Deutschland pur: Sächsische Schweiz - Elbsandsteingebirge

https://www.saechsische-schweiz.de/region/uebersichtskarte.html
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Festung Königstein - Quelle: Fritz-Gerald Schröder
Festung Königstein - Quelle: Fritz-Gerald Schröder

Die einmalige Landschaft der Nationalparkregion Sächsische Schweiz ist der einzige Nationalpark in Sachsen. 

Als Sächsische Schweiz wird der deutsche Teil des Elbsandsteingebirges in Sachsen bezeichnet. Die durch bizarre Felsformen geprägte Landschaft liegt südöstlich von Dresden beiderseits der Elbe im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.

Im Gebiet der Sächsischen Schweiz gibt es eine Reihe von Burganlagen, welche zum Schutz der Handelswege errichtet worden waren. Erhalten geblieben davon sind die Festung Königstein und Burg Hohnstein. Von anderen Anlagen sind nur spärliche Reste geblieben, so von der Kleinen Bastei oder der Burg auf dem Falkenstein (heute Klettergipfel). Einige der Burgen wurden auch als mittelalterliche Raubnester genutzt. Ursprünglich war dieses Gebiet slawisch besiedelt und kam erst im 15. Jahrhundert in ungefähr heutigen Grenzen unter sächsische Herrschaft. 

Felsenburg Neurathen mit der Basteibrücke von 1851, einem Wahrzeichen der Sächsischen Schweiz:

Quelle: Von Thomas Wolf, www.foto-tw.de - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=27758134
Quelle: Von Thomas Wolf, www.foto-tw.de - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=27758134

Quelle: http://www.elbsandsteingebirge.de/prospekte/grundsatzbroschuere.pdf
Quelle: http://www.elbsandsteingebirge.de/prospekte/grundsatzbroschuere.pdf

Elbsandsteingebirge – eigentlich ist diese für die Sächsisch-Böhmische Schweiz gebräuchliche Bezeichnung ein Schwindel. Manchem mag es wie ein Gebirge erscheinen. In Wirklichkeit handelt es sich um den Grund eines Kreidemeeres – 100 Millionen Jahre alt. Nachdem dieses abfloss, blieben bis zu 600 m mächtige Sandschichten zurück. Über Jahrmillionen wurde diese Schichttafel stark zerklüftet. Die Elbe und ihre Nebenflüsse fraßen sich ein und „räumten” sie aus. Es entstand eine bizarre Ruinenlandschaft aus Quadersandstein, die ganz allmählich weiter zu Sand zerfällt. Die Oberflächenformen im Sandstein lassen sich in drei „Stockwerke” gliedern: • Tafelberge, sogenannte Steine und Felsreviere • Ebenheiten • Täler, Gründe und Schlüchte. Die Schroffheit des obersten Stockwerkes und Höhenunterschiede bis zu 450 m auf engem Raum prägen den besonderen Charakter der Sandsteinlandschaft. Kegelförmige Basaltberge und angrenzende Hanglagen aus Granit ergänzen das Landschaftsbild.

 

(Quelle: http://www.elbsandsteingebirge.de/prospekte/grundsatzbroschuere.pdf)

 

... weitere Infos in unserem Bericht "Schatzsuche 2017".


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