Teil I: Bericht von einer außergewöhnlichen Camper-Reise durch Australien.

Über 6000 km innerhalb von 6 Wochen durch West-und Nordaustralien mit einem Camper.
Über 6000 km innerhalb von 6 Wochen durch West-und Nordaustralien mit einem Camper.

Beate berichtet:  Unterwegsmitbeate.de

"Grey nomads" (graue Nomaden), so nennt man in Australien die Rentner, die in immer größerer Zahl durchs Land ziehen. Wenn es im Juni/Juli in Melbourne und Perth kalt und unfreundlich wird, machen sie ihr Wohnmobil oder ein leistungsstarkes Allradfahrzeug mit Wohnwagen klar und brechen auf Richtung Norden, in die Wärme der Tropen.

 

Irgendwo habe ich gelesen, dass 325.000 Campmobile in Australien angemeldet sind. Alle offensichtlich gut ausgerüstet, vom faltbaren Wäschegestell bis hin zur Satellitenschüssel. Vor der Tür zum leichteren Einstieg ein Fußbänkchen (um das ich unsere australischen Mitreisenden im Laufe der Wochen öfter beneiden werde), und unter dem meist ausladenden, schattenspendenden Vordach ein großer Kunststoff-Teppich, um Staub und Sand wenigstens etwas fernzuhalten.

 

Gefühlt jedes vierte Rentnerpaar ist mit einem Hund in Dackelgröße unterwegs. Pünktlich um 16.00 Uhr öffnet man den gut gefüllten Kühlschrank, und es gibt ein eiskaltes Bier für Ihn und einen leichten Weißwein im Kelchglas für Sie. Kurze Zeit später dann werden die Gasgrills angeworfen, und der Duft nach Bratkartoffeln, Würstchen und Steaks zieht durch den Caravan Park.

 

Sonnenuntergang 17.25 Uhr. Und dann wird es dunkel auf dem Gelände, denn alle ziehen sich zum Essen und anschließenden Fernsehgucken in Wohnwagen oder Zelt zurück.

Nur zwei bekannte Exoten aus Deutschland nehmen ihr Dinner auf den Campingmöbeln vor dem Womo ein und sitzen im Schein einer Zitronella-Kerze noch lange draußen, trotzen den mozzies* und bewundern den fantastischen Sternenhimmel.      

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Auf der Route der grauen Nomaden.

Eine Camperreise von Perth nach Darwin

 Nach drei Tagen in der Stadt PERTH übernehmen wir unser rollendes Heim für die nächsten Wochen, einen Mercedes Sprinter. Der Ultima Plus Camper von Maui bietet alles, was man so zum Leben auf der Straße braucht oder auch nicht braucht, von Sitzecke/Doppelbett und Duschkabine mit Toilette über Gasherd, Spüle, Mikrowelle und Fernseher bis hin zum ausziehbaren (Außen-) Gasgrill. Dazu einen Wassertank, einen Abwassertank, Campingstühle und -tisch und und und …

Sogar ein GPS-Gerät mit den bereits eingegebenen Daten unserer geplanten Route haben wir von unserem Reisebüro bekommen, aber um das vorwegzunehmen: wir verzichteten darauf und genossen es, auf die "altmodische Tour" und flexibel zu reisen, ausgerüstet nur mit einem Autoatlas, unserem Reiseführer - und einem Navi als Kompromiss.

 

12 Jahre ist es her, dass wir das letzte Mal einen Camper übernahmen und uns in seine Handhabung einweisen ließen. Ich erinnere mich an einen freundlichen, älteren Herrn, der uns bis hin zur letzten Steckdose alles geduldig erklärte.

Das geht heute anders: wir bekommen ein Tablet in die Hand gedrückt und dürfen erst einmal schätzungsweise 100.000 Daten eingeben, von Name und Adresse über Führerscheindaten bis hin zur Kreditkartennummer. Anschließend erklärt uns eine junge Asiatin mit einer Checkliste in der Hand und in einem stakkatohaften australischen Englisch das, was wir über unser neues Zuhause und seine Bedienung wissen müssen. Sie hat es eilig (das Wochenende steht vor der Tür), und so hetzt sie durch die ganzen Punkte, dass wir ihr kaum folgen können. Später sollte sich übrigens herausstellen, dass sie dabei einen wichtigen Punkt übersehen hatte, nämlich dass wir nicht nur Frischwasser auffüllen sowie den Brauchwassertank und die Toilette von Zeit zu Zeit leeren müssen, sondern, dass letztere auch einen Tank mit Wasser zum Spülen hat, der ab und zu aufgefüllt werden muss.

