Fotoalbum: Wir arbeiten dran...

... mehr ab dem 20.6.22
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Fotocollagen: Unser Norwegen 2022

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Rückblick: Norwegen-Schiffsreise 2022

Norwegische Trolle - Foto © Travelmaus.de
Norwegische Trolle - Foto © Travelmaus.de

Was für eine tolle Reise!

Was war denn so toll daran?

Wir haben eine neue Form gefunden, unsere Reisen zu gestalten!

Wie unsere Leser wissen, ... wir sind Mobilisten und werden es auch bleiben.  Nur mit der Zeit werden auch wir älter ...und bequemer! Dank unserer Freunde haben wir jetzt endlich auch den Weg gefunden, uns auch auf dem Wasser zu orientieren 😄.

Wir haben die Bequemlichkeit entdeckt, uns ohne viel Aufwand von der Stelle zu bewegen 😊. Anfangs hatten wir große Bedenken, eine Reise mit  "Mein Schiff 4" zu machen. So viele Menschen an Bord! Über 2.500 !!! Hunderte Kabinen und 15 Decks. Nee, da verliert man den Überblick. Dachten wir. Ja, es waren viele Menschen an Bord. Kaum eine Kabine, die nicht belegt war. Aber wir haben die Orientierung nicht verloren.🙄

Geiranger Fjord: Mein Schiff 4 - Foto © Travelmaus.de
Geiranger Fjord: Mein Schiff 4 - Foto © Travelmaus.de

Es tat mal richtig gut, "betüddelt" zu werden. Das Essen wurde präsentiert, die Kabine gepflegt, täglich wurden Unterhaltungs-Programme geboten und man hatte genügend Freiraum für eigene Aktivitäten. Und man kam dabei tatsächlich auch noch von der Stelle 😉. Nachdem wir in der bekannten Stadt Bergen unseren Stopp eingelegt hatten, schifften wir bis zum Geiranger Fjord. Das hatten wir so bisher noch nicht erlebt. Eine beeindruckende Fjordtour: Links und rechts vom Schiff die hohen Felsen, die auch noch ihre Wasserfälle zur Schau stellten. Für uns ein unvergessliches Erlebnis! 

Geiranger Fjord - Foto © Travelmaus.de
Geiranger Fjord - Foto © Travelmaus.de

In Geiranger nahmen wir dann  an einer organisierten Tour teil, die uns die Adlerstraße hoch fuhr und anschließend sogar bis zu Dalsnibba führte. Leider war dann das Wetter nicht wunschgemäß, um einen weiten Blick auf den Geiranger Fjord zu haben vom Geiranger Skywalk aus. Aber unterwegs hatten wir schon soviel Schnee gesehen, dass wir alleine deswegen schon zufrieden waren.

Fahrt nach Dalsnibba - Foto © Travelmaus.de
Fahrt nach Dalsnibba - Foto © Travelmaus.de

Weiter ging es hoch in den Norden nach Narvik. Naja, Narvik muss man nicht unbedingt gesehen haben. Wir haben uns da nicht von der Stelle gerührt. Gesehen haben sollte man aber auf jeden Fall die Lofoten. Und dann kam über Lautsprecher vom Kapitän die Mitteilung, dass  es wegen der schlechten Wetterbedingungen nicht möglich ist, die Tenderboote zu nutzen, um zum Hafen von Leknes zu kommen.😣. Eine einzige Enttäusching bei allen Passagieren!

Aber es bringt nichts, wenn man bei der Weiterreise  nach  Wetterkapriolen ein paar Gäste weniger an Bord hat. 😫

Lofoten - Karte- Google Maps - INSGESAMT mehr als 4500 km  gefahren!
Lofoten - Karte- Google Maps - INSGESAMT mehr als 4500 km gefahren!

Danach stand ein langer Seetag an, der natürlich nicht so prickelnd war. Aber man weiss sich ja zu beschäftigen. Und die Versuchung, an den täglichen Buffets sich zu bedienen, ist dann besonders verführerisch.🤪

Nachdem wir wieder den Nördlichen Polarkreise überschritten hatten, wurde die obligatorische Neptun-Taufe fällig. Aus Wettergründen verzichtete man allerdings auf die Eisdusche. Nicht verzichtet wurde jedoch auf den fälligen Schnaps dazu!!!

Neptun-Taufe - Foto © Travelmaus.de
Neptun-Taufe - Foto © Travelmaus.de

Wir kamen dann nach Andalsnes und Molde. Da sahen wir wieder eine irre Kulisse. Die Fjordlandschaft ist nicht zu überbieten. Die meisten der Passagiere machten sich auf die Socken, um das Umland zu erkunden. Wir hatten überlegt, die Gondelbahn  "Romsdalsgondolen" zu nutzen, um aus   1679 m Höhe einen tollen Blick auf den Fjord zu haben. Aber wir hatten die Öffnungszeiten falsch kalkuliert und .. somit auf eine nächste Reise verschoben.

Blick vom Schiff aus auf Andalsnes - Foto ©  Travelmaus.de
Blick vom Schiff aus auf Andalsnes - Foto © Travelmaus.de

Unser letzter Stopp war dann Alesund. Da nutzten wir in Eigenregie den Hopp on/Hopp off Bus, um die Stadt zu erkunden, die für ihre Jugendstilarchitektur bekannt ist.  Und das Aquarium musste dann auch dran glauben, von uns besucht zu werden. 😄

Insgesamt eine wirklich gelungene Reise. Und die nächste Schiffstour ist schon in Planung! 😁 (Morgen mehr Fots von unserer Tour!)


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12. Tag Ankunft Bremerhaven

Wir sind gut in Bremerhaven angekommen. 

Insgesamt haben wir während unserer Reise über 4500 km mit dem Schiff zurück gelegt. Es war alles bestens... außer, dass wir leider die Lofoten nicht anfahren konnten. Bedauerlich - aber Sicherheit geht immer vor. Und wettermäßig gibt es Verbesserungswünsche.

