Rund um Reisetagebücher - analog oder digital

 

Warum sollte ich als Mobilist ein Reisebuch schreiben?

 

 

Analog oder digital- das ist hier die Frage!

 

Die meisten von uns reisen. Mal mehr, mal weniger. Mal nah, mal fern. Und ganz besonders wollen und sollten Camper und Mobilisten ihre Erlebnisse und Erinnerungen festhalten. Genau diese Gruppe erlebt immer wieder unterwegs viel und Außergewöhnliches. Glauben wir jedenfalls! Oder wir schließen von uns auf andere 😉. Ein Reise ist zu wichtig, um das Erlebte zu vergessen. Man möchte nicht nur am Pool liegen, nein, man will mehr von der Welt sehen. Das wissen wir auch von uns! Und das Kennengelernte will man nicht vergessen. Aber der Mensch vergisst trotzdem… viel. Und das kann man umgehen, wenn … man es schriftlich festhält. Jahre später erinnert man sich wieder, auch an Kleinigkeiten oder ungewöhnliche Begegnungen, die man unterwegs erlebt und schriftlich festgehalten hat. Das wissen wir auch von uns. Heute lächeln wir, wenn wir unsere Reisebücher vornehmen und so manche lustige Skizze wieder finden. Oder wir lesen auch mal Fremdeinträge von Reisebekanntschaften, die ihre netten Kommentare hinterlassen haben.

So haben wir schon früh angefangen, unsere Reisen schriftlich in Form von Tagebüchern zu kommentieren. Früher zunächst nur handschriftlich, später dann digital auf Disketten, zwischenzeitlich auch mit Hilfe von Apps und letztlich als Reiseblog, der für jeden zugänglich ist. Als Erweiterung haben wir sogar für uns die meisten Berichte als PDF-Datei „konserviert“ und wir haben sogar fast zu allen Reisen Fotobücher erstellt und ausdrucken lassen. Ja, uns sind unsere Reisen sehr wichtig und sollen unvergessen bleiben. Und das möchten wir auch allen empfehlen!

Im Internet haben wir einige Links gefunden, die es lohnen, angesehen zu werden. Darüber hinaus möchten wir auf die von uns erstellten PDF-Reisebericht-Vorlagen hinweisen, die jeder kostenlos downloaden kann und darf. Man kann die meisten am PC ausfüllen… oder aber auch handschriftlich. Aber wer perfekt sein möchte, macht das mit einer App. Dazu auch entsprechende Links.

Unsere nächsten Blogeinträge folgen von unterwegs.

 

https://tea-and-scones.de/reisetagebuch-apps/

https://urlaubstagebuecher.de/?gclid=EAIaIQobChMIp8vcrqvd-QIVJfbVCh3jRgYqEAAYAyAAEgJWu_D_BwE

https://www.promobil.de/zubehoer/digitale-reisetagebuecher-tipp-smartphone-apps/

https://www.lilies-diary.com/findpenguins-app/

https://www.pixum.de/fotogeschenke/ideen/fotonotizbuch-als-reisetagebuch

https://dhc.hypotheses.org/1701

https://viel-unterwegs.de/reisetagebuch-gestalten/

https://www.travelmensch.de/reisetagebuch/

https://mytravel-magazin.de/allgemein/reisetagebuch/


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Die Reiseziele der Mobilisten in Europa

Europäische Ziele für groß und klein, jung und alt 

und für den Rest dann auch noch 😁

 

Erst Check, dann weg.

 

Es ist doch klar, dass ein Ziel ausgesucht werden muss. Natürlich gibt es den ein oder anderen, der drauf los fährt und sich dann  wundert, wie er da hin gekommen ist, wo er doch da gar nicht hin wollte. Nein, wir denken, dass eine Reise schon geplant werden sollte. Auch sollte die Reisezeit, lang oder kurz,  die Jahreszeit und auch die klimatischen Gegebenheiten bedacht werden. Für den  Norden Europas muss man  anders ausgerüstet sein als beispielsweise für den südeuropäischen Raum. Eine Insel benötigt andere Vorüberlegungen als eine Gebirgslandschaft. In unserem Blog haben wir auf entsprechende Checklisten hingewiesen, die es lohnen, gelesen zu werden. Hier vielleicht noch einmal eine interessante Seite, die das zusammenfassend beschreibt. Wir könnten das nicht besser!