 

"Und wofür ist dieser rote Schalter?" – "Forget it; you will not need it!" Beruhigt von dieser Aussage verabschieden wir uns von Miss Maui, werfen unser Gepäck in den Camper und starten zum nächsten Supermarkt, um uns mit Lebensmitteln und anderem nötigen Kram für die nächsten Wochen einzudecken.

 

23 verschiedene Caravan Parks fahren wir auf unserer Tour an; wie Perlen auf einer Schnur reihen sie sich von Perth bis nach Darwin.

Obwohl wir meist die komfortableren Campingplätze mit schattenspendendem Baumbestand, mit Stromanschluss und Pool anlaufen, ist jeder von ihnen anders und hat seine ganz besonderen Eigenheiten.

Natürlich sind die folgenden Schilderungen subjektiv und wären zu einer späteren Reisezeit vielleicht auch anders. Aber bei unserem Start im Mai ist quasi Vorsaison. Die meisten grauen Nomaden sind noch nicht aufgebrochen, es ist auch keine Ferienzeit – und so erleben wir, dass wir so gut wir überall den Caravan Park unserer Wahl ansteuern können und einen schönen Platz bekommen, ohne vorbuchen zu müssen.

 

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Insgesamt stellen wir hier im Blog die  Campingplätze vor, die Beate und John während ihrer Australienreise angefahren sind. Die  dazugehörenden Fotos unterliegen dem Copyright von Beate.

 

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* kleines Aussie-Wörterbuch

 

bottlemart - liquor shop; Getränkemarkt

brekkie – breakfast, Frühstück

flat white – Kaffee mit leicht aufgeschäumter Milch

ha ye goin'? – how are you?; wie geht's? Australier erwarten darauf übrigens keine Antwort

mozzie – mosquito, Stechmücke

station stay – Farmaufenthalt

thongs – Flip Flops

unsealed road – ungeteerte Straße

 

 

 

FORTSETZUNG FOLGT!



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6205 km mit dem Camper durch Australien. Vorankündigung.

Beate & John haben sich auf den Weg gemacht, um West-& Nordaustralien mit einem Camper zu erobern.

Australien liegt etwa 15.000 - 20,000 km weit von Europa entfernt. Ein  Kontinent, der gleichzeitig eine Insel ist und fast die Ausmaße Europas hat. Ein riesiger Kontinent, der 21 mal größer als Deutschland ist. Eine Insel, die über 35.000 km Küstenlänge zählt. Das Land hat ungefähr 20 Millionen Einwohner, von denen etwa 90 % an der Ostküste leben. Die restlichen  10 % teilen sich im Westen das Land. Die durchschnittliche Bevölkerungsdichte liegt bei 2,5 E/km² (Vergleich Deutschland: 230 E/km²). Und Australien hat drei Zeitzonen, mit einem Zeitunterschied von + 7 bis +9 Stunden. Klimatisch gesehen ist der kleinste Kontinent eingeteilt in vier Vegetationszonen: Tropen, Subtropen,  Halbwüsten und gemäßigte Zone. Dort herrscht auch aufgrund der Lage auf der Südhalbkugel eine verkehrte Welt, die Jahreszeiten verhalten sich nämlich umgekehrt zu der Nordkugel der Erde. Und es herrscht für alle Verkehrsteilnehmer Linksverkehr. Und dann hat Australien aufgrund seiner Lage eine große Vielfalt an exotischen Pflanzen - und Tierarten. Und letztlich gibt es noch eine Besonderheit, denn dort leben auch  die Aboriginals, die Ureinwohner, die ihre eigene Kultur pflegen.

Und da wollten die beiden hin. Und sie waren dort, und Beate berichtet nun darüber. Über 6000 km sind sie an der West-und Nordküste mit einem Camper entlang gefahren und haben meist auf Campingplätzen übernachtet.

Sie beschreibt ihre Erfahrungen und gibt Hinweise für Interessierte.

Man sollte ihre Berichte hier nicht verpassen.

DANKE an BEATE für ihre Berichte,

die wir hier im Blog  in den nächsten Tagen veröffentlichen.

Besuche Beate´s Website unter UnterwegsMitBeate.de!


