Sonne pur an der Südküste Zyperns!

Tagestour an der Südküste Zyperns
Tagestour an der Südküste Zyperns

Heute wollten wir nur eine kurze Tour machen. Und was ist daraus geworden? Dagmar meinte schon bei der Abfahrt vom Hotel, dass wir mit dem weitesten Punkt anfangen sollten. (Und sie lenkte zielstrebig den PKW zur  und über die mautfreie Autobahn.) Und das waren dann die Salzwiesen auf der Halbinsel Akrotiri. Sie wollte Flamingos gucken. Vorweg sei gesagt, wir haben den Salzsee zwar aus der Ferne gesehen, aber Flamingos? Vielleicht sahen wir  kleinere Vögel als Flamingos an!?  Glauben wir mal.

Und dann tauchte am Wegesrand ein braunes Hinweisschild auf, das auf ein Kloster deutete mit unzähligen Katzen. Dagmar hatte schon am Tag unserer Ankunft davon gelesen und wiederholte täglich, dass sie das sehen wollte. Endlich haben wir es heute dann entdeckt: Frauenkloster Agios Nikolaos/ Katzeninsel. Die Klosterkirche stammt aus dem 14. Jahrhundert. Nachdem sie im 16. Jahrhundert verlassen wurde, wurde sie erst 1983 von orthodoxen Nonnen wiedereröffnet. Als wir dort heute ankamen, wurden wir zaghaft von vielen Katzen begrüßt. Die kleine Kirche des Klosters war verriegelt... bis jemand kam und den Riegel einfach wegschon. Da waren wir dann auch schon drin. Und als die zwei Türen offen blieben, hatten wir auch genug Licht, um  einige Fotos zu machen. Ja, diese Kirche hat uns gefallen. 

Dann setzten wir die Fahrt weiter bis zum Cape Gata. Wir staunten nicht schlecht, als sich vor uns eine unendliche festgefahrene Sandfläche ausbreitete. Zunächst zögerlich, dann aber sehr selbstbewusst befuhren wir diese Strecke bis zum Wasser. Cape Gata ist das südöstliche Kap der Akrotiri-Halbinsel auf der Mittelmeerinsel Zypern. Es befindet sich in den britischen Hoheitsgebieten und ist der südlichste Punkt der Insel. Aber näher kamen wir mit dem PKW trotzdem nicht an das eigentliche Cap heran. Naja! Wir drehten und fuhren zurück  nach Kolossi, um da das bekannte Castle zu bestaunen (Eintritt 1,25 € für Senioren). Die mittelalterliche Kolossi-Hochburg ist ein  Beispiel für die  Militärarchitektur. Ihre heutige Form erhielt die ursprünglich im 13. Jahrhundert errichtete Hochburg im 15. Jahrhundert. Wir hielten uns nicht lange auf. Mehr Zeit verbrachten wir mit einer Kaffeepause, die wir uns wieder verdient hatten.

Dann aber folgte wieder ein besonderes Hightlight, nur wenige Kilometer entfernt: Das Römisch-griechische Theater in Kourion. (Eintritt 2,25 €/Senioren)  Die Überreste von Kourion, einst eines der wichtigsten Stadtkönigreiche des antiken Zyperns, zählen zu den beeindruckendsten archäologischen Fundstücken der Insel. Das Herzstück der Ausgrabungsstätte ist das prächtige griechisch-römische Theater, das im 2. Jahrhundert v. Chr. erbaut und im 2. Jahrhundert n. Chr. erweitert wurde. Östlich des Theaters finden sich die Überreste eines namhaften Gebäudes: das Haus des Eustolios. Bei ihren Überresten handelt es sich um vier wunderschöne Bodenmosaike. Interessant fanden wir den Zugang zu dieser Ausgrabungstätte: An der geschlossenen Schranke wird man aufgefordert zu halten und auszusteigen, um Tickets zu kaufen.  Erst dann wurde die Schranke geöffnet und man konnte bis zum Parkplatz hoch fahren, wo auch der direkte Zugang zu einem Visitor Center ist, der wiederum ist der Zugang zu dem Amphitheater bzw. zum überdachten Haus des Eustolios. Die restlichen Ausgrabunsgstätten haben wir uns geschenkt. Grund: Wir wollten rechtzeitig am Petra tou Romiou,  Aphrodite`s Birthplace seinDazu mussten wir wohl ca. 30 km an der Küste entlang fahren. Gesagt. getan.

Wir kamen rechtzeitig vor Sonnenuntergang an , ... so hatten wir uns das gewünscht. Um an den Strand zu kommen, mussten wir durch einen unterirdischen nicht beleuchteten Fußgängertunnel (unter der Hauptstraße) gehen. Und dann lagen uns  das Mittelmeer mit seiner Steinküste und auch die untergehende  Sonne zu  Füßen. Wir waren nicht allein. Viele andere wollten ebenfalls das Schauspiel des Sonnenunterganges erleben. Wenige Minuten später fiel dann die Sonne ins Mittelmeer und verschwand vor unseren Augen. Ein toller Anblick!!!  Dann ging es zurück ins Hotel!

Morgen? Rückflug nach Deutschland. Ankunft nach 22 Uhr.

Sonnenuntergang: Petra tou Romiou (Aphrodites Geburtsplatz)
Sonnenuntergang: Petra tou Romiou (Aphrodites Geburtsplatz)

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Ein Muss: Kloster Kykkos im Troodosgebirge

Tagestour Troodosgebirge 175 km
Tagestour Troodosgebirge 175 km

Kloster Kykkos, Troodosgebirge

Es sollte für uns ein langer Tag werden. Und er wurde es auch. Wir hatten uns als wichtigstes Ziel gesetzt, das Kloster Kykkos im Troodosgebirge zu besichtigen. (Link: Geologie) Mit der Besichtigung hatten wir eigentlich schon unser gesetztes Tagesziel erfüllt.   Man hätte diese Tour auch organisiert machen können. Aber der Reihe nach:

Früh ging es los. Wir hatten uns für diese Tour umfassend vorbereitet. Insgesamt waren 200 km geplant und einige Klöster sollten besichtigt werden. Nicht nur das. Wenn Zeit sein sollte, wollten wir ganz nahe an den höchsten Berg der Insel, Olympos (1952 m NN) , herankommen. Und verwegen wie wir waren, dachten wir sogar,  eine venezianische Brücke und möglicherweise auch noch einen bestimmten Wasserfall anzufahren. Ja, manchmal sind wir  eben sehr mutig.

