Spontaner Trip nach Einbeck.

Einbeck 2024 © Travelmaus.de
Einbeck 2024 © Travelmaus.de

Die Stadt Einbeck, ca. 60 km von uns entfernt, war heute ein spontanes Ziel, das wir uns ausgesucht hatten. Dabei wollten wir eigentlich unterwegs nur Sonnenblumenfelder fotografieren. Aber da hatten wir uns leicht verkalkuliert, denn außer ein Blumenfeld mit Sonnenblumen, die man abschneiden und bezahlen sollte, fanden wir kein Feld, das unsere Neugierde befriedigt hätte. Und so fanden wir dann den Weg bis zu der Stadt Einbeck, wobei uns die Sonne begleitete und über 30 Grad Hitze abgab.

Die ehemalige Hansestadt Einbeck ist bekannt für Oldtimer, Fachwerkhäuser und diverse Sorten  Bier.

"Die ehemalige Hansestadt und Fachwerkstadt 

Einbeck gehört zu den fünf Städten des sogenannten Fachwerk-Fünfecks in Südniedersachsen im Weserbergland, liegt an der Deutschen Fachwerkstraße und ist mit seinen über 400 Fachwerkbauten eine der wohl am besten erhaltenen mittelalterlichen Städte Deutschlands. Ein wahres Fachwerkjuwel. Die Fassaden der Fachwerkhäuser in der historischen Altstadt spiegeln noch heute die über 700-jährige Brautradition der Stadt wider." (Quelle)

"Seit Jahrhunderten hat die Kunst des Bierbrauens Tradition in der ehemaligen Hansestadt. Einbecker Brauer erfanden im 13. Jahrhundert eine Methode, das süffige, aber schnell verderbende Getränk durch Hopfung geschmacklich anzureichern und haltbarer zu machen. Das „Ainpökisch Bier“ wurde so transportfähig gemacht und die Einbecker Biertrecks zogen in viele Teile Europas. Das „Bockbier“ war wenig später in aller Munde und der wirtschaftliche Aufstieg nahm seinen Lauf. Um 1616 gab es 742 brauberechtigte Häuser in Einbeck! Noch heute ist dieses bierige Kulturgut mit der Einbecker Brauhaus AG fest in der Stadt verankert und allgegenwärtig. Selbst Reformator Martin Luther outet sich als Freund der Einbecker Bierkunst: „Der beste Trank, den einer kennt, der wird Ainpökisch Bier genennt.(Quelle)

Trotz Hitze schlichen wir uns nach einer Parkplatzsuche ins Zentrum der Stadt und fanden einen Marktplatz, der uns wegen seiner Größe und auch seiner Bauten begeisterte. Das Wahrzeichen der Innenstadt ist das Alte Rathaus am Marktplatz mit seinen drei  spitzkegelförmigen Türmen. Direkt gegenüber befindet sich das Brodhaus, welches das einzig erhaltene Gildehaus Einbecks ist. In der Innenstadt befinden sich noch zahlreiche weitere Sehenswürdigkeiten wie die Rats-Apotheke, die Tiedexer Straße, die Wallanlagen mitsamt der historischen Stadtmauer oder der Till Eulenspiegel-Brunnen. Wir ließen uns im Brodhaus nieder und bestellten uns jeder einen Flammkuchen mit einem köstlichen Einbecker Bier. Das hatten wir uns bei der Hitze verdient. Ja, es ist schon klar, da möchten wir unbedingt wieder hin, um mehr zu sehen. Insbesondere möchten wir natürlich auch das Stadt- Museum erkunden, das uns in unserer Sammlung noch fehlt. 😁 Wir beschlossen dann, zurück zu fahren, ...und das war dann auch gut so, denn am Nachmittag überraschte uns ein ordentliches Gewitter mit viel Regen, Donner und Blitzen. 



Wir waren in der Burg Falkenstein (Harz)

Das war mal wieder ein spontaner Trip von uns, um noch unbekannte Teile vom Harz kennenzulernen. Es gibt nicht nur Höhlen, Teiche und  Hexen hier! 😁 Der Harz bietet eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten, die wir so nach und nach alle erkunden möchten. Heute stand nun die Burg Falkenstein an, die etwa 100 km entfernt von uns liegt. Knappe 2 Stunden benötigten wir für die Hinfahrt, weil es bekanntlich immer wieder sehr kurvenreich wird, wenn man den Harz von Südwest nach Nordost durchquert.