Nun erholen wir uns erst einmal von unserer Reise, lach. (Sollte das nicht umgekehrt sein, dass man sich während einer Reise erholt 😁? )

Auf die Schnelle habe ich einige Einwohner  Norwegens abgebildet,  die mir begegnet sind und die mir gefallen haben. 

Wir haben jetzt erst mal eine Menge notwendiger Dinge zu erledigen, meist lästige Arbeiten,  beispielsweise Koffer leer räumen, Wäsche machen, Lebensmittel einkaufen, etc.

Ich sag mal/wir sagen mal... bis morgen!

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11. Tag: Seetag ... von Alesund nach Bremerhaven zurück.

Wir sind unterwegs... im Nordmeer und ohne Internet. 

Ein schrecklicher Gedanke... ohne Internet unterwegs zu sein. Vor allem auch wegen meiner  unberechenbaren PC-Maus, die  ich auch an keiner Stelle während der Reise ersetzen konnte. Sie weigerte sich, mit mir zu arbeiten. Lach! Also musste sie entsorgt werden. Und ohne Maus bin ich natürlich aufgeschmissen. Vielleicht glaubt der ein oder andere, dass es doch ein Touchpad gibt, das die Funktion einer beweglichen Maus übernimmt. Aber soviele Hände und Finger habe nicht, die ich benötigen würde. Spaß beiseite...

Wir haben den Seetag genossen. Sehr viel gefaulenzt, regelmäßig geschlemmt   und Kontakte gepflegt.  Dann morgen mehr...!!!! 

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10.Tag: Hopp On, Hopp Off in Ålesund

Ein kalter Sonnentag in Ålesund.

Nach einer unruhigen Nacht sind wir gut in Ålesund angekommen. Gestern Abend noch wurden wir im Heck des Schiffes etwas durchgerüttelt. Stärkerer Wind und unruhiges Wasser waren die Ursache. Das ist wohl einer der wenigen Nachteile, wenn man am Schiffsende wohnt. Nicht umsonst habe ich schon darauf hingewiesen, dass wir in einem Schiff mit "langen Wegen" unterwegs sind . Aber wir sehen natürlich auch den Vorteil, dass wir hinten eine gute, weite Sicht zu beiden Seiten haben. Nur bis zum Bug des Schiffes ist es dann doch eine weite Wanderung. 🚶🛴Zum Glück liegen die sechs Hauptaufzüge und auch die Treppen in der Mitte des Schiffes. Aber wir nehmen zum grossen Buffet in Deck 12 immer einen der Aufzüge. Den Sonnenplatz oben auf Deck 14 überlassen wir meistens den jungen Leuten, die dort in der Alsterbar oder auch im Pool ihren Aufenthalt altersgemäß genießen.🏊

Als wir heute früh wach wurden, stand ein riesiger Kasten vor unserem Balkon. 🛳️ Es war die MSC Grandiosa, die tatsächlich noch ein Tick größer ist als unser Schiff. Im Gespräch mit einigen der Passagiere von der MSC während unserer Busfahrt, erfuhren wir, dass sie fast 5000 Passagiere fassen kann.

Heute hatten Dagmar und ich uns entschieden, keinen offiziellen "Landgang" zu machen, sondern uns in Eigenverantwortung auf die Socken zu machen. Bereits beim Verlassen des Schiffes sahen wir einen Stand, der die Tickets für einen Hopp on, Hopp off Bus 🚌 anbot. Das war unser Ziel. Und eine knappe Stunde später saßen wir dann in einem leuchtend roten Doppeldecker-Bus, der uns durch die Stadt Ålesund fuhr. Der höchste Ausblick "Aksla" war auch der schönste, denn von dort konnten wir weit über die Stadt schauen. Und wir sahen natürlich auch die beiden Schiffe im Hafen liegen. Dann brachte uns der Bus durch die Innenstadt, vorbei an manchen Häusern im Jugendstil, wofür die Stadt auch bekannt ist.

Wir ließen uns bis zum Aquarium der Stadt fahren und unterbrachen dort unsere Tour. Das Aquarium wollte ich sehen. 🐬Vor vielen Jahren waren wir bereits dort. Ja, wir haben es wiedererkannt. Es ist nicht riesig, aber lehrreich, insbesondere natürlich für Kids, wenn man Norwegisch oder Englisch beherrscht...lach! Leider ist es immer schwierig bei den Lichtverhältnissen, gute Fotos zu machen.📷 Das habe ich heute auch wieder festgestellt. Aber ich warte mal ab, welche Bilder mir meine Lumix zuhause nachträglich liefert. Hier habe ich darauf verzichten müssen, weil meine Maus ja in den Streik getreten ist und daraufhin von mir entsorgt wurde. 🖱️ Selber schuld, lach.

Heute legen wir gegen 18 Uhr hier ab, um unsere Heimreise nach Bremerhaven anzutreten. Morgen wird wieder ein Seetag für uns werden. Ich hoffe, dass es kein Sturmtag wird, der uns unterwegs durchrüttelt. Und es wird wieder ein Tag ohne Internet, denn auf die Internetqualität des Schiffes verzichte ich inzwischen. Freitag früh sind wir dann wieder an Land in Deutschland. Und wir werden direkt zurück in den Harz fahren... per PKW und nicht per Schiff, lach! 🚗

Was ich noch sagen wollte: Wir haben bereits unsere nächste Schiffsreise geplant. Sie wird im November wieder ab Bremerhaven starten, aber diesmal auf eine südliche Route, entlang der europäischen westlichen Küstenlinie, über Madeira und den Kanarischen Inseln bis Kap Verde führen. Soweit würden wir es mit dem Wohnmobil nicht schaffen.😳 Aber keine Sorge, das WoMo wartet schon auf uns und will bewegt werden. Eine kurze Zusammenfassung unserer Reise incl. Fotobuch wird in Kürze auf unserer Website folgen.🐭

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9. Tag: Fantastische Bergwelt bei Andalsnes und Molde

Andalsnes  - Blick vom Hafen aus
Andalsnes - Blick vom Hafen aus

Wir haben uns wohl gestern eine leichte Erkältung zugezogen. Wir schniefen und hüsteln etwas. Da muss man durch...😆

Gegen sieben Uhr in der Frühe haben wir den Hafen von Andalsnes erreicht. Und die Sonne lacht uns heute richtig toll an. 

