Unerwartet ein total fauler Tag

Eigentlich ... wollten wir ja ... den Ankerfriedhof bei Tavira besuchen. Doch als wir heute früh aufstanden, uns gegenseitig angucken, da war schon klar, ... das wird nichts. Wir hatten beide keine Lust, das Haus zu verlassen, trotz Sonnenschein.

Und so haben wir tatsächlich heute einen Reisetag verbracht, der mit Reisen und Gucken absolut nichts zu tun hatte. ;-)

Stattdessen haben wir auf dem Balkon gesessen, im Apartment gekocht und gegessen, Schlafphasen eingelegt ... und weiter NIX gemacht. Doch, natürlich, ein bisschen am PC gesessen und uns so die Welt angesehen.

(ein einziges Foto heute wurde bearbeitet...!)

Morgen? Wieder "reiss aus" in die nahe Welt. Tavira???


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Ein toller Tag geht zu Ende

Was für ein toller Tag. Die Sonne lachte uns schon früh an. So war klar, wir wollten Störche gucken.

Dazu fuhren wir über die Autobahn A22 (Mautkosten 3,60 €). (Im PKW haben wir ein Gerät innen an der Windschutzscheibe, dass automatisch unsere Maut erfasst und später über eine Kreditkarte abgerechnet wird.) Von der Autobahn, Ausfahrt 5, fuhren wir zunächst zur 124, dann zur 266 und Kilometerstein 59. 

Besonders viele Störche sieht man auf der Strecke von Carvoeiro nach Lagos, von Carvoeiro Richtung Monchique und rund um Silves. Wir fanden sie an der 266. Hunderte von ihnen flogen durch die Luft. Wunderschön anzusehen! Einige von ihnen beäugten uns ganz kritisch, ließen sich aber gerne fotografieren! Wir denken, dass es nicht die einzige Fahrt für uns dorthin war, denn bisher haben wir an keiner anderen Stelle so viele Störche auf einer Stelle gesehen.

Anschließend, es war schon fast Mittagszeit, wollten wir in Porches in einem ganz bestimmten typischen Restaurant (Mar a Vista) unseren Mittagstisch zu uns nehmen. Unser Navi führte uns zwar kompliziert dahin, aber dadurch ließen wir uns nicht abhalten. Wir gehen mal davon aus, dass auch unser Navi lernfähig ist und beim nächsten Besuch einen direkten Weg finden wird. Für 10 €  durften wir  ein Menu wählen. Dagmar wählte ein gegrilltes (Doppel-) Kotelett und ich einen gegrillten  Fisch "Sea Bass" (Seebarsch). Natürlich umfasste unser Menu Brot, Butter, Oliven, Salat und auch den obligatorischen Kaffee. Es ist ein Lokal, das auch von den Einheimischen besucht wird. Uns gefällt es. Und es schmeckt dort!

Danach fuhren wir dann über die  Nationalstraße N 125 zurück zu unserem Apartment. Unterwegs hielten wir in Boliquieme, um ein supermodernes Lidl zu besuchen. Nein, uns fehlte natürlich  nichts. Aber wenn man schon einen großen Lidlmarkt sieht, werden auch wir neugierig. Im Apartment angekommen, ... wurde dann gefaulenzt.

 

Morgen? Vielleicht zu einem "Ankerfriedhof" in der Nähe von Tavira.


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Flohmarkt ... ist eigentlich ein Gypsy Market

... unser zweites Frühstück
... unser zweites Frühstück

Als ich eben Dagmar fragte, ob sie schon einen Blogbericht  für heute hat, kam keine Reaktion. Ich deute das so, dass sie entweder nicht hingehört hat oder aber mit anderen Dingen beschäftigt ist, beispielsweise Atlantikwellen gucken...! Ich werde dann heute ihren Part übernehmen ... müssen, lach.