Dort  am Parkplatz angekommen (Tageskarte 3 €/PK + 5€/WoMo), mussten wir dann gebührenpflichtig parken, weil man mit einem PKW nicht bis zur Burg hochfahren kann und auch nicht darf. Dafür gibt es allerdings ein Shuttle, die sogenannte Bimmelbahn, die für die  knappe 2 km Strecke über einen holprigen Wirtschaftsweg etwa 15 min braucht und für eine Hin-und Rückfahrt 7 Euro kostet. Sie  fährt übrigens stündlich bis 17 Uhr.  Naja, zu Fuß dauerts dann viel länger, aber dafür kostenlos. Am Parkplatz gibt es übrigens ein Infozentrum, um auch Auskünfte und Prospektmaterial zu bekommen. Kurz dabei gibt es  ein Gartenlokal, um z.B. mit Kaffee und Kuchen die Wartezeiten zu überbrücken. 

Die Burg Falkenstein, Eintritt 6,50 €,  wurde zwischen 1120 und 1180 errichtet. Sie liegt auf einer Höhe von etwa 300 m NN und ist  vom Selketal umgeben. "Die Burganlage Falkenstein ist rund 90 mal 310 Meter groß und verfügt über eine Kernburg sowie über drei jeweils rund 40 mal 40 Meter große Vorburgen sowie eine Tor- und Zwingeranlage. Mit einer Höhe von etwa 31 Metern ist der Bergfried nicht zu übersehen. Seine Mauern sind rund zwei Meter dick und haben einen Durchmesser von ungefähr 8,5 Metern. Vom Burgfried aus genießt der Besucher eine fantastische Aussicht auf das Selketal. Eine 20 Meter tiefe Zisterne gehört ebenfalls zu dem Areal. ... Zur Burg gehört zudem eine Falknerei, in der verschiedenen Flugvorführungen das Publikum begeistern. Zu sehen sind unter anderem Falken, Adler und Uhus." (Quelle).  Wir nutzten die Zeit, uns nicht nur die äußeren Mauern der Burg genau  anzusehen, sondern auch das Innenleben. Dafür mussten wir allerdings steile und enge Rundtreppen begehen, die  uns aber zu sehenswerten Räumen führten, Rittersaal, die Alte Küche und die Burgkapelle zählten dazu. Ja, es war ein schöner, sehenswerter Trip ... !

 

https://www.harz-travel.de/Regionales/Harz-Sehenswuerdigkeiten-Highlights/Burg-Falkenstein/

https://burgenarchiv.de/burg_falkenstein_in_sachsen-anhalt

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Burg_Falkenstein_(Harz)

 

https://sachsen-anhalt-tourismus.de/fileadmin/dokumente/pdf/Broschuere_Wanderwege_in_Sachsen-Anhalt.pdf

 

https://www.youtube.com/watch?v=-f7fvbWshz4



Wer kennt Osterwieck im Harz?

Uns trieb die Neugierde nach Osterwieck. Ca. 70 km von uns entfernt, im nördlichen Teil des Harzes, war eine Fahrt dorthin eigentlich ein Klax für uns.  Im TV hatten wir einen Bericht gesehen, der von der Vielfalt und Schönheit der Fachwerkhäuser berichtete und uns so auf den Ort Osterwieck aufmerksam machte. Es ist ein Ort mit etwa 4000 Einwohnern, der Ende des  8.Jh. aufgrund eines Missionszentrums entstand, das " Heiden zu Christen" bekehren sollte. Im Jahre 974 wurde  der Name Osterwieck erstmalig erwähnt  durch  Kaiser Otto II. Als Stadt wurde Osterwieck aber erst  1215 urkundlich genannt. Bemerkenswert ist, dass die ganze Innenstadt unter Denkmalsschutz steht aufgrund der zahlreichen Fachwerkhäuser, die verschiedene Stilrichtungen aufweisen. Beim Durchgang der Innenstadt kamen wir aus dem Staunen nicht heraus. Kirche, Heimatmuseum und auch den bekannten Schäferhof fanden wir. Nur bei der Suche nach einem geöffneten Restaurant hatten wir dann unsere Probleme. Das Problem hofften wir in dem knapp 9 km entfernten Ort Hornburg zu lösen, denn auch dort gibt es zahlreiche tolle Fachwerkhäuser, die wir uns ansehen wollten. Aber als wir dort ankamen, hatten wir auch das Problem, zur Mittagszeit ein geöffnetes Restaurant zu finden. Damit hatten wir dann doch nicht gerechnet trotz Mittagszeit.  Naja, wir sind ja bekanntlich flexibel und machten uns dann später auf nach Goslar und hatten da natürlich eine große Auswahl an Lokalen.