Nach den ersten 20 km stellten wir fest, dass wir keine einzige Landkarte mitgenommen hatten, denn die lagerten alle wohlbehalten im Hotel. Zu einem guten Navi gehören auch gute Karten. So zogen wir notgedrungen auch ein Smartphone zu Rate, Google sollte eben auch seinen Beitrag zum heutigen Tag leisten. Nach weiteren Kilometern mussten wir dann feststellen, dass fast im ganzen Troodos-Gebirge die Geschwindigkeit begrenzt ist auf max. 30 km/h. Wie sollten wir dann nur unsere 200 km schaffen? Und wir wollten nicht nach 16 Uhr fahren, weil dann die Dunkelheit einsetzt. 

Wir fuhren trotzdem weiter und genossen die Landschaft. Ja, das Gebirge ist wunderschön. Zwischen 500 m NN und  1200 m NN kurvten wir über die guten Straßen, oft bis zu einem Gefälle bzw. Steigung von 10% (!). Selbst wenn man schneller hätte fahren wollen, keine Chance, die Kurven hindern jeden daran. Und auch der Steinschlag darf nicht unterschätzt werden.

Bevor wir an dem Kloster Kykkos ankamen, hatten wir bereits zwei Klöster besichtigt, die aber im Vergleich zu Kykkos eigentlich unbedeutend sind. Der (Kloster-) Höhepunkt der Insel ist dieses Kloster (kein Eintritt). Überwältigt waren wir von der Größe und auch der Schönheit. Sowas hatten wir nicht erwartet. Das Kloster selbst ist das vermögendste und aufwendigste aller Klöster Zyperns. Es steht in 1.318 Metern Höhe im Nordwesten des Troodos-Gebirges. Im Museum (5 € ?) findet man eine wertvolle Sammlung an Ikonen, geweihten Gefäßen, Manuskripten und zyprischen Antiquitäten. Wir waren schon erschlagen von dem, was wir sahen, ... für ein Museum hatten wir keine Kapazitäten mehr frei ;-). In der Kirche selbst ist Fotografierverbot. Aber wer hält sich schon daran?

Fazit: Jeder Inselbesucher sollte da gewesen sein!

Wir hatten aber erst 1/3 unserer Tour zurückgelegt und mussten weiter. Ins Navi gab ich dann die Namen von den Kirchen ein, die wir besuchen wollten. Aber keine Reaktion! Die Beschriftungen der Verkehrszeichen sind für uns nicht leicht zu verstehen. Ich kann mit der für mich ungeordneten Reihenfolge der Buchstaben nichts anfangen, geschweige denn aussprechen. Dagmar ist da auch nicht viel besser dran. Die braunen Hinweisschilder sind da noch gerade zu akzeptieren.

So fuhren wir drauf los, in der Hoffnung, trotzdem unterwegs unsere Klöster erkennen zu können. Pustekuchen. War nix. Vermutlich sind wir überall vorbei gefahren. Und die, die wir sahen, wollten wir nicht sehen.

Unser Ziel sollte dann der Ort Omodos sein, ein ursprüngliches Bergdorf. Es liegt in einem großen Weinanbaugebiet und hat vieles seiner Ursprünglichkeit behalten. Auch die Geschäftstüchtigkeit der Bewohner! Nach einem kurzen Aufenthalt und unserem obligatorischen Kaffee fuhren wir weiter, diesmal Richtung Venezianische Brücken. Wir haben lange gebraucht, bis wir merkten, dass wir dafür auf der falschen Straße fuhren. Ohne Landkarte in einem fremden Land mit undefinierbaren Verkehrsschildern kann sowas auch mal passieren. Ach hätten wir doch das organisiert gemacht? (Nicht unbedingt unser Ding!) Unsere Zeit wurde knapp, die Uhr tickte ...und die Sonne begann allmählich, sich zurück zu ziehen, obwohl gerade dann die Fotos bei tief stehender Sonne besonders gutes Licht bekommen.

Im Hotel angekommen, habe ich dann  erst einmal überprüft, wo wir was alles anders gemacht haben ... als ursprünglich geplant.... die grobe Richtung stimmte immer! Aber bei den Feinheiten mangelte es eben doch. Irgendwo sind uns mindestens 25 km verloren gegangen, denn wir haben nur 175 km gefahren. Aber das reichte uns dann doch schon! Wir haben doch Urlaub! Und morgen wird es geruhsamer. Wir  fahren an der Küste in Richtung Osten entlang - soweit wir wollen. Morgen ist unser letzter Tag, den wir genießen möchten. Übermorgen ist hier Abflug... viel zu schnell :O)!

Troodosgebirge


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Archäologischer Park & Königsgräber & eine Fahrt durch den westlichen Teil Zyperns!

Wir beenden einen schönen, ereignisreichen Tag.

Zunächst sind wir schon kurz nach unserem Frühstück gestartet, um zum Archäologischen Park zu fahren, den wir uns unbedingt ansehen wollten (Senioreneintritt 2,25 €). Der Park ist ein Ausgrabungsgebiet der antiken Stadt Paphos, vermutlich um 4 Jh. v.Chr, gegründet, in der heutigen Stadt Pafos. Die erhaltenen Bauten stammen aus der Römerzeit. Der Bereich gehört zum UNESCO Weltkulturerbe. Die Highlights des Parks sind die vielen Bodenmosaike in den ehemaligen römischen Villen. Man muss sich viel Zeit nehmen, um alles sehen zu können. Fast zwei Stunden haben wir uns dort aufgehalten. Und die Tagestemperaturen stiegen zusehends... auf fast 30° an. Und weil es uns sehr heiß wurde, entschlossen wir, die geplante Besichtigung der Königsgräber (auch in Pathos) auf den Nachmittag zu verlegen und erst in den Nordwesten an die Küste bis Polis zu fahren. Unser Ziel sollte aber auch Aphrodites Bad sein, das an der Küste liegt. Gemeint sind wohl einige Tümpel, die wir aber nicht aufgesucht haben. Stattdessen haben wir mit Blick auf eine Meeresbucht und einen bestimmten Felsen, der geografisch wohl mehr der Legende entspricht, unseren heißgeliebten Kaffee getrunken. Und wir genossen den aufkommenden Küstenwind, um uns abzukühlen. Entschlossen setzten wir aber unsere Fahrt fort Richtung Saint Georgios, denn dort liegt die bekannte Avgas-Schlucht.  Der Zugang soll nur mit Allrad möglich sein, das war uns natürlich nicht möglich. Aber diese Touren werden offiziell als Jeeptouren angeboten. Der Ort selbst ist als Wallfahrtsort  und auch wegen einer Ausgrabungsstätte (Negropole) bekannt.