Wir waren wie angekündigt auf dem Wochenmarkt, ...um u.a. eine Pfanne zu kaufen. Heute früh regnete es leicht und die Sonne wagte sich zunächst nicht heraus. Wir sind aber trotzdem zum Flohmarkt gefahren, damit ich meine Pfanne bekomme. Aber der Markt war heute nicht gut besetzt. Wir fanden zwar genügend Souvenirartikel aus Kork, diverse Textilien, unterschiedliche Lederprodukte und auch einige Essbuden, aber keine Haushaltsartikel. Der Markt ist auch als Gypsy Market  bekannt. Wir hatten aber keine wirkliche Gelegenheit, Euros los zu werden :-).

Aber ich wollte doch eine Pfanne kaufen. Also sind wir zum Supermarkt Continente gefahren. Ja, dort wurden wir fündig. Und nicht nur eine, sondern im Doppelpack direkt zwei zu einem Sonderpreis. Der Haken war nur der, man musste Mitglied werden, um den Rabatt von 50% zu bekommen. Also wurden wir mal eben Mitglied. Und  nun sind wir nicht nur Member von Continente,  sondern auch Besitzer von zwei tollen Pfannen, die ich hier mit Sicherheit einsetzen werde. (Ich koche doch gerne...!)

Da wir schon mal bei Continente waren, warfen wir einen Blick auf die kleine Cafeteria. Wortlos waren wir uns umgehend einig, dort unser zweites Frühstück zu uns zu nehmen. So auch geschehen.

...und dann setzte die Sonne ein. Das Thermometer zeigte  18° . So lieben wir die Algarve. Der Atlantik ist zwar im Augenblick ein bisschen ruppig. Die Wellen überschlagen sich im wahrsten Sinne des Wortes und plätschern laut durch die Gegend. Herrlich!

Morgen? Vielleicht Störche gucken fahren.

 

Übrigens:

Eine meiner Pfannen wurde schon von mir eingeweiht!  Bin voll zufrieden. Und nun kann ich auch wieder mit der zweiten Pfanne Dagmars Sonderwünsche erfüllen, hahaha.

Gypsy Market in Quarteira:


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Ein Tag, der keiner werden wollte.

Stell-und Campingplätze an der Algarve. (Quelle: Campercontact)
Stell-und Campingplätze an der Algarve. (Quelle: Campercontact)

Dagmar wollte... unseren heutigen Bericht schreiben.  Aber ich glaube, ich bin ihr zuvor gekommen.  Morgen soll sie dann eine neue Chance haben, lach.

Ja, was haben wir denn heute gemacht?  Dagmar wäre am liebsten schon früh auf Achse gegangen, aber der Himmel war schon früh mit Wolken abgedeckt. Also... nix für uns und unsere angedachten Pläne. Stattdessen haben wir dann den Wolken, den Wellen und  auch den Menschen auf der Strandpromenade von der Wohnung aus zugesehen. Und wir haben dann mittags gekocht, ...es gab Nudeln mit Ei und Caesersalat. Als Nachtisch gab es dann Kaffee - ohne Zimt ;-). 

In unserer Wohnung haben wir dann ein bisschen rumgewurschtelt und festgestellt, dass die Küchenausrüstung doch sehr dürftig ist. Das sollte sich ändern. So fuhren wir mal kurz bis Lidl (...der Supermarkt Continente wäre vielleicht sinnvoller gewesen), um Fehlendes aufzufüllen. Ist uns nicht ganz gelungen... , ich  möchte eine vernünftige Pfanne haben!!!!

In der Nähe von Lidl gibt es einen großen Stellplatz für Camper. Allerdings muss der einmal in der Woche geräumt werden, weil dann dort ein großer Flohmarkt (mittwochs) abgehalten wird.

Ich denke, den gucken wir uns morgen an, ... ich möchte mindestens eine Pfanne kaufen!

In Verbindung damit haben wir dann mal zwei Links  für Camper herausgesucht: Orbitur-Campingplätze und Campercontact Stellplätze  an der Algarve. Und eine Karte zu den Märkten hier, ... mehr dann morgen ...! Achja,... Promobil berichtet ebenfalls.

Das haben wir heute gesehen:


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Unser erster Tag ... und fast nur gefaulenzt.