Wir haben bewusst hier keinen "Landausflug" geplant, weil wir uns unsicher waren, was wir wollen. Es gibt hier die Romsdal-Gondelbahn, die bis auf eine Höhe von über 1600 m führt. Es ist die längste Seilbahn Norwegens und wurde 2021  gebaut. Wie wir jedoch feststellen mussten, öffnet sie erst um 12 Uhr. Aber da legen wir schon wieder ab, um gegen 15 Uhr in Molde anzukommen. Ein Grund für uns, wieder nach hier zu kommen 😀. Wenn wir diesen Landausflug gebucht hätten, hätten wir an einer Sonderfahrt teilnehmen können. Ist jetzt nicht mehr zu ändern. Punkt. Hahaha....

 

https://www.fjordnorway.com/de/sehen-und-erleben/die-romsdaler-gondel

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Inzwischen haben wir nach dreistündiger Fahrt Molde erreicht. Dabei sind wir an einer wahnsinnig schönen Bergkulisse vorbei gefahren. Und das alles bei herrlichem Sonnenschein. Schöner kann eine Reise nicht sein. Auch hier in Molde liegen wir direkt mit dem Schiff am Zentrum der Stadt. Um uns herum sehen wir die schneebedeckten Bergspitzen, die von der Sonne angestrahlt werden. Bei uns kommt immer mehr der Gedanke auf, bald wieder mit dem Womo den Weg nach hier zu finden. Und nicht nur hier, sondern natürlich auch weit in den Norden hinein. Das Land ist so toll!

 

https://www.visitnorway.de/reiseziele/fjord-norwegen/nordwesten/molde/reiseplanung/

 

Wir legen heute Abend um 23 Uhr hier ab und fahren die Nacht durch bis Ålesund. Das wird unsere letzte Station sein. Danach gibt es wieder einen Seetag, bevor wir am Freitag wieder in Bremerhaven ankommen.

 

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Noch ein Nachtrag zu gestern:

Als wir gestern abfuhren, "wackelte"  unser Schiff etwas. Nachdem der Kapitän aber dann seine Stabilisatoren eingeschaltet hatte, beruhigte sich alles. Wir konnten während der Fahrt dann feststellen, dass nicht nur die Wellen, sondern auch  die Wolken weniger wurden und wir sahen sogar einen schönen Sonnenuntergang von unserer Kabine aus. Klar, wir sehen in diesen Breitengeraden den Sonnenaufgang und - untergang..., wenn die Wolken das erlauben. Viel weiter nördlich kann man jedoch im Sommer die Sonne 24 Stunden erleben. Sehenswert! 

Ach übrigens, ich habe meine Maus abgeschrieben. Sie hat ihren Parkplatz im Papierkorb gefunden. Sowas passiert eben, wenn man ein Eigenleben entwickelt, dass nicht abgesprochen ist, lach. 🥺 Nun mache ich den Blog nur noch per Handy... und werde.immer geübter damit. Oder? 

 

 

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8. Tag: Seetag - Neptuns-Taufe am Polarkreis

An Bord bei Kälte und Wind...
An Bord bei Kälte und Wind...

Nachdem wir unseren Frust abgebaut haben, genießen wir wieder unsere Reise. Wir sind auf dem Weg nach Andalsnes. Allerdings kommen wir erst morgen früh dort an. Leider funktioniert unser Internet nicht. Und das Internet an Bord kann man vergessen. Also ein Tag ohne Internet. 🤨 (Text wurde verspätet eingestellt)

Aber heute gab es dann um 16 Uhr an Bord etwas, das uns schon in Erinnerung bleiben wird: Die Neptun-Taufe an Bord, wenn man den nördlichen Polarkreis überquert. Dazu waren fast alle Passagiere um das offene Schwimmbad versammelt und warteten auf Neptun. Der kam natürlich und spendete, wer wollte, ein aufwärmendes, alkoholisches Getränk. Nur bei der Kälte verzichtete man großzügig auf die bekannten Eiswürfel, die jeden Passagier zu einem Eisklotz werden lassen. Uns wurde schon beim Gedanken daran eiskalt. In der Bar nebenan tankten wir dann wieder etwas Wäme auf, unterstützt von einem kleinen Brandy. Den Rest des Tages verbrachten wir dann zwischen Buffet, Kabine und Aufenthaltsräumen. Das Schiff ist großzügig angelegt und bietet genug Abwechslung für jeden. Nur das mit dem Internet ist verbesserungswürdig. Achja, am Wetter muss man auch noch etwas arbeiten 🤔.

Nebenbei bemerkt: Wir interessieren uns ernsthaft für eine weitere Schiffstour mit "Mein Schiff" und machen schon Pläne. Dazu dann an anderer Stelle mehr Infos.

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7. Tag: Die Lofoten wollen uns nicht...

Frust!  😳  

Haben gestern noch über Lautsprecher die Info bekommen, dass wir heute nicht die Lofoten anfahren können. Dort soll es stürmisch sein, so dass die Tenderboote nicht benutzt werden können und nicht dürfen. Jetzt bleiben wir heute noch hier im Hafen von Narvik liegen und fahren heute Abend dann südlich bis ...Andalsnes. Da werden wir dann übermorgen in der Frühe ankommen. Hoffentlich bei und mit Sonne!!! 

