Dagmar's Geburtstag in Dresden gefeiert!

Dagmar und Rosmarie, Dresden 2017
Dagmar und Rosmarie, Dresden 2017

31.7.2017

Ein geruhsamer Geburtstag, der allerdings für Dagmar schon um 5 Uhr früh begann, denn als Frühaufsteher  erreichten sie bereits die ersten Glückwünsche per Mail aus Kanada von Marianne und Heinz. Bevor ich dann als Spätaufsteher gratulieren konnte, war ich schon schon eine unter vielen, lach. Das gemeinsame Frühstück im WoMo war dann bescheiden, weil wir ja mit Rosmarie, eine ganz liebe Bekannte Dagmar's aus der sogenannten "Wendezeit", in Dresden verabredet waren.  Wir fuhren anschließend nach Dresden, holten Rosmarie ab und gingen ins nahe hOMAge-Restaurant essen. Es war wieder eine Freude, uns nach langer Zeit wieder zu sehen und "ein Schwätzchen" zu halten. Nach 15 Uhr fuhren wir dann wieder zurück  zum Stellplatz in Struppen, und lassen den Geburtstag langsam ausklingen  und "genießen" dabei wieder die Hitze ;-)! Wieder über 30° C im Mobil!

Schatz  des Tages?  Im Restaurant haben wir einen Meckerkasten gefunden! Aber wir hatten nichts zu meckern!

 

Morgen geht es weiter. Unser Ziel ist der Harz (ca. 350 km). Dort sind wir mit unseren Freunden Inge und Robert verabredet.  Da sie zurzeit "mal zuhause" sind, nutzen wir die Gelegenheit, sie zu besuchen. Vom Harz aus möchten wir danach über Wolfsburg und der Lüneburger Heide noch nach Ostfriesland fahren. In Wolfsburg besuchen wir ebenfalls Freunde. Wir sehen Ulla und Horst zwar selten, aber jede Begegnung ist wieder wie in alten Zeiten. Unser letztes Ziel unserer Reise ist dann ein Stellplatz in / bei Ostfriesland. Die Hafenmeisterin Monika erwartet uns hoffentlich in Barßel. (Alternative: Strücklingen) Vielleicht können wir eine kleine Schönheits-Reparatur am WoMo vor Ort ausführen lassen.

Und dann...? Dann sind wir wohl Mitte August wieder am Niederrhein.


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Millionen Touristen in Prag bei 37°C

...wir mitten drin in Prag!
...wir mitten drin in Prag!

30.7.2017

Ein toller Tag... aber für uns viel zu heiß. Temperaturen  in Prag  über 35°C sind auch uns zu viel. Aber wieder einmal der Reihe nach.

Um 7:30 wurden wir in Pirna abgeholt, dann ging es über die Autobahn bis nach Prag. Eine glatte, gute Strecke zu fahren. Wir benötigen incl. einer kurzen Kaffeepause ca. 2 Stunden. Vor Ort erkundeten wir dann die Altstadt zu Fuß mit einem Guide. Womit wir nicht so extrem gerechnet hatten, war, dass die Stadt total mit (asiatischen) Touristen überfüllt war. Das war auch ein großer Nachteil für unsere Gruppe. Wir wurden als Gruppe weit auseinander gezogen und... schließlich verloren wir drei ältere Damen, die den Anschluss nicht mehr bekamen. (Nein, wir waren  nicht dabei, lach!) Und leider war unser Guide nicht so flexibel, das Tempo zu ändern, da er sein Programm unbedingt durchziehen wollte. Und trotzdem haben wir nicht alles sehen können, wie angeboten.

Dagmar und ich hatten ebenfalls große Mühe zu gehen, zu gucken und auch noch zu fotografieren. Und leider hatten wir unterwegs kaum Zeit, auch mal ein Eis zu essen oder einen kleinen Einkauf zu tätigen. Man vertröstete uns auf später, wenn wir 1,5 Stunden für eigene Unternehmungen Zeit hätten. Doch dazu kam es nicht, denn nach dem Fußmarsch und der Schifffahrt UND der Hitze waren auch wir fertig.

Und so kam ich nicht zu meinem Schatz, den ich mir ausgesucht hatte als Schatz des Tages: eine russische Babuschka-Holzuppe mit dem Motiv der Minions. Schade. Ich hatte sie unterwegs zwar gesehen, aber aus Zeitgründen nicht kaufen können.

Nach 2,5 Stunden waren wir dann am Schiff, die vermissten Damen hatten auch irgendwie den Weg bis dort gefunden,  und dann wurde es geruhsamer. Eine lohnende Schiffs-Tour, viele Brücken unterquert, das Mittagsbuffet genossen, aber wieder unter der Hitze gelitten. Ich weiß nicht, zu welcher Jahreszeit es sinnvoll ist, Prag zu besuchen. Wahrscheinlich ist die Stadt immer gerammelt voll.

Gesehen haben wir Vieles ...meist im Schnellverfahren. Privat hätten wir uns viel mehr Zeit genommen. Aber wir hoffen, zu einem späteren Zeitpunkt wieder einmal Prag zu besuchen, dann total in Eigenregie. Gesehen haben muss man: die Burganlage aus dem 9. Jahrhundert (Kontrollen am Eingang!) , den Veitsdom (waren leider nicht innen!), das Rathaus mit der Sonnenuhr (nicht geschafft), die berühmte Karlsbrücke (tausende Menschen...!), das Goldene Gäßchen (nicht gesehen), den Jüdischen Friedhof (keine Zeit mehr...), ... und natürlich auch unserer unserer Sicht eine Schiffstour auf der Moldau (wirklich schön!).

Wir haben uns bis zur Abfahrt um 16:30 Uhr nur noch im nahen Interconti-Hotel verkrochen, um an einer funktionierenden Klimaanlage zu sitzen, eine kostenlose und angemessene Toilette zu benutzen, und ... uns nur noch von den Strapazen des Tages zu erholen. Gegen 19 Uhr waren wir dann wieder in Pirna angekommen. Mit dem PkW fuhren wir dann nur noch zu unserem Stellplatz in Struppen, wo wir im Wohnmobil bei mehr als  38° C erwartet wurden. Die Hitze ging also weiter. 

 

Morgen: Date in Dresden mit Rosmarie. Dagmar's Geburtstag.


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Unser Lamm in der Pfanne

Heute gab es Lamm an Pasta bei uns...!
Heute gab es Lamm an Pasta bei uns...!

29.7.2017

Wie angekündigt, gab es heute bei uns Lamm. Wir haben das Lamm in die Pfanne gelegt, angebraten, garen lassen und mit unseren speziellen Stiftnudeln mit Champions verspeist. Es blieb kein Rest übrig!  Und nun haben wir den Eindruck, weitere Lämmer warten darauf, ebenfalls von uns verarbeitet zu werden. Da werden wir uns wohl dranhalten müssen...;-)!