Insgesamt haben wir auf unserer Tagestour wunderschöne Landschaftsabschnitte kennengelernt: Hügel- und Plateau-Landschaften, die teilweise bis zu 9% Gefälle aufwiesen und bis zu 500 m NN hatten. Und wir sahen riesige Felder mit Olivenbäumen, aber auch Weinreben, und später Richtung Süden, kilometerlange Bananenplantagen. Vorwiegend  besteht das Gebiet aus Kalkgestein, aber mit  zunehmender Vegetation. Schön anzusehen!

Dann führte uns unser Navi zu den Königsgräbern der Stadt. (Senioren: Eintritt 1,25 €). In der Nekropole fanden Bestattungen bis ins 3. Jahrhundert statt und die Stätte diente frühen Christen während ihrer Verfolgung als Zuflucht. 1980 wurden die Ruinen von Nea Paphos, zu denen die Gräber gehören, von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Uns haben diese Gräber richtig beeindruckt. Die gewaltigen unterirdischen Gräber wurden aus solidem Felsen gehauen und stammen aus der hellenistischen und frühen römischen Epoche. Der Begriff Königsgräber ist irreführend. Hier wurden nie Könige beerdigt, hier befinden sich Grabstätten von Beamten der ptolemäischen Verwaltung oder von Staatsoberhäuptern. Das Gelände bietet keinen Schatten, Wir nutzten deswegen auch die Abendsonne, die uns gutes Fotolicht gab. Auch hier sollte man genügend Zeit für eine Besichtigung einplanen.

Danach fuhren wir direkt zu unserem Hotel (Werbung ohne Auftrag!), das fast ausgebucht ist. Auch wenn die Einrichtung nicht dem neuesten Stand entspricht, das  Personal ist immer freundlich und die Aufenthaltsräume sind groß bemessen. Und "buffetmäßig" bleibt auch hier kein Wunsch offen.  Und es liegt direkt am Strand, ... für Badegäste ganz wichtig.

Morgen? Ab ins Troodos - Gebirge! Wir freuen uns!

Archäologischer Park

Tour bis Polis...und zurück über Georgios

Königsgräber


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Geburtstagsfeier auf Zypern - 240 km Tagesstrecke

240 km Tagesstrecke von Ost nach West
240 km Tagesstrecke von Ost nach West

Ein aufregender Tag geht zu Ende. Ich durfte heute meinen Geburtstag feiern und erhielt viele direkte und indirekte Glückwünsche zu diesem Tag. Ganz herzlichen Dank dafür! Aber wir haben eigentlich nicht großartig gefeiert. Dafür blieb uns wenig Zeit, denn wir mussten ja wie geplant heute unser  Hotel wechseln und nach Paphos fahren. Eine relativ weite Strecke, auch deswegen, weil wir unterwegs einige Abstecher gepant hatten.  Leider waren unsere Abstecher nicht alle von Erfolg gekrönt. Aber vorweg möchten wir sagen, dass das Landschaftsbild südlich- und auch westlich doch schöner wird. Wir sahen endlich Hügel (aus Kalkfelsen!) und auch mehr Pflanzen als im Nordosten. Aber auch die Verkehrsdichte nahm zu. Dabei sind die Autobahnen gut zu befahren. Nur muss man wirklich die Geschwindigkeitsgrenzen einhalten, ansonsten kann es teuer werden. (Wir sahen heute drei Kontrollen unterwegs ... aber wir fuhren selbstverständlich vorschriftsmäßig.)

Inzwischen haben wir unser Hotel Athena-Beach in Paphos erreicht, allerdings liegt es ein wenig außerhalb. Es ist auch ein 4 **** Hotel, hat aber im Vergleich zu unserem letzten Hotel dann doch einige kleinere Nachteile. Wir haben ein ganz normales Standardzimmer erhalten (... war auch so vorgesehen), ...etwas brummt im Zimmer ununterbrochen (Klimaanlage?), dabei haben wir schon das Zimmer deswegen gewechselt, WiFi funktioniert nicht ganz so gut wie in Agia Napa, ist überfüllt (mit Senioren), ... aber  hat ein riesiges Buffet! Weil das WiFi nicht ganz so ist, wie wir uns das gewünscht hätten, haben wir nicht alle Fotos einstellen können. (...folgen zu einem späteren Zeitpunkt. Fotos vom Hotel folgen dann auch später.)

Unsere Tour heute führte uns zu dem Kloster Stavrovouni Monastery ganz oben im Gebirge. NUR... es war geschlossen! UND ... für Frauen sowieso gesperrt. Die kleine Kapelle nebenan sollte den Frauen offen stehen, ... war aber ebenfalls geschlossen. Aber wir hatten einen fantastischen Ausblick von oben auf das Umlad. Der Blick hat die Anfahrt wirklich gelohnt!

Wir hatten gelesen, dass das Bergdorf Pano Lefkara besonders sehenswert sein sollte. Also fuhren wir dahin. Ja, es war urig. Auch die Parkplätze waren urig. Und die Menschen dort sind  sehr verkaufstüchtig. Sie bieten vor allem Silberwaren und  Textilienprodukte an.  Wir entschieden uns für eine Tasse Kaffee. ;-)

Danach wollten wir noch zu dem Frauen-Kloster Agios Minas, allerdings rechneten wir damit, dass es schon geschlossen hatte. Nein, es war offen und wir konnten es von innen sehen.