Unterhalb findest du drei Fotos, die die Kreativität des Schiffspersonal verdeutlicht. Wir finden jeden Tag andere Variationen, die man mit dem Bettzeug kreieren kann. 

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6. Tag: Wir sind in Narvik ohne Sonne angekommen.

Wir sind in Narvik angekommen. Es ist kühl. Wo ist die Sonne? Stattdessen sehen wir auf den Bergen Schnee! Wir bleiben in unserer Kabine bzw. auf dem Schiff. Bei dem Wetter treibt uns auch unsere Neugierde nicht heraus!

 
Inzwischen haben wir Nachmittag. Zu Mittag haben wir wieder auf dem Schiff mehr als gewollt und gut gegessen, und jetzt werden wir nach einer längeren Mittagspause  wieder munter. Und was bedeutet das? Es liegt vielleicht an der guten Luft hier im Norden oder doch an dem tollen Service vom Schiffspersonal oder es sind einfach unsere Gene, die uns zu neuen Taten animieren. Wir planen schon wieder eine neue Tour. Ja, wir werden uns wieder mit unserem Wohnmobil auf die Socken machen. Aber wir würden auch gerne wieder eine Schiffstour machen, die uns dahin führt, wo wir mit dem WoMo nicht hinkommen können. Wir werden unsere Birgit aktivieren, die immer gute Ideen auf Lager hat.👍
Heute haben wir also eigentlich nur gefaulenzt. Natürlich haben wir unseren Spaziergang gemacht ... an Bord. Das Schiff ist etwa 300 m lang und hat 14 Decks. Wenn wir alle Decks abgehen .. kommen wir auf ca. 4 km Wegstrecke.😀 Und man kann fast überall bummeln und stoppen. Ist doch herrlich. Warum sollten wir denn von Bord gehen und hier in Narvik bei kühlen Temperaturen und fehlender Sonne frieren? Aber ernsthaft: Uns war nicht danach, die Stadt zu besuchen. Stattdessen haben wir uns die Pools angesehen, die an Bord für ein tolles Wohlgefühl sorgen. Aber wir haben uns auch das Theater ins Gedächtnis gerufen, das alleine  wegen der Größe schon sehenswert ist. Und nicht vergessen, dass der grosse Barraum auch ein wichtiger Treffpunkt ist, wo wir abends unseren Cocktail trinken ...oder mal was anderes testen. Heute möchte ich endlich mal einen irischen Whisky bestellen und probieren, während Dagmar vermutlich wieder ihren "Wasser-Zitronen-Eis-Cocktail" - alkoholfrei- schlürft. 
Nur mein "Mausproblem" habe ich immer noch nicht gelöst, lach. Mehrmalige Versuche beim Personal, mir eine Ersatzmaus zu überlassen, wurden immer lachend abgelehnt. Ich glaube, man hat da kein Verständnis für computerbegeisterte Oldies...! Doch ich kann inzwischen auf Mäuse erzichten.🐭 Es gibt doch Stifte! Und damit bediene ich das Handy und bearbeite die Website. Ich bin darin richtig flott  geworden. (Danke für das Lob!)
So, morgen geht's zu den Lofoten. Wir hoffen, keinen Regen zu haben während unserer Busrundfahrt, die uns von Leknes zum Ort Å führt. Å ist der Ort mit dem kürzesten Namen auf der Welt. Kürzer geht nicht. Wir freuen uns auf diese Tour. Bitte Daumen drücken für gutes Wetter!!!
Einige Fotos findest du unterhalb!
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5. Tag: Seetag - Mit dem Golfstrom nach Narvik

Wir sind mit dem Golfstrom unterwegs.

Wir sind natürlich die Nacht durchgefahren. Und wir fahren immer noch. Und zwar bis morgen früh. Dann kommen wir nach einer langen Seestrecke in Narvik an. Gestern Abend haben wir von Geiranger aus den Fjord auch zurück durchfahren. Geht ja auch nicht anders. Wir haben diese Rückfahrt wieder von unserer Heck-Kabine genossen. Der Kapitän hatte für uns alle noch eine Überraschung bereit: Vor den sieben Schwestern drehte er das Schiff in dem engen Fjord um 360 Grad. Beeindruckend! Jetzt wissen alle, welche der vielen Wasserfälle die sieben Schwestern sind!

Heute früh "durfte" ich länger schlafen. Dagmars Weckdienst war wieder ausgeschaltet. Lach. Ich fürchtete mich ursprünglich vor den sogenannten Seetagen, weil da ja nichts geschieht, außer fahren, gucken, essen und an irgendwelchen Aktivitäten teilnehmen. Das Angebot ist relativ groß auf dem Schiff. Aber ich will keine Bastelkurse belegen, keinen eigenen Gin mit Geschmack produzieren und auch nicht sportlich tätig werden. Und trotzdem bin ich im Nachhinein froh, solche Tage zu haben. Man kann faulenzen. Senioren brauchen das, lach!!! Ich kann lesen, computern (wenn Internet aktiv ist...), neue Pläne schmieden oder einfach nichts tun. Letzteres haben wir bisher ausgiebig getan.

Gestern hatten wir uns noch hier auf dem Schiff für eine Busfahrt auf den Lofoten angemeldet, die von Leknes bis zu dem kleinen Ort Å führt und natürlich auch zurück. Wir kennen diese Strecke schon. Aber wenn wir schon hier sind !!! Und wir lieben die Lofoten! Wir werden in Leknes nicht bis zum Hafen fahren, sondern liegen auf Reede, und müssen mit sogenannten Tendern übersetzen. Eine Fahrt damit soll ca. 30 min. dauern.