 

So, morgen geht es, ebenfalls wie angekündigt,  mit uns nach Prag. Es wird wohl dort sehr heiß werden. Der Wetterbericht sagt uns Temperaturen über 30°C voraus. Nix für uns. Wir hoffen, dass der Bus eine funktionierende Klimaanlage hat, und auch, dass die Temperaturen während der Schifffahrt auf der Moldau erträglich sein werden. Früh gegen 7:30 Uhr werden wir in Pirna am Busbahnhof abgeholt, unsere Rückkehr wird voraussichtlich erst nach 20 Uhr sein. Morgen also kein oder sehr später Tagesbericht. Unsere Erwartungen an Prag sind sehr groß. Vor vielen Jahren waren wir dort, allerdings nur auf einer Durchfahrt. Laut Busprospekt werden wir bei unserer Stadtführung u.a. die Karlsbrücke, den Altstädter Ring, das Jüdische Viertel und das Burgviertel Hradschin sehen. Wir freuen uns darauf und hoffen, viel Schönes in der Stadt zu sehen.

 

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Heißer Tipp: Schmilkaer Mühle a.d. tschechischen Grenze

Schmilkaer Mühle, zwischen Bad Schandau und der  tschechischen Grenze an der B172
Schmilkaer Mühle, zwischen Bad Schandau und der tschechischen Grenze an der B172

27.7.2017

Das ist/war ein super, fantastischer, hervorragender Tipp von Rosi. Dafür ein ganz dickes Dankeschön von uns, denn wir haben den Vorschlag heute früh postwendend umgesetzt!

Schon kurz nach 10 Uhr sind wir zur Schmilkaer Mühle losgefahren, Richtung Bad Schandau, die weniger als 20 km von hier, Struppen, entfernt ist. Sie liegt an der B172, kurz vor der tschechischen Grenze. Neugierig sind wir mit dem PKW bis  zur Mühle gefahren, ein sehr enges Sträßchen, unterquerten dabei sogar zwei Hausdurchgänge und... befuhren mal eben auch den bekannten Wanderweg "Malerweg"! Aber an "parken" war natürlich nicht zu denken, absolut kein Platz, dafür mussten wir dann doch den offiziellen Parkplatz (Koordinaten: xxx) im kleinen Ort nehmen. Haben wir gemacht. Danach ging es zu Fuß bis zur Mühle, um alles genau zu sehen. Schon der Zugang war urig und ungewöhnlich. Die Schmilkaer Mühle ist schon etwas Besonderes. Die restaurierte Mühle (seit 2005 wieder eröffnet.) mahlt Mehl für den gegenüberliegenden (Bio)Bäcker, der wagenrädergroße Kuchen backt. Wer Zeit mitbringt, sollte auf jeden Fall die tägliche, kostenlose Führung um 12 Uhr mitmachen und das Traditionshandwerk live erleben. Aber nicht nur Mehl wird gemahlen, auch Bier wird gebraut.  Seit 2015 wird hier ein feines BIO-Bier hergestellt, ungefiltert und unpasteurisiert: das Helle, das Dunkle und das Bernstein. Alles naturbelassene Vollbiere! Als Niederrheiner mussten wir selbstverständlich die Sorten testen. Und  nun? Es gibt ab heute einen weiteren Schatz in unserer Kiste: Eine Flasche Bernsteiner Bier. Zum Bier genehmigten wir uns dort ein zweites Frühstück  mit 'ner Bratwurst und ne Scheibe Brot. Man kann sogar im verwinkelten Hotel Zimmer mieten und total "ökologisch" übernachten. Ein ungewöhnlicher Ort mit sehr freundlichen Menschen. Wir waren absolut begeistert.

Unser Ziel für heute war erreicht. Wir kehrten um. Und es setzte tropfenweise der Regen ein. Vor unserem Hotel WoMo-"Mücke" wollten wir unseren Nachmittagskaffee trinken, aber der Regen hinderte uns daran. Eigentlich wollten wir einen kleine Wäsche machen. Aber der Regen...! So verbringen wir den Rest des Tages mit  Nachdenken. Da stört kein Regen. Nachgedacht haben wir auch über einen weiteren Vorschlag: Lieferservice diverser Pizzaanbieter. Ist aber hier nicht. Struppen liegt außerhalb dessen! Keine Sorge, wir verhungern nicht! Während Dagmar einen kleinen, fast lautlosen verspäteten  Mittagsschlaf hält, werde ich mal den Kühlschrank aufsuchen. Da gibt es bestimmt noch Schätze...!

Morgen? Vielleicht gibt es noch weitere Vorschläge? Ansonsten habe ich da ein Besucherbergwerk  im Auge.


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Zu Fuß durch Dresden ... & Neues Grüne Gewölbe

Dresden, Altstadt
Dresden, Altstadt

26.7.2017

Deutschland läuft über vom Regen, insbesondere ist auch der Harz "abgesoffen". (Möchten wir doch noch hin...!)  Nur wir hier in Sachsen sind bisher noch verschont. Hat wohl seinen Grund; vielleicht möchte der Wettergott uns was Gutes antun. 

Heute sind wir also bei Trockenheit nach Dresden gefahren, um u.a. das Neue Grüne Gewölbe  (1.000 ausgesuchte Meisterwerke der Schatzkunst) zu besuchen (12€/Person).  Um das Historische Grüne Gewölbe (Schatzkammer von August dem Starken (1670-1733) besichtigen zu können, muss man sich vorher anmelden, denn es wird nur eine begrenzte Besucherzahl täglich dort eingelassen - Holen wir beim nächsten Besuch von Dresden nach!!!! Was wir im Neuen Grünen Gewölbe sehen durften, hat uns total begeistert! Faszinierende Kunstgegenstände aus Gold, Silber, Emaille und Edelsteinen, aus Elfenbein, Perlmutter, Kokosnüssen und Straußeneiern.Fantastisch!

Vorher hatten wir natürlich einen kräftigen Blick auf die Innenstadt und natürlich auf die Frauenkirche geworfen. Die Kirche wurde während des zweiten Weltkrieges zerstört. Dank der Initiative von Bürgern wurde der Wiederaufbau der Kirche verwirklicht. Über 11 Jahre hinweg wurde die Kirche Stück für Stück wieder aufgebaut – getreu den Vorgaben George Bährs und unter weitestgehender Verwendung historischer Materialien. Am 30. Oktober 2005 wurde der Wiederaufbau durch die festliche Weihe der Kirche abgeschlossen. Wir haben die Trümmer 1990 noch sehen können und staunen über die geleistete Arbeit, die die Frauenkirche wieder "zum Leben erweckt hat".

Erwähnen müssen wir natürlich auch den sogenannten Fürstenzug, das überlebensgroße Wandbild eines Fürstenzuges.

Und wir haben noch einen kurzen Abstecher in eine Schokoladenmanufaktur machen können. Ich habe mir einen Milchshake mit Eis aus weißer Schokolade bestellt, Dagmar einen super leckeren Cappuccino. Da hätten wir länger bleiben und alles probieren können. Haben wir aber nicht. Unser Parkticket lief nämlich am Elbeufer/Terrassenufer ab. (Übrigens: Tagesticket kostet dort 6 €, aber beim Wählen MUSS man vorher eine gelbe Taste drücken!!!!!) Aber wir haben eine Seltenheit im Schokoladenladen entdeckt, die wir spontan zu unserem Tagesschatz erklärten: Schokoladenbier mit 6% Alkoholgehalt. Flasche gekauft, eingepackt, ... aber noch nicht probiert.

