Niederdorla: Zum Mittelpunkt von Deutschland

Wir waren heute am Nachmittag in Niederdorla, ... unser Mittelpunkt Deutschlands. Wir fanden einen relativ kleinen Stein vor, der als Mittelpunkt gekennzeichnet war. Naja... wir waren jedenfalls da. (Im Streit um den tatsächlichen Mittelpunkt Deutschlands kann Niederdorla zumindest behaupten, als "erster" Mittelpunkt benannt worden zu sein.)

Zuvor waren wir morgens in Bad Langensalza in der Therme  (9,50 €/P. 2,5 Std.) schwimmen. Gute Anlage! Wir konnten uns mal richtig austoben...! Danach wollten wir gemeinsam mit Inge und Robert gemütlich und vielleicht auch urig zu Mittag essen.  Wir fuhren nach Craula zur Hainichbaude. Montags und dienstags geschlossen. Naja, dann eben nicht, obwohl wir gerne in diese Hütte mitten im Feld eingekehrt wären. Dann fuhren wir bis Mühlhausen, um im Brauhaus zum Löwen  gut und bürgerlich zu essen. Ist uns gelungen.  Damit war unser Tag dann gerettet. Leider war uns heute der Wettergott  nicht besonders wohlgesonnen. Es nieselte und nieselte.  Und deshalb haben wir von den vielen schönen Fachwerkhäusern und von den vielen Kirchen nicht viel wahrgenommen. Aber vielleicht holen wir das nach.

Achja, wir alle hatten keine Kamera mit,... nur unsere Smarthphones! Morgen?  Vielleicht zu viert nach Gotha?

 


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Baumkronen-Pfad: Dem Urwald aufs Dach gestiegen!

"Der Baumkronenpfad,einer der schönsten Wipfelwege Deutschlands, befindet sich an der Thiemsburg im Nationalpark Hainich, 10 Kilometer westlich von Bad Langensalza" Er ist besonders durch seine Artenvielfalt geprägt und bietet, auf 540 Metern, viel Wissens- und Staunenswertes über Flora und Fauna im Hainich. Hier hat man Gelegenheit einen herrlichen Panorama-Blick zu haben oder auch eine ausgiebige Kletterpartie zu unternehmen. Auf dem Weg zum Baumkronenpfad   befindet sich das Nationalparkzentrum und die Wurzelhöhle. Hier lädt eine interaktive Erlebniswelt ein, die Geheimnisse des Hainich und der Unterwelt zu entdecken.

Dieser "Wanderpfad" war heute unser aller Ziel. Schon früh zogen wir los. Und als wir ankamen, stand schon eine Menschenschlange vor dem Ticketschalter. (Eintritt 11 € + Parkplatzgebühren für PKW) Alle hatten wohl heute an einem sonnigen  Sonntag das gleiche Ziel. Wir ließen uns als Senioren mit dem Aufzug auf die erste Etage hochbringen und liefen dann unsere Meter ... immer mit Blick auf die Baumgipfel um uns herum. Tolles Gefühl oberhalb der Bäume zu sein. Und unser Blick reichte sehr weit. Ich war sogar mutig, weitere Treppenstufen bis auf den Aussichtsturm zu steigen und hatte natürlich noch einen weiteren Blick als unsere kleine Seniorentruppe. Und mutig lief ich auch noch durch die Kletterseile. Aber das war ich nicht alleine. ;-)! Insgesamt eine gelungene Aktion, die durchaus Wiederholungscharacter hat.

Weniger glücklich war dann die Suche nach einem Restaurant. Überfüllt oder nicht geöffnet. Na sowas! Letztlich kamen wir dann wieder in Bad Langensalza an und gingen in den Ratskeller "Thüringer Bratwurst"  essen. Zum Abschluss gab es noch vom Italiener gegenüber ein leckeres Eis... und damit waren unsere Kapazitäten für heute auch erreicht.  

Anschließend trennten sich unsere Wege. Inge und Robert fuhren zu ihrem Hotel. Unsere "Schweden" fuhren weiter bis Halberstadt. Und wir fuhren zurück zum Campingplatz.

Morgen? Schwimmen in der Therme und evtl. Mühlhausen.


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Geburtstagsfeier von Robert in Bad Langensalza

Geburtstagsflaschen für Robert... alles Unikate!
Geburtstagsflaschen für Robert... alles Unikate!

Robert feiert heute  seinen Geburtstag. Und zwar in Bad Langensalza. Als wir davon erfuhren, und für uns klar war, dass wir in den Osten Deutschlands fahren würden, wurde postwendend das Ziel Langensalza mit auf die Liste gesetzt und zwar terminlich passend. Ist uns ja auch gelungen.

So haben wir heute  in fröhlicher Runde seinen Geburtstag gemeinsam verbracht.  Danke für die schönen Stunden!

Auf diesem Wege gratulieren wir nochmal ganz herzlich und wünschen ihm  alles Gute für die nahe und ferne Zukunft. Unsere Unikat-Flaschen haben wir gerne überreicht. Genieße den Inhalt und  denke an uns ;-)!


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Unser Campingplatz: Am Tor zum Hainich

Campingplatz Am Tor zum Hainich, Weberstedt, Thüringen
Campingplatz Am Tor zum Hainich, Weberstedt, Thüringen

Wir übernachten zurzeit auf dem Campingplatz "Am Tor  zum Hainich" in Weberstedt bei Bad Langensalza. Wir übernachten hier mit der Campingcard von Acsi. Der  Platz ist ideal für Wanderer und auch Radfahrer, weil er direkt am Nationalpark Hainich liegt. (Zufussunterwegs.com) (Outdooractive.com)

Da wir uns in Bad Langensalza mit Freunden treffen,  wir nicht auf dem Stellplatz dort übernachten wollten, ist der ca 10 km entfernte Platz für uns ideal... auch, weil wir den PKW mit haben für längere Anfahrten. Und ein Brötchenservive ist hier auch vorhanden, lach. Der Platz ist groß und zurzeit wenig belegt. Von hier hat man eine schöne Aussicht auf das Umland. 

