Dunkle Wolken, tanzender Atlantik... und der Pico hat sich verdrückt!

... der besondere Blick!
... der besondere Blick!

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Heute früh hat es geregnet. Also nix mit Pico-Auffahrt, auch nix mit einer Fähre zur Nachbarinsel Faial. Stattdessen sind wir an der Nordküste der Insel entlang gefahren, um zu sehen, wie die Wellen tanzen. Wir haben schon bedeutend attraktivere Wellen hier gesehen. Heute waren es nur kleine Ableger von dem, was wir uns bei so einem Wetter gewünscht hätten. Aber wir haben wieder einmal festgestellt, dass hier wirklich viele verschiedene Jahreszeiten innerhalb von wenigen Stunden zu erleben sind. Gestern war Sommerzeit, heute dann mehr Herbststimmung. Aber kühl ist es nicht, manchmal aber windig.

Für unsere insgesamt 30 km lange (Hin-und Rück-) Strecke, haben wir über drei Stunden gebraucht. Es gibt immer so viel zu sehen, dass man kaum von der Stelle kommt. Ich glaube, manche Fußwanderer sind zielstrebiger am Ziel als wir ;-)! Und uns fasziniert immer wieder die Vulkanlandschaft - erst recht am Meer. Unterwegs haben uns heute auch besonders die Wohnformen an der Küste interessiert. Die meisten Häuser sind mit Lavasteinen erbaut. Allerdings waren die wenigsten zurzeit davon bewohnt.

Vom Pico war heute weit und breit absolut nichts zu sehen. Er hat sich in einer Wolkendecke eingehüllt. So einen wunderschönen (Wetter-) Tag wie gestern erlebt man hier auf der Insel nicht immer.

Schön war/ist wieder einmal, dass wir zu einer "touristenarmen" Zeit hier auf der Insel sind. Es gibt sie zwar, aber sie fallen kaum ins Gewicht. Auch unser Hotel ist nur spärlich belegt. Dafür behindern wir oftmals auf unseren Touren die einheimischen Landarbeiter, weil die Straßen, die wir nutzen, immer so schmal und kurvenreich sind.

Am frühen Nachmittag sind wir dann  in die nahe (grüne) Snackbar gegangen, um eine Kleinigkeit zu essen. Heute entschieden wir uns jeweils für einen Salatteller. Salat ist hier selten ... und von daher kostspielig. Vegetarier sind auf den Inseln bestimmt benachteiligt.

Und damit ist der Tag für uns für heute "gelaufen". Vielleicht gehen wir noch an den Hafen, um in einem Cafe einen Cafe zu trinken.

Morgen? Hängt vom Wetter ab. (Plätze für Fähre & PKW müssen vorher reserviert werden! Donnerstag?)

 

 


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Faszination "PICO" (~2350 m)

Pico - 2350 m
Pico - 2350 m

Der Tag begann mit purer Sonne. Weit und breit keine einzige Wolke am Himmel. So hatten wir uns das gewünscht. Wir zögerten nicht lange und waren schon auf Achse - immer den Blick zum Berg Pico gerichtet, weiter über die Hochebene ... für die ersten 20 Kilometer benötigten wir eine ganze Stunde. Der Pico war einfach heute super toll anzusehen. Immer wieder fanden wir neue, wunderschöne Perspektiven, den Berg zu fotografieren. Nach etwa 20 km bogen wir von der Hauptstraße ab, um zunächst rechts, dann links in einen neuen Abzweig einzubiegen. (Richtung Piedade - die Beschilderung ist relativ gut auf der Insel.)  Und wieder fanden wir eine faszinierende Landschaft vor. Dazwischen sahen wir einige zauberhaft schöne Bergseen liegen (Lagoas). Und wir fuhren weiter über Bergstraßen, teilweise nicht mehr asphaltiert, sondern auf Schotter. Und bei allen Aus- und Einblicken konnten wir die Vulkanlandschaft erahnen: Krater, Calderen und auch Vulkanseen. Und die Lavabrocken waren mit einer dicken Vegetationsschicht überzogen. Schöner kann die Inselwelt nicht sein. 

In Piedade angekommen, suchten wir umsonst ein Restaurant. Stattdessen haben wir uns verfahren, auch weil diese Orte meistens klein sind und sehr enge, verwinkelte Sträßchen haben. Nur mit Hilfe von unserem Navi fanden wir einen "Ausgang", lach. An der Nordküste fuhren wir dann zurück, um eine bestimmte Hafen-Snackbar (Aco) in Sao Roque zu besuchen. Ist uns auch gelungen. Allerdings gab es kein Buffet mehr, statt dessen aßen wir  nach Karte. Sehr gut und preiswert sogar! Nach über 6 Stunden waren wir dann wieder in unserem Hotel, ... und lassen die Insel "Pico" nachträglich auf uns wirken. Ein toller Tag geht zu Ende.

Morgen? Vielleicht hoch auf den Berg Pico- soweit wie möglich. Oder: Insel Faial mit der Fähre besuchen.

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Lava, Wein und Abenteuerwege

Heute war ein Tag, den man nicht vergisst. Sonne und  Berg Pico blieben meist versteckt, aber wir haben Landschaft pur erlebt!

Schon früh, gegen 10 Uhr, hieß es, ab an die Südküste von der Insel Pico. Wir wussten, da gibt es riesige Weinanbaufelder. Das Besondere, die Weinreben liegen meistens in Lavawänden, die weit sichtbar sind. Und man kann sogar auf roten Lavawegen durchfahren, ... so wie die Weinbauern das hier mit ihren Fahrzeugen auch tun. Wir fühlten uns wie Winzer ;-). Naja, an wenigen Stellen hieß es dann auch für uns, erst mal den Weg abgehen, ob nicht doch da eine unpassierbare Stelle kommt. Mit Allrad wäre das natürlich kein Problem. Aber als eingespieltes Team, Dagmar fährt, ich sage wo es lang geht (hahaha), haben wir jede Hürde nehmen können. Es hat Spaß gemacht und so unseren Ehrgeiz gefordert. Bei er Weiterfahrt Richtung Süden/Osten haben wir immer wieder aus Neugierde Seitenwege genommen und uns überraschen lassen, was die Küste uns zeigt. Und irgendwann waren wir dann in  Lajes, der nächst größere Ort, der sich auch zu einem (wieder ..) verspäteten Mittagessen eignete. Die Kneipen und Snackbars unterwegs waren uns da dann doch zu sehr mit "Kaffee schlürfenden Männern belegt" (Tradition) , und hätten sich wohl für eine Mahlzeit weniger geeignet. Das Lokal "Espaco Talassa" in Lajes, direkt am Hafen, war dann schon spitzenmäßig. Wir bestellen ein typisches einheimisches Gericht, das aus weißen Bohnen, Möhren und viel Fleischeinlage bestand. Hat super geschmeckt. Aber auch die Fischauswahl war groß. Und wir stellten erfreulicherweise fest, dass man von dort 2x täglich Whalewatching -Touren machen kann. Leider aber nur in Schlauchbooten, was wir versuchen zu vermeiden.