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Rückblick zu unserer Polenreise

Rückblick zu unserer Polenrundreise vom 28.6.-8.7.2018

 

Polens Staatsgebiet bedeckt eine Fläche von 312.679 km² und ist damit das neuntgrößte Land in Europa sowie das achte Land gemessen nach der Bevölkerungszahl. Weltweit belegt es entsprechend die Plätze 70 und 35. Insgesamt hat Polen 3.583 Kilometer Staatsgrenze, 524 Kilometer davon in der Ostsee und auf 1.221 Kilometer verläuft die Grenze an Flüssen. Insgesamt grenzt Polen an sieben Staaten und ist damit eines der Länder mit den meisten europäischen Nachbarn.

Die längsten Flüsse sind die Weichsel (Wisła) mit 1022 km, der Grenzfluss Oder (Odra) mit 840 km, die Warthe (Warta) mit 795 km und der Bug mit 774 km.Der Bug verläuft entlang der polnischen Ostgrenze. Die Weichsel und die Oder münden, wie zahlreiche kleinere Flüsse in Pommern, in die Ostsee.

 

Zu diesem Land wollten wir hin. Das wollten wir kennen lernen, auch weil wir in Deutschland viele Menschen als Nachbarn haben, die in Polen geboren wurden, deutschstämmig sind und nach Deutschland umsiedelten. Ein weiterer Grund war, dass Polen für seine mittelalterliche Architektur bekannt ist und sehr viele „Natur-und Kulturdenkmäler“ zu finden sind, die zum Weltkulturerbe der UNESCO zählen.

 

Entschieden hatten wir uns für eine organisierte Busrundreise, um möglichst viel vom Land innerhalb kurzer Zeit sehen zu können. Dafür wählten wir eine polnische Agentur, die sich auf Gruppenreise spezialisiert hat. Leider verlief dann nicht alles so, wie von uns gewünscht. Gewünscht hätten wir uns einen geräumigen Bus, um bequem die langen Strecken überwinden zu können. Gewünscht hätten wir uns auch eine Reiseleiterin, die nicht nur ihr umfangreiches Wissen vermittelt, sondern auch den Teilnehmern gegenüber ein bisschen verbindlicher gewesen wäre.

Unabhängig davon haben wir viel gesehen, oft bei den Besichtigungen von separaten Führern begleitet, wir haben in ansprechenden Hotels übernachtet und aufgrund unserer gewählten Halbpension auch stets landestypisches Essen serviert bekommen.

Wir haben festgestellt, dass die Menschen in Polen fleißig, freundlich und aufgeschlossen sind. Die meisten Menschen, vor allem auch die jüngere Generation, sprechen Englisch, die ältere Generation oft auch Deutsch. Aufgefallen ist uns auch, dass Polen ein sauberes Land ist. Straßen und Wege sind gepflegt und gut ausgebaut. Viele alte Häuserblocks sind fertig renoviert oder neu gestaltet. Es wird versucht, die alten Stadtbilder zu erhalten. Gerade die Altstädte sind sehenswert, weil sie ein besonderes Flair ausstrahlen.

  

Ja, einen Überblick haben wir gewinnen können. Und wir werden Polen wieder besuchen, dann allerdings in Eigenregie, um mehr Selbstständigkeit und Freiheit im Land zu haben. Und wir möchten dann Landschaften und Städte (bzw. Kirchen) besuchen, die wir bei dieser Reise nicht sehen konnten, weil sie nicht auf unserem Programm standen. 

 

Zu unserem Reisebericht incl. Übersichtskarte.

 

 

Quelle: http://www.info-polen.com/landkarte-polen/  (Anklicken für eine interaktive Karte.)
Quelle: http://www.info-polen.com/landkarte-polen/ (Anklicken für eine interaktive Karte.)

Die Spur der Zwerge in Breslau

Das Volk der Zwerge – polnisch krasnoludki – lebt  inmitten der schlesischen Metropole. Inzwischen sollen sich dort rund 300 kleine Wichte (polnisch krasnale) angesiedelt haben.

Die Bronzestatuen tauchten erstmals im Jahre 2001 in der Breslauer City als Projekt von Absolventen der Kunsthochschule auf. Sie sind eine Reminiszenz an die ungewöhnlichste polnische Protestbewegung der 1980er Jahre, die „Orangene Alternative“. Diese kreativen Regimekritiker starteten Spontanaktionen wie Demonstrationen im Zwergenkostüm und stellten die Figur Papa Zwerg in der Innenstadt auf. Mal dadaistisch, mal absurd, mal als Happening mit orangenen Zwergenmützen protestierten sie. Wir haben viele von ihnen gesehen!


