Azoren-Foto-Monatskalender 2019

Wir konnten es nicht lassen, einen Monatskalender 2019 zu erstellen, mit vielen Azorenfotos (2018) von uns. Und zusätzlich kann man für jeden Tag einen kurzen Text am PC eintragen. Und das bieten wir auch als Freeware an, d..h. jeder darf den Kalender downloaden und nutzen. Und wem der Kalender gefällt, darf sich auch bei uns bedanken ;-)!

Der Kalender hat 14 Seiten (DIN A 4) und ist 1,8 MB groß.

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TM-Azorenkalender2019.pdf
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PDF-Reisebericht Azoren 2018 ist fertig.

Auf 23 Seiten haben wir unsere Erlebnisse unserer Azorenreise zusammengefasst und als PDF-Datei (2,4 MB)  abgespeichert. 

Unser PDF-Bericht Azoren kann man downloaden.

 

Unser Fotobuch Azoren 2018 folgt später.

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Azorenbericht 2018 (© Travelmaus.de) (23 Seiten/ 2,4 MB)
TM-Azoren-Bericht-2018.pdf
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Wir warten auf unseren Abflug...

Unser Abflug von Ponta Delgada nach Düsseldorf verschiebt sich um fast 3 Stunden. Hoffen wir mal, dass der Flug stattfindet. Wir vertreiben uns die Zeit mit Warten und ... Internet. Fast alle Fluggäste sitzen hier und machen genau das gleiche wie wir ;-)!

 Unsere Ankunft wird  voraussichtlich erst um 20 Uhr deutscher Zeit sein. 

 

Heute haben wir erfahren, dass es in Zukunft keine Direktflüge mehr von deutschen Flughäfen geben wird. Das bedauern wir sehr.


... gegen 19:30 Uhr sind wir nach gut 4 Stunden Flugzeit gut in Düsseldorf gelandet. Leider mussten wir auf unser Shuttle relativ lange warten, das uns zum Parkplatz von unserem PKW bringen sollte. Naja, warten waren wir ja heute gewohnt. Danach  fuhren wir aber nach einem kurzen Einkauf [von uns vermissten Lebensmittel, beispielsweise Quark für Dagmar, Mett und sauren Hering für mich ;-)] direkt nach Hause.

 

Eine tolle Reise geht damit zu Ende, ...aber die nächste wartet schon, allerdings erst im Januar 2019. Weitere Reisepläne sind bereits in Vorbereitung, mit dem Schwerpunkt Wohnmobil.

PDF-Reisebericht und PDF-Fotobuch zu Azoren folgen in den nächsten Tagen.

Viele Mails haben uns während unserer Reise erreicht. Allen "Azoren-Mitreisenden ein ganz dickes Dankeschön"!!! 

Unter "mehr lesen" haben wir unsere  gesamte Route in einer Google-Karte eingefügt, die am PC vergrößert und eingesehen werden kann.


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Heute -unser letzter Tag - wir nehmen Abschied.

Heute hatten wir kein festes Programm. Wir wollten unsere Reise nur ausklingen lassen und unseren letzten Tag genießen. Wir haben nochmal die Stadt Ponta Delgada durchkreuzt, sind bis Sao Roque gefahren (Surfer beobachtet) und... haben unterwegs "Herzchen" gesucht und auch viele gefunden. Diese Herzchen wurden von dem Künstler Yves Decoder erstellt. (Den Tipp hatten wir von Christine erhalten.)

"Überall auf der Azoreninsel Sao Miguel findet man sie, auf Mauern, an Wänden und auf Garagentoren: Die Herzbilder des belgischen Künstlers Yves Decoster. Das Ziel des seit 25 Jahren auf Sao Miguels lebenden Malers ist es 365 Herzen auf der Insel zu schaffen; für jeden Tag des Jahres eines. Allerdings ist seine Kunst eine vergängliche Angelegenheit, da die Herzen dem Wetter schutzlos ausgeliefert sind und die Bilder mit der Zeit verwittern. 

Am Nachmittag haben wir die Ananasplantage der Stadt besichtigt. 

Den Abend haben wir im Cafe Central verbracht bei einem kleinen Schluck Azoren-Bier und mit Blick auf die beeindruckende Kathedrale der Stadt.

 


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Lava-Berge, Wasser und auch Pflanzen überall im Blick.

Heute haben wir wieder wunderschöne 80 Kilometer zurückgelegt. Es fehlte zwar die Sonne, aber es fehlte zum Glück auch der Regen. Entschlossen fuhren wir in den Nordwesten der Insel, um viel Berge und viel Atlantik zu sehen. Unser Endziel sollte die schwarze Küste von Mosteiros sein, die uns zu Beginn unserer Reise besonders beeindruckt hat. Diesmal fuhren wir aber eine andere Strecke hin und zurück, allerdings wieder über Lagoa Azul und Verde, denn die Ausblicke darauf sind super schön. Auf der Fahrt dorthin kamen wir am Lagoa do Canario vorbei. Da war Halten angesagt und ein Fußmarsch vorprogrammiert. Schnell stellten wir aber fest, dass man auch eine Strecke mit dem PKW befahren konnte,... wir natürlich direkt umgesetzt, lach. Zu Fuß hätte man einen steilen Weg weiter hoch gehen können, mit Blick auf die beiden großen Seen, aber der Wind war uns nun doch zu stark... und wegfliegen aus der Höhe wollten wir nicht ;-)! 