Aber vor allem ist die Nähe zum "Urwald mitten in Deutschland" (Nationalpark Hainich) attraktiv. Der Nationalpark gehört seit 2011 zum UNESCO Weltnaturerbe. Der Hainich ist ein fast vollständig bewaldeter Muschelkalk-Höhenzug am Westrand des Thüringer Beckens. Mit einer Fläche von 13.000 ha  ist der Hainich das größte zusammenhängende Laubwaldgebiet (Buchenwälder!) Deutschlands. 

Übrigens:Wir überlegen, unseren Aufenthalt hier zu verlängern.


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Durch das Kyffhäusergebirge zur Babarossahöhle

Camping am Tor zum Hainich
Camping am Tor zum Hainich

Wir sind in Thüringen angekommen. Damit haben wir die Straße der Romanik zunächst verlassen. Unser Ziel war heute die Stadt Bad Langensalza. Wir hatten uns den Stellplatz vor Ort an der Therme angesehen, waren uns aber schnell einig, dass wir dort nicht übernachten wollten. Stattdessen sind wir weitergefahren bis Weberstedt zum Campingplatz "Campingplatz am Tor zum Hainich". (Acsicard)

Über 230 km sind wir von Magdeburg aus bis hier gefahren. Es war für uns ein langer Fahrtag, auch wenn die Straßen gut zu befahren waren. Nur die hohe Anzahl an Laster stört erheblich beim flüssigen Fahren. Und heute haben wir gehäuft sehr risikofreudige Autofahrer erleben müssen. Das beste Beispiel war heute, dass ein Autofahrer trotz Gegenverkehr überholte und sich und andere extrem gefährdete. Hätte ich nicht stark gebremst,  hätte es einen schlimmen Unfall gegeben.

Bis Aschersleben war die Landschaft relativ eben. Danach begannen dann aber die Hügellandschaften, die mir/uns natürlich besser gefallen. Ja, rauf und runter ist eben auch schön zu fahren. (In Aschersleben waren wir noch bei Lidl einkaufen.) Wir hätten gerne noch eine kurvenreiche bestimmte (Motorrad-) Strecke über Kelba mit 36 Kurven gefahren. Aber unser Navi weigerte sich, uns diese Strecke anzubieten.

Irgendwie sind wir dann um 12 Uhr an der Barbarossahöhle angekommen. Sozusagen in letzter Sekunde bekamen wir dann noch den Anschluss zu der stündlichen Führung (8,50€ Eintritt, Fotogebühr 2€) . Die Barbarossahöhle ist eine von weltweit nur zwei existierenden Schauhöhlen im Anhydritgestein und damit eine absolute geologische Rarität. Klingt kompliziert, aber bei der Besichtigung wird einem doch einiges klar. (Anhydrit wandelt sich durch  Wassereinlagerung in Gips um und quillt dabei auf.) Die Höhle ist eine einzige Gipshalde, lach. Nein, es sind schon tolle Gebilde, die man bestaunen kann. Selbst Alabaster-"Kugeln" haben wir deutlich erkennen können. (Reiner weißer, feinkörniger Gips wird als "Alabaster" bezeichnet.) An vielen Stellen kann man die einzelnen abgelagerten Schichten deutlich erkennen und unterscheiden. Und viele der Mineralien hingen wie lose Blätter an der Decke. Und in den Gewässern spiegelte sich alles wieder.  Riesige  Hallen! (9° Höhlentemperatur.)  Ich war begeistert, obwohl der Boden  wegen Unebenheiten schwer zu begehen war!

 

Danach fuhren wir weiter bis Bad Langensalza... haben aber nicht auf dem Stellplatz an der Therme übernachtet (abschüssig, nur 8 Stromzugänge) ,  da der (Park-) Platz für uns nicht akzeptabel war. UM 15:30 waren wir hier auf dem Platz. Morgen? Pläne sind noch offen!

Magdeburg - Bad Langensalza - 230 km
Magdeburg - Bad Langensalza - 230 km

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Ein Sonnentag auf dem Campingplatz von Magdeburg

Heute wollten wir bei Sonnenschein noch einen geruhsamen Tag auf dem Campingplatz hier in Magdeburg am Barlebersee verbringen. Und das haben wir bisher auch verwirklicht. Dabei nutzen wir die Zeit, uns auf unsere morgige Abfahrt vorzubereiten, denn morgen möchten wir über das Kyffhäusergebirge fahren und bis nach  Bad Langensalsa kommen ( > 200 km), um dort auch Freunde zu treffen.

Im Kyffhäusergebirge möchten wir während unserer Anreise an der Barbarossahöhle stoppen und sie auch besichtigen.

Nachtrag zu gestern: 

Die untere Karte zeigt unsere Strecke von gestern nach Quedlinburg. Ein bisschen umständlich... wegen der vielen Umleitungen. 

Im Shop des Museums wurden wir gestern ungewollt auf einen 0-Euroschein aufmerksam, der als Motiv den Dom Quendlinburgs zeigt und inzwischen weit verbreitet ist. (LInk zum Hersteller) Wir haben allerdings den Schein verfremdet und in schwarz/weiss umgewandelt.

Gleichzeitig haben wir einige unserer Fotos von gestern ebenfalls am PC  bearbeitet und hier eingefügt, ... weil Quedlinburg wirklich eine tolle Stadt ist, die man gesehen haben sollte.

Morgen? Weiterfahrt bis Langensalza... wir hoffen auf eine Internetverbindung vor Ort auf dem Stellplatz an der Therme?