Dann blieb uns nur noch ein Ziel, Choirokoitia Neolithic, eine  archäologische Ausgrabungsstätte, gehört zum UNESCO Weltkulturerbe. Wir standen am Eingang ... und gucken nur noch in die Weite... sehr hoch. Ein Anstieg, der vermutlich über eine Stunde gedauert hätte. Wir nahmen ganz schnell Abstand!

Morgen? Altes Gerümpel hier in Paphos angucken!

Stavrovouni Monastery

Bergdorf Pano Lefkara

Agios Minas Monastery (unvollständig)

Choirokoitia Neoltihic Settlement


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Nikosia (Cyprus-Museum) & Nikitari (Panagia Asinou) ...und mehr.

Heute war ein schöner Sonnentag, der uns acht Stunden lang auf Trapp hielt. Unser Ziel für heute war die Hauptstadt Nikosia, da insbesondere das Cyprus-Museum   (Senioreneintritt: 2,25 €). Ja, DAS hat gelohnt. Das Cyprus Museum ist das älteste und größte von etwa fünfzehn archäologischen Museen der Mittelmeerinsel Zypern. Wir hatten etwas Mühe, das Gebäude zu finden, weil sowohl Baustellen als auch  fehlende Parkmöglichkeiten das behinderten. Im Anschluss wollten wir einen Stadtbummel machen, aber ... Nee, das Gewirr von Straßen  und der Betrieb auf den Straßen und unsere fehlende Übersicht machte uns da einen Strich durch die Rechnung. Wir kamen zu dem Ergebnis, dass man die Stadt NUR organisiert machen sollte, um wirklich die Sehenswürdigkeiten alle wahrnehmen zu können. Auch, um vielleicht dann doch einen Abstecher in den türkischen Teil machen zu können (Personalausweis!!!). Schade, aber jetzt nicht mehr zu ändern. Aber auch in der Nebensaison kann eine organisierte Tour zu einem Problem werden, weil das Angebot an organisierten Besichtigungen erheblich reduziert ist.

Im Anschluss fuhren wir zu der wohl bekanntesten und vielleicht auch schönsten Scheunendachkirche Zyperns: Panagia Asinou (UNESCO-Welterbe!) . Die Kirche wurde im Jahr 1099 als Klosterkirche erbaut und sie wurde bis Ende des 18. Jahrhunderts betrieben und dann verlassen.  Dafür mussten wir allerdings viele Kilometer westlich weiterfahren bis nach Nikitari. Aber über Autobahn und auch Schnellstraßen war unser zweites wichtiges Ziel schnell erreicht. Doch ... wir sind vorbeigefahren, ohne es auf Anhieb zu merken. Und das passierte uns ;-)!? Aber zu unserer Entschuldigung sei gesagt, dass  durch eine  Baustelle unser Blick zunächst eingeengt war. Aber als wir die  äußerlich  relativ kleine Kirche dann sahen, waren wir begeistert. Und als wir sie betraten, kamen wir aus dem Staunen nicht mehr heraus (Offiziell kein Eintritt!). Und der Wächter ließ uns fotografisch gewähren. Doch als dann ein Bus mit Reisenden auftauchte, wurde er nervös und meinte mit Gesten, dass wir nun nicht mehr fotografieren durften. Als Dankeschön für seine Großzügigkeit haben wir eine Spende hinterlassen. Wir denken, diese Kirche sollte, wenn möglich, auf jeden Fall mit auf einem Besucherprogramm stehen.

Dann aber wollten wir wieder zurück zum Hotel und entschieden uns für eine Fahrt durch die Bergwelt und nicht mehr über die Schnellstraßen und Autobahnen. Vielleicht war das ein Fehler, denn wir brauchten sehr viel Zeit für unsere Rückfahrt. Gestört haben uns unterwegs die zahlreichen "Humps" (Buckel) auf den Straßen, die ein flüssiges Fahren verhindern, auch wenn es die Sicherheit von Personen fördert. Zuviel ist aber zuviel. Die Linksfahrerei ist aber kein Hindernis. Aufpassen muss man aber doch bei den Kreisverkehren, da heißt es immer " links ab und nicht rechts rein". Unterwegs suchten wir ein Lokal, um unseren Nachmittagskaffee zu trinken (Auf Mittagessen verzichten wir hier im Land wegen unserer Halbpension!). Das war gar nicht einfach. Irgendwo fanden wir dann ein Lokal, unfertig, aber mit einem kleinen Kaufladen, wo wir unseren Wunsch erfüllt bekamen. Geht doch! - Und dann kamen wir auf die verrückte Idee, uns die Salzseen in Larnaca noch anzusehen. Aber in der Stadt Larnaca war der Teufel los. Nee, da wollen wir nicht mehr hin. Stau an Stau und obendrauf noch Baustellen am laufenden Band. Von Salzseen also keine Spur. Aber man muss ja auch mal verzichten können ;-).

Dann fuhren wir schnurstracks über die Autobahn bis Agia Napa zum Hotel. Wir machten noch einen klitzekleinen Abstecher zu einer Skulptourengruppe (aus Kalkgestein), die nur wenige hundert Meter vom Hotel zu besichtigen ist. Sammlung an rund 40 Skulpturen von insgesamt 20 verschiedenen Künstlern. Schöne Sache!

Und unser Abendessen war wieder spitzenmäßig. Siehe Fotos.

Morgen? Es geht nach Pathos (Südküste) in ein anderes Hotel. Mit kurzen Abstechern unterwegs, um Sehenswertes zu bestaunen.

16.11.2019 : Tagesstrecke 280 km auf Zypern
16.11.2019 : Tagesstrecke 280 km auf Zypern

Cyprus-Museum, Nikosia

Scheunendachkirche Panagia Asinou bei  Nikitari

Allerlei... und Auffälliges...

Unser Abendbuffet im Hotel


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Zypern: Umland von Agia Napa - heute bedeckter Himmel

Gestern Abend waren wir beide total übermüdet. Also hieß es, nach den Nachrichten (mehrere deutsche TV-Sender!), "ab in die Kojen". Und was war? Wir konnten beide lange Zeit nicht einschlafen und quälten uns so über die Runden. Aber irgendwann schafften wir es denn doch, nachdem Dagmar es sich auf der Couch bequem gemacht hatte und ich einfach das Fußteil zum Kopfteil machte. Man muss sich eben zu helfen wissen ...;-). Trotzdem wurden wir dann heute früh in unseren Betten in normaler Schlaflage wach und...  standen auf. Nach dem ersten Gang ins Bad (kleiner Glaspalast im Zimmer) fanden wir schnell den Weg zum Frühstücksbuffet. Wieder top! Herrlich, diese Auswahl! Wir wussten gar nicht, wo wir zuerst anfangen sollten. Es wurde eine Tasse Kaffee. Gefolgt von vielen kleineren Zutaten, die  sich vor unseren Augen ausbreiteten.