Von dort ging es dann über die Hochebene zurück nach Madalena, eine knapp 40 km lange, fast gerade  Strecke. Nach 16 Uhr waren wir dann wieder im Hotel.

Morgen? Bei Sonnenschein  an die äußerte Spitze im Südosten der Insel?!


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Schwarze Lava satt & satte weiße Kühe

Link: Klick an für Googlekarte!
Link: Klick an für Googlekarte!

Unser erster Tag auf Pico ist schon eine Wucht. Eigentlich sieht man  den Pico nicht immer klar, meistens verbirgt er sich in Wolken und Nebel. Aber vermutlich wollte der Berg uns auf seine Art willkommen heißen auf der Insel.

Aber der Reihe nach: Unser Hotel Caravelas enttäuscht uns etwas. Im Januar 2017 haben wir hier einige Tage verbracht und waren begeistert. Nun aber scheint sich die Qualität des Hotels doch etwas gewandelt zu haben. Manches im Haus ist "in die Jahre" gekommen. Das Frühstücksbuffet lässt zu wünschen übrig und das Personal war uns gegenüber bisher auch nicht sehr freundlich.

Aber nun sind wir hier und machen unsere 10 Tage das Beste daraus. Aber wir wüssten zurzeit auch kein besseres Hotel auf der Insel. Die Lage ist top! Aber da werden wir uns noch umschauen.

Unsere Planung:

Fahrt zur Insel Faial mit der Fähre, evtl. mit PKW im "Gepäck" ;-).

Whalewatching, sofern zurzeit ein größeres Schiff  dafür zur Verfügung steht.

Um 10 Uhr starteten wir unsere "Rundtour" mit dem PKW. Natürlich ging unser erster Weg an die Nordküste, denn da ist oft der Teufel los. Aber heute war dort der Atlantik die Ruhe selbst. Auch das  sollte man mal erlebt haben. Zuerst fuhren wir die In-Kneipe "Cellabar" an, die wegen ihrer Architektur schon auffällig ist. Aber sie hatte noch geschlossen. Abends kann man von dieser Stelle aus einen tollen Sonnenuntergang erleben. Und nebenher auch noch essen und trinken, ... wenn man will.

Dann fuhren wir weiter, um einerseits die riesigen Mengen Lavabrocken und Lavasteinwälle vor den Meereswellen zu sehen und andererseits den Berg Pico immer im Auge zu haben. Eine wunderschöne Strecke. Ich weiß nicht, wie oft wir angehalten, ausgestiegen und über die Flächen gegangen sind, ... es ist eben ein besonderes Erlebnis. Die Sonne war heute auch top!

Über die Hochebene (~800 m NN) sind wir dann zurück nach Madalena gefahren. Wieder eine tolle Strecke, auch um die Nachbarinseln Faial und Sao Jorge zu sehen. Wir denken, beide Strecke werden wir in den nächsten Tagen mehrmals fahren ... und immer wieder davon berichten.

Gegessen haben wir verspätet in einer nahen Snackbar - gut & preiswert.

Erwähnenswert: Unser Tagesfoto, das ein Ehepaar bei ihrem "Mittagstisch" zeigt. Sie waren mit dem Foto einverstanden!


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Abschied von Terceira - Landung auf Pico

Flug von Terceira nach Pico (20 min)
Flug von Terceira nach Pico (20 min)
Bild des Tages:  Flucht vor uns... wegen der Steaks ;-)!
Bild des Tages: Flucht vor uns... wegen der Steaks ;-)!

Gegen 10 Uhr haben wir unser Hotel auf Terceira verlassen. Wir haben uns verabschiedet mit den Worten, dass wir im nächsten Jahr wieder da sein werden ;-)!

Die Landkarte hatten wir uns vorher noch angesehen, um einen Umweg zum Flughafen zu machen. Ist uns auch gelungen. Allerdings sehr gründlich ;-). Wir wollten uns von der Serra do Cume verabschieden ... und sind mitten über und durch die Wirtschaftsweg der Bauern gefahren. So haben wir manche Spuren der Kühe gekreuzt. (Die Autovermieter kennen diese hinterbliebenen Spuren, lach!) Und dann sind wir in ein Gebiet gefahren, das wir tatsächlich noch nicht kannten. Es war schon ein bisschen abenteuerlich. Aber den Mutigen gehört eben die Welt. Auch uns, grins! Unbefestigte Wege, keine Wegbeschilderung und rings um uns nur noch Gestrüpp.

(Am Ende unserer Reise werden wir alle Koordinaten bzw. GPX-Dateien zum Download anbieten, um unsere Reise - am PC- nachzufahren.)

Nach 12 Uhr kamen wir dann am Flughafen an. Dagmar übergab wieder den PKW - wieder problemlos. Und wir konnten auch schon unsere Koffer einchecken. Dann war aber warten angesagt bis ca. 15 Uhr. Wir vertrösteten uns die Zeit mit Internet ... und einem kleinen Imbiss.

Unser Flieger hob pünktlich um 15:35 Uhr ab und landete etwa 20 Minuten später bereits auf Pico. Ein sehr angenehmer Flug und kaum Fluggäste an Bord. Wir übernahmen unseren PKW am Flughafen, wieder problemlos - ohne Zwang von irgendwelchen Zusatzversicherungen! Dann ging es nur noch zu unserem Hotel Caravelas in Madalena, das direkt am Hafen liegt. Unser Zimmer hat einen direkten Blick zum Hafen wie von uns gewünscht. Morgen? Lavaküste gucken!


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Kirchenbummel durch Praia Vitoria

Heute haben wir Kultur gesucht und gefunden ... in Praia de Vitoria, unser Standort auf der Insel Terceira. Nach dem Frühstück haben wir uns erst einmal viel Zeit gelassen und eigentlich nix gemacht. Dann tauchte der Gedanke auf, dass wir endlich mal etwas Kulturelles machen sollten, aber natürlich ohne viel Aufwand. Hier in Praia gibt es zwei typische Kirchen, die lohnen, besucht zu werden. Die Hauptkirche Igreja de Santa Cruz  aus dem Jahre 1456. Die Kirche hatte geöffnet und wir bekamen sogar eine unerwartete Führung dort. Eine weitere Kirche,  Igreja do Senhor Santo Cristo das Misericordias, stammt aus dem 16. Jahrhundert, wurde aber nach einem Brand 1924 komplett restauriert. Auch hier bot  man uns eine kurze Führung an, die wir gerne annahmen.

Mit dem PKW fuhren wir dann noch hoch auf den Aussichtspunkt, der ein Panorama über die Stadt erlaubt. Hier steht auch eine große Statue der Jungfrau Maria und verleiht Stadt und Hafen ihren Segen.