Dann ging es also wieder  "nach Hause", unser inzwischen lieb gewordener Stellplatz in Struppen, der uns heute früh spitzenmäßige frische Körnerbrötchen lieferte. (Morgen wieder!!!). Aber jetzt regnet es doch mehr als erwartet. Aber wir bleiben trotzdem hier. Und morgen? Dann macht mal Vorschläge. Wir sind für morgen sehr flexibel!

 


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Mit dem PKW über den Elberadweg bei Königstein

Radweg an der Elbe - bei Königstein
Radweg an der Elbe - bei Königstein

25.7.2017

Das kann auch nur uns passieren! Nichtsahnend fuhren wir vor Mittag mit dem PKW los, um uns in Königstein die Festung anzusehen. Wir wollten eine Nebenstrecke nehmen, die wir natürlich nicht kannten. Aber jetzt kennen wir sie,lach!

Von Ferne hatten wir einen wunderschönen Blick auf die Festung Königstein. Und wir kamen immer der Elbe näher. Die Straße wurde immer enger, aber das mögen wir ja. Und die Radfahrer wurden immer mehr. Eigentlich störten wir. Aber da kein Verbotsschild da war, fuhren wir bis Königstein weiter. Und am Schluss bemerkten wir, dass wir mit dem Auto über den berühmten Elberadweg gefahren sind. ... würden wir jederzeit wieder machen.

Dann ging es Richtung Festung ; bis zu einem Parkhaus/Parkplatz (teuer!) - und dahinter ein Landhaus "Neue Schänke" mit einem eigenen Parkplatz. Dort kehrten wir natürlich direkt ein und ließen uns verwöhnen.  Und von der tollen Knoblauchsuppe werde ich in Jahren noch träumen. (Ich denke, da werden wir bald wieder einkehren...!) Kurz dabei sahen wir auf einem großen Scheunengebäude eine hübsche Sonnenuhr, die wir heute zum Schatz des Tages erklären. Unweit vom Gasthaus sahen wir auch diese bekannten bunten Bähnchen stehen, die die Besucher bis zur Festung Königstein hochfahren. Wir durften unseren PKW auf dem Gasthaus-Parkplatz stehen lassen und fuhren dann mit einem von ihnen hoch (4 € hin und rück/Pers.). 

Nach wenigen Minuten schon kamen wir oben am Eingang der Festung an. Aber wir haben sie nicht betreten, denn der Eintrittspreis von 10 €/Pers. (mit oder ohne Aufzug) erschien uns einfach zu hoch. Wir denken, man kann auch von außen schon die Mächtigkeit der Festung erfassen und muss nicht das ganze Gelände abgehen, auch wenn die Festung Königstein ein einzigartiger Zeuge europäischer Festungsbaukunst ist. "Über 800 Jahre Geschichte haben diese Wehranlage zu einem eindrucksvollen Ensemble von Bauwerken der Spätgotik, der Renaissance, des Barock und des 19. Jahrhunderts werden lassen."

Dann führte uns unser Weg nur noch zurück zum Stellplatz in Struppen, diesmal aber nicht über den Elberadweg, lach.

Morgen? Wir überlegen, falls es nicht regnet, morgen nochmal nach Dresden (~25 km) in die Altstadt zu fahren, auch um das "Grüne Gewölbe" zu besichtigen. Heute gucken wir nur noch im TV Damenfußball Deutschland -Russland.



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Mit der Straßenbahn durch das Kirnitzschtal

Kirnitzschtalbahn/Straßenbahn: Bad Schandau bis zum Lichtenhainer Wasserfall
Kirnitzschtalbahn/Straßenbahn: Bad Schandau bis zum Lichtenhainer Wasserfall

24.7.2017

Ein schöner Tag ging zu Ende. Aber es war auch ein Tag der unnötigen Umleitungen. Kreuz und quer durchfuhren wir die Sächsische Schweiz. Höhepunkt war natürlich das Kirnitzschtal, das wir mit der Straßenbahn von Bad Schandau aus (Abfahrt ab Kurpark; für uns 10:30 Uhr) entlang durchfuhren. Ein wunderbares Tal, das auf der einen Seite den Bach hatte und auf der anderen Seite hohe steile Felsen. Unterwegs erlebten wir auch die sogenannte "Schlüsselübergabe" der Schaffner, die bedeutet traditionell seit 1898  im übertragenen Sinne, die "Fahrberechtigung auf der Strecke". Und wir stellten fest, dass das gesamte Gebiet ein wahres Wandergebiet ist, auch der "Malerweg" führt hier entlang. In der Straßenbahn meinte eine Mitfahrerin, dass wir unbedingt wegen der schönen Aussicht mit dem PKW weiter fahren sollten bis Hinterhermsdorf. Das haben wir gemacht. Aber da fingen dann schon die ersten Umleitungen an. Irgendwie schaften wir es dann bis zur Buchenparkhalle (Koordinaten: N50°55'03.7" E014°21'35.5" ), die uns als Lokal auf Anhieb zusagte. Geboten wurde typische böhmische Hausmannkost zu sehr vernünftigen Preisen (Gulasch, Knödel, Rotkohl: 7,30 €!). Tolle Küche!

Aber hier mussten wir drehen, denn die tschechische Grenze war nur ca. 3 km entfernt. Und dann fing das Elend an: Umleitung an Umleitung gefolgt von einer weiteren Umleitung. Wir brauchten 2 Stunden, um wieder nach Bad Schandau zu kommen und sind ungewollt einige Strecken doppelt gefahren. Und unser Navi war heute absolut keine Hilfe. Es hatte sich wohl mit den Veranstaltern der Umleitungen abgesprochen und führte uns ebenfalls in die Irre. Vermutlich werden wir Frau Navigator gegen Herrn Navigator eintauschen.  (Übrigens: beide haben bei uns Redeverbot!). 

Insgesamt war der heutige Tag trotzdem für uns erholsam. Das Wetter war auch ok. Die Landschaft wunderschön! Gegen 18 Uhr waren wir wieder hier. Und wir haben beschlossen, hier zu verlängern!  Morgen? Vielleicht die Festung Königstein.

Unser Schatz des Tages: Fischer-Art-Haus in Sebnitz
Unser Schatz des Tages: Fischer-Art-Haus in Sebnitz

Unser heutiger gefundener Hausschatz: in Sebnitz

Das "Bunte Haus" in Sebnitz entstand 2001 als Projekt "Junges Wohnen". Ziel war es, in zentrumsnaher Lage ein solches Projekt zu realisieren. Mit Kunst, die man "in der Provinz" nicht erwartet, wurde ein positives öffentliches Signal gesetzt und ein echter Hingucker im Stadtensemble geschaffen.

Kaum ein Künstler weltweit hat so viel Fläche bemalt wie der Leipziger Michael Fischer-Art. In seinem Atelier in Leipzig hängt eine Weltkarte. Der Künstler hat mit über hundert Nadeln die Orte markiert, an denen Werke von ihm zu sehen sind. Auch in Berlin, Leipzig, Stuttgart, Chemnitz und Sebnitz machte er ganze Häuser bunt. Comicartige Figuren bevölkern seine Fassaden. Sie haben große Augen, wulstige Lippen und erinnern an Kinderbilder.

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Absoluter Ruhetag in Struppen... ;-)

Gesamte geplante Route durch Nord-und Ostdeutschland 2017
Gesamte geplante Route durch Nord-und Ostdeutschland 2017

23.7.2017

Heute ist unser absoluter RUHETAG in Struppen.