Dann tauchte die Frage auf, ... wohin denn heute? Der Himmel hatte sich schon entschieden: Grau mit vereinzelten Sonnendurchblicken. Dagmar entschied sich für den Nationalpark Kap Greco. Kap Greco ist reich an einheimischer Flora und Fauna. Unter den rund 400 unterschiedlichen Pflanzen, die hier wachsen, befinden sich 14 endemische und weitere 14 äußerst seltene Arten. Leider sind wir bzgl. Flora und Fauna nicht so bewandert, aber alleine die Tatsache reizte uns schon. Allerdings sind wir nicht gerade die Wanderfreaks, wo möglich, bevorzugen wir die schnellere Methode mittels eines Autos. Also führte uns der Weg in den Osten der Insel. Kalksteinfelsen und kristallklares Meereswasser und auch versteckte Höhlen beherrschen die Landschaft. Ja, ein Besuch lohnte in jeder Beziehung. Leider konnten wir nicht bis zum Ende der Halbinsel gelangen, der Durchgang / die Durchfahrt ist absolut gesperrt (Standort eines Hochleistungs-Mittelwellen-Relais von Trans World Radio ). Wir wären gerne weiter gefahren. So fuhren wir weiter nordwärts, fast bis an die türkische Grenze und über den Ort Paralimni wieder zurück zu unserem Hotel. (Schließlich muss man so ein tolles Hotelzimmer auch nutzen ;-).) Und hier genossen wir unseren weiten Ausblick vom Balkon aus über die Küste von Agia Napa. 

Morgen? Na, ich hoffe mal mindestens Nicosia, um dort u.a. das Cypres-Museum zu besuchen. Vielleicht auch weiter...? Übrigens: Mietautos haben alle rote Kennzeichen! Damit man die linksfahrenden Touristen besser erkennen kann, ...!


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Zypern: Heue in Larnarca angekommen, Hotel Mermaid in Agia Napa

Unsere letzten Tage waren ungewollt extrem hektisch und ließen uns kaum Zeit, unseren Blog weiter zu bestücken. Dabei stand unsere Abreise nach Zypern eigentlich kurz bevor und hätte mehr Aufmerksamkeit erfordert. Selbst unseren Newsletter, der unsere Abreise nach Zypern mitteilen sollte, haben wir aus Zeitgründen nicht versenden können.

Nun sind wir aber hier auf Zypern gelandet und wir freuen uns, dass wir es endlich geschafft haben. Unterstützt wurden wir schon vor Wochen von "Birgit", die für uns viele Dinge organisiert hatte. Und wie es scheint, es klappt bisher alles hervorragend.

Nun in kurzen Worten zum heutigen Tag. Der Wecker rasselte schon in der Frühe um 5 Uhr. Nicht unsere gewohnte Weckzeit! Kurz vor 6 Uhr saßen wir schon im PKW Richtung Düsseldorf. Bei der Gepäckkontrolle in Düsseldorf musste ich meinen Camembert (Notration ;-)) zurücklassen, der schaffte es nicht durch die Kontrolle. (Begründung: Schmierobjekte dürfen nicht ins Handgepäck) Gemein! Dabei liebe ich Camembert und weiß, dass man den nicht überall im Ausland bekommt. Aber da half nix, der musste zurückbleiben. Der Flug von knapp 60 min. bis München war total problemlos. In München mussten wir umsteigen. Dazu mussten wir von Terminal A  (über Transit) mit einem Shuttlebus nach Terminal G bzw. H fahren. Dort wiederum mussten wir dann einen gefühlten Fernwanderweg zu Fuß zurücklegen, um zu unserem Gate 34 zu kommen. Zwischendurch gab es dann die Zollkontrolle.  Endlich ging es dann gegen 12 Uhr los. Richtung Zypern. Flugzeit gute 3 Stunden. Und das über schneebedeckte Alpen. Das war aus der Höhe ein fantastischer Ausblick. Ich bezeichne ja die Alpen als Knautschzone, weil sie vom afrikanischen Kontinent gegen den europäischen Kontinent gedrückt werden und sich eben auftürmen (Plattentektonik). Es wird  nicht gefragt, ob sie das überhaupt wollen :-)! Wir kamen also in Larnarca pünktlich an - bei Dunkelheit. Und eine Stunde VOR! Zappenduster war es. Wir konnten unsere Koffer vom Laufband nehmen, mussten durch die moderne Zollkontrolle und gingen anschließend zum Autovermietschalter Avis/Budget.  Auch hier alles problemlos, auch wenn man uns zaghaft fragte, ob wir nicht ein größeres Auto wollten. Natürlich nicht. Unser Citroën mit vier Türen reicht uns allemal. Schnell noch das Auto begutachtet wegen vorhandenen Schäden und ab ging die Post. Unser Navi wurde eingestellt auf Zypern,  Agia Napa und Hotel Mermaid. Linksverkehr! Dunkelheit, Fremdes Land, Fremdartige Verkehrszeichen mit ungewöhnlichen (griechischen) Buchstaben. Aber wir haben ja unsere Dagmar. So als hätte sie nie im Leben etwas anderes gemacht, fand sie unser Ziel über die A3 absolut schnell und zielsicher. Ich durfte nur noch das Navi bedienen ;-). Im Hotel angekommen, gab man uns eine Juniorsuite mit 45 qm. Das hatten wir nicht erwartet. 4te Etage mit Blick zum Mittelmeer. Und alles mit einem super freundlichen Personal. Und unsere Halbpension entpuppte sich als ein riesiges Buffet. Da fehlte heute wirklich nichts. Ich glaube, wir sollten länger als 3 Nächte hierbleiben ;-)! Aber wer weiß, was unser nächstes Hotel in Paphos uns noch bieten wird. Morgen? Wir überlegen noch: Nicosia oder nicht Nicosia (... geteilte Hauptstadt an der türkischen  Grenze auf Zypern.)