 

An dieser Stelle noch ein kurzer Hinweis zu den vielen kleinen "Heilig-Geist-Kapellen", die wir überall auf der Insel Terceira gesehen  und auch oft fotografiert haben. Espirito Santo, der Heilige Geist, spielte im Leben der Einwohner der Azoren eine wichtige Rolle. Ihm zu Ehren wurden überall auf den Inseln Heilig-Geist-Kapellen, so genannte Imperios, errichtet. Die meisten davon gibt es hier auf der Azoren-Insel Terceira. Sie gehören zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Terceiras.  Bei der Fahrt über die Insel und beim Besuch der Orte trifft man immer wieder auf diese kleinen, reich verzierten und farbenfrohen Häuschen. Rund 70 dieser "Impérios" gibt es auf Terceira. In diesen sakralen Gebäuden wird jedoch nicht gebetet, sondern sie dienen allein der Aufbewahrung der Insignien des Heiligen Geistes.

Dazu einige Fotos von uns unterhalb:

(Heute keine Landkarte. Stattdessen ein  paar verfremdete Fotokacheln,von uns erstellt, im Anhang "mehr lesen".

Morgen? Flug nach Pico. Evtl. kein oder verspäteter Blogbeitrag.)


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Unbekannte Wege führen auch zum Ziel: Biscoitos


Die Atlantik-Lavaküste von Biscoitos auf Terceira:


Heute waren wir unschlüssig, wie und wohin wir fahren sollten. Aber ein Sonnentag darf man nicht ungenutzt vorbei ziehen lassen. So stiegen wir gegen 11 Uhr mit einem noch unbekannten Ziel ins Auto. Unsere Landkarte ist sehr groß, obwohl die Insel sehr klein ist. Aber sie zeigt uns eigentlich jeden Winkel, was unser Navi zurzeit einfach nicht will. Und da entdeckten wir zwei klitzekleine Symbole für schöne Ausblicke, die wir bisher übersehen hatten. Also war damit unser heutiges Ziel klar: Veredas. Über die Schnellstraße hin, irgendwo abgebogen ... und  sich dann neu orientiert. Das Problem ist, die Strecken sind hier so kurz, dass man schwups vorbei ist und schon eine Abfahrt verpasst hat. Aber dann kam  uns unser Navi zur Hilfe. Es sagte uns, wo es lang geht. (Aber nur unter Einfluss eines Powerpacks war das möglich, lach.) Ja, die Strecke im SW der Insel ist wunderschön. Und irgendwo an einem Baum sahen wir zwei hübsche "Natur-Smilies", die wir natürlich fotografieren mussten. Viele Ausblicke und viele kleine Wälder haben wir gesehen und durchfahren.

Und dann beschlossen wir wieder einmal, unsere Lieblingsküste zu besuchen: Biscoitos! Ab in den Norden. Über unser Navi suchten wir uns noch ein nettes Restaurant in Bisocitos und steuerten das an. Oh, das war ein toller Griff! Unser Navi hat wohl einiges gut zu machen ;-)! Ja, wir haben vorzüglich im Lokal "Rotas dos Sabores" gegessen. Vorzügliche Speisekarte, großzügige Portionen, angenehme Atmosphäre, freundliche Bedienung und zivile Preise. Mehr kann man nicht erwarten. (Fischsuppe, Nudeln mit Hähnchen, Schweinefleisch nach portugiesischer Art - alles super lecker! Plus Hauswein & Espresso)

Danach gab es nur noch einen Weg für uns: Ab zur Küste und Wellen gucken. Ich weiß nicht, wie lange wir dort gesessen und zugesehen haben. Bei soviel Naturgewalt und Schönheit verliert man schnell das Zeitgefühl. 

Aber irgendwann muss man sich dann doch aufmachen und wieder zu unserem (tollen) Hotel zurückkehren. Wenn wir im nächsten Jahr wieder hier sein werden, dann werden wir unbedingt dieses Hotel wieder belegen! Es gibt zwar nur 28 Zimmer/Suiten, aber hier stimmt einfach alles. Tolle Ausstattung, toller Service. Und die Entfernungen auf der Insel sind absolut unbedeutend!

Morgen? Da ist unser letzter Tag hier, bevor wir übermorgen nach Pico weiterfliegen,... entscheiden wir spontan ;-)!


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Travelmäuse mit dem PKW auf Wanderschaft (Serra Ribeirinha)

Koordinaten Serra: N 38°40'24" W027°10'41"
Koordinaten Serra: N 38°40'24" W027°10'41"
Fahrt durch die Serra Ribeirinha
Fahrt durch die Serra Ribeirinha

Für heute hatten wir kein wirkliches Ziel, vielleicht ein Tag nur zum Relaxen. Aber dann schien die Sonne so prächtig und gab uns einen Energieanstoss. Wir konnten nicht widerstehen und fuhren los... zur Serra Ribeirinha, die wir schon vor Tagen ins Auge gefasst hatten. Wir schauten uns die Karte an, sprachen unserem Navi gut zu ... und fuhren los. Und zwar wollten wir kreuz und quer durch die Walachei, um viele Eindrücke zu gewinnen. Aber schon bald stellten wir fest: Es gab keinerlei Hinweise zur Serra Ribeirinha. Na sowas! Die wussten doch, dass wir kommen würden, lach. Stattdessen fuhren wir auf der Strecke  mit einigen Landwirten parallel, die sich aber wohl auskannten ;-). Aber keiner von ihnen wollte hoch hinaus auf den Aussichtspunkt, der auf der Karte zu finden ist. Und dann weigerte sich Dagmar doch tatsächlich eine Straße hoch zu fahren (> 20% Steigung- der PKW ist relativ schwach!), die das Navi uns vorgab. Das hat Seltenheitswert! Also einen Umweg fahren, um doch dahin zu kommen. Und so kamen wir "oben" an - und wir wurden begleitet von Wolken. Ganz ehrlich: Wir hatten auf der Insel schon schönere Ausblicke! Ein Blick zeigte die Stadt Angra. Danach fuhren wir zurück nach Praia, um im Zodiaco am Hafen einen "Happen" zu essen... und dann heute nur noch relaxen.

Morgen? Wird noch besprochen!

 


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Mit viel Sonne einmal um die Insel

95 km rund um die Insel Terceira
95 km rund um die Insel Terceira
Dagmar in Biscoitos am schäumenden Atlantik
Dagmar in Biscoitos am schäumenden Atlantik

Wieder ein toller Tag, den wir nicht vergessen werden. Eigentlich wollten wir uns heute eine Vulkanschlot-Höhle ansehen. Aber es kam wieder einmal anders. Schuld hat diesmal die Sonne, die uns schon in der Frühe anlachte.

Gut gefrühstückt ... und ab ging die Post mit uns ;-)! Richtung Norden und Westen gleichzeitig. So kamen wir dann wieder an unserer Lieblingsküste in Biscoitos aus. (Hier sahen wir auch viele Rebstöcke zwischen Lavasteinhecken.) Selbst wenn der Atlantik sanft ist, hier tobt er immer. Und wir schauten lange zu  und haben ihn genossen. Dann führte uns die Sonne weiter Richtung Westen an der Küste entlang bis zu dem Aussichtspunkt "Miradouro do Raminho". Und weiter westlich veränderte sich die Landschaft. Aus grünen Wiesen wurde eine unwirkliche Baumlandschaft. Wunderschön anzusehen und zu durchfahren. Wenige Kilometer weiter zeigte ein Hinweisschild zu einem Leuchtturm ("Farol"). Wir natürlich abgebogen. Manchmal kennt unsere Neugierde keine Grenzen. Der Leuchtturm ist unbedeutend, aber die Lavalandschaft, die sich dahinter anschließt, war wieder super toll. Und der Blick auf das Meer war wieder sensationell! Heute war wohl der Tag, an dem wir den Fotografierrekord gebrochen haben. 