Übrigens wollten wir von Narvik aus mit der Ofotenbahn fahren. Aber man hat uns wohl vergessen, denn eine Bestätigung ist bei uns nicht angekommen. Inzwischen sind alle Plätze belegt. Naja, deswegen geht unsere Welt nicht unter. Wir machen uns dann eben einen netten Faulenzertag dort.

Kurze Bemerkung noch zum Internet: Auf dem Schiff kann man für teures Geld Volumen kaufen. Haben wir gemacht: Drei Giga für 35 €. Ich hatte die Hoffnung, damit den Blog zu bedienen incl. Fotos. Und was ist? Das Internet läuft langsamer als eine Schnecke. Ich kriege dabei Zustände, die ich hier nicht beschreiben möchte. (...bei mir muss das immer schnell gehen, wenn ich Texte einsetze...oftmals natürlich mit Fehlern!) Und dann streikt auch noch meine PC Maus, die einen Wackelkontakt hat, jetzt aber ihren Dienst ganz eingestellt hat. War wohl wieder beleidigt, weil ich sie gestern gegen einen Troll eintauschen wollte. Auf Schiffen werde ich keine Blogberichte mehr anbieten. Erfahrung macht klüger.

Heute wird nur noch TV geguckt (guter Empfang) und zum Abend auf Deck 12 gegessen. Dann melden wir uns morgen wieder aus Narvik,... wenn wir wieder Internet haben! 

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4. Tag: Geiranger/Hellesylt

Vorweg: ich habe versucht, in Geiranger eine neue Maus für meinen Laptop zu bekommen. Shops gibt es satt und genug. Aber man konnte mir überall nur Trolle anbieten. Aber da bin ich doch sehr eigen und habe abgelehnt. Ein Troll ersetzt eben keine PC Maus. Nun werde ich in Narvik mein Glück versuchen. Aber es ist auch wie verhext... Von meinen Mäusen musste ich genau die einpacken, die mich nicht leiden kann. Lach. Also versuche ich den Blog nur mit Handy und Stift zu bearbeiten. Übung macht irgendwann einen Meister.

 

Der heutige Tag war der Hammer. In der Frühe, gegen 5 Uhr, wurde ich ohne Dagmars Weckdienst von alleine wach und konnte unsere Fjordeinfahrt nach Hellesylt und Geiranger vom Balkon aus bewundern. Es ist schon ein Unterschied, ob man den Fjord aus der Ferne bestaunt oder ihn durchfährt. Wir hatten das Glück, dass wir aus unserer Heckkabine  links und rechts die steilen Felswände mit ihren zahlreichen Wasserfällen bewundern konnten. Fantastisch schön. Beeindruckend. Und das Wasserspiel und die vielen Spiegelungen darin ergänzten das alles. Ich denke, das war für uns ein Höhepunkt dieser Reise. Aber es gibt dann noch einen zweiten  Höhepunkt am heutigen Tag.

Wir hatten uns für eine Busfahrt entschieden, die uns bis Dalsnibba bringen sollte. Um 11 Uhr starteten wir, fuhren allerdings zunächst die bekannte Adlerstaße hoch, die wegen ihrer steilen und engen Kurven ein besonderes Erlebnis ist. Von oben, einer Aussichtsplattform, hat man einen weiten Blick über den Fjord...und heute unser Schiff. Die Straße fuhren wir wieder abwärts,  um auf der anderen Seite von Geiranger wieder hoch zu fahren Richtung Dalsnibba. Je höher wir kamen, desto ärmer wurde die Vegetation... bis wir nur noch Schneefelder sahen. Am Strassenrand wurden die Schneeränder hoch und höher und manchmal übertrafen sie sogar die Höhe unseres Busses. Grandios zu sehen. Eine Fahrt, die wirklich lohnte. Nur, leider, als wir an der Aussichtsplattform von Dalsnibba ankamen, sahen wir außer Nebel NICHTS. Schade. Übrigens wurde die mautpflichtige Straße erst heute freigegeben, wegen Schneemassen ist sie oft bis in den Sommer hinein gesperrt. Nach 14 Uhr waren wir wieder zurück... und haben die restliche Zeit auf dem Schiff genossen, immer mit Blick auf den Ort Geiranger... Und den Campingplatz dort, den wir vor Jahren auch besucht haben.

Morgen? Heute fahren wir um 20 Uhr ab, fahren die Nacht und den morgigen Tag durch bis Narvik. Ich werde dann hoffentlich Zeit finden, verspätet Fotos vom heutigen Tag einzusetzen.

 

 

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3.Tag: Wir sind in Bergen angekommen.

Der gestrige Seetag war einerseits sehr lange, andererseits gibt es an Bord eine Menge zu tun oder zu sehen, um die Zeit zu vertreiben. Die tollen Speisen sorgen natürlich auch für ausreichend Abwechslung an Bord. Natürlich ist es eine Frage, ob man das will oder nicht. Aber wir wollen es zurzeit und genießen die Speisen. Und natürlich auch die Getränke. Die Getränkeautomaten spucken eine Menge diverser Flüssigkeiten aus. Probiert haben wir bisher den Rotwein, das Bier und auch ganz normales Mineralwasser. In der Bar sieht das etwas anders aus. Da lassen wir uns abends bedienen... mit Cocktails. Lach.