Polen- auf der Spur der UNESCO-Welterbeliste 

Zahlreiche der (13 bzw.14) Denkmäler gehörten natürlich zu den Top-Zielen auch unserer Polenreise.

Die Altstadt von Warschau stammte ursprünglich aus dem 13. Jahrhundert, die Stadtmauer aus dem Jahr 1339. Ebenfalls im 13.Jahrhundert wurde der Alststädtische Marktplatz  angelegt.

Die Altstadt von Krakau (Kraków) erschien 1978 schon  auf der ersten Liste des kulturellen Welterbes der UNESCO,

sowie der Wawelberg mit Burg und Kathedrale und das einstige jüdische Viertel Kazimierz. 

Die Altstadt von Thorn, gegründet  1230 vom Deutschen Ordenund steht seit 1997 auf der UNESCO-Welterbeliste. Die Stadt am Weichselübergang hat einen der am besten erhaltenen und größten geschlossenen mittelalterlichen Stadtkerne Europas.

Die Salzbergwerke von Wieliczka und Bochnia, seit 1978 steht das Salzbergwerk in der nur 18 km von Krakau entfernten Stadt Wieliczka auf der UNESCO-Weltkulturerbeliste. 

Die Ordensburg Marienburg, das heutige Malbork, liegt an der Nogat, dem östlichen Mündungsarm der Weichse, knapp 70 km südlich von Danzig. Die weithin sichtbare Anlage der Marienburg ist der größte Backsteinbau Europas.

Die Breslauer Jahrhunderthalle im Szczytnicki Park steht auf der Weltkulturerbeliste der UNESCO und gehört zusammen mit der Iglica, einer 96 Meter hohen, nadelförmigen Konstruktion, zu den Wahrzeichen der Stadt Breslau. 


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Tag der Rückreise (9.7.2018)

Polenrundreise 28.6.-8.7.2018 - 1700 km (klick an für unseren Bericht)
Polenrundreise 28.6.-8.7.2018 - 1700 km (klick an für unseren Bericht)

Unsere Rückreise von Warschau aus war etwas komplizierter als gedacht, weil unser Flug am 8.Juli kurzfristig gecancelt wurde. So verbrachten wir unerwartet eine weitere Nacht dort, bis wir 24 Stunden verspätet dann abfliegen konnten.

Insgesamt gesehen ist Polen ein tolles Land, vor allem auch wegen seiner kulturellen Sehenswürdigkeiten. Die alten Städte haben uns fasziniert. Aber auch die Masuren waren eine Reise wert! Der letzten Eiszeit verdankt die Landschaft ihre unzähligen Seen und ausgedehnten Wälder. Wir fuhren mit Begeisterung durch zahlreiche Baumalleen und durch ein von eiszeitlichen Moränenablagerungen  geprägtes Land.

Wir denken, dass wir Polen wieder besuchen werden, dann allerdings in einer anderen Reiseform, die uns mehr Selbstständigkeiten und Freiheiten ermöglicht.  Mehr Infos zu unserer Reise später in einem separaten Reisebericht. 


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10. Tag: Ende unserer Polenrundreise (Warschau)

Auf dem Weg nach Warschau.
Auf dem Weg nach Warschau.

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Warschau

http://www.warschau.info/frederic-chopin/

 

Hier in Warschau endet unsere Rundreise.

Morgen fliegen wir nach Deutschland zurück. Wir haben uns heute von der Reisetruppe abgesetzt, um eigene Wege zu gehen. Aus diesem Grunde haben wir die Altstadt ausgelassen, werden sie aber in einer späteren Reise unbedingt einbeziehen.


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9. Tag: Orgelkonzert, Stakenbootfahrt & Co. i.d. Masuren


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8. Tag: Mit dem Boot über Land i.d. Masuren

Bootstour in den Masuren
Bootstour in den Masuren

Schiffe fahren über Land ;-)!


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7. Tag: Ein Tag in Danzig (u. Zoppot a.d. Küste)

Danzig.Hafen
Danzig.Hafen

 

Wundervolles Orgelkonzert in der Kirche.

Besichtigung Danzig/Gdansk. Super!!!

Zoppot- a.d. Küste- bei 30°. zu heiß!

Abendessen in Danzig. Fotos folgen.

 

Morgen: Masuren-Schiffstour...

 

 


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6. Tag: Kopernikus in Thorn & Marienburg besucht

Marienburg
Marienburg

 

Besichtigung  der Stadt Thorn. Thorn ist die Stadt von Kopernikus.