Insgesamt gesehen, war das ein toller Trip in eine (zwei) besondere "Fachwerkstadt". Sie liegt übrigens an der Alleenstraße, der Fachwerkstraße und auch an der Straße der Romanik.

 

Quelle: https://www.harzlife.de/harzrand2/osterwieck.html

PDF. https://www.fachwerk.de/pdf/fachwerkbauweisen.pdf

Kids: https://www.niekao.de/out/media/9783869530703.pdf



Es geht für uns weiter mit Reisezielen...

Wir möchten hier einige interessante Gebiete  Deutschlands [von 2018]  wiederholt vorstellen, die als Ziel jederzeit  in Frage kommen. Insbesondere also für Mobilisten! Die Beiträge sind immer noch aktuell!

Dazu haben wir aussagekräftige Links herausgesucht,  Downloadlinks gelistet  UND für Mobilisten Links zu Stellplätzen angegeben.  Klicke die Punkte an und du wirst weiter geleitet!

 

1)Nördlinger Ries -Asteroideneinschlag vor 15 Mio. Jahren

Unser Blogbeitrag

 

2) das Alte Land, Teil der Elbmarsch, bekannt für Millionen von Obstbäumen.

Link: Stellplätze im Alten Land. PDF-Broschüren Download: Camping-Flyer

Unser Blogbeitrag in Arbeit

 

 3) Niederrhein, ... das Land, wo wir zuhause sind!

 Unser Blogbeitrag

 

4)  Altmühltal - Radwandern & Fossilien sammeln

Unser Blogbeitrag

 

5) Spreewald - Kahnfahrt durch eine Auen- und Moorlandschaft.

Unser Blogbeitrag

 

6)

...

 

 7)  Moseltal - Weinanbau - Kultur und Natur  ...und auch noch den "Moselsteig"

 Unser Blogbeitrag

 

8) Eifel- bekannt für Vulkane, Maare, Lava, Geysire und noch viel mehr!

Unser Blogbeitrag

 

9)  Ostfrieslandund seine Fehnroute - Kanäle und Moore

 Unser Blogbeitrag

 

10) Schwäbische Alb - Höhlen und mehr!

Unser Blogbeitrag

 

11)  Pietzmoor in der Lüneburger Heide

Unser Blogbeitrag

 

12) Uckermark und der Nikolaus

Unser Blogbeitrag

 

13)  Pfahlbauten am und im Bodensee

Unser Blogbeitrag

 

14) Mittelalterliche Spuren in Sachsen-Anhalt

Unser Blogbeitrag

 

15) Mittelpunkt Deutschlands- Thüringen

Unser Blogbeitrag

 

16) Edelsteinstraße: Hunsrück - Naturpark

Unser Blogbeitrag

 

17) Meck-Pomm: Seenplatte 

Unser Blogbeitrag

 

18) NOK: Radweg am Kanal

Unser Blogbeitrag

 

19) Burgenstraße: Mannheim - Prag

Unser Blogbeitrag

 

20) Limesstraße: vom Rhein bis zur Donau

Unser Blogbeitrag

 

21) Wattenmeer- Mit der Pfedekutsche mittendurch!

Unser Blogbeitrag

 

22) Die Unterwelt im Sauerland/ Attahöhle u.a.

Unser Blogbeitrag

 

23) Saurier um Senckenberg Museum, Frankfurt

Unser Blogbeitrag

 

24) Zoo-und Botanischer Garten in Stuttgart: Wilhelma

Unser Blogbeitrag

 

25) Drachenfels - Zahnradbahn -Panoramablick-Siebengebirge

Unser Blogbeitrag

 

26) Teutoburger Wald: Externsteine & Hermannsdenkmal

Unser Blogbeitrag

 

27) Leuchttürme in Niedersachsen

Unser Blogbeitrag

 

28) Sächsische Schweiz & Elbsandsteingebirge

 

Download: PDF-Prospekte + PDF-Camping + PDF-Elberadweg Link: Mobilisten Stellplätze

Unser Blogbeitrag

 

29) Kletterwald in Aachen und anderswo

Unser Blogbeitrag

 

 

 

 

 



