Fazit unserer Reise "Schatzsuche in Deutschland"

Fazit unserer Schatzsuche-Tour durch weite Teile Deutschlands: 18.6-13.8. 2017

 

Tatsächlich waren wir acht Wochen mit unserem Wohnmobil "Mücke" unterwegs und haben keinen Tag davon bereut. Dazu hat auch das Wetter beigetragen, denn irgendwie haben wir es geschafft, immer dort zu sein, wo Sonne schien, nur wenig oder kein Regen herunter prasselte und auch keine Unwetter waren. Generell haben wir immer auf ausgewählten Stellplätzen gestanden. (PDF-Datei unserer Stellplätze beachten.)  Und unseren mitgeführten PKW konnten wir immer problemlos mit abstellen, meist kostenlos. Und ganz besonders möchten wir erwähnen, dass wir unterwegs Freunde getroffen haben, manchmal geplant, aber oft auch ungeplant. Riesig toll! Die Begegnungen waren schon eine Schatzreise wert! Spaß gemacht hat uns natürlich auch fast täglich, zu überlegen, wo wir etwas Außergewöhnliches oder Bemerkenswertes sehen und finden können. So haben wir viele kleine und große Schätze auf unserer Reise gefunden. Manche zum Anfassen und Mitnehmen, andere  zum Probieren oder nur zum Angucken. 

Wir haben im Norden auf der Insel Fehmarn angefangen, sind dann über Mecklenburg-Vorpommern und der Uckermark bis zum Spreewald gefahren. Dort ließen wir uns zwar ordentlich von den Mücken stechen, aber eine tolle Kahnfahrt auf der Spree hat alles wieder ausgeglichen. Danach haben wir uns aufgemacht nach Dresden, weil wir wieder einmal die Stadt besuchen wollten. (Dagmars Geburtstag dort gefeiert.) Im Anschluss sind wir etwas weiter in den Süden gefahren bis zu dem Örtchen Struppen. Und das war wieder der Hammer für uns. Von einer Höhe aus hatten wir einen wunderschönen Blick auf die Elbe und das dazugehörige Gebirge. Mit dem PKW konnten wir unterwegs wunderschöne Tagestouren machen. Eine Tagestour führte uns allerdings von dort aus als organisierte Busreise bis nach Prag. Eine tolle Stadt. Nur... 37°C waren auch uns zu viel, die wir dort "ertragen" mussten. Trotzdem haben wir viel Sehenswertes in Prag bestaunen  und zusätzlich eine erholsame Moldau-Schifffahrt machen können. Nach 10 Tagen (!) verließen wir Struppen, um uns Richtung Harz zu bewegen, auch, weil wir dort Freunde treffen wollten, die schon lange unseren Besuch erwarteten. (...wenn sie sich  nicht irgendwo auf der Welt aufhalten.) Und da wir in der Nähe von Wolfsburg waren, haben wir die Gelegenheit genutzt,  dort Freunde aus der Studienzeit zu besuchen. Dabei lernten wir dann den Stellplatz in Gifhorn kennen, der uns für ein paar Tage bestens gefiel. Und weil wir so nahe an der Lüneburger Heide waren, haben wir dort eben mal einen Stopp gemacht. Ganz besonders fasziniert hat uns dort nicht nur die Heidelandschaft, sondern auch speziell das Pietzmoor. Superschön! Ja, und dann stand noch ein Termin in Ostfriesland an, weil wir uns dort verabredet hatten, um unserer Mücke eine Schönheitskur zu verabreichen - nach dem Motto: Aus alt macht neu. Nun glänzt wie wieder und strahlt uns an :-)!

Nein, es kam absolut während der gesamten Zeit keine Langeweile auf. Allerdings müssen wir auch sagen, dass wir uns ein ständiges Leben nur  in einem WoMo nicht vorstellen können. Man muss schon erhebliche Abstriche machen, besonders wenn man älter wird. Der Platz/Raum ist eben doch begrenzt. Und manche notwendigen Dinge/Tätigkeiten werden mit der Zeit doch mühsam. Aber wunderschön sind die menschlichen Kontakte unterwegs, die meist unkompliziert und wohltuend sind. Das gefällt uns. Dafür lohnt ein Leben als Mobilist.

Nun planen wir bereits weiter, denn es steht schon das nächste Ziel mit dem WoMo an: Skandinavien steht für das Frühjahr 2018 an und auch eine umfangreiche Süddeutschlandtour im Herbst 2018.  (...vorher eine Flugreise  Herbst 2017 zu den Azoren.)

Nochmal hier für unsere Leser: Danke, dass ihr uns im Internet begleitet habt. Eine  Feedback ist immer wichtig! Deswegen möchten wir den Wunsch äußern, bei unseren weiteren Reisen bitte mehr Blogkommentare oder auch bitte mehr E-Mails mit Feedbacks an uns! DANKE dafür! Fotos findet man in Kürze in unserem Fotobuch "Schatzsuche in Deutschland"  zu unserer Reise. Dagmar und Anni

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Wieder am Niederrhein angekommen!

Cover unseres geplanten Fotobuches "Schatzsuche"
Cover unseres geplanten Fotobuches "Schatzsuche"

Wir sind zurück am Niederrhein. Knappe 4 Stunden waren wir gestern  von Ostfriesland aus unterwegs. Und man staune, wir haben uns unterwegs nicht verloren, lach, dank unserer Walkie Talkie's.

Und was wurde heute gemacht?

Klar, Hausfrauenarbeiten standen an! Das kennt ja jeder, der aus einem längeren Urlaub nach Hause kommt. 

Und was stand ansonsten noch an? Bei der angesammelten Post waren keine "Knöllchen", wie wir schon befürchtet hatten, denn... wir haben viele "Starenkästen" unterwegs gestreift!

Und ansonsten? Wir haben als erstes mal unser Fotobuch "Schatzsuche" angefangen. Ein schriftlicher Rückblick als Fazit folgt aber noch in den nächsten Tagen. Bis dahin sagen wir tschüß.

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Abschied von unseren Lesern... bis zum nächsten Livebericht!