Ja, wir haben eigentlich NIX gemacht.

Mit anderen Worten: Wir sind NICHT vor die Türe gekommen.

Selbst unser TV haben wir ungenutzt gelassen.

Noch fauler geht wirklich nicht. Aber es tat sehr gut!

 

"Klammheimlich" habe ich nur eine Google-Karte erstellt mit unserer Route, auch die, die voraussichtlich folgen wird.

Und das ist dann unser heutiger Schatz für die Mobilisten, die uns hier verfolgen und an Infos zu Stellplätzen interessiert sind. Denn, die Datei kann man hier downloaden. Und am Ende unserer Tour sind dann alle unsere Stellplätze eingefügt! (Also später dann neu laden!) (Link nur zur Karte / Link Stellplätze)

Morgen? Wissen wir schon! Wir fahren mit der Straßenbahn!

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Endlich Regen in der Sächsischen Schweiz...!

Stellplatz Struppen, Sächsische Schweiz
Stellplatz Struppen, Sächsische Schweiz

22.7.2017

Endlich kühlere Temperaturen!  Und es regnet!

Gegen 9 Uhr sind  wir in Dresden abgefahren, nachdem wir Norma und Peter verabschiedet hatten.  Wir haben uns der tschechischen Grenze genähert bis zu dem Stellplatz in Struppen (N 50°56'18" E004°00'49"), ca. 30 km von Dresden entfernt. Wir zahlen 13 €/Nacht zzgl. Wasser (1€) und Kurtaxe (0.75€/Pers.). 

Hier sind wir bestens aufgehoben. Die Betreiber sind extrem freundlich, der Platz ist gepflegt, bietet WC/Duschen, Waschmaschine /Trockner (je 3€ bei Nutzung), V/E-, WLan (kostenlos), und Strom (gegen Gebühren).

Es ist ein Platz, der sich für längere Aufenthalte unbedingt eignet, zumal im Umfeld viele attraktive Ziele sind, die per Fahrrad oder auch Auto erreichbar sind.  In der Rezeption erhielten wir vielfältige Infos und noch mehr Informationsmaterial.

Und ein ganz besonderer Prospekt war dabei, den wir zu unserem heutigen Tagesschatz erklären: Malerwanderweg in 8 Etappen! Wir sind zwar keine großen Wanderer mehr, Radfahrer auch nicht mehr wirklich, aber informieren uns trotzdem gerne über alle Formen von Aktivitäten. Und weil der Prospekt so gut ist, haben wir im Internet gesucht  und eine PDF-Ausgabe (Wanderromantik- Malerweg.pdf - 16.5 MB/36 Seiten) gefunden, die sich jeder kostenlos downloaden kann und darf. Also endlich ein Schatz für alle! 

Auf dem Weg hierher haben wir unterwegs unsere gesuchten Kaffeekapseln kaufen können bei Real. Und was macht Dagmar da? Sie sieht einen großen Knuddelbär in einem Strandkorb und setzt sich zu ihm. Das musste festgehalten werden und wird hiermit zum Bild des Tages erklärt. Morgen? Das  möchten wir auch gerne wissen! Irgendwas Geruhsames!

Hier noch einige interessante Links zur Sächsischen Schweiz:

 Regionen  Broschüren Elberadweg Elberadweg/PDF (104 S. 14.8MB) Stellplätze/Promobil

 


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Mit dem Schaufelraddampfer über die Elbe

Schaufelraddampfer auf der Elbe
Schaufelraddampfer auf der Elbe

21.7.2017

Wir standen bereits vor 10 Uhr am Elbe-Ufer, um eine Schifffahrt mit einem Schaufelraddampfer (Schlössertour bis Pillnitz und zurück, 3 Stunden/ 21,50€/Person) zu machen. Den PKW hatten wir am Terrassenufer (Koordinaten: N51°03'13.3" E013°44' 50.5") geparkt, auch ein günstiger Parkplatz für die Altstadt. Eine geruhsame Fahrt, auch wenn die Maschinen des Raddampfers doch relativ laut waren. Überrascht waren wir u.a. über  die Weinhänge, die man vom Schiff aus sehen konnte. Und überrascht war ich auch über ein angebotenes Frühstück an Bord: 0,4 Liter Bier mit Würstchen und Kartoffelsalat. da wurde ich schwach... nicht wegen des Bieres! ;-) 

Als wir von Bord gingen, erfasste uns wieder schlagartig die Hitze der Stadt. Wir  nutzten dann den PKW, um in die Pfunds-Molkerei  (Koordinaten: ParkPlatz  N51°03'50.1" E013°45'34.7") zu fahren, die hier in Dresden einen besonderen Ruf genießt wegen der Ausstattung. Sie soll der schönste Milchladen der Welt sein. Und dort haben wir auch in dem angebundenen Cafe unseren Kaffee getrunken bzw. Eis gegessen.  Und wir haben dort natürlich unseren Schatz des Tages gefunden: Kleine Pillendosen! Anschließend  wollten wir alle zurück zum Stellplatz und RUHEN.  Bei 30°C kein Wunder. Eigentlich wollten Dagmar und ich noch ins Grüne Gewölbe, die historische Museumssammlung ansehen, aber... unsere Kraft verließ uns. Stattdessen haben wir im WoMo unsere Weiterfahrt geplant. Möglicherweise gehen wir morgen früh nochmals in die Altstadt, vielleicht auch für einen zweiten Kaffee. Aber danach wollen wir bis zum Stellplatz Struppen, ca. 30 km von hier entfernt, um auch den Service eines Campingplatzes zu bekommen. 

Am Abend haben wir dann nebenan auf einer Wiese bei erträglichen Temperaturen in unseren Campingstühlen miteinander geplauscht. Es war richtig nett! Morgen trennen  sich hier unsere Wege. Aber irgendwo wird man sich wiedersehen. Vielleicht auf einer gemeinsamen Niederrhein-Tour?

 


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"Spaziergang" durch das Elbsandsteingebirge (Bastei)

Bastei/Elbsandsteingebirge
Bastei/Elbsandsteingebirge

20.7.2017

Gegen 8 Uhr in der Frühe sind wir zu viert in die nahe "City Herberge" gegangen und haben zu einem günstigen Preis (6,50€/Person) ein hervorragendes Frühstücksbuffet genossen. Das ist wirklich eine Empfehlung wert!

Anschließend haben wir uns auf den Weg gemacht, ins Elbsandsteingebirge (ca. 50 km) zu fahren, genau dorthin, wo auch die Bastei ist. Obwohl es noch sehr früh war, strömten große Menschenmassen ebenfalls dorthin. Wir fuhren bis zum letzten Parkplatz durch, der möglich war ( 3€/3 Std.). Trotzdem mussten wir dann noch einige hundert Meter gehen, bevor wir die Bastei sehen konnten. Dafür sollte man wohl einen anderen Tag aussuchen, der weniger von Menschen gewählt wird. Aber wir waren nun mal da. Und wir haben trotzdem die herrlichen Ausblicke genossen! Felsen und Elbe boten sich einfach dazu an! Aber es war auch heute wieder heiß! Für uns einfach zu heiß! Dabei hatte der Wetterfrosch doch einen abgekühlten und feuchten Tag angekündigt! 