Wie immer, so mussten wir uns wieder Richtung Hotel Atlantida bewegen. Allerdings mit einem langen Stopp in Porto Martins, denn dort gibt es das Restaurant Buzius. Von einem Portugiesen mit Deutschkenntnissen wurden uns Speisen empfohlen. Dagmar aß wieder ein saftiges Steak, ich aß ein "Blaumäulchen". Lecker!

Morgen? Das möchten wir auch gerne wissen!


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Über Umwege bis zur Hauptstadt Angra

Angra: Blick vom Hafen auf die Kathedrale u. Igrea da Misericordia
Angra: Blick vom Hafen auf die Kathedrale u. Igrea da Misericordia

Heute ließen wir uns ganz viel Zeit. Die Sonne fehlte uns und so auch die Lust, auf Tour zu gehen. Doch, als wir uns entschieden hatten, die Serra Ribeirinha aufzusuchen, so gegen 11:30 Uhr, wurden wir dann doch wieder mobil. Wir schauten uns die Karte an, sprachen unserem Navi gut zu (...der Zigarettenanzünder im PKW funktioniert nicht und so bekommt unser Navi unterwegs keine Energie - unser mitgeführtes Powerpack ärgert uns ebenfalls !) und fuhren los. Wir fuhren und fuhren... es sind ja alles keine Entfernungen hier auf der Insel. Einmal tief geatmet und schon ist man am Ende der Insel angekommen, lach. Und dann merkten wir, statt in den Süden zu fahren, waren wir plötzlich weit im Norden der Insel. Irgendwo hatten wir wohl eine Abfahrt übersehen. Mit Navi wäre uns das NATÜRLICH nicht passiert ;-)!

Dann sagten wir uns, dass man auch direkt über die Schnellstraße durchfahren konnte  bis Angra, denn die Hauptstadt wollten wir auf jeden Fall besuchen. Dort angekommen, fanden wir die Stadt wieder sehr voll (...ist eben ein Weltkulturerbe!) und freie Parkplätze waren kaum zu finden. (Link: Kathedrale)

Kurzentschlossen fuhren wir wenige Kilometer weiter bis zum Fischerdorf Sao Mateus, der Ort, den  wir schon vorgestern besucht hatten. Heute fanden wir einen Parkplatz und gingen schnurstracks in unser anvisiertes (Fisch-) Restaurant "Beira Mar"  hinein. Mit Mühe bekamen wir noch einen Tisch, denn das Lokal war fast gefüllt.  Dagmar bestellte ihr Rind/Steak, ich meinen Fisch/Schwertfisch. Dazu gab es das übliche Couvert , d..h. Brot, Butter, Käse, ...! Wir  ergänzten alles durch Wasser bzw. Rotwein. Ja, das könnte eine Stammkneipe von uns werden. Schade, dass sie über 3000 km von zuhause entfernt liegt.

Im Hafenbereich findet man viele Fotomotive, u.a. zahlreiche Fischerboote. Alles wunderschön anzusehen. Uns gefällt der Fischerort besser als die Stadt Angra. (Kann man das vergleichen?)

Nach unserem Essen wollten wir in einem langsamen Tempo zu unserem Hotel in Praia zurück, allerdings noch einmal an der schönen Küste im Südosten der Insel entlang. Nein, diesmal haben wir aufgepasst und keine Abfahrt verpasst. Und dann tauchte plötzlich die Sonne auf. Genau an einer Stelle an der Küste, wo gerade ein Kiosk an einer Naturbadestelle war. Gehalten und nix wie hinein. Einen Kaffee geordert ... und einigen Männern bei einem Legespiel (ähnlich einem Mahjoong) zugesehen. Dann gings aber nur noch zum Hotel zurück.

Morgen? Vielleicht ein Besuch der Höhle "Algar_do_Carvão".

"Auf Terceira befinden sich vier große Vulkane: Pico AltoSanta BárbaraGuilherme Moniz und Cinco Picos. Diese sitzen auf einer basaltischen Bruchzone, die die Insel von Nordwesten nach Südosten durchzieht. Der Algar do Carvão ist in diesem Komplex mit der Caldera des Guilherme Moniz verbunden. Der Algar do Carvão liegt 583 Meter über dem Meeresspiegel."(Zitat: Wikipedia) 


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Lava und Vulkanasche am Wegesrand von Contendas (SO)

Vulkanasche in der Nähe der Bucht von Contendas.
Vulkanasche in der Nähe der Bucht von Contendas.

Heute hatte sich die Sonne versteckt. Was macht man mit so einem Tag? Man fährt in die Ferne und sucht sie. Nein, wir haben sie nicht gefunden. Aber wir einen wunderschönen Landschaftsabschnitt (wieder-) entdeckt, der uns fasziniert hat.

Wir fuhren nach Porto Martins, auch um dort gegen Mittag ein ganz bestimmtes Restaurant (Buzius) zu besuchen, das direkt am Strand liegt. Natürlich war es viel zu früh. Also fuhren wir an der Küste weiter. Und dann staunten unsere Augen und wurden ganz groß! Vulkanasche und Lavabrocken lagen in kleinen und großen Mengen vor unseren Augen. Eine wahre Farbenpracht anzusehen. Wir fuhren so nah wie möglich heran (Camino da Ponta). (N 38°38'37.5" W027°05'05.8") Immer wenn ich "Geologisches" sehe, muss ich unbedingt der Sache nachgehen! (Link: Azoren-Blog) Die Bucht "Contendas" ist aber ebenso bekannt für eine artenreiche Vogelwelt und es leben hier viele Arten von Meerestieren! Leider nahm der Wind an Stärke zu, ebenso der Regen. Wir entschieden, hier in den nächsten Tagen bei Sonnenschein wieder hin zu fahren! So fuhren wir zunächst weiter, den Leuchtturm hinter uns lassend und einige Naturschwimmbecken noch vor uns. Der Atlantik tobte heute wieder. Toll anzusehen - mit Abstand natürlich. Danach fuhren wir nur noch nach Praia Vitoria zurück, um dort am Hafen eine Kleinigkeit zu essen. Die Sonne ist immer noch nicht da. Der Wind jedoch hat sich gehalten, Morgen? Noch keine Ahnung!


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Wundervolle Irrfahrt zur Serra de Santa Barbara

Unsere Irrfahrt zur Serra Santa Barbara - aber tolle Strecke!
Unsere Irrfahrt zur Serra Santa Barbara - aber tolle Strecke!

Was für ein Tag! Angedacht war eine Fahrt nach Angra, der Hauptstadt der Insel. Und was haben wir gemacht?

