Kurztrip über Almancil nach Tavira und über Faro zurück.

Was für ein Tag. Zuerst sind wir umgezogen in eine Ferienwohnung. Aber wir durften, konnten zunächst  nur unser Gepäck unterstellen und am Nachmittag dann unsere "Ferienwohnungen" (in einem großen Wohnblock) übernehmen. Also ging es nach Absprache zunächst zu einer fantastischen Kirche nach Almancil. Geschlossen. Wir hatten nicht bedacht, dass montags die meisten offiziellen Sehenswürdigkeiten geschlossen haben. Aber am Nachmittag sollte sie wieder geöffnet haben. So fuhren wir weiter zu einer Pousada nach/in Estoi. Geöffnet, auch weil sie ein Hotel ist. Wir, Dagmar und ich, bestellten uns dort unseren Kaffee und schickten die übrigen auf Tour, alles zu erkunden, insbesondere auch die Gartenanlage ;-). Haben sie auch brav gemacht. Danach beschlossen wir nach Tavira zu fahren, um dort den Ort und natürlich auch die bekannte Römerbrücke zu sehen. Aber auch, um dort in der uns bekannten Kneipe unseren Mittagstisch zu uns zu nehmen. Und was war? Geschlossen! Auf der Strecke nach Faro sahen wir dann unterwegs ein ansprechendes Restaurant, wo wir dann am Spätnachmittag gegessen haben. Und es war wieder gut. Doch wie ursprünglich angedacht,  wollten wir noch die sogenannte Knochenkapelle in Faro besuchen, aber verwarfen wir dann spontan. Stattdessen hielten wir für einen kurzen Besuch nochmal in Almancil an der Kirche "Ireja de Sao Lourenco de Matros" an, ... sie hatte offen. Wir ärgern uns nur, dass dort absolutes Fotografierverbot ist und die angebotenen Medien dort "sauschlecht" sind! Unverständlich! Man könnte doch zu dem Eintritt  einen Fotografieraufschlag erheben. Ist aber nicht! 

Danach ging es dann direkt nach Quarteira zurück. 

Wir bleiben unserem Prinzip treu und genießen die portugiesische Küche!
Wir bleiben unserem Prinzip treu und genießen die portugiesische Küche!

Und dann fing aber für uns das Unerwartete an. Zwei aus der Gruppe waren im Hotel geblieben (die Glücklichen!) , wir vier wollten umziehen in Ferienwohnungen. Kalte Wohnungen! Abgewohnte und primitive Einrichtung!  Aber gegen erwarten Internet! Wir überlegen ernsthaft, wieder in ein bezahlbares Hotel zu wechseln. Nein, unter diesen Bedingungen können und wollen wir hier in Zukunft nicht überwintern!

Nun warten wir mal ab, ob wir uns morgen von dem Schock erholt haben. Dabei war die Bewertung bei Booking.com mit über 8 Punkten eigentlich top. Da stimmt wohl was nicht!


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Ein schöner Tag in Silves...

Wie abgesprochen, fuhren wir heute zum Orangenfest nach Silves, ca. 45 km von Quarteira entfernt. Ein bisschen waren wir enttäuscht , weil wir dort eigentlich nur ein großes Zelt mit Ständen vorfanden. Aber zahlreiche Störche, die wir unterwegs sahen, entschädigten uns dafür. In Silves haben wir dann in einem typischen  Restaurant zu Mittag gegessen ... und waren wieder einmal  begeistert von der portugiesischen Küche. Nicht, dass man glaubt, wir würden uns nur noch in  Restaurants aufhalten. Nein, aber erstens muss natürlich für das leibliche Wohl gesorgt werden und zweitens benötigen wir in unserem Alter dann doch hin und wieder geruhsame Pausen, lach. Vier von uns aßen das Gericht Cozido (6€/Pers.), die bekannte portugiesische Schlachtplatte, die aber keiner von ihnen geschafft hat. Also hieß es, die Reste einpacken und im "doggy bag" mitnehmen für schlechte Zeiten, lach. Am frühen Abend besuchten wir auf der Strandpromenade in Quarteira noch ein Eiscafe und genossen die letzten Sonnenstrahlen des Tages (heute 19°C).

Morgen? Morgen ziehen wir um in eine Ferienwohnung hier in Quarteira, die vermutlich aber kein WLan hat. Also werden wir möglicherweise die  Berichte hier ganz ausfallen lassen... oder nur in kurzen Texten das Allerwichtigste berichten. In drei Tagen verlassen uns unsere Freunde wieder, um nach Spanien zurück zu fahren. Wir bleiben noch bis zum 25. Februar.


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Ein Tag mit Freunden...