Den Rückweg nahmen  wir dann über eine andere Strecke, die uns auch mit einer Fähre über die Elbe führte. Vorher hatten wir noch von einer Schiffs-Elbtour gesprochen. Damit war das dann auch erledigt, oder ? (Lach!) Aber unseren heutigen Schatz haben wir damit bekommen, den es nur einmal auf der Welt gibt: Unsere Fährkarte mit dem heutigen Datum! Unabhängig davon haben wir uns für morgen eine Elb-Schiffstour vorgenommen.

Am frühen Abend sind wir dann gemeinsam in die Altstadt gegangen, um irgendwo einen Snack zu essen und ein Bierchen zu trinken. Dann kam auch schon die erhoffte Abkühlung - Regentropfen waren aber alle zählbar. Wir saßen unter einer Markise und ließen es uns gut gehen. Nun sind wir wieder im WoMo und lassen den Tag heute ausklingen.

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Ein Saunatag in Dresden

Unser mitgebrachter Schatz: Ventilator
Unser mitgebrachter Schatz: Ventilator

19.7.2017

Was für ein Tag. Wir sind aus dem Spreewald geflüchtet, weil uns dort die Mücken wirklich plagten. Unser Ziel war als nächstes Dresden. Und hier ? Die Sonne strahlt mit vollster Kraft und erwärmt alles, was ihr so in die Quere kommt. Und wir zählen dazu. Im WoMo herrschen Temperaturen über 30°C, draußen sogar noch weit mehr.  Als kleiner Trost kommt hier unser mitgebrachter Ventilator zum Einsatz. Deswegen ist er unser heutiger Schatz, denn er ist heute das Wichtigste. (So wie gestern unser Mückenantimittel.)

Nun aber zu unserer Anreise von heute: Unser Ziel war Dresden. Gestern hatten wir zufällig im TV einen Bericht gesehen, der die Bundesstraße 96 beschrieb als wichtige Straße der ehemaligen DDR, die von Süden bis in den Norden über 500 km lang führt. Wir waren schon Teile davon gefahren und wollten heute die Straße wieder weiterfahren. Aber letztlich sind wir dann doch über die Autobahn A13 gefahren, denn das Navi war wieder heute eigensinnig und wollte uns immer wieder über seltsame Abkürzungen schicken, die dann doch von der B96 wegführten.  Und was passierte dann? Irgendwo auf der Autobahn gab es einen Steinschlag und die Frontscheibe vom WoMo hat nun ein kleines Loch. Und was haben wir gemacht? Klar, wieder zugeklebt.  Hoffen wir mal, dass das hält bis wir wieder zu hause angekommen sind. Manche Tage sind eben nicht die schönsten, leider.

Hier in Dresden hatten wir uns den "Schaffer -Stellplatz" ausgesucht, den wir auch ansteuerten. Dort angekommen, ein heilloses Durcheinander schon vor dem Eingang, wurden wir mit sehr unfreundlichen Worten abgefertigt. "PKW, nein, der zahlt wie ein Wohnmobil"! Hoppla, hatten wir das richtig gehört? Wir haben kurzfristig gedreht. Auf zum nächsten: Wiesentorstraße. Lage schön im Schatten. WoMo sollte 23 € kosten zzgl. PKW 12 €. Hoppla, was war das denn? Gedreht und weggefahren. Den Stellplatz Sachsenplatz haben wir uns erst gar nicht angesehen. Wir sind dann zum Blüherpark-Platz gefahren, den wir auch von früher her kannten. Der liegt sehr zentral und ist erschwinglich mit 14 € zzgl. 3€ Strom. Wir haben einen Platz gefunden, der eben ist, Strom hat und auch TV-Empfang erlaubt. Als wir uns in der City-Herberge anmeldeten,  den PKW ebenfalls, erhielten wir eine kostenlose Parkkarte für unseren PKW für die gesamte Zeit hier. Wir werden wohl 3 Nächte bleiben.

Und ein weiterer Lichtblick war: Norma und Peter stehen schräg gegenüber mit ihrem Wohnmobil. Morgen? Morgen früh frühstücken wir gemeinsam in der City Herberge. Und anschließend fahren wir dann ebenfalls gemeinsam ins Elbsandsteingebirge.

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Ohne Mückenschutz geht heute im Spreewald gar nix!

18.7.2017

Wasser, Sonne. Mücken, ... das prägte heute unseren Tag!

Heute früh beschlossen wir einstimmig, wie so oft (;-), zum Schwimmbad zu fahren, um uns endlich wieder einmal richtig körperlich zu bewegen. Haben wir auch gemacht. Aber wir sind nicht zu den Pinguinen ins Bad gefahren, denn die haben ein eigenes Bad und lassen uns nicht zu ihnen, wie wir feststellen mussten. Also sind wir ins Delphinbad gefahren. Nein, es heißt nur so, es gibt dort keine Delphine. Und das war gut so. Dort konnten wir unsere Bahnen ziehen und das nasse Element richtig genießen.

Am Eingang des Bades hatten wir eine kleine Kneipe gesehen, die u.a. auch "Hefeplinse" anbot. Das hatten wir uns natürlich bemerkt. Bis vor wenigen Tagen wussten wir mit dem Begriff nichts anzufangen, aber dank der Rätselaufgabe von Beate haben wir uns dann informiert und können nun mitreden. Also, Hefeplinse ist ein Pfannkuchen mit Hefe erstellt. Ganz einfach. Und den haben wir uns nach dem Schwimmen in der kleinen Kneipe bestellt und bekamen sogar noch ein dickes Eis und Blaubeeren dazu. Ein Riiiiieeesssnnndddiiinnnggg!  (Foto) Gegen Erwarten haben wir die Portion sogar geschafft. Dafür haben wir das Mittagessen total überschlagen heute!

Ich wollte heute unbedingt noch einmal in den kleinen Ort Lehde, um ungezwungen und ohne Zeitdruck die Atmosphäre des Spreewaldes zu genießen, denn .. wir haben für morgen unsere Weiterreise beschlossen. (Grund: Die derzeitige Mückenplage!) Nach einer längeren Mittagspause sind wir dann bis zum nahen Parkplatz dorthin gefahren und haben den Rest des Weges zu Fuß zurückgelegt. Und da fanden uns dann die Mücken alle wieder. "Mückenalarm im Spreewald." Wir saßen still und unscheinbar am Wasser, hatten unser Bierchen gerade geschlürft...., und dann ging es los. Wie verabredet wurden wir erstürmt von den kleinen Biestern. Tausende, und die, die wir erwischten, schickten unbemerkt neue Kolonnen zu uns. Und hier kam dann endlich unser heutiger Schatz zum Einsatz:  Anti-Mücken-Milch (Foto). Ein Schatz, der seinen Zweck erfüllt und von uns  ganz hoch geschätzt wird. Eigentlich wollte ich / wollten wir das Ortsschild von Lübbenau zu einem Schatz erklären, wegen der Zweisprachigkeit! Aber gegen ein Mückenschutzmittel konnte das Ortsschild wirklich nicht mithalten.

Jetzt gegen 19 Uhr haben wir im WoMo 30°C, außerhalb immer noch 25°C im Schatten. Es ist richtig heiß!