Schon früh lachte uns die Sonne an. Da konnten wir nicht widerstehen, unsere Pläne ganz schnell zu ändern. Wieder einmal gedacht und getan. Wir wollten so hoch wie möglich hinaus, um einen weiten Blick zu bekommen. So hieß unser Ziel für heute: Serra Santa Barbara, die um 1000 m NN liegt. Der Gipfel ist sehr oft in Wolken gehüllt. Bei klarem Wetter kann man sogar die Nachbarinseln sehen. 

Wir machten uns auf den Weg, die Serra do Cume ließen wir diesmal links von uns liegen. Irgendwann sahen wir dann ein Hinweisschild "Furnas do Enxofre". Das kannten wir doch. Ein Thermalgebiet, das wir aber nur mit Regen und Wind erlebt hatten. Also rechts abgebogen und nix wie hin. Wir machten einen kurzen Rundgang, hatten einen schönen Blick und ... konnten auch den typischen Geruch/Gestank von Fumarolen einatmen. Naja, es gibt angenehmere Düfte. (In Sao Miguel ist das Thermal-Gebiet erheblich größer!)

Uns führte der Weg dann weiter zu unserer "Barbara". Irgendwo unterwegs wurden wir wohl Zeugen einer Rinderversteigerung...?!  Viele Bullen waren zu sehen und noch mehr Menschen ;-)!

Dann kam der Moment, wo wir das Hinweisschild "...Barbara" sahen und sofort reagierten: Rechts ab! Eine wunderschöne Strecke. Links und rechts nur Bäume, teilweise bewachsen mit Moosen und Flechten. Aus Asphalt wurde dann nur noch Schotter. Hier schien wohl schon längere Zeit keiner mehr gefahren zu sein. Das konnte doch nicht sein! Dann wurden wir überholt von Touristen, und unsere Welt war wieder in Ordnung. Nur irgendwann standen wir (und auch die zuvor vorbeifahrenden "Holländer") vor einem Zaun, der dahinter nur noch grüne Wiese zeigte. Da wurde uns klar, wir sind von der Hauptstraße viel zu früh abgebogen. (Warum stand dort kein Verkehrsschild, dass das eine Sackgasse ist?) Trotzdem: Wir können anderen empfehlen, diese Strecke mal einige Kilometer abzufahren, weil sie wirklich wunderschön ist,... schöner als die eigentliche Straße zum Gipfel von Santa Barbara. Den Gipfel von Barbara haben wir dann natürlich auch noch "erfahren"... und hatten einen schönen Blick von oben, wenn auch mit viel Wind. (Koordinaten: siehe Foto)

Dann kam die Überlegung auf, fahren wir südlich nach Angra oder nördlich zu einem Leuchtturm? Wir entschieden uns für Angra, auch weil inzwischen Mittagszeit war. Auf dem Weg dorthin, in Sao Mateus, gibt es ein gutes Restaurant, das wir aufsuchen wollten. Und was war? Kein Parkplatz am Hafen weit und breit in Sao Mateus. Wir waren wohl zu spät, ...oder doch zu früh? So fuhren wir weiter und genossen die Aussicht an der Südküste bis Angra. In Angra entschieden wir uns dann für eine internationale Küche: Burger King, lach! Von dort fuhren wir dann auf den kürzesten Weg zurück zu unserem Hotel, kamen aber wieder an einem Abzweig vorbei, der zur Serra do Cume hinwies. Und wir sagten uns, dass der Blick von oben über die Insel bei den unterschiedlichsten Lichtverhältnissen immer anders wirkt. Grund genug für uns, das zu überprüfen! Abgebogen und hoch gefahren. Ja, der Blick heute war wieder wunderschön! Kurz vor 16 Uhr waren wir dann an unserem Hotel... und lassen die heutigen Eindrücke nun auf uns wirken:

Morgen? ... mal keine Voraussage, denn ... es kommt bestimmt anders! Hauptsache, das Wetter stimmt! 


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Der Atlantik tobt an der Lavaküste von Terceira

Die Küste bei Biscoitos
Die Küste bei Biscoitos

Was macht man morgens zuerst? Nach dem Bad gehts zum Frühstücksraum. Und der war heute wieder sehr einladend.

Und was folgt dann? Wetterbericht gucken. Und der war heute nicht ganz so einladend. Trotzdem wollten wir nach Biscoitos fahren und Wind,  Wolken  und Wellen gucken. Das ist uns auch gelungen. Bei herrlichen Temperaturen von über 20°C (und leichter Schwüle) kann man hier direkt an der Lavaküste die Wellen tanzen sehen. Gleichzeitig ist hier ein großes Naturschwimmbecken, das man auch besuchen und nutzen kann. Bei richtigem Sturm allerdings ist dieser Küstenabschnitt absolut gesperrt. Doch bevor wir dort ankamen, haben wir hier und dort Abstecher gemacht, um auch Neues zu erkunden. Und auch das ist uns heute gelungen.

Den Aussichtspunkt Alagoa kannten wir noch nicht. Um dahin zu kommen, muss man allerdings eine steile Strecke bergab fahren. Aber der Ausblick lohnt wirklich! In der Ferne sieht man riesige Basaltsäulen aufgereiht, die von Meereswasser umspült werden. Und dagegen peitscht mächtig das Wasser. 

Dann kamen wir in Biscoitos an, eins unserer wichtigsten Ziele unserer Reise. Wir schnurstracks ans Wasser! Dagmar war gar nicht mehr zu bremsen und war auf und davon. Irgendwo zwischen den Lavabrocken stand sie und machte ihre Fotos am laufenden Band. Die Wellen überschlugen sich, machten riesigen Lärm und bearbeiteten so das Lavagestein. Herrlich das alles anzusehen und zu erleben. Einige wenige Schwimmer waren dort, um in dem vorgelagerten Natur-Becken zu baden. Hier werden wir in den nächsten Tagen wieder  hinfahren ... und vielleicht auch die Naturbecken  nutzen. Inzwischen war es fast 13 Uhr und wir wussten, dass in der Nähe ein Restaurant ist, das einheimische Kost anbietet. Dort kehrten wir ein. Wir waren die einzigen Gäste. Aber das störte uns nicht. Die Kellnerin brachte uns die Speisekarte... aber wir wussten ja, was wir wollten: ALCATRA - gekochtes, gedünstetes Rindfleisch (als Eintopf) in einer super gewürzten Soße. Dazu gibt es Brot ... und wir entschieden uns für roten Hauswein, der auch typisch ist für diese Insel. Zum Abschluss dann nur noch einen Espresso bzw. Galao (Milchkaffee). 

Irgendwann gegen 15 Uhr waren wir dann wieder in unserem Hotel angekommen. Der Himmel ist augenblicklich zugezogen, d. h. eine einzige Wolkendecke. Aber hier wechselt das Wetter ja mehrmals am Tag. Von daher hoffen wir wieder morgen auf Sonnenschein.

Morgen? Vielleicht eine Fahrt in die Hauptstadt Angra, die auch zum Weltkulturerbe zählt.