Nicht zuletzt muss und sollte man natürlich bei der Wahl des Zieles auch die zu erwartenden Kosten bedenken. Man braucht immer mehr Euros als geplant! Benzin/Diesel ist extrem teuer geworden, Stell-und Campingplätze haben sich da angeschlossen, Fähren und womöglich auch Straßen-Mautgebühren dürften sich nach oben orientiert haben. Und letztlich merken wir alle sehr deutlich, dass die Lebenshaltungskosten auch wegen der derzeitigen politischen Lage in Europa extrem gestiegen sind.

Und  wir möchten unseren Lesern empfehlen, unterwegs ein Reisetagebuch zu schreiben. [Wir haben  einige Freeware-PDF-Vorlagen dazu erstellt, die auch am PC ausgefüllt werden können.] Wir haben schon früh damit begonnen und greifen heute immer wieder mal darauf zurück. So denken wir gerne noch an unsere Australien- und Neuseelandreisen, die so unvergessen für uns bleiben. Oder anfangs haben wir unsere Reisen in die USA noch schriftlich festgehalten, später dann digital bzw. in unserer Website. Und wir erinnern uns so immer wieder gerne daran!

Ja, wir haben Europa wirklich durchquert. In jungen Jahren bevorzugten wir natürlich die Wärme und die Strände Südeuropas. Allmählich verlagerten sich mit dem Alter auch unsere Interessen und der Norden Europas wurde bevorzugt. Zwischendurch verzichteten wir auf unser WoMo und ließen uns per Flugzeug zu außereuropäischen Zielen bringen und erkundeten dann per PKW/Hotel die Welt. Dann tauchte eine kurze Phase auf, wo wir dachten, organisierte Busreisen wären für uns das Optimale. Nee, jetzt haben wir wieder die Vorzüge eines Wohnmobils erfahren... und genießen wieder unsere Reisen. Und wir sind wieder unterwegs. Zurzeit in Deutschland. Für das nächstes Jahr planen wir wiederholt Norwegen, mindestens bis zu den Lofoten (Leider mussten wir Norwegen die letzten Jahre aus unterschiedlichen Gründen verschieben.). 

 

Was wir  als Ziele  in Europa besonders empfehlen aufgrund unserer Reisen:

Island wegen der beeindruckenden Vulkanlandschaft; Norwegen wegen der fantastischen Fjord-und Bergwelt, Schweden auch wegen  der Elche, Schottland  wegen der keltischen Kultur und Irland wegen der rauen, aber wilden Küstenlandschaft, ...

Griechenland weit abseits von uns, aber das Meer ist blau, Spanien wegen Essen und Wein und Stellplätze an den Küsten, Portugal nicht nur wegen der Felsenküstenlandschaft, sondern auch wegen der Geschichte der Mauren, und Italien wegen der Kultur und der Italiener an sich, die zu leben wissen. Nicht vergessen sollte man die Länder der Alpen, für Wanderer ein Muss!

Die nicht genannten Länder sind natürlich ebenfalls bekannte und interessante Reiseziele. Da wäre es toll, hier Infos als Kommentar  zu hinterlassen.

 

Zur Abrundung haben wir  noch einige Weblinks angefügt:

https://www.weltwunderer.de/camper-roadtrip-in-europa/

https://www.tft-mag.com/travel/die-8-besten-wohnmobil-reiseziele-europas/

https://www.freeontour.com/de/magazin/die-schoensten-camper-reiseziele-europas

https://www.camperdays.de/blog/europa/wohnmobil-touren-europa.html

https://www.promobil.de/reportagen/reportage-camping-urlaub-europa-kosten/

 

...noch ein paar Ideen:

https://sophias-welt.de/deutschland-bucket-list/

https://globusliebe.com/staedtetrip-in-europa/

https://www.camperdays.de/blog/europa/wohnmobil-tour-schweden.html


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WoMo-Knigge für reisende Mobilisten europaweit

Wo Menschen aufeinandertreffen, gibt es naturgemäß Konfliktpotenzial. 