Morgen? Es geht nach Dresden. Vermutlich übernachten wir auf dem Stellplatz der Firma Schaffer, möglicherweise aber auch auf dem Park-Stellplatz Blüherpark in der Innenstadt.

  


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Unser Schatz: Schokoladenmäuse im Käse - gesehen, gekauft, verputzt

17.7.2017

Heute waren wir auf der Suche nach bestimmten Kaffeekapseln für unsere Kaffeemaschine. Und was sehen wir? Nix Kaffee, aber Mäuse. Ein Blick genügte, und schon waren die Mäuse im Einkaufskorb. Solche Mäuse hatten wir auch noch nie gesehen: Schokoladenmäuse in einer Käseschachtel.  Wir haben sie wie einen Schatz behandelt, ... aber nicht lange. Im WoMo angekommen, wurde der Schatz von uns beiden mit Würde verputzt, ...! 

Das Wetter ist heute durchwachsen, Sonne und Wolken wechseln sich mit Wind und Nieselregen ab. Die Temperaturen sind schwül warm und für uns unangenehm. Unsere Mücken sind uns auch erhalten geblieben. Unser elektrischer Mückenstecker im WoMo  tut sein bestens, aber so ganz hat er nicht unser Vertrauen. 

Und was haben wir ansonsten heute gemacht? Wir sind bis Lübben gefahren, um uns dort um zu sehen. Unterwegs haben wir uns noch in Lübbenau weitere Stellplätze angesehen, die durchaus einen Blick wert sind: Autocamp und Stellplatz am Bahnhof. Und wir haben hier auf dem Platz in Lübbenau, Dammstraße, einige Fotos gemacht, die wir hier veröffentlichen möchten.

 

Darüberhinaus haben wir entschieden, die besuchten Stellplätze unserer Nord-und Ostdeutschlandtour in einer eigenen Rubrik, Stellplatzinfos,  vorzustellen mit Kurzbeschreibungen, Karten, Fotos und Koordinaten. Wir denken, dass viele Leser daran interessiert sind, wie wir auch aufgrund unserer Statistiken erkennen können. 

Morgen? Keine Ahnung. Aber vielleicht besuchen wir die Pinguine im Spreeweltenbad und schwimmen mit ihnen um die Wette.

 

Stellplätze Bahnhof und Autocamp:

zentraler Stellplatz Lübbenau, Dammstraße:


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Mit dem Kahn über die "Gurkenmeile"

Kahnfahrt durch die Lagunenlandschaft des Spreewaldes
Kahnfahrt durch die Lagunenlandschaft des Spreewaldes

16.7.2017

Das war heute ein Tag, den wir nicht so schnell vergessen, weil  er wunderschön war.  Mit Norma und Peter hatten wir uns zeitig verabredet, um gemeinsam eine Kahnfahrt zu machen. Wunderschön war die Kahnfahrt (15€/Person - > 3 Stunden, 12 km lange Strecke), die uns gegen 10:30 Uhr über 60 Minuten quer durch die Lagunenlandschaft bis Lehde führte, dann nach einer 60 minütigen Pause wieder über erweiterte Wasserstraßen nach einer weiteren Stunde zu unserem Ausgangspunkt zurück brachte. 

Und unser Guide hat uns während dieser Zeit mit interessanten Infos und auch persönlichen Erlebnissen bestens informiert. Er erwähnte natürlich auch die  slawischen Völkergruppen der Sorben und Wenden. Ja, das war eine Tour, die nicht besser hätte sein können. Es ist ein ganz besonderes Erlebnis, über das Wasser zu gleiten, die Stille zu genießen und der Natur zu lauschen. Uns fehlte letztlich nur eine Begegnung mit einem Eisvogel, der irgendwo in dem Pflanzengewirr sein Nest haben soll. Aber das wäre auch zuviel verlangt gewesen von unserem Glück. Das Wetter spielte in unserem Sinne mit, ... aber die Mücken dann weniger. Peter packte sich ordentlich ein und ließ kaum eine Hautstelle unbedeckt. Wir "Mädels" waren da ein bisschen großzügiger und ... ließen uns beißen. In Lehde hatten wir dann einen angemessenen Aufenthalt, den wir für einen kleinen Imbiss nutzten. Lehde ist eine kleine Häuseransammlung mit einem bemerkenswerten Museum, mitten im Spreewald gelegen, touristisch natürlich total erschlossen. Aber das muss sein. 

Nach unserer Rückkehr bummelten wir noch ein wenig durch den kleinen Hafen von Lübbenau, probierten an den Verkaufsständen die ein und andere gewürzte Gurke, konnten uns aber nicht für einen Kauf entscheiden. In einem gemütlichen Hofcafe kehrten wir dann ein für einen Espresso und Cappuccino. Auch gut! Aber gekauft hatten wir immer noch nichts, außer ...

meinen heutigen Schatz!!! In einer Töpferei sah ich ihn. Einen simplen Wetzstein aus gebranntem Ton und funktionsfähig (Foto). Einen solchen Wetzstein hatte ich bisher noch nie gesehen und er weckte meine Neugierde. Dagmar meinte nur, ich hätte besser eine kleine süße Maus aus Ton kaufen sollen, die es auch wert gewesen wäre. Aber habe ich nicht. Heute sollte es eben etwas Außergewöhnliches sein, das ich wahrscheinlich nie in meinem Leben gebrauchen werde ;-).

Am frühen Abend kehrten wir dann gemeinsam noch in die Kneipe Spreewaldeck ein und ließen es uns gut gehen. Zwischen 17 und 18 Uhr gab es dort sogar auf alle Speisen und Getränke 20% Happy-Hour-Rabatt. Das wollten wir uns nicht entgehen lassen. Haben wir uns gemerkt, auch weil dieses Lokal wirklich Superservice leistet. -

Jetzt wird TV geguckt. Morgen? Nur den Tag genießen. Und Norma und Peter verabschieden, die morgen weiter fahren bis Görlitz.

 

 


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Der Spreewald hat uns wieder!

Stellplatz Lübbenau, Spreewald, Dammstraße
Stellplatz Lübbenau, Spreewald, Dammstraße

15.7.2017

Nach einer Fahrt von über 200 km sind wir in Lübbenau, Spreewald, gestrandet. Gegen Erwarten wurden wir doch tatsächlich hier von Norma und Peter herzlich begrüßt. Dagmar ahnte schon, dass die beiden hier sein könnten. Wir haben uns sehr darüber gereut, sie wieder zu sehen.

Also, wir sind gegen 9 Uhr in Fürstenberg abgefahren, zunächst über die B96 entlang Richtung Berlin, allerdings haben wir Berlin weiträumig umfahren. Südlich von Oranienburg  sind wir auf die Umgehungsautobahn A 10 gefahren, aber wir sind dann unplanmäßig auf die A9 (Richtung München) abgebogen. Und das war ein Fehler. Wir hätten weiterfahren sollen bis zur Abfahrt A13 (Richtung Dresden), denn die Nebenstraßen sind sehr mühsam und zeitaufwändig zu befahren. Nichtsdestotrotz haben wir auf den Nebenstraßen nette Schönheiten gesehen: Strauß(e) (...plural) Lamas, besondere Hochland-Rinder (?), ... Sonnenblumenfelder, typische alte Dorfstraßen, an  alten Häusern vorbei,  Seerosen, ...und natürlich wunderschöne Alleestraßen.  Auch wenn die Fahrt dadurch lang und länger wurde, wir haben sie genossen. Wir wechselten dann bei Mittenwalde auf die A 13, die aber auch wieder mit Fahrzeugen gespickt voll war.  Aber einen wirklichen Stau haben wir nicht erlebt.