Lage von unserem Apartment
Lage von unserem Apartment

Vorweg...: Dagmar wollte zwar den heutigen Text schreiben, hat aber dann doch Ausreden gefunden, ... also ich dann heute nochmal, lach!

 

Dagmar war schon sehr früh auf, hat sie gesagt. Ich habe  nichts  davon mitgekriegt. Uns trennten ja auch Welten, zumindest eine Wand. So habe ich dann bis um 8:30 Uhr portug. Zeit geschlafen. Aber ausgeschlafen war ich danach immer noch nicht. Das war aber nicht tragisch, denn wir haben ja keine festen Pläne.

 

Nach unserem spartanischen Frühstück sind wir erst einmal nach Aldi gefahren, denn uns fehlten einige wichtige Dinge, wie wir bemerkt haben: Küchentücher und auch Toilettenpapier ... ;-)! Warum Aldi... und nicht einen anderen Supermarkt? Weil  kurz daneben in Almancil ein Super-Super-Supermarkt (Apolonia) existiert, der wirklich alles hat. Auch meine geliebte Caesersoße (mit Knoblauch & Käse) von Heinz, die es in Deutschland nicht gibt. Und  nebenan  gibt es ein modernes Cafe mit dem besten Kaffee weit und breit. Und zu dem Kaffee serviert man dort eine Zimtstange. Ist typisch für Portugal, aber bekommt man doch selten dazu. Manchmal allerdings auch als Zimtpulver. Und es schmeckt.

Dann sind wir zurück gefahren... und haben einen Spaziergang auf der Strandpromenade gemacht... bis zu einem Eck-Cafe, das wir aus früheren Aufenthalten  kennen. Musste sein - statt Mittagessen. Dabei kamen wir an dem Hotel Dom Jose vorbei, in dem wir in den letzten Jahren schon einige Male wirklich gut übernachtet haben. Danach noch zu unserer "Maria", die Ansprechpartnerin für unser Apartment, auch um "guten Tag" zu sagen. Damit verbunden... uns fehlt ein Fön in der Wohnung. Also - auch abgehakt. 

Den Rest des Tages haben wir am TV herumgespielt, um mehr deutsche Programme zu  finden. Naja, RTL konnten wir finden. Das war es dann auch schon. Aber gestern berichtete ich schon, dass wir deutsche Sender über unsere PCs bekommen, um auf dem Laufenden zu  bleiben. 

Dagmar meinte soeben, dass wir morgen unbedingt etwas unternehmen müssten. Oh... heute haben wir nichts unternommen, lach? Ich glaube, sie kommt in Urlaubsstimmung?! Dagegen muss ich  sofort etwas unternehmen... lach. Ich möchte faul sein.

Mal sehen, was morgen wirklich auf dem Programm bei uns steht!


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In Faro gut gelandet nach knapp 3 Stunden Flugzeit

Landeanflug auf Faro
Landeanflug auf Faro

Was für ein toller Tag. Es funktionierte eigentlich alles. Früh kam der Taxiservice, der uns nach Düsseldorf brachte. Da wir bei EuroWings den Smarttarif  gebucht hatten (incl. Koffer und Sitzplatzreservierung), durften wir auch die Vorzüge des Priority nutzen. Also kaum Wartezeiten, außer, dass wieder einmal unsere PC- und Fotosachen beim Security besonders begutachtet wurden.

Auch in Faro lief alles glatt. Koffer kamen schnell vom Band, und der Shuttlebus, der uns zur Autovermietstation brachte, ließ auch nicht  lange auf sich warten. Und schnell bekamen wir unseren Up (viertürig) übergeben... ohne zusätzliche Versicherungsangebote :-). Dann ging es noch schnell zu Lidl, um die notwendigsten Lebensmittel einzukaufen, und dann fuhren wir direkt zu unserer Vermittlerin, die uns den Zimmerschlüssel für unser Apartment übergab. 90 m² ... zwei Schlafzimmer mit zwei Bädern - da bleibt kein Wunsch offen. Und hier in Quarteira möchten wir die nächsten Wochen bleiben. Nur... es gibt kaum deutsche TV-Programme. Aber wir haben etwas vorgesorgt und uns für unsere PCs entsprechende Software aufgespielt, die uns auch deutsche Programme zeigen. Gut so. Und dann sahen wir auch schon unseren ersten tollen Sonnenuntergang am Atlantik. 