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Gemütlicher Start ... mit Hindernissen

Blick über Serra do Cume... wieder dabei: Travelmäuse
Blick über Serra do Cume... wieder dabei: Travelmäuse

Der heutige Tag fing gut an: Einen tollen Sonnenaufgang gesehen und ein vielfältiges Frühstück genossen. Dann kamen die ersten Wolken auf. Wir änderten spontan unsere Pläne. Statt Biscoitos wählten wir die Serra do Cume (Kraterrand), um die Sonne zu nutzen und einen  schönen Überblick über die grünen Felder der Insel zu genießen. So fuhren wir fröhlich los, stiegen mit dem Auto auf 500 m NN an und staunten wieder einmal, wie schön die Welt ist. Wir fuhren ganz allmählich auf der anderen Seite wieder hinunter, immer auf den (Wirtschafts-) Wegen der Bauern entlang. Schöner kann Sightseeing nicht sein. Nur eben in Naturform und  keine Kultur. Aber dann meckerte plötzlich das Navi und stellte sich stur. Nein, es wollte nicht mehr. Aber nicht nur das. Das Auto schloss sich dieser Entwicklung an und meldete Probleme (Reifen?). Wir wurden unsicher und entschlossen uns kurzfristig zum Flughafen zu  fahren, um das beim Vermieter abzuklären. Gesagt und getan. Und dort kam ein Mitarbeiter zu uns, bearbeitete den Bordcomputer und ... weg war das Problem. (Reifenprobleme würden bei diesem Modell häufiger gemeldet... wäre aber nix.) So, nun muss ich nur noch unserem Navi gut zureden, damit das sich dann auch der neuesten Entwicklung wieder anschließt, lach! 

Danach wollten wir aber nur noch zurück zu unserem Hotel, kauften bei "Continente" schnell ein paar Lebensmittel ein (Brot, Käse, Schinken) und beenden damit den heutigen Tag.

Morgen? Morgen gehts nach Biscoitos! Oder? ;-)

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Über den Wolken nach Terceira!

Flug von Sao Miguel nach Terceira
Flug von Sao Miguel nach Terceira

Heute früh haben wir schon gegen 10 Uhr unser Hotel in Sao Miguel verlassen und uns von Birgit verabschiedet. Um spätestens 11 Uhr mussten wir unseren PKW am Flughafen abgeben, obwohl wir erst nach 14 Uhr nach Terceira abfliegen konnten. Die Übergabe war absolut problemlos. Aber langes Warten war trotzdem angesagt  bis zum Abflug. Naja, irgendwie bekommt man auch in einem Flughafen seine Zeit um. 

Unser Flugzeug, eine Propellermaschine der Gesellschaft SATA, brachte uns dann innerhalb einer knappen halben Stunde schnurstracks geradeaus nach Tereceira. Relativ wenige Passagiere stiegen aus, die übrigen blieben sitzen bis nach Sao Jorge. Terceira ist der Flughafen, wo wir 2017 auch hätten sitzen bleiben sollen, um ebenfalls nach Sao Jorge zu kommen. Aber wir waren wahrscheinlich zu schnell, hatten die Ansage nicht wahrgenommen und stiegen damals einfach aus. Nur als unsere Koffer nicht ankamen, wurden wir stutzig. Aber "man" wartete dann freundlicherweise auf uns und hat uns dann wieder an Bord genommen. So sind sie eben die Insulaner. Übrigens gibt es bei diesen Flügen keine Sitzordnung. Man nimmt Platz, wo man möchte, vorausgesetzt, der Platz ist noch frei, denn die Maschinen sind meistens voll belegt.

Am Flughafen hier in Terceira übernahmen wir wieder einen Fiesta, allerdings nach vorheriger gründlicher Begutachtung, um bei der Rückgabe unserer Abreise nicht irgendwelche Schäden untergejubelt zu bekommen. (Haben wir bisher nur einmal in Spanien erlebt!)

Unser Hotel "Atlantida Mar", ca. 5 km vom Flughafen entfernt, in Praia da Vitoria, im Norddosten der Insel, ist SPITZE! Dieses mal wollten wir nicht in der Hauptstadt ANGRA übernachten, weil dort zu viel Hektik ist und besondere Hotels aus unserer Sicht auch sehr wenige vorhanden sind. Und es gibt dort  ein riesiges Parkplatzproblem! Aber die Entfernungen sind hier auf der Insel alle "winzig". Und hier haben wir Ruhe, viel Raum, Blick auf das Meer und  ... wir fühlen uns jetzt schon absolut wohl!

Morgen? ... Meereswellen  gucken in Biscoitos!


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Teeplantagen im Norden von Sao Miguel ... mit Wind und Regen.

Route des heutigen Tages
Route des heutigen Tages
Teeplantagen ( einzigartig in Europa)
Teeplantagen ( einzigartig in Europa)

Eigentlich war heute ein Tag, den man gerne vergisst wegen der schlechten Wetterverhältnisse. (Kalt war es nicht. Im Gegenteil - wieder relativ schwül.) Aber wir sind da natürlich ganz anders. Wir fuhren trotz Regen, Wind und Nebel gegen 10 Uhr los mit dem Ziel, heute die Teeplantagen im Norden der Insel zu erobern.

Am Hafen von Ponta Delgada sahen wir zwei Kreuzfahrtschiffe liegen. Birgit machte uns darauf aufmerksam und erzählte  sogar von Webcams der Schiffe, die man im Internet nutzen kann. Das war uns neu. Wir sind eben lernfähig und lernen  immer dazu ;-)!

Unser Weg führte uns hoch über die Straßen ER6 und ER5 direkt zum Lago Furnas. Aber alles Pustekuchen. Je höher wir kamen, desto dichter wurden die Wolken. Auch ein Regenbogen hätte da keine Chance gehabt. (Morgens beim Frühstück hatten wir von ihm mal einen kurzen Besuch an der Fensterscheibe.) Wir sahen keinen einzigen Tropfen vom Kratersee. Ein Beweisfoto mit nix drauf, nur mit Wolken/Nebel haben wir in der Galerie beigefügt. Eigentlich ist die Strecke bis zum See wunderschön,... wissen wir aus früheren Besuchen! Auch zum Wandern ist das Gebiet natürlich bestens geeignet..., wenn das Wetter da mitspielt.

Wir fuhren einfach weiter... Tee gucken. Es gibt eine kleine Fabrik dort, die auch zu besichtigen ist (kostenlos). Schöner und für uns interessanter waren natürlich die riesigen Plantagen, die man auch bei Regen besichtigen kann. Vor Ort hätte man noch Tee probieren oder auch Souvenirs einkaufen können. Wir hatten aber andere Pläne. Wir  hatten noch die Hoffnung, dass das Wetter sich unseretwegen doch noch ändern  würde. Aber irgendwie stimmt da zurzeit wohl die Kommunikation nicht ganz.  Wir hatten nämlich geplant, noch einmal Richtung der beiden Seen (blau&grün) zu fahren, um eine ganz bestimmte Wanderstrecke uns anzusehen. Da aber der Wind  an der Nordküste immer mehr zunahm, haben wir dann doch Abstand davon genommen. Stattdessen haben wir die Fahrt zu einem Leuchtturm gewählt, um am Meer auch die Wellen toben zu sehen. Ja, sie haben wirklich getobt (Koordinaten:...). Das Meer hat uns drei an dieser Stelle ganz besonders beeindruckt! In Ribeira Grande wollten wir noch zu Mittag essen, aber das Lokal war brechend voll. Wir wollten nicht lange warten. So entschieden wir uns dann zur Rückkehr zum Hotel, um in "unserem" Cafe Central (Ist hier auf der Insel eine Kette) einen Happen zu uns zu nehmen. Aber auch hier war eine Wartezeit angesagt. Am Wochenende sind wohl alle Insulaner und  andere Portugiesen unterwegs. Und dann kommen auch noch die Touristen dazu!