 

Bestimmte Verhaltensregeln müssen beachtet werden!

 

Ganz oben steht das respektlose und egoistische Verhalten so mancher Camper und Mobilisten. Und es sind nicht immer die Anfänger, die durch ihr negatives Verhalten auffallen. Oftmals fallen sie nur aus Unwissenheit heraus auf. Es sind oft  Sturköpfe und Großspurige, die es an Verständnis und Einsicht einfach fehlen lassen.  Und viele von ihnen verwechseln oftmals einen Stellplatz mit einem Campingplatz. Doch da gibt es eben wesentliche Unterschiede. Beim Stellplatz muss man bestimmte Einschränkungen in Kauf nehmen. Beim Campingplatz hat man mehr Möglichkeiten.

Nun möchte ich aber nicht den Eindruck erwecken, dass es  nur solche Camper gibt. Mitnichten. Aber genau diese Sorte von Campern sorgen für ein allgemeines schlechtes Image in der Öffentlichkeit.
Wir alle möchten, dass ein Urlaub, eine Reise ein besonderes Erlebnis wird und unvergessen bleibt. Und das  funktioniert nur, wenn  jeder sein Verhalten überprüft und auch einhält. Und das ist eigentlich ganz einfach. Die oben genannten Regeln sind leicht einzuhalten und bedürfen eigentlich auch keiner Erklärung. Und trotzdem möchte ich auf eine Regel ganz besonders hinweisen. Wie ich sehr oft schon erleben musste, wurde nicht nur unwissentlich, sondern auch absichtlich dagegen verstoßen: Die Entleerung der Toilette und auch des Grauwassers allgemein. Eine Toilette darf nicht in einem Abwasserkanal entleert werden. Chemietoiletten bedürfen einer besonderen Entleerungsform, weil nicht alle Kläranlagen das trennen können. Und das Reinigen einer Toilettenkassette darf keineswegs mit dem Frischwasserschlauch vorgenommen werden. Der nächste Camper füllt damit seinen Frischwassertank und hat dann den Tank mit entsprechenden Bakterien extrem verunreinigt! Wir haben sogar eigene Schläuche mit in unserem Reisegepäck, um im Zweifelsfall uns damit mit Wasser zu bedienen. Achja, noch ein Hinweis, und wir benutzen tatsächlich auch Zusätze für unsere Toilette, weil wir uns und anderen keinen unnötigen  unangenehmen Duftstoff zumuten wollen. 😮

Wir wünschen nun allen Reisenden, dass sie unterwegs keine Probleme haben und immer nur auf nette und verständnisvolle Mobilisten treffen!

 

Link:https://www.reisereporter.de/artikel/15580-campingplatz-knigge-diese-regeln-solltest-nicht-brechen


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WoMo-Modelle von urig bis sonderbar sind alle zu finden!

Groß, lang oder kurz und klein, das ist eine Frage 

bei der Anschaffung von Campingfahrzeugen

 

Wohnmobil „rustikal“ oder mit „viel Komfort“ oder doch die „Marke Eigenbau“?

 

Es gibt sie alle: Die alten oder neuen Modelle, die riesengroßen Schlitten, die unverkennbaren Eigenanfertigungen, die noch nicht Fertiggestellten, die Platz- und Stromfresser, die  Klapprigen und die Vollkommenen. Jeder, wie er es mag! Wir haben einen "Oldie" (Colorado von Karmann) . Und den geben wir nicht mehr her, ... solange er uns fährt. Seit 20 Jahren bringt er uns durch die Lande. Und er ist perfekt. Alles was ursprünglich nicht vorhanden war, steht uns inzwischen  zur Verfügung.