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Zypern: Scheunendachkirchen im Gebiet Trodoos

Bei unseren Vorbereitungen wurden wir immer wieder auf den Begriff "Scheunendachkirchen" aufmerksam, die man auf Zypern u.a. besucht haben sollte.

Als speziell zyprischer Baustil entstanden im Troodos-Gebirge die Scheunendachkirchen. Auf einem kleinen Gebiet im Trodoosgebirge liegen mehr als 20 dieser außergewöhnlichen Bauwerke. Einige von ihnen besitzen wegen ihrer Einmaligkeit das Prädikat UNESCO-Welterbe-Prädikat.

Der Baustil ist äußerlich geprägt aus groben, unverputzten Steinen,  mit für die Gegend typischen tief herunter gezogenen und mit Holzschindeln gedeckten steilen Dächern. Deswegen auch der Begriff "Scheunen". Keiner der Kirchen besitzt einen Glockenturm.

 

Das Innere der „Scheunenkirchen“ des Troodos ist ein "Bilderbuch" der christlichen Ikonografie und Mythologie. Die ältesten Malereien stammen aus dem 13. Jahrhundert, die meisten sind zwischen dem 15. und 17. Jahrhundert entstanden. 

Unterhalb dazu haben wir  eine kurze Zusammenfassung als PDF-Datei erstellt. (Quelle: Wikipedia.)

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Bemalte Kirchen im Gebiet von Troodos –
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unsere Googlekarte dazu unter "mehr lesen".

https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=57810936
https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=57810936
https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=19380570
https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=19380570

Links: Kirchen und Klöster auf Zypern und auch hier.


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Zwei Youtube-Videos zu Zypern

...Werbung, aber ohne Auftrag!


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Links zu PDF-Dateien über Zypern

Es gibt viel zu bestaunen auf Zypern: Bald packen wir es an!

Panorama des Archäologischen Parks Paphos:

Quelle: https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=40903177
Quelle: https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=40903177

Wir haben zahlreiche Links zu Zypern, unser nächstes Reiseziel, zusammengestellt, um uns gut zu informieren. Die wichtigsten zählen wir hier auf. Aber wir sind auch auf viele kostenlose Download-PDF-Dateien gestoßen, die unser Interesse geweckt haben. Auch diese nennen wir hier.


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Zypern - Vorbereitung auf unsere Reise

Zypern-Karte
Zypern-Karte (klick an und vergrößere!)

...wir bereiten uns auf unseren Kurztrip nach Zypern vor. Zypern ist eine geteilte Insel. Der größere südliche Teil gehört zur Republik Zypern, die zur Europäischen Union gehört und seit 2008 den Euro als offizielle Währung eingeführt hat. Der kleinere nördliche Teil der Insel Zypern gehört zur Türkei. Er liegt im Norden und hat die türkische Lira als offizielle Währung.

Zypern ist in sehr unterschiedliche Landschaften gegliedert: Es gibt weiß-gelbe Sandstrände, malerische Steilküsten, liebliche Hügel- und Tallandschaften, weite Ebenen und wilde Gebirgsszenerien. Wir freuen uns auf diese Reise! Wir hoffen von unterwegs live berichten zu können. Es gibt viel zu sehen. Am 14.11.2019 starten wir. Link: https://de.wikipedia.org/wiki/Zypern


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Unser PDF-Fotoalbum "Ostdeutschland 2019"

Fotoalbum Ostdeutschland 2019 (Straße der Romantik)
Fotoalbum Ostdeutschland 2019 (Straße der Romantik)
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Unsere WoMotour Ostdeutschland September 2019 als PDF-Datei... auch zum Download.
TM-Ostdeutschland-2019.pdf
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Fotokalender 2020: Straße der Romanik

Fotokalender 2020 - Straße der Romanik
Fotokalender 2020 Straße der Romanik

 

Weil es uns Spaß macht,

erstellen wir das: 

Fotokalender 2020 

"Straße der Romanik"

(Sachsen--Anhalt)

mit unseren Fotos von unserer letzten Tour. (Infos unter Blog/September2019)

 

Und was gut ist, ... man kann am PC eigene Texte für jeden Monat ergänzen. So werden Geburtstage und andere Termine nicht vergessen!

Viel Spaß!

Download
Fotokalender 2020 Straße der Romanik
TM-Romanik-Kalender-2020.pdf
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Unsere letzte Route: Ostdeutschland September2019

Inzwischen haben wir wieder ein bisschen Zeit und Luft, uns wieder unserem (Reise-) Hobby zu widmen.

Dagmar ist aus dem Krankenhaus zurück, ihre Werte sind zwar noch nicht optimal, aber erheblich besser als vor Tagen.

Heute habe ich eine kurze Zusammenfassung unserer Route auf einer Google-Karte erstellt (ab Magdeburg, bis Langensalza, dann über Naumburg bis Dresden und über Hann. Münden zurück), die einen Reiseüberblick geben sollte. Der Überblick ist nicht perfekt, aber in unserem Blog lässt sich alles nachlesen. Insgesamt sind wir mehr als 2500 km innerhalb von ca. 4 Wochen mit dem PKW gefahren (ab/bis Wohnort) , mit dem Wohnmobil naturbedingt weniger, da wir unser WoMo in erster Linie als Hotel benutzten und die Tagesstrecken vorwiegend mit dem PKW abgefahren sind. Leider haben wir  nicht die Städte Bautzen und Görlitz erreicht. (Gesundheit geht eben immer vor!) Und unseren geliebten Spreewald folglich auch nicht. Aber das lässt sich alles nachholen. In den nächsten Tagen werde ich hier zu unserer Reise das entsprechende PDF-Fotobuch vorstellen.

 

Kurze Infos zu unseren Campingplätzen: Insgesamt haben wir 5 Plätze besucht, davon konnten wir 3 mit unserer Acsi-Campingcard nutzen. Wichtig für uns war, dass wir tagsüber unser WoMo ohne Aufsicht sicher stehen lassen konnten.

Der Platz in Magdeburg war zwar der teuerste, lag aber strategisch gut, um Magdeburg mit dem PKW (oder auch Bus) zu erreichen. Für unseren PKW mussten wir allerdings zusätzlich zahlen.