Aber es war wieder ein schöner Tag! Nur am Wetter müssen die Azorianer noch arbeiten! (Koordinaten folgen!)

Morgen?  Morgen fliegen wir zur Insel Terceira und bleiben 10 Tage dort. Birgit bleibt noch 4 Tage hier auf der Insel und fliegt von hier aus  wieder nach Deutschland. Wir werden sie vermissen.


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Brodelnde Schlammlöcher in Furnas!

Ein toller Tag geht zu Ende. Gegen 9 Uhr bereits fuhren wir los. unser Ziel war u.a. das Thermalgebiet von Furnas, weil hier die Erde brodelt, dampft und natürlich auch stinkt. Dagmar lenkt und steuert wie immer den PKW, ich sage, wo es langgeht (lach!!!), und Birgit schweigt und genießt ;-):

Nein, heute hatte Birgit ein besonderes Ziel vorgeschlagen, nämlich eine Wanderstrecke, die zu einem uralten Industriegebiet führt. Ja, wir haben den Weg nach viel Mühe gefunden. Aber wir staunten alle drei nicht schlecht, wie und wo es lang gehen sollte. Zunächst folgten wir zu Fuß Birgit mit Respekt. Dagmar schwächelte und wurde zögerlich. Ich folgte weiter bis zu einem Punkt, wo es wirklich ohne Hilfsmittel für mich auch  nicht weiter ging. Birgit aber ging mutig und mit Elan steile, unbefestigte Wege hinab in ein Tal, fand ihr Ziel, schoss ihre Fotos (die noch folgen werden- wie auch Koordinaten dazu) und kam begeistert, aber auch total erschöpft wieder zu uns zurück. 

Da wir nicht weit von der bekannten Kirche Nossa Senhora da Paz bei Vila Franco da Campo entfernt waren,  machten wir dorthin einen kurzen Abstecher. Aber auch der hatte es in sich. Diesmal aber war unser Navi der Übeltäter, das uns über Wanderwege weiterleiten wollte. Dank der Zeichensprache einer Einheimschen wurden wir aber dann auf den richtigen Weg gebracht. Oben angekommen, an vielen, vielen Hortensienhecken vorbei, schien auch die Sonne und  wir genossen -mit weiteren Touristen- den Anblick der kleinen Kirche. (Koordinaten folgen.)

Dann aber machten wir uns auf den Weg zu unserem großen Ziel: Furnas. Unser Navi hatte wohl dazu gelernt und zeigte uns sofort den direkten Weg ohne Stottern und ohne Meckern. Braves Navi!

Eigentlich hatten wir mehr Touristen dort erwartet (Eintritt 2€/Person). Aber die dort waren, genügten uns trotzdem schon. Wir nutzen den Parkplatz, machten unseren Rundgang dort, fotografierten hier und dort, beobachteten die Menschen, die ihre Kochtöpfe mit Speisen zum Garen eingebuddelt hatten... und wieder hervorholten, und waren zufrieden mit dem, was wir sahen. Wo hat man schon Gelegenheit, die Erde kochen zu sehen? Hier!

Dann hieß es für uns, UNSEREN Nahrungsbedarf zu decken und ein geeignetes Lokal zu finden. Auf zu Tony`s Restaurant hieß es, denn dort wird auch das dort gegarte Essen als "Nationalgericht Cozido" angeboten. Es handelt sich um eine Art Schlachtplatte. Aber man wird es uns kaum glauben, wir haben in dem Ort lange nach einem Parkplatz gesucht. Und als wir dann die Preise der Lokale zur Kenntnis genommen haben, verging uns tatsächlich der Appetit. In einem kleinen Supermarkt bedienten wir uns dann stattdessen mit einem  Snack. 

Dann stand noch der Besuch eines großen Parks in der Stadt an: "Terra Nostra Park", ein botanischer Garten (Eintritt 8 €/Person), der wirklich  sehenswert ist! (Parkmöglichkeit einige hundert Meter entfernt! Koordinaten: ...). Der Park enthält eine der größten Sammlungen von Kamelien in der Welt mit über 600 verschiedenen Arten und auch Europas größte Sammlung von Sagopalmfarnen. Für den Besuch sollt man viel Zeit einplanen! Und wer möchte, kann dort in einem braunen Gewässer (Thermalwasser) von 38°C baden.  Im nahen  Restaurant genehmigten wir uns noch einen (extrem teuren) Kaffee und machten uns so fit für unsere Rückreise ins Hotel. Nach knapp 50 km  kamen wir dann wieder in unserem Hotel an gegen 17 Uhr. 

Und was folgte dann? Klar... wir mussten natürlich noch unseren Hunger stillen und machten uns zu Fuß auf, eine nahe Kneipe zu finden. Wo kamen wir an? Im Cafe Central (... eine Empfehlung!!!). 

Wir bestellten unsere Wünsche und waren wieder sehr zu frieden. Aber wir mussten natürlich wieder zurück zu unserem Hotel. Da  hatten wir aber ganz schnell eine gemeinsame Entscheidung getroffen: Taxi. Für wenige Euros fanden wir dann unser Ziel und waren insgesamt mit dem heutigen Tag mehr als zufrieden.

Morgen? Teeplantagen besichtigen... wenn das Wetter es erlaubt!


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Toller Tag ... mit viel Sonnenschein!

Unsere Routen gestern und heute.
Unsere Routen gestern und heute.
An der schwarzen Sandküste von Mostereios
An der schwarzen Sandküste von Mostereios

Gestern haben wir tatsächlich noch eine kleine Tour an der Südküste entlang gemacht. Besonders gefiel uns das Örtchen Sao Roque. Abends haben wir dann mit vereinten Kräften eine Bierkneipe aufgesucht hier in Ponta Delgada, die uns mehr oder weniger zufällig über den Weg lief. Nur die Parkplatzsuche war dann doch sehr aufwendig. Wir kreisten mehrmals um unser ausgesuchtes Ziel herum, bis wir dann endlich eine Lücke entdeckt hatten. Und dann haben wir aber unser E-Special-Bier total genossen. Dazu ein sehr leckeres Garlic-Bread. Müde und abgekämpft fielen wir dann gegen 21 Uhr (Uhrzeit hier)  ins Bett. (Fotos zum gestrigen Tag werden nachgeliefert!)