Ja, manchmal hat man eben bei der Herstellung von Wohnmobilen (und Wohnwagen) "lebensnotwendige" Dinge nicht berücksichtigt. Bei uns fehlte der Platz für ein TV-Gerät. Das hatte  die Firma Karmann wohl vergessen.  Aber stattdessen hatten wir vier eingebaute Sicherheitsgurte im Sitzbereich. Es war natürlich klar, dass das mit dem TV schon bald abgeändert werden musste. Aber wohin mit einem Fernseher? Es blieb nur die Decke. Doch da war schon eine Art Abzugshaube eingebaut, die  man wirklich nicht brauchte. Sie wurde von uns ignoriert.  Und mit viel Geschick und Überlegung wurde eine Querverbindung  geschaffen, die  es ermöglichte, einen Fernseher incl. Receiver in einem beweglichen Hängesystem zu befestigen. Tolle Leistung! Ohne die Decke  anzubohren.

Aber es gibt auch Dinge, die man nicht unbedingt braucht. Aber man braucht natürlich eine  vernünftige Toilette, eine Koch- und Spülgelegenheit, einen Kühlschrank, möglichst eine funktionierende Heizung, gute Sitzgelegenheiten und selbstverständlich bequeme Betten. (Achja, natürlich eine TV-Schüssel, um überhaupt TV zu empfangen... oder man steuert das per Software über den PC.) Und dann sollte trotzdem noch Platz/Raum im Mobil  vorhanden sein, um sich bewegen zu können. Ja, haben wir alles! Und auch noch eine Markise und  Tisch mit Stühlen dazu. Aber wir haben noch mehr alles mit der Zeit ergänzt: Solarpanel, Roller-/Fahrradträger, Stromumwandler, Gaswarner, Rückfahrkamera, Stützen, Sicherheitstürschloss, Kaffeemaschine und Induktionkochplatte. Und irgendwann haben wir sogar das Mobil äußerlich auch auf Vordermann bringen lassen. 

Übrigens, sollte jemand meinen, das wäre hier ein Verkaufsangebot, dann versteht er den Text falsch! 😉

 

Aber damit alleine ist es nicht getan. Ein Mobil will unterhalten werden. Wo parkt man es langfristig? Welche Kfz.-Versicherung wähle ich? Wie sieht das mit der Autosteuer aus? Was sagt der TÜV? Wie hoch sind Anschaffungskosten und evtl. auch anstehende Reparaturkosten? Übernachte ich generell frei, auf Stellplätzen oder auf Campingplätzen? (Apps dazu gibt es genug!) Und ganz wichtig: Wieviel darf ich denn zuladen? Wo kann ich mein WoMo nach Beladen wiegen? Wie muss das Gewicht im Mobil verteilt sein? Was muss ich im Ausland beachten? Für Anfänger nicht immer ganz einfach! Aber im Internet findet man Hilfen! Und oft auch beim ADAC.

 

Erstmal muss man sich für das richtige Modell entscheiden, das sowohl von den technischen  als auch von den finanziellen Möglichkeiten passt. Mit wievielen Personen will ich fahren, welche Ausstattung ist mir wichtig, ... dient es längeren Aufenthalten oder nur kurzen Touren?

Oftmals ist es sinnvoll, vorher ein Mobil zu mieten (PDF-Checkliste!), um notwendige Erfahrungen zu sammeln. Wir haben schon erlebt, dass "mann" ein Mobil gekauft hat  ohne das mit  "frau" abzusprechen. Und die Katastrophe war perfekt! Mann und Frau reisten nur noch getrennt. Hier findest du umfangreiche Infos: 

 https://www.pincamp.de/magazin/ratgeber/tipps-tricks/mit-diesen-hilfreichen-tipps-kaufst-du-dein-perfektes-wohnmobil

oder auch hier: https://www.campervans.de/camper/camper-kaufen/ 

 

Wenn man sich für das richtige  Fahrzeug entschieden hat, sind trotzdem noch weitere Gedanken und Anschaffungen notwendig: Man braucht eine Campingkabeltrommel mit einem CEE Stecker/Adapter, Auffahrhillfen für abschüssige Flächen, Gasflaschen (Ausland Adapter?) mit entsprechenden Sicherungen, Campingmöbel für den gemütlichen Teil vor dem Mobil. Aber auch Wasserschlauch für Frischwasser. Wie und wo werden  Grauwasser und Toilettenkassetten unterwegs entsorgt? Benötige ich zusätzlichen Strom? Und... habe ich Internet zur Verfügung??? Eine Reise muss vorgeplant werden.  Muss ich unterwegs Mautgebühren/Ausland zahlen? Muss ich Fähren vorbuchen? Kennst du die Bussgeldkataloge (PDF) im Ausland?