Gestrige Tagestour von Magdeburg bis Quedlinburg 180 km
Gestrige Tagestour von Magdeburg bis Quedlinburg 180 km
Gestern entdeckt: 0 Euroschein Welterbestadt Quedlinburg ( in Original rosa)
Gestern entdeckt: 0 Euroschein Welterbestadt Quedlinburg ( in Original rosa)

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Quedlinburg: Kirchen, Kneipen & Kopfsteinpflaster

Quedlinburg ist eine Reise wert. Und deshalb hatten wir uns in der Frühe aufgemacht, um die Stadt unsicher zu machen. Aber wir wurden unterwegs schon gebremst, weil wir Umleitung an Umleitung fahren mussten. Und die kurzen Strecken auf der Autobahn A2 und A14 waren mit Lastern vollgepackt, die von und nach Polen fahren. Die Landschaft unterwegs ist flach und eigentlich eintönig. Und wo immer möglich, mit Windrädern zugestellt. Aber dafür sind und waren wir ja nicht hier, sondern in erster Linie wegen der Kultur und deren Sehenswürdigkeiten.

Unser Ziel war die UNESCO Welterbestadt Quedlinburg, und da vor allem die Stiftskirche mit dem Domschatz bzw. das Dommuseum.(Eintritt 9,50 €, Domschatz und Krypta absolutes Fotografierverbot!) Weitere Besuche von wichtigen Kirchen hatten wir offen gelassen, ... auch um uns nicht zu überfordern ;-). Und natürlich wollten wir in der Altstadt die vielen Fachwerkbauten bestauen. Und irgendwo wollten wir was Typisches essen.

In Quedlinburg angekommen, suchten wir uns in der Altstadt einen nahen Parkplatz (Ritterstraße) (Stadtplan). Von da aus gingen wir Richtung Dom ... über Straßen mit unendlichen Pflastersteinen. Nun wissen wir endlich, dass das Gehen auf Pflastersteinen anstrengend sein kann. Auf dem ansteigenden Weg zum Dom sahen wir schon viele wunderschöne Fachwerkhäuser. Erstaunt waren wir, dass immer noch viele Touristen unterwegs sind. Den hohen Eintrittspreis nahmen wir in Kauf. Ist es nicht so, dass in Deutschland die Kirchen keinen Eintritt verlangen dürfen? Aber in Verbindung mit einem Museum wird diese Regel wohl umgangen? Wir spenden gerne, aber alles hat seine Grenzen. Die Besichtigung des Domes war schon sehenswert. Eine zugängliche Videovorstellung lohnte besonders, da auch dort die Geschichte und Zusammenhänge anschaulich und sehr verständlich erläutert wurden. Die Krypta darf man auf keinen Fall verpassen (Fotografierverbot!), alleine die noch vorhandenen Wandmalereien sind es schon wert. Anschließend besuchten wir noch den Domschatz (ebenfalls Fotografierverbot!!) und das Dommuseum. Danach ging es dann aber auch schon in eine bekannte Braustube "Brauhaus Lüdde". Natürlich mussten wir das Schwarzbier und auch das trübe Pils testen, ... um mitreden zu können.  Und begeistert waren wir dann auch von dem Bierschmorbraten. Insgesamt gesehen, braucht man für diese Stadt viel mehr Zeit. 



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Ein Tag im Wohnmobil - bei Regen am Stück!

Den heutigen Tag können wir wirklich vergessen. In der Nacht setze schon der Regen ein und setze sich über Tag fort. Damit war für uns klar, wir rühren uns heute nicht von der Stelle. Und es ist tatsächlich erheblich kühler geworden. Aber die Wetterkarte sagt uns für die nächsten Tage wieder gutes Wetter voraus. Kurzentschlossen haben wir uns gesagt, den Tag verlängern wir einfach hier. Und so möchten wir morgen statt nach Stendel und Co. lieber nach Quedlinburg fahren, denn dort gibt´s ja ´ne Menge zu sehen. Stendal holen wir später nach. Übrigens haben wir geplant, hier auf unserer Rückreise noch eine Nacht einzulegen.

Ansonsten haben wir heute gekocht, gegessen, gespült, geputzt, geschlafen und natürlich die PC´s bearbeitet. Es war ein sehr geruhsamer Tag. Trotzdem sollte sich ein solcher Tag nicht unbedingt in der Form wiederholen ;-)!

Campingplatz am Barlebersee, ca. 15 km von Magdeburg
Campingplatz am Barlebersee, ca. 15 km von Magdeburg

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Kloster "Unser Lieben Frauen" - ältestes Bauwerk in Magdeburg

Heute wollten wir auf jeden Fall einen geruhsamen Tag haben und deshalb nur eine Kleinigkeit besichtigen. Und diese Kleinigkeit wurde dann zum ältesten Bauwerk der Stadt Magdeburg: das Kloster Unser Lieben FrauenEs wurde um 1017/18 durch den Magdeburger Erzbischof Gero gestiftet.

Das Kloster Unser Lieben Frauen ist eine Klosteranlage in der Magdeburger Altstadt. Das Gebäudeensemble zählt zu den bedeutendsten romanischen Anlagen in Deutschland. Heute werden die Gebäude als städtisches Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen und Konzerthalle genutzt. Nein, ins Museum wollten wir nicht. Aber die ehemalige Kirche mit dem Kreuzgang  wollten wir schon sehen. Am Eingang sprachen wir dann unseren Wunsch aus. Und siehe da, es war möglich zu einem geringen Eintrittspreis von 3 €/Person das umzusetzen. Wie wir dann feststellen mussten, wird die gesamte Anlage noch stark bearbeitet, soll aber  in diesem Jahr noch fertig gestellt werden.