"Das Auge von Europa" (© Travelmaus.de)
"Das Auge von Europa" (© Travelmaus.de)

11.8.2017

Heute hat das mit Uwe, der hier auf unserem Stellplatz unser WoMo "Mücke" äußerlich verschönert, und aus einer "alten Mücke eine neue" macht,  zeitlich nicht  so funktioniert wie wir das erhofft hatten. Er hatte gestern zwar noch einen Entwurf "Weltkugel" gemacht, aber heute war seine Zeit doch eingeschränkt. So haben wir heute früh uns mal an einen eigenen Entwurf gemacht (ja, wir können das doch auch- lach). Und heraus kam ein großes Auge mit  einer kleinen  Kugel, die aber nur Europa zum Mittelpunkt der Welt hat. (Der Kontinent, der von uns mit dem WoMo bereist wird.) Und als Uwe das sah, hat er deutlich abgenickt. Wir hoffen, unsere Leser finden das ebenso. Und morgen klebt dann an einer Seitenwand der "Mücke" das Auge von Europa. Wir freuen uns darauf. (Foto folgt dann.)

 

PDF-Downloads in Vorbereitung:

Möglicherweise werden wir morgen, spätestens übermorgen hier abreisen und nach Hause fahren. Ein Abschlussbericht folgt dann in den nächsten Tagen. Die von uns besuchten Stellplätze sind bekanntlich schon alle gelistet und stehen als PDF-Datei zum Download bereit. Zuhause werden dann alle Fotos gesichtet und natürlich von uns zu einem Fotoalbum zusammengestellt (wie immer). Ebenso wird noch ein eigener PDF-Bericht mit den wichtigsten Reiseinfos von uns verfasst und ebenfalls als Download  später angeboten.

 

Und dann? Ja, dann bereiten wir uns allmählich auf unsere nächste Reise vor, wieder mit dem Ziel "Azoren". Wir haben Flug, Hotels, Miet-PKW und auch Inlandflüge bereits für den Oktober d.J. gebucht und freuen uns schon jetzt darauf. Unsere letzte Azoren-Reise im Januar d.J. hat uns so fasziniert, dass wir  unbedingt diese Inseln wieder sehen wollten.

 

Allen Lesern sagen wir ein DANKESCHÖN für den mehr oder weniger regelmäßigen Besuch unseres Reiseberichtes "Schatzsuche in Deutschland 2017". Wir schreiben nicht nur für uns, sondern auch für reisefreudige Menschen, ganz besonders auch für Mobilisten. Tschüß!

 

12.8.2017: Nachtrag - Unser "Auge von Europa" - "Wir  haben fertig..."
12.8.2017: Nachtrag - Unser "Auge von Europa" - "Wir haben fertig..."

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Man bleibt stehen ... und staunt!

10.8.2017

Es ist wirklich so: Mobilisten/Camper bleiben bei uns stehen und gucken sich intensiv unser Mobil an... , denn es glänzt und strahlt. In wenigen Jahren zählt unsere "Mücke" zu den Oldies, obwohl sie/es nun eigentlich wie ein "junger, frischer Spund" wirkt. Morgen wird noch eine Weltkugel angebracht, und dann ist alles perfekt. Gut gemacht, Uwe!

Heute haben wir natürlich wieder wenig gemacht. Ich war mal wieder ein Lehrling bei Uwe, während Dagmar sich um Haushaltsdinge und  Nachbarpflege kümmerte.  Wir waren mal kurz einkaufen... und das war es auch schon. Bei Lidl wurden heute Regencapes angeboten, ... natürlich vergriffen. Und... wir staunten, als man uns einen Gutschein über 4,95 € übergab, um im Online-Shop diese Regencapes portofrei zu bestellen. Das haben wir umgehend gemacht, in der Hoffnung, dass wir in wenigen Tagen wieder zu Hause sein werden. Und wenn nicht, Egon nimm sie dann eben in Empfang. Das Wetter ist hier sensationell angenehm, kein Regen und vernünftige Temperaturen.

Achja, heute hatten wir nach den letzten "sättigen Tagen" unseren Salat-Tag!!!

Unsere Schatzsuche durch Deutschland endet eigentlich hier, Wir haben unterwegs nette, persönliche Dinge gefunden und kennengelernt, die wir zu unseren Schätzen erklärt haben. Mal waren es materielle Werte, mal waren es immaterielle, gedankliche Werte. Es hat uns auf jeden Fall Spaß gemacht, uns Gedanken über eine Schatzsuche zu machen.

Morgen? Die Erde als Weltkugel am WoMo anbringen. Bei Uwe darf ich wieder Lehrmädchen sein und ihm bei der Arbeit zur Hand gehen.

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Ein Arbeitstag auf dem Stellplatz...

9.8.2017

Heute funktionierte unsere Internetverbindung nicht gerade gut über Tethering. Vermutlich sind unsere Geräte inzwischen auch ein bisschen müde geworden. Aber generell haben/hatten wir keinen Grund in der Vergangenheit, über unsere (kostenlose) Telekom-Verbindung unterwegs  zu klagen!

Aber auch wir sind heute ein bisschen müde. Und das ist ausnahmsweise mal nicht auf die Hitze zu schieben. Nein, wir haben gearbeitet. Uwe hat ja -wie angekündigt- Verschönerungen an unserem Mobil vorgenommen, und ich war der Lehrling, sprich Auszubildende, die alles herbeischaffen musste , lach. Nun weiß ich auch, wie ein Plotter funktioniert. Interessant! Dagmar hatte die Aufsicht, gemäß eines Chefs, lach. Aber es stehen noch weitere Verschönerungen am WoMo an, die morgen folgen. Jedenfalls werden wir am Wochenende nach Hause fahren mit dem Gefühl, eine neue "Mücke" zu fahren, lach,lach.

Wir hatten keine Zeit zu kochen, also  haben wir zu Mittag in der Nähe etwas gegessen; im Bikertreff. Es ist immer wieder erstaunlich, was für Biker angeboten wird. Dagmar entschied sich für Gyros mit einer Sauce Hollandaise. Diese Kombination kannte sie auch noch nicht, war aber sehr angetan davon. Ich aß eine Riesen-Curry-Wurst nach nordischer Art (Bockwurst statt Bratwurst). Na, das hält alles wohl für Tage an. (...was essen wir wohl morgen? Es steht noch eine Pizza an!)

Wir möchten noch an einem Tag eine weitere Tagestour machen, vielleicht bis an die Nordsee? Wir überlegen noch! Morgen dann mehr ...!