Danach fuhren wir zu unserem Ziel Mosteiros. Leider fehlte hier die Sonne, denn dann wären die Ausblicke perfekt gewesen. In Mosteiros suchten wir uns gegen Mittag eine Snackbar und ließen es uns gut gehen. Anschließend fuhren wir gemächlich über die M501 nach Ponta Delgada zurück. Wieder ein wunderschöner Weg! Und ein schöner Tag geht damit heute für uns zu Ende.

Morgen, unser letzter Tag auf der Insel?

Herzchen suchen in der Stadt...

(Tipp von Christine aus der Schweiz... danke!)

Nachtrag: Nach unserem Mittagessen bestellten wir uns in der Snackbar einen Kokuskuchen und natürlich unseren üblichen Kaffee. Dazu stellte man uns einen Zimtstreuer auf den Tisch.. Das war uns auf den Azoren bisher nicht begegnet (allerdings haben wir das an der Algarve schon erlebt...). Um sicher zu gehen, fragten wir wegen der Nutzung nach. Klar, damit würzt man seinen Kaffee auf den Azoren ... und damit in Portugal.

Das haben wir natürlich postwendend getestet ... Dagmar wohl ungewollt ein bisschen maßlos, lach. Man kann sich daran gewöhnen ;-). Das kann jeder auch in Deutschland für sich  testen.


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Unsere Bergtour endet im Nirwana am "Ribeira Grande" Bach

Eine so lange Tour hatten wir uns für heute nicht vorgestellt. Aber manchmal kommt es eben anders als gedacht. Das Wetter war zwar wolkig heute früh, aber es regnete nicht. So fuhren wir mal drauf los ...ab in die Berge "Landschaft gucken". 

Innerhalb unserer ersten Tage hier auf der Insel hatten wir den Lagoa do Fogo absolut nicht sehen können, weil er total eingenebelt war. Heute versuchten wir, ihn neu zu "erfahren" und den Blick auf ihn zu bekommen. Ist uns auch gelungen. Und von "oben" hatten wir auch einen weiten Blick über den westlichen Teil der Insel, wenn auch dunstig. Selbst die Anfahrt ist schon wunderschön. Zunächst waren wir unschlüssig, wie wir weiterfahren wollten. Wir entschieden uns für den Ort Ribeira Grande, um dann in den Osten weiter über die Insel zu fahren. Und dann kam uns ein Hinweisschild "Caldera" dazwischen. Kannten wir doch schon! Aber trotzdem sind wir dem Wegweiser nachgefahren. Schade, dass hier auf der Insel die Hinweisschilder fast immer ohne Kilometerangaben sind. Vielleicht hätten wir dann die westliche Richtung genommen. So fuhren wir ... und waren schon bald an der Caldera. Es stank! Hier waren wir also richtig. Ein winziges Örtchen... aber in vielen Ecken dampfte es eben. Und irgendwo stand ein Bursche und bewachte seinen Kochtopf, der in der Erde versunken war, um seinen Inhalt zum Garen zu bringen.

Wir fuhren weiter und standen dann wieder vor einem Abzweig, wo wir eine Entscheidung treffen mussten. Rechts oder links?  Navi sagte rechts. Und wir fuhren rechts. Es wurde richtig eng auf der Strecke. Und dann standen wir tatsächlich nach wenigen Kilometern Autohaube an Autohaube mit einem Allrad. Wo sollten wir denn hin mit uns? Wir machten uns ganz dünn... und der Allradfahrer fuhr halb über einen Acker galant an uns vorbei. Geschafft! Ja, dieser Weg sollte eine Einbahnstraße werden! Aber unser Navi hatte uns gesagt, wir kommen irgendwann auf eine Hauptstraße aus. Und was war? Die Straße endete an einem Bach mit dem Namen "Ribeira Grande". Da hieß es für uns nur noch umkehren! Und die enge und kurvenreiche, aber wunderschöne Strecke zurück! Hier hätten wir am liebsten unseren Tag für heute beendet. Aber wir mussten ja noch zum Hotel zurück. So haben wir dem Navi vorgeschrieben, wo es zu fahren hatte - ohne Umwege und Sackgassen! Ist ihm auch gelungen, lach.

Hier in Ponta Delgada sind wir dann noch auf ein kleines, verspätetes Mittagsgericht in die "Brauerei Melo Abreu -  ESpecial" gegangen... und von dort direkt zurück ins Hotel. Für heute haben wir wieder genug erlebt. 

Morgen? Keine Extratouren - Nase voll davon!


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Gut gelandet auf der Insel Sao Miguel in Ponta Delgada

Nach 40 min. Flugzeit (255 km) sind wir auf der Insel Sao Miguel in  Ponta Delgada gut gelandet. Am Flughafen haben wir wieder unseren PKW von Ilha Verde übernommen - wieder problemlos. Dann sind wir zu unserem Hotel gefahren Comfort Inn, das in einer engen Straße liegt, aber einen Parkplatz hat und nicht weit vom Zentrum der Stadt liegt. Alles bestens! Das Hotel macht einen guten, modernen Eindruck auf uns! Zur Mittagszeit waren wir im Cafe Central einen "Happen" essen. Nun ruhen wir uns erst einmal gründlich aus! Wetter ist durchwachsen, ... aber nicht kalt! Heute passiert nix mehr. Morgen dann mehr...!