Im Anschluss gingen wir dann wieder in die Altstadt, landeten aber wieder an der  Grünen Zitadelle. Da bot sich dann ein kleiner Snack als Mittagessen an. Es wurden zwei Bio-Pizzen.

Danach führte uns dann der Weg wieder zurück zum Campingplatz, auch, um unsere weiteren Reisepläne zu besprechen. Bis Mittwoch bleiben wir noch hier, danach möchten wir weiter südlich fahren. Vorher möchten wir eine Tour noch zu den drei Orten der Altmark machen: Stendal, Tangermünde und Tangerhütte - wegen ihrer Altstädte. Dienstag dann eine Tagestour nach Quedlinburg, der UNESCO-Welterbestadt. Dort gibt es viel zu bestaunen. Mal sehen, war wir schaffen. Und Mittwoch wechseln wir unseren Standort und unsere Reise soll dann vielleicht bis zum Kyffhäusergebirge gehen.


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Halberstadt - das Tor zum Harz!

Eigentlich hatten wir uns für heute vorgenommen, bis nach Quedlinburg zu fahren. Kurzentschlossen änderten wir heute früh das Ziel um und fuhren über Kloster Gröningen nach Halberstadt. Dort wollten wir uns unbedingt den Dom und den Domschatz ansehen. Auf dem Rückweg, so unser Plan, wollten wir in Kloster Gröningen das gleichnamige Kloster besuchen, das heute (Samstag) zwischen 14 und 17 Uhr geöffnet haben sollte. Man muss immer wieder auf die offiziellen Öffnungszeiten bei den Besichtigungen achten, weil man möglicherweise bei Nichtbeachtung vor geschlossenen Toren steht. Auf der Strecke nach Halberstadt sahen wir dann das Ortsschild Kloster Gröningen... und wir fuhren dem nach, obwohl es erst Vormittag war. In der Nähe der Kirche sahen wir einen Touristenbus stehen. Wir kombinierten gedanklich und schlossen daraus, dass die Kirche geöffnet sein würde. Ja, sie war es. Wir wurden von einer "Seniorengruppe" empfangen, die uns mit den Worten begrüßte: "Fotografieren verboten!" Aha! Ja, nicht immer und überall ist fotografieren erlaubt. Meistens jedoch wird eine "Fotogebühr" verlangt.

Kloster Gröningen"St. Vitus", auch an der Straße der Romanik gelegen, ist 936 als Benediktinerkloster entstanden. Der noch bestehende achteckige Turm stellt eine Besonderheit der Klosterkirche St. Vitus dar. Dieser geht aus der Verbindung von Querschiff und Hauptschiff hervor und bildet somit einen Vierungsturm. Sehenswert sind noch die romanischen Wandmalereien. Wir fuhren weiter bis Halberstadt und suchten uns ein Parkhaus. Gestrandet sind wir im Parkhaus am Rathaus. Von dort hatten wir nur wenige Meter bis zu der Martinikirche und auch bis zum Dom bzw. zum Dommuseum.

Die Bürgerkirche (Stadtkirche) Halberstadts wurde im 13.-14. Jahrhundert erbaut. Mit ihren unterschiedlich hohen Türmen gilt sie als Wahrzeichen der Stadt.

Der Dom von Halberstadt beherrscht das Stadtbild seit über 1200 Jahren in gotischer Bauweise. (Eintritt frei, Fotogebühr 2 €) Die Domkirche wurde zwischen 1236 und 1486 nach dem Vorbild französischer Kathedralen errichtet.  Der wuchtige, mächtige Dom, die hohen Bögen der Kirche, begeisterten uns schon beim Eintritt. Sehenswert ist die Triumphkreuzgruppe. Überwältigend schön sind die 290 mittelalterlichen Glasmalereien. Man kann nur verweilen und stauen. Und das haben wir gemacht.

Nicht besucht haben wir das  Domschatz - Museum. (Eintritt 8 € / Fotografierverbot!) (Der Halberstädter Domschatz (PDF-Download) gilt mit 650 Stücken als der umfangreichste mittelalterliche Kirchenschatz überhaupt, der sich am historischen Ort seines Gebrauchs erhalten hat.) Aber irgendwann werden wir uns das auch vornehmen, um die Schätze zu sehen.

Stattdessen suchten wir in der Rathauspassage ein kleines Lokal auf, um unsere verspätete Mittagsmahlzeit zu uns zu nehmen. Die Besichtigungen sind zeitaufwendig und auch für uns anstrengend. Deswegen müssen und wollen wir nur in kleinen, kurzen Etappen uns die wichtigsten Sehenswürdigkeiten vornehmen. 

Nach einer Stunde Fahrzeit waren wir dann wieder auf unserem Campingplatz und wurden von Regen begrüßt. Und es ist kühl geworden. Um uns herum stehen Niederländer, Norweger, Schweden und natürlich auch Deutsche. Die meisten bleiben jedoch nur ein bis zwei Tage und reisen dann weiter.

Morgen? Vielleicht in die Altstädte von Tangermünde und Tangerhütte. Achja, wir haben hier verlängert bis zum 11.Sep

Kloster Gröningen

Martinikirche, Halberstadt

Dom, Halberstadt


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Hausfrauentag auf dem Campingplatz am Barlebersee.

Wie gestern schon angesagt, haben wir heute unseren Faulenzertag umgesetzt. Wir haben lange geschlafen, ausgiebig gefrühstückt,  unsere Internetverbindung mal wieder kontrolliert und auf Vordermann gebracht und dann tatsächlich auch Ordnung geschaffen in unserem WoMo-Hotel. Heute kam sogar unser kleiner Staubsauger zum Einsatz.