Nun aber zu unserer Anfahrt nach Bergen. Insgesamt haben wir eine Strecke von 950 km zwischen  Bremerhaven und Bergen zurückgelegt. Das Schiff gleitet nur dahin und man spürt keinen Seegang. Ob das immer so ist, wissen wir nicht. Die grosse Anzahl an Passagieren ist immer noch überschaubar. Das Personal ist stets da, wo es gebraucht wird und ist immer sehr freundlich und hilfsbereit. 
Wir haben eine große Kabine, die uns viele Vorteile bringt, nämlich Platz auf dem Balkon mit einem weiten Blick nach rechts und links. Der winzige Nachteil ist,  dass wir vom äußersten Heck immer weit bis zur Mitte des Schiffes gehen müssen, um einen der sechs Aufzüge nutzen zu können. Weiter vorne, Richtung Bug, gibt es nochmals 4 Aufzüge. Den Spabereich haben wir schon bewundert, aber nicht genutzt. Das Theater hat uns auch imponiert. Täglich werden Unterhaltungsprogramme angeboten mit verschiedenen Inhalten. Das ein oder andere Angebot haben wir schon verpasst oder aber verpassen wollen, lach. Eigentlich ist "MeinSchiff" ein bewegliches Urlaubsziel, das kaum Wünsche offen lässt. Es hat was...!
Nun zu Bergen. Gegen fünf Uhr in der Frühe fuhren wir den Fjord entlang. Und gegen sieben Uhr waren wir dann im Hafen der Stadt. Natürlich mit Sonnenschein. Wir haben vom Schiff aus einen schönen Blick auf die Stadt und frühstückten sogar  in Ruhe. Für 9 Uhr hatten wir uns für eine zweistündige Stadtrundfahrt angemeldet. Ehrlich? Hätten wir uns sparen können. Stattdessen hätten wir in Eigenregie die Stadt erkunden sollen, denn erst um 16.30 Uhr mußte man nämlich wieder an Bord sein. Ist aber nicht tragisch, denn wir haben die Stadt Bergen vor Jahren bereits wiederholt unsicher gemacht, lach. Ubrigens wird jeder beim Verlassen des Schiffes aufgefordert, seine Bordkarte vorzuzeigen und sie wird gescannt. Bei der Rückkehr ebenfalls ..., und  das Gepäck wird auch kontrolliert. Schließlich will man nicht mehr, aber auch nicht weniger an Bord haben als vorher. Verständlich. 😏
Bergen ist mit fast 300.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Norwegens. Sie ist eine Hafenstadt und liegt am inneren Byfjord an der Westküste Norwegens. Die Stadt wird auch als „Tor zu den Fjorden“ bezeichnet. Die höchste Erhebung auf dem Gebiet der Kommune ist der Gullfjellet (987 m). Die Stadt ist mit ca. 2548 mm Niederschlag an 248 Regentagen im Jahr (Stand: 2005) die „regenreichste Großstadt Europas“.(Wikipedia)
 
Kurzer Hinweis:  meine PC Maus spinnt. Sie hat sich wohl der langsamen Bord- Internet-  Verbindung angepasst und macht, was sie will. Nur nicht das, was ich will. Deswegen greife ich wieder auf mein Handy zurück, um den Blog zu bestücken. Etwas umständlich,  aber  machbar.
Heute reisen wir gegen 17 Uhr hier ab und kommen morgen früh im Geirangerfjord an. Da haben wir uns für eine Busfahrt eingetragen zum Dalsnibba. Vermutlich schaffen wir es morgen nicht, einen Blogbericht zu erstellen.
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2.Tag: Schiff der weiten Wege...

Mein Schiff 4
Mein Schiff 4

Gestern haben wir erst nach 18 Uhr abgelegt. Es fehlte noch eine Ladung Stühle, wie uns der Kapitän über Lautsprecher mitteilte. Dann aber ging es los. Von unserer Kabine beobachteten wir den Auslauf aus dem Hafen  mit viel Sonne. Und das mit ca. 2500 Passagieren an Bord. Für uns ist die Fahrt mit einem so großen Schiff absolut neu. Aber wir werden uns da ganz schnell einfügen und anpassen. Wie wir aber schon feststellen mussten ... wir müssen innerhalb des Schiffes weite Wege  gehen, denn unsere Kabine liegt im Heck des Schiffes. Weiter geht nicht. Dafür haben wir den Vorteil, dass wir einen weiten Blick zu beiden Seiten des Schiffes haben.  Gestern Abend waren wir noch in der Schau Bar des Schiffes, um unseren ersten Cocktail serviert zu bekommen. Nicht schlecht! Sowohl Bar als auch der Cocktail.

Wir haben die Nacht gut verbracht. Es war ruhig und von der Fahrt des Schiffes nichts zu merken. So... als wären wir an Land. Aber das wird sich wohl noch ändern. Ich habe durchgeschlafen... bis Dagmar mich gegen 7:30 Uhr weckte. Ja, was war das denn? Sie strotze vor Energie und wollte in aller Ruhe heute früh auf Deck 12 das Frühstück in vollsten Zügen genießen. Heute war Lachsfrühstück angesagt. Sie wollte mir was Gutes servieren, denn ich esse leidenschaftlich gerne Lachs in allen Variationen. Aber musste sie mich deswegen so früh wecken? Das Buffet öffnete doch erst um 7:30 Uhr. Aber dann habe ich zugeschlagen. 

Im Augenblick haben wir noch leichte Probleme mit der Internetverbindung. Alles funktioniert nur zähflüssig und ist  instabil. Da müssen wir noch etwas kontrollieren oder verbessern. Oder? Hoffen wir, dass nicht alles abbricht.

Unsere ersten Fotos von heute stellen wir vorab mal in den Blog. Die Fotos stammen alle von Deck 12. Die übrigen Decks erkunden wir dann später... Morgen früh kommen wir in Bergen an. Übrigens: Es scheint die Sonne und wir liegen auf unserem Balkondeck.

 

 

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1. Tag: Wir schiffen ein... in Bremerhaven

Nachtrag zu gestern: Unsere 300 km Anfahrt vom Harz aus
Das war vielleicht gestern ein hektischer Tag. Auf der Autobahn fuhren wir sozusagen von Stau zu Stau. Vor Hildesheim mussten wir sogar die A7 verlassen, weil irgendwo auf der Strecke bis Hannover die Autobahn voll gesperrt war. So brauchten wir nicht wie geplant drei Stunden zu unserem Ziel, sondern 4,5 Stunden reine Fahrzeit. Aber egal. Wir kamen an.