Achja, ... wir haben 2 deutsche TV-Programme! Endlich!


Die folgende interaktive Karte kann vergrößert werden.

Insgesamt haben wir bisher 2100 km insgesamt zurückgelegt, davon allerdings  etwa 500 km Inlandflüge. 

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Letzter PICO-Tag: Fahrt durch die Weinfelder

Wir haben da so unsere Lieblingsbeschäftigungen: Autofahren/Reisen, Fotografieren und... Computern. Und das alles haben wir heute mit Begeisterung machen können. Früh bei Sonnenschein sind wir an die Westküste gefahren, um durch die vulkanischen Weinberge zu fahren. Das ist ein ganz besonderes Erlebnis! Nein, man kann natürlich nicht alle Wege befahren, manche sind Sackgassen, andere für einen normalen PKW ungeeignet oder durch Bergbauern mit ihren Fahrzeugen einfach blockiert. Und wenn es dann mal ganz eng wird, fühlt Dagmar sich besonders gefordert. Ober aber sie verlässt sich darauf, dass ich vorgehe und mal nach dem rechten sehe, lach. Hat bisher immer funktioniert. Nix passiert.

Gegen 12 Uhr überlegten wir dann intensiv, wo und was wir zu Mittag essen könnten. Vor meinen Augen sah ich plötzlich die Speisekarte von Aco in Sae Roque. Dort hatte ich gelesen, "Sirlonsteak mit/in/an Kaffeesoße". Das übte einen besonderen Reiz aus. Also fuhren wir spontan hin. Ist ja alles hier auf der Insel nicht weit. Wieder war das Lokal (Buffet) brechend voll. Aber das hinderte uns nicht, ebenfalls hinein zu gehen und das Gewünschte (für mich) zu bestellen. Es wurde geliefert (lach) und schmeckte toll. Dagmar begnügte sich mit einer Kleinigkeit, getoastetes Brot mit Käse und Schinken. Sehr bescheiden ;-)!

Heute ist unser letzter Reisetag auf Pico. Morgen früh fliegen wir zur Insel Sao Miguel und werden dort 4 Nächte bleiben. Noch wissen wir nicht ganz genau, wie wir die Tage dort gestalten werden. Wir werden wieder einen PKW von Ilha Verde haben und im Comfort-Inn-Hotel übernachten. Und alles weitere berichten wir dann von dort. Heute ist hier nur noch "Koffer packen" angesagt.


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Tagestrip nach Faial mit der Fähre

Was für ein Tag! Wir nahmen um 8:15 Uhr die Fähre von Madalena nach Horta/Faial, die auch Autos transportiert. Die Überfahrt dauerte weniger als 30 Minuten und war eigentlich problemlos. Natürlich, es ist keine Flussfahrt, der Atlantik fordert schon seine Aufmerksamkeit. Während unserer Schifffahrt konnten wir wunderschöne Blicke auf den Pico werfen, der sich aber mehr und mehr entfernte. In Horta angekommen, suchten wir uns erst einmal eine kleine Bäckerei, um Kaffee zu trinken und ein Pastetchen zu essen. Dann aber fuhren wir mit dem PKW gezielt zu der ausgesuchten Sehenswürdigkeit nach Capelinhos, dem Vulkan auf Faial, der 1957/58 ausgebrochen ist und natürlich seine Spuren sichtbar hinterlassen hat. Seine Asche wurde über 1000 m weit geschleudert. Der Leuchtturm wurde weitgehend verschüttet und ist heute ein Wahrzeichen, das auch eine bemerkenswerte Infostelle hat, die wir heute auch kurz besucht haben. Insgesamt eine wunderschöne neu entstandene Halbinsel, die man unbedingt gesehen haben sollte.

Dann wollten wir weiter zur Caldera. Aber wir ahnten schon, dass  uns hier der Wettergott heute nicht wohl gesonnen war. Die  Caldera hat einen Durchmesser von ca. 2 km und ist etwa 500 m tief. Nur, wenn nur Nebel herrscht, sieht man davon gar nichts. Trotzdem wagten wir eine Anfahrt über eine Serpentinstrecke und fuhren so auf bis 900 m NN hoch. An manchen Stellen hatten wir den Eindruck, durch einen Nebelwald zu fahren. Die Caldera kann übrigens wandermäßig umrundet werden.

Dann hieß es für uns, Abfahrt bis Horta, um in Peter Cafe Sport unser Mittagessen zu uns zu nehmen. Das Restaurant und Cafe liegt direkt am Yachthafen von Horta. Wir haben sehr gut gegessen und ... viele Fotos gemacht, denn das Lokal ist Treffpunkt vieler weltweiter Segler.  Die "Kneipe" ist ein Muss für jeden auf der Insel! 

Der Hafen selbst ist wegen einer weiteren Sehenswürdigkeit bekannt: Gemäldesammlung unter freiem Himmel. Alte und auch aktuelle Bilder sind hier zu bestaunen, die von Seglern als Spuren hinterlassen wurden.

Dann machten wir nur noch eine kurze Durchfahrt durch Horta, um um 17:15 Uhr unsere Fähre zu nehmen, die uns wieder nach Pico zurückbrachte. Ein toller und intensiver Tag geht damit zu Ende. 

Kurz erwähnen möchten wir, dass die schönste Reisezeit für diese Insel die Monate Juli und August sind, weil dann die "Millionen" von Hortensien überall am Wegesrand in vollster Blüte stehen! Eine unglaublich schöne Ansicht muss das sein!