Der Platz in Weberstedt (bei Langensalza) hat uns ebenfalls sehr gut gefallen, auch weil wir dort viel Platz hatten und kostenlos den PKW auf dem Platz abstellen konnten. Eine Busverbindung bis Langensalza war aber relativ  umständlich. Aber als Ausgangspunkt für Wanderungen ist der Platz ideal. Ursprünglich wollten wir den Stellplatz in Langensalza (Nähe Therme) anfahren, fanden ihn aber für einen längeren Aufenthalt nicht angemessen.

Dann wollten wir nach Naumburg und übernachteten auf dem  Platz vor Naumburg. Enttäuscht waren wir von den Sanitäranlagen. Nach zwei Tagen sind wir dann abgereist mit dem Ziel Dresden. Und der Platz war wieder ideal für uns. Nahe bis zum Zentrum, (direkte Busverbindung nur 4 km). Die Betreiber sind sehr freundlich und die Sanitäranlagen wirklich gut.  Und für den PKW wollte man auch keine Extragebühren. Und der Acsipreis war ebenfalls bestens! Da würden wir gerne wieder übernachten. Leider ging unsere Reise dort zu Ende, da Dagmar sich eine beginnende Lungenentzündung zugezogen hatte. Auf ärztlichen Ratschlag haben wir dann die Rückfahrt angetreten.

Eine Zwischenübernachtung haben wir dann auf dem Stellplatz in Hann. Münden nach ca. 300 km Tagesstrecke gemacht. Für ein oder zwei Nächte ein guter Platz ( mit Strom) wegen der Nähe zum Stadtzentrum ( Nahebei gibt es einen kostenlosen Parkplatz, dort mussten wir auch unseren PKW abstellen.). Die Stadt selbst ist ein besonderer Besuch wert wegen der zahlreichen Fachwerkhäuser! Anderntags fuhren wir dann nur noch die restlichen 300 km  bis nach Hause ... und Dagmar ging direkt ins Krankenhaus.

Insgesamt eine zwar verkürzte, aber interessante Reise, die viele (mittelalterliche-) geschichtliche und kulturelle Höhepunkte hatte.

 

Schon jetzt möchten wir auf unsere nächste Reise hinweisen: 14.-21.11.2019 Zypern - per Flug, Hotels und Miet-PKW. 


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Rückkehr über Hann. Münden (mit Zwischenübernachtung)

Historischer Stadtkern von Hann. Münden (blauer Punkt: Stellplatz)
Historischer Stadtkern von Hann. Münden (blauer Punkt: Stellplatz)

Noch am Donnerstag sind wir in Dresden abgereist. Es lagen 600 km vor uns bis nach Hause. Und bei Dagmars Situation (Verdacht auf Lungenentzündung) keine einfache Sache, weil wir ja mit zwei Fahrzeugen unterwegs waren. Bis Hann. Münden sind wir dann gekommen und haben dort auf einem Stellplatz übernachtet. (Die restlichen 300 km haben wir einen Tag später hinter uns gebracht. Und seit Samstag liegt Dagmar im Krankenhaus, um die Lungenentzündung auszukurieren.) Ich bin abends dann noch in die historische Altstadt gegangen und durch die Straßen geschlendert. Eine wirklich tolle mittelalterliche Stadt, die man gesehen haben sollte. Hunderte Fachwerkhäuser, die das Stadtbild prägen. Fantastisch schön.

Hann. Münden ist die südlichste Stadt Niedersachsens. Sie liegt in einem Talkessel am Zusammenfluss von Fulda und Werra zur Weser. 

Die Gründung der Stadt ist nicht genau belegt. Die erste urkundliche Erwähnung in einem Dokument von 1183 spricht schon von einer Stadt. Um das Jahr 1200 wurde mit dem Bau der Stadtbefestigung Münden als Stadtmauer mit Stadttoren und Mauertürmen begonnen.


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Zwei Gründe, nicht weiter zu fahren.

Wetterkarte 30.9.2019 Sturmtief Mortimer
Wetterkarte 30.9.2019 Sturmtief Mortimer

Grund eins:

Das Sturmtief Mortimer hat uns ganz schön durchgerüttelt. Die Blätter tanzten durch die Luft und plumpsten  vor unseren Augen auf die Erde. Nein, bei diesen Wetterverhältnissen wollten wir natürlich nicht weiter fahren.

Grund zwei:

Dagmar war heute beim Arzt, weil ihre Beschwerden nicht besser wurden. Und das war gut so, denn man stellte  anhand von Blutuntersuchungen und Röntgenaufnahmen fest, dass sie eine beginnende Lungenentzündung hat, die natürlich dringend behandelt werden muss. Und nun überlegen wir ernsthaft, unsere Tour hier in den nächsten Tagen zu beenden. Aber die Entscheidung wird erst Donnerstag fallen, ... weiter bis Görlitz oder Rückfahrt nach Hause.

Bis Donnerstag also hier keine Berichte mehr...!

 

 


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Planung für morgen - Sächsische Schweiz

Heute haben wir nun wirklich genug "nix getan"! Morgen soll es dann mal wieder in die "weite Welt" gehen. Dazu haben wir uns heute die Karte intensiv angesehen und alle "grün" markierten Strecken abgetastet. Und einige davon möchten wir morgen befahren. Das grobe Ziel lautet: Sächsische Schweiz...  aber ohne die bereits bekannten Touristenattraktionen.

Als Sächsische Schweiz wird der deutsche Teil des Elbsandsteingebirges in Sachsen bezeichnet. Die durch bizarre Felsformen geprägte Landschaft liegt südöstlich von Dresden beiderseits der Elbe im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.( PDF-Download)

Zu den Touristenattraktionen zählen bekanntlich die Bastei, Festung Königstein, der Tafelberg Lilienstein, das Kirnitzschtal, Malerwanderweg [[112 km]...  (Tourenplaner)

Interessanter Link eines Bloggers.... (Gründe, nicht in die Sächsische Schweiz zu fahren!)

Morgen werden wir über unseren "Tagesausflug" berichten..., hoffen wir mal, dass es nicht stürmt und regnet. Aber vielleicht landen wir auch im Urzeitpark  von Sebnitz mit seinen  400 Urzeitmonstern.


