quellen entwickelten sich zu kleinen Quellmooren, die zu einem großen Niedermoor zusammen wuchsen. Im Laufe von ca.5.000 Jahren entwickelte sich durch Grasgewächse und Torfmoose eine hohe Pflanzendecke. Diese verlor den Kontakt zum Grundwasser, so dass das Moor nur noch durch Regenwasser gespeist wurde. Daraus entstand ein Hochmoor. Eine Wanderung dadurch ist ein Muss!

Aber es gibt natürlich noch viel, viel mehr zu sehen, zu bestaunen und zu genießen.

Fangen wir mal an mit einem exklusiven Wanderweg an, dem Heidschnuckenweg, der in der Nähe von Hamburg beginnt und bei der Stadt Celle endet. Er verbindet die schönsten Heideflächen, führt durch das autofreie Naturschutzgebiet, durch  Flussauen und Wälder und vorbei an Heidschnuckenherden und pittoresken Heidedörfern. Sensationell toll!

Fahren wir fort mit den bekannten Kutschfahrten durch die Naturlandschaft der Heide. Ein besonderes Erlebnis für jung und alt. Ein Besuch des Wilseder Bergs (mit 169,2 m die höchste Erhebung der norddeutschen Tiefebene), des Totengrunds und des Heidedorfes Wilsede gehören zu einem Heidebesuch auf jeden Fall dazu. Oder man besucht Ende August das Heideblütenfest in Schneverdingen, bei dem auch eine Heidekönigin gekürt wird. Und niemand wird daran gehindert, einen gemütlichen Schäferabend in einem Schafstall zu verbringen. Hier kommt man schnell in Versuchung, einen Aufenthalt zu verlängern.

Mit Europas größtem zusammenhängenden Fachwerkhäusern, einem malerischen WelfenSchloss mit Schlosstheater und verschiedenen sowohl klassischen als auch sehr modernen Museen ist auch die Stadt Celle ein Höhepunkt jeder Reise in die Lüneburger Heide. (Stadt Lüneburg)

Natürlich muss man vor Ort auch die regionalen Speisen genießen. Dazu zählen vor allem die Heidschnucken, die Heidekartoffeln und auch die Buchweizenkreationen, ... um nur einige zu nennen. Wir jedenfalls genießen dort gerne die heimischen Spezialitäten und lassen es uns gut gehen.

Heidschnuckenweg - Quelle: www.heidschnuckenweg.de
Heidschnuckenweg - Quelle: www.heidschnuckenweg.de
Karte Lüneburger Heide
Lüneburger Heide (Quelle: Lüneburger Heide GmbH)

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Der Nikolaus wohnt in der "Toskana des Nordens" - in der Uckermark

Im Nordosten Brandenburgs, rund 80 Kilometer von Berlin entfernt, liegt die Uckermark. Die "Toskana des Nordens" ist eine dünn besiedelte Ruhezone mit Wäldern, Seen und Hügeln. Kleine Seen, abseits gelegene Dörfer mit Straßen aus "Holpersteinen" und alles in einer geruhsamen Hügellandschaft. Wer will sowas schon "links" liegen lassen. Wir haben bei unserer letzten Deutschlandreise  2017 die Uckermark nicht links liegen gelassen, sondern sind mittendurch gereist ... und waren begeistert. Die eiszeitlich geformte Landschaft ist von den Großschutzgebieten Nationalpark Unteres Odertal, Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin und Naturpark Uckermärkische Seen geprägt. Es war für uns eine Traumlandschaft, die wir durchfahren haben. Unterwegs sahen wir Kunstateliers und auch viele Manufakturen, die beispielsweise aus Käse oder Obst  leckere Produkte herstellen. Und nicht nur das. 

Mittelalterliche Wehranlagen, Bauwerke der norddeutschen Backsteingotik, gut erhaltene und hübsch sanierte Altstadtkerne kennzeichnen die reizvollen Städte Templin, Prenzlau und Angermünde. Uckermark ist ein Paradies für Abenteurer und bietet zu jeder Jahreszeit eine Fülle an Freizeitmöglichkeiten für Menschen mit Bewegungsdrang: Wandern, Wassertouren und Radfahren.

Und in dem kleinen Örtchen (PLZ 16798) Himmelpfort haben wir den Nikolaus entdeckt. Er wohnt dort und unterhält auch ein Büro (Deutsche Post), das in seinem Auftrag eingehende Post an ihn beantwortet. Na, das ist doch ein toller Service des Weihnachtsmannes.

Uckermark- Narturparks

Download/ PDF-Broschüren hier. (Karte & weitere Prospekte)

Radtouren: Outdoor Radkompass

Stellplätze Uckermark: Wohnmobil-Atlas  Mobilisten.de Camping


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Moseltal: Hier ist vielleicht was los!

Moseltal - Sehenswürdigkeiten auf einer Karte
Moseltal (Quelle: mosellandtouristik.de) interaktive Karte: KLICK AN!
Mosel
Mosel
Mosel
Mosel

Die Mosel (französisch Moselle, luxemburgisch Musel) ist mit 544 km Länge der zweitlängste Nebenfluss des Rheins. Der Fluss entspringt in Frankreich, bildet eine Grenze zwischen Luxemburg und Deutschland und erreicht dann die Römerstadt Trier. Das deutsche Moseltal wird geprägt vom stark mäandernden Verlauf mit vielen Weinbergen an teils sehr steilen Hängen. In Koblenz mündet die Mosel in den Mittelrhein. Im Moseltal verlaufen die Moselweinstraße und der Mosel-Radweg. Eine Reihe bemerkenswerter Burgen und Ruinen zieren die Höhen über dem Moseltal, auch eine Besichtigungstour per Schiff lohnt sich.

An der Mosel verläuft seit 1910 der Moselhöhenweg, ein Wanderweg, der auf der Eifelseite 185 km und auf der Hunsrückseite 262 km lang ist. Im April 2014 wurde der Moselsteig eröffnet, welcher auf insgesamt 365 Kilometern von Perl an der Obermosel bis nach Koblenz führt. 

Vor etwa 50 Millionen Jahren entstanden die Vogesen, das heutige Quellgebiet der Mosel. Im Miozän und im Pliozän war die Urmosel bereits ein Nebenfluss des Ur-Rheins. Als im Quartär das Rheinische Schiefergebirge langsam aufstieg, entstanden die Mäander der Mosel zwischen dem Trierer Tal und dem Neuwieder Becken. Im Untermoseltal zeigt sich der Weinbau von seiner malerischsten Seite: Mittelalterliche Burgen in großer Zahl über fachwerkgeschmückten, kleinen Dörfern, umgeben von kleinterrassierten Steillagen in dem engen, windungsreichen Tal. Hier ist der Arbeitsaufwand besonders hoch und die Erträge schwierig zu erwirtschaften. 

Insgesamt gesehen ist das Moseltal ein attraktives Ziel - insbesondere natürlich ganzjährig auch für Mobilisten. Camping-und Stellplätze (PDF) findet man vor Ort in großer Zahl.

 


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