Aber da gab es dann noch ein Problem. Dagmar saß am Steuer und ich dirigierte. Ist ja richtig so. Lach. Aber ich hatte wohl übersehen, dass zwei Hotels in Bremerhaven existieren, die "Nordseehotel" heißen. Wo kamen wir an? Richtig, am Nordseehotel. Aber es war das falsche. Es fehlte der Zusatz "Fischereihafen". Also wieder ins Auto und zum Fischereihafen gefahren. Und da erwartete man uns schon. Und dann entschieden wir uns, die Zeit zu nutzen, um das Klimahaus in Bremerhaven zu besuchen. Aber ..Dagmar weigerte sich .. mit unserem PKW zu fahren. Naja. Schon verständlich, wenn man bedenkt, welche Tour wir schon hinter uns hatten. Also per Taxi zum Klimahaus. Um drei Uhr kamen wir dort an ...zum Nachmittagseintritt ... jeder zahlte "nur" 18 € Eintritt. Also, das Klimahaus ist schon sehenswert. Aber man muss sich viel Zeit nehmen. Drei Stunden bis 18 Uhr sind da nicht genug. Wir entschieden uns in dem gewaltigen, futuristischen Haus für die Seniorenrunde, d. h. wir nutzten jeden Aufzug statt Treppen. Rote Punkte zeigten uns dabei immer den Weg an. Und wir erlebten die großen Unterschiede der verschiedenen Klimazonen hautnah. Ob man wollte oder nicht, wir zogen regelmäßig unsere Jacken aus bzw. wieder an. Die kälteste Zone war natürlich die Antarktis. Die heißeste Zone lag dann irgendwo am Äquator. Beeindruckt hat mich auch ein Gang durch den dunklen nächtlichen Regenwald. Ja, das Klimahaus ist beeindruckend. 
Dann ging es wieder per Taxi zurück. Leider mussten wir lange darauf warten. Hundemüde kamen wir wieder im Hotel an, aber mit einem leeren Magen. Im Hotel war da nichts zu machen. Man empfahl uns in der Nähe verschiedene Lokale. Das machten wir dann... und ich aß meine Matjes nach langer Zeit wieder einmal. Danach ging es aber wieder direkt ins Hotel. Und um 21 Uhr lagen wir schon in unseren Betten. Und ich habe fest durchgeschlafen bis um sieben Uhr. Um halb acht gab es heute Frühstück. Tolles Frühstück.

 

Erste Infos zum heutigen Tag: Unser "mein Schiff 4 " ... auf dem Weg nach Norwegen

Danach hatten wir uns für 9.30 Uhr für unseren Coronatest in der Stadt angemeldet, der für die Reise gefordert wurde. Natürlich negativ. Mit dem Bescheid in der Tasche (auch im Handy) nutzten wir die folgende Zeit, den PKW zum angegebenen Parkplatz zu bringen. Klar, wir waren zu früh. Erst um 12 Uhr erwartete man uns und die übrigen tausend Mitreisenden, lach. Per Shuttle ging es dann zum Schiff. Um unsere Koffer mussten wir uns nicht mehr kümmern, die gaben wir am Parkplatz ab und wurden uns direkt vor die Schiffskabine gestellt. Hat auch funktioniert.

Unsere Kabine ist super! Anfangs gab es Probleme wegen der Kabine. Man hatte uns vor Tagen eine Kabine schriftlich zugeordnet, die nicht unseren Wünschen entsprach. Da lag wohl ein Missverständnis vor. Aber es hat sich alles geklärt und wir wurden mehr als positiv überrascht mit unserer Kabine Nr. 7190. Wir sind auf Deck 7 und haben eine der drei größeren (Familien-)Kabinen. Unser Balkon ist extra groß! Generell war die Einschiffung problemlos. Alles gut organisiert. Aber vielleicht hatten wir da auch wieder viel Glück. Nachdem wir unsere Kabine begutachtet hatten, machten wir uns auf die Suche nach einem der vielen Restaurants bzw. Buffets. Auf Deck 12 ließen wir uns nieder im "Anckelmannsplatz". Wir wussten gar nicht anzufangen, überall nur Speisen und Getränke. Und alles im Reisepreis inklusiv. Davon werden wir in den nächsten Tagen immer wieder berichten. Heute habe ich "NUR" etwas von der Rinderkeule probiert. Sah so richtig einladend aus. Zum Nachtisch habe ich drei Eissorten genossen. Furchtbar ... lecker!  Da werde ich mich in den nächsten Tagen wohl festbeißen! Dagmar hat übrigens heute für uns das Bier gezapft. Wir machen hier ganz neue Erfahrungen, lach. Unser Internet funktioniert auch. Wir haben mal 3 Giga Volumen gewählt, in der Hoffnung, dass das für unsere Verbindungen ausreicht. Unser Laptop ist ab heute unser Hotspot. 

Wir melden uns dann morgen wieder... mit den ersten Fotos vom Schiff. Wir legen gleich ab (17 Uhr) ...und ich möchte gerne vom Balkon am Heck aus das  beobachten.

 


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Wir machen uns auf den Weg nach Norwegen!

Wir reisen heute per PKW nach Bremerhaven und übernachten dort in einem Hotel. Morgen früh müssen wir uns noch auf Corona testen lassen, um jedes "Corona"-Risiko an  Bord zu vermeiden. Gilt natürlich für alle Passagiere! Danach sind wir dann startklar für uns Abenteuer "Mein Schiff"! Wir werden an der Küste Norwegens per Schiff entlang reisen. Wir gehen davon aus, dass wir täglich hier im Blog von unterwegs berichten können.

Wir freuen uns auf diese Reise!