Koordinatensystem der Erde - Umrechnungstabellen für jedermann

Das Gradnetz der Erde ist ein gedachtes, über die Erdkugel gezogenes, Liniennetz. Es besteht aus sich senkrecht schneidenden Breiten- und Längenkreisen und dient der Bestimmung der geographischen Lage und der Orientierung auf der Erde. Es dient als Grundlage für kartographische Abbildungen, als Orientierungshilfe und zur Bestimmung der geographischen Lage eines jeden Punktes auf der Erde. Ganz besonders für Camper/Mobilisten, denn sie erhalten oftmals ihre Zielangaben in Form von sogenannten Koordinaten. Auch wir geben meistens unsere Stellplatzziele mit unseren gespeicherten Koordinaten hier an.  Allerdings haben wir auch die Erfahrung machen müssen, dass manchmal die Koordinaten, trotz genauer Angaben, dann ungewollt falsch ins Navigerät eingegeben wurden und natürlich dann das Ziel absolut in unerreichbarer Weite gerückt war. Und was geschah? Man hatte auf die Schreibweise nicht geachtet und keine Umrechnung vorgenommen. Stattdessen unterstellte man uns, dass unsere Angaben falsch gewesen seien! Nee, waren sie nicht! Um das in Zukunft zu vermeiden, hier unsern Blog-Beitrag dazu!

 

Die Umrechnung mit dem Taschenrechner in Grad, Minuten und Sekunden ist ganz einfach: Die Zahl vor dem Komma ist immer die Gradangabe. Für die Minuten müssen die Nachkommastellen des Breiten- bzw. Längengrads mit dem Faktor „60“ multipliziert werden. Beispiel: „52,93192 Grad“ - 0,93192 x 60 = 55,9152, ergibt 55 Minuten. Für die Sekunden werden jetzt die Nachkommastellen der Minuten mit „60“ multipliziert: 55,9152 Minuten: 0,9152 x 60 = 54,912, ergibt 54,9 Sekunden (auf eine Kommastelle gerundet) Ergebnis: „52 o 55’ 54,9’’.

 "Aber das ist natürlich viel zu kompliziert und zu umständlich!"

Im Internet findet man inzwischen zahlreiche Umrechnungstabellen, die das erheblich vereinfachen. Nachteil: Meistens benötigt man eine Internetverbindung dazu. Wir haben einige Links dazu zusammengestellt, die es wert sind, genannt zu werden!

Wichtig: Dezimalwerte müssen üblicherweise mit einem Punkt - und nicht dem für Europa üblichen Komma - eingegeben werden.

 


http://www.gpskoordinaten.de/gps-koordinaten-konverter

 

Bei diesem Tool kann man Straße und Ort eingeben, bekommt direkt unterschiedliche Koordinatensysteme dazu und sogar auf der Googlekarte die Lage des Punktes angezeigt. Wird eine Angabe verändert, ändern sich automatisch alle übrigen Zahlenwerte ebenfalls. 

 


http://www.mwegner.de/geo/geo-koordinaten/koordinaten-umrechnen.html

 

Bei diesem Formular kann man beliebige  Koordinatenwerte eingeben, die dann simultan auf dem Bildschirm umgerechnet und angezeigt werden. So ist es möglich, in das eigene Navigerät den geforderten Wert bzw. die geforderte Schreibweise richtig einzugeben. (Navigeräte können natürlich auch umrechnen!)


Converter und Routenplaner!

 

 

Link: http://gpso.de/maps/


Umfangreiche Website.Insbesonde für Wanderer!

Eingabe des Ortes, umfangreiche Umrechnungen.

Ausdrucke als PDF möglich!

 

Link: http://www.deine-berge.de/Rechner/Koordinaten/


Adresse eintippen und   Koordinaten finden! Oder auch Standortkoordinaten finden!

 

Link: https://www.laengengrad-breitengrad.de/laengengrad-breitengrad-gps-koordinaten-meiner-position


http://rechneronline.de/geo-koordinaten/

Für Geocaching interessant: Zwischen zwei Punkten kann man die Entfernung bestimmen lassen.

 

 

 

 

Allgemeine Links zum Thema Koordinaten/GPS: 

http://www.wegeundpunkte.de/   Klett-Verlag / Zahlreiche Apps zum Begriff "Koordinaten"

 

 


... ergänzt: Februar 2019:

Klick an: Koordinaten-App
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Schade, es hatte so toll angefangen!

...wir sind traurig. Aber wir waren gut. Sehr gut sogar! (KI-Bilder)
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Trotz Zeitmangel: Ki-Mäuse unterwegs