Mittagsmenu im A Cabana, Quarteira
Mittagsmenu im A Cabana, Quarteira

Ein schöner Tag geht zu Ende. Nach einem gemeinsamen Frühstück im Hotel Quarteiasol machten wir uns auf die Socken, um um 12 Uhr unsere "Kanadier" abzuholen, um gemeinsam im Restaurant  "A Cabana" Mittag zu essen. Es war wieder großartig. U.a. gab es Steaks von  "schwarzen Schweinen". Danach entschieden wir uns gegen 15 Uhr bei ca. 18°C gemeinsam (mit 2 PKWs) noch an den Strand "Falesia" zu fahren. Auch das war  wundervoll. Wir haben viel mit einander geplaudert und gelacht. Den frühen Abend haben wir dann im Nachbarhotel Dom Jose ausklingen lassen.

Morgen möchten wir alle bis Silves fahren, um in den Bergen das Orangenfest mit zu erleben.


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In Quarteira angekommen - auch unsere Freunde.

Statt Landkarte - heute Foto vom Hotel.
Statt Landkarte - heute Foto vom Hotel.

Heute früh sind wir gegen 10:30 Uhr in Albufeira abgefahren, haben wieder einmal das verstaubte Auto gewaschen und kamen dann gegen 11 Uhr hier in Quarteira an. Unser Hotelzimmer war erst ab 14 Uhr beziehbar, also gingen wir auf die Strandpromenade in ein bestimmtes Strandcafe und ließen es uns gut gehen. Nach einer Pizza für zwei gönnten wir uns jeder noch ein riesengroßes Eis im nahen Eiscafe. Nein, nicht zwei für einen, lach, sondern für jeden eins! Nach 14 Uhr kamen dann auch unsere Freunde hier im Hotel an, die von Spanien angereist sind und dort überwintern. Gemeinsam besuchten wir dann ein Restaurant auf der Promenade mit Blick auf Meer. Anschließend gingen wir noch in eine Bar, um dort den frühen Abend ausklingen zu lassen. Zu Plaudern gibt es jedenfalls genug! Morgen treffen wir noch unsere zwei deutschen Kanadier, die hier überwintern,  und ein gemeinsames Mitttagessen im "A Cabana" ist geplant. Und dann werden weitere gemeinsame Pläne geschmiedet!

In der Hotelbar vom Dom Jose in Quarteira.
In der Hotelbar vom Dom Jose in Quarteira.

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Abseits der Hauptstraßen unterwegs: Orangen- , Mandel- und Olivenbäume

Heute haben wir es geschafft, unsere 195 km zu fahren, ohne die kostenpflichtige Autobahn  zu nutzen, auch wenn die "normalen Straßen" uns mit den vielen Kreisverkehren total stören. In der Hauptreisezeit muss das hier an der Algarve  ein Chaos sein. Wir jedenfalls wollten heute zu dem Ort Alte, ein weißes Städtchen, nicht weit von der Küste entfernt. Dort gibt es eine interessante Kirche und eine bekannte Karstquelle (Fontes). Aber beides wollten wir nicht sehen, denn... wir machen in diesem Jahr  ja keinen Kulturtrip, sondern NUR einen Naturtrip. Das ist hoffentlich schon einigen Lesern und "Mitreisenden" aufgefallen, lach!

Bis Alte fuhren wir über die Schnellstraße IC1 und dann die N124. In Alte angekommen, kamen wir nicht weiter, denn der Wochenmarkt hatte die Hauptstraße total blockiert. Also einen  Schleichweg gesucht, um zu den "Fontes" zu kommen, denn ab dort  gibt es eine nicht befestigte Straße, die wir kannten und die auf uns einen besonderen Reiz ausübt. Bei unserem letzten Besuch mussten wir auf der Strecke drehen, weil es kein Weiterkommen gab. Heute starteten wir einen neuen Versuch, der uns auch gelungen ist. Links und rechts Steine, Felsen, Pflanzen und wir mitten drin. Das Wandergebiet "Rocha da Pena" ließen wir unbeachtet von uns links liegen. So fuhren wir bis zu dem Örtchen Benafim. Und da wären wir fast zwischen zwei Hauswänden mit dem PKW stecken geblieben. An der Kreuzung zur N124 tranken in wir in dem Lokal "Hamburgo" unseren wohlverdienten Kaffee. Von da ab befuhren wir aber weiter die N124, die uns bis auf 500 m NN führte. Wir hatten einen wunderbaren Weitblick über die Bergwelt. So fuhren wir über eine toll zu fahrende Straße bis Cachopo. Dort wechselten wir auf die Nebenstrecke N397 bis Tavira. In Tavira wollten wir unseren "Mittagstisch" zu uns nehmen. Ist uns tatsächlich auch gelungen. Aber... meine Fische werden immer kleiner! Heute gab es Sardinen. So klein, dass man sie kaum auf einem Teller findet. Und relativ gesehen mit viel zu großen Gräten! Also, ab sofort gehts in die umgekehrte Richtung von klein nach groß ;-)!

Tavira ist schon eine schöne (Touristen- ) Stadt... mit der bekannten Römerbrücke. Aber wir haben uns nicht lange dort aufgehalten. Über die N125 sind wir dann bis zum Hotel zurück gefahren und waren tatsächlich ein bisschen müde. Es war schon nach 17 Uhr.

Morgen? Hotel wechseln und bis Quarteira fahren. 


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