Morgen? Nix... nur faulenzen, denn übermorgen, Samstag, fliegen wir nach Sao Miguel für 4 Tage.


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Ab durch die Mitte... Weg gefunden!

Heute früh war das Wetter "beschissen"! Sorry! Es machte sich eine gewisse Lustlosigkeit bei uns breit, auch, weil wir ganz andere Pläne hatten. Aber es hilft nichts, wenn man mit sich und der Welt hadert, ändern kann man eh nichts. Kurzentschlossen und "einstimmig" ;-) wollten wir dann einfach die Strecke, die uns vor Tagen schon Kopfzerbrechen gemacht hatte, heute wieder angehen. Und zwar von der anderen Seite aus. Und das war dann eine gute Entscheidung. Wir fuhren los und fanden unterwegs auf unserer geraden Schnellstraße einen Abzweig, der uns quer durchführte, südlich am Pico vorbei (von dem man heute absolut nix gesehen hat), Richtung Küste bzw. zum Ort Sao Mateus. Der Weg war durchgehend asphaltiert, relativ gut beschildert und mit reichlich Vegetation ausgestattet.  Also, geht doch! An der Küste angekommen, entschieden wir uns für die Weiterfahrt bis Lajes, auch, um dort zu Mittag zu essen. Es gibt viele Restaurants dort, aber wir entschieden uns wieder für das Hafenlokal. Danach wollten wir aber nur noch zurück zum Hotel, schnellste Strecke, die mitten über die Insel geht. In Madalena wollten wir im "Caffe 5 Cinq Restaurant"  noch einen Kaffee trinken, aber ... alles brechend voll. Schade. So haben wir am Hafen nur noch für morgen eine Überfahrt mit der Fähre zur Nachbarinsel nach Faial gebucht incl. PKW. (Tagesfahrt 47 € für PKW und 2 Senioren hin und rück! Wir freuen uns. Für heute ist für uns "Feierabend"!


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Ein Herbsttag auf Pico: graue Wolken und graues Wasser

Heute war ganztägig ein grauer Tag. Die Sonne wollte nicht scheinen, die Wolken blieben grau und der Atlantik passte sich dieser Farbe an. So entschieden wir uns für eine kurze Tour nur zum Flughafen, um beim Autovermieter die frühe Rückgabe am Samstag abzuklären. Auf dem Weg an der Küste entlang, sahen wir links von uns den Atlantik, wie er seine Kraft einsetzte. Da heißt es immer wieder, Abstand halten. Dann entschlossen wir uns, in Sao Roque zu tanken [1 l 95er Super = 1,51€] und auch dort bei ACO das Mittags-Buffet zu nutzen. Wir kamen natürlich in Sao Roque am Hinweisschild "Industrie-Museum" vorbei... und bogen spontan ab [Eintritt 1 €/Person]. (Es gibt auch noch ein Weinmuseum in Madalena...) Ja, der Besuch war sinnvoll, interessant zu sehen wie man früher Wale gefangen und verarbeitet hat. Optisch alles sehr schön gestaltet.

Danach fuhren wir bis zur Snackbar ACO, gegen 12 Uhr waren wir dort. Später hätten wir nicht kommen dürfen, denn viele, viele Einheimische warteten dort bereits auf ihren Mittagstisch (8 € das Buffet incl. Wein und Wasser!) Ich wählte den Fisch (?) und war sehr zufrieden! Dagmar als Nichtfischesserin hätte Hähnchenschenkel  essen können, entschied sich aber dann doch für einen großen Hamburger a la Carte. Und wir wurden von einer anwesenden Dame nett begrüßt und angesprochen, die uns wiedererkannte vom Oktober d. J.. So wurde unser "grauer Tag" dann doch farbenfroh! Morgen? Gucken wir mal...!

 

Nachtrag:

Sonnenuntergang auf der Insel Pico: AZORENAUGE!

Azorenauge - Sonnenuntergang fotografiert auf der Insel Pico
Sonnenuntergang am Abend: Azorenauge

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Ein Tag, der keiner werden wollte, aber...!

Der heutige Tag hatte es dann doch in sich, auch wenn es zunächst so schien, dass es gar kein Tag werden sollte. Es regnete. Es war düster. Es war kühl. So ließen wir uns viel Zeit.

Wir schauten uns die Landkarte an, sahen uns eine für uns noch unbekannte Bergstraße an und fuhren dann gemächlich los. Wir fuhren nahe an der Küste vorbei... und was sahen unsere Augen? Einen wunderschönen Regenbogen in voller Größe und Farbe. So weit wir auch an der Küste entlang fuhren, der Regenbogen blieb uns erhalten. Man wird es uns nicht glauben, aber wir haben ihn drei Stunden lang sehen können. Mal zeigte er uns seine linke Seite, mal seinen ganzen Halbbogen und mal war er rechts von uns. Mal versank er im Atlantik, mal guckte er aus Felsen heraus. 