Dagmar hat versprochen, ab morgen hier die Texte zu übernehmen.


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Wir starten... nix wie weg ... bis zur Algarve!

Unsere Familien haben uns beurlaubt ...

... und wir sind dann mal wieder ganz schnell weg, lach!

Endlich ist es soweit. Wir können tatsächlich starten. Unsere Familien haben uns für eine gewisse Zeit beurlaubt und uns entlassen zu einer wohlverdienten Ruhephase. Nach einem doch hektischen Jahr 2019 erhoffen wir uns nun viel  Entspannung und Erholung in ruhiger Umgebung. Und das hoffentlich mit viel Sonne am Meer unserer Wahl. Portugal ... wir kommen! 

Natürlich werden wir von dort berichten. Wir können nicht anders ;-)! Aber es werden wohl keine regelmäßigen Tagesberichte werden. Weil... wir nicht für jeden Tag etwas Besonderes geplant haben an der Algarve. Naja ...  einen etwas größeren Abstecher in den nördlichen Teil schon. Aber das verraten wir jetzt noch nicht.

Wir freuen uns aber trotzdem über viele Besucher und Leser hier in unserem Blog. Und vielleicht lässt der ein oder andere auch mal einen netten, lustigen oder auch kritischen Kommentar zurück.

 Unser nächster Blogbericht kommt aus Portugal.


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Fado - Musik der Portugiesen

 

Fado ist die mit Abstand bekannteste portugiesische Musik und bedeutetet »Schicksal«. Fado ist weder Folklore noch Volksmusik, sondern Ausdruck des Seelenzustands der Portugiesen: der Saudade.

Seit 2011 zählt der Fado sogar zum Weltkulturerbe der UNESCO. Der Gesang, meist von einer Sängerin, steht dabei im  Mittelpunkt eines Vortrages, der von einer Gitarre begleitet wird.

Werke dieses Stils handeln meist von unglücklicher Liebe, sozialen Missständen, vergangenen Zeiten oder der Sehnsucht nach besseren Zeiten, und vor allem von der saudade.

Entstanden ist der Fado wohl aus der Situation der Portugiesen, die auch lange unter Armut litten. Als Seefahrerland hieß es immer wieder von den Familien Abschied nehmen und nicht wissen, ob man zurück kehren wird.  Wir haben uns diesmal vorgenommen, unbedingt den Fado live mitzuerleben. 

 

 


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Korkeichen - traditionelle Ernten an der Algarve

Wenn man nach Portugal reist, wird man immer auf Korkeichen  aufmerksam.  Im Süden Portugals kommen besonders viele Korkeichen vor. Die Rinde wird frühestens nach 20 bis 25 Jahren erstmalig geschält. Danach erfolgt eine Schälung alle 9 Jahre in Handarbeit zwischen Juni und August, aber nur der untere Baumstamm. Korkeichen werden bis zu 200 Jahre alt. Gekennzeichnet wird die letzte Ernte mit der letzten Zahl eines Jahres , z.B. 2019 ... die Zahl 9.

Der Rohstoff Kork wird total verwendet, davon  ca. 70 % für die Herstellung von Flaschenkorken. Die restlichen 30% werden für Boden-und Wandbeläge oder auch für Modeartikel verwendet. Der Marktanteil Portugals soll weltweit bei ca. 50% liegen. Man sagt, dass an einem Tag 40 Mill. Korken in Portugal hergestellt werden. Natürlich ist die Produktion rückläufig. Kunststoffe und Metalle übernehmen immer mehr die Funktionen.