Wir leben ja wieder einmal auf engem Raum, aber sind trotzdem mit unserer gesamten Ausrüstung an Bord absolut autark. Klar, man findet keine Spülmaschine, auch keine Waschmaschine und erst recht kein Backofen  bei uns vor. Aber bzgl. Internet und Fotoausrüstung fehlt uns kaum etwas ;-). 

Das Problem ist nur, Ordnung zu halten, weil eben der geringe Platz viel Organisation erfordert. Und das wiederum erfordert oft viel Zeit, ... trotz der kurzen Arbeits- und Gehwege, lach! Aber als eingespieltes Team hat jeder von uns beiden seine Aufgaben, die er (gerne?) erfüllt (erfüllen muss). Doch die möchte ich jetzt hier nicht näher erläutern...! 

Dieses mal haben wir einen PKW mit, der uns vom Campingplatz aus natürlich viele Möglichkeiten eröffnet, größere Tagestouren zu unternehmen. (Dafür haben wir unsere E-Bikes nicht mit ;-).)

Wir wissen hier  sehr die Vorzüge eines Campingplatzes zu schätzen. Dazu zählen u.a. Eingangskontrollen, Duschen... , Spülküche und auch die  Campingkneipe.  Und dafür zahlen wir gerne einen Mehrpreis. Der Platz gefällt uns wirklich gut! Tolle Lage.

Morgen? Auf der Liste steht Quedlinburg... Schaun´mer mal.


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Himmelsscheibe im Landesmuseum von Halle gefunden!

Der gestrige Abend war noch sehr windig. Mit einem Bierchen aus der nahen Kneipe überbrückten wir im WoMo dann den Wind und irgendwann schliefen wir dann auch vor Müdigkeit ein.

Heute früh jedoch waren wir wieder topfit und  bereit für neue Taten. Kurzentschlossen entschieden wir uns für Halle/Saale. Über die Autobahn A14 gut erreichbar in ca. 100 km  von Magdeburg aus.

Ich wollte doch die Himmelsscheibe im Original im Landesmuseum für Vorgeschichte sehen, die 1999 gefunden wurde und seit 2008 im Landesmuseum von Halle ausgestellt ist.

Aber wie alt ist die Scheibe tatsächlich? Da die Himmelsscheibe selbst keinerlei Gegenstück hat, dienten die Beifunde als erste Anhaltspunkte: Schwerter, Beile, Meißel und Armspiralen. 

Die Himmelsscheibe von Nebra, eine 3700 bis 4100 Jahre alte kreisförmige Bronzeplatte mit Applikationen aus Gold, ist die älteste bisher bekannte, konkrete Himmelsdarstellung. Die annähernd kreisrunde, geschmiedete Bronzeplatte hat einen Durchmesser von etwa 32 Zentimetern und eine Stärke von 4,5 Millimetern in der Mitte beziehungsweise 1,7 Millimetern am Rand, sie wiegt etwa 2,3 Kilogramm. Schade,  fotografieren war absolut verboten. Optisch war alles sehr gut dargestellt. Das betrifft übrigens auch die übrigen ausgestellten vorgeschichtlichen Gegenstände. Ein Besuch lohnt auf jeden Fall! (Eintritt 6 €) Wir verbrachten fast zwei Stunden im Museum und haben uns im Shop bzw. in der Cafeteria noch mit Lektüre/Souvenirs versorgt.

Da wir schon mal in Halle waren, besuchten wir kurz noch den Dom der Stadt, der zu den frühen Hallenkirchen Mitteldeutschlands zählt und sich besonders für Konzerte eignet. Das Kunstmuseum Moritzburg und die Burg Giebichenstein haben wir ausgelassen. Nein, alles kann man eben nicht wahrnehmen.

Von Halle aus wollten wir dann über Landstraßen nach Magdeburg zurückfahren. Und dann fiel unser Blick auf eine Markierung unserer Landkarte. Die Klosterkirche in  Hecklingen teilte unser Rückweg. Und damit war klar, da wollten wir einen Abstecher hin machen und uns die Kirche aus dem 11 Jh. von innen ansehen. Schließlich liegt der Ort und damit auch die Kirche mit ihren farbenfrohen Stuckengeln  auch auf der Straße der Romanik.

Als wir jedoch nachmittags, nach einer kurzen Mittagspause in einer Grillstube, ankamen, war der Eingang geschlossen und man sollte im Pfarramt sich den Schlüssel holen. Das haben wir natürlich versucht. Aber der Pfarrer wollte den Schlüssel nicht herausrücken, weil er anders beschäftigt war und uns nicht begleiten konnte. Aber irgendwann entschied er, einen "Guide" kommen zu lassen. Dieser Guide ließ uns dann tatsächlich in die Kirche und gab uns viele Hinweise zum Bau. Natürlich zeigten wir uns mit einer großzügigen Spende dafür erkenntlich. 

Danach wollten wir aber wirklich nur noch zum Campingplatz und "ruhen". 7 Stunden waren wir insgesamt unterwegs ...  zzgl. der Internetzeit, die auf jeden Fall täglich folgt. 

Morgen? Oh, da gibt es viele Überlegungen. Eine davon  ist: Faulenzen! ;-)! (Karte unserer Strecke unterhalb: 227 km)


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Treffen mit Urlaubsfreunden in Magdeburg

Heute hatten wir ein unerwartetes  Wiedersehen mit Christiane und Lothar nach einer gemeinsamen  Busrundreise 2017 durch das Baltikum . Wir haben uns sehr darüber gefreut und heute viele gemeinsame Stunden in Magdeburg bzw. auf dem Campingplatz verbracht. Vor Mittag kamen die beiden auf dem Campingplatz an und gemeinsam fuhren wir dann nach Magdeburg. In Magdeburg sind wir den hohen Albinmüllerturm an der Stadthalle im Rotehornpark  direkt an der Elbe per Aufzug hochgefahren und hatten einen tollen Ausblick auf Magdeburg von oben. Im Anschluss parkten wir am Dom und machten uns auf der Suche nach einem Esslokal. Natürlich fiel uns da wieder unser Spanier ein. ;-)! Gesagt, getan. Wieder gut gegessen. 