Wir grüßen alle unsere Leser, auch die, die wir vorgestern/gestern hier auf dem Platz getroffen haben, lach!


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Regentag an der Sagter Ems

Stellplatz Sagter Ems, Strücklingen -Blockhaus
Stellplatz Sagter Ems, Strücklingen -Blockhaus

8.8.2017

Unsere Reise neigt sich allmählich dem Ende zu. In wenigen Tagen werden wir zuhause sein. Heute war für uns ein leichter Arbeitstag, denn wir haben im und an WoMo kleinere Arbeiten vorgenommen. Uwe hat bereits am Heck neue Folien angebracht, die wieder strahlen (...vor Freude). An der  Front folgt noch die Verschönerung (Mobile Beschriftung).

Dann wollten wir heute Pizza essen, sind aber beim Chinesen gelandet. (Gestern wollten wir Chinesisch essen, sind dann aber beim Biker-Treff angekommen.) Mal sehen, ob wir morgen zu unserer Pizza kommen.

Inzwischen hat uns hier der Regen eingeholt. Wir sind nicht böse deswegen, obwohl wir nun im Womo sitzen müssen statt draußen. Hoffen wir mal, dass Uwe trotzdem seine Verschönerungs-Arbeiten am WoMo in den nächsten Tagen fortsetzen kann.

Wir haben heute nur noch unsere Stellplatz-Liste incl. Koordinaten ergänzt, Stellplätze, die wir während unserer Nord-und Ostdeutschland-Tour angefahren sind. Wir wissen, dass einige unserer Leser daran interessiert sind. Deswegen bieten wir diese Liste  auch in einer PDF-Form an, die jeder downloaden darf. Download hier!

Morgen?  Fotos aufnehmen und veröffentlichen. Faulenzen oder nicht faulenzen...das ist hier die Frage! Jedenfalls bleiben wir hier!

 

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In Ostfriesland angekommen.

Stellplatz Sagter Ems in Strücklingen, Ostfriesland
Stellplatz Sagter Ems in Strücklingen, Ostfriesland

7.8.2017

Wieder früh aufgestanden und abgefahren. Knapp 200 km lagen vor uns bis Strücklingen. Zwischen Sottrum und Oldenburg, über Bremen,  sind wir Autobahn gefahren, meist stockender Verkehr.

Hier in Strücklingen sind wir direkt zum Stellplatz gefahren und trafen hier bereits Bekannte von uns wieder. Auch unseren Uwe, der an unserem WoMo einige äußerliche Verbesserungen vornehmen wird - nach dem Motto: Aus alt mach neu, lach.

Gegen Mittag sind wir in der nahen Bikerkneipe auf die Schnelle essen gewesen, bestellten ein kleines Schnitzel, bekamen aber eine XXL-Portion, gemäß eines Bikers ;-)! Gegen unsere Gewohnheit hatten wir keine Kamera mit, also leider kein Beweisfoto. Heute gibt es also nicht viel zu berichten.  Morgen dann mehr von hier. Das Wetter ist uns heute wieder zu warm, aber morgen soll es ja kühler werden und sogar regnen. 

Vielleicht noch der kurze Hinweis: CHIP hat aktuell 15 Stundenpläne von uns gelistet und zum Download angeboten. Freut uns!

 

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Lüneburger Heide: Heidegarten & Pietzmoor

Pietzmoor, Schneverdingen, Lüneburger Heide
Pietzmoor, Schneverdingen, Lüneburger Heide

6.8.2017

Ein wunderschöner Tag geht allmählich zu Ende.  Gegen 9 Uhr sind wir in der Frühe in Gifhorn losgefahren. Wir sind über Celle und Soltau sehr schöne Bundesstraßen  bis Heber/Schneverdingen gefahren (>100 km) und kamen gegen 11 Uhr hier  an. Auf dem Stellplatz Wohnmobilpark (16€/Nacht - N53°04'11.6" E009°51'51.9") angekommen, meldeten wir uns umgehend an, denn wir wollten direkt in die Heide bzw. ins Moor. Und so haben wir uns (ungewollt) auf einem der 5 Komfortplätze gestellt. Komfort bedeutet in unserem Fall: Platz mit Hecken umgeben, Trinkwasser am Platz, aber Strom ist hier kostenpflichtig (relativ teuer). Auf dem üblichen Platz ist der Strom inclusive. Auch WLan ist vorhanden. Der Platz gehört zu der Gruppe "TopPlatz". (Alternativer Stellplatz: Südsee-Camp in Wietzendorf). Den PKW haben wir am Eingang des Campinplatzes geparkt. Das Wetter ist angenehm, die richtigen Temperaturen, um in die Heide zu gehen. Kurz hatten wir noch überlegt, ob wir in Undeloh in einem bestimmten Restaurant zu Mittag essen sollten, aber die 30 km bis dort waren uns dann doch zu weit. Also fuhren wir Schneverdingen hinein bis zum Heidegarten (N53°07'45.6" E009°47'52.3"). Dort ist ein Schäferhof, der Snacks anbietet und einen Zugang zu einer schönen Heide-und Waldlandschaft bietet. Ganzjährig schön anzusehen! (Link: Heideblütenbarometer!) Wir gönnten uns Kartoffelsalat mit 'ner kleinen Wurscht!

Von da aus fuhren wir dann (per PKW natürlich) zum Pietzmoor (N53°06'12.7" E009°49'08.3"). Erst im letzten Jahr waren wir dort und haben unseren Rundweg von 4,5 km gemacht. Eine wunderschöne Strecke, die keiner verpassen sollte, wenn er hier in der Lüneburger Heide ist. Wir waren wieder einmal begeistert und hätten Stunden dort verbringen können. Heute waren relativ viele Menschen unterwegs, teilweise auch mit den Fahrrädern. Nach unserer Wanderung kehrten wir in dem nahen Schäferhof (Hotel & Restaurant) ein, um unseren Kaffee zu trinken und ausnahmsweise auch mal ein Stückchen Kuchen dazu, hm :-). Mein Stück Stachelbeer-Baiser-Kuchen ist wohl der "verschlungene" Schatz von heute.

Nach 16 Uhr waren wir zurück im Wohnmobil und... nun gucken wir TV: EM-Frauenfußball-Finale. Wir drücken die Daumen für die Niederlande. Morgen? Auf zu den Ostfriesen. Wir können es kaum erwarten, lach!