Dann sollte es aber weitergehen bis in den Ort Sao Mateus, weil dort eine Straße abbiegt, die hoch bis über 500 m NN führt und unterhalb vom Pico entlang läuft. Sie sollte laut Karte eigentlich asphaltiert sein. Wir haben gesucht ... und nicht gefunden. Weder Karte noch Navi haben uns dabei wirklich geholfen. Also wieder kehrt gemacht und neu orientiert. Dann glaubten wir, wir hätten sie gefunden. Und so fuhren wir auf fast 500 m Höhe weiter, dabei unser Blick oft auf die tief liegende Küste gerichtet. Die Straße wurde eng und enger. Und dann nur noch Schotter. Und dann war uns das Risiko doch zu groß, auch weil es geregnet hatte und möglicherweise der Weg rutschig sein würde. Also auf dem schmalen Weg gedreht und wieder auf die Küstenstraße zurück gefahren. Hat nicht sollen sein.

Bei der Hinfahrt hatten wir unterwegs einige Restaurants gesehen, die unsere Neugierde geweckt hatten. Eins davon wollten wir kennen lernen: "Tasca O Petisca". Dort hielten wir und "stürmten an vielen Männern" vorbei hinein, lach. Es gab Buffet, aber auch a la Carte. Wir entschieden uns für ein typisches einheimisches Gericht, eine Art Schweinefleisch in Wurstform mit süßen Kartoffeln. Dann aber zurück ins Hotel ... und den Rest des Tages gefaulenzt.

Übrigens: In allen Lokalen gibt es freies WiFi- oft ist der Code  an einer Wand sichtbar aufgeführt!

Morgen? Das bestimmt das Wetter!


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Dunkle Wolken, tanzender Atlantik... und der Pico hat sich verdrückt!

... der besondere Blick!
... der besondere Blick!

...weitere Fotos unter "mehr lesen"!

Heute früh hat es geregnet. Also nix mit Pico-Auffahrt, auch nix mit einer Fähre zur Nachbarinsel Faial. Stattdessen sind wir an der Nordküste der Insel entlang gefahren, um zu sehen, wie die Wellen tanzen. Wir haben schon bedeutend attraktivere Wellen hier gesehen. Heute waren es nur kleine Ableger von dem, was wir uns bei so einem Wetter gewünscht hätten. Aber wir haben wieder einmal festgestellt, dass hier wirklich viele verschiedene Jahreszeiten innerhalb von wenigen Stunden zu erleben sind. Gestern war Sommerzeit, heute dann mehr Herbststimmung. Aber kühl ist es nicht, manchmal aber windig.

Für unsere insgesamt 30 km lange (Hin-und Rück-) Strecke, haben wir über drei Stunden gebraucht. Es gibt immer so viel zu sehen, dass man kaum von der Stelle kommt. Ich glaube, manche Fußwanderer sind zielstrebiger am Ziel als wir ;-)! Und uns fasziniert immer wieder die Vulkanlandschaft - erst recht am Meer. Unterwegs haben uns heute auch besonders die Wohnformen an der Küste interessiert. Die meisten Häuser sind mit Lavasteinen erbaut. Allerdings waren die wenigsten zurzeit davon bewohnt.

Vom Pico war heute weit und breit absolut nichts zu sehen. Er hat sich in einer Wolkendecke eingehüllt. So einen wunderschönen (Wetter-) Tag wie gestern erlebt man hier auf der Insel nicht immer.

Schön war/ist wieder einmal, dass wir zu einer "touristenarmen" Zeit hier auf der Insel sind. Es gibt sie zwar, aber sie fallen kaum ins Gewicht. Auch unser Hotel ist nur spärlich belegt. Dafür behindern wir oftmals auf unseren Touren die einheimischen Landarbeiter, weil die Straßen, die wir nutzen, immer so schmal und kurvenreich sind.

Am frühen Nachmittag sind wir dann  in die nahe (grüne) Snackbar gegangen, um eine Kleinigkeit zu essen. Heute entschieden wir uns jeweils für einen Salatteller. Salat ist hier selten ... und von daher kostspielig. Vegetarier sind auf den Inseln bestimmt benachteiligt.

Und damit ist der Tag für uns für heute "gelaufen". Vielleicht gehen wir noch an den Hafen, um in einem Cafe einen Cafe zu trinken.

Morgen? Hängt vom Wetter ab. (Plätze für Fähre & PKW müssen vorher reserviert werden! Donnerstag?)

 

 


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Faszination "PICO" (~2350 m)

Pico - 2350 m
Pico - 2350 m

Der Tag begann mit purer Sonne. Weit und breit keine einzige Wolke am Himmel. So hatten wir uns das gewünscht. Wir zögerten nicht lange und waren schon auf Achse - immer den Blick zum Berg Pico gerichtet, weiter über die Hochebene ... für die ersten 20 Kilometer benötigten wir eine ganze Stunde. Der Pico war einfach heute super toll anzusehen. Immer wieder fanden wir neue, wunderschöne Perspektiven, den Berg zu fotografieren. Nach etwa 20 km bogen wir von der Hauptstraße ab, um zunächst rechts, dann links in einen neuen Abzweig einzubiegen. (Richtung Piedade - die Beschilderung ist relativ gut auf der Insel.)  Und wieder fanden wir eine faszinierende Landschaft vor. Dazwischen sahen wir einige zauberhaft schöne Bergseen liegen (Lagoas). Und wir fuhren weiter über Bergstraßen, teilweise nicht mehr asphaltiert, sondern auf Schotter. Und bei allen Aus- und Einblicken konnten wir die Vulkanlandschaft erahnen: Krater, Calderen und auch Vulkanseen. Und die Lavabrocken waren mit einer dicken Vegetationsschicht überzogen. Schöner kann die Inselwelt nicht sein. 