 

 

Uns haben immer wieder vorgefertigte und auch selbst angefertigte Checklisten geholfen.

Uns hat eine Checkliste  ganz besonders geholfen: Eine persönliche Checkliste, die wir vor der Abfahrt abhaken, was  wichtig ist, um nichts zu vergessen. Und so haben wir beispielsweise vom Einstiegstritt über den Gashahnverschluss bis zur TV- Antenne alles im Griff.

 

Letztlich kann und sollte man sich vielleicht über das Reiseziel bei anderen schlau machen, die darüber Reiseberichte veröffentlicht haben. 

Bei Pincamp gibt es auch ein 49-seitiges Ebook mit Reisezielen in Deutschland und Nordeuropa, .... wenn man den Newsletter abonniert.

Interessant ist auch der Link zu  Walder-Verlag (Reisetipps Europa)

 

 

Hier findest du  eine Auswahl von vorgefertigten Checklisten:

https://www.caravaning-info.de/artikel/checklisten-fuer-die- reise/ _ (CHECK_ALLES_AN_BOARD.pdf)

https://hin-fahren.de/packliste-wohnmobil-erstausstattung-zubehoer-checkliste/ - (Packliste-Wohnmobil.pdf)

https://fan4van.com/wohnmobil-checklisten/

https://www.outdoor-renner.de/Checklisten/

 

Wir setzen das Thema fort mit einem "Knigge für Mobilisten".

Wir wünschen dir/euch eine tolle, erlebnisreiche und stressfreie  Reise!!!

 

 


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Die Statistiken bringen auch uns zum Staunen

Anzahl der Wohnmobile & Neuzulassungen 2021 

 

Deutschland zählt bei der Anzahl der

Campingfahrzeuge in Europa zu den Spitzenreitern.

 

Corona hat die Welt der Reisenden europaweit ganz ordentlich in den letzten zwei Jahren durchgerüttelt. Man durfte nicht, sollte nicht oder konnte nicht reisen. Natürlich waren auch die Camper und Mobilisten davon betroffen. Wir selbst hatten für 2019 eine mehrwöchige Norwegentour geplant, die wir zunächst aus privaten Gründen verschieben mussten, dann aber durch Corona erst gar nicht mehr antreten konnten und wollten. Es war nicht abzusehen, wohin die Pandemie führen würde. Hotels und Restaurants mussten erhebliche Einschränkungen vornehmen und letztlich mussten auch Camping- und Stellplätze vorübergehend schließen oder durften nur unter besonderen Bedingungen ihren Betrieb aufrecht erhalten.

Und 2022 ist die Welt wieder geöffnet… auch für uns Camper. Corona ist zwar noch anwesend, aber man hat Corona scheinbar oder anscheinend im Griff. Und die freiheitsliebenden Europäer dürfen und können wieder reisen… ganz besonders natürlich die Deutschen. Es ging ein Aufatmen durch das Land! Uns eingeschlossen! Es wird gereist, was die Verkehrsmittel hergeben. Aber es sind nicht mehr immer die fernen Sonnenziele, sondern ein großer Teil der Reisenden hat wieder Deutschland entdeckt. Und das nicht nur wegen der gegenwärtigen politischen Gegebenheiten.

Bereits im Jahr 2021 haben die Statistiken Purzelbäume geschlagen mit ihren Werten. Die Anzahl der Wohnmobile in Deutschland stieg in den letzten zehn Jahren auf fast 800.000 um das Doppelte. Alleine zwischen 2019 und 2021 nahm die Anzahl der Neuzulassungen um mehr als 140.000 zu. 2021 wurden etwa 80.000 neu zugelassen. ( ...und 25.000 Caravans!) Das sind schon Rekordzahlen für Deutschland. Aber auch die übrigen europäischen Staaten haben gewaltige Zuwächse.