Kork gehört auch generell zur Geschichte Portugals. Mönche wussten schon damals, wie der Kork die Umgebung angenehmer gestalten kann.  Beispiele dafür sind das Kloster Convento dos Capuchos, in Sintra, das Convento de Santa Cruz do Buçaco und das Convento da Serra da Arrábida, in denen einige Kammern und Gemeinschaftsräume mit Kork verkleidet sind. In Sintra wurde das Chalet da Condessa d’Edla entsprechend dem romantischen Geist des 19. Jh. erbaut und eingerichtet. An den Türleibungen, Fenstern und Schaugläsern ist der Kork eines der ausdrucksvollsten Dekorationselemente. Bis Anfang des letzten Jahrhunderts waren São Brás de Alportel und Silves die wichtigsten Standorte für die Korkherstellung in Portugal. In neuerer Zeit hat sich das Zentrum der Korkgewinnung auf die Plantagen im Alentejo und Douro verlagert, und die meisten Fabriken haben sich im Rahmen der fortschreitenden Automatisierung im Großraum von Lissabon angesiedelt.

Der Tourismus kann helfen, das Bewusstsein für Kork lebendig zu halten. Deshalb werden nun Wanderwege ausgeschildert, Bereiche unter Naturschutz gestellt, deshalb ist auch die touristische „Route des Korks“ ins Leben gerufen worden.

Fotos © Travelmaus.de



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Azulejos - Fliesenkunst der Algarve

( uns trennen nur noch wenige Tage davon.)

 

In Almancil, nur wenige Kilometer von der Stadt Faro, Algarve, entfernt, steht nahe der Estrada Nacional No. 125 auf einem kleinen Hügel die Sankt Laurentius Kirche. Sie ist berühmt wegen ihres Schatzes an Azulejos, den portugiesischen Fliesen. Sie ist eine der schönsten Kirchen, die wir in Portugal besichtigt haben.

Quelle: Wikipedia
Quelle: Wikipedia

Im Orient hat man schon in sehr früher Zeit,  schon ca. 2000 v. Chr., die aus luftgetrockneten oder gebrannten Ziegeln erbauten Häuser mit Bodenbelägen aus Ziegelfliesen geschmückt. Durch die Römer wurden keramische Fußböden nördlich der Alpen bekannt. Vom einfachen Belag in untergeordneten Räumen bis zu beheizbaren Bodenbelägen aus Ziegelfliesen in Wohnräumen und Thermen wurden sie angewendet. Mit dem Untergang des römischen Reiches geriet der keramische Bodenbelag aber mehr und mehr in  Vergessenheit.  Keramische Böden des hohen Mittelalters zeigen oft eine besondere Beziehung zum Orient. Als Ganzes ähneln sie neben- und übereinander gelegten orientalischen Teppichen.

 

Portugal ist das Land Europas, in dem es wohl die meisten Fliesen als Wandbekleidungen gab. In 90% der portugiesischen Kirchen, Kapellen und Klöster, in 75% Prozent der Herren- und Lusthäuser und an einigen tausend Fassaden - nicht nur auf der Halbinsel selbst, sondern auch auf den Inseln, den Azoren und Madeira - sind die Azulejos noch heute so erhalten, wie sie im Laufe der Jahrhunderte angebracht wurden. In Wandverkleidungen aus Azulejos finden sich traditionell auch Ornamente der islamischen Kunst. (Quelle)


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Was man wissen sollte: Mauren und Co. in Portugal

Quelle: Wikipedia
Quelle: Wikipedia

Bei unseren bisherigen Portugalreisen fiel uns immer wieder die besondere maurische Architektur der Bauten auf, beispielsweise die Markthalle von Loule. Das machte uns neugierig. Wir entdeckten viele Ähnlichkeiten mit den maurischen Bauten Spaniens,  z.B. die Alhambra in Granada.