Weiterfahrt bis Marienburg. Zweistündige Besichtigung der Ordensburg. Weiterfahrt bis Danzig.

 

Insgesamt ein schöner, ... aber auch etwas stressiger Tag.


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5. Tag: Zwei Ziegen in Posen

Legende der Ziegenböcke in Posen...
Legende der Ziegenböcke in Posen...

Leider keine Zeit mehr für ausführliche Texte zum heutigen Tag. Haben die Stadt Posen besucht. Sind begeistert! Marktplatz und Rathaus bleiben uns unvergesslich!

Am Abend waren wir gemeinsam in der Altstadt von Thorn essen, danach noch ein kurzer Besuch in unserer Hotelbar. Hotel ist top.

Morgen Stadtführung in Thorn. Dann übe Marienburg bis Danzig.

 

Wenn es morgen möglich ist, unterwegs im Bus wieder das Internet einzuschalten, sende ich von unterwegs auf dem Wege nach Danzig einige Infos unter Kommentare.

 

 

Kartenmaterial und ausführliche Berichte später dann als eigene Berichte auf unserer Website!


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4. Tag: Zwerge in Breslau (Stadtbesichtigung)

Welt der Zwerge in Breslau
Welt der Zwerge in Breslau

TEXT fehlt... Zeit fehlt.

Bilder noch unsortiert!

12 Zwerge gefunden. 


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3. Tag: Von Krakau über Tschenstochau nach Breslau 330 km

Kathedrale in Tschenstochau (BAROCK!!!)
Kathedrale in Tschenstochau (BAROCK!!!)

Stichworte:

Noch Muskelkater von gestern!

Tschenstochau, Wallfahrtstort besucht. Sehenswert, auch wenn man kein Pilgerer sein möchte. Tolle Kathedrale. "Schwarze Madonna" gesehen, Eingang für uns über Sakristei mit sep. Führerin. Gut. Riesige Menschenmengen. Infos später!

Polnische Sprache ist sehr schwierig. Haben uns aber den Begriff für Bier merken  können: Piwo   :-))

Mit Euros kann man kaum hier bezahlen. Haben gestern  in Wechselstube Euros getauscht!

Preise unterschiedlich - von teuer bis preiswert.

Straßengebühren für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen! Benzinpreise relativ hoch.

Supermärkte aller Firmen vorhanden. 

Heutige Temperaturen zwischen 14 und 19 Grad. Kühler als gestern.

Bus mit unseren 15 Teilnehmen hätte 50 Personen transportieren können. Ab Morgen dann kleinerer Bus. Morgen Stadtbesichtigung von Breslau.

Karten unserer Touren später!!!


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2. Tag Stadtbesichtigung Krakau &Salzbergwerk in Wieliczka

Marienkathedrale in Krakau
Marienkathedrale in Krakau

Langer, anstrengender Tag!!!

 

Stichworte:

 

Stadtbesichtigung Krakau, Weichsel-Fluss.

Kirchen, Burg, Altstadt, Judenviertel mit Synagoge und Friedhof,... besichtigt.

Füße platt!

Salzbergwerk in Wieliczka besucht.

Füße noch platter- 3 km im Bergwerk incl. 800 Stufen über  2 Stunden!!!!

Abendessen im Judenviertel mit Musik!

Morgen Weiterfahrt bis Breslau.


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1. Tag - über Warschau nach Krakau ... es regnet!

Von Düsseldorf über Warschau nach Krakau (ob man unseretwegen alles putzt?)
Von Düsseldorf über Warschau nach Krakau (ob man unseretwegen alles putzt?)

Wir sind angekommen!

LOT (Fluggesellschaft) ... soll wohl heißen: "Langsam on tour", da wir überall mit Verspätung unterwegs waren. Die Gründe dafür haben wir nicht erfahren können. Aber macht nichts: Wir sind gut , verspätet zwar, in Krakau angekommen. Noch wissen wir nichts über unsere "Gruppe", aber das werden wir heute auch noch erfahren. Morgen ist hier in Krakau eine große Stadtbesichtigung angesetzt. Unser Hotel liegt sehr zentral und hat laut Internet eine gute Kritik. Internet ist vorhanden, die Qualität läßt noch zu wünschen übrig. Aber zur Not haben wir unser eigenes Netz mit. Ob es funktioniert? Wissen wir noch nicht. Das in Kürze. Achja, das Wetter: Es regnet!