In Piedade angekommen, suchten wir umsonst ein Restaurant. Stattdessen haben wir uns verfahren, auch weil diese Orte meistens klein sind und sehr enge, verwinkelte Sträßchen haben. Nur mit Hilfe von unserem Navi fanden wir einen "Ausgang", lach. An der Nordküste fuhren wir dann zurück, um eine bestimmte Hafen-Snackbar (Aco) in Sao Roque zu besuchen. Ist uns auch gelungen. Allerdings gab es kein Buffet mehr, statt dessen aßen wir  nach Karte. Sehr gut und preiswert sogar! Nach über 6 Stunden waren wir dann wieder in unserem Hotel, ... und lassen die Insel "Pico" nachträglich auf uns wirken. Ein toller Tag geht zu Ende.

Morgen? Vielleicht hoch auf den Berg Pico- soweit wie möglich. Oder: Insel Faial mit der Fähre besuchen.

... weitere Fotos unter "mehr lesen"!


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Lava, Wein und Abenteuerwege

Heute war ein Tag, den man nicht vergisst. Sonne und  Berg Pico blieben meist versteckt, aber wir haben Landschaft pur erlebt!

Schon früh, gegen 10 Uhr, hieß es, ab an die Südküste von der Insel Pico. Wir wussten, da gibt es riesige Weinanbaufelder. Das Besondere, die Weinreben liegen meistens in Lavawänden, die weit sichtbar sind. Und man kann sogar auf roten Lavawegen durchfahren, ... so wie die Weinbauern das hier mit ihren Fahrzeugen auch tun. Wir fühlten uns wie Winzer ;-). Naja, an wenigen Stellen hieß es dann auch für uns, erst mal den Weg abgehen, ob nicht doch da eine unpassierbare Stelle kommt. Mit Allrad wäre das natürlich kein Problem. Aber als eingespieltes Team, Dagmar fährt, ich sage wo es lang geht (hahaha), haben wir jede Hürde nehmen können. Es hat Spaß gemacht und so unseren Ehrgeiz gefordert. Bei er Weiterfahrt Richtung Süden/Osten haben wir immer wieder aus Neugierde Seitenwege genommen und uns überraschen lassen, was die Küste uns zeigt. Und irgendwann waren wir dann in  Lajes, der nächst größere Ort, der sich auch zu einem (wieder ..) verspäteten Mittagessen eignete. Die Kneipen und Snackbars unterwegs waren uns da dann doch zu sehr mit "Kaffee schlürfenden Männern belegt" (Tradition) , und hätten sich wohl für eine Mahlzeit weniger geeignet. Das Lokal "Espaco Talassa" in Lajes, direkt am Hafen, war dann schon spitzenmäßig. Wir bestellen ein typisches einheimisches Gericht, das aus weißen Bohnen, Möhren und viel Fleischeinlage bestand. Hat super geschmeckt. Aber auch die Fischauswahl war groß. Und wir stellten erfreulicherweise fest, dass man von dort 2x täglich Whalewatching -Touren machen kann. Leider aber nur in Schlauchbooten, was wir versuchen zu vermeiden.

Von dort ging es dann über die Hochebene zurück nach Madalena, eine knapp 40 km lange, fast gerade  Strecke. Nach 16 Uhr waren wir dann wieder im Hotel.

Morgen? Bei Sonnenschein  an die äußerte Spitze im Südosten der Insel?!


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Schwarze Lava satt & satte weiße Kühe

Link: Klick an für Googlekarte!
Link: Klick an für Googlekarte!

Unser erster Tag auf Pico ist schon eine Wucht. Eigentlich sieht man  den Pico nicht immer klar, meistens verbirgt er sich in Wolken und Nebel. Aber vermutlich wollte der Berg uns auf seine Art willkommen heißen auf der Insel.

Aber der Reihe nach: Unser Hotel Caravelas enttäuscht uns etwas. Im Januar 2017 haben wir hier einige Tage verbracht und waren begeistert. Nun aber scheint sich die Qualität des Hotels doch etwas gewandelt zu haben. Manches im Haus ist "in die Jahre" gekommen. Das Frühstücksbuffet lässt zu wünschen übrig und das Personal war uns gegenüber bisher auch nicht sehr freundlich.

Aber nun sind wir hier und machen unsere 10 Tage das Beste daraus. Aber wir wüssten zurzeit auch kein besseres Hotel auf der Insel. Die Lage ist top! Aber da werden wir uns noch umschauen.

Unsere Planung:

Fahrt zur Insel Faial mit der Fähre, evtl. mit PKW im "Gepäck" ;-).

Whalewatching, sofern zurzeit ein größeres Schiff  dafür zur Verfügung steht.

Um 10 Uhr starteten wir unsere "Rundtour" mit dem PKW. Natürlich ging unser erster Weg an die Nordküste, denn da ist oft der Teufel los. Aber heute war dort der Atlantik die Ruhe selbst. Auch das  sollte man mal erlebt haben. Zuerst fuhren wir die In-Kneipe "Cellabar" an, die wegen ihrer Architektur schon auffällig ist. Aber sie hatte noch geschlossen. Abends kann man von dieser Stelle aus einen tollen Sonnenuntergang erleben. Und nebenher auch noch essen und trinken, ... wenn man will.