Gegen 13:30 Uhr waren wir hier auf dem Stellplatz in Lübbenau, der inzwischen auch total belegt ist. Da geht gar nichts mehr. Aber wir durften unseren PKW mit auf unsere Stellfläche nehmen. (Alternative: Stellplatz am Bahnhof) Wir zahlen hier 18,50 €/Nacht incl. 2 Personen/WLan (u.PKW) zzgl. Strom und Duschen. Es ist ein toller Platz, der auch nahe am Hafen liegt, um dort eine der bekannten Kahnfahrten in Angriff zu nehmen. Die Besitzer sind sehr freundlich und geben gerne Auskünfte. 

Am frühen Abend trafen wir uns dann mit Norma und Peter, um in einer nahen Kneipe einen besonderen Appetithappen mit entsprechender Flüssigkeit (Wernesgrüner Bier...) zu uns zu nehmen. In fröhlicher Runde überlegten wir, wie wir u.a. den morgigen Tag gemeinsam gestalten können. Klar, eine Spree-Kahnfahrt ist ein "Muss". Wir freuen uns  darauf.

Wir erklären unsere Sonnenblumen und unsere Seerosen zu unserem heutigen Schatz,lach!

Morgen? Wie gesagt: Kanu-Fahrt durch die Gewässer der Spree. (...hoffentlich ohne Mücken und bei Sonnenschein!)

 


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Uckermark - ein ganz besonderes Reiseziel!

Travelmäuse im Kräutergarten von Himmelpfort (Uckermark)
Travelmäuse im Kräutergarten von Himmelpfort (Uckermark)

14.7.2017

Wir sind heute durch Teile der Uckermark gefahren und ... sind begeistert!!! Hierher kommen wir wieder!!!

 

"Im Nordosten Brandenburgs, 80 Kilometer von Berlin entfernt, liegt die Uckermark. Die "Toskana des Nordens" ist eine Region zum Entschleunigen und Stille tanken. Beschauliche Dörfer, Straßen aus Feldsteinen und kleine Seen inmitten der weiten Hügellandschaft wirken, als sei die Zeit stehen geblieben. Zwei Drittel der Fläche stehen als Nationale Naturlandschaften unter besonderem Schutz. Diese Ursprünglichkeit und die Artenvielfalt lassen sich wunderbar zu Fuß, mit dem Rad oder Kanu entdecken." (Quelle)

Das war heute wieder ein Tag nach unserem Geschmack. Nach dem Frühstück und Duschen ging es schon  los.

Zunächst fuhren wir zu der Gedenkstätte Ravensbrück, die wir besuchen wollten und die nur wenige Kilometer von hier entfernt ist. Hier ließ die SS 1939 das größte Frauenkonzentrationslager auf deutschem Gebiet errichten. In der Zeit von Januar bis April 1945 wurden hier über 5000 Frauen hingerichtet. Ein ganz trauriger Abschnitt unserer Geschichte. Wir machten einen kurzen Rundgang. 

Wir fuhren (mit dem PKW natürlich) weiter mit dem Ziel in Himmelpfort: Weihnachtsmann gucken. Durch herrliche Wälder, über holprige Straßen und an vielen kleinen Seen vorbei, fanden wir natürlich auch (Dank Navi) unser Ziel. Doch der Weihnachtsmann hatte Urlaub - wie man uns  sagte. Na, sowas. Wusste er etwa nicht, dass wir seinetwegen dorthin gefahren sind? Da werden wir zum nächsten  Weihnachtsfest einen Reklamationsbrief an ihn senden müssen, hahaha. Ja, das sogenannte Weihnachtshaus haben wir besucht. Und das Postamt, das vom Weihnachtsmann betreut wird, ebenfalls. Zur Weihnachtszeit muss hier der Teufel los sein, sagte man uns (Weihnachtsmann und auch der Teufel...???). Uns hat es gefallen, auch wenn alles wieder einmal sehr touristisch aufgemacht ist. Auch die Ruine des Zisterzienser Kloster haben wir besichtigt.

Aber viel interessanter war für uns der Kloster-Kräuter-Garten. Und nicht nur wegen der Kräuter ;-)! Wir spazierten einfach hinein und sahen unbegrenzt Blumen und Kräuter vor uns. Und einen kleinen Kiosk mit... unserem Schatz von heute. Diesmal durften wir unseren Schatz probieren, aber wir mussten ihn auch käuflich erworben, bevor wir ihn mitnehmen durften. Ich probierte den Knoblauch-Schnaps, Dagmar sollte den Hexenlikör testen. Aber sie weigerte sich vor Ort. Also kauften wir beide Sorten, um sie später auch von anderen probieren zu lassen. Achja, wir tranken vor Ort noch eine  Waldmeisterbowle. War auch nicht schlecht. 

Inzwischen war die Zeit wieder fortgeschritten, und wir machten uns auf den Rückweg. Wieder fuhren wir durch eine wunderschöne Naturlandschaft. Nur das unterwegs gesehene "Feuerwehrauto" passte nicht ganz hierhin, wollte aber unbedingt von uns fotografiert werden. Haben wir auch gemacht - wie gewünscht (von mir). Auf dem WoMo-Platz wieder angekommen, wurden mal schnell gekocht (diesmal Fertiggericht) und ein bisschen geruht. Und nun sagen wir für heute "Feierabend".

Morgen? Morgen fahren wir in den Spreewald und übernachten für 5 Nächte in Lübbenau. Dort freuen wir uns schon ganz doll auf eine geplante Kahnfahrt durch den Spreewald.

Ravensbrück, Gedenkstätte:

In der Uckermark:

Himmelpfort - Weihnachtshaus:

Himmelpfort - Kloster-Kräuter-Garten


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Wunderschöner Stellplatz in Fürstenberg

Stellplatz Fürstenberg an der Havel
Stellplatz Fürstenberg an der Havel

Vorweg: Heute haben wir unerwartet zwei Schätze gefunden!

Früh fuhren wir los, nachdem wir zuerst nochmal unser Handwerk von gestern vorsichtshalber erneuert haben. Es soll ja nicht schon wieder eine kleine Überschwemmung im WoMo geben, lach.

Wir fuhren über die 192 durch eine abwechslungsreiche Hügel- und Seenlandschaft mit ausgedehnten Getreidefeldern, Wäldern und natürlich durch die berühmten Alleen. Ganz besonders danach über die 96 zwischen Neustrelitz und Fürstenberg war die Strecke reizvoll.

 

Hier am Platz empfing die Hafenmeisterin uns mit sehr freundlichen Worten, klärte uns bzgl. Umfeld auf und wies uns dann einen Platz für den PKW zu. Alles bestens! Der Platz kann über 60 WoMos aufnehmen, jeweils mit großen Flächen, hat ein WC/Duschhaus incl. Waschmaschine/Trockner und natürlich die V/E-Station nahebei. Und das alles am Hafen gelegen. Wir zahlen hier 10€/Nacht incl. WLan, zzgl. Strom, Duschen und für den PKW 4€. Weitere (hundefreie) Plätze (12€/Nacht)  findet man direkt am Wasser, allerdings dort ohne TV- und Wlan Verbindungen. Dieser Platz ist aus unserer Sicht ein TOP-Platz (Koordinaten: N53°11'39.0" E 013°09'00.0") und eine Empfehlung wert! Auch,um mehr Tage hier zu verweilen!