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Schokolade in der Flasche?

Unser gesehener Schatz: Schokolade in der Flasche
Unser gesehener Schatz: Schokolade in der Flasche

5.8.2017

Was für ein Tag. Lange geschlafen, heute aber nicht gefrühstückt, stattdessen beim Griechen früh sehr gut zu Mittag gegessen, kurzen Bummel durch die Geschäfte von Gifhorn gemacht, ... und da sahen wir sie: Schokolade in Flaschen (mit ein bisschen Alkohol von 15%). Das mussten wir fotografieren und für die Nachwelt festhalten. Das ist doch als Titel eines Tagesschatzes wert! Nein, nix gekauft- zu viele Kalorien, lach! Aber gekauft haben wir trotzdem 'ne Flasche ... "Ochsenschluck" ... im Hinblick auf unsere Weiterfahrt in den westlichen Norden Deutschlands. (Freunde hatten uns diesen Kräuterlikör vor Zeiten schon näher gebracht.)  Und was steht auf dem Etikett? "...nach ostfriesischem Originalrezept empfehlen wir bei: Lahmheit bei der Wattwanderung, Seehundbiß und Möwenschiß, Schafsbockreiten und Deichwanderungen, Hallig- und Inselkoller, Sturmflut und Landunter."  Und da wir bekanntlich immer Vorsorge betreiben, mussten wir hier zugreifen. Und das war auch gut so, denn... am Nachmittag standen unerwartet Norma und Peter vor unserer WoMo-Tür! Damit hatten wir absolut nicht gerechnet. Die Überraschung ist voll gelungen!  Wir glaubten sie an der norddeutschen Küste, aber sie sind auf dem Weg nach Süddeutschland ...und kamen zufällig hier vorbei, lach. Und so wurde unser Ochsenschluck als Willkommensdrink eingesetzt und begutachtet.  Trotzdem trennen sich hier morgen wieder unsere Wege. Sie fahren in den Süden, während wir uns über die Lüneburger Heide bis nach Ostfriesland orientieren.

Das Wetter ist inzwischen abgekühlt und für uns viel erträglicher.  Morgen geht es bis in die Lüneburger Heide, dann noch bis Strücklingen in Ostfriesland (Schönheitsverbesserung am WoMo) bei Uwe. Wir hoffen noch, die Hafenmeisterin von Barßel, Monika, zu treffen. Und dann geht es nächste Woche  in einem Ruck wieder nach Hause.

 


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Allerwelle und La Cafeteria ... und natürlich Treffen mit unseren Freunden in Wolfsburg

Schulferien sind in einigen Bundesländern bald zu Ende: Unser Stundenplan-Schatz für unsere Kids. Infos unter  Downloads
Schulferien sind in einigen Bundesländern bald zu Ende: Unser Stundenplan-Schatz für unsere Kids. Infos unter Downloads

4.8.2017

Heute vierteln wir unseren Tag:

1. Hier in Niedersachsen geht die Schulferienzeit zu Ende, und Kids benötigen unbedingt Stundenpläne. Wir haben heute früh noch einen neuen Freeware-Stundenplan für Kids entworfen, der am PC mit persönlichen Texten am PC ausgefüllt werden kann. UNSER Schatz heute für Kids! Infos/Download hier.

 

2. Heute früh sind wir auch ins nahe Schwimmbad "Allerwelle" gegangen, um unsere Knochen und Muskeln mal zu lockern und alles mal zu dehnen. DAS tat mal wieder richtig gut! Ein wunderschönes Bad. Wir haben uns eine Stunde im sogenannten Therapiebad (Innenbad) aufgehalten mit vielen Düsen und anderen Raffinessen. Herrlich! 

 

3. Gegen Mittag wollten wir einkaufen und mal irgendwo einen guten Happen essen statt selbst zu kochen. Keiner wird uns glauben, dass unser Navi Gamin uns da einen wirklich guten Tipp gegeben hat: La Cafeteria. ( N52°28'36.3" E010°32'33.6") Als wir dort ankamen, sahen wir, dass das Lokal griechisch orientiert war und viele, viele Menschen dort einkehrten. Eine vielversprechende Speisekarte incl. Mittagskarte. Wir bestellten unsere griechischen Lieblingsgerichte und... waren sehr angetan davon. Und als Abschluss gab es einen "roten Ouzo" UND für jeden zwei Lollies! Da müssen wir unbedingt wieder hin. (Nicht wegen des Ouzos...!)

4. Von dort aus fuhren wir dann bis Wolfsburg, knappe 20 km entfernt, zu Ulla und Horst. Ach, tat das gut, mal wieder "alte Freunde aus früheren Zeiten" zu sehen und mit ihnen einige Stunden zu verbringen. Wir haben miteinander geplaudert, erzählt, gelacht und noch mehr gelacht. Entspannter kann eine Begegnung gar nicht sein. Wir hoffen nun, dass sie bald den Weg an den Niederrhein finden!

Morgen? Wir bleiben noch hier auf dem Stellplatz in Gifhorn.

 


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Ruhetag in Gifhorn am Schwimmbad

Stellplatz am Schwimmbad Allerwelle
Stellplatz am Schwimmbad Allerwelle

3.8.2017

Es ist später Nachmittag und allmählich füllt sich hier in Gifhorn auch der Stellplatz. Die Temperaturen sind für uns immer noch mit 26°C zu hoch. Heute haben wir einen Ruhetag eingelegt und ihn auch genossen. Morgen früh gehen wir nebenan ins Schwimmbad und toben uns dann dort  "altersgemäß" aus. Am Nachmittag treffen wir uns dann mit Ulla und Horst in Wolfsburg. Wir freuen uns darauf.

Ansonsten haben wir heute zwar ein  bisschen Hausputz gehalten, ein bisschen gekocht, ....und die Ruhe genossen. Generell ist es aber so, dass wir allmählich den Drang verspüren, wieder nach Hause zukommen, denn auch ein Wohnmobil wird für uns mit der Zeit zu klein. 

Aber was passiert, wenn man zuviel Ruhe hat? Klar doch! Man macht Pläne. Und unser neuer Plan steht! Die Azoren müssen wieder einmal dran glauben, ;-)! Mehr Infos verraten wir aber später, wenn alles unter Dach und Fach ist. Vorweg nur: Es stehen drei Inseln der Azoren  im Oktober an mit Flug, Hotels und Leih-PKW. Und überall viel Weite und Natur! Toll!