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Start unserer Busrundreise Polen: 28. Juni ab Krakau

Nur noch wenige Stunden, dann haben auch wir unseren Start nach ... Polen!

Wir freuen uns sehr auf unsere (Bus-) Rundreise, die uns über 1500 km durch Polen führen wird.

Und wir hoffen, dass wir täglich hier in unserem Blog in kurzer Form unsere Tageserlebnisse berichten können.

 


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Neues, Unbekanntes erwartet uns in wenigen Tagen: Polen

Endlich ist es soweit. Schon seit vielen Wochen warten  wir mit Ungeduld auf unsere Abreise, die uns nach Polen führen wird. Diesmal haben wir uns wieder einmal für eine organisierte Busrundreise entschieden aus den unterschiedlichsten Gründen. Der Hauptgrund ist wohl der, dass wir innerhalb relativ kurzer Zeit möglichst viel vom Land sehen und vor Ort erleben möchten.

Hier haben wir einen Überblick zu unserer ganzen Reise gelistet.

Wir fliegen von Düsseldorf aus bis Warschau, steigen aber dort um, um bis Krakau zu fliegen und dort unsere Reise beginnen zu lassen. Über Breslau, Thorn und  Marienburg fahren wir dann bis Danzig. Von dort aus reisen wir zu der Masurischen Seenplatte, auch um dort u.a. mit einem Schiff über den Oberländer Kanal zu fahren. Die Seenplatte besteht aus einer Vielzahl von Gewässern in einer Moränen­landschaft. Charakteristisch für diese Landschaft sind glaziale Rinnen zwischen den Hügeln, entstanden durch die abtragende Wirkung der Schmelzwässer beim Abschmelzen der Gletscher, die später die Seen aufnahmen. Dann geht es nach Warschau und schließlich per Flug zurück nach Deutschland.

Wir versuchen, täglich hier im Blog kurz von unseren Tageserlebnissen zu berichten, die wir aber nach unserer Rückkehr mit Fotos und weiteren Inhalten ergänzen und hier einstellen werden. Wir starten am 28.6.2018.

...geplante Busrundreise Polen: Ende Juni/Anfang Juli 2018
...geplante Busrundreise Polen: Ende Juni/Anfang Juli 2018

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Deutschland pur: Teutoburger Wald (Externsteine & Hermannsdenkmal)

Das Hermannsdenkmal ist eine Kolossalstatue in der Nähe von Hiddesen südwestlich von Detmold in Nordrhein-Westfalen im südlichen Teutoburger Wald. Es wurde zwischen 1838 und 1875 nach Entwürfen von Ernst von Bandel erbaut und am 16. August 1875 eingeweiht. 

Bandel, der lange Jahre in Hannover und Berlin als Bildhauer und Architekt tätig war, hat unter Opferung seines gesamten Privatvermögens an seinem Lebensziel, der Errichtung des Armindenkmals, festgehalten. Unbeirrbar hat er die vielfachen Widerstände, die sich seinem Werk immer wieder entgegenstellten, überwunden.

Das Denkmal soll an den Cheruskerfürsten Arminius erinnern, insbesondere an die sogenannte Schlacht im Teutoburger Wald, in der germanische Stämme unter seiner Führung den drei römischen Legionen XVII, XVIII und XIX unter Publius Quinctilius Varus im Jahre 9 eine entscheidende Niederlage beibrachten.

Mit einer Figurhöhe von 26,57 Metern und einer Gesamthöhe von 53,46 Metern ist es die höchste Statue Deutschlands und war von 1875 bis zur Erbauung der Freiheitsstatue 1886 die höchste Statue der westlichen Welt. 

Die Externsteine sind eine markante, 40 m hohe aufragende Sandstein-Felsformation im Teutoburger Wald und als solche eine herausragende Natursehenswürdigkeit Deutschlands, die unter Natur- und Kulturdenkmalschutz steht. Die Felsen sind vom Wiembecketeich und einer parkartigen Anlage umgeben. Die Externsteine liegen im Gebiet der Stadt Horn-Bad Meinberg im Kreis Lippe in Nordrhein-Westfalen. Den Externsteinen werden besondere kulturgeschichtliche Bedeutungen zugeschrieben. 

Jährlich besuchen rund eine halbe Millionen Menschen die Externsteine.

Wir waren schon lange nicht mehr im Teutoburger Wald, um die besonderen Sehenswürdigkeiten neu zu erleben. Aber das ändert sich nach dem heutigen Bericht. Ehrenwort!