Entsprechend müssen natürlich auch Übernachtungsplätze zur Verfügung stehen. Laut Statistik gab es 2020 über 2.800 geöffnete Campingplätze mit knapp 210.000 Stellplätzen. Insgesamt wurden 34 Mill. Übernachtungen gezählt, davon ca. 7% von Nichtdeutschen. Die Zahl dürfte wohl bedeutend für 2021 und 2022 gestiegen sein. Im Bordatlas von 2021 wurden alleine 6400 Stellplätze für Reisemobile und Caravan gelistet. Und die Zahl wird weiter steigen. Beim ADAC sind über 10.000 Campingplätze gelistet.

Eine sehr interessante Zusammenfassung mit aussagekräftigen Statistiken fanden wir hier:

https://www.beyondcamping.de/camping-statistik/

 

und natürlich auch hier:

https://www.pincamp.de/unternehmen/camping-statistik/rueckblick-so-war-die-campingsaison/

 

Wir hoffen, dass der Trend, in Deutschland bzw. Europa Campingurlaub zu machen, anhält und viele davon Gebrauch machen.

(...und man nicht nur Absagen wegen Überfüllung erhält 😉.)

Stellplätze zu finden ist relativ leicht über das Internet bzw. durch zahlreiche Apps, die zur Verfügung stehen.

Wir wünschen allen Mobilisten viel Erfolg bei der Wahl der Plätze UND eine wunderschöne, erholsame, abwechslungsreiche Reise!!!

Im nächsten Blogbericht möchten wir zusammen fassen, welche Modelle es gibt und welche beliebt sind. Wir hoffen, dazu Infos zu finden!

 

 

 


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Aus uns Campern wurden begeisterte Mobilisten

Ein paar Gedanken zu unseren Reisen. 

Es fing alles ganz harmlos an.

 

In jungen Jahren hatte man kein Geld. Naja, jedenfalls nicht viel. Es reichte so gerade für die Grundbedürfnisse Unterkunft, Verpflegung und Kleidung. Aber natürlich wollte man mehr. Man wollte reisen und die Welt kennenlernen. Man verzichtete dann eben auf Luxusdinge.  Für den Job hatte man inzwischen ein Auto erstanden und machte dann folgerichtig auch seine Pläne. Natürlich Reisepläne. Und irgendwann hatte man das Ersparte zusammen, um auch mindestens ein Zelt zu kaufen. In der Verwandtschaft ergatterte man noch einen Gaskocher mit Topf, der mit zur Notausrüstung zählen sollte. Und im Freundeskreis gab es auch eine alte Luftmatratze, die zwar geflickt war, aber der Sache keinen Abbruch tat. Und in einer Ecke hatte ich noch eine alte Klampfe liegen, die natürlich mit auf Reise gehen sollte.

Das erste Ziel sollte auch ganz schnell gefunden werden. Während meiner Studienzeit hätte ich die Möglichkeit gehabt, an einer Exkursion nach Griechenland teilzunehmen. Das hatte ich wohl verpasst, aber in meinem Gedächtnis hatte sich das festgesetzt. Also war mein Ziel Griechenland… das allerdings schon vor Jahrzehnten. Wer wollte denn damals mitreisen? Da gab es im Sportclub eine Mitstreiterin, in deren Gedächtnis sich ähnliche Reise-Gedanken breit gemacht hatten. Irgendwann trafen sich unsere Gedanken und die Entscheidung war perfekt. Es ging nach Griechenland. Und es war eine wunderschöne, erlebnisreiche und unvergessene Campingreise. Und es blieb nicht die einzige Campingreise. Wenn ich das so mit den heutigen Möglichkeiten vergleiche, sehe ich natürlich riesige Unterschiede.