Danach ging es in die nahe Grüne Zitadelle, auch um einen Kaffee zu trinken. Wieder gesagt, getan. Hundertwasser´s Zitadelle ist für sowas ein idealer Aufenthaltsort. Eine verspielte, farbenfrohe Welt lässt das Herz aufleben. Danach fuhren wir dann wieder zum Campingplatz zurück und plauderten noch bis zu ihrer Abreise miteinander. Es gibt Menschen,  die man zwar lange nicht gesehen hat, aber bei einer neuen Begegnung das Gefühl hat, nie auseinander gewesen zu sein. Das Gefühl hatten wir heute.

Morgen? Wir überlegen, ob wir morgen wieder nach Tangermünde (und Tangerhütte) oder aber nach Halle fahren, um dort die Himmelsscheibe von Nebra zu suchen.


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Ein Tag in Tangermünde, Havelberg und Jerichow.

Tagestour 210 km. klick an.
Tagestour 210 km. klick an.

Was für ein Tag. Wir wurden früh wach und waren voller Tatendrang. Nix wie los. Unser Ziel für heute war der "Endpunkt" Havelberg, ca. 100 km von uns entfernt, um uns dort eine der bekannten romanischen Kirchen anzusehen. Um 8 Uhr ging es schon los, stellten aber bald schon fest, dass heute das Wetter  sehr zurückhaltend war. Von Sonne wenig zu sehen. Aber kalt war es trotzdem nicht. Also begannen wir  unsere Straße der Romanik.

Dann fuhren wir  bis Tangermünde, ein Ort, der sich nicht nur wegen der Backsteinbauten, sondern auch wegen der zahlreichen Fachwerkhäuser auszeichnet. Der Abstecher hat wirklich gelohnt.

Und da werden wir uns in den nächsten Tagen wieder hinbewegen.

Von Tangermünde aus fuhren wir dann weiter bis Havelberg, einer alten Hansestadt.  Aber schon bei der Ankunft waren wir enttäuscht, weil der Dom eingerüstet war. Und das nicht nur von außen, sondern auch von innen. Sehenswert sind hier besonders die farbenfrohen Glasfenster. 

Anschließend stand dann noch Jerichow auf unserem Programm für heute. Da speziell die Klosteranlage St. Marien in Jerichow , die zu einer der ältesten Backsteinbauten Norddeutschlands gehört. Hier wurden Eintritt und Fotogebühren verlangt ( 6€ +1,50€). Allerdings beinhaltete der Preis auch den Besuch des Museums. 

Hier haben wir dann im Klostergarten eine kleine Mahlzeit zu uns genommen, allerdings war die Auswahl mehr als gering.

Generell haben wir heute viel gesehen und aufgenommen... fast zu viel. Man hätte noch viel mehr sehen können, aber irgendwann lassen die Kräfte bzw. die Konzentration nach. Deshalb fuhren wir dann wieder zurück zu unserem Campingplatz am Barlebersee nahe bei Magdeburg. Hier fühlen wir uns wohl und werden wohl unseren Aufenthalt verlängern. Morgen? Keine Pläne!

Tangermünde

Havelberg

Jerichow

Augenblicke


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Magdeburger Dom & Grüne Zitadelle besucht

Dom, Magdeburg (Foto: 2019 © Travelmaus.de)
Dom, Magdeburg (Foto: 2019 © Travelmaus.de)

Unser heutiger Tag hat uns in die Stadt Magdeburg gebracht. Und als erstes haben wir natürlich den Dom  besichtigt. Kein Eintritt, aber 2 € Fotogebühr. Das war aber ok. Eine ganze Stunde haben wir uns dort umgesehen und gestaunt. Auch der Kreuzgang hat uns beeindruckt. Der Dom ist  in der Regel von 10 bis 17 Uhr geöffnet je nach Jahreszeit. Domführungen sind möglich gegen eine Gebühr von 6 €, tägl. um 14 Uhr. Heute ist der Dom Teil der Straße der Romanik. Kaiser Otto der Große veranlasste den Bau um 955.

Grüne Zitadelle (Hundertwasser (2019 © Travelmaus.de)
Grüne Zitadelle (Hundertwasser (2019 © Travelmaus.de)

Die "Grüne Zitadelle" von Magdeburg ist eine wunderbar verspielte Welt von Hundertwasser. Wir konnten uns heute darin bewegen, wenn auch leider nicht den Garten oberhalb des Gebäudes bewundern. (Mit Führung aber möglich.) Insbesondere haben uns die vielen Säulen fasziniert, keine von ihnen ist gleich. Tolle Farbspiele aus Keramik. Und überall sieht man grün, ... grüne Pflanzen beherrschen das Bauwerk. Und  erst die zahlreichen Fenster. Auch hier ist keines gleich. Zwei Innenhöfe kann man durchstreifen und auch dort in einem der vielen Lokale geruhsam einen Drink oder eine ganze Mahlzeit zu sich nehmen.

Es war ein wunderschöner Tag in Magdeburg. MIttags haben wir in einem spanischen Lokal bestens gegessen - spanische Küche. Beim Italiener haben wir uns dann noch ein leckeres Eis gegönnt. Und auf dem Campingplatz dann im eigenen "Hotel (WoMo)" unseren deutschen Kaffee genossen. Leider verursacht die Internetverbindung große Probleme, die wir noch abklären müssen. Morgen möchten wir nördlich bis Havelberg fahren.