Quelle: OstwestfalenLippe GmbH
Quelle: OstwestfalenLippe GmbH

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Alexander Gerst: "Wir sind dann weg..."

Wann folgen die ersten Urlaubsflüge ins All ;-) ???

 

Am 6. Juni 2018 fliegt Alexander Gerst erneut zur Internationalen Raumstation ISS ins All. Der Deutsche Astronaut hat hierzulande für eine neue Raumfahrt-Euphorie gesorgt. Sechs Monate soll sein Aufenthalt im All dauern. Uns fasziniert sein Tun und seine Energie und deswegen verfolgen wir ihn in der Presse. Und deswegen weisen wir auf ihn besonders hier in unserem  Blog hin.

Die XXL-Grafik zeigt wissenswerte Fakten und erstaunliche Rekorde.

Quelle Text/Grafik: de.statista.com/themen/2278/raumfahrt/

 

Alexander Gerst (Quelle: ZDF)
Alexander Gerst (Quelle: ZDF)

Überbordende Neugier war Alexander Gerst quasi in die Wiege gelegt. "Als kleiner Junge schon habe ich mich für alles interessiert, was mit der Entdeckung der Welt zu tun hatte: für Vulkane, Stürme, Erdgeschichte, ferne Kulturen und Länder – und für das All", schreibt Gerst in seinem Buch "166 Tage im All". Am morgigen Mittwoch bricht der 42-Jährige zu seinem wohl größten Abenteuer auf: 188 Tage lebt und forscht er an Bord der ISS. Im Herbst übernimmt er dort sogar das Kommando.
Bereits als Jugendlicher machte sich der 1976 in Künzelsau in Baden-Württemberg geborene Gerst auf, die Welt zu erkunden. Nach dem Abitur in Öhringen und Zivildienst beim Roten Kreuz reiste er mit dem Rucksack durch Zentralamerika, Australien und Neuseeland. Er studierte in Karlsruhe Geophysik und forschte an der Universität Hamburg, erklomm Vulkane in der Antarktis, Vanuatu und Äthiopien.
Quelle: 
www.t-online.de/nachrichten/


Statistiken zur Raumfahrt

Die Möglichkeit, die Grenzen der Erde hinter sich zu lassen und in die Weiten des Weltraums zu reisen, fasziniert die Menschheit bereits seit der Antike. Die faktische Realisierung dieses Traums begann im Jahr 1957 mit der Weltraumsonde Sputnik-1 der Sowjetunion, mit der es erstmals gelang, einen Satelliten in die Erdumlaufbahn zu bringen. Seitdem hat es 316 bemannte Raketenstarts gegeben, die maßgeblich von der USA und Russland durchgeführt worden sind. Ziel der heutigen Raumfahrt ist die Erforschung, aber auch die kommerzielle Nutzbarmachung des Weltalls. Hierzu stand im Jahr 2013 weltweit ein Budget von 314,17 Milliarden Euro zur Verfügung. 

Der Schwerpunkt der internationalen Raumfahrtindustrie liegt weiterhin in den USA. Trotz eines abklingenden öffentlichen Interesses steigen in den Vereinigten Staaten die Umsätze der Raumfahrtunternehmen kontinuierlich auf zuletzt 47,13 Milliarden US-Dollar an. Allein für die Finanzierung der NASA investiert die US-Regierung rund 18 Milliarden US- Dollar jährlich. Aber auch in Europa stellt die Raumfahrt einen beträchtlichen Wirtschaftszweig mit mehr als 7 Milliarden Euro Umsatz im vergangenen Jahr dar. Wichtigste Akteur ist hierbei die European Space Agency mit über 2.100 Mitarbeitern, an der Deutschland, Frankreich und das Vereinigte Königreich maßgeblich beteiligt sind. 

Ein aus wirtschaftlicher und unternehmerischer Sicht besonders lukrativer Bereich ist die Nutzung und Produktion von Satelliten. Mittlerweile befinden sich fast 1.300 Satelliten im Weltall, wovon etwa 40 Prozent für die kommerzielle Nutzung vorgesehen sind. Über die Herstellung, den Betrieb und die Wartung von Satelliten konnten so zuletzt rund 195 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet werden. 