Heute sind wir früh aufgestanden. Um kurz nach 8 Uhr saßen wir bereits beim Frühstück und haben das Bufett auf uns wirken lassen. Unter dem Eindruck von Kaffee und Rührei schmiedeten wir dann unsere heutigen Pläne ... immer unter Berücksichtigung des momentanen Wetters. Welche Jahreszeit hatten wir gerade ? ;-)! Es war wohl eine Mischung aus Frühjahr und Herbst. der Eindruck genügte, um unser Ziel festzulegen: Die beiden Seen (Lagoa Azul & Lagoa Verde) im Nordwesten, die bei Sonnenschein grün und blau leuchten sollten. Zielstrebig fuhren wir um 10 Uhr los.

Unterwegs sahen wir Millionen von Hortensien, teilweise noch in vollster Blüte. Die grünen Felder leuchteten fast, auch wegen des gestrigen Regens vermutlich. Und dann kam der berühmte Blick auf die bekannten Seen vom Aussichtspunkt. Herrlich! Auch wenn die Sonne nicht ihre vollste Kraft anbot, wir waren schon zufrieden, die beiden Seen überhaupt sehen zu können. es störten nur die Touristen, die wohl das gleiche Ziel heute wie wir hatten.

Anschließend  fuhren wir ins Tal, eigentlich zum ursprünglichen Krater, um den Ort Sete Cidades zu besuchen. Wir fuhren dabei über die Brücke, die beide Seen teilt. Ins Auge gefasst hatten wir eine Wanderstrecke, die wir im Januar 2017 schon mal mit dem PKW befahren konnten. Aber diese Strecke ist inzwischen für Fahrzeuge aller Art gesperrt. Schade.

Stattdessen fuhren wir weiter Richtung Norden bis Mosteiros. Die Entscheidung war richtig und gut! Ein wunderbarer schwarzer Strand empfing uns und wir konnten unseren Bewegungsdrang richtig freien Lauf lassen. Besonders gefallen haben uns auch die vielen Steinhaufen, die sich natürlich auch als Fotoobjekte besonders eigneten. Toll! In Ruhe und mit Genuss sind wir dann an der Nordküste weiterfuhren. Allerdings nahm die Anzahl der Wolken dann auch zu. In einem modern aussehenden Restaurant  hielten wir, um unser verspätetes Mittagessen zu uns zu nehmen. Wir bestellten Sirlonsteak, glauben aber, dass das eine minderwertige Qualität war. Schade. Als Entschädigung erließ man uns die  Getränkekosten. Anders wäre es uns lieber gewesen.

Dann ging es nur noch zum Hotel zurück, auch um heute Abend nochmals unsere nette Bierkneipe von gestern aufzusuchen.

Morgen? Ab nach Furnas... Thermalquellen gucken!


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Wir sind auf der Insel Sao Miguel gut angekommen!

Fast pünktlich gegen 8 Uhr in der Frühe startete die Maschine von Germania von Düsseldorf aus bis zur Insel  Sao Miguel (Luftlinie ca. 3200 km ). Sehr pünktlich nach ca. 4 Stunden und einem wirklich ruhigen Flug landeten wir in Ponta Delgada, der Hauptstadt der Azoren. Während des Fluges gab es sogar für jeden Gast ein warmes Frühstück, Omelette mit Röstis und Brokkoli. Das kam uns gerade recht, denn wir sind heute früh ohne Frühstück losgezogen.

Wir überquerten halb Europa und sahen eigentlich unter uns während des Fluges nur "Wattebäusche", die sich aber später mehr und mehr zu großen Wolkentürmen aufbauschten.  Wir ahnten schon, was da auf uns zukommen würde. Aber bei der Landung war alles friedlich und die Sonne lachte uns spitzbübisch durch einen Wolkenriss an. Aber das änderte sich dann später schlagartig. So  wurde aus unserem tropischen Sommer eine deftige Regenzeit innerhalb von Minuten. Aber das erwarten wir ja auch hier, dass nämlich innerhalb eines Tages alle Jahreszeiten auftreten können.

Wir übernahmen am Flughafen einen Fiesta und fuhren direkt zu unserem Hotel Canadiano im Zentrum der Stadt (mit kostenlosen Parkplätzen, die hier in der Stadt sehr rar sind!). Aber man teilte uns mit, dass die Zimmer erst ab 14 Uhr bezugsfertig seien. Wir checkten ein, hinterließen unser Gepäck und fuhren Richtung Hafen. Dort suchten wir uns einen Parkplatz und dann ein nettes Lokal für einen Snack. Und wir fanden das Cafe Central...  und aßen alle drei (Birgit ist ja mit an Bord) einen Beef-Hamburger. Jetzt wissen wir schon, ... da gehen wir bestimmt wieder hin, weil alles super schmeckte und die Speisekarte auch eine große Auswahl anbietet. Dazu tranken wir unser Sagres-Bier, das unseren "Mittagstisch" abrundete. Anschließend suchten wir noch ein uriges Cafe auf, um dort einen "Galao" (Milchkaffee) zu trinken. 

Danach hielt uns aber nichts mehr auf, ins Hotel zu fahren und eigentlich unseren Tag zu beenden. Achja, nein, der Tag hat hier noch kein Ende, denn die Azoren liegen zwei Stunden hinter der deutschen Zeit zurück. Mehr aber dann morgen...


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Azoren ... wir starten morgen! ... ganz schön weit weg ;-)!


Untere Googlekarte wird auf unserer diesjährigen Reise erweitert!

...interaktive Karte ... mit Koordinaten! Klick für große Karte oben rechts an! [  ]



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Es geht bald los...! Die Azoren warten auf uns!

Schon wieder Azoren? Ja, schon wieder.

Die Azoreninseln haben etwas Magisches für uns. Gute 4 Flugstunden von uns entfernt, mitten im Atlantik gelegen und jede der insgesamt 9 Inseln hat ihren eigenen Charakter. Da wollen wir wieder hin. Wir starten am 3.Oktober von Düsseldorf.

Und ... unsere Familien verabschieden uns und sind möglicherweise wieder einmal froh, uns "aus  den Füßen zu haben" ;-).

Unsere erste Reise im Januar 2017, eine Reise aus Neugier zu 5 Inseln, hatten wir organisert über Berge und Meer gebucht  Die zweite Reise im Oktober 2017, eigentlich eine Abenteuerreise, hatten wir zwar organisiert gebucht über Picotours, aber nach unseren Vorstellungen. Diesmal haben wir alles selbst organisiert und gebucht: Hin-und Rückflug mit Germania, 3 Inlandflüge mit der Tap, 4 Hotels über Booking und für jede Insel einen Miet-PKW mit Ilha Verde. Eine Fähre von Pico zur Insel Faial wird vor Ort gebucht.

Wir haben uns wieder für die Inseln Sao Miguel, Terceira, Pico und Faial entschieden. Alle Inseln sind vulkanischen Ursprungs, sind aber trotzdem unterschiedlich in ihrer Art. In unseren Blog-Tages-Berichten wird sicher klar werden, wo die Unterschiede liegen. In den ersten Tagen begleitet uns Birgit, reisefreudig und neugierig auf die Inselwelt der Azoren. 

Link zu Google Earth!
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