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ANGEKOMMEN! Mobile Geschichte am Beispiel von Magdeburg

Wir sind heute in Magdeburg angekommen. Wir starten hier unsere Ostdeutschlandtour . Heute haben wir über 450 km zurückgelegt und zwar mit dem Wohnmobil als auch mit einem PKW. Warum? Ganz einfach!. Wir möchten von unseren Camping- bzw. Stellplätzen aus unabhängiger sein und so das jeweilige Umfeld mit dem PKW leichter erkunden. Anders ausgedrückt: Unser Wohnmobil ist vorübergehend unser Hotel, das wir im Schlepptau mit uns führen. Innerhalb von Deutschland sehen wir das als gute Lösung an.

In Magdeburg sind wir zunächst den Stellplatz am Fischerhafen angefahren. Aber wir konnten uns nicht entschließen, dort zu übernachten. Obwohl der Platz offiziell bisher eine gute Kritik hat, können wir das aktuell nicht bestätigen. Von Platzwart keine Spur, Gebühren sollte man in einen Umschlag hinterlassen und  die vorhandenen Entsorgungseinrichtungen wirkten sehr primitiv. Einzig ist die relative Lage zur Altstadt als gut zu bezeichnen. Wir fuhren spontan weiter. Und zwar hatten wir uns den Campingplatz am Barlebersee ausgesucht. Der Platz liegt zwar ca. 15 km von Magdeburg entfernt, aber da wir  unseren PKW mit haben, ist die Lage für uns kein Problem. Der Platz bietet den Vorteil, dass wir alle Sanitäreinrichtungen haben und nutzen können, Wlan zur Verfügung steht und unser WoMo tagsüber sicher steht. Und das ist uns der Mehrpreis wert. Heute haben wir schon das (Selbstbedienungs-) Restaurant getestet und unser Bierchen geschlürft.

Morgen? So wie es aussieht, werden wir uns morgen in die Altstadt begeben und natürlich den Dom besichtigen und auch die berühmt-bekannte Grüne Zidadelle, von Hundertwasser entworfen.  Hier in Magdeburg werden wir einige Tage bleiben. 

Wir möchten von der Straße der Romanik einige sehenswerte Bauwerke der Nordroute und wahrscheinlich auch der Südroute erkunden. (Fahrt in den Norden bis Tangermünde, alles Sehenswertes südlich von Magdeburg rund um Quedlinburg.)

 

An dieser Stelle möchten wir auf eine besondere App hinweisen, die wir zwar schon länger kennen, aber jetzt besonders schätzen werden. Die App Mobile Geschichte beinhaltet eine große Menge an Infos besonders zu mittelalterlichen Bauwerken. Man kann sowohl per Liste als auch per Map nach den Schlössern, Kirchen, Kathedralen oder Burgen suchen, die man  besichtigen möchte. Dazu werden in Textform sehr ausführliche Infos angeboten. Jedes Objekt kann auf eine Merkliste gesetzt werden, als Favorit gekennzeichnet oder mit eigenen Kommentaren versehen werden. Und für uns ist auch wichtig, dass man die Koordinaten der Bauwerke gezeigt bekommt und sogar aus der App heraus eine Route zum Ziel angezeigt bekommt. Wirklich großartig. Leider wird diese App ab 2020 nicht weiter gepflegt, was wir sehr bedauern. Mit unserer anderen  App "Straße der Romanik" sind wir damit für unsere Reise gut ausgerüstet. Morgen dann mehr Infos...

 


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Kyffhäusergebirge in Thüringen - kleinstes Mittelgebirge Deutschlands

https://www.geopark-kyffhaeuser.com/geoactiv.html
https://www.geopark-kyffhaeuser.com/geoactiv.html

Durch eines der kleinsten Mittelgebirge Deutschlands führt der Kyffhäuserweg , auf 37 Kilometern entdeckt man  auf diesem Rundweg, die mannigfaltigen Landschaften des Kyffhäusergebirges. Von der Kur- und Salzstadt Bad Frankenhausen bringt dich der Weg über die Barbarossahöhle, das Kyffhäuser-Denkmal, die Königspfalz Tilleda und das Panorama Museum wieder zurück zum Ausgangspunkt. Toureninformationen erhaltst du auf www.kultur-erwandern.de unter der Rubrik "Touren im Kyffhäuserkreis".

Geologische Karte Kyffhäusergebirge  Quelle: Raban, M., Mertmann, D. & Dobmeier, M. (2007): GeoFeld. Freie Universität Berlin  (/34/)
Geologische Karte Kyffhäusergebirge Quelle: Raban, M., Mertmann, D. & Dobmeier, M. (2007): GeoFeld. Freie Universität Berlin (/34/)

Das Kyffhäusergebirge, auch kurz "Kyffhäuser" genannt, liegt südlich des Harzes im Bundesland Thüringen. Mit einer Fläche von 60 Quadratkilometern ist es das kleinste Mittelgebirge Deutschlands. Dieses Mini-Gebirge liegt eingebettet zwischen der "Goldenen Aue" im Norden und der "Diamantenen Aue" im Süden. Aus der umgebenden Ebene erhebt sich das Kyffhäusergebirge etwa 300 Meter. Der höchste Berg ist der Kulpenberg mit einer Höhe von 473 Meter über dem Meer. Das Pultschollengebirge steigt von Süden her sanft an und fällt nach Norden steil ab.

Schon aus großer Entfernung ist das monumentale Kyffhäuser-Denkmal auf dem Burgberg zu sehen. Es wurde Ende des 19. Jahrhunderts auf den Resten einer mittelalterlichen Burganlage errichtet. Das 81 Meter hohe Denkmal soll an die Reichsgründung im Jahre 1871 unter Kaiser Wilhelm I. erinnern. Durch dieses Bauwerk, die Barbarossa-Sage und das beide umgebende Beziehungsgeflecht ist das Kyffhäusergebirge in ganz Deutschland bekannt.