Alexander Gerst (Quelle: Orange-Handelsblatt)
Alexander Gerst (Quelle: Orange-Handelsblatt)


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Mit der Zahnradbahn auf den Drachenfels: Panoramablick auf Rhein und Eifel

Drachenfelds / Siebengebirge (Quelle: Wikipedia)
Drachenfelds / Siebengebirge (Quelle: Wikipedia)

Der Drachenfels ist ein Tagesausflugsziel am Rhein mit der ältesten Zahnradbahn Deutschlands sowie Schloss Drachenburg und der Altstadt Königswinter.

 

Seit Juli 1883 befördert die Drachenfelsbahn Passagiere von der Talstation Königswinter bis zum Ausflugslokal oben an der Drachenfelsruine und ist somit die älteste Zahnradbahn Deutschlands. Die Strecke ist gut 1,5 Kilometer lang, hat etwa 220 Meter Höhenunterschied bei einer maximalen Steigung von 20% und besitzt eine Zwischenstation bei Schloss Drachenburg.
(Die Fahrten finden halbstündlich statt und kosten 10 Euro für Erwachsene inklusive Rückfahrt bzw. 8 Euro für eine einfache Fahrt. Kinder bis 13 Jahre zahlen 5,50 Euro bzw. 5 Euro. Der Fels nicht nicht per PKW erreichbar!).

 

Auf dem Drachenfels hauste einst ein ungeheurer Drache in einer Höhle. Die Bewohner des Rheintals hatten große Angst und da sie ihm schutzlos ausgeliefert waren, ehrten sie das Untier, indem sie ihm jedes Jahr eine Jungfrau zum Opfer preisgaben. Eines Tages kam ein junger Held namens Siegfried den Rhein herauf geritten, der den Drachen aus seiner Höhle vertrieb und tötete. Durch ein Bad in dessen Blut soll der junge Recke dann Unverwundbarkeit erlangt haben.

 

Blick vom Drachenfels auf den Rhein (Queller: Wikipedia
Blick vom Drachenfels auf den Rhein (Queller: Wikipedia

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1200 Tier- & über 6000 Pflanzenarten gibt es nur hier: Wilhelma in Stuttgart

Der Stuttgarter Zoo Wilhelma  bietet alles: Von Affe bis Zebra

Die Wilhelma ist der einzige zoologisch-botanische Garten Deutschlands und dank der einmaligen Kombination aus Tierpark, botanischem Garten und historischem Park einzigartig auf der Welt.

Sie ist ein zoologisch-botanischer Garten in Stuttgart. Sie zählt mit jährlich über einer Million Besuchern zu den  meist besuchten zoologischen Gärten in Deutschland. Die Wilhelma zeigt heute auf etwa 30 Hektar rund 11.500 Tiere aus aller Welt. Mit über 1200 Arten ist sie nach dem Zoologischen Garten Berlin mit 1504 Arten der zweitartenreichste Zoo Deutschlands. Der botanische Bereich präsentiert etwa 6000 Pflanzenarten aus allen 

Klimazonen der Erde.

Und damit ist klar, mehr tolle Fotomotive findet man wohl so komprimiert selten. Beispielsweise: Die Seerosen im 650 Quadratmeter großen Teich im Maurischen Garten sind die größten der Welt und können auf einem einzelnen Blatt ein Gewicht von bis zu 70 Kilogramm tragen. Die Mammutbäume sind beeindruckend, die bereits Mitte des 19. Jahrhunderts gepflanzt wurden. Eine Besonderheit stellt die Haltung der Menschenaffen in der Wilhelma dar. Der Gorillakindergarten war europaweit einzigartig.

 

Zitat von Sara:"Meine Freundin und ich haben den ganzen Tag dort verbracht, wir waren Tropenforscher und Meeresbiologen, unbewaffnete Raubtierjäger und nachtsichtige Fledermaus-Wissenschaftler. Und das alles an einem einzigen Urlaubs-Tag ! Das hätten wir auf der Couch nicht geschafft, zeitlich."

Ab 1842 ließ König Wilhelm I. von Württemberg die Wilhelma als “Gartenhaus mit Wohngebäuden und Ziergewächshäusern in Maurischen Formen“ erbauen. Nach dem 2. Weltkrieg, in dem ein großer Teil der historischen Anlage zerstört wurde, verwandelte sich die Wilhelma schrittweise vom botanischen in einen zoologisch-botanischen Garten.

Websites: Wilhelma  Stuttgart-Tourist  Fotogalerie  

PDF-Downloads: Affen-Haus Wilhema   Rundgang Geländeplan

WoMo-Stellplätze: Stuttgart  Mobilisten.de

Geländeplan Wilhelma - klick an!
Geländeplan Wilhelma - klick an!

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