Heute haben wir unsere Stellplatzliste dieser Reise ergänzt (Nach unserer Rückkehr als PDF-Datei zum Download).

Morgen? Treffen mit Ulla und Horst in Wolfsburg. 


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Weiterfahrt über Wolfsburg bis nach Gifhorn

Stellplatz in Gifhorn, ca. 20 km entfernt von Wolfsburg.
Stellplatz in Gifhorn, ca. 20 km entfernt von Wolfsburg.

2.8.2017

Das war vielleicht ein verrückter Tag heute. Für ca. 120 bzw. 150 Kilometer haben wir doch tatsächlich fast 6 Stunden gebraucht. Auch wenn man mal eine kurze Mittagspause abrechnet, so ist das nicht mehr normal. Nein, das hat nichts mit unserem jugendlichen Alter zu tun, lach! Schuld haben natürlich immer die anderen ;-). In diesem Falle, die vielen Millionen Autofahrer, die unterwegs sind und alles blockieren, und die total "verbauten" Straßen und auch die fehlenden Autobahnen an den für uns so wichtigen Stellen, lach. Das allergrößte Chaos herrschte heute allerdings in Wolfsburg.

Wir wollten zum Stellplatz auf dem Campingplatz "am Allersee". Na, wo liegt der denn? Klar, wir hatten doch Koordinaten! Aber - wie so oft - waren die absolut falsch!!! Da blieb dann noch der bekannte Stellplatz in der Autostadt. Wir waren mit der Nase dran. Oh, Millionen Autos unterwegs. Man wurde sozusagen "geführt gefahren"! Nein, da ging gar nichts mehr. Ist heute hier vielleicht noch ein Fußballspiel ? Ja, ist! Also fuhren wir weiter bis Gifhorn, in der Hoffnung, einen freien Stellplatz noch zu bekommen am Schwimmbad. Ja, hat funktioniert! Wir haben einen Platz ( 5€ + Stromgebühren) mit Strom und möglichen TV-Empfang. Und unseren PKW haben wir in Sichtweite kostenlos auf dem großen Parkplatz stehen. Alles optimal.

Nur..., ich weiß nicht wie es passiert ist, am Parkautomaten für die Wohnmobile habe ich wohl vor Begeisterung gleich zwei Tageskarten gewählt mit der EC-Karte. Naja, kriegen wir auch geregelt. Die doppelte Karte lassen wir einfach für den morgigen Tag anrechnen. Klären wir noch! Nun haben wir beschlossen, hier noch einen oder auch zwei Tag/e zu bleiben, evtl. morgen ins Schwimmbad zu gehen und uns endlich mal zu erholen, lach. Unseren verabredeten Besuch in Wolfsburg erledigen wir jetzt mit dem PKW von hier aus. Und danach? Ab in den Norden! Ein oder zwei Nächte noch in der Lüneburger Heide, dann aber Richtung Ostfriesland. Die Ostfriesen haben uns lange nicht mehr gesehen. Nix wie hin...!

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Wir sind auf dem Weg in den Harz

Unser CP-Stellplatz in Bad Lauterberg (eine Nacht))
Unser CP-Stellplatz in Bad Lauterberg (eine Nacht))

1.8.2017

Das war für uns heute ein langer Fahrtag. Von der Sächsischen Schweiz bis zum Harz sind es zwar nur 300-400 km, je nach Fahrstrecke, aber bei dem Verkehr doch anstrengend, zumal wir uns unterwegs mit WoMo und PKW nicht verlieren wollten. Wir sind bis Halle über die Autobahnen gefahren, dann aber nur noch über Bundesstraßen, auch, um mehr von der Landschaft sehen zu können. Und dann fing das Elend an. Kurvenreiche Strecken ...und nur noch LKW's unterwegs. In solchen Momenten wünschen wir uns immer die  verkehrsarmen Gebiete in anderen Ländern. 

Gegen 16 Uhr kamen wir dann nach zwei Unterbrechungen

(kleiner Snack unterwegs und auch mal eine große Eisportion) hier in Bad Lauterberg an. Von Inge und Robert wurden wir schon erwartet. Lange hatten wir uns nicht mehr gesehen und die Wiedersehensfreude war groß. (Sie sind ja ständig irgendwo in der Welt unterwegs.) Als erstes organisierten wir dann einen nahen Stellplatz für uns. Das war dann am Campingplatz Wiesenbeker Teich. Und am Abend gingen wir gemeinsam essen beim Belgier in Bad Lauterberg. Das Lokal ist besonders bekannt wegen seiner (Knoblauch-) Schnitzel. Ja, das Essen war reichlich und wirklich gut. Den Rest des Tages verbrachten wir dann gemeinsam bei den beiden... und frischten wieder unsere gemeinsamen Erinnerungen auf. Die Nacht haben wir ruhig und erholsam auf dem kleinen Stellplatz (13 € incl. Strom) vor dem genannten Campingplatz verbracht. Inzwischen hatte es sich doch abgekühlt und die Temperaturen werden für uns wieder erträglicher.  Aber insgesamt ist der Harz zurzeit von den Unwetterkatastrophen schlimm getroffen. Zu einem anderen Zeitpunkt werden wir hier gerne mehr Zeit verbringen, um auch hier die Sehenswürdigkeiten alle zu erkunden.

Morgen? Weiterfahrt bis in die Nähe von Wolfsburg.


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Dagmar's Geburtstag in Dresden gefeiert!

Dagmar und Rosmarie, Dresden 2017
Dagmar und Rosmarie, Dresden 2017

31.7.2017

Ein geruhsamer Geburtstag, der allerdings für Dagmar schon um 5 Uhr früh begann, denn als Frühaufsteher  erreichten sie bereits die ersten Glückwünsche per Mail aus Kanada von Marianne und Heinz. Bevor ich dann als Spätaufsteher gratulieren konnte, war ich schon schon eine unter vielen, lach. Das gemeinsame Frühstück im WoMo war dann bescheiden, weil wir ja mit Rosmarie, eine ganz liebe Bekannte Dagmar's aus der sogenannten "Wendezeit", in Dresden verabredet waren.  Wir fuhren anschließend nach Dresden, holten Rosmarie ab und gingen ins nahe hOMAge-Restaurant essen. Es war wieder eine Freude, uns nach langer Zeit wieder zu sehen und "ein Schwätzchen" zu halten. Nach 15 Uhr fuhren wir dann wieder zurück  zum Stellplatz in Struppen, und lassen den Geburtstag langsam ausklingen  und "genießen" dabei wieder die Hitze ;-)! Wieder über 30° C im Mobil!