Wir nutzen die Gelegenheit, um auf eine besondere Website hinzuweisen, die aus unserer Sicht eine der besten Websites ist, die Infos zu Norwegen anbietet. In jeder Beziehung! Da bleibt keine Frage unbeantwortet. Schaut euch an, was Michaela alles zu berichten hat von  ihrer  WoMO - Reise durch Norwegen

Stellplätze in Norwegen für Mobilisten

Unser Blog wird von vielen Mobilisten gelesen. Dafür haben wir hier eine Googlekarte eingefügt, die von /bobilplassen.no/ erstellt wurde und sehr umfangreich ist.


Norwegens Landschaftsrouten: 18 Kulturstraßen

Seit 1994 investiert Norwegen enorme Summen in seine schönsten Landschaftsrouten, die zwischen 27 und 433 km lang sind. Die Strecken sind eine Alternative zu den Hauptrouten und vermitteln besondere Erlebnisse. Sie verbinden Fahrerlebnisse in der von Fjorden, Gebirgen und Wasserfällen geprägten Natur mit dramatischen Aussichtspunkten, Kunst, Design und Aktivitäten am Wegesrand. 

Wir haben bereits einige davon während unserer Norwegen - Reisen kennengelernt und waren immer begeistert. Dazu zählen beispielsweise:  Insel Andøya, Lofoten, Helgelandskysten, Atlanter-havsvegen, Geiranger – Trollstigen, Gamle Strynefjellsvegen, Sognefjellet, Hardanger...

 https://de.wikipedia.org/Landschaftsrouten


Aurora borealis als Nordlicht auf der Nordhalbkugel

Von Ende September bis Ende März ist es in Nordnorwegen vom frühen Nachmittag bis zum späten Morgen dunkel – beste Voraussetzungen also, um das Nordlicht zu sehen. Die vielen Inseln, tiefen Fjorde und steilen Bergen Nordnorwegens bieten dazu die perfekte Kulisse. Nordlichter entstehen dadurch, dass

bei großen Sonneneruptionen  riesige Mengen an Teilchen von der Sonne in das Weltall geschleudert werden.

"Wenn diese Teilchen auf das Magnetfeld der Erde treffen, gelangen sie zu einem Kreis rund um den magnetischen Nordpol, wo sie mit den oberen Schichten der Atmosphäre interagieren: Ozon, Sauerstoff und andere Gase, die unsere Erde schützen. Die freigesetzte Energie ist das Nordlicht. All dies geschieht rund 100 Kilometer über unseren Köpfen. Dank dieser immensen Kraft und einer verrückt hohen Anzahl an Atomen und Molekülen können wir Aurora so klar sehen." (Quelle)

Der Nordlicht-Gürtel trifft Nordnorwegen auf den Lofoten-Inseln und folgt der Küste bis hinauf zum Nordkap und weiter in den Norden. In letzter Zeit wurde das Nordlicht aber auch weiter südlich in der Region Trøndelag gesichtet. 


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Nordkap - das "touristische" Reiseziel ...der nördlichste Punkt Europas?

Das Nordkap ist ein ins Nordpolarmeer hineinragendes Kap an der Nordseite der norwegischen Insel Magerøya. Es liegt in der nach ihm benannten Kommune Nordkapp auf 71° 10′ 21″ nördlicher Breite, 514 Kilometer nördlich des Polarkreises und rund 2100 Kilometer südlich des Nordpols.

Eins unserer Reiseziele, das Nordkap, haben wir bisher nicht erreicht. Auch diesmal steht es nicht auf unserem Plan. Allerdings müssen wir gestehen, dass wir vor  Jahrzehnten dort mit unserem Wohnmobil per Fähre übersetzen wollten (...den  fast 7 km langen Nordkap-Tunnel gab es da noch nicht), uns aber ein  Camper vor der Fähre davon abriet, weil man vor lauter Nebel absolut nichts sehen würde. ...wir glaubten ihm und drehten um!

 

Aber ... das offizielle Nordkap ist nicht wirklich der nördlichste Punkt Europas.Tatsächlich bildet die Landzunge Kinnarodden, die noch vor der Insel Magerøya liegt, den nördlichsten Punkt des europäischen Festlandes. Und auf der Insel selbst liegt die Landzunge Knivskjellødden noch nördlicher – und zwar 1380 Meter über dem Nordkap. Auch andere europäische Inseln, wie die Svalbard-Inseln und die-Franz-Josef-Lands, kommen dem Nordpol noch näher. (Quelle)

 

 


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Wunderwelt Norwegens Lofoten!

Die Inselgruppe der Lofoten liegt etwa 100 bis 300 km nördlich des Polarkreises im Atlantik, vom Festland getrennt durch den Vestfjord. Die größten Inseln sind durch Brücken oder Tunnel miteinander verbunden. Seit ca. 6000 Jahren ist Lofoten bevölkert. Ursprünglich lebte man dort vom Fischfang und von der Jagd. Während der Wikingerzeit bildeten sich mehrere Siedlungen mit Häuptlingshöfen. Die Landschaft war viele Jahrhunderte karg und kahl, es gab nur noch wenige Bäume, weil der Mensch die meisten Wälder für den Haus-, Schiffs- und Trockengestellbau abgeholzt hatte. Die Lofoten sind zu jeder Jahreszeit eine Reise durch eine überwältigende Natur. Die Kombination aus rauer See, spitzen Bergen, kleinen Fischerdörfern und weißen Stränden mit kristallklarem Wasser sind kaum zu übertreffen  und bleiben für den Besucher unvergessen!

Blogs/Youtube:

https://www.nordlandblog.de/lofoten-sehenswurdigkeiten...

https://www.moosearoundtheworld.de/reiseguide-lofoten/

https://www.reiseuhu.de/blog/lofoten-tipps/

https://www.awesomewild.de/lofoten/

https://www.youtube.com/watch?v=8P6c26DgOig

https://www.youtube.com/watch?v=IQkjoIHqksw