 

Die Anwesenheit des Menschen ist in Portugal seit dem Homo erectus belegt. Vom Neandertaler sind die Spuren durch einen Lagerplatz bei Vilas Ruivas bereits deutlicher. Etwa 1000 v. Chr. drangen die Kelten hier ein und vermischten sich mit den Einheimischen zu Keltiberern. Etwa zeitgleich errichteten die Phönizier erste Häfen entlang der Küste der Algarve. Die Karthager gründeten ca. 550 v. Chr. Portimão. Im zweiten Jahrhundert v. Chr. entstanden im Zuge der römischen Besiedelung der Iberischen Halbinsel zahlreiche Villen, deren Ruinen  vornehmlich in der Gegend von Faro und Lagos  besichtigt werden können. Die römische Herrschaft endete in der Völkerwanderungszeit. Nach Eroberung durch die Goten im fünften Jahrhundert wurde die Algarve ab 711 von den muslemischen Mauren besiedelt. 

Der maurische Einfluss auf Kultur und Sprache Portugals war stark und nachhaltig. Die Mauren führten neue Bewässerungsmethoden ein und siedelten Zitrusfrüchte, Mandel- und Johannisbrotbäume in der Algarve an. Neue Bautechniken und Architekturstile entstanden: Weiße, kleine und flache Häuser und Schornsteine mit originellen Gittermustern, die an Minarette erinnern, sind Zeugen dieser Architektur. Typische Materialien der maurischen Architektur sind Ziegelsteine für die tragende Struktur, Kachelmosaike, Stuck und Zedernholz als Verblendungen und grünglasierte Dachziegel. Die Mauren brachten auch grundlegende Kenntnisse in Astronomie, Mathematik und Navigation auf die iberische Halbinsel, und Portugiesen und Spanier entwickelten sie weiter und verfeinerten sie. Und die Portugiesen starteten ihre großen Entdeckungsreisen!

Als Mauren werden all jene in Nordafrika – teilweise als Nomaden – lebenden Berberstämme verstanden, die vom 7. bis ins 10. Jahrhundert von den Arabern islamisiert wurden und diese bei ihrer Eroberung der Iberischen Halbinsel als kämpfende Truppe unterstützten. Die endgültige Rückeroberung der Algarve erfolgte im Jahre 1249, als König Alfonso III. Faro eroberte und damit die Mauren endgültig aus dem jetzigen Portugal vertrieb.  (Quellen: WikpediaAlgarveMagazin.comumdiewelt.de  -  pheitlinger.de/ebooks )

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Bald gehts los... Unser Ziel: Algarve/Portugal

Die Legende vom Hahn von Barcelos

Der Hahn ist das  Symbol Portugals und steht für Gerechtigkeit , Stolz und Glück.
Der Hahn ist das Symbol Portugals und steht für Gerechtigkeit , Stolz und Glück.

... wir berichten bald von dort!

Diese portugiesische Legende erzählt von einem Bauern, der aus der Stadt Barcelos aufbrach, um nach Santiago de Compostela zu pilgern. Am Stadtrand von Barcelos beschuldigte ihn ein reicher Landbesitzer des Silberdiebstahls. Der Bauer wurde vor Gericht gestellt, schuldig gesprochen und zum Tod durch den Strang verurteilt. Vor seiner Hinrichtung verlangte der Bauer ein letztes Mal, mit dem Richter zu sprechen, der ihn verurteilt hatte. Der Richter war gerade dabei, gebratenen Hahn zu essen, als ihm der Verurteilte sagte, dass der Hahn als Zeichen seiner Unschuld vom Teller hüpfen und während seiner Hinrichtung krähen würde. Als dann der Verurteilte hingerichtet werden sollte, begann der Hahn tatsächlich zu krähen. Der Richter rannte zum Stadtplatz, um die Hinrichtung zu stoppen. Er sah, dass der Strang wie durch ein Wunder aufgegangen war.  (Quelle)



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Frohes Neues Jahr 2020 wünschen die Travelmäuse

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Fotokalender 2020 - Texte am PC eintragen & Fotos einkleben!

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Erstelle deinen eigenen Foto-Monatskalender2020 (17 Seiten) ... (Texte am PC ergänzen, ausdrucken und persönliche Fotos einkleben... fertig!)
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Wir stellen vor: Unsere Reisepläne 2020

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