Abseits der Touristengebiete gibt es im Kyffhäusergebirge viele schöne Täler und Höhenzüge mit einer artenreichen Tier- und Pflanzenwelt. Im "Kyffhäuser" gibt es außerdem etwa 40 Höhlen. Die größte davon ist die Barbarossahöhle, eine Anhydrithöhle (Gips-Vorstufe).

 

Vor rund 95 Millionen Jahren sorgten aufeinander stoßende Erdplatten nicht nur dafür, dass sich die Alpen empor schoben. Entlang tiefer Brüche in der Erdkruste in Mitteleuropa erhob sich eine Erdscholle, die in mehrere Blöcke zerbrach und den Grundstein für die Hügellandschaft des Geoparks Kyffhäuser legte. Dabei wurden auch Gesteine aus 300 Millionen Jahren Erdgeschichte sichtbar, als die Dinosaurier auch bei uns noch umher streiften.

 

PDF-Broschüre Download (allgemein 136 Seiten) !!!

Wir starten morgen nach Magdeburg!!!


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Rennsteig - 170 km Wanderweg

Rennsteig. (Quelle: Von Lencer - Eigenes Werk, used:Generic Mapping Tools and SRTM3 V2-files for reliefOpenStreetMapGoogle Earthhttp://rennsteig.net/radwege/rennsteig/Minimap made with Karte_Bundesrepublik_Deutschland.svg, GFDL, https://commons.wikimedia.
Rennsteig. (Quelle: Von Lencer - Eigenes Werk, used:Generic Mapping Tools and SRTM3 V2-files for reliefOpenStreetMapGoogle Earthhttp://rennsteig.net/radwege/rennsteig/Minimap made with Karte_Bundesrepublik_Deutschland.svg, GFDL, https://commons.wikimedia.

Der Rennsteig ist ein etwa 170 km langer Kammweg 

sowie ein historischer Grenzweg im Thüringer Wald, Thüringer Schiefergebirge und Frankenwald. Außerdem ist er der älteste und mit etwa 100.000 Wanderern jährlich der meistbegangene Weitwanderweg Deutschlands. Er beginnt im Eisenacher Ortsteil Hörschel am Ufer der Werra und endet in Blankenstein 

(Gemeinde Rosenthal am Rennsteig) an der Selbitzbrücke. Sein Wegzeichen ist ein weißes R. 

Des Weiteren bildet der Rennsteig die Wasserscheide zwischen den Flusssystemen Werra/Weser, Saale/Elbe und Main/Rhein. Am Dreistromstein bei Siegmundsburg treffen die 

Einzugsgebiete aller drei Ströme aufeinander.

 

Link: PDF-Rennsteig-8 Etappen


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Landschaften der Lausitz & Leben der Sorben

Die Lausitz unterteilt sich in zwei landschaftlich völlig unterschiedliche Teile, die Ober- und Niederlausitz.

Die Niederlausitz ist größtenteils ein Tiefland, das ursprünglich von ausgedehnten Mooren, Bruchwäldern und Buchen-Eichenwäldern bedeckt war. Die Oberlausitz führt vom Oberlausitzer Heideland nördlich von Kamenz, Bautzen und Görlitz über das Oberlausitzer Gefilde sowie dem Oberlausitzer Bergland (etwa südlich der Linie Bischofswerda – Löbau) bis hoch zum Lausitzer Gebirge mit dem Zittauer und dem Jeschkengebirge. Ausgewiesene Naturparks sind der Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft, der Naturpark Niederlausitzer Landrücken und das Zittauer Gebirge. Das Lausitzer Seenland und die existierenden Schlösser und Parks bilden eine Basis für den Tourismus in der Lausitz.(Wikipedia als Quelle)

Link:

https://www.lausitz.de/de/tourismus/lausitzer-landschaften.html

In der Lausitz leben die Sorben/Wenden, die zu den vier bodenständigen anerkannten Minderheiten in Deutschland gehören. Sie haben sich trotz aller Widrigkeiten ihrer Geschichte ihre nationalen Eigenheiten erhalten. Dazu gehören die Sprache, die Lebensweise, Bräuche und Traditionen, Folklore mit Dudelsack, dreisaitiger Geige, Volkstanz und -gesang und die sorbische/wendische Küche mit ihren regionaltypischen Gerichten.

Link:

https://www.lausitz.de/de/kultur/sorben-wenden.html

PDF-Sorbische Bräuche  

Quelle: Sorbischer Kulturtourismus e.V.
Quelle: Sorbischer Kulturtourismus e.V.

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Der Elberadweg führt durch Sachsen-Anhalt & Sachsen

Link: Klick an (https://www.elberadweg.de/planen-buchen/interaktive-karte-gps/)
Link: Klick an (https://www.elberadweg.de/planen-buchen/interaktive-karte-gps/)

Der Elberadweg  beginnt in Špindlerův Mlýn (Spindlermühle) im Riesengebirge im Norden Tschechiens und endet nach 1220 Kilometern in Cuxhaven an der Elbemündung in die Nordsee. 840 Kilometer verlaufen auf deutschem Gebiet. Und er verläuft weite Strecken durch Sachsen und Sachsen-Anhalt.

Flussabwärts lockt der Elberadweg bereits nach wenigen Kilometern mit dem Nationalpark Sächsische Schweiz und dem spektakulären Elbsandsteingebirge. Mit der Kulturmetropole Dresden und der Porzellanstadt Meißen lassen die nächsten Highlights nicht lange auf sich warten. Während der Fluss weiter durch das Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe in Richtung Nordwesten mäandert, buhlen in der Lutherstadt Wittenberg, der Bauhausstadt Dessau und der Ottostadt Magdeburg weitere Attraktionen um Aufmerksamkeit. 


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