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Erdgeschichte rund um Dresden

In Deutschland gibt es zurzeit 16 GEOPARKS, die erdgeschichtlich besonders sehenswert sind. Weitere sind bereits in Vorbereitung. (PDF-Download Flyer 27 Seiten)

 

Den Geopark Kyffhäuser haben wir bereits auf unserer diesjährigen Tour besucht (z.B. Barbarossahöhle).

"Im Herzen Deutschlands, südlich des Harzes, liegt der 833 km² große Geopark Kyffhäuser. Höhenzüge aus Muschelkalk und Buntsandstein mit Unstrut-, Wipper-und Helmeaue prägen eine abwechslungsreiche Landschaft. Markant ist das Kyffhäusergebirge mit seinem Gipskarstgürtel. Entlang des zertifizierten „Kyffhäuserweges“ findet der Besucher Kleinode wie die Barbarossahöhle, das Panorama-Museum oder das Kyffhäuser-Denkmal." (Zitat Flyer)

Hier um Dresden gibt es den Geopark  "Porphyrland. Steinreich in Sachsen", der noch auf unserer Liste steht.

"Mit einem feurigen Kapitel Erdgeschichte startet vor 300 Millionen Jahren die geologische Zeitreise im Geopark Porphyrland im nordwestsächsischen Vulkanitgebiet. Mächtige Vorkommen verschiedener Porphyre und üppige Kaolinvorkommen sind die Basis des heutigen Reichtums an Rohstoffen. Wie sie entstanden sind, abgebaut und genutzt werden, ist in Geoportalen und auf Georouten in einer idyllischen Flusslandschaft zu erleben." (Zitat Flyer)

Und  es steht noch ein weiterer  auf unserer Wunschliste, der Geopark "der Muskauer Faltenbogen".

"Die während der Eiszeit entfesselten Naturkräfte formten das Landschaftsbild des deutsch-polnischen Geoparkes Muskauer Faltenbogen. Der tiefreichend verformte Untergrund bildete die Grundlage für eine Jahrhunderte andauernde Industrie- und Rohstoffgeschichte. Auf gut ausgebauten Themenradwegen, in zahlreichen Landschaftsparks und auf bebilderten Geopfaden erhalten Sie magische Einblicke in die heute reizvolle Kulturlandschaft." (Zitat Flyer)

 

Wir haben einige wenige zusätzliche Ziele von Dresden aus herausgesucht, die erdgeschichtlich interessant sind. Dafür musst du aber "mehr lesen" anklicken. (...wird ergänzt!)

Quelle: http://www.nationaler-geopark.de/uploads/media/Karte_GeoParks_Deutschland_GGN_2018l_01.pdf
Quelle: http://www.nationaler-geopark.de/uploads/media/Karte_GeoParks_Deutschland_GGN_2018l_01.pdf

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Ein Regentag in Dresden - Sächsische Schweiz

Nein, heute war kein Urlaubstag. Es regnete und Wolken breiteten sich weit aus. Und Dagmar hustet weiter. Aber inzwischen nimmt sie dann doch Medikamente, die hoffentlich bald wirken. Wir haben also nichts unternommen.

Naja, fast nichts. Ich habe mich wieder einmal im Internet umgesehen, weil ich sehen wollte, was  in der Sächsischen Schweiz zu besichtigen ist und wir noch nicht gesehen haben. Ja, ich habe eine Menge gefunden. Aber ich werde später dazu noch eine Aufstellung machen, die vielleicht für einige Leser interessant sein dürfte. Zunächst habe ich nur einige wenige PDF-Linkadressen hier gelistet.

PDF-Camping-und Herbergsführer, 20 Seiten 

Freizeittipps Sächsische Schweiz, 26 Seiten

Malerwanderweg Sächsische Schweiz, 70 Seiten

Elbsandsteingebirge, Grundsatzbröschüre, 9 Seiten

Geotope, Einblicke in die Erdgeschichte, 29 Seiten

 

Vor 100 Millionen Jahren stieg der Meeresspiegel weltweit stark an und einer der größten Meeresvorstösse der Erdgeschichte überflutete weite Gebiete in Mitteleuropa, so auch die Elbezone zwischen dem Erzgebirge und der Lausitz. Und deshalb ist für mich das Gebiet der Sächsischen Schweiz interessant.  Später dann mehr dazu!


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Kurzer Besuch in Meißen - DOM besichtigt!

Stadtplan Meißen
Stadtplan Meißen

Trotz Dagmars Erkältung  sind wir heute nach Meißen gefahren. International berühmt ist die Stadt Meißen für die Herstellung des Meißner Porzellans, das als erstes europäisches Porzellan seit 1708 hergestellt wird. Über die Autobahn hin, zurück an der Elbe entlang. Was wir übersehen hatten, war die Tatsache, dass ab morgen in Meißen Weinfest ist und heute die Altstadt kaum zugänglich war, weil überall Vorbereitungen getroffen wurden.  Aber der Dom (Eintritt 4,50 €)  stand immer noch da, wo er auch im 12./13. Jh. erbaut wurde ;-).Und der war unser wichtigstes Ziel (+Albrechtsburg). Wieder einmal ein mächtiger Bau, der uns fasziniert hat. Über einen sogenannten Panorama-Aufzug ( 1€/P) haben wir den relativ großen Höhenunterschied vom Parkhaus bis zum Domplatz überwunden. Nach unserer Besichtigung fuhren wir wieder mit dem Aufzug abwärts zum Parkhaus, um dann näher an die Altstadt zu kommen. An der Elbe parkten wir den PKW.  ABER... alles war brechend voll mit "arbeitswütigen" Menschen. Wir fanden dann nur noch den Weg in ein griechisches Restaurant und haben es uns gut gegen lassen. So haben wir weder das Rathaus in der historischen Altstadt noch die  Porzellan-Manufaktur  gesehen. [Dabei wird in der Stadt eine preiswerte Stadtrundfahrt ( 5€/P. Tageskarte) angeboten.] Morgen?  Wir denken gerade darüber nach!

Dresden - Meißen und zurück- Tagesstrecke 70 km
Dresden - Meißen und zurück- Tagesstrecke 70 km

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