Dann fuhren wir weiter, um einerseits die riesigen Mengen Lavabrocken und Lavasteinwälle vor den Meereswellen zu sehen und andererseits den Berg Pico immer im Auge zu haben. Eine wunderschöne Strecke. Ich weiß nicht, wie oft wir angehalten, ausgestiegen und über die Flächen gegangen sind, ... es ist eben ein besonderes Erlebnis. Die Sonne war heute auch top!

Über die Hochebene (~800 m NN) sind wir dann zurück nach Madalena gefahren. Wieder eine tolle Strecke, auch um die Nachbarinseln Faial und Sao Jorge zu sehen. Wir denken, beide Strecke werden wir in den nächsten Tagen mehrmals fahren ... und immer wieder davon berichten.

Gegessen haben wir verspätet in einer nahen Snackbar - gut & preiswert.

Erwähnenswert: Unser Tagesfoto, das ein Ehepaar bei ihrem "Mittagstisch" zeigt. Sie waren mit dem Foto einverstanden!


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Abschied von Terceira - Landung auf Pico

Flug von Terceira nach Pico (20 min)
Flug von Terceira nach Pico (20 min)
Bild des Tages:  Flucht vor uns... wegen der Steaks ;-)!
Bild des Tages: Flucht vor uns... wegen der Steaks ;-)!

Gegen 10 Uhr haben wir unser Hotel auf Terceira verlassen. Wir haben uns verabschiedet mit den Worten, dass wir im nächsten Jahr wieder da sein werden ;-)!

Die Landkarte hatten wir uns vorher noch angesehen, um einen Umweg zum Flughafen zu machen. Ist uns auch gelungen. Allerdings sehr gründlich ;-). Wir wollten uns von der Serra do Cume verabschieden ... und sind mitten über und durch die Wirtschaftsweg der Bauern gefahren. So haben wir manche Spuren der Kühe gekreuzt. (Die Autovermieter kennen diese hinterbliebenen Spuren, lach!) Und dann sind wir in ein Gebiet gefahren, das wir tatsächlich noch nicht kannten. Es war schon ein bisschen abenteuerlich. Aber den Mutigen gehört eben die Welt. Auch uns, grins! Unbefestigte Wege, keine Wegbeschilderung und rings um uns nur noch Gestrüpp.

(Am Ende unserer Reise werden wir alle Koordinaten bzw. GPX-Dateien zum Download anbieten, um unsere Reise - am PC- nachzufahren.)

Nach 12 Uhr kamen wir dann am Flughafen an. Dagmar übergab wieder den PKW - wieder problemlos. Und wir konnten auch schon unsere Koffer einchecken. Dann war aber warten angesagt bis ca. 15 Uhr. Wir vertrösteten uns die Zeit mit Internet ... und einem kleinen Imbiss.

Unser Flieger hob pünktlich um 15:35 Uhr ab und landete etwa 20 Minuten später bereits auf Pico. Ein sehr angenehmer Flug und kaum Fluggäste an Bord. Wir übernahmen unseren PKW am Flughafen, wieder problemlos - ohne Zwang von irgendwelchen Zusatzversicherungen! Dann ging es nur noch zu unserem Hotel Caravelas in Madalena, das direkt am Hafen liegt. Unser Zimmer hat einen direkten Blick zum Hafen wie von uns gewünscht. Morgen? Lavaküste gucken!


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Kirchenbummel durch Praia Vitoria

Heute haben wir Kultur gesucht und gefunden ... in Praia de Vitoria, unser Standort auf der Insel Terceira. Nach dem Frühstück haben wir uns erst einmal viel Zeit gelassen und eigentlich nix gemacht. Dann tauchte der Gedanke auf, dass wir endlich mal etwas Kulturelles machen sollten, aber natürlich ohne viel Aufwand. Hier in Praia gibt es zwei typische Kirchen, die lohnen, besucht zu werden. Die Hauptkirche Igreja de Santa Cruz  aus dem Jahre 1456. Die Kirche hatte geöffnet und wir bekamen sogar eine unerwartete Führung dort. Eine weitere Kirche,  Igreja do Senhor Santo Cristo das Misericordias, stammt aus dem 16. Jahrhundert, wurde aber nach einem Brand 1924 komplett restauriert. Auch hier bot  man uns eine kurze Führung an, die wir gerne annahmen.

Mit dem PKW fuhren wir dann noch hoch auf den Aussichtspunkt, der ein Panorama über die Stadt erlaubt. Hier steht auch eine große Statue der Jungfrau Maria und verleiht Stadt und Hafen ihren Segen.

 

An dieser Stelle noch ein kurzer Hinweis zu den vielen kleinen "Heilig-Geist-Kapellen", die wir überall auf der Insel Terceira gesehen  und auch oft fotografiert haben. Espirito Santo, der Heilige Geist, spielte im Leben der Einwohner der Azoren eine wichtige Rolle. Ihm zu Ehren wurden überall auf den Inseln Heilig-Geist-Kapellen, so genannte Imperios, errichtet. Die meisten davon gibt es hier auf der Azoren-Insel Terceira. Sie gehören zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Terceiras.  Bei der Fahrt über die Insel und beim Besuch der Orte trifft man immer wieder auf diese kleinen, reich verzierten und farbenfrohen Häuschen. Rund 70 dieser "Impérios" gibt es auf Terceira. In diesen sakralen Gebäuden wird jedoch nicht gebetet, sondern sie dienen allein der Aufbewahrung der Insignien des Heiligen Geistes.