Inzwischen haben wir als "normale Touristen" auch  Australien nach eigenen Vorstellungen bereist, haben die beiden Inseln Neuseelands mit ihren Höhepunkten per WoMo durchfahren, kennen die Vereinigten Staaten incl. Hawaii fast besser als die Amerikaner. Und wir haben selbst Island mit Allrad und Zelt durchquert und auch noch per Flug einen Abstecher nach Grönland gemacht. Eine unvergessene Abenteuertour führte uns sogar mit PKW und Zelt nach sehr langer Vorbereitung in den 80-ziger Jahren sogar über Warschau und Kiew nach Moskau und Petersburg. Naja, nicht alles würden wir wiederholen. Inzwischen  fühlen wir uns aber als reisefreudige, europäische Bürger. Und das ist gut so!

Das Camperleben wurde von uns mit der Zeit immer mehr verfeinert. Die Ausrüstung wuchs und wuchs. Und letztlich wurde sogar ein Wohnmobil gekauft. Ich denke, wir haben Europa von Süd nach Nord und von West nach Ost „erfahren“. Und auf die vielen tollen Erlebnisse  wollen wir nicht verzichten. Und wir sind froh, dass wir  früher alle Gelegenheiten nutzten, so oft zu reisen wie möglich und es heute fortsetzen können. Und solange wir es physisch können, werden wir nicht davon lassen zu reisen. Camping ist eine tolle Art, Freiheit zu genießen. Menschen kennenlernen und Natur genießen zählt zu den schönsten Zielen eines Campers/Mobilisten. ...nur manchmal muss man  auf andere Wege ausweichen, wenn ein Ziel nicht mit einem WoMo erreichbar ist. Aber ein Camper bleibt immer ein Camper!

 

Wir möchten gerne hier in unserem Blog ergänzen, was  so in der Welt der Wohnmobile alles geschieht, soweit wir das überblicken können. Manch ein Anfänger hat  so seine Probleme, wie wir erfahren durften. Viele Mobilisten aber lieben die Freiheit, die damit verbunden ist. Inzwischen nimmt sogar die Zahl der Aussteiger zu, die sich für ein Leben mit und im WoMo entschieden haben. 

Mehr über Camper und Mobilisten in den nächsten Berichten.

 

 


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Zahlen, Fakten & Gedanken über Mobilisten

 

Was ein Mobilist wissen sollte…

 

Zahlen, Fakten und Gedanken zum Thema

Urlaub mit dem Wohnmobil in Europa

 

Wir sind Mobilisten. Wir reisen sehr gerne. Inzwischen haben wir folglich zahlreiche Länder besucht. Meistens mit unserem WoMo, aber in letzter Zeit natürlich auch mit PKW, Flugzeug oder Schiff. Corona ist nicht ganz unschuldig daran.

In erster Linie hinderte uns Corona daran,  etwa seit 2019 wieder einmal, Norwegen mit dem WoMo zu bereisen. Oder gerne hätten wir auch in Deutschland beispielsweise Ostfriesland oder auch den Spreewald wieder erkundet. Stattdessen haben wir uns dann auf andere Verkehrsmittel besonnen, um andere mögliche Ziele zu erreichen und um das Gefühl von Urlaub zu haben. Klar, wir hätten gekonnt, … wenn wir gewollt hätten, aber immer mit einem gewissen Risiko, das wir nicht eingehen wollten. Es kam sogar bei uns der Gedanke auf, das WoMo abzumelden und damit auf diese Art von Urlaub zu verzichten. Aber der Gedanke wurde ganz schnell wieder vernichtet. Soviel Freiheiten, die man beim Camping haben kann, ist aus unserer Sicht nicht zu überbieten.

Und inzwischen haben Campingplätze und Stellplätze wieder geöffnet und es kann eigentlich wieder losgehen! Doch… da treten andere Probleme auf. Wir sind nicht die einzigen, die gerne reisen. Und wir sind nicht die einzigen, die ein WoMo besitzen. Und wir sind auch nicht die einzigen, die freie Plätze suchen! Und so halten wir Ausschau nach Alternativen.

Wir werden hier in unserem Blog in nächster Zeit unsere Gedanken mitteilen, die sich  mit dem Thema WoMo-Urlaub beschäftigen. 


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