 

Nachdem wir uns mit dem Platz vertraut gemacht hatten, stand natürlich wieder einmal das leibliche Wohl im Vordergrund. Wir fuhren mit unseren vier Rädern los: Mit dem PKW. Wir fuhren quer durch den Ort, fanden aber für uns nichts Angemessenes (zu einfach oder zu elegant...) Als wir aufgeben wollten zwecks "Eigenbrutschelei" sahen wir vor einem Lokal viele, viele Autos stehen. Unsere Neugierde wurde geweckt. Wir  Speisekarte gelesen und hinein: Templiner Hof- rustikal und bürgerlich (Koordinaten: N53°11' 29.4" E013°08' 38.9"). Genau, was wir wollten. Wir hätten gerne hier das Lübzer Bier getestet, aber stattdessen bot man uns ein total unbekanntes Pils an, das vom Räuber-Heine Klemens. Als Niederrheiner wissen wir mit Bier umzugehen. Also getestet. Und siehe da: Es schmeckte wirklich. Und das war dann für heute unser gefundener und probierter Schatz. - Nachdem wir unser Essen bestellt hatten, darauf warteten, sahen wir drei Gästebücher. Wir sind immer neugierig. Genommen und nachgeschlagen. Und was sehen wir u.a.? Ireen Sheer war schon lange vor uns hier. (Die Älteren unter uns werden sie kennen.) Fotografiert und so auch dokumentiert. Das sollte unser zweiter Schatz von heute sein. (Damit ist das Fehlen eines Schatzes von gestern ausgeglichen, oder?) Danach blieb nur noch der Rückzug zum Stellplatz... ein verspäteter Mittagsschlaf stand an. (Wir sind ja nicht mehr die Frischesten und leben es auch so,...hahahaha.)

Achja, heute gibt es wieder TV bei uns, und die WLan-Leitung ist auf unserem Platz (Nr. 27)  sehr gut zu nutzen. Mehr wollen wir heute nicht. Morgen? Fahren wir zum Weihnachtsmann in Himmelpfort!

 


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Ein überflüssiger Regentag im Grünen

Unser Hausfrauentag  am Rande des Müritzer Nationalparks
Unser Hausfrauentag am Rande des Müritzer Nationalparks

12.7.2017

So einen langweiligen Tag hatten wir schon lange nicht mehr. Eigentlich hat es fast den ganzen Tag geregnet. Mit anderen Worten: Ein total überflüssiger Tag am Rande des Müritzer Nationalparks.

Wir haben notgedrungen unseren Hausfrauentag gehalten, d.h. gekocht, gespült, geputzt, Wäsche gelüftet, aufgeräumt, Akkus geladen, ... nur TV stand nicht an. Warum? Es gibt hier keine Verbindung, lach!  Und internetmässig waren wir heute auch sehr arm dran. Es ging fast nichts. Und das passiert uns an unserem "freien" Tag. 

Aber wir haben noch etwa machen müssen: Wir haben uns auch, wieder notgedrungen, als Handwerker betätigt. Warum?

Es regnete so stark, dass eins unserer Fenster nicht dicht hielt und Regenwasser tropfenweise ins Mobil lief. Unangenehm! Wirklich! Was  haben wir gemacht. Mit einer durchsichtigen, extra breiten und stabilen  Klebefolie alles von außen abgedichtet. Wir wissen uns eben zu helfen, lach. Bisher hat das alles noch gehalten. Aber wir sind uns bewusst, dass das keine Endlösung ist. Irgendwann in absehbarer Zeit muss da dann doch jemand 'ran mit Silikonerfahrung...! Da finden wir schon jemand,der kompetent ist, ...hahaha.

Und morgen? Wissen wir auch schon!  Wir hatten ja Zeit, uns zu informieren. Morgen fahren wir ca. 70 km weiter südlich, bleiben aber im Gebiet der Mecklenburgischen Seenplatte. Unser Ziel: Stellplatz in Fürstenberg. Der Platz hat eine gute Kritik, ... und wir suchen nach dem heutigen Tag nur noch erfreuliche und positive Dinge. Dann mal bis morgen, mit hoffentlich guter Internetverbindung.

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Tagesprogramm: Wasser und Glas

Glasbläserwerkstatt in Waren
Glasbläserwerkstatt in Waren

11.7.2017

Heute war ein besonderer Tag. Wir haben an einem touristischen Tagesprogramm ("Wasser und Glas") teilgenommen, das von einer Glasbläserwerkstatt (Strandstraße 3, am Hafen von Waren) angeboten wurde. Eigentlich gibt es hier im Gebiet aktuell  keine Glasbläser mehr, aber in der Vergangenheit war das doch hier sehr verbreitet. Vor Ort wurden wir kurz aber  verständlich über die mecklenburgische Seenplatte informiert. Angeboten wurden: Besuch der Glasbläserwerkstatt mit einer kurzen Einführung des Programms und einem Gratisglas incl. persönlicher Gravur. Und was wählten wir als Gravur? Klar! "Travelmaus" wurde eingraviert! (Foto am Ende) Und damit haben wir unseren heutigen Schatz bekommen, zum Anfassen und Mitnehmen !!! Danach konnte/durfte man in einem bestimmten Restaurant ein kleines, kostenloses Menu einnehmen. Haben wir mit einem zusätzlichen Eis ergänzt. Anschließend stand eine einstündige Bootsfahrt mit der Weißen Flotte an über zwei Seen. Auch wenn der Käpt'n  viel Unnötiges erzählte, manches Wichtige blieb dann doch im Gedächtnis hängen. Eine nette, ruhige Fahrt. Unter einer Brücke musste dann der Schornstein gekippt und die Kapt'n-Kabine eingefahren werden. Muss man mal erlebt haben.Am Ausgang fanden wir dann eine kleine Schatztruhe (Foto) , die wir aber nicht mitnehmen durften. Und den gefüllten Schatz durften wir auch nicht sehen, lach. Und im Anschluss gab es sogar noch eine kleine Tour mit der Tschu-Tschu-Bahn durch Waren. Insgesamt ein ausgefülltes Pogramm zu einem wirklich attraktiven Preis: 19,95 €/Person. Wer hier in Waren ist, sollte sich das Programm unbedingt mal ansehen.

Trotzdem waren wir danach müde, auch wegen der Temperaturen von 24 °C. Wir gingen zum Parkplatz am Hafen zurück und fuhren postwendend mit dem PKW zum Stellplatz zurück. Und... wir verlängerten hier spontan um eine weitere Nacht. Manches passiert eben immer spontan. Also morgen bleiben wir noch, auch um haushaltsbedingte "Unannehmmlichkeiten" abzuleisten. Es muss u.a. gespült werden. (Keine Lieblingsbeschäftigung von uns beiden!) Hoffen wir mal, dass morgen das Wetter ok ist, auch wenn es eben ein kurzes Donnerwetter  mit viel Regen gegeben hat!


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