Dazu einige Fotos von uns unterhalb:

(Heute keine Landkarte. Stattdessen ein  paar verfremdete Fotokacheln,von uns erstellt, im Anhang "mehr lesen".

Morgen? Flug nach Pico. Evtl. kein oder verspäteter Blogbeitrag.)


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Unbekannte Wege führen auch zum Ziel: Biscoitos


Die Atlantik-Lavaküste von Biscoitos auf Terceira:


Heute waren wir unschlüssig, wie und wohin wir fahren sollten. Aber ein Sonnentag darf man nicht ungenutzt vorbei ziehen lassen. So stiegen wir gegen 11 Uhr mit einem noch unbekannten Ziel ins Auto. Unsere Landkarte ist sehr groß, obwohl die Insel sehr klein ist. Aber sie zeigt uns eigentlich jeden Winkel, was unser Navi zurzeit einfach nicht will. Und da entdeckten wir zwei klitzekleine Symbole für schöne Ausblicke, die wir bisher übersehen hatten. Also war damit unser heutiges Ziel klar: Veredas. Über die Schnellstraße hin, irgendwo abgebogen ... und  sich dann neu orientiert. Das Problem ist, die Strecken sind hier so kurz, dass man schwups vorbei ist und schon eine Abfahrt verpasst hat. Aber dann kam  uns unser Navi zur Hilfe. Es sagte uns, wo es lang geht. (Aber nur unter Einfluss eines Powerpacks war das möglich, lach.) Ja, die Strecke im SW der Insel ist wunderschön. Und irgendwo an einem Baum sahen wir zwei hübsche "Natur-Smilies", die wir natürlich fotografieren mussten. Viele Ausblicke und viele kleine Wälder haben wir gesehen und durchfahren.

Und dann beschlossen wir wieder einmal, unsere Lieblingsküste zu besuchen: Biscoitos! Ab in den Norden. Über unser Navi suchten wir uns noch ein nettes Restaurant in Bisocitos und steuerten das an. Oh, das war ein toller Griff! Unser Navi hat wohl einiges gut zu machen ;-)! Ja, wir haben vorzüglich im Lokal "Rotas dos Sabores" gegessen. Vorzügliche Speisekarte, großzügige Portionen, angenehme Atmosphäre, freundliche Bedienung und zivile Preise. Mehr kann man nicht erwarten. (Fischsuppe, Nudeln mit Hähnchen, Schweinefleisch nach portugiesischer Art - alles super lecker! Plus Hauswein & Espresso)

Danach gab es nur noch einen Weg für uns: Ab zur Küste und Wellen gucken. Ich weiß nicht, wie lange wir dort gesessen und zugesehen haben. Bei soviel Naturgewalt und Schönheit verliert man schnell das Zeitgefühl. 

Aber irgendwann muss man sich dann doch aufmachen und wieder zu unserem (tollen) Hotel zurückkehren. Wenn wir im nächsten Jahr wieder hier sein werden, dann werden wir unbedingt dieses Hotel wieder belegen! Es gibt zwar nur 28 Zimmer/Suiten, aber hier stimmt einfach alles. Tolle Ausstattung, toller Service. Und die Entfernungen auf der Insel sind absolut unbedeutend!

Morgen? Da ist unser letzter Tag hier, bevor wir übermorgen nach Pico weiterfliegen,... entscheiden wir spontan ;-)!


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Travelmäuse mit dem PKW auf Wanderschaft (Serra Ribeirinha)

Koordinaten Serra: N 38°40'24" W027°10'41"
Koordinaten Serra: N 38°40'24" W027°10'41"
Fahrt durch die Serra Ribeirinha
Fahrt durch die Serra Ribeirinha

Für heute hatten wir kein wirkliches Ziel, vielleicht ein Tag nur zum Relaxen. Aber dann schien die Sonne so prächtig und gab uns einen Energieanstoss. Wir konnten nicht widerstehen und fuhren los... zur Serra Ribeirinha, die wir schon vor Tagen ins Auge gefasst hatten. Wir schauten uns die Karte an, sprachen unserem Navi gut zu ... und fuhren los. Und zwar wollten wir kreuz und quer durch die Walachei, um viele Eindrücke zu gewinnen. Aber schon bald stellten wir fest: Es gab keinerlei Hinweise zur Serra Ribeirinha. Na sowas! Die wussten doch, dass wir kommen würden, lach. Stattdessen fuhren wir auf der Strecke  mit einigen Landwirten parallel, die sich aber wohl auskannten ;-). Aber keiner von ihnen wollte hoch hinaus auf den Aussichtspunkt, der auf der Karte zu finden ist. Und dann weigerte sich Dagmar doch tatsächlich eine Straße hoch zu fahren (> 20% Steigung- der PKW ist relativ schwach!), die das Navi uns vorgab. Das hat Seltenheitswert! Also einen Umweg fahren, um doch dahin zu kommen. Und so kamen wir "oben" an - und wir wurden begleitet von Wolken. Ganz ehrlich: Wir hatten auf der Insel schon schönere Ausblicke! Ein Blick zeigte die Stadt Angra. Danach fuhren wir zurück nach Praia, um im Zodiaco am Hafen einen "Happen" zu essen... und dann heute nur noch relaxen.

Morgen? Wird noch besprochen!

 


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