Schatz  des Tages?  Im Restaurant haben wir einen Meckerkasten gefunden! Aber wir hatten nichts zu meckern!

 

Morgen geht es weiter. Unser Ziel ist der Harz (ca. 350 km). Dort sind wir mit unseren Freunden Inge und Robert verabredet.  Da sie zurzeit "mal zuhause" sind, nutzen wir die Gelegenheit, sie zu besuchen. Vom Harz aus möchten wir danach über Wolfsburg und der Lüneburger Heide noch nach Ostfriesland fahren. In Wolfsburg besuchen wir ebenfalls Freunde. Wir sehen Ulla und Horst zwar selten, aber jede Begegnung ist wieder wie in alten Zeiten. Unser letztes Ziel unserer Reise ist dann ein Stellplatz in / bei Ostfriesland. Die Hafenmeisterin Monika erwartet uns hoffentlich in Barßel. (Alternative: Strücklingen) Vielleicht können wir eine kleine Schönheits-Reparatur am WoMo vor Ort ausführen lassen.

Und dann...? Dann sind wir wohl Mitte August wieder am Niederrhein.


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Millionen Touristen in Prag bei 37°C

...wir mitten drin in Prag!
...wir mitten drin in Prag!

30.7.2017

Ein toller Tag... aber für uns viel zu heiß. Temperaturen  in Prag  über 35°C sind auch uns zu viel. Aber wieder einmal der Reihe nach.

Um 7:30 wurden wir in Pirna abgeholt, dann ging es über die Autobahn bis nach Prag. Eine glatte, gute Strecke zu fahren. Wir benötigen incl. einer kurzen Kaffeepause ca. 2 Stunden. Vor Ort erkundeten wir dann die Altstadt zu Fuß mit einem Guide. Womit wir nicht so extrem gerechnet hatten, war, dass die Stadt total mit (asiatischen) Touristen überfüllt war. Das war auch ein großer Nachteil für unsere Gruppe. Wir wurden als Gruppe weit auseinander gezogen und... schließlich verloren wir drei ältere Damen, die den Anschluss nicht mehr bekamen. (Nein, wir waren  nicht dabei, lach!) Und leider war unser Guide nicht so flexibel, das Tempo zu ändern, da er sein Programm unbedingt durchziehen wollte. Und trotzdem haben wir nicht alles sehen können, wie angeboten.

Dagmar und ich hatten ebenfalls große Mühe zu gehen, zu gucken und auch noch zu fotografieren. Und leider hatten wir unterwegs kaum Zeit, auch mal ein Eis zu essen oder einen kleinen Einkauf zu tätigen. Man vertröstete uns auf später, wenn wir 1,5 Stunden für eigene Unternehmungen Zeit hätten. Doch dazu kam es nicht, denn nach dem Fußmarsch und der Schifffahrt UND der Hitze waren auch wir fertig.

Und so kam ich nicht zu meinem Schatz, den ich mir ausgesucht hatte als Schatz des Tages: eine russische Babuschka-Holzuppe mit dem Motiv der Minions. Schade. Ich hatte sie unterwegs zwar gesehen, aber aus Zeitgründen nicht kaufen können.

Nach 2,5 Stunden waren wir dann am Schiff, die vermissten Damen hatten auch irgendwie den Weg bis dort gefunden,  und dann wurde es geruhsamer. Eine lohnende Schiffs-Tour, viele Brücken unterquert, das Mittagsbuffet genossen, aber wieder unter der Hitze gelitten. Ich weiß nicht, zu welcher Jahreszeit es sinnvoll ist, Prag zu besuchen. Wahrscheinlich ist die Stadt immer gerammelt voll.

Gesehen haben wir Vieles ...meist im Schnellverfahren. Privat hätten wir uns viel mehr Zeit genommen. Aber wir hoffen, zu einem späteren Zeitpunkt wieder einmal Prag zu besuchen, dann total in Eigenregie. Gesehen haben muss man: die Burganlage aus dem 9. Jahrhundert (Kontrollen am Eingang!) , den Veitsdom (waren leider nicht innen!), das Rathaus mit der Sonnenuhr (nicht geschafft), die berühmte Karlsbrücke (tausende Menschen...!), das Goldene Gäßchen (nicht gesehen), den Jüdischen Friedhof (keine Zeit mehr...), ... und natürlich auch unserer unserer Sicht eine Schiffstour auf der Moldau (wirklich schön!).

Wir haben uns bis zur Abfahrt um 16:30 Uhr nur noch im nahen Interconti-Hotel verkrochen, um an einer funktionierenden Klimaanlage zu sitzen, eine kostenlose und angemessene Toilette zu benutzen, und ... uns nur noch von den Strapazen des Tages zu erholen. Gegen 19 Uhr waren wir dann wieder in Pirna angekommen. Mit dem PkW fuhren wir dann nur noch zu unserem Stellplatz in Struppen, wo wir im Wohnmobil bei mehr als  38° C erwartet wurden. Die Hitze ging also weiter. 

 

Morgen: Date in Dresden mit Rosmarie. Dagmar's Geburtstag.


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Unser Lamm in der Pfanne

Heute gab es Lamm an Pasta bei uns...!
Heute gab es Lamm an Pasta bei uns...!

29.7.2017

Wie angekündigt, gab es heute bei uns Lamm. Wir haben das Lamm in die Pfanne gelegt, angebraten, garen lassen und mit unseren speziellen Stiftnudeln mit Champions verspeist. Es blieb kein Rest übrig!  Und nun haben wir den Eindruck, weitere Lämmer warten darauf, ebenfalls von uns verarbeitet zu werden. Da werden wir uns wohl dranhalten müssen...;-)!

 

So, morgen geht es, ebenfalls wie angekündigt,  mit uns nach Prag. Es wird wohl dort sehr heiß werden. Der Wetterbericht sagt uns Temperaturen über 30°C voraus. Nix für uns. Wir hoffen, dass der Bus eine funktionierende Klimaanlage hat, und auch, dass die Temperaturen während der Schifffahrt auf der Moldau erträglich sein werden. Früh gegen 7:30 Uhr werden wir in Pirna am Busbahnhof abgeholt, unsere Rückkehr wird voraussichtlich erst nach 20 Uhr sein. Morgen also kein oder sehr später Tagesbericht. Unsere Erwartungen an Prag sind sehr groß. Vor vielen Jahren waren wir dort, allerdings nur auf einer Durchfahrt. Laut Busprospekt werden wir bei unserer Stadtführung u.a. die Karlsbrücke, den Altstädter Ring, das Jüdische Viertel und das Burgviertel Hradschin sehen. Wir freuen uns darauf und hoffen, viel Schönes in der Stadt zu sehen.

 

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Wir haben (endlich) nachgedacht und uns entschieden :-).

Unser heutiger Schatz: Trabbi - gesehen, gekauft und eingepackt.
Unser heutiger Schatz: Trabbi - gesehen, gekauft und eingepackt.

28.7.2017

Heute gibt es nicht viel zu berichten. Aus unserer Pizza wurde heute nichts, weil wir vom Frühstück (unsere tollen Körnerbrötchen haben es in sich!) noch übermäßig gesättigt waren und auf Pizza keinen Appetit mehr hatten. Wir waren zwar in Pirna einkaufen, aber nur lebensnotwendige Kleinigkeiten. Dazu zählten u.a. auch Lamm-Filets, die wir sahen und besonders mögen. Morgen gibt es hier bei uns Lamm!!! Vielleicht gegrillt?! Wenn es trocken  bleibt...!

Und nebenbei haben wir dann auch einen Trabbi gekauft. Wie immer erklären wir unseren Einkauf zum Schatz des Tages. Ich konnte nicht widerstehen. Unterwegs sehen wir immer wieder lustige und fahrbereite Trabanten, die immer noch auf den Straßen zu sehen sind.

Aber wir haben heute tatsächlich eine Entscheidung getroffen. Schon in Dresden hatten wir ernsthaft überlegt, eine organisierte Tour nach Prag zu machen. Aber irgendwie kam es dann doch nicht dazu. Aber heute sahen wir einen Prospekt, der genau unsere Vorstellungen für eine Tagestour anzeigte. Nun geht es am Sonntag per Bus von Pirna aus nach Prag, machen dort eine Stadtbesichtigung und auch noch eine Schiffstour über die Moldau incl. Mittagessen (46€/Person). Dann wieder per Bus zurück. Es ist sozusagen Dagmars vorzeitiges Geburtstagsgeschenk. Gut so. Endlich ein Geschenk für sie gefunden, lach.

Morgen? Morgen freuen wir uns auf Prag- :-)!

 

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Heißer Tipp: Schmilkaer Mühle a.d. tschechischen Grenze

Schmilkaer Mühle, zwischen Bad Schandau und der  tschechischen Grenze an der B172
Schmilkaer Mühle, zwischen Bad Schandau und der tschechischen Grenze an der B172

27.7.2017

Das ist/war ein super, fantastischer, hervorragender Tipp von Rosi. Dafür ein ganz dickes Dankeschön von uns, denn wir haben den Vorschlag heute früh postwendend umgesetzt!

Schon kurz nach 10 Uhr sind wir zur Schmilkaer Mühle losgefahren, Richtung Bad Schandau, die weniger als 20 km von hier, Struppen, entfernt ist. Sie liegt an der B172, kurz vor der tschechischen Grenze. Neugierig sind wir mit dem PKW bis  zur Mühle gefahren, ein sehr enges Sträßchen, unterquerten dabei sogar zwei Hausdurchgänge und... befuhren mal eben auch den bekannten Wanderweg "Malerweg"! Aber an "parken" war natürlich nicht zu denken, absolut kein Platz, dafür mussten wir dann doch den offiziellen Parkplatz (Koordinaten: xxx) im kleinen Ort nehmen. Haben wir gemacht. Danach ging es zu Fuß bis zur Mühle, um alles genau zu sehen. Schon der Zugang war urig und ungewöhnlich. Die Schmilkaer Mühle ist schon etwas Besonderes. Die restaurierte Mühle (seit 2005 wieder eröffnet.) mahlt Mehl für den gegenüberliegenden (Bio)Bäcker, der wagenrädergroße Kuchen backt. Wer Zeit mitbringt, sollte auf jeden Fall die tägliche, kostenlose Führung um 12 Uhr mitmachen und das Traditionshandwerk live erleben. Aber nicht nur Mehl wird gemahlen, auch Bier wird gebraut.  Seit 2015 wird hier ein feines BIO-Bier hergestellt, ungefiltert und unpasteurisiert: das Helle, das Dunkle und das Bernstein. Alles naturbelassene Vollbiere! Als Niederrheiner mussten wir selbstverständlich die Sorten testen. Und  nun? Es gibt ab heute einen weiteren Schatz in unserer Kiste: Eine Flasche Bernsteiner Bier. Zum Bier genehmigten wir uns dort ein zweites Frühstück  mit 'ner Bratwurst und ne Scheibe Brot. Man kann sogar im verwinkelten Hotel Zimmer mieten und total "ökologisch" übernachten. Ein ungewöhnlicher Ort mit sehr freundlichen Menschen. Wir waren absolut begeistert.

Unser Ziel für heute war erreicht. Wir kehrten um. Und es setzte tropfenweise der Regen ein. Vor unserem Hotel WoMo-"Mücke" wollten wir unseren Nachmittagskaffee trinken, aber der Regen hinderte uns daran. Eigentlich wollten wir einen kleine Wäsche machen. Aber der Regen...! So verbringen wir den Rest des Tages mit  Nachdenken. Da stört kein Regen. Nachgedacht haben wir auch über einen weiteren Vorschlag: Lieferservice diverser Pizzaanbieter. Ist aber hier nicht. Struppen liegt außerhalb dessen! Keine Sorge, wir verhungern nicht! Während Dagmar einen kleinen, fast lautlosen verspäteten  Mittagsschlaf hält, werde ich mal den Kühlschrank aufsuchen. Da gibt es bestimmt noch Schätze...!

Morgen? Vielleicht gibt es noch weitere Vorschläge? Ansonsten habe ich da ein Besucherbergwerk  im Auge.


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Zu Fuß durch Dresden ... & Neues Grüne Gewölbe

Dresden, Altstadt
Dresden, Altstadt

26.7.2017

Deutschland läuft über vom Regen, insbesondere ist auch der Harz "abgesoffen". (Möchten wir doch noch hin...!)  Nur wir hier in Sachsen sind bisher noch verschont. Hat wohl seinen Grund; vielleicht möchte der Wettergott uns was Gutes antun. 

Heute sind wir also bei Trockenheit nach Dresden gefahren, um u.a. das Neue Grüne Gewölbe  (1.000 ausgesuchte Meisterwerke der Schatzkunst) zu besuchen (12€/Person).  Um das Historische Grüne Gewölbe (Schatzkammer von August dem Starken (1670-1733) besichtigen zu können, muss man sich vorher anmelden, denn es wird nur eine begrenzte Besucherzahl täglich dort eingelassen - Holen wir beim nächsten Besuch von Dresden nach!!!! Was wir im Neuen Grünen Gewölbe sehen durften, hat uns total begeistert! Faszinierende Kunstgegenstände aus Gold, Silber, Emaille und Edelsteinen, aus Elfenbein, Perlmutter, Kokosnüssen und Straußeneiern.Fantastisch!

Vorher hatten wir natürlich einen kräftigen Blick auf die Innenstadt und natürlich auf die Frauenkirche geworfen. Die Kirche wurde während des zweiten Weltkrieges zerstört. Dank der Initiative von Bürgern wurde der Wiederaufbau der Kirche verwirklicht. Über 11 Jahre hinweg wurde die Kirche Stück für Stück wieder aufgebaut – getreu den Vorgaben George Bährs und unter weitestgehender Verwendung historischer Materialien. Am 30. Oktober 2005 wurde der Wiederaufbau durch die festliche Weihe der Kirche abgeschlossen. Wir haben die Trümmer 1990 noch sehen können und staunen über die geleistete Arbeit, die die Frauenkirche wieder "zum Leben erweckt hat".

Erwähnen müssen wir natürlich auch den sogenannten Fürstenzug, das überlebensgroße Wandbild eines Fürstenzuges.

Und wir haben noch einen kurzen Abstecher in eine Schokoladenmanufaktur machen können. Ich habe mir einen Milchshake mit Eis aus weißer Schokolade bestellt, Dagmar einen super leckeren Cappuccino. Da hätten wir länger bleiben und alles probieren können. Haben wir aber nicht. Unser Parkticket lief nämlich am Elbeufer/Terrassenufer ab. (Übrigens: Tagesticket kostet dort 6 €, aber beim Wählen MUSS man vorher eine gelbe Taste drücken!!!!!) Aber wir haben eine Seltenheit im Schokoladenladen entdeckt, die wir spontan zu unserem Tagesschatz erklärten: Schokoladenbier mit 6% Alkoholgehalt. Flasche gekauft, eingepackt, ... aber noch nicht probiert.

Dann ging es also wieder  "nach Hause", unser inzwischen lieb gewordener Stellplatz in Struppen, der uns heute früh spitzenmäßige frische Körnerbrötchen lieferte. (Morgen wieder!!!). Aber jetzt regnet es doch mehr als erwartet. Aber wir bleiben trotzdem hier. Und morgen? Dann macht mal Vorschläge. Wir sind für morgen sehr flexibel!

 


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Mit dem PKW über den Elberadweg bei Königstein

Radweg an der Elbe - bei Königstein
Radweg an der Elbe - bei Königstein

25.7.2017

Das kann auch nur uns passieren! Nichtsahnend fuhren wir vor Mittag mit dem PKW los, um uns in Königstein die Festung anzusehen. Wir wollten eine Nebenstrecke nehmen, die wir natürlich nicht kannten. Aber jetzt kennen wir sie,lach!

Von Ferne hatten wir einen wunderschönen Blick auf die Festung Königstein. Und wir kamen immer der Elbe näher. Die Straße wurde immer enger, aber das mögen wir ja. Und die Radfahrer wurden immer mehr. Eigentlich störten wir. Aber da kein Verbotsschild da war, fuhren wir bis Königstein weiter. Und am Schluss bemerkten wir, dass wir mit dem Auto über den berühmten Elberadweg gefahren sind. ... würden wir jederzeit wieder machen.

Dann ging es Richtung Festung ; bis zu einem Parkhaus/Parkplatz (teuer!) - und dahinter ein Landhaus "Neue Schänke" mit einem eigenen Parkplatz. Dort kehrten wir natürlich direkt ein und ließen uns verwöhnen.  Und von der tollen Knoblauchsuppe werde ich in Jahren noch träumen. (Ich denke, da werden wir bald wieder einkehren...!) Kurz dabei sahen wir auf einem großen Scheunengebäude eine hübsche Sonnenuhr, die wir heute zum Schatz des Tages erklären. Unweit vom Gasthaus sahen wir auch diese bekannten bunten Bähnchen stehen, die die Besucher bis zur Festung Königstein hochfahren. Wir durften unseren PKW auf dem Gasthaus-Parkplatz stehen lassen und fuhren dann mit einem von ihnen hoch (4 € hin und rück/Pers.). 

Nach wenigen Minuten schon kamen wir oben am Eingang der Festung an. Aber wir haben sie nicht betreten, denn der Eintrittspreis von 10 €/Pers. (mit oder ohne Aufzug) erschien uns einfach zu hoch. Wir denken, man kann auch von außen schon die Mächtigkeit der Festung erfassen und muss nicht das ganze Gelände abgehen, auch wenn die Festung Königstein ein einzigartiger Zeuge europäischer Festungsbaukunst ist. "Über 800 Jahre Geschichte haben diese Wehranlage zu einem eindrucksvollen Ensemble von Bauwerken der Spätgotik, der Renaissance, des Barock und des 19. Jahrhunderts werden lassen."

Dann führte uns unser Weg nur noch zurück zum Stellplatz in Struppen, diesmal aber nicht über den Elberadweg, lach.

Morgen? Wir überlegen, falls es nicht regnet, morgen nochmal nach Dresden (~25 km) in die Altstadt zu fahren, auch um das "Grüne Gewölbe" zu besichtigen. Heute gucken wir nur noch im TV Damenfußball